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  1. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #1
    Mitreisende: Gast20200707

    Wildes zelten dort, wo wir normalerweise unsere Tagestouren machen



    Das Donautal, wohl der idyllischste Fleck in unserer Nähe

    Prolog
    Wir Alle hier bei ODS haben wohl das gleiche Problem: Wir wollen raus, dürfen es, der aktuellen Situation geschuldet, aber nur begrenzt und man sieht im deutschen Gesetzesdschungel nicht mehr durch, was erlaubt ist. Bei einer Tagestour auf dem Untersee (Teil des Bodensees) mit unserem Kanu wollten wir über Ostern wenigstens ein wenig an der Natur schnuppern. Der See war einsam, fast schon wild, keine motorisierten Boote weit und breit.

    Doch uns reichte das nicht. Corona hatte uns den 14-tägigen Urlaub auf Sardinien gestrichen, wir wollten aber trotzdem mehr als nur mal eben mit dem Kanu herum paddeln. Spontan war die Idee gefasst, innerhalb Deutschlands einen Mehrtagestrip zu unternehmen. Da hinter unserem Haus gleich viel Wald, Hügel und Busch beginnt, fassten wir den Entschluss, von der Haustür aus mit Rucksack loszuwandern. Das nenne ich doch mal eine Klimabilanz

    Nach diesen drei Tagen merkte Yvonne mir an, dass ich noch nicht genug bekommen hatte. Sie gönnte mir weitere drei Tage, die ich als Radtour plante. So findet Ihr hier nun zwei Touren in einem Thread.
    1. Dreitägige Wandertour in Familie auf der Höri mit Tarp
    2. Dreitägige Solotour mit Reiserad durchs Hegau, das Donautal und die Schwäbische Alb

  2. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #2
    Wandertour auf der Höri

    Planung
    Ist Euch das auch aufgefallen? Seit Corona sieht man viel mehr Leute im Wald und auf den Wiesen. Alle die, die sonst mit Auto unterwegs sind, die andere Freizeitaktivitäten haben, die momentan nicht möglich sind. Also planten wir auf der Höri die Tour auf kleinsten Pfaden. Schotter- und Forstwege wurden nur genutzt, um die Runde zu komplettieren. Täve wollte bewusst auf seinen heiß geliebten Roller verzichten. Enge Pfade läuft er dann doch lieber selbst.
    Zu Ostern war das Wetter perfekt, keine Wolke am Himmel, kein Unwetter in Sicht. Täve wollte endlich auch mal unterm Tarp schlafen, also kam nur dieses ins Gepäck. Für die drei Tage hatten wir nun zusätzliche Kapazitäten für Essen. Wer unsere Touren kennt, der weiß, dass Essen und der Kampf darum immer das größte Problem ist. Außerdem mussten auch noch diverse Osterpräsente ins Gepäck, die während der Tour am Weg versteckt worden.

    Tour als Video


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Kurzbericht
    Unbemerkt, mit illegalem Hintergedanken, schlichen wir uns durch unser Dorf am Untersee, der auf 400m Höhe liegt. Wir verließen aus triftigem Grund unser zu Hause, still in der Hoffnung, dass uns die dienstbeflissenen Beamten nicht in den Busch folgen würden. Auf den ersten Metern bewegten wir uns auf Wegen, die wir sonst von unseren Spaziergängen kennen. Schon ein komisches Gefühl. Frei nach Goethes Motto "Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah" hieß es fortan bergauf zu wandern. Die Höri mit seinen gerade mal 700m Höhe war kein großer Brocken.


    Kurze Pause, den größten Teil des Anstieges gemacht


    Blick von der Höri in Richtung Schweiz auf den Seerücken, dazwischen der Untersee

    Wir ließen es ruhig angehen, Pausen wurden mehr als gewohnt gemacht, immer dann, wenn der Ausblick schön und der Durst groß war. Erstaunt waren wir dann doch, dass wir keine Wanderer, sondern nur Mountain Biker antrafen. Vermutlich hatte ich auf den einsamen Pfaden geplant, die den Radlern als Singletrails dienen. Das Plateau des Schienerberges hatten wir bald erreicht und bereits jetzt waren wir mehrmals durchs Unterholz gewandert.

    Manche geplante Wege waren kaum noch erkennbar, teilweise haben wir uns mit Navi sogar verlaufen, und das in Deutschland. Ich Pfeife. Nun durfte ich mir wieder einige Sprüche anhören, was ich denn eigentlich kann. Ich nahm es gelassen, denn in unserer kleinen Wandergruppe spürte ich schon ein wenig Zufriedenheit. Hier draußen konnte uns nun nicht mehr die Decke auf den Kopf fallen. Im Gegenteil.


