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  1. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #41
    Zitat Zitat von Simon2710 Beitrag anzeigen
    Um es ganz konkret zu machen:
    Ich kann z.B. den Mountain Hardwaer Phantom -18C für 460€ bekommen. Der wiegt insgesamt ein paar Gramm weniger als der Antelope (1248g vs. 1330g) hat dabei noch 110g mehr Daune (900g, 850 Cuin) und hat eine Komfort-Temperatur von -9 und eine Limit-Temperatur von -18 Grad (Der Antelope hat -10 und -15). Wieso sollte ich jetzt noch 200€ also knapp 40% mehr ausgeben und mir einen WM Antelope holen? Wenn der mir 40% mehr Leistung (im oben genannten Sinne bringt) dann könnte ich darüber nachdenken, aber irgendwie kann ich es mir echt nur schwer vorstellen.
    Wenn Du meinst, Deine Touren (Anzahl/ Dauer/ Art) rechtfertigen den relativ hohen Preis für den WM Antelope nicht (was ich durchaus nachvollziehen kann), dann frag doch wirklich mal bei Nahanny - da bekommst Du einen soliden, gut verarbeiteten Schlafsack für den Hausgebrauch - äh, den "normalen" outdoor-user
    Du kannst das Material für den Stoff auswählen, die Maße angeben, die Du brauchst, die Qualität der Daune auswählen und Dir ggf. mehr Füllung rein machen lassen - also z.B. statt 650 g 800 g der 800 cuin Daune. Dann bist Du wahrscheinlich immer noch bei einem Preis um 400,- Euro.
    Fragen kostet erstmal nichts. E-Mail schreiben, Deine Anforderungen schildern, erwähnen, dass Dir die übliche Füllung für den Praktikus zu wenig sei und mal abwarten was kommt.

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    Avatar von lina
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #42
    Momentan bekämst Du einen Antelope 180 cm aus S&B plus Reinigung und ggf. etwas Auffüllen beim outdoor-service-team für den von Dir genannten Preis des Mountain Hardwear Phantom …

  3. Gerne im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #43
    Aber der TE ist doch 192cm groß und bräuchte schon die 200cm Version...

  4. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #44
    Wurde Roberts schon gelistet?
    z.B.
    https://roberts.pl/index.php?l=en&p=...yager#_spiwory
    830 gr Füllung für 447,0
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #45
    OT:
    Zitat Zitat von Magna1990 Beitrag anzeigen
    Aber der TE ist doch 192cm groß und bräuchte schon die 200cm Version...
    Ah, sorry, hatte ich überlesen.

  6. Anfänger im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #46
    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    Wenn Du meinst, Deine Touren (Anzahl/ Dauer/ Art) rechtfertigen den relativ hohen Preis für den WM Antelope nicht (was ich durchaus nachvollziehen kann), dann frag doch wirklich mal bei Nahanny - da bekommst Du einen soliden, gut verarbeiteten Schlafsack für den Hausgebrauch - äh, den "normalen" outdoor-user
    Du kannst das Material für den Stoff auswählen, die Maße angeben, die Du brauchst, die Qualität der Daune auswählen und Dir ggf. mehr Füllung rein machen lassen - also z.B. statt 650 g 800 g der 800 cuin Daune. Dann bist Du wahrscheinlich immer noch bei einem Preis um 400,- Euro.
    Fragen kostet erstmal nichts. E-Mail schreiben, Deine Anforderungen schildern, erwähnen, dass Dir die übliche Füllung für den Praktikus zu wenig sei und mal abwarten was kommt.
    Vielen Dank für den Hinweis! Aber sind denn die Schlafsäcke von Nahanny vom Preis-Leistungsverhältnis wirklich besser als die Schlafsäcke namenhafter Massenhersteller? Bis vor kurzem dachte ich noch, das träfe beispielsweise auch auf Cumulus zu, aber diese Meinung wurde durch diverse Vorredner hier im Thread ja eher nicht geteilt.

