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  1. AW: Umgang mit Bären

    #41
    Ben Learmont hatte am Yukon River seinen alten Karabiner British .303. Die Russen in Kamtschatka haben bei bis 5 Jahren Führen einer Schusswaffe eine Flinte (glatter Lauf) mit Slugs/Flintelaufgeschossen/Brennecke mit 28 g Blei oder nach 5 Jahren beanstandungsfreiem Führen einer Flinte eine Selbstlade-Büchse Kalaschnikow (gezogener Lauf) in 7,62x39 (das ist weniger Leistung als eine 7,62x51-NATO-Patrone vergangener Zeiten) oder bevorzugt eine Selbstlade-Büchse Simonow in 7,62x54R (stärker als eine 7,62x51 NATO).
    Unterschieden bei den Geschossen der Patronen wird nicht in "zivil" oder "militärisch", sondern "sportlich/miltärisch" mit Vollmantel-Geschossen, die glatt ohne aufzupilzen durchgehen und "jagdlich" (das ist zivil) mit Geschossen, die beim Auftreffen aufpilzen und deren Austrittsgröße 2 - 4-mal so groß ist wie das Einschussloch. Wildnistouristen mit Erfahrung bevorzugen zur Selbstverteidigung against wildlife und Jäger zur Jagd auch bei Büchsen schwere Geschosse ab 11,7 g - also nicht 3,4 g wie bei der neueren NATO-Patrone .223 Remington oder 8,6 g einer .308 Winchester bzw. 7,62x51.
    In Alaska wurden bei Bärenangriff im Schnitt der letzten 20 Jahre bis 2007 vier Schuss gebraucht, um die Attacke zu stoppen (Spiegel online 27.03.2008).
    Ob (!) und wie sich jemand verteidigen will und kann ist seine Sache. Ich würde auch nicht gern dabei sein, wenn jemand als Tourist seinen ersten Bären "schießt" oder "abknallt".
    Allerdings würde ich nicht untätig dabei zuschauen, wenn ein Bär meine Partnerin oder mich selbst fressen will, weil ein weltfremder Schlaumeier philosophische Anwandlungen hat.

  2. AW: Umgang mit Bären

    #42
    Kamtschatka August 2019 - wieder mal Lachsmangel und deshalb vorsorgliche Sperrung Touristenroute wegen Gefahr von Angriffen durch deshalb hungrige Bären.
    https://deutsch.rt.com/russland/9123...stenroute-aus/
    Dort unten sind dann auch vom Frühjahr Juni 2019 die Sperrungen im NP wegen Paarungen der Bären nachzulesen. Also bitte: dort vorher konkret informieren. Russisch hilft sehr.

  3. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Umgang mit Bären

    #43
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    ... Wildnistouristen mit Erfahrung bevorzugen zur Selbstverteidigung against wildlife und Jäger ..
    auch dir geb ich 100% recht. und entschuldige mich für das verzerrte zitat.


    einfach zuschauen würden wohl die wenigsten. ich wette, ehefrau hin oder her, die meisten würden laufen. der rest, wenn er seine knarre entsichert bekommt, wird wohl schon versuchen zu schiessen. (und hoffentlich nicht die ehefrau anstatt des bären treffen)

    und ganz ganz wenige nur, behaupte ich, sind in der lage in so einer situtation zielgerichtet und effektiv zu handeln.

    aber wie oft kommt das vor? ich hätte mehr angst in ein bienennest zu treten.

    bei meinen 3 bärenkontakten war der grösste ca. 5 m von mir entfernt. beide hatten wir den "oh shit, wo kommt der her?"blick auf, und nach kurzem blickkontakt haben wir uns beide umgedreht und sind weggegangen.

    glück? sicherlich für den bären. damals war ich jung und stark und hätte ihn wohl -mangels schiesseisen, skistöcken und endlosen guten ratschlägen- mit blossen händen erwürgt.
    danobaja
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  4. Alter Hase