    Den Bärlauch pflückten wir fürs Abendmahl

    In der Mittagspause entspannten wir alle Drei im Halbschatten so tief, dass wir wegnickten. Hätte ich nicht einen Startruf eingeläutet, wir hätten vermutlich hier das Tarp aufgebaut. Der dichte, noch nicht durchgegrünte Wald bot uns einen Ausblick auf die bekannten Dörfer und den Bodensee. Überall im Wald war die Natur am Aufblühen. Man hörte förmlich die Knospen platzen, in der Hitze der Sonne stieg der Kiefernharz Geruch empor. Gott, ich liebe diesen Geruch. Vermutlich der schönste Geruch für meine Nase.


    Überall fing es an zu blühen

    Bald erreichten wir die Bohlinger Schlucht, wo sonst ein kleiner Bach ins Tale rauscht. Da wir die Hitze und unseren Durst unterschätzt hatten, füllte ich im nur noch spärlichen Rinnsal die Wasserflaschen wieder auf. Während Täve an den Sandfelsen herumkraxelte, versteckte ich ein paar Ostergeschenke im Unterholz. Seine abendlichen Genussmittel waren so nun auch gesichert.


    Blick au den Bodensee und Radolfzell

    Gegen 18 Uhr kam langsam Abendstimmung auf. Wir erreichten die grüne Schweizer Grenze. Da unsere Nachbarn immer mit drakonischen Strafen drohen, wollten wir nicht eine Keron-4GT-Strafe riskieren, nur weil wir länderübergreifend wandern gehen wollten. Wir nahmen es also sehr genau und wanderten einen Meter an dieser Grenze entlang.

    Langsam aber sicher hatten wir den Wald für uns, die Sonne rückte den ruhigen Wald ins rechte Licht. Weit war es nicht mehr. Da wir uns hier oben gut auskennen, wussten wir auch, wo es Wasser gibt. Am Waldesrand, unweit des Weges fanden wir dann den idealen Platz. Etwas versteckt, aber immer noch für Sonnenaufgang und -untergang sehr exponiert, spannte ich das Tarp ab.


    Unser erstes Camp


    Tolle Abendstimmung

    Aufgrund der großen Trockenheit war der HoBo nicht unbedingt die falsche Wahl, aber es mussten besondere Vorkehrungen getroffen werden. Im Umkreis von 30cm wurde das Laub entfernt und der Boden ein wenig gewässert. Der Funkenflug ging gen Null, da das Holz echt voll durchgetrocknet war. Mit Täve hatte ich im nahe gelegenen Sumpf eine Quelle gefunden, die genügend Wasser bot. Wir aßen nun erst einmal, auch hier und nicht weit entfernt von der Zivilisation war es ein Kampf. Jeder Löffel war eine Errungenschaft, die man selbst feierte und genoss.


    Von der Sonne genug, auch ohne sie ist der Abend angenehm warm


    Auf der gegenüberliegenden Seite geht derweil der Mond auf

    Nach dem Essen, die blaue Stunde war bereits eingeläutet, schritten wir zur Quelle. Scheiße, war die kalt. Ich ermahnte meine Reisenden zur Stille, wir wollten ja unentdeckt bleiben, doch Jeder konnte sich einen Aufschrei nicht verkneifen, als ein Topf Wasser über den nackten Körper floss.

    Am kleinen HoBo Lagerfeuer waren nun Alle gesättigt und frisch gewaschen. Bei sternenklarem Himmel und Vollmond lauschten wir dem Rascheln im Unterholz. Die Rehe trauten sich echt nah heran und erstarrten im Lampenlicht. Viel näher kamen uns noch die Mäuse, die sich im Laub um eine Nudel stritten. Gut zu wissen, dass nicht nur wir uns in Familie so ums Essen prügeln.


    Gute Laune bei Täve nach den vielen Ostergeschenken

    Der Abend dauerte noch lange an und wir waren Alle Drei froh, jetzt hier zu sein. Gegen Mitternacht betteten wir uns auf unseren Isomatten und schliefen bei den unterschiedlichsten Waldgeräuschen ein. Täve gefiel das Schlafen nterm Tarp, aber ein wenig mulmig war ihm schon. Beim Einschlafen sollte ich seine Hand halten.
    Geändert von Gast20200707 (27.04.2020 um 23:41 Uhr)

  3. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #3
    Schön wieder von euch zu lesen! Freue mich auf die Fortsetzung.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  4. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #4
    Mit den ersten Sonnen strahlen wollte Keiner aufstehen. Warum schläft man morgens aber auch immer wieder so gut ein. Jeder lunschte beim Anderen, ob er noch schläft und so drehten wir uns bis 9 Uhr mehrmals wieder in den Schlafsack. Der HoBo köchelte das Wasser auf und auch als kleiner Brotaufbackautomat konnte er sich sehen lassen. In der Sonne war es angenehm warm, der Kaffee schmeckte wieder einmal anders als zu Hause und so kamen wir nur schwer in die Gänge.