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    Avatar von lina
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #47
    Es gibt hier im Forum zahlreiche beschriebene Erfahrungswerte über die Nutzung von Schlafsäcken auf diversen Touren. Also reale Nutzung, nicht Werbung. Such einfach nach den Anbietern, von denen Du jetzt Namen hast, dazu ein paar Packlisten und Tourenberichte, und lies mal quer

  8. Anfänger im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #48
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Wie soll man auch Liegekomfort und über Jahre hinweg gute Erfahrung (z.B. nie gefroren trotz mehrfacher Unterschreitung der Komfortgrenzen) in messbare und vermittelbare Werte verpacken?
    Naja, also in dem konkreten Beispiel sollte der Schlafsack dann (soweit du nicht einfach nur überdurchschnittlich kälteunempfindlich bist) vermutlich eine tiefere Komforttemperatur erhalten

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich kann nur darauf hinweisen, neben WM auch Carinthia, Mountain Equipment, Marmot, Mammut, Valandre noch weitere Tüten anderer Hersteller zu besitzen bzw. besessen zu haben, und der WM sticht einfach raus. Da kommt nur der FF von Vegareve dran (oder drüber) sowie Valandre , und der FF war das Resultat einer sechswöchigen Emailorgie zwischen ihr und Hersteller mit anschliessender Sonderanfertigung und Versand aus Kanada.

    Ich habe auch eine Sonderanfertigung aus osteuropäischer Produktion in Benutzung, und der wird auch mit 0°C Komfort beworben. Tatsache aber ist, dass trotz meiner Sonderaddons wie Wärmekragen, extra Abdeckung des Reissverschluss etc. die Tüte ab 5°C schon eher kühl wird, und ich daher im Herbst in den Bergen trotz 0°C Komfort auf dem Blatt lieber den Valandre Bloody Mary nehme, weil der eben auch bei -5°C noch wirklich warm ist, und es erst so ab -10°C darin merklich frisch drin wird.

    Papier ist eben geduldig, und anstelle nur auf die technischen Daten vom Blatt würde ich eben auch Erfahrungen mit der jeweiligen Tüte in die Entscheidung einfliessen lassen.
    Natürlich ist Papier geduldig und ich will auch gar nicht deine persönlichen Erfahrungen in Abrede stellen nur am Ende des Tages ist der Schlafsack eben nur 1 von 3 Variablen (neben der körperlichen Verfassung des Schlafenden und den äußeren Bedingungen), die das subjektive Gesamtempfinden des Schläfers bestimmen. Da die wenigsten Personen schon mal bei gleicher körperlicher Verfassung und gleichen äußeren Bedingungen (wie sie eben in Labortest bewusst simuliert werden) mit unterschiedlichen Schlafsäcken geschlafen haben, bin ich bei zu überschwänglichen Aussagen zu einzelnen Schlafsäcken oder Marken einfach etwas vorsichtig. Aber da du ja mit deinem positiven Eindruck von WM Schlafsäcken nicht alleine stehst, werde ich mir einfach mal einen solchen Schlafsack besorgen und versuchen mir selbst ein (subjektives) Bild zu machen.


    @All: Bei welchem Angebotspreis für einen Western Mountaineering Antelope (Long) sollte man denn zuschlagen. Aktuell finde ich den online nicht günstiger als 665€ Gibt es den mehr oder minder regelmäßig deutlich günstiger irgendwo im Angebot?

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #49
    Da ich selbst meinen alten Western.M. Schlafsack endlich mal ersetzen möchte war ich die letzten Monate immer mal wieder im Netz auf der Suche nach Angeboten um mir einen Überblick über die W. M. Schlafsäcke zu verschaffen.
    Dabei habe ich mal den Antelope im November für etwas über 500 EUR gesehen. Es war allerdings nur die MF und nicht die GWS Version - für mich uninteressant. Wenn dein 660 EUR Angebot sich auf eine GWS Version bezog dann war es schon ein guter Preis.

    Man muss überhaupt höllisch aufpassen denn viele Angebote geben keinerlei Auskunft ob es sich 'nur' um eine MF oder um die teurere GWS Variante beim W.M. Schlafsack handelt. Viele Western Mountaineering Schlafsäcke sind im Endeffekt 'nur' MF Versionen und dementsprechend alleine deshalb zwangsläufig ca. 150 EUR günstiger.
    Diese Versionsvielfalt bei den W.M. Schlafsäcken ist echt etwas nervig. Ständig muss man aufs Kleingedruckte achten.

