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  1. Erfahren
    Avatar von Borgman
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #21
    Mitreisende: evernorth
    Oh wie schön! Dein Bericht kommt jetzt ja richtig gut in Fahrt (nach einer Woche gespannten Wartens ), also schreib bald weiter...

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Blahake
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #22
    Ich krich Fernweh!!!!

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #23
    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    ... krich ...
    Haha, bestes Wort, korrekte Aussprache!

    Ich krich auch Fernweh!

    Und auch von mir schon mal besten Dank für den Bericht bis hierher...

  4. Erfahren
    Avatar von vobo
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #24
    Aber hallo, da kann es ja nur an SansSerif liegen, dass ihr den Abzweig zum Luohttoláhko verpasst habt.... Obwohl wenn der Epilog eben mal schnell zum Prolog wird, kann auch aus einem Aufstieg schnell ein Abstieg werden

    Nein, Spaß beiseite, danke für die Offenheit. Aber die Karte spricht dort doch eine so klare Sprache, sich rechts am Hang zu halten und so wenig wie möglich wieder abzusteigen ... Und dann noch das liebevoll gepflegte Steinmännchen von Elli und Horst, weit und breit einzigartig da oben.

    Aber so habt ihr für uns den interessanten Aufstieg zur Hochebene aus dem Sárvesvágge beschrieben, das ist doch was richtig Neues.

  5. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #25
    Ja wie schon bei Freedom, ich lese gespannt mit. Ganz großes Kino, die Insel ist herrlich
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  6. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #26
    Alle neuen ( und alten, ähm... ) Mitleser: Vielen Dank, dass ihr dabei seid und välkommen.
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:24 Uhr) Grund: Ergänzt
    My mission in life is not merely to survive, but to thrive; and to do so with some passion, some compassion, some humor and some style. Maya Angelou

  7. Erfahren

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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #27
    Sehr schön zu lesen bis jetzt

  8. Fuchs
    Avatar von Vintervik
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #28
    Zitat Zitat von evernorth Beitrag anzeigen




    Hier unten finden sich sogar Markierungen
    Das sind alte Wegmarkierungen des sog. Präststigen von Kvikkjokk nach Alkavare.
    Hans Fowelin hat dazu lange recherchiert und in seinem Blog auf utsidan.se geschrieben.
    Mittlerweile hat er dazu ein Buch herausgegeben.

    Auf dieser Seite seines Blogs ist genau diese Markierung auch abgebildet als Pr07, allerdings mehr von der linken Seite fotografiert als in Eurem Bild oben.
    Geändert von Vintervik (28.04.2020 um 11:42 Uhr)

  9. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #29
    Vielen Dank an alle für die freundlichen Kommentare.


    Zitat Zitat von Vintervik Beitrag anzeigen
    Das sind alte Wegmarkierungen des sog. Präststigen von Kvikkjokk nach Alkavare.
    Hans Fowelin hat dazu lange recherchiert und in seinem Blog auf utsidan.se geschrieben.
    Mittlerweile hat er dazu ein Buch herausgegeben.

    Auf dieser Seite seines Blogs ist genau diese Markierung auch abgebildet als Pr07, allerdings mehr von der linken Seite fotografiert als in Eurem Bild oben.
    Richtig. Der Weg des Priesters von Kvikkjokk zur Kapelle nach Alkavare ( und retour ). Darüber habe ich auch in den Ausführungen von Axel Hamberg gelesen. Vielen Dank für deine Informationen zu diesem interessanten Thema.
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:25 Uhr) Grund: Ergänzt
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  10. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #30
    Dienstag, 03.09.19


    Luohttoláhko Hochebene: Wo sind die Zeltplätze?