    "Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein!"


    Von was er wohl wieder träumt?

    Gegen 11 Uhr kamen wir los. Die Forstarbeiter trieben uns förmlich mit ihrem Lärm weg. Vom Plateau des Schienerberges liefen wir nun eine Weile bergab ins Tal, fast wieder auf das Niveau des Bodensees. Nun folgte ein fantastisches, und noch unbekanntes Tal. Ein Bach schlängelte sich zwischen engen Berghängen ins Tal, wir liefen ihm nun wieder bergauf entgegen.


    Brückenbau am Bach


    Ein uns noch unbekanntes, enges Tal

    Nach einer Mittagspause folgte nun eine Art Panoramaweg, der etwa 100hm über dem See entlangführt. Immer mit Ausblick auf den Bodensee passierten wir mehrere Bauernhöfe und Weiden. Die Sonne brannte schon ordentlich und so pausierten wir bald schon wieder an einer eiskalten Quelle. Diese verseuchten wir mit unseren Schweißfüßen. Die Abkühlung war ein Hochgenuss.

    Nun ging es wieder auf engen Pfaden entlang, hier und da mussten wir über umgefallene Bäume klettern. Der letzte Sturm hatte einen ausgedehnten Hindernispfad angelegt. Wir hatten die Wahl, auf Knien unten durch zu krabbeln, um dann mit größten Anstrengungen wieder aufzustehen oder sich über den Baum zu quälen, um sich anschließend die Hosen aufzureißen.

    Bald erreichten wir eine Weggabelung und bei einer kleinen Snackpause kam erster Widerstand auf. Was noch weiter? Wie weit denn noch? Warum nicht hier? Was hast Du wieder geplant? Kopfschüttelnd suchte ich die Gegend nach Wasser ab. Siehe da, das Geschrei wurde erhört und es tat sich ein kleines Rinnsal auf, dass etwas weiter sogar noch soviel Wasser zum Waschen bot.

    Oberhalb des Baches fand ich ein lauschiges Plätzchen im offenen Wald und so bezogen wir Camp und hatten trotz der frühen Ankunft auch wieder unser Tagespensum von 15 km geschafft. Alles war schnell eingerichtet und so blieb noch Zeit für Entspannung auf den Schlafsäcken. Essen und Wasser konnten warten. Die Sonne wärmte uns und wir lauschten den Geräuschen des Waldes.


    Entspannung unterm Tarp ist angesagt


    Geschafft und wieder beides gefunden: Wasser und tollen Platz

    Nachdem ich Wasser geholt hatte, stand auch wenig später das Essen bereit. Die 500 gr Nudeln wurden restlos verputzt, der Topf mit den Fingern gesäubert. Nun lagen wir vollgefressen zu Dritt nebeneinander. Meinem erstmaligen Aufruf zum Waschen folgte Keiner. Regungslos lagen sie da. "Bring' uns doch einfach Wasser mit, danke!" Nee, nee! Zu Dritt gingen wir zum Bach.

    Nun musste alles schnell gehen. Der Bach war von zwei Fahrwegen eingeschlossen. Wir zogen also schnell blank, Wasser über den Körper, einseifen, abseifen, abtrocknen, anziehen. Wir waren gerade mal so wieder halbwegs angezogen, da rauschten Mountain Biker an uns vorbei. So richtig nahmen sie uns aber nicht wahr, unser Glück.

    Am Zelt folgte dann das abendliche Ritual. Das Genussbuffet wurde aufgebaut und als hätte es nicht gerade eben 500 gr Nudeln gegeben, folgte ein weiteres Duell um jedes Gummibärchen und jedes Stück Schokolade. Ich hielt mich raus, ich hatte mein Cola-Rum Glas gefüllt und lehnte mich im Thermarest Chair zurück.


    Abendstimmung hat immer was Faszinierendes

    Wir gingen heute noch später ins Bett, weil morgen nur noch ein kleiner Weg bevorstand. Es würden keine 8 km mehr nach Hause sein. Gegen Mitternacht war das Buffet geleert und es ging in die Horizontale.

    Der Folgemorgen fing noch später an. Erst gegen 9.30 Uhr kamen wir in die Gänge und bei ausgedehnten Gesprächen über dies und das rannte die Zeit davon. Täve erkundete derweil einen luxuriösen Hochstand und wir entspannten beim letzten Kaffeeschluck. Eigentlich hätten wir nun auch noch gleich die Mittagspause dranhängen können, denn erst gegen 12 Uhr kamen wir los.

    Erst etwas eben, aber bald nur noch steil bergab folgten wir engen Pfaden wieder zurück Richtung See. Unterwegs ließ sich dann wirklich noch einmal ein Hase blicken, just nachdem ich ein Geschenk platziert hatte. Der kam doch wie gerufen. Gegen frühen Nachmittag waren wir dann wieder an unserer Haustür und waren froh, dass wir unsere Komfortzone verlassen hatten.