    Ehrlich gesagt glaube ich dass viele Kunden - vielleicht sogar manch Verkäufer - gar nicht wissen dass die meisten W.M. Schlafsäcke jeweils in drei unterschiedlichen Aussenbeschichtungsvarianten angeboten werden... und dann braucht man sich nicht zu wundern dass in Foren User vom gleichen Schlafsack von unterschiedlichen Erfahrungen berichten : beim einen regnet es rein während der andere im Trockenen liegt; der eine schwitzt bei Hitze der andere nicht . Tja, in Wahrheit haben sie zwar den gleichen Schlafsack aber eben jeweils in einer anderen Variante
    Geändert von Forest481 (15.01.2020 um 05:00 Uhr)

  10. Fuchs

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #50
    Dieser Thread ist bloß repräsentativ für die outdoorseiten-Schlafsackabteilung, nicht für die Gesamtheit der Schlafsacknutzer. ApoC, wie schlägt sich nun der Antelope so im Vgl.?

    Insgesamt scheint mir der Mammut nicht verkehrt, zumal er wohl gut zu deiner Größe passt. Vorerst sind die Pläne doch reichlich theoretisch. Und mir scheint diese Temperaturspanne zu groß, man sollte sich auf den Standardfall vorbereiten, dein vorhandener Schlafsack ist etwas speziell und jetzt willst du fast wieder einen speziellen kaufen.
    (ich habe zuletzt einen etwas wärmeren Schlafsack gekauft, Komfort offiziell -16, ich übersetze mir das mit: wird bei -10 wunderbar sein und noch bisschen drunter vielleicht – Ausverkauf, nicht mehr als 250 Euro, was schon meine Schmerzgrenze ist so für die übliche Nutzung. Ich habe ihn nur gekauft, weil es die letzten Jahre immer mal Gelegenheiten gab, bei denen mein vorhandener Schlafsack unterdimensioniert war und ich keine Lust mehr hatte, das irgendwie zu versuchen auszugleichen, was nur so halb funktioniert.

    Tja, seit er da ist, fällt das kühle Camping irgendwie aus, bei der einzigen Nacht bisher wurde es dummerweise zunehmend wärmer eher so Richtung 0 und mir war glatt bald unangenehm zu warm in dem Teil – bislang war die Anschaffung also überflüssig. Klar war von vornherein, Hauptschlafsack bleibt der alte leichtere, denn die übliche Nutzung bewegt sich ja eher nicht tiefer als -5, auch gefühlt. (8 Jahre alt – nicht mehr taufrisch, aber war schon auf über 4000 m – gut, geschlafen wurde etwas niedriger – seinerzeit 180 Euro, inzwischen kostet er bald das Doppelte, weil die Käufer so ziemlich alles schlucken und sich dann einreden, das Ding wäre das wert). Es wird dauern, bis sich die Anschaffung rechtfertigen lässt. Immerhin, was kann ich nicht alles anfangen in der Zwischenzeit mit den nicht ausgegebenen 400 Euro...).

  11. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #51
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Dieser Thread ist bloß repräsentativ für die outdoorseiten-Schlafsackabteilung, nicht für die Gesamtheit der Schlafsacknutzer. ApoC, wie schlägt sich nun der Antelope so im Vgl.? [...]

    Tja, seit er da ist, fällt das kühle Camping irgendwie aus [...]
    Das Problem habe ich aktuell leider auch beim Kältetest. Die kälteste Nacht diesen Winter war etwa - 4 °C und das war echt gut. Gefühlt besser als mit meinem anderen - 11 °C Sack. Wie weit runter ich den wirklich nutzen kann muss ich noch sehen. Für mich ist "Komfort" eben nicht "gerade noch nicht frieren" sondern "angenehm warm" und so plane ich meine Touren. Ansonsten sind Kaputze, Wärmekragen und RV wirklich toll und definitiv besser als bei anderen Säcken die ich gesehen habe! Auch die Abdeckleiste vom RV ist wirklich schön. Da zieht nix rein wenn man mal etwas wühlt. Spannend fand ich vor einigen Wochen auf dem Rennsteig wie gut der Sack die Nässe weggesteckt hat. Das war wirklich ekelig. Immer um 0 °C und Regen, Nebel usw... Teilweise sehr offene Schutzhütten aber auch nach vier Nächten keine Probleme. Da hatte ich zwischendurch schon etwas Sorgen. Einer meiner Freunde hatte einen ziemlich nassen Sack. Meiner war trocken und natürlih ziemlich warm!
    Geändert von ApoC (15.01.2020 um 06:47 Uhr)