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    AW: Umgang mit Bären

    #44
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    ...obwohl, hat nicht winnetou auch den bären mit seinem taschenmesser....?
    bowiemesser, da haben winnetou und old schatterhand viel wert darauf gelegt, nur das taugt zur bärenjagd!
    wobei ich bis heute nicht weiß, was so ein komisches bowiemesser eigentlich ist....

    habe ja keine ahnung von bären, aber in dem thread hier kommt man sich ja langsam vor wie so einem waffennarren-forum. hatte früher auch leute, die regelmäßig auf expedition waren, im bekanntenkreis, sicher mehr kletterer als bärenexperten, aber so, wie ich es da mitbekommen habe, war die mitnahme von so einem schießprügel eigentlich nur bei eisbären notwendig, und anscheinend da auch nicht überall. zumindest ist mit der herangehensweise keiner einer bärenattacke zum opfer gefallen.

    ansonsten gehen ja auch "normale leute" leute auf trekkingtour nicht nur jäger. das gefährlichste schießzeug, dass ich je in händen hatte,, war ein luftgewehr auf der kirmes, wird anderen auch so gehen. die gefahr das ich mich mit so einem schießprügel selbst verletzte ist größer, als das ich den bären treffe. trotzdem scheinen ja viele nicht-jäger touren in bärengebieten unbeschadet zu überleben... also irgendwei kommt mir das alles schon ein bisschen überzogen vor.

  5. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Umgang mit Bären

    #45
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    ...weil ein weltfremder Schlaumeier philosophische Anwandlungen hat.
    Das klingt ein wenig arrogant!
    In der Todesursachenstatistik z.B. im Yukon spielen Bärenunfälle auf jeden Fall keine Rolle.
    Da sollten sich die Waffennarren, bei aller Faszination , ihre Welt ein wenig zurechtrücken lassen.
    Geändert von Pielinen (18.12.2019 um 13:01 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  6. Erfahren
    Avatar von Trekkman
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    AW: Umgang mit Bären

    #46
    Also ohne Henrystutzen und Silberbüchse geh ICH nicht mehr in die Botanik...

  7. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Umgang mit Bären

    #47
    Zitat Zitat von Trekkman Beitrag anzeigen
    Also ohne Henrystutzen und Silberbüchse geh ICH nicht mehr in die Botanik...
    OT: Naivling!

    Wofür hatte Old Shatterhand wohl seinen Bärentöter?

    Ohne das richtige Kaliber ist da nichts zu machen. Lies erst mal Deinen Karl May, bevor Du mit Erwachsenen und Experten diskutieren willst


  8. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Umgang mit Bären

    #48
    Ich war mal auf Wintertour in Westgrönland bei Kangerlussuaq. Obwohl dort nur extrem selten Eisbären auftauchen, wollte mein Tourenpartner unbedingt ein Gewehr mitnehmen und hat sich dann auch tatsächlich so ein Teil in Deutschland besorgt, mit dem man auch einen Elefanten hätte erschießen können. Ich fand´s gar nicht entspannt, das Teil im Zelt liegen zu haben. Sehr seltsam auch, dass man bei einer Behörde nur angeben muss, dass man nach Grönland reist und dafür ein Gewehr zum Eigenschutz braucht. Innerhalb kürzester Zeit bekommt man eine Genehmigung und darf sich sich ein fettes Gewehr kaufen. Sicherlich die einfachste Möglichkeit an eine Waffe zu kommen. Danach zurückgeben musste er es meiner Erinnerung nach nicht, vielleicht findet sich ja auch hier was zum Schießen

