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  1. Gerne im Forum

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    Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #1
    Ihr Lieben,

    Wir sind nun in die konkrete Planung für unsere Hüttentour in den Alpen eingestiegen und schwimmen sehr, was die tatsächlichen Gehzeiten für die Kinder (jüngstes 8 Jahre, ältestes dann 14 Jahre).

    Tipp aus dem Forum war unter Anderem die Verwallrunde, auf die haben wir uns nun sehr eingeschossen. Heute habe ich mal angefangen nachzurechnen, ob die Tagesetappen für die Kinder tatsächlich machbar sind. Ausgegangen bin ich von den Angaben bei Bergwelten, nachdem Kinder im Aufstieg 200hm/h, Plan 2km/h. benötigen. Für den Abstieg habe ich mangels Wert 250hm/h genommen.

    Wenn ich das alles nun in die Gehzeitenrechner im Netz eingebe und dazu dann die Daten der Tagesetappen, können wir das Verwall knicken. Da kommen bei manchen Etappen (zB zwischen Kaltenberghütte und Konstanzer Hütte von über 11 Stunden Netto raus. Das ist Zuviel. Zumal die Kinder ihren Krempel selber tragen.

    Meine Frage: sind die Grundwerte für die Berechnungsformel für Kinder realistisch? Oder alles machbar und ich hysterisch?
    Wir müssen so langsam mal ne Entscheidung treffen.

  2. Moderator
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    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #2
    Es kommt a) auf die Fitness der Kinder und b) deren Lust an genau dem Tag an. Theoretische Gehzeitenrechner sind schon für Erwachsene eine Herausforderung, für Kinder gilt das doppelt.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  3. Alter Hase

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #3
    hängt halt - genauso wie bei erwachsenen auch - schon von einzelnen kind ab. das kannst du am besten einschätzen. grundsatzfrage: gehen die kinder zum kicken auf den bolzplatz oder an die playstation?

    zumindest bei tagestouren schaffen meine deutlich mehr, eher doppelt soviel - wenn sie lust haben. wenn sie keine lust haben wird es schwer.... die 12jährige ist von der fitness eh zu werten wie eine fitte junge erwachsene...

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #4
    Hallo,
    ich war lange Familiengruppenleiter im DAV. Wir haben uns bei der Tourenplanung meist an die gängige Lehrmeinung gehalten und sind gut "gefahren". Da gibt es auch den DAV-Gehzeitenrechner. Unsere Formel damals:
    (Höhenmeter/n Meter pro Stunde)+(Horizontaldistanz in km/km pro Stunde)=Gehzeit
    Wieviel km und Höhenmeter pro Stunde laufen Eure Kinder? Wie sind Eure Erfahrungen?
    Und natürlich die Pausenzeiten sowie Reserven für unvorhersehbare Dinge nicht vergessen!

  5. Gerne im Forum

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #5
    Wenn ich sie auf den Bolzplatz kicke kommen die da gut zurecht. Aber wie das heutzutage ist: Schule und Ganztag, Lernen, klar auch Zocken..... so als Großstadtkinder besteht die Freizeit nicht vorrangig aus auf die Bäume klettern. Es ist eine ganz andere Kindheit als ich sie noch hatte.

    Ich kann leider nicht abschätzen wie belastbar sie sind. Und möchte die Wanderung so planen, dass Unlust nicht über das Ankommen an der nächsten Hütte entscheidet. Darf mal anstrengend werden, soll aber nicht zu Dauerfrust führen.

    KS, den Gehzeitenrechner des DAV habe ich ja genutzt. Nur muss man da die Grundwerte eingeben, und die große Frage ist für mich: welche? In welchem Alter waren denn deine Jugendgruppen? Und was habt ihr tatsächlich gut geschafft und km/Höhenmetern?

  6. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #6
    Zitat Zitat von MinnaMurray Beitrag anzeigen
    ...
    Meine Frage: sind die Grundwerte für die Berechnungsformel für Kinder realistisch? Oder alles machbar und ich hysterisch?
    Wir müssen so langsam mal ne Entscheidung treffen.
    Meine Frage: Sind die Kinder denn überhaupt schonmal gewandert über mehrere Tage? Du musst doch am besten eure Kinder und deren Laufleistung einschätzen können... Und Bäume gibt es auch in der Stadt.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  7. Dauerbesucher

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #7
    Wie wäre es denn mit einer Wanderung unter Labiebedingungen, d. H. Mit leichterem Rucksack und ordentlich Höhenmetern. Das klärt dann auch wie die das teantempo zwischen Erwachsenen und Kindern zusammen passt. Zwischen Beginn der Fastenzeit na Sommerferien gibt es noch reichlich freie Tage.
    Wandern trainiert man gut mit Wandern.