  5. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #5
    Solo Radtour durchs Hegau, Donautal und die Schwäbische Alb

    Planung
    Auch hier griff ich auf meine alt bewährten einsamen Rennradrunden zurück. Außerdem hatte ich nach der Vater-Kind-Höhlen-Ostertour 2019 die Idee, dort auch mal mit Rad lang zu fahren. Ein Bekannter schwärmte mir von seiner Heimat, der Schwäbischen Alb vor. Also war der grobe Plan gesteckt. Auch hier wählte ich Nebenstraße und Radwege, um ruhig voranzukommen. Mit ca. 90 km pro Tag sollte es nicht in einen Brecher ausarten. Ich wollte es wie bei der Wandertour handhaben. Fahren, wenn die Lust da ist, pausieren, wenn die Landschaft dazu einlädt. Da das Wetter immer noch beständig gut war, packte ich wieder das Tarp ein. Es wurde schnell noch die Lenkertasche montiert, die Radtaschen vom Dachboden geholt und der Kram von der Wandertour umgepackt. Dann konnte es also losgehen: Solotour mit Rad.

    Erster Tag


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Von der Höri kannte ich die Schleichwege. Erst am Bodenseeufer und später durch die Aach Sumpflandschaft führte mich der Weg schnell weg vom See und hinauf ins Hegau. Ab hier würde es nun stetig bergauf gehen. Wir reden hier von 400 hm auf den folgenden 30 km, also mit alpinen Anstiegen, die ich mit Reiserad gewohnt war, nicht zu vergleichen. Ich radelte mit einem lockeren Tritt dahin, querte immer wieder die kleinen, niedlichen Dörfer der Umgebung. Schräg wurde man schon angeschaut. Kenner wussten vermutlich, dass ich irgendwo wild zelte, Campingplätze und Pensionen waren ja geschlossen.


    Hier fließt die Aach in den Bodensee


    Blick bei Steißlingen auf das Hegau


    Einsame Strecke nach Eigeltingen


    Da hielt sich ein Reh für besonders fotogen und blieb einfach stehen

    Bald hatte ich das Einzugsgebiet meiner Rennradrunden verlassen und begab mich auf neue Wege, wusste nicht, was mich erwarten würde. Ich war begeistert. In einem engen Tal ging es gemächlich bergauf, bevor ich Emmingen rechts liegen ließ und wenig später den Höhepunkt des Tages mit 840m erreicht hatte. Immer wieder wechselten Radwege einsame Landstraßen ab. Nun aber folgte der schrecklichste Abschnitt des Tages. Auf sehr losen Gestein ging es einen Forstweg hinunter ins Donautal. Der beste Zustand des T'railways auf Neufundland entsprach im Ungefähren diesem Weg. Also Jammern auf anderem Niveau.


    Der wohl schönste Ausblick des Tages vom höchsten Punkt des Tages

    Als ich das Donautal erreicht hatte, vernahm ich einen starken Rückenwind. Das sollte fortan gut an der Donau entlang rollen. Es war gerade mal Nachmittag und ich hatte noch 40 km vor mir. Irgendwie spürte ich aber schon eine gewisse Schlappheit. In den Pausen hatte ich stets nur entspannt, aber nie groß was getrunken und gegessen. Etwas langsamer rollte ich durch Tuttlingen. Der Radweg führte geradewegs an der Donau entlang, ohne groß Kreuzungen und Autoverkehr wahrzunehmen.

    Bei Mülheim vernahm ich dann eine Umleitung, aber wie jeder Radfahrer ignoriert man das und denkt, man kommt da immer durch. Rückblickend betrachtet hätte ich es schnallen müssen. Wenn die einen Radweg sperren, wird auch Keiner mit Rad durchkommen. Zum Glück führte mich mein Umweg an einem Edeka vorbei. Dort verschlang ich ein großes Stück Erdbeertorte, füllte die Flaschen auf und begab mich nun auf die Umleitung.

    Die zugeführten Kalorien wurden gleich wieder in den Anstieg investiert. Es ging aus dem Donautal hinaus und ich kam nun erst wieder nach Fridingen ins eigentliche, enge Donautal. Diesen Abschnitt kannte ich noch von der Höhlentour. Nicht zu vergleichen mit 2019. Heute und jetzt war hier Niemand mehr unterwegs. Es war gegen 17 Uhr und ich radelte mit einer Seelenruhe dahin, nur der Leerlauf übertönte die Naturgeräusche.


    Das Donautal für mich allein

    Bei km 82 machte ich vor Beuron eine letzte entspannte Pause, es war so gegen 18 Uhr. Beim entspannten Blick in die Umgebung sah ich ein kleines Plaeteau ca. 30m oberhalb des Weges, die Donau gleich in der Nähe. Hinter einem Holzstapel versteckte ich das Rad und kundschaftete die Umgebung aus. Es führte hier zwar ein kleiner Pfad hoch, aber er war dann doch schon sehr verwildert.