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Umgang mit Bären

    #49
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Ich war mal auf Wintertour in Westgrönland bei Kangerlussuaq. Obwohl dort nur extrem selten Eisbären auftauchen, wollte mein Tourenpartner unbedingt ein Gewehr mitnehmen und hat sich dann auch tatsächlich so ein Teil in Deutschland besorgt, mit dem man auch einen Elefanten hätte erschießen können. Ich fand´s gar nicht entspannt, das Teil im Zelt liegen zu haben. Sehr seltsam auch, dass man bei einer Behörde nur angeben muss, dass man nach Grönland reist und dafür ein Gewehr zum Eigenschutz braucht. Innerhalb kürzester Zeit bekommt man eine Genehmigung und darf sich sich ein fettes Gewehr kaufen. Sicherlich die einfachste Möglichkeit an eine Waffe zu kommen. Danach zurückgeben musste er es meiner Erinnerung nach nicht, vielleicht findet sich ja auch hier was zum Schießen
    Das versteh ich jetzt nicht ganz. Ist das eine allgemeine (unbegründete) Angst vor Waffen bei dir oder war deinem Kollegen nicht zuzutrauen damit umzugehen?
    Denn ein gesichtertes Gewehr, ist in erster Linie nichts anderes als ein gesichertes Gewehr.
    Sonst könnte man ja auch beim Messer oder dem Benzinkocher in Panik verfallen. Alles potentiell gefährliche Dinge.

  10. Dauerbesucher

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    #50
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Das klingt ein wenig arrogant!
    In der Todesursachenstatistik z.B. im Yukon spielen Bärenunfälle auf jeden Fall keine Rolle.
    Da sollten sich die Waffennarren, bei aller Faszination , ihre Welt ein wenig zurechtrücken lassen.
    Kannst Du bitte auch mal recherchieren, wie viele Bärentote durch die Anwendung von Schusswaffen verhindert wurden?

    Ich finds ja bissl albern, wie reflexartig hier einige auf den Begriff "Schusswaffe" reagieren. Hier wird doch wieder mal gegen Windmühlen gekämpft und wie üblich haben die Leute mit dem geringsten Wissen die stärkste Meinung. Wer hat denn dem TO wirklich die Mitnahme/Anwendung einer Schusswaffe empfohlen? Ich hab's wahrscheinlich überlesen.

    Es ist ebend EINE Option, die durchaus ihre Berechtigung hat. Wenn jemand keine Erfahrung im Umgang mit Waffen hat, ist es klug, die Finger davon zu lassen. Eine andere Lösung, die hier gerne verdrängt wird, ist, es einfach zu lernen. Ja, lernen! Das ist tatsächlich möglich. Aber dann setzt man sich natürlich dem Risiko aus, von manchen Leuten als Waffennarr abgestempelt zu werden

    In den Reisegebieten, die hier zur Debatte stehen, gibt es diese Pseudodiskussion gar nicht. Die meisten Einheimischen, die ich im (Bären)Hinterland getroffen habe (Alaska, Kanada, Grönland, Mongolei), waren bewaffnet unterwegs, und zwar ganz ohne blutrünstige Waffennarren zu sein. Ich musste mich hingegen mehr als einmal fragen lassen, ob ich mir sicher sei, ohne Waffe losziehen zu wollen.

    Zitat Zitat von nunatak
    Sehr seltsam auch, dass man bei einer Behörde nur angeben muss, dass man nach Grönland reist und dafür ein Gewehr zum Eigenschutz braucht. Innerhalb kürzester Zeit bekommt man eine Genehmigung und darf sich sich ein fettes Gewehr kaufen. Sicherlich die einfachste Möglichkeit an eine Waffe zu kommen. Danach zurückgeben musste er es meiner Erinnerung nach nicht
    Das funktioniert in D so auf legalem Wege nicht, wenn Dein Tourenpartner kein Sportschütze oder Jäger ist. Ausgeschlossen!
    BTW: Letztes Jahr wurde im Winter ein Eisbär mitten in Kangerlussuaq in der Nähe des Flughafens abgeschossen. Dieses Jahr wurde einer am Long Lake zwischen Kangerlussuaq und Inlandeis abgeschossen. Im September wurde ein Eisbär ca. 100 km südlich von Kangerlussuaq gesichtet. Die Eisbärensichtungen in dieser Gegend werden zukünftig zunehmen. Davon gehen die Locals jedenfalls aus.
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  11. AW: Umgang mit Bären

    #51
    Bei ca. 4 Verletzten durch Bärenkontakt im Jahr in der genannten Region scheint sowas ja alles andere als an der Tagesordnung, sondern eher die Ausnahme zu sein.
    Da drängt sich mir die Frage auf, wie viele goldene Verhaltensregeln ein und dieselbe Person wie oft missachten muß um mehrmals im selben Leben in die Situation zu kommen, einen Bären nicht nur zu sehen, sondern so weit zu nötigen, das er eine Gefahr darstellt und umgenietet werden muß?
    Wie wäre es, statt mit Saufeder stattdessen mit Sachverstand und Respekt ins Bärengebiet zu gehen?