  12. Vorstand
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #52
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Spannend fand ich vor einigen Wochen auf dem Rennsteig wie gut der Sack die Nässe weggesteckt hat. Das war wirklich ekelig. Immer um 0 °C und Regen, Nebel usw... Teilweise sehr offene Schutzhütten aber auch nach vier Nächten keine Probleme. Da hatte ich zwischendurch schon etwas Sorgen. Einer meiner Freunde hatte einen ziemlich nassen Sack. Meiner war trocken und natürlih ziemlich warm!
    Die Erfahrung, dass auch ein WM in der MF-Version erstaunlich viel Nässe wegsteckt, habe ich auch gemacht.

  13. Anfänger im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #53
    Zitat Zitat von Forest481 Beitrag anzeigen
    Da ich selbst meinen alten Western.M. Schlafsack endlich mal ersetzen möchte war ich die letzten Monate immer mal wieder im Netz auf der Suche nach Angeboten um mir einen Überblick über die W. M. Schlafsäcke zu verschaffen.
    Dabei habe ich mal den Antelope im November für etwas über 500 EUR gesehen. Es war allerdings nur die MF und nicht die GWS Version - für mich uninteressant. Wenn dein 660 EUR Angebot sich auf eine GWS Version bezog dann war es schon ein guter Preis.

    Man muss überhaupt höllisch aufpassen denn viele Angebote geben keinerlei Auskunft ob es sich 'nur' um eine MF oder um die teurere GWS Variante beim W.M. Schlafsack handelt. Viele Western Mountaineering Schlafsäcke sind im Endeffekt 'nur' MF Versionen und dementsprechend alleine deshalb zwangsläufig ca. 150 EUR günstiger.
    Diese Versionsvielfalt bei den W.M. Schlafsäcken ist echt etwas nervig. Ständig muss man aufs Kleingedruckte achten.
    Vielen Dank für die Preiseinschätzung, die 665€ sind tatsächlich "nur" für einen MF. Was mich aber noch mal zu der Frage bringt, ob/wieso/in welchen Nutzungsszenarien GWS denn sinnvoller ist. Nach meinem Verständnis besteht bei Temperaturen deutlich unter 0 Grad, zumindest wenn man den Sack primär im Zelt nutzen will, weniger das Problem von Feuchtigkeit/Wind von außen als die Gefahr von Feuchtigkeit (Kondensierender Schweiß) von innen, wogegen dann auch GWS nicht helfen bzw. ggf. sogar eher kontraproduktiv (?!) ist.

  14. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #54
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Dieser Thread ist bloß repräsentativ für die outdoorseiten-Schlafsackabteilung, nicht für die Gesamtheit der Schlafsacknutzer. ApoC, wie schlägt sich nun der Antelope so im Vgl.?

    Insgesamt scheint mir der Mammut nicht verkehrt, zumal er wohl gut zu deiner Größe passt. Vorerst sind die Pläne doch reichlich theoretisch. Und mir scheint diese Temperaturspanne zu groß, man sollte sich auf den Standardfall vorbereiten, dein vorhandener Schlafsack ist etwas speziell und jetzt willst du fast wieder einen speziellen kaufen.
    (ich habe zuletzt einen etwas wärmeren Schlafsack gekauft, Komfort offiziell -16, ich übersetze mir das mit: wird bei -10 wunderbar sein und noch bisschen drunter vielleicht – Ausverkauf, nicht mehr als 250 Euro, was schon meine Schmerzgrenze ist so für die übliche Nutzung. Ich habe ihn nur gekauft, weil es die letzten Jahre immer mal Gelegenheiten gab, bei denen mein vorhandener Schlafsack unterdimensioniert war und ich keine Lust mehr hatte, das irgendwie zu versuchen auszugleichen, was nur so halb funktioniert.