    Ein Nachteil in den Tälern: Die Sonne erreicht den Talgrund recht spät. Deshalb ist es nach dem Aufstehen auch noch recht frisch, so dass ich anfangs gar nicht aus den Federn steigen will. Das Wetter ist uns endlich einmal hold, und ein blauer Himmel über dem von der Sonne noch unberührten Talboden lässt ein feines Wetter erwarten.
    Deshalb gelingt das Aufstehen doch noch überraschend einfach. Ich nutze meist die ersten Momente, nachdem ich mich morgens aufgerappelt habe, um zu fotografieren.
    Die harten, morgendlichen Lichtkontraste machen es mir, hier, im Sarvesvágge, allerdings besonders schwer, eine gute Belichtung hinzubekommen. Nachdem das leidlich gelungen ist, wird mehr und mehr von unserem Talboden mit hellem Sonnenlicht geflutet.
    Hinter uns befindet sich eine riesige Felsplatte, die mich ein wenig an den bretonischen „ La table des marchands“, dem Tisch der Kaufleute, ein sogenannter Dolmen, das heißt, eine Steinplatte, die sich ursprünglich auf Stützsteinen befand, erinnert.




    Ein unscheinbarer Klotz......



    Auf Albrechts Foto sieht man besser die Ausmasse der großen Steinplatte


    Eine gute Gelegenheit, dort einmal für ein Foto hinaufzuklettern.




    Blick von der Steinplatte



    Blick zurück zum oberen Sarvesvágge


    Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Albrecht entscheidet sich, noch ein Stück auf unserer Seite zu bleiben, um dann, kurz nach einem Geröllfeld, hinüber auf die andere Seite zu wechseln.
    Ich hatte gelesen, dass es wohl einfacher sein soll, auf der nördlichen Seite zu gehen. Außerdem wollte ich mir direkt den ersten Teil für den Aufstieg ins Niejdariehpvágge genauer anschauen. Außerdem habe ich so etwas wie eine "Eingebung", dass hier noch eine Überraschung auf mich wartet.
    Der Pfad ist jedenfalls breit und „mehrspurig“, gut zu gehen und absolut nicht zu verfehlen.
    Es dauert auch gar nicht lange, da treffe ich auf eine kleine Gruppe äußerst tiefen - entspannter Rentiere, die überhaupt keine Scheu vor mir zeigen und mich mit meiner Kamera erstaunlich dicht herankommen lassen. Das sind für mich absolut beglückende Momente.














    Wunderschönes Sarvesvágge


    Schon bald darauf treffe ich auf zwei Zelte; von den Bewohnern ist leider nichts zu sehen.
    Auf Höhe des Niejdariehpvágge treffe ich auf ein weiteres Beispiel Bau - meisterlicher Handwerkskunst, und mir schießt es sofort in den Kopf: Das kann nur von Anne ( Blahake ) erschaffen worden sein. Es ist schon erstaunlich: Immer, wenn ich denke, hier war bestimmt noch niemand vor mir - Anne war schon hier!




    Windschutz made by Anne???


    An dieser Stelle verbreitert sich auch das Tal zusehends, und ich finde, dass es nun Zeit ist, auf die südliche Seite zu wechseln. An einer recht breiten, aber flachen Stelle des Sarvesjåhkå ist das recht einfach und schnell getan. Albrecht hat an dieser Stelle kurz gewartet und wir beratschlagen, wie wir nun weitergehen wollen.




    Im Aufstieg, nach der Querung des Sarvesjåhkå. Im Hintergrund: Der Nåite.



    Diese Farben! Der Herbst zieht ein.


    Wir entscheiden uns, schon recht früh, in einer schrägen Linie, den Aufstieg zur Hochebene zu beginnen.
    Erstaunlich rasch gewinnen wir an Höhe. Das Gehen ist besser, als erwartet. Hin und wieder taucht mal ein blockiges Steinfeld auf, doch meist lässt sich darin gut vorankommen, da die Steine nur selten dicht an dicht liegen. Zwei, drei Mal furten wir irgendeinen Bach, der vom nahen Luothojåhkkå herunterkommt.