    @nunatak: je nach Erfordernis ist eine Schußwaffe einfach nur ein Werkzeug und praktisch bis notwendig.
    Lieber ein Gewehr in Händen eines besonnenen Schützen als ein Zündschlüssel in Händen des Durchschnittsverkehrsteilnehmers
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  12. Alter Hase

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    AW: Umgang mit Bären

    #52
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    OT: Naivling!

    Wofür hatte Old Shatterhand wohl seinen Bärentöter?

    Ohne das richtige Kaliber ist da nichts zu machen. Lies erst mal Deinen Karl May, bevor Du mit Erwachsenen und Experten diskutieren willst

    yeah! Bei grizzlys helfen nur bärentöter oder bowiemesser! bei der silberbüchse bin ich mir gerade nicht ganz sicher, ob die grizzlytauglich ist, weiß das jemand noch? am besten schmecken übrigens die tatzen, aber erst, wenn die würmer drinnen waren...

  13. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Umgang mit Bären

    #53
    Zitat Zitat von BigKahuna Beitrag anzeigen
    ...Ich finds ja bissl albern, wie reflexartig hier einige auf den Begriff "Schusswaffe" reagieren. Hier wird doch wieder mal gegen Windmühlen gekämpft und wie üblich haben die Leute mit dem geringsten Wissen die stärkste Meinung......
    Was macht dich denn so qualifiziert, hier meinungsführend sein zu wollen???
    Es kommt vielleicht auch darauf an, wo man hin will? Und was man vor hat?
    Geändert von Pielinen (18.12.2019 um 14:44 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  14. Dauerbesucher

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    AW: Umgang mit Bären

    #54
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Was macht dich denn so qualifiziert hier meinungsführend sein zu wollen???
    1. Was bedeutet "meinungsführend"?
    2. Welche Qualifikation brauch ich denn, um inhaltslose Polemik zu erkennen?
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  15. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Umgang mit Bären

    #55
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    bei der silberbüchse bin ich mir gerade nicht ganz sicher, ob die grizzlytauglich ist, weiß das jemand noch?
    Warum wohl hat W. immer sein Bowie Messer genommen?

  16. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Umgang mit Bären

    #56
    Zitat Zitat von BigKahuna Beitrag anzeigen
    1. Was bedeutet "meinungsführend"?
    2. Welche Qualifikation brauch ich denn, um inhaltslose Polemik zu erkennen?

    Meinungsführend heißt eine andere Meinung
    als „Inhaltslose Polemik“ abzutun.
    Was qualifiziert dich dazu???
    Bitte eine sachliche Antwort!
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  17. Alter Hase

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    AW: Umgang mit Bären

    #57
    Zitat Zitat von BigKahuna Beitrag anzeigen
    Eine andere Lösung, die hier gerne verdrängt wird, ist, es einfach zu lernen. Ja, lernen! Das ist tatsächlich möglich. Aber dann setzt man sich natürlich dem Risiko aus, von manchen Leuten als Waffennarr abgestempelt zu werden
    nachdem ich ja den begriff waffennarr eingebracht habe: habe kein problem damit, wenn es für ein unternehmen motwendig ist, das zu üben, auch wenn es meines nicht wäre, würde dann eher was anderes unternehmen.
    habe sogar leute im freundeskreis, die beruflich viel mit waffen zu tun haben, ohne dass ich sie deshalb für waffennarren halte. wenn ich aber sowas lese, fällt es mir schwer, hier eine gewisse "waffenvernarrtheit" nicht anzunehmen:

    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Ben Learmont hatte am Yukon River seinen alten Karabiner British .303. Die Russen in Kamtschatka haben bei bis 5 Jahren Führen einer Schusswaffe eine Flinte (glatter Lauf) mit Slugs/Flintelaufgeschossen/Brennecke mit 28 g Blei oder nach 5 Jahren beanstandungsfreiem Führen einer Flinte eine Selbstlade-Büchse Kalaschnikow (gezogener Lauf) in 7,62x39 (das ist weniger Leistung als eine 7,62x51-NATO-Patrone vergangener Zeiten) oder bevorzugt eine Selbstlade-Büchse Simonow in 7,62x54R (stärker als eine 7,62x51 NATO).
    Unterschieden bei den Geschossen der Patronen wird nicht in "zivil" oder "militärisch", sondern "sportlich/miltärisch" mit Vollmantel-Geschossen, die glatt ohne aufzupilzen durchgehen und "jagdlich" (das ist zivil) mit Geschossen, die beim Auftreffen aufpilzen und deren Austrittsgröße 2 - 4-mal so groß ist wie das Einschussloch. Wildnistouristen mit Erfahrung bevorzugen zur Selbstverteidigung against wildlife und Jäger zur Jagd auch bei Büchsen schwere Geschosse ab 11,7 g - also nicht 3,4 g wie bei der neueren NATO-Patrone .223 Remington oder 8,6 g einer .308 Winchester bzw. 7,62x51.
    In Alaska wurden bei Bärenangriff im Schnitt der letzten 20 Jahre bis 2007 vier Schuss gebraucht, um die Attacke zu stoppen (Spiegel online 27.03.2008).

  18. Dauerbesucher

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    AW: Umgang mit Bären

    #58
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    wenn ich aber sowas lese, fällt es mir schwer, hier eine gewisse "waffenvernarrtheit" nicht anzunehmen:
    Das ist zu ca. 80% prüfungsrelevantes Wissen, wenn man in D den Jagdschein erwirbt. Einfach, damit man nicht die falsche Munition in die richtige Waffe steckt bzw. nicht die falsche Munition zur Jagd verwendet.
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  19. AW: Umgang mit Bären

    #59
    Zitat Zitat von BigKahuna Beitrag anzeigen
    Das ist zu ca. 80% prüfungsrelevantes Wissen, wenn man in D den Jagdschein erwirbt. Einfach, damit man nicht die falsche Munition in die richtige Waffe steckt bzw. nicht die falsche Munition zur Jagd verwendet.
    Jo, das zu wissen heißt aber nicht dass man es in einem Outdoorforum breit treten muss, wo die meisten damit nix anfangen können.
    Ich finde es auch daneben. Entweder hier wird zu Waffen geraten, das hast du aber bestritten, oder ich kann mir die "Kaliber-Beratung" sparen. Beides geht für mich nicht zusammen.

  20. Dauerbesucher

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    AW: Umgang mit Bären

    #60
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Meinungsführend heißt eine andere Meinung
    als „Inhaltslose Polemik“ abzutun.
    Was qualifiziert dich dazu???
    Bitte eine sachliche Antwort!
    Wie nennst Du es, wenn Dir jemand erzählt, dass sich jemand in Deutschland unter Missachtung sämtlicher Sicherheitsbestimmungen ins Bein schießt und deshalb Schusswaffen in Bärengebieten am anderen Ende der Welt doof sind?

    Dieses Thema benötigt meines Erachtens weniger Meinung und mehr Fakten. Jemanden, der einigermaßen qualifizierte Beiträge liefert als Waffennarren abzustempeln, ist reine Polemik. Das darfst Du gerne anders sehen. Ich beanspruche dafür keine Meinungsführerschaft, obwohl mir dieser Begriff nach wie vor nichts sagt.

    Du darfst natürlich auch meine "Qualifikation" in Frage stellen. Sinnvoller wäre es natürlich, wenn Du mich darauf hinweist, wo ich sachlich falsch liege.
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

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