  8. AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #8
    Wenn ich mir die Bergwelten Runde anschaue würde ich für meinen 7 Jährigen sagen, nein das ist ihm zu weit. Er mag aber nicht sonderlich gerne gehen. Von meinem 4 Jährigen gar nicht zu reden, der 10 Jährige würde es zwar schaffen, ob er allerdings motiviert ist ist eine andere Frage.

    Als Alternative wäre eventuell noch diese Variante der Verwallrunde möglich: Verwallrunde mit Kindern
    Ich würde für die erste Tour eher diese Verwallrunde mit Kindern angehen und dafür noch 1-2 extra Gipfeltouren. Wenn´s gut läuft seid ihr schon gegen Mittag auf der nächsten Hütte und könnt gemütlich was Essen und danach noch einen Gipfel ansteuern. Beschreibungen für Gipfeltouren findest du auf den Homepages der jeweiligen Hüttte.

    Meine Kinder mögen allerdings überhaupt keine Anfahrtswege sondern lieber Aktionreiche "Klettereien", da wäre die Kleine Verwallrunde möglich, das ist auch eine Runde und ihr spart euch den Aktion mit der Busfahrt (die aber bei meinen Kids wieder ein Highlight wäre.

    Gruaß
    Simon

  9. Alter Hase

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #9
    Zitat Zitat von MinnaMurray Beitrag anzeigen
    Wenn ich sie auf den Bolzplatz kicke kommen die da gut zurecht. Aber wie das heutzutage ist: Schule und Ganztag, Lernen, klar auch Zocken..... so als Großstadtkinder besteht die Freizeit nicht vorrangig aus auf die Bäume klettern. Es ist eine ganz andere Kindheit als ich sie noch hatte.
    na, da lobe ich mir doch die freuden des landlebens mit einem aktiven vereinsleben und einen bolzplatz in gehweite, wo die kinder auch allei9ne hinziehen können, da bewegen sich die lieben kleinen noch ein bisschen.

    aktuell ist der der kleine 9, tagestouren machen wir schon ein paar jahre, mehrtägige durchquerungen keine, meine einschätzung anhand der letzten jahre: angegebene gehzeiten in bayern und österreich konnten wir immer locker einhalten, oft unterbieten. da treiben die kinder eher, weil sie jemanden überholen wollen oder so. dafür ist dann aber am zweiten, dritten, vierten tag irgendwann mal die luft auch raus.
    also ich würde zur schonung meiner nerven eher von einem hüttenstandort tagestouren auf umliegende gipfel machen. da kann man eher mal umdrehen, pausetage machen oder sich auch mal aufteilen, und muss nicht jeden tag. zwischenrein vielleicht nochmal ein hüttenwechsel zur abwechslung und gut ist. mit kindern finde ich bei dieser verwallrunde weniger die einzeletappen anspruchvoll,sondern, dass halt eine woche am stück gewandert werden muss. wenn du da die ganze gruppe durchgehend motiviert bekommst - respekt!

    wie gesagt - meine meinung. ansonsten siehe simon, abwechlsungsreiche wege sind alles, mit leicht en kraxeleien oder entsprechen kenntnissen der eltern gerne auch mal ein kleiner klettersteig oder zumindest versicherter steig.

  10. Alter Hase

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #10
    Wie immer geht auch hier Probieren über Studieren. Also nicht gleich auf die große Tour, sondern erst einmal überschaubare Wanderungen, bei denen man guckt, was sie so leisten können und wollen.

    Bei uns war es so, dass die Kinder jeweils etwa ab Einschulung allen davonwanderten. In den Jahren drauf gingen dann sowohl Motivation als auch Kräfte zurück. Mit 14 Jahren hielten sie gut mit den Erwachsenen mit. Wenn sie nicht sogar flotter waren.

    Bei mehreren Kindern sind die auch niemals gleich leistungsfähig und motiviert. Da muss man ein Tempo finden, bei dem nicht die einen maulen, weil es nicht voran geht und die anderen, weil sie überhaupt nicht mehr weiterwollen. Ich fürchte, da hilft keine Rechenformel.