    Furt. Alle Fotos: Freedom33333


    Es ist schon recht steil und teilweise etwas mühsam, doch so langsam arbeiten wir uns - Stück für Stück - nach oben und gewinnen an Höhe. Ich habe so steile und längere Anstiege schon recht oft gemacht, so dass ich mit den verbundenen Schwierigkeiten durchaus vertraut bin. Leider kann auch ich von unten nicht immer erkennen, ob sich eine Steilstufe als überwindbar erweist, oder ob hier Schluss ist und wir wieder traversieren und ein Stück absteigen müssen.
    Mit etwas Sorge betrachte ich das sich ändernde Wetter. Die Sonne des Vormittags ist längst von einer dichten Bewölkung verdrängt worden. Na, solange es trocken bleibt, kann ich damit gut klarkommen.






    Noch ein steiler Hang mit Schneefeldern.....



    Je höher wir kommen, desto steiniger wird es, doch irgendwann, am späten Nachmittag, haben wir die Hochebene erreicht: Luohttoláhko




    Der Luothojávrre



    Wir laufen auf das Gebirgsmassiv zu....


    Wir müssen das Plateau einmal komplett queren und passieren dazu den Luothojávrre.
    Wir laufen auf die Gebirgskette mit Sájtarisjåhkkå undTvillingryggen/Lullihatjåhkkå zu; dazwischen liegt der Bálgatjiegna - Gletscher, optisch sehr markante Orientierungspunkte.
    Es geht schon auf 19 Uhr zu, und endlich liegt der Bágatjávrásj - See vor uns. Dieser liegt direkt neben dem namenlosen See 1244. Wir teilen uns auf, da Albrecht die ( westliche ) Uferseite des Sees nach Übernachtungsplätzen absuchen will.
    Ich nehme die Angaben im Grundsten wörtlich und schaue mich am nordwestlichen Ufer des Sees um. Auch nach gründlichem Absuchen finde ich keine ebenen, einigermaßen steinfreien Campstellen. Das finde ich, jetzt, so kurz vor dem Tagesziel, schon etwas merkwürdig. Das kann doch gar nicht sein!
    Da es bereits zu dämmern beginnt, gehe ich wieder zurück. Ein leichter Regenschauer entlädt sich - auch das noch!
    Von weitem kann ich erkennen, dass Albrecht auch noch nicht fündig geworden ist, und dabei "dunkelt" es schon.
    Ich befinde mich jetzt fast im mittleren Bereich des Sees 1244, da schaue ich und denke sogleich: Das könnte etwas sein! Ich erreiche die Stelle und richtig, das sollte gehen. Hier ist Platz für genau zwei Zelte. Auch, wenn das kaum der im Grundsten beschriebene Platz sein kann - egal, als Albrecht eintrifft, ist auch er einverstanden: Den nehmen wir!
    Das Einräumen des Zeltes gelingt vom Tages - Restlicht gerade noch so, doch beim Einnehmen meines Abendessens nehme ich das erste Mal meine Stirnlampe zu Hilfe.




    Camp 4




    Vorher habe ich noch Wasser aus dem See geholt, doch selbst für eine Katzenwäsche fehlt mir jetzt der Nerv. Der Weg zum Wasser fällt zudem recht holprig aus, nein, jetzt will ich nur noch zurück ins Zelt.
    Hatte ich erwähnt, dass, pünktlich, nachdem das Zelt steht, vermehrt Wind aufkommt und ein erneuter Regen niedergeht? Das ist wohl das sprichwörtliche, launische Wetter der Luohttoláhko Hochebene.
    Als ich noch mal zum Pieseln vor das Zelt trete, schaue ich auf unser morgiges Ziel: Der Nåite,
    der jetzt tief in den Wolken steckt. Ein sehr attraktiver Berg und, laut Grundsten, einer der besten Aussichtsberge im Sarek.
    Wie wird morgen das Wetter sein? Werden wir auf dem Gipfel stehen?