    Tja, seit er da ist, fällt das kühle Camping irgendwie aus, bei der einzigen Nacht bisher wurde es dummerweise zunehmend wärmer eher so Richtung 0 und mir war glatt bald unangenehm zu warm in dem Teil – bislang war die Anschaffung also überflüssig. Klar war von vornherein, Hauptschlafsack bleibt der alte leichtere, denn die übliche Nutzung bewegt sich ja eher nicht tiefer als -5, auch gefühlt. (8 Jahre alt – nicht mehr taufrisch, aber war schon auf über 4000 m – gut, geschlafen wurde etwas niedriger – seinerzeit 180 Euro, inzwischen kostet er bald das Doppelte, weil die Käufer so ziemlich alles schlucken und sich dann einreden, das Ding wäre das wert). Es wird dauern, bis sich die Anschaffung rechtfertigen lässt. Immerhin, was kann ich nicht alles anfangen in der Zwischenzeit mit den nicht ausgegebenen 400 Euro...).

    Hmm, genau so siehts hier im Schlafsackhaushalt auch aus.
    Der Nahanny mit 1,2kg Füllung wurde nach Familiengründung nur noch als Decke genutzt.
    Der Practicus mit 800 gr schon öfter im deutschen Winter.
    der hat aber eigentlich ein zu schweres robustest Gewebe. Einen Tod muss man sterben.
    Gut vergleichbar mit dem Antelope.


    Aber der meist genutzte, älteste Sack, ist ein polen Yeti, Fenrir mit 600 gr Füllung. comftemp -5C
    der war schon 2 x zum Aufarbeiten und waschen beim ...team


    Welche Art von Touren führt der To durch, wo soll der Sack genutzt werden?
    Danach richtet sich die Füllmenge.

    Nicht nach irgendwelchen lim Werten.

    Die Säcke sind auch nicht uninteressant.
    https://malachowski.pl/web/en/sleepi...-size-xl_right

    ehemals yeti Polen etc., warum die wohl 3 x den Markennamen geändert haben?

    https://aurapoland.com/en/sleeping-b...lation-730_cui
    Geändert von Harry (15.01.2020 um 10:27 Uhr)
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  15. Vorstand
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #55
    Wenn ich das richtig sehe: bei SackundPack: 630 Euronen.
    Als ods-Vereinsmitglied gibt es noch einen weiteren Vorteil: klick

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #56
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig sehe: bei SackundPack: 630 Euronen.
    Als ods-Vereinsmitglied gibt es noch einen weiteren Vorteil: klick
    Ich brauche leider die Lang-Version, also noch mal 40€ oben drauf. Aber trotzdem Danke für den Hinweis mit dem Rabatt, das war mir nicht bekannt.

  17. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #57
    Zitat Zitat von Simon2710 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist Papier geduldig und ich will auch gar nicht deine persönlichen Erfahrungen in Abrede stellen nur am Ende des Tages ist der Schlafsack eben nur 1 von 3 Variablen (neben der körperlichen Verfassung des Schlafenden und den äußeren Bedingungen), die das subjektive Gesamtempfinden des Schläfers bestimmen. [...] Aber da du ja mit deinem positiven Eindruck von WM Schlafsäcken nicht alleine stehst, werde ich mir einfach mal einen solchen Schlafsack besorgen und versuchen mir selbst ein (subjektives) Bild zu machen.
    Genau das würde ich auch machen, und zwar angefangen von Temperaturbereich nicht hauchdünn planen, sondern mit Puffer (weil man auch mal kaputt, unterkühlt, mit zu wenig Essen im Bauch drin landet), und den Schlafsack ansehen.

    Wir reden hier immerhin um ein paar Hundert Euro, und da ist eine sinnlose Anschaffung für 650 Tacken ebenso rausgeworfenes Geld wie 450 Euro, wobei ich sagen muss: die Chancen, 450 in eine Tüte anzulegen, die die Anforderungen nicht erfüllt, ist höher, als das beim WM passiert. Da kann man sich maximal(!) drüber ärgern, dass man nun 200 Euro zu viel bezahlt hat, aber wenn die Erfahrungen dann nur annähernd sind wie bei mir relativiert sich der Ärger ganz schnell und man freut sich doch über das gute Stück.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  18. Erfahren

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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #58
    Hm ja das mit dem Wind, ich bin da ja noch Anfänger und kann mich daher sicherlich täuschen.
    Aber ich habe mir eingebildet, dass bei Wind dieser sogar durch mein Hilleberg Unna durchgezogen ist und durch den WM Antelope auch. Jedenfalls erinnere ich mich gut daran, dass ich in der einen Nacht erst gut schlafen konnte, als ich den Rucksack als Barriere neben mich gelegt habe. Ist das physikalisch überhaupt denkbar? Hat mich schon sehr gewundert, war aber mein subjektiver Eindruck. GWS wäre aber nochmal deutlich teurer gewesen, 750€ statt das im Angebot geschossen für ca. 520€ oder so, das war es mir dann nicht wert.

