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  1. Erfahren
    Avatar von Voronwe
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #41
    Mitreisende: Sausemann
    Ich möchte hier auch mal ein Lob loswerden, der Bericht macht richtig Spaß zu lesen.

    Und die Sache mit dem Typen auf den Klo ist schon echt ziemlich spooky.

    Vielen vielen Dank
    "We aren't lost! We only don't know where we are!" - Cartman

  2. Anfänger im Forum
    Avatar von TheAnswerIs42
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #42
    Vielen Dank für den humorvollen Bericht! Da habt ihr ja ein paar seltsame Bekanntschaften gemacht

    Hatte mir für diesen Sommer auch den Padjelantaleden vorgenommen (toitoitoi) und dein Bericht hat die Vorfreude nochmal gesteigert!

  3. Neu im Forum

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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #43
    Wow, Sausemann, vielen Dank für den tollen Bericht und die vielen schönen Bilder!
    Der Padjelantaleden ist schon länger auf meiner unbedingt-machen-wollen-Liste und jetzt
    möchte ich da noch unbedingter hin;)

  4. Gerne im Forum
    Avatar von Sausemann
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #44
    Zitat Zitat von vobo Beitrag anzeigen
    ..ich habe 2015[/URL] ordentliche Hilfe beim Spielen gebraucht. Gut dass das Boot jetzt nicht mehr quer zum Wasser verläuft. Aber wer sollte es für den Winter noch reinholen, kann ich mir kaum vorstellen?
    Hallo Vobo. Also gibt es das Boot dann doch schon länger. Das die Ausrichtung geändert wurde erscheint mir sinnvoll. Du hast ja anscheinend Deine liebe Müh gehabt.

    Zitat Zitat von vobo Beitrag anzeigen
    Ansonsten macht Euer Bericht richtig Spass. Schön die vielen kleinen Nickligkeiten oder Quergedanken zu lesen, die bestimmt jeder von uns auf solchen Touren hat - und sei es nur die Sehnsucht nach den Liebsten zuhause.
    Zitat Zitat von TheAnswerIs42 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für den humorvollen Bericht! Da habt ihr ja ein paar seltsame Bekanntschaften gemacht

    Hatte mir für diesen Sommer auch den Padjelantaleden vorgenommen (toitoitoi) und dein Bericht hat die Vorfreude nochmal gesteigert!
    Zitat Zitat von Voronwe Beitrag anzeigen
    Ich möchte hier auch mal ein Lob loswerden, der Bericht macht richtig Spaß zu lesen.

    Und die Sache mit dem Typen auf den Klo ist schon echt ziemlich spooky.

    Vielen vielen Dank
    Zitat Zitat von leop93 Beitrag anzeigen
    Wow, Sausemann, vielen Dank für den tollen Bericht und die vielen schönen Bilder!
    Der Padjelantaleden ist schon länger auf meiner unbedingt-machen-wollen-Liste und jetzt
    möchte ich da noch unbedingter hin;)
    Ich danke Euch fürs mitlesen und die vielen netten Worte.

    The Answer und Leop. Fahrt da unbedingt hin. Ich weiß ja nicht wieviel Fjäll Erfahrung Ihr so habt, aber für uns war es das erstemal und für den Einstieg empfand ich die Tour perfekt. Die Wegverhältnisse sind relativ einfach und es gibt eine gute Hütteninfrastruktur. Die Mischung aus Zelt und Hütte war für uns "angegrauten" ziemlich perfekt. Jeden Tag hätte ich nicht zelten wollen, bei dem Wetter, das zwischendurch geherrscht hat.
    Was aber noch nicht sicher ist, ist der Bootstransfer ab Ritsem. STF stellt den Bootstransfer ein und ob es schon eine Altenative gibt, kann ich nicht sagen.

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #45
    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Was aber noch nicht sicher ist, ist der Bootstransfer ab Ritsem. STF stellt den Bootstransfer ein und ob es schon eine Altenative gibt, kann ich nicht sagen.
    Das wird schon noch. (Wer weiß, ob u.a. wegen Corona in diesem Jahr, aber generell).

    Vielzahl von Alternativen sonst:
    1. doch versuchen, dort ein lokales Boot "klarzumachen" (keine Ahnung, ob praktikabel)
    2. Hubschrauber. Kostet nicht wenig, aber auch kein Vermögen.
    3. anderen Aus-/Einstieg als Ritsem/Boot wählen (geht aber beides nur mit Zelt): entlang Sarek-Nordgrenze von/nach Suorva, oder
    4. nordwestlich um den Akkajaure inkl. Teil des Gränsleden ("kostet" einige Tage mehr)
    5. andere (auch als reine Hüttentour mögliche) Varianten: Rundtour ab Kvikkjokk (Ståddajåkka - Pieskehaure ist weit, 30+ km, aber machbar), oder
    6. Rundtour ab Sulitjelma, oder
    7. Kvikkjokk - Sulitjelma via Padjelanta (oder Gegenrichtung)

  6. Gerne im Forum
    Avatar von Sausemann
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #46
    Freitag 13.09.2019 Tag 11 „Endspurt“

