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  1. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #41
    Mitreisende: TanteElfriede
    Zitat Zitat von TanteElfriede Beitrag anzeigen
    ...ja die Ebene zieht sich... gerad, wenn man schlapp ist kommt es einem ewig vor... ich glaube das hat auch einen nicht unerheblichen Anteil, die Psyche spielt schon böse mit.
    Da ich ein waschechter Ü30-BMI-ler bin, haben mich 2 Tage vor dem Kibo-Sattel deutschsprachige "Wanderer" am Kili provozierend verächtlich angeschaut nach dem Motto: "der will da rauf?"

    Als ich diese Wanderer dann auf der schiefen Ebene des Kibo-Sattels gemütlich überholt habe, konnte ich es manchmal nicht lassen und habe gefragt:

    "Brauchst Du Riemenpech?"

    Nicht-Einhochgedeutscht war mein Originalton eigentlich: "Braugschd Remmerbech". Nur ob dass da am Berg jemand versteht?

    Zur Info:
    Riemenpech, im Fachjargon "Treibriemenadhäsionswachs" genannt, verwendet man, um einen durchrutschenden (Flach-)Riemen zu verhindern.
    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
    (Autor unbekannt)

  2. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #42
    Das Problem bei diesem Wanderberg ist einfach das stramme Programm, dass sich durch die Bergführerpflicht ergibt. Wäre man auf eigener Faust dort, könnte man einfach Pausentage einlegen, je nach körperlichen Verfassung. Von 0 auf 5900 ist eben schon krass.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  3. AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #43
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Das Problem bei diesem Wanderberg ist einfach das stramme Programm, dass sich durch die Bergführerpflicht ergibt. Wäre man auf eigener Faust dort, könnte man einfach Pausentage einlegen, je nach körperlichen Verfassung.
    Man kann auch mit Führer Pausentage einlegen, habe ich zB dort gemacht (auf der Horombo-Hütte, 3730 m). Den Pausentag war von uns von vorneherein geplant, aber wir hatten ihn vorher nicht ganz klar abgesprochen. Der Führer und der Träger haben klaglos mitgemacht, wir mussten halt nur einen Tag nachzahlen.

  4. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #44
    Nu aber... der Kili is ein Wanderhügel!!

    und (Gebetsmühle an

    Höhe is immer doof
    Schlafen immer elend
    Verdauung .. problematisch
    Schnaufen übel
    Vom Fleck kommen .. unerklärlich

    in inzwischen gut 10 Reisen auf "um" 5-6000m hab ich gelernt/gesehen/erlebt/erfahren..

    Richtig "Krank" sind die wenigsten

    Viel zu viel Kopf machen sich die Meisten!

    und bei den Elfriedes ware es (sicher) nicht die Höhe sondern "Die Scheissn" (Bayerischer Überbegriff für sämtliches Unwohlsein zwischen Magen und Darm) der zu dem Ergebnis geführt hat.

    (Ohne dieses "Extra" wärs halt ..kalt, mühsam, elend und übel geworden ...wie bei Jedem der sich da rauf wühlt )

  5. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #45
    Zitat Zitat von Mika Hautamaeki Beitrag anzeigen
    Frage an alle: bringt es da was, wenn man 1-2 Wochen zuvor nen Ausflug in die Alpen macht und mal so aus Spaß 1-3 Nächte auf der Zugspitze pennt o.ä.?
    Eine Nacht ist zu wenig, aber wenn Du vor einer solchen Reise 1 Woche lang in den Alpen herum turnst, und dabei 3-4 Tage auf >3000m schläfst, dann bringt das etwas, sofern Du nach Ankunft im Zielland schnellstmöglich wieder in die Höhe gehst.

    Für ein paar Tage könnetst Du z.B. im Wallis ein paar Hochtouren unternehmen, oder dich auf eine hohe Biwakschachtel oder Hütte einquartieren, oder hoch zelten.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  6. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #46
    Zitat Zitat von TanteElfriede Beitrag anzeigen
    die 66% hatte ich ca. 30 min nach Ankunft auf der Höhe. Ich habe sofort nach Ankunft die Horizontale gewählt und danach gemessen. Ja, das war sicher eine nicht ganz so schlaue Sache... und hätte auch anders laufen können...
    66% ist unterirdisch, vor allem nach Ankunft auf etwa 3800m Höhe gemessen. Solche Werte hatte ich nur dann, wenn bei mir beim Einschlafen die Atmung nicht korrekt eingesetzt hat, und das auf 5500m am Acon. Ich habd das gemessen, indem ich das Pulsoxy dran liess (lief durch), einschlief, hoch fuhr und sofort nachgesehen habe. Nach 1-2mal tief durchatmen war ich dann aber sofort wieder auf 83%, und wenn ich FLTs verlinkten Artikel ansehe, ist das auf der Höhe auch so ziemlich das maximal erreichbare.

    Warum habt ihr das nicht auf 3800m schon gemessen? Da wäre aufgefallen, dass der Wert zu tief für einen weiteren Aufstieg ist. Auch das mit dem 15 Schritte gehen, dann Pause,... ist ein deutliches Zeichen für einen zu schnellen Aufstieg. So etwas geht nur, wenn man danach wieder ins Tal runter geht, aber nicht wenn man oben schlafen will.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  7. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von TanteElfriede
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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #47
    ...frage ich mich auch, warum ich nicht vorher mit dem Pulsoximeter rumgespielt habe. War ja meins und im Rucksack...

  8. Fuchs

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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #48
    möglicherweise zu wenig Sauerstoff im Gehirn

  9. Gerne im Forum

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    AW: [TZA] Kili - zumindest versucht

    #49
    Soweit ich mich erinnern kann, war der Konsens immer noch 'Pech'. Mein Beileid! Niederlaender getroffen die frisch aus Amsterdam in 5 Tagen oben waren, und junge Schweizer die nach 2 Wochen auf 2-3000M zu Hause davor immer noch umkehren mussten.

    Desinfektionsmittel einpacken ist gut. Die Plumpsklos sind nicht grossartig, und Wasser zum Haendewaschen ist knapp - da breiten sich Campylobacter, Colis & Viren schnell aus.

    Falls jemand alternative Akklimatisierungsideen haben will: am Krater von Ngorongoro fuer eine Safari zelten (mittlere 2000m), Ol Doinyo Lengai (3188m zum Hochwandern, Tagestour) oder eben Meru, aber das dauert laenger.

    Und ja, extra Tage am Kili kann man sich mit vielen Veranstaltern ausmachen, kostet halt doch einiges. Was sind die taeglichen Parkgebuehren inzwischen? 200$?

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