    Nach einem schweißtreibenden und schmerzhaften Aufstieg durch peitschende Buschäste tat sich vor mir ein Plateau auf, das gerade so groß genug für mich war, eben und genügend Bäumen im richtigen Abstand drum herum. Beim Abstieg zum Rad machte ich mir so meine Gedanken, wie ich hier das Rad und Gepäck hochbekomme. Stück für Stück und mehrere Male gehen oder alles in Einem in einem harten Endkampf. Die Faulheit siegte.

    Ich drückte mit Maximalkraft das Rad nach oben. Beim Innehalten zog ich die Bremsen an und stützte mich gegen das Rad. Gott, war ich im Arsch. Der Schweiß lief, die Pumpe raste und der Platz war noch soooo weit weg. Ich entschärfte den Anstieg mit selbst gewählten Serpentinen. Nun konnte ich das Plateau sehen. Ich pausierte noch einmal kurz und dachte mir "So, und nun in einem Rutsch da hoch" Keine Chance, nach drei Metern stand ich wieder. Dieser letzte Abschnitt war härter als die ganze Tour heute.

    Oben endlich mal angekommen, fiel ich zu Boden und lag erst einmal nur da. Keine Regung. Dann fiel mir auf, dass die Sonne doch schon langsam am Untergehen war. Also baute ich entspannt das Tarp auf, legte alle nötigen Dinge zurecht und ging nun noch einmal zum Fluss runter. Eigentlich wollte ich dort unten baden, aber da der Radweg direkt an der Donau entlangführt, entschied ich mich am Tarp zu waschen.


    Mein heiß erkämpftes Camp

    Im Umkehrschluss bedeutete das, mehr Wasser hochzuschleppen. Kraftakt 2.0 trieb mir die letzten Körner aus den Knochen. So, ich würde heute keinen Meter mehr zurücklegen. Während das Wasser filterte, legte ich mir das Brennholz für den HoBo zurecht und rief mal zu Hause kurz durch. Nachdem sich mein Schweißfluss wieder auf ein Normalmaß reguliert hatte, ging ich duschen. Was für eine Wohltat. Für April war es schon ordentlich heiß.

    In der Abenddämmerung kochte ich mir meine Nudeln und putzte die ganzen 250 gr weg ohne den Löffel abzulegen. Gott hatte ich einen Hunger, Gott mein Magen platzte bald. Es war ein toller Tag und ich freute mich nun auf einen schönen Abend am HoBo und die Nacht im Schlafsack. Wieder einmal trauten sich die Rehe sehr nah an mich heran. Mitten in der Nacht ertönten sogar eine Art Brunftschreie aus dem Wald und von den Wiesen. Erst eine Stunde später waren sie fertig. Mann, hatten die eine Ausdauer.

  6. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    #6
    Zweiter Tag


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Ich ließ mich von der Morgensonne wecken, aber so richtig munter wurde ich dann durch die steigende Frequenz an vorbei fahrenden Zügen. Ich schob den Schlafsack beiseite, den ich wieder mal nur als Decke benutzt hatte und bereitete mir mein Frühstück vor. Gott, war ich froh, dass ich das Rad von dem Plateau einfach nur runter rollen lassen musste.

    So stand ich gegen 11 Uhr wieder auf dem Donauradweg, viel los war aber auch um diese Uhrzeit nichts, gut es war unter der Woche. Auf dem Weg kamen mir dann sogar ein Paar mit Reiserad und Pinion entgegen. Was für ein Zufall. Bei einer genüsslichen Pause am Ufer der Donau, kam aus dem Unterholz dann noch ein Mountain Biker mit Gepäcktaschen geschossen. Wetten, der hat auch wild gezeltet?


    Die Felskulisse kurz nach Beuron


    Ein wirklich abwechslungsreicher Verlauf des Radweges


    Hoch oben thronen viele alte Schlösser und Burgen, hier Schloss Werenwag


    Die letzten Meter an der Donau bei Thiergarten

    Mein Weg sollte mich nur noch ca. 20 km am Fluss entlangführen. Klar, der Donauweg ist schön, abwechslungsreich und sicher für Familien mit Kindern eine tolle Option, aber ich wollte dann schon noch ein wenig mehr Berge, zumal das spektakuläre Felstal nach Sigmaringen sowieso abnimmt. Also bog ich kurz vor Sigmaringen nach Norden ins Schmeietal ab.

    Anfangs war die Steigung kaum wahrnehmbar und ein schmaler, asphaltierter Fahrweg führte langsam im Tal hinauf. Ich war begeistert. Eine Ruhe war das hier, innerlich schwärmte ich von diesem Abschnitt vor mir her. Ab und an durchfuhr man verschlafene Dörfer und begab sich auf die Hauptstraße durchs Tal, diese aber war ausgestorben. Etwa 20 km bis Straßberg folgte ich der Schmeie.