    Um 4:30 Uhr werde ich mit Pierres Füßen im Gesicht wach. (Gottseidank stecken die im Schlafsack) Ich habe in der engen Kiste besser geschlafen als gedacht. Drehe mich nochmal rum und döse bis 6:00 Uhr vor mich hin. Dann muss ich raus. Leise, leise um niemand wach zu machen. Pierre und Amalia schlafen noch.
    Ich setze mich vor der Hütte auf die Veranda und lasse die letzten 10 Tage Revue passieren. Was für eine Tour. Abenteuerlicher als erwartet. In Gedanken bin ich noch bei den Machorentierbullen, da höre ich, wie sich drinnen Leben regt. Als ich reinkomme sind Pierre und Amalia schon wach. Das letzte Frühstück auf Tour? Nee die Haferpampe bekomme ich heute morgen nicht rein. Das Frühstück wird französisch. Kaffee und Zigarette. Ohje nur noch 4 Stück. Ich hoffe, das ich in Kvikkjokk Nachschub bekomme, hab jedoch überhaupt keine Ahnung, wie die Fjällstation ausgestattet ist. Gibt es einen Laden? Gibt es sowas wie ein Restaurant?
    Die Vorfreude auf die Zivilisation steigt nach 11 Tagen Entbehrung. Die letzte Etappe soll laut Wanderführer durch viel Wald gehen und ansonsten sehr einfach sein. 13km. Davor haben wir keine Angst mehr.
    Um kurz vor neun brechen wir auf. Amalia ist kurz vor uns gestartet. Warum hab ich die eigentlich nicht über die Fjällstation ausgefragt?
    Wir legen nochmal Ölzeug an. Der Himmel sieht nicht nett aus und es tröpfelt etwas. Der Weg gestaltet sich am Anfang erstmal wie gestern. Schlamm, blockige Steine, auf- und ab. Nach kurzer Zeit wird er jedoch besser. Fast schon eine deutsche Waldautobahn.


    Zeugen des gestrigen Tages







    Jetzt sehen wir auch erste zaghafte Zeichen der Zivilisation. Hier ein Zaun, da ein Häuschen. Die Menschheit kommt wieder näher.
    Wir sehen Amalia am Tarraätno sitzen. Sie erzählt uns, sie habe Björn angerufen und um 14:00 Uhr würde er sie abholen kommen. Na bitte, da haben wir ja noch massig Zeit.
    Das Wetter wird jetzt deutlich besser und die Regenklamotten verschwinden im Rucksack. Ca 7Kg. Essen hab ich da raus gefuttert. Er wiegt jetzt gefühlt gar nichts mehr.
    Der Weg führt jetzt durch Mischwald. Außer den beherrschenden Birken der letzten 10 Tage sehen wir jetzt auch Nadelbäume. Die Birken sind zudem wieder richtig groß, die Stämme dick.
    Das Wetter ist jetzt traumhaft gut. Die Sonne scheint aus voller Kraft und mir wird so warm, das ich Jacke und Fleece ausziehe und im Hemd laufe.







    Der Weg ist jetzt auch nur noch einfach, ich beginne wieder total zu entspannen. Pierre und ich laufen weit auseinander und jeder verabschiedet sich innerlich von dieser famosen Landschaft. Ich laufe sehr langsam und jeder Schritt ist bei diesem Wetter und diesem wunderschönen herbstlichen Wald ein Geschenk. Von mal zu mal wird der Wald lichter und wir laufen über Bohlenwege durch sumpfiges Gebiet. Auch dort ist die rotgelborange Färbung der Moose und Gräser faszinierend. Jedesmal, wenn wir an eine Sumpffläche kommen fängt es an ganz kräftig nach ätherischen Ölen zu riechen. Erinnert mich an Wacholder.







    Die sumpfigen Flächen werden weniger und wir kommen wieder näher zum Fluss, wo wir eine längere Pause machen und Amalia uns wieder überholt.




    Weiß jemand welches Tier so eine Spur macht?

    Jetzt ist es nicht mehr weit. Noch einmal durch ein kleines Waldstück und über eine Hängebrücke, dann sehen wir schon den Bootsanleger und die Schutzhütte in der ein Telefon sein soll, mit dem man Björn oder Helena anrufen kann, wenn man nicht gerade Amalia trifft, die sich um den Transfer kümmert.

    Wir haben es geschafft!