    Der Nåite
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:25 Uhr) Grund: Fehler behoben
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  11. Dauerbesucher

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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #31
    Das sind sehr schöne Stimmungen auf der Hochebene - danke für deinen Bericht!
    Grüße von Tilmann

  12. AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #32
    Schämst Du dich nicht solche Bilder zu zeigen... Ich war das letzte Mal 2012 in der Gegend, und nun hab ich richtig Reise-Sucht!

    Vielen Dank un dschnell weiter schreiben bitte.
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  13. AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #33
    Mann, was für starke Bilder! Aber von dir ist man ja auch wirklich nichts anderes gewohnt

    Freue mich auf Fortsetzung!

  14. Erfahren

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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #34
    Hach da kommen Erinnerungen hoch. Die jetzt, da es so unsicher ist, wann man wieder in diese Regionen kommt, umso schöner erscheinen, einen aber auch um so mehr in Wehmut schwelgen lassen.

    Ich erinnere mich noch gut, als ich dich mit den Rentieren auf der anderen Flussseite gesehen habe (bzw. als ich rübergeschaut habe standest du unten und die (zwei warens glaube ich) Rentiere waren ein paar Meter entfernt weiter oben und schauten neugierig runter zu dir. Und ich habe mich echt über die Zutraulichkeit der Tiere gewundert, die anderen die uns begegnet sind waren ja immer recht scheu und haben sofort Reißaus genommen. Naja manchmal hat man eben Glück. Jedenfalls Glückwunsch zu den tollen Bildern!

  15. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #35
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Das sind sehr schöne Stimmungen auf der Hochebene - danke für deinen Bericht!
    Grüße von Tilmann
    Hallo Tilmann,
    du weisst ja selbst am besten, wie großartig sich Wolken eignen, eine Stimmung zu erzeugen und diese ggf. noch zu verstärken.
    Ich freue mich, wenn es dir gefallen hat.

    Zitat Zitat von Mika Hautamaeki Beitrag anzeigen
    Schämst Du dich nicht solche Bilder zu zeigen... Ich war das letzte Mal 2012 in der Gegend, und nun hab ich richtig Reise-Sucht!
    Vielen Dank un dschnell weiter schreiben bitte.
    Moin Mika,
    ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, aber der Sarek hat schon echtes Suchtpotential. Da habe ich dich doch gerne
    "infected". Danke.

    Zitat Zitat von oesine63 Beitrag anzeigen
    Mann, was für starke Bilder! Aber von dir ist man ja auch wirklich nichts anderes gewohnt

    Freue mich auf Fortsetzung!
    Hej oesine,
    vielen Dank für dein Lob und den netten Kommentar.

    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Hach da kommen Erinnerungen hoch. Die jetzt, da es so unsicher ist, wann man wieder in diese Regionen kommt, umso schöner erscheinen, einen aber auch um so mehr in Wehmut schwelgen lassen.

    Ich erinnere mich noch gut, als ich dich mit den Rentieren auf der anderen Flussseite gesehen habe (bzw. als ich rübergeschaut habe standest du unten und die (zwei warens glaube ich) Rentiere waren ein paar Meter entfernt weiter oben und schauten neugierig runter zu dir. Und ich habe mich echt über die Zutraulichkeit der Tiere gewundert, die anderen die uns begegnet sind waren ja immer recht scheu und haben sofort Reißaus genommen. Naja manchmal hat man eben Glück. Jedenfalls Glückwunsch zu den tollen Bildern!
    Moin Albrecht,
    ich schwelge auch gerade recht viel in Erinnerungen und - natürlich - vermischen sich diese Erinnerungen mit ganz viel Wehmut, denn dieses Jahr ist so ein komplett unwirkliches Jahr. Science, oder fiction, was ist Einbildung und was ist die Wirklichkeit??