  11. Gerne im Forum

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #11
    Danke für eure Anregungen! Die abgespeckten Verwallrunden schaue ich mir gleich mal an.
    Die große Verwallrunde ohne Gipfelbesteigungen haben wir angedacht mit zwei Bleibetagen an den Hütten. Also zwei Tage laufen, einen stationär zum Entspannen, dann wieder Laufen, und nochmal einen Chilltag. Wir haben Zeit, müßten da also nicht durchpesen. Ich finde die Verwallrunde grundsätzlich sehr attraktiv, weil es ständig kleine Seen und Bäche und Kraxelstellen gibt und an manchen Hütten auch Kletter- und Bouldermöglichkeiten zum Austoben. Ich glaube, da sind sie eher motiviert als wenn wir von Alm zu Alm Latschen würden. (Mein Partner klettert schon lange, ich werde im März einen Sicherungskurs machen, damit wir da flexibler sind.)

    Klar wandern wir, den Rheinsteig in letzter Zeit sehr häufig, nur eben nicht mehrere Tage hintereinander. Dass das den großen Unterschied macht erlebe ich für mich schon, die Kinder wird es wahrscheinlich noch mehr betreffen. Da wir keinen Pkw haben machen wir alle Strecken zu Fuß und fahren viel Rad. Und so ganz schlimm ist Stadtleben auch nicht. Die Kinder sind nicht bewegungsfaul.
    Was ich nur galt nicht einschätzen kann ist das mehrtägige Wandern mit Auf- und Abstiegen.

  12. Dauerbesucher

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #12
    Motivation ist ALLES und jedes Kind ist verschieden (und an jedem Tag werden die Karten neu gemischt) - da bleibt nur vorher ausprobieren und viel Zeit extra einplanen. Keine zu langen Etappen und längere Pausen (mit Abwechslung für die Kinder, Bach, klettern, Bäume usw.) einplanen

    Meine Erfahrung (vor 25 Jahren): 3 Kinder ca. 6-8 Jahre, Wanderung vom Probst Haus über Daumen zum Giebelhaus (mit Tagesgepäck) - der Kleinste war der tougheste, der hat beim Abstieg noch gefragt, ob er mir einen Rucksack (hab die anderen am Schluss selber übernommen) abnehmen soll...
    Meine Rettung auf der Tour war "der Zaubertrank" (vulgo Isostar) und immer mehr aus genug zu trinken.

    Aber für mehrere Tage am Stück wäre das nicht gegangen, da hätte mindestens die Ältere gemeutert.

  13. Gerne im Forum

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #13
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn mit einer Wanderung unter Labiebedingungen, d. H. Mit leichterem Rucksack und ordentlich Höhenmetern. Das klärt dann auch wie die das teantempo zwischen Erwachsenen und Kindern zusammen passt. Zwischen Beginn der Fastenzeit na Sommerferien gibt es noch reichlich freie Tage.
    Wandern trainiert man gut mit Wandern.

    Ist geplant über Christi Himmelfahrt als Jugendherbergstour. Also mit demselben Krempel im Rucksack, den wir im Sommer mitnehmen müssten.
    Ich fürchte nur, wir müssen die Hütten zeitig buchen.

  14. Alter Hase

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #14
    Zitat Zitat von MinnaMurray Beitrag anzeigen
    Ich fürchte nur, wir müssen die Hütten zeitig buchen.
    IMHO ein grund mehr, mehrere tage auf einer hütte zu bleiben und eher die umliegenden gipfel unsicher zu machen. mit der festen hüttenbuchung ist die flexibilität halt schon eingeschränkt, auch bei schelchtem wetter. und wenn dein partner eh klettert, erleichtert das schon die die entscheidung, das ganze geraffel auch mitzunhemen, und so ein bisschen abwechslung reinzubringen.
    gut, manche hütten habe ja mittlerweile auch leihmaterial.
    wie gesagt, meine meinung, ich sehe bei so einer mehrtägigen geschichte aber schon ein gewisses risiko, das das ein oder andere kind danach in sachen bergen gründlich "geheilt" ist....

    ps: vor allem, wenn du dann zwecks hüttenbuchung auch mal bei eher mittelmäßigen wetter losziehst, kann so ein 8jähriger villeicht schon mal den sinn des ganzen unternehmens anzweifeln...

    aber wie gesagt, meine meinung, mir wäre es halt zu stressig, und vielleicht läuft bei euch da ja alles rund. freue mich auf den bericht!
    Geändert von opa (26.02.2020 um 09:59 Uhr)

  15. Alter Hase

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #15
    Dann macht doch mal drei Tage Rheinsteig....

    Bei uns ist es eher so, dass es für die Erwachsenen Unterschied macht von Tagestour auf mehrtägig. Die Kinder regenerieren sich deutlich schneller. Chilltage auf der Hütte hätten unseren nicht gefallen. Eher jeden Tag weiter. Und stattdessen Chillphasen beim Wandern. Allerdings auch da wollten meistens das alle verschieden haben.