    Sind stolz wie Oskar und posieren für das Finalfoto. Jetzt kommt der Holzhammer. Mit einem mal bin ich todmüde.
    Es ist erst 13:00 Uhr. Um mir die Zeit zu vertreiben schaue ich mir das kleine Hüttchen an. Ein paar Informationstafeln, Tisch, Bank und tatsächlich ein Telefon mit 4 Tasten. An einer steht Björn, an der anderen Helena. Idiotensicher.
    Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit Amalia und gegen 14:00 Uhr hören wir Björns Außenborder knattern. Ich bin gespannt. Habe hier im Forum schon soviel über den Kerl gelesen. Der scheint eine Legende zu sein.
    Das Knattern kommt näher und ein großes offenes Boot kommt um die nächste Flussbiegung geschippert.
    Björn, der schon 2 Fahrgäste hat. Dann legt das Boot an und Björn ein seltsames Verhalten an den Tag. Er springt wie ein Derwisch an Land, eine Mischung aus Besen und Handfeger in der Hand. Dann fegt er in einer wahnsinns Geschwindigkeit die Stufen des Anlegers. Kein Blatt darf liegen bleiben. Als nächstes ist das Hüttchen dran, auch das wird hingebungsvoll gefegt und wir dürfen an Bord. Kaum sitzen wir, geht’s auch schon los. Jetzt können wir die Herbstlandschaft vom Fluss aus bewundern. Björn erzählt viel, ich verstehe leider nur die Hälfte. Anscheinend sollen wir nach Bibern Ausschau halten, wir sehen aber keine.
    Die 2 Fahrgäste sind ein deutsches Pärchen, die eine Tageswanderung machen wollen.
    Als wir sie abgesetzt haben wird Björn entspannter und die Fahrt ruhiger.
    Jetzt können wir schon die ersten Häuser von Kvikkjokk sehen.



    Wir legen an. Ich steige etwas wackelig aus dem Boot und werfe den Rucksack auf den Rücken. Einmal nicht aufgepasst, ein Schritt nach hinten. 2-0 für mich. Bei dem Sturz hab ich mir das Knie verdreht, na zum Glück haben wir die Tour hinter uns. Jetzt kann es ruhig etwas wehtun. Wir folgen Amalia zur Fjällstation. Sie geht nicht gerne den normalen Weg, daher laufen wir an den Stromschnellen entlang, die direkt neben der Station nach unten donnern. Gibt es hier irgendeine Ecke, die einfach nicht unglaublich schön ist?
    Wir kommen an und Amalia verabschiedet sich.


    Stromschnellen an der Fjällstation

    Die Station ist wesentlich größer, als ich es mir vorgestellt habe. Wir öffnen die Tür und betreten unser persönliche Konsumparadies.
    Beim Einchecken schon kann ich die heiß ersehnten Zigarettenpackungen sehen (Ja ich bin ein alter Suchtler). Wir erspähen kalte Bierflaschen zum Verkauf und direkt neben der Rezeption ist der Eingang zum Restaurant. Ein Restaurant! Ich habe schon seit Tagen latenten Hunger und kann die Tütenessen einfach nicht mehr sehen. Sehr genau studiere ich die 2 verschiedenen Abendmenus. Einmal Rentier, einmal Fisch.
    Ich entscheide mich innerhalb von 5min bestimmt 10mal um und ordere dann Rentier. Pierre tut es mir gleich und wir stoßen erstmal mit einem kalten Bier auf unsere Tour an.
    Danach wird das Zimmer bezogen. Ein 4 Bett Zimmer, aber noch sind wir alleine. Jetzt schnellstens Wäsche in die Waschmaschine und ab unter die heiße Dusche.
    Es wird die beste meines Lebens. Ich schaffe es solang zu duschen, das das kleine Seifenstück, das ich mir gerade gekauft habe, fast weg ist.
    Pierre duscht mindestens eben solange. Während dessen schnappe ich mir mein Handy und telefoniere fast eine Stunde mit der Sausefrau.
    Danach noch ein Kaltgetränk, Wäsche aufhängen und schon ist es Zeit zum Abendessen.
    Wir belegen einen Platz direkt am Panorama Fenster mit Blick auf die Berge.


    Aussicht beim Abendessen

    Ein komisches Gefühl, hier frisch gewaschen schön im warmen zu sitzen und die gleiche Landschaft und Natur der letzten Tage zu sehen.
    Das nächste Kaltgetränk wird geordert und während wir auf das Menu warten plündern wir die Salatbar. Unglaublich. Frischer Salat. Frisches Brot, Butter, Wassermelone. Ich hab schon ganz vergessen wie gut das schmeckt und haue so rein, das ich Angst habe später nichts mehr zu packen.
    Dann kommt das Menu. Entree Toast Skagen mit frischer Dillcreme, Hauptgang Rentierfilet mit Kartoffelgratin und als Nachtisch Schokokuchen mit Sahne und Beerensoße. Der Himmel auf Erden.



    Zuhause hätte ich das nie gepackt, hier erscheint es mir ein bisschen zu wenig. Ich verputze alles bis auf den letzten Krümel und kann mich gerade noch beherrschen den Teller abzulecken.
    Den Rest des Abends trinken wir noch einen Whisky und sichten die ersten Fotos. Gegen 21:30 Uhr fallen wir dann todmüde und verdammt glücklich ins Bett.

    Bilanz: 12,6km in 3:10h Laufzeit, 92m hoch und 240m wieder runter

    Prolog:
    Am nächsten Abend sitzen wir in Jokkmokk. Wer je dort ist, sollte diese Bar nebst Besitzer kennenlernen.
    Sehr lecker, günstig (für Schweden) und der Typ ist ein echtes Original.