    Rentiere nehmen i. d. R. schnell Reissaus bei Kontakt mit dem Menschen = social distancing. Umso mehr war ich über die Neugier und Gelassenheit dieser Gruppe überrascht. Ist schon recht selten. Glück gehabt.

    Wahrscheinlich ist es ja schon ein alter Hut, aber ich werfe ihn trotzdem nochmal hinein:

    Meanwhile,
    Villagers in Punjab
    are still wondering
    who the hell is
    Soshal Distan Singh

    Tschuldigung, der musste noch sein.
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:26 Uhr) Grund: Fehler behoben
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  16. Erfahren
    Avatar von HO
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #36
    Sehr schöne Bilder! Vielen Dank für den Bericht!

    Gruß! Gert

  17. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #37
    Zitat Zitat von HO Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Bilder! Vielen Dank für den Bericht!

    Gruß! Gert
    Moin Gert,

    vielen Dank für deinen positiven Kommentar und viel Spass weiterhin.
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:26 Uhr) Grund: Ergänzt
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    Avatar von MartinHuelle
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut!

    #38
    Hach, der Sarek ... Die Bilder machen sofort Lust, selbst mal wieder dort unterwegs zu sein ... Ich war zuletzt im Herbst 2012 dort (Tour von Saltoluokta via Skierffe, Rapadalen, Kapelle von Alkavare, Tuottar, Staloluokta und dann anch Sulitjelma) und wollte ursprünglich in diesem Winter mal wieder hin. Aber dann legte mich eine Grippe flach und ich musste meine Pläne ganz kurzfristig absagen. Bevor kurz darauf Corona kam und alle Reisepläne ohnehin erstmal zunichte machte ...

    Aber jetzt denke ich darüber nach, ob es im September mal wieder klappen könnte mit dem Sarek. Eine grobe Routenidee habe ich nun schon im Kopf und die könnte auch über die Luohttoláhko-Ebene führen, denn dort war ich bisher noch nie. Na mal sehen. Erstmal freue ich mich hier über weitere Bilder und Erlebnisse!

    PS:
    Frage am Rande: Du warst und bist ja mit Trailrunnern unterwegs - wenn ich das richtig erkenne mit einem Modell von Salomon (bei Deinen Island-Touren auch, nicht wahr?). Die sind Dir dann wohl fest genug? Ich war im letzten Jahr in Norwegen mit dem Speedcross Vario 2 unterwegs. Das ging ganz gut, aber nur kürzere Strecken mit schwerem Gepäck. Aktuell denke ich darüber nach, statt Trailrunnern auf Zustiegsschuhe zu setzen, die etwas mehr Halt auch mit schwererem Gepäck geben könnten, aber ansonsten die gleichen Vorteile bieten wie Flussquerungen direkt mit den Schuhen. Bei Deiner anderen Nordlandtour mit Packraft waren Dir die "ausgelatschten" Trailrunner wohl auch etwas zu weich, oder?

  19. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #39
    Zitat Zitat von MartinHuelle Beitrag anzeigen
    Hach, der Sarek ... Die Bilder machen sofort Lust, selbst mal wieder dort unterwegs zu sein ... Ich war zuletzt im Herbst 2012 dort (Tour von Saltoluokta via Skierffe, Rapadalen, Kapelle von Alkavare, Tuottar, Staloluokta und dann anch Sulitjelma) und wollte ursprünglich in diesem Winter mal wieder hin. Aber dann legte mich eine Grippe flach und ich musste meine Pläne ganz kurzfristig absagen. Bevor kurz darauf Corona kam und alle Reisepläne ohnehin erstmal zunichte machte ...

    Aber jetzt denke ich darüber nach, ob es im September mal wieder klappen könnte mit dem Sarek. Eine grobe Routenidee habe ich nun schon im Kopf und die könnte auch über die Luohttoláhko-Ebene führen, denn dort war ich bisher noch nie. Na mal sehen. Erstmal freue ich mich hier über weitere Bilder und Erlebnisse!