    Wunderschön, das von Felsen umrahmte Schmeietal


    Nach oben hin nahmen die Felsen ab und gingen in sanfte Hügel über

    Ab hier machte ich einen Fehler und folgte den Ausschilderungen und nicht meinem Navi. Die Ausschilderungen führten mich nun 6 km an der viel befahrenen B463 nach Albstadt entlang. Der mit Abstand schlimmste Abschnitt der gesamten Tour. Hätte ich meinem Navi vertraut, wäre ich weit entfernt von dieser am Berghang durch ruhigen Wald gefahren. Nach einer Pause an der Tanke in Albstadt kam ich bald wieder auf meinen Navi Track.

    Ab Albstadt steigt die L196 steil in Richtung Meßstetten auf. Ich teilte mir diesen Anstieg in zwei Abschnitte. Der erste davon zog mir nach der Pause gleich den Zahn. Auf einem Kilometer ging es nun 100 hm hoch und das auf lockerem Schotter. Dabei hatte ich nicht einmal Zeit, vorbeikommende Wanderer zu grüßen. Ich hatte weder die Luft noch eine Hand frei.

    Die andere Hälfte nutzte ich nun die Landstraße, die einen breiten Seitenstreifen bot. Hier rollte es astrein bei geringer Steigung. Bald hatte ich eine Art Hochebene erreicht, wo sich auch der Truppenübungsplatz Heuberg befindet. Ich bog nun von der Landstraße ab und wollte nun nahe am Bundeswehrgelände über die Dörfer und einsamen Straßen fahren. Manchmal auf Schotter, aber meistens auf Asphalt, begeisterte der Weg mich abermals.


    Traumhafte Radwege nahe Meßstetten

    18 km fuhr ich nun in leicht welligem Terrain dahin und machte eine Pause nach der anderen. Ich kam heute gut voran, es war noch ausreichend Zeit. Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, hier ein Nachtlager zu suchen, aber die Suche nach Wasser im Navi ergab nichts in der Umgebung. Also saugten meine Augen die Aussicht auf und dann ging es weiter.

    Kurz vorm Bäratal und oberhalb von Nusplingen war es dann so langsam an der Zeit, nach einem Platz Ausschau zu halten. Dafür ließ ich die verlockende Abfahrt auf Asphalt rechts liegen und bog links in eine Forststraße ein, die mich auf Umwegen ins Tal bringen würde. Hier erhoffte ich vielleicht ein "camp with a view". Da umgestürzte Bäume den Weg versperrten, lag es nahe, dass hier heute und morgen auch keine Autos vorbeikommen würden.

    Das Areal schien perfekt, doch die markierte Quelle existierte nicht mehr, obwohl es hier schöne Plätze gab. Auf einer Waldlichtung konnte ich ins Bäratal hinabschauen und sah ein kleines Sumpfgebiet mit Wegen vor mir. Ja, das sah für das geschulte Wo-ist-ein-illegales-Camp-Auge ideal aus. Im Tal angekommen folgte ich nun einem gestrichelten Pfad.


    Blick ins Bäratal, links am Waldrand sollte mein Camp sein

    Gut, ich weiß, das könnte mit Rad eng werden, Schieben würde unvermeidbar sein. Hier ignorierte ich mal wieder alle Hinweisschilder. Das Gebiet sei überschwemmt, kein Durchkommen. Man solle doch die Umleitung fahren. Ja, nee is klar, ich wollte endlich ankommen. Ich dachte mir, da es lang nicht mehr geregnet hatte, wäre das mit der Überschwemmung schon nicht so schlimm.

    Eine Art hochgebauter Holzpfad führte durch dieses Sumpfgebiet. Anfangs fuhr ich noch auf einem Schotterweg und bald stand ich vor jenem Holzweg, auf dem ich mich nun sprichwörtlich mittendrin befand. Meine Faulheit trieb mich aber weiter ins Verderben rein, ich wollte nicht umkehren, dachte nur "So schlimm kanns nicht werden". Der Holzweg war komplett überschwemmt, überwuchert und morsch.

    Das Gebiet war von kleinen Wasserarmen übersät, manche davon waren unüberwindbar, andere mit einem beherzten Sprung sicher machbar. Logisch, dass ich zu diesem Zeitpunkt mein Rad bereits schob. Die Räder schmatzten durch den Sumpf und bauten einen Widerstand auf, der einer Betätigung der Bremsen gleichkam.

    Ich verschaffte mir nun einen Überblick und suchte mir die kleinsten Wasserkanäle heraus. Wie eine Gazelle sprang ich von Grasbüschel zu Grasbüschel, noch waren meine Füße trocken geblieben. Das Rad schob ich immer in den Kanal hinein und nutzte es als Behelfsbrücke. Es dann wieder dort raus zu zehren, war ein Kraftakt.