    -The end-

    Fazit:
    Es war das erstemal für uns im Fjäll. Gelungener für einen Trekking Einstieg dort, kann ich mir keinen anderen Weg vorstellen. Es war leicht, stellenweise herausfordernd, abenteuerlich, einsam und einfach traumhaft schön. Die karge Landschaft, das Licht, die Weite und der waldige Herbst sind im Rückblick die bestimmenden Themen gewesen. Alle meine Bedenken, die ich im Vorfeld hatte haben sich unterwegs in Luft aufgelöst.
    Wir hatten kein Glück mit dem Wetter, aber auch kein Pech. Bis auf Schnee, war einfach alles dabei. Von frostigen Temperaturen, Sturm und Regen bis zu herrlichem Sonnenschein und fast schon T-Shirt Temperaturen.
    Das Zusammenspiel zwischen Pierre und mir war, wie erwartet, gut und ich bin einfach verdammt froh ihn dabei gehabt zu haben.
    Die Ausrüstung habe ich in dem Jahr vor der Reise immer weiter optimiert, getestet, gewogen, Packlisten geschrieben und wieder umgeworfen. Was dabei herauskam hat für mich sehr gut funktioniert. Im nachhinein hätten wir eine Gaskartusche weniger mitnehmen können, durch das Kochen in den Hütten haben wir nur eine gebraucht (die aber fast gänzlich). Bis auf das Klopapier, die Reparatursachen und das erste Hilfe Pack haben wir tatsächlich alles in Gebrauch gehabt.
    Das war zwar nicht UL, aber mir ist ein mehr an Komfort auf Tour einfach wichtiger, als noch 2 oder 3kg zu sparen.
    Die Tracks und die Packliste habe ich angehängt. Dabei sind auch die Sachen, die ich Pierre aufs Auge gedrückt habe.
    Ohne die Sachen die ich abgegeben habe kam ich so auf knapp 18Kg
    Angehängte Dateien

  7. AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #47
    Hallo Sausemann, echt schade, dass eure Tour nun fertig erzählt ist. So schöne Bilder noch von den letzten Tagen (das vom Tarraätno mit den Felsen - whow)! Ja, du hast völlig recht, ich muss den restlichen Padjelantaleden auch gehen, unbedingt. Der Herbst ist für mich sowiese die schönste Jahreszeit dort oben, die Farben sind einfach umwerfend.

    Zur Tierspur: Ich vermute ganz simpel Hund. Vielleicht war er ja mit eurem Baller-Mann unterwegs?

    Ihr beide seid ein super Gespann voller Witz und Humor und wenn euch mal der Blues überkommt, dann sicher nicht für lange

    Nochmals vielen Dank für den Bericht und lieben Gruß von der oesine

  8. Dauerbesucher

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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #48
    Auch von mir vielen Dank für den tollen Bericht!

    Padjelantaleden (und Sarek-Nordrand) stand bei mir eigentlich für diesen Sommer an, mal sehen, ob das noch klappt oder ob ich das auf 2021/2022 verschieben muss. Aufgehoben ist es jedenfalls nicht, erst Recht nicht nach deinen tollen Bildern und der tollen Beschreibung

    MfG, Heiko

  9. Erfahren
    Avatar von 5-oclock-charlie
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #49
    Hallo Sausemann,

    vielen Dank für Deinen mitreißenden Bericht. Mittlerweile überfliege ich Padjalantaleden-Berichte nur noch, da ich schon zweimal auf dem Leden unterwegs war. Aber Deinem Bericht habe ich glücklicherweise gleich von Anfang gelesen und wurde mit einem vielseitigen toll zu lesenden Bericht belohnt. Vielen Dank auch für die vielen herbstlichen Bilder, die Padjelanta von einer Seite zeigen, wie ich sie noch nicht kennengelernt habe. Wenn ich mal wieder den Padjelantleden laufe, dann auch mal im Herbst
    Geändert von 5-oclock-charlie (08.04.2020 um 21:13 Uhr)
    Das Leben ist kein Ponyhof!

  10. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #50
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, ein sehr witzig geschriebener Bericht, mir hat er richtig gut gefallen, vor allem habt ihr Euch von den teils schlechten Bedingungen nicht wirklich ärgern lassen. Irgendwie weiß man das es in Schweden auch mal mehr regnet als bei uns. Aber Ziggies in Kvikkjokk? Ich werd verrückt. Damals sagte mir der Mann sie verkaufen keine , ich bin gestorben. Aber wir waren ja noch am selben Tag in Jokkmokk, also dann abends Entwarnung. Ich hatte meine 2 Schachteln glaube in 3 Tagen aufgeraucht gehabt. Mus fragte mich mal aufn Treffen warum ich nicht gleich aufgehört hätte. Recht hatte sie, nun bin ich seit Oktober rauchfrei

    Bei Schlechtwetter sind die Bowlenwege dort nicht so dolle, das durfte ich ja auch schmerzlich erfahren, aber bis heute verstehe ich nicht das man in Staluokta in den Hubschrauber steigt ohne dieses Stück nach Kvikkjokk kennen zu lernen. Ich würde jederzeit dort wieder laufen.

    Also nochmals vielen Dank für diese schön Rückblende und bin gespannt was du so als nächstest machst

    Grüße Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  11. AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #51
    Nochmals Besten Dank für den kurzweiligen Bericht.
    Der Hügel vor Njunjes ist wirklich gemein Wenn man an dem Tag schon aus Vaimok kommt raubt er einem echt die letzte Energie und selbst wenn man nur aus der Tarraälvhyddan kommt ist er anstrengend...