  19. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #59
    Beim GWS geht die Feuchtigkeit von innen nicht so gut nach außen, man muss ihn auf links drehen zum Trocknen. Außer bei freien Übernachtungen unter’m Tarp bei erwartetem nassen Wetter und bei Nutzung zusammen mit einem VBL halte ich GWS eigentlich nicht für sinnvoll.

    Dass es durch den Schlafsack durchzieht halte ich eigentlich nicht für möglich. Wenn man komplett im Schlafsack verschwindet, kriegt man auch nix mehr mit von irgendwelchem Wetter um einen herum, es sei denn, das Zelt wackelt zu sehr :-)
    Geändert von lina (15.01.2020 um 11:29 Uhr)

  20. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: Daunenschlafsack für 0 bis -15 Grad gesucht

    #60
    Tja Hülle mit oder ohne Beschichtung... Da scheiden sich die Geister. Ein Problem ist, dass es dort noch weniger Vergleiche geben wird als bei normalen Schlafsäcken. Im Endeffekt müsste dazu jemand einen Antelope MF und einen Antelope GWS haben. Manch einer sagt dazu, dass eine GWS oder andere Membran/Beschichtung überflüssig ist. Manch einer schwört drauf. lina hat auf jeden Fall recht. Durch einen Stoff mit Membran kommt weniger Wasser als durch den gleichen Stoff ohne Membran.

    Fangen wir mal mit dem Wind an. Wenn ich mal meinen Mund direkt gegen meinen Antelope MF drücke kann ich da quasi nicht durch pusten. Viel ziehen wird es da wohl nicht und ich habe auch nix gemerkt als ich damit in zugigen Hütten geschlafen hab. Okay an der Nase hat es gezogen. Dennoch wird bei einer GWD Hülle wohl noch weniger durchgehen. Dazu ist mein Test zu unscharf.

    Was die Feuchtigkeit angeht habe ich folgende Erfahrung gemacht. Mein ME Glacier 700 den ich bei den ähnlichen ekeligen Bedingungen knapp unter 0 °C eingesetzt habt wie der Antelope hatte gefühlt jeden Morgen etwas Feuchtigkeit im Sack. Man sah einzelne Daunen an der Außenhülle kleben und es fühlte sich leicht klumpig an. Ich konnte den Sack glücklicherweise immer trocknen. Mein Antelope hatte das nicht. Tja woran liegt das nun? An der Hülle oder an den Daunen. Ich habe noch einen ME Helium 400 für den Sommer. Der hat das Problem ebenfalls nicht. Dafür wird er bei anderen Temperaturen eingesetzt die dafür weniger anfällig sind. Ich habe mal den Glacier 1000 meiner Frau genutzt. Der neigt ebenso dazu morgens leicht feucht zu sein aber hat nochmal mehr Daune. Da verteilt sich das besser. Bei meiner Frau tritt das leichte Klumpen übrigens nicht auf. Sicher schlau wird man daraus nicht. Ich persönlich bin aktuell weg von Membranhüllen und werde wohl erst wieder einen Sack mit Membranhülle kaufen wenn ich ein Problem mit Feuchtigkeit hatte die sicher von außen kommt.

    Anders herum gibt es irgendwo einen Thread wo Buckmod darüber berichtet, dass sein Schlafsack ohne Membran bei einer Wintertour --- also quasi kein Wasser von außen --- trotz VBL an Loft verloren hat während der Sack einen Tourenpartners besser gehalten hat. Ich schaue später mal ob ich den Thread finde.

    Edit: Hier der besagte Link.
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=shocking+blue
    Geändert von ApoC (15.01.2020 um 17:08 Uhr)

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