    Langsam aber sicher kam ich wieder auf trockenen Boden und auch die Wasserarme ließen nach. Ich hatte es geschafft! Von wegen gesperrt. Ging doch easy. Beim nächsten Mal fahr' ich da durch, dachte und lachte in mich rein. Ich stand nun an der unteren Bära, zum Glück führte eine Schleusenbrücke über den 5m breiten Bach. Für heute würde ich diese aber nicht mehr queren, denn unweit fand ich am Ufer einen idyllischen Platz.

    Abladen, aufbauen, umfallen! Während ich noch mit den Mücken zu kämpfen hatte, erblickte ich einen großen Biberstaudamm, der mittlerweile zerstört war/wurde. Dieser war anscheinend auch der Grund für die Überschwemmung des Gebietes. Insgeheim hoffte ich, dass er weg war und mich nicht in der Nacht als Baumaterial verwenden würde.

    Kaum war das Tarp abgespannt, kamen nun erste Tropfen vom Himmel. Schnell sammelte ich noch trockenes Holz zusammen und legte es zu meinen Sachen unters Tarp. Während es nun regnete, zerkleinerte ich derweil das Holz auf HoBo Größe. Der Regen hielt eine Stunde an, war aber wenig intensiv. Dafür plauzten fette Tropfen aufs Tarp und veranstalteten ein tolles Konzert.


    Mein Camp, Foto vom sonnigen Folgemorgen

    Die Sonne war nun hinter den Wolken verschwunden, diese brachten aber keinen Regen mehr mit sich. Ich streifte meine mit Salzrändern übersäten Klamotten ab und setzte mich erst einmal genüsslich in den Bach. Mit skeptischen Blick scannte ich die Ufer ab. Im Wasser hat der Biber die Oberhand. Ich blieb eine Weile im Bach sitzen, denn es war noch warm und der Bach nicht sonderlich kalt.

    Am HoBo ließ ich mir mit der Zubereitung des Essens Zeit, so richtig Hunger hatte ich noch nicht. Diesen Tag hatte ich besser gegessen und getrunken und somit auch keinen Einbruch gehabt. Im Schein der Stirnlampe verzehrte ich wieder einmal eine Portion Nudeln und genoss dabei das leise, dezente Rauschen des Baches.

    Ich war gut fertig und lag auch bald in der Horizontalen. Ja, das war wieder mal ein gelungener Tag.
    Geändert von Gast20200707 (02.05.2020 um 12:00 Uhr)

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    #7
    Dritter Tag


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Nachdem ich die Nacht ohne Biberverschleppung überlebt hatte, wachte ich abermals mit Sonnenschein auf. Die Nacht war wieder mild verlaufen und auch im Schatten des Tarps und ohne Schlafsack war es angenehm warm. Beim genüsslichen Frühstück war ich gerade am Kaffee schlürfen, da bellte mich 2m hinter meinem Tarp ein Hund laut an. Den hatte ich gar nicht kommen gehört. Ich verschüttete den halben Kaffee über die Hose, zum Glück war er schon kalt.


    Der Biber hatte hier Großes vor, überall Spuren von seinen Beißerchen

    Wo ein Hund ist, sind meist auch die Besitzer nicht weit und siehe da, es kamen zwei ältere Frauen des Weges. Währenddessen hatte der Hund den Weg ums Tarp gefunden und gesellte sich zu mir. Scheinbar gefiel es ihm unterm Tarp. Die Frauen riefen aus der Ferne den Hund zurück und Eine meinte nur "Ich kann es nicht glauben, da hat Jemand unter einer Plane geschlafen". Also hör' mal, wenn das Hilleberg hören würde! Das ist doch keine schnöde Plane!

    Da meine Pumpe nun eh angelaufen war, packte ich es und brach wenig später auf. An einem kleinen Kanal führte mich der Weg gar nicht erst auf die Talstraße, sondern geradewegs auf den Radweg. Wieder einmal hatten hier die Radwegeplaner ganze Arbeit geleistet. Ganz idyllisch und entspannt leicht bergab radelte ich der Mittagssonne entgegen. Das Bäratal, auch für Kletterer bekannt, ist ein Nebental, welches ins Donautal mündet.


    Hinten rechts zwischen den Büschen war mein Lager


    Der Kanal führte mich direkt zum Radweg


    Von dem Hang da drüben bin ich gestern gekommen

    So war ich dann bald wieder in Fridingen angekommen und musste auf der anderen Talseite wieder Richtung Bergsteig hoch. Das nun Wochenende war, merkte man daran, dass man nicht mal in Ruhe sein Geschäft im Busch verrichten konnte. Alle Furze lang kam Einer. Hose runter, Hose hoch, ach scheiss egal. Erleichtert ging es in Richtung Heimat weiter.