    Das Boot in Såmmarlappa gibt es schon seit "Ewigkeiten", eventuell war es früher mal ein normaler "Fährbetrieb", aber sicher seit Anfang Jahrtausend (wahrscheinlich länger) gibt es die Seilfähre. Wann und von wem das Boot für den Winter an Land gelegt wird entzieht sich meiner Kenntnis - aber vielleicht hat es der letzte Stugvärd auch einfach vergessen (Es soll leider vorkommen dass nicht immer alles perfekt eingewintert wird, was dann zu vollgeschneiten Räumen oder eingeblasenen Gasflaschen führen kann).

    Fährbetrieb in Ritsem wird es weiterhin geben, wie Vintervik an anderer Stelle geschrieben hat laufen im Moment Gespräche mit möglichen neuen Betreibern. Und selbst wenn die Storlule wider Erwarten nicht fahren sollte gibt es ja schon heute diverse Anbieter mit kleineren Schiffen.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Blahake
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #52
    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    ...der meinte in dieser Gegend im Tarradalen wäre zurzeit ein Bär sehr aktiv.
    War bestimmt einer von diesen beiden (runterscrollen!)
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1648721

    Die zwei waren 2017 nicht weit von der Fähre auf der anderen Flusseite. Daniel (the slayer) hat in der Gegend auch schon einen Bären gesehen, deutlich näher sogar! Das Bild hat er aber, glaube ich, nur auf seinem Blog und nicht hier veröffentlicht.

    Dir ein ganz dickes Danke für den großartigen Bericht! Der auch wieder auf sehr erfreuliche Weise beweist, dass man nicht die megataffen QuerfeldeinGipfelbesteigungsFlussdurchschwimmenWildernessSurvivaltouren machen muss, um wundervolle Abenteuer zu erleben und die allerfeinsten Berichte zu schreiben. Hat mir ausgesprochen viel Freude gemacht, virtuell mit Euch mitzuwandern. Auch wenn ich in Zukunft wesentlich weniger entspannt Rentiere beobachten und in Hütten übernachten werde. Bisher bin ich ja davon ausgegangen, das Menschen, die man da oben beim Wandern trifft, ausnahmslos lieb sind. Bestimmt war Euer gruseliger Klo-Übernachtungsgast das ja auch!
    Also noch mal dicken Dank und verliebte Grüße an Pierre!

  13. Gerne im Forum
    Avatar von Sausemann
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #53
    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    War bestimmt einer von diesen beiden


    Wow Du glückliche. Pierre und ich lieben beide Bären. Die waren ja zum Glück noch in einer ganz guten Distanz. Näher muss nicht unbedingt sein.
    Die einzigen, die ich bis jetzt gesehen habe waren Schwarzbären auf Vancouver Island. Vom Boot aus.



    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    ..... Der auch wieder auf sehr erfreuliche Weise beweist, dass man nicht die megataffen QuerfeldeinGipfelbesteigungsFlussdurchschwimmenWildernessSurvivaltouren machen muss, um wundervolle Abenteuer zu erleben ...
    Also für uns war es Taff genug Wir haben in der Tat wundervolle Abenteuer erfahren dürfen. Ich glaube das lag aber auch am Zeitpunkt unserer Tour. Ich vermute in der Nachsaison ist einfach viel, viel weniger los. Und für die Rentierbullen haben wir wahrscheinlich einfach nur wie die perfekten Opfer ausgesehen

    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    Also noch mal dicken Dank und verliebte Grüße an Pierre!
    Gern geschehen. Die Grüße richt ich aus


    Ansonsten vielen lieben Dank für all die netten Kommentare zu unserem Bericht. Aber wie anfangs schon geschrieben, haben es mir die Ereignisse unterwegs leicht gemacht was halbwegs unterhaltsames zu schreiben

    Ich hoffe diese Jahr noch in die Hardangervidda zu kommen. Ich werde berichten...

  14. Anfänger im Forum
    Avatar von TheAnswerIs42
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #54
    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    The Answer und Leop. Fahrt da unbedingt hin. Ich weiß ja nicht wieviel Fjäll Erfahrung Ihr so habt, aber für uns war es das erstemal und für den Einstieg empfand ich die Tour perfekt. Die Wegverhältnisse sind relativ einfach und es gibt eine gute Hütteninfrastruktur. Die Mischung aus Zelt und Hütte war für uns "angegrauten" ziemlich perfekt. Jeden Tag hätte ich nicht zelten wollen, bei dem Wetter, das zwischendurch geherrscht hat.
    Habe es auf jeden Fall fest vor und bin optimistisch. Zug ist schon gebucht. Ich habe schon etwas Erfahrung im Fjäll sammeln können, aber für meine Frau wird es das erste Mal. Daher dachte ich auch an den Padjelantaleden.

    Danke auch an Ljungdalen für die Anregungen zur Alternativroute :-)

    Danke für den letzten Teil des Berichts! So einen Rentierbraten steht bei mir definitiv auf der Liste für den Abschluss der Tour. Den habe ich mir nämlich das letzte Mal aus Geiz nicht gegönnt

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Ich hoffe diese Jahr noch in die Hardangervidda zu kommen. Ich werde berichten...
    Freu mich schon drauf

  15. Neu im Forum

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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #55
    Sehr schöner und lustiger Bericht-
    will da auch wieder mal hin, aber dieses Jahr sieht das wohl ganz schlecht aus.