    PS:
    Frage am Rande: Du warst und bist ja mit Trailrunnern unterwegs - wenn ich das richtig erkenne mit einem Modell von Salomon (bei Deinen Island-Touren auch, nicht wahr?). Die sind Dir dann wohl fest genug? Ich war im letzten Jahr in Norwegen mit dem Speedcross Vario 2 unterwegs. Das ging ganz gut, aber nur kürzere Strecken mit schwerem Gepäck. Aktuell denke ich darüber nach, statt Trailrunnern auf Zustiegsschuhe zu setzen, die etwas mehr Halt auch mit schwererem Gepäck geben könnten, aber ansonsten die gleichen Vorteile bieten wie Flussquerungen direkt mit den Schuhen. Bei Deiner anderen Nordlandtour mit Packraft waren Dir die "ausgelatschten" Trailrunner wohl auch etwas zu weich, oder?
    Hallo Martin,

    tja, da geht es mir wie dir, ein kleines bisschen Hoffnung für Ende August? / Anfang September habe ich auch noch.

    Du hast sicher schon davon gehört, dass das leidige Virus, von dem alle seit Wochen sprechen, extrem ansteckend sein soll/ist.
    Das ist aber noch nichts gegen eine Infektion mit dem Nordland - Virus!!! Sehr ansteckend und sehr gefährlich!
    Gott sei Dank tendiert die Mortalitäts - Rate gegen Null!

    Spass beiseite: Ja, ich war auch mit den Speedcross unterwegs. Die Speedcross Vario 2 hatte ich im Juli 2019 am Kebnekaise
    mit. Da hatte ich mehr Gepäck ( Packraft ) und die waren durch den Gebrauch im Vorjahr auch schon recht „ausgelutscht“.
    Höheres Gewicht ist der „Killer“, bei mir beginnt es bereits ab 24 kg, dann fühle ich mich wackelig und instabil.
    Zustiegsschuhe sind eine Option. Die gleichen Vorteile bei Flussquerungen sehe ich eigentlich nicht, da vor allem die Trocknungszeiten wesentlich länger sind. Das ist ja gerade einer der Vorteile beim Trailrunner: Er ist häufig schon am nächsten Morgen wieder fast trocken, manchmal - bei warmen Wetter - schon nach wenigen Stunden.
    Ich schätze ja gerade die Leichtigkeit ( der Schuhe ) in Verbindung mit der aktiven Beteiligung der Fußmuskulatur.
    Ich bin immer wieder erstaunt, in welch kurzer Zeit sich dadurch diese kräftigen lässt. Der Fuß ( und seine Muskulatur ) ist viel unmittelbarer und direkter an der Bewegung beteiligt.
    Ein Zustiegsschuh ist, wenn er denn stabil gebaut ist, immer auch deutlich schwerer ( wenn auch nicht so schwer, wie ein normaler Berg/Trekkingschuh ).

    Für mich ergibt sich daraus nur eine Lösung: Gewichtsreduzierung ( Rucksack, aber auch Kamera, Stativ u.s.w. ), wo immer es geht und vertretbar ist!

    Grüsse

    Tom
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:27 Uhr) Grund: Ergänzt
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  20. Fuchs
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    AW: [SE] Im Sarek 2019: Keine Gipfel, viel Nebel - Am Ende alles gut?

    #40
    Ach, ja, ich habe auch 2 Paar Zustiegsschuhe, die ich aber nur im Alltag benutze.
    Die sind ganz schön schwer ( s. o. ) und recht fest, also eher unflexibel. Ist halt ein Kompromiss aus Bergschuh und Trailrunner.
    Da musst du abwägen, wo deine Präferenzen liegen.
    Geändert von evernorth (11.05.2020 um 01:28 Uhr) Grund: Ergänzt
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