    Der Radweg führte durch ein Waldgebiet und nun lag eine lange Steigung vor mir. 2 km ging es ca. 100 hm hoch und ließ den Schweiß ein letztes Mal in Strömen fließen. Mit 760 m Höhe hatte ich nun die maximale Höhe erreicht, ab jetzt konnte ich entspannt abfahren und befand mich auch bald wieder in meinem bekannten Einzugsgebiet.

    Dass ich eigentlich noch länger hätte weiterradeln können, bemerkte ich an der kurzen Aufeinanderfolge der Pause. Die Tour sollte nicht schon gegen Nachmittag enden. Ich trat also mit weniger Druck in die Pedale und ließ es einfach rollen. Gegen 17 Uhr war ich dann wieder zu Hause und dann auch wieder irgendwie froh bei meiner Familie zu sein.


    Letzte Pause vor Steißlingen. Das saftige Grün des Frühlings

    So endete nun diese zweiter Tour in Deutschland, die den Ersatz für Sardinien darstellen sollte. Komischerweise fragte mich am ersten Arbeitstag meine Kollegin, ob ich denn nun nur noch hier in Deutschland unterwegs sein würde, Fern- und Flugreisen den Rücken kehre. Es kam nur ein klares NEIN als Antwort in Frage.

    Ohne Zweifel, Deutschland hat schöne Ecken, viele unbekannte, mehr oder wenig unberührte und sicher auch einzigartige. Es ist aber nicht mit Regionen in der Ferne zu vergleichen, wo Wildnis nicht nur bedeutet, dass der Weg nicht asphaltiert ist und der nächste Supermarkt drei Kilometer entfernt ist. Für Kurztouren werden wir sicher weiterhin in unserer näheren Umgebung unterwegs sein, vermutlich auch in diesem Sommer, wenn Corona es nicht anders möchte.

    Doch nächstes Jahr wird es uns wieder in die Ferne ziehen.

  8. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #8
    Schöner und witzig geschriebener Bericht, vielen Dank fürs Teilhabenlassen! Als ehemaliger Konstanzer, den es leider temporär an die Nordseeküste verschlagen hat, ist es immer sehr schön vom See und umzu zu lesen/sehen und gleichzeitig quält es mich auch.

    PS: So viel Bärlauch! Hier habe ich vergeblich danach gesucht, bis ich schließlich auf die Auslage im Supermarkt zurückgegriffen habe...

  9. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #9
    Zitat Zitat von Backtobasics Beitrag anzeigen
    Schöner und witzig geschriebener Bericht, vielen Dank fürs Teilhabenlassen! Als ehemaliger Konstanzer, den es leider temporär an die Nordseeküste verschlagen hat, ist es immer sehr schön vom See und umzu zu lesen/sehen und gleichzeitig quält es mich auch.

    PS: So viel Bärlauch! Hier habe ich vergeblich danach gesucht, bis ich schließlich auf die Auslage im Supermarkt zurückgegriffen habe...
    Ja, ist schon eine tolle Gegend hier unten. Sehr abwechslungsreich und in näherer Umgebung alles, was das Herz begehrt...und das sage ich als Ur- und Ex-Dresdner, der schon viel Angebot in seiner alten Heimat hatte. Ja Bärlauch ist dieses Jahr hier unten echt in Hülle und Fülle vorhanden. Das riecht man schon weit aus der Ferne, bevor man die großen Felder zu sehen bekommt.

    Danke für Dein Feedback

  10. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #10
    Vielen Dank für’s Mitnehmen in eine Gegend, die ich ebenfalls ein bisschen näher kenne, besonders auch per Fahrrad. Das war schön! und noch mehr Gutes: Es gibt da noch viel mehr zu entdecken!

  11. Erfahren
    Avatar von TEK
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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #11
    Schön, von Euch auch mal was von kleinen Touren in der näheren Umgebung zu lesen. Ich hoffe, Ihr konntet die Tage trotz ausgefallenem Plan A genießen. Danke für den schönen Bericht!

  12. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: [DE] Baden Württemberg Streifzug | Höri Donautal Hegau Schwäbische Alb

    #12
    @lina & TEK - Danke fürs Feeback

    Zitat Zitat von TEK Beitrag anzeigen
    Schön, von Euch auch mal was von kleinen Touren in der näheren Umgebung zu lesen. Ich hoffe, Ihr konntet die Tage trotz ausgefallenem Plan A genießen. Danke für den schönen Bericht!
    Ist ja nicht so, dass wir in den letzten Jahren zwischen den großen Touren nichts gemacht haben, fand' die kleinen Touren halt nicht so erwähnenswert. Dieser Post sollte nur ein wenig als Ersatz für Sardinien dienen, naja und vielleicht auch ein wenig dazu, dass ich nicht noch als inaktiver User deklariert werde

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