    Aber da kann ich helfen:

    Weiß jemand welches Tier so eine Spur macht?
    Das ist Otter...

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #56
    Zitat Zitat von Truschka Beitrag anzeigen
    Das ist Otter...
    Unwahrscheinlich. Beim Otter (Fischotter) sind eigentlich fünf Zehen zu sehen, und die Krallen kleiner, nicht?

    Glaube doch Hund.

  17. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #57
    So, auch von mir jetzt nochmal ein Lob für diesen sehr schönen und unterhaltsamen Bericht. Für die erste Tour in Lappland habt ihr aber ziemlich viel erlebt. Erst diesen selbstdarstellerischen Felix getroffen, dann die agressiven Rentierbullen und dann noch diese seltsame Typ der aufm Klo übernachtet hat. Von daher großes Vergnügen beim Lesen.

    Übrigens habe ich mit Rentieren vor vielen Jahren eine ähnliche Erfahrung gemacht. Das war auch im September und ich hatte das Gefühl, dass mir ein Rentierbulle partout nicht Platz machen wollte und sich sehr dominant benahm. Bin dann in einem größeren Bogen um ihn rumgelaufen und hab ich mich immer wieder nach hinten umgedreht ob der noch zu sehen ist. Das hätte ich damals nicht erwartet, dass ich mal vor nem Rentier Reißaus nehmen würde. Aber beruhigend zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, dem es so ergangen ist.

  18. Dauerbesucher

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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #58
    Hey, riesen Dank für den Bericht.
    Als jemand, der bereits auf dem Padje unterwegs war, ist es toll wieder solche Flashbacks durch die Berichte durchleben zu können.
    Besonders begeistert bin ich von deinem Schreibstil. Gedanken, Annekdötchen, Erheiterndes... das gibt es zwar bei mir auch, aber ich finde es schwer, dies anschließend in Berichtsform zu packen. Das ist bei dir gänzlich anders und macht den Bericht erfrischend zu lesen.
    "Käseschmierage" werde ich mir als Wort für zukünftige Reisen merken. Ich bin ja großer Freund des Bacon-Käses, soweit dass mir eine Bekannte ne Tube ausm Urlaub mitbrachte. Hält sich vorallem nun seit knapp 10 Monaten einwandfrei im Kühlschrank, man kann den guten Stoff also auch auf Vorrat kaufen. (Du siehst, einige haben ihre Zigaretten, bei mir ist es der Tubenkäse )

    Spannend die Jahreszeitunterschiede zu sehen, die Färbung im Terradalen war bei dir wirklich fantastisch, da fand ich den Wald im Hochsommer weit langweiliger.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Im weiterlaufen sehe ich etwas auf dem Weg liegen, was da augenscheinlich nicht hingehört. Wir kommen näher. Da liegt ein Stück Tier. Ein Ohr? Nein ein halber Huf. Ziemlich grob dem Besitzer entrissen, wie es aussieht. 5 Meter weiter liegt ein sauber abgenagtes Skelett. Ich vermute von einem Rentier. Ohne Beine und Rippen, der Kopf ist noch dran. Es sieht ziemlich frisch aus. An den Wirbeln sind noch rote Stellen und kleine rote Fleischreste zu sehen. Wow! Wer war das? Vielfraß? Wolf? Luchs oder Bär? In der Fjällstation Kvikkjokk haben wir das Bild später einem Stuffmitglied gezeigt und der meinte in dieser Gegend im Tarradalen wäre zurzeit ein Bär sehr aktiv.
    Wir sind jedenfalls erstmal beeindruckt. Einem schlecht gelaunten Bär möchte ich doch nicht unbedingt begegnen.
    Blahake hat es ja schon angesprochen, ich bin genau in der Gegend (Dem steinigen Stück hinter der Tarrekaisestugan) dem recht jungen Bär begegnet.



    Der war zum Glück nicht schlecht gelaunt, sondern überaus geübt im fotogenen posieren.

    Das ganze Erlebnis findest du hier: https://longing-for-the-horizon.de/t...an-luoppalsee/

    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    Daniel (the slayer) hat in der Gegend auch schon einen Bären gesehen, deutlich näher sogar! Das Bild hat er aber, glaube ich, nur auf seinem Blog und nicht hier veröffentlicht.
    Leider hast du recht, irgendwann übertrag ich die alten Reisen noch hierher...


    Sausemann, vielen, vielen Dank dir für diesen Bericht, du bist ab nun für zukünftige Reisen auch angehalten weiterzuschreiben
    Mir gehts da übrigens ebenso wie Blahake, Pierre scheint ein fantastischer Reisekompagnon zu sein, hoffe der darf noch mal mit

    Liebe Grüße
    Daniel
    Auf meinem Blog Longing for the Horizon:
    Pamir Highway 2019 / Sarek 2018 / Padjelantaleden 2017 / 4500km Radtour Berlin-Nordkapp 2017 / Kungsleden 2015 / Kungsleden 2014 / Israel-Hike 2014 und viele kleinere Radtouren (Berlin - Kopenhagen / Prag - Berlin etc.)