    Wir haben versucht, die verschiedenen Wandergeschwindigkeiten mit unterschiedlich schweren Rucksäcken auszugleichen. Wobei die Kleinste den schwersten brauchte. Sonst rannte sie so weit voraus, dass sie außer Sicht geriet, so dass man ständig rufen musste. Wir nannten das "Bremsrucksack".

    Am muntersten waren sie immer, wenn Familien mit Kindern auftauchten, mit denen man ein Weilchen zusammen unterwegs war.

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #16
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    D Wir nannten das "Bremsrucksack".

    Am muntersten waren sie immer, wenn Familien mit Kindern auftauchten, mit denen man ein Weilchen zusammen unterwegs war.


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    Avatar von Mus
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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #17
    Ich kann von meinen Kids her sage, dass man vor allem nichts sagen kann. Gerade bei längeren Touren war es von Tag zu Tag und von Jahr zu Jahr sehr schwankend, was ging, also wie schnell und wie lang.

    So ganz grob über den Daumen gepeilt, konnten wir auf die Zeitangaben von schweizer Wanderschildern ca. 25% aufschlagen, aber da waren die Kids auch noch deutlich jünger als eure jetzt. Andere Zeitangaben schienen uns meist wie ein Lotteriespiel.

    11h Gehzeit pro Tag würde ich mit Kindern niemals einplanen. Also nicht, wenn es nicht entspannt einen Plan B gibt, die Tour dann doch abzukürzen.
    Selbst wenn sie ähnlich schnell laufen, wie Erwachsene, brauchen Kinder mehr Pausenzeiten. Nicht unbedingt körperlich aber sie sind noch nicht so sehr auf "ich laufe jetzt kontinuierlich x Stunden geradeaus". Wenn es nicht zur allseitigen Quälerei werden soll, dann muss man vor allem dem Achtjährigen die Chane geben, an einer Stelle, wo es etwas spannendes zu sehen/tun gibt, zu verweilen, auch wenn die Mittagspause vielleicht erst eine Stunde her ist. Aus dem großartigen Panorama ziehen sie in dem Alter noch nicht so viel Befriedigung wie unsereiner. Das bringt dann eher der Ameisenhaufen, den man Beobachtet, ein toter Fuchs, der am Wegrand liegt, ein toller Kletterbaum, ein kleiner Bach, den man stauen und umleiten kann, ein Stein auf den man hoch muss, ein Zaun auf dem man entlangbalancieren kann,..... alles Dinge, die man nicht im Vorbeigehen sondern nur im Verweilen genießen kann.

    Unsere Kids sind heute übrigens in einem ähnlichen Alter. Die Kleine läuft mindestens so schnell wie wir, will aber alle Nase lang hier und dort stehenbleiben, gucken, etwas ausprobieren.... klar, dass das nicht immer geht. Aber immer weiterlaufen geht auch nicht und so sind wir mit ihr etwas langsamer unterwegs als alleine. Der Große geht fast nicht mehr mit uns wandern, vor allem weil wir so "entsetzlich lahm sind und dann noch ständig Pause machen".

    Zitat Zitat von MinnaMurray Beitrag anzeigen
    Da wir keinen Pkw haben machen wir alle Strecken zu Fuß und fahren viel Rad.
    Das ist eine gute Vorraussetzung. Die Grenzen der Kinder sind meiner Erfahrung nach überwiegend nicht körperlich sondern von der Laufmoral gesetzt. Da haben die "Alltagsläufer" einen entscheidenen Vorteil gegenüber den "Sonntagsspaziergängern", denn für sie ist es nichts neues, dass man halt auch einfach mal Strecke machen muss.

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Gehzeiten Kinder Verwallrunde

    #18
    Zitat Zitat von MinnaMurray Beitrag anzeigen
    KS, den Gehzeitenrechner des DAV habe ich ja genutzt. Nur muss man da die Grundwerte eingeben, und die große Frage ist für mich: welche? In welchem Alter waren denn deine Jugendgruppen? Und was habt ihr tatsächlich gut geschafft und km/Höhenmetern?
    Hallo MinnaMurray,
    eigentlich haben Simon und Opa alles gesagt. In meiner/unserer Gruppe waren am Anfang Kinder von 4 bis 9. Ich habe in der "Wintersaison" nur Tagestouren in der Umgebung (Schwarzwald und Schwäbische Alb) gemacht/geführt und konnte entsprechende Erfahrungen mit den Teilnehmern sammeln. Wie trittsicher sind die TN, wieviel Strecke und Höhenmeter sind möglich, wann und worüber wird rebelliert usw. Ohne diese Vorbereitung würde ich keine lange Bergtour mit Fremden oder Kindern machen.
    Gruß Stefan

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