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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #59
    Hallo Sausemann, von mir ebenfalls ein herzliches Dankeschön für den unterhaltsamen Bericht. Du kommst nun sogar in den Genuss einer ausführlichen Antwort, da ich gerade mal am PC schreiben kann und nicht nur mit dem Handy, da zitiert es sich doch einfacher. Es hat mir großen Spaß gemacht eure Wanderung zu verfolgen, zumal wir nur ein paar Tage nach euch auf dem Padjenlanta unterwegs waren.

    Zitat Zitat von dingsbums Beitrag anzeigen
    Schön, dass du einen Bericht schreibst, Sause. Es kann nie zuviel Erzählungen aus dem Padjelanta geben! Vielleicht sollte ich auch mal wieder ... Ich freue mich auf alle Fälle, deinen zu lesen.
    Dem kann ich nur zustimmen, jeder Bericht ist anders. Manches mal erlebt man eine Ecke ganz anders als man sie selber gesehen hat. Mich interessiert es auch immer sehr wie die jeder mit den Herausforderungen umgeht. Das ist oft genauso interessanter als der eigentliche Weg.

    Claudia, von dir haben wir schon viel zu lange nichts mehr gelesen. Du solltest unbedingt wieder schreiben!!!

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Der Untergrund wird feuchter und wir lernen Bohlenwege zu schätzen. Erstaunlich, wie wenig rutschig die Dinger im feuchten Zustand sind.
    Widerspruch, das hab ich schon ganz anders erlegt und dabei mehr Bekanntschaft mit dem Boden gemacht, als mir lieb war. Aber das habt ihr im weiteren Verlauf der Tour ja auch noch erfahren müssen.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Fjälltrollet lives here
    Natürlich leben die dort, das sind die, die immer die Steine in die Rucksäcke packen wenn man während der Pausen nicht aufpasst, sonst wären die doch nicht so schwer.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Der attackiert uns! Wir laufen ein paar Meter neben den Weg und sind wie paralysiert. Ca 10m vor uns wird er etwas langsamer und weicht uns in 2-3m Entfernung aus. Er macht einen aggressiven Eindruck. Wir gucken nicht zurück und laufen schnell weiter, haben aber den Eindruck, das er uns verfolgt. Das tut er auch mit etwas Abstand, wie ich aus dem Augenwinkel erkennen kann. Irgendwann lässt er ab. Uff. Kent hatte im Gespräch schon erwähnt, das die Bullen zu dieser Jahreszeit etwas „funny“ seien. Aber so „funny“ war das gar nicht.
    Entschuldige, dass ich lachen muss, dabei bin ich doch die erste die sich bei Begegnungen mit großem Viehzeug, sei es nun Kühe, Pferde oder Elche ins Hemd macht, aber bei Rentieren hab ich das hab ich in all den Jahren noch nie erlebt

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Als ich das so sitze steigt mir der Duft von 5min Terrine in die Nase. Bitte? Kann nicht wahr sein. Der Typ sitzt auf dem Klo neben mir und kocht! Jetzt wird es mir langsam unheimlich. Wieso kommt der nicht einfach in die Hütte? Setzt sich lieber auf das zugige kalte Klo und kocht dort?
    Das war bestimmt der Klogeist! Gibt schon komische Typen. Wir sind auch gerne allein unterewegs, aber wenn man dann mal an einer Hütte ist oder jemanden trifft, ist es doch wunderbar sich unterhalten zu können. Scheint, dass ihr besonderes Glück hattet in Bezug auf seltsame Begegnungen. Erst dieser Felix und nun noch das. Ich fühle mich ich Sylvies Berichte nach Finnland versetzt, spukt dort nicht der Axtmann herum?

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Danach fangen die großen Jungs an zu spielen. Wir haben ein Fährboot entdeckt. Quer zum Flusslauf liegt es am Ufer vertäut. 2 Leinen führen auf die andere Flusseite und man kann sich über den Fluss ziehen, was wir auch ausgiebig machen. Skipper Pierre legt sich ordentlich ins Zeug und zieht uns rüber, während ich die Anlegemanöver übernehme. Auf der anderen Seite erkunden wir eine Zeitlang die Gegend und schippern dann wieder ans heimische Ufer.
    Als wir ein paar Tage später dort vorbei kamen, war nichts mehr mit schippern, da hätten wir erst mal lange schöpfen müssen, das Boot war ziemlich vollgelaufen.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    … Dem hätte der Kerl nur hinterherschießen müssen.......Ich will gar nicht weiter denken.
    Deshalb: immer Signalfarben tragen im September. Aber ich muss zugeben uns war auch etwas unwohl, als wir die Jäger in der Tarrekaisestugan getroffen hatten.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
    Die Tür geht auf und herein kommt die Besitzerin des zweiten Rucksacks. Amalia ein entzückendes kleines Mädel Mitte 20. Sehr goldig. Vor 20 Jahren hätte ich mich wohl in die Brust geworfen, jetzt bekomme ich schon fast Vatergefühle. Sie arbeitet in der Fjällstation Kvikkjokk und hat sich ein paar Tage frei genommen um Tiere zu beobachten.
    Lustig, Amalia steht tatsächlich als letzte im Hüttenbuch von Njunjes. Euch konnte ich dort aber nicht finden.

    Zitat Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen

    Wir hatten kein Glück mit dem Wetter, aber auch kein Pech. Bis auf Schnee, war einfach alles dabei. ..
    Den Schnee habt ihr ganz knapp verpasst, am 15.09. kam der Wintereinbruch. Also alles richtig gemacht.

    Eine wirklich gelungene Tour, auch wenn sie "nur" dem Padjelantaleden folgte. Wer weiß wo es euch das nächste mal hinzieht.

    Andrea

  20. Gerne im Forum
    Avatar von Sausemann
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    AW: Padjelantaleden 2019: Von Licht, Schatten, ziemlich besten Freunden und Rent

    #60
    Zitat Zitat von Truschka Beitrag anzeigen
    Sehr schöner und lustiger Bericht-
    will da auch wieder mal hin, aber dieses Jahr sieht das wohl ganz schlecht aus.


    Aber da kann ich helfen:



    Das ist Otter...
    Ich drücke die Daumen das es dieses Jahr vielleicht doch noch klappt. Wir alle würden uns glaube ich wünschen, das sich die Situation halbwegs normalisiert. Dabei haben wir ja ein Hobby bei dem man in i.d.R keinen großen Kontakt zu andern Menschen hat

    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Unwahrscheinlich. Beim Otter (Fischotter) sind eigentlich fünf Zehen zu sehen, und die Krallen kleiner, nicht?

    Glaube doch Hund.
    Also ich habe mir jetzt alle möglichen Hunde und Otterspuren auf Tante Google angeguckt. Ich kann es wirklich nicht sagen. Für den Otter fehlen Krallen, für den Hund erscheint sie mir zuweit gespreizt und die Krallen zu deutlich

    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    ...Für die erste Tour in Lappland habt ihr aber ziemlich viel erlebt....
    Hatte ich ja schon anfangs geschrieben. Wir hatten auch das ein oder andere Abenteuer erwartet, aber das wir gleich mit soviel obskuren Situationen konfrontiert würden, hätten wir dann doch nicht gedacht. Auf jedenfall Erfahrungen, die uns niemand mehr nehmen kann.

    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Übrigens habe ich mit Rentieren vor vielen Jahren eine ähnliche Erfahrung gemacht. Das war auch im September und ich hatte das Gefühl, dass mir ein Rentierbulle partout nicht Platz machen wollte und sich sehr dominant benahm. ...
    Interessant, ich denke das bestätigt unsere Vermutung, das die Bullen in Brunftstimmung waren. Ansonsten kann ich mir so ein Verhalten absolut nicht erklären.

    Zitat Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    ... Gedanken, Annekdötchen, Erheiterndes... das gibt es zwar bei mir auch, aber ich finde es schwer, dies anschließend in Berichtsform zu packen. Das ist bei dir gänzlich anders und macht den Bericht erfrischend zu lesen...
    Hi Daniel, freut mich das es Dir gefällt und vielen Dank für das Kompliment. Ich führe unterwegs Tagebuch, in dem ich so meine Gedanken, die Anekdötchen und das Erheiternde festhalte. Dadurch fiel es mir relativ leicht, das alles auch wiederzugeben

    Zitat Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    Blahake hat es ja schon angesprochen, ich bin genau in der Gegend (Dem steinigen Stück hinter der Tarrekaisestugan) dem recht jungen Bär begegnet.



    Der war zum Glück nicht schlecht gelaunt, sondern überaus geübt im fotogenen posieren.
    Wahnsinn. Wie nah warst Du dran an dem? Sieht schon ziemlich nahe aus. ich muss gestehen ich bin dezent neidisch

    Zitat Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    ...du bist ab nun für zukünftige Reisen auch angehalten weiterzuschreiben
    Mir gehts da übrigens ebenso wie Blahake, Pierre scheint ein fantastischer Reisekompagnon zu sein, hoffe der darf noch mal mit

    Liebe Grüße
    Daniel
    Ich werde mich bemühen. Pierre darf immer mit...wenn er denn will

    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Claudia, von dir haben wir schon viel zu lange nichts mehr gelesen. Du solltest unbedingt wieder schreiben!!!
    Aber Hallo! Claudia? Wolltest Du Ostern nicht....?

    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Natürlich leben die dort, das sind die, die immer die Steine in die Rucksäcke packen wenn man während der Pausen nicht aufpasst, sonst wären die doch nicht so schwer.
    Dann kurz vor Njunjes gut aufpassen. Ich bin kaum den Anstieg hochgekommen soviel haben die da rein gepackt

    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Deshalb: immer Signalfarben tragen im September. Aber ich muss zugeben uns war auch etwas unwohl, als wir die Jäger in der Tarrekaisestugan getroffen hatten.
    Naja da war ich ganz clever und hab mir einen Signalorangenen Regenschutz für den Rucksack zugelegt. Was ich nicht bedacht habe war die Herbstfärbung der Birken. Pierre meinte besser hätte ich mich garnicht tarnen können

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