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  1. Anfänger im Forum

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    Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #1
    Hallo zusammen,

    im Q1 2020 will ich mir einen lange gehegten Traum erfüllen und meine erste Wintertour bestreiten.

    Bevor es ans eingemachte geht möchte ich mich und mein (bisher sehr vages) Vorhaben kurz vorstellen

    Meine Erfahrung mit Wintertouren bzw. Kälte im allgemeinen beschränken sich bisher auf Skitouren und Skihochtouren in den Alpen, teilweise mit Biwak, diverse Schneeschuhtouren sowie gelegentlichem Campen beim Eisklettern, jedoch nie mehr als eine Nacht am Stück.
    Nun will ich mit BC- Skiern, Pulka und Zelt für einen bisher unbestimmten Zeitraum (von 10 Tagen bis 4 Wochen ist alles drin) nach Skandinavien gehen. Wohin genau? Wann genau es losgehen soll? Hier bin ich flexibel. An diesem Punkt bin ich auf eure Ratschläge angewiesen.
    Ich werde höchstwahrscheinlich solo losziehen.

    (1) Wahl des Tourengebiets
    Welche "anfängergeeigneten" Tourengebiete könnt ihr in Skandinavien empfehlen? In welchem Monat besuche ich diese Gebiete idealerweise?
    Aus vergangenen Fäden habe ich heraus gelesen, dass der Kungsleden hier wohl der Klassiker ist. Gibt es weitere Empfehlungen von euch?

    (2) Zeltwahl
    Ich habe ein Vaude Mark 3P. In dem Zelt habe ich um die 100 Nächte verbacht, jedoch noch keine ausgewachsenen Stürme abwettern müssen. Auch mit Schneelast habe ich keine Erfahrung. Wohl wissend, dass das Zelt im Winter kein Komfortwunder sein wird, würdet ihr dem Zelt im skandinavischen Winter vertrauen?

    (3) Könnt ihr eine gute Adresse in Süddeutschland zur Beratung und Kauf eines BC- Skisystems (Schuhe, Ski und Bindung) empfehlen? Ich bin in Stuttgart ansässig und wäre durchaus bereit, mich für eine Weile in die Bahn zu hocken, wenn ich dadurch bei einem kompetenten Händler rauskomme

    (4) Pulka
    Ich tendiere aktuell dazu, einen Pulka zu kaufen und schiele hierbei auf die die Acapulka-Modelle.
    Die 120er Längen sollten für meine Zwecke genügen, ich schwanke jedoch noch zwischen den Ausführungen.
    Der Scandic Tour 120 scheint der Preis-Leistungs-Klassiker zu sein. Hat jemand Erfahrungswerte mit dem Kevlar Short Track 120? Meine Internetrecherche hat hierzu absolut gar nichts ergeben. Muss man beim Feather Light 120 auf Kosten des Leichtbaus Abstriche in der Stabilität hinnehmen?
    Oder sollte ich hier eventuell doch noch einmal in eine ganz andere Richtung schauen?

    (5) Packliste
    Anbei der erste Entwurf meiner Packliste. Für Anregungen bin ich hier gerne offen.


    Camping
    Zelt Vaude Mark 3
    Schlafsack WM Puma GWS
    VBL Cocoon Hooded VBL
    Isomatte Thermarest NeoAir X-Therm
    EVA Frijlufts 19mm
    Kissen Cocoon Air Pillow
    Schneeanker Exped Snow Anchor (5)
    Schneehering MSR Blizzard (6)


    Kleidung Outer Layer
    Softshell Arcteryx Gamma LT Hoody
    Isolation Jacke Daune Rab Neutrino Pro
    Tourenhose Montura Vertigo 3
    Isolation Hose KuFa Rab Photon Pants
    Regenhose Marmot Precip Pants


    Kleidung Midlayer
    Isolation KuFa Rab Xenon X Hoodie
    Fleece Mammut Aconcagua Jacket
    Wolle Midlayer Woolpower 600 Zip


    Kleidung Baselayer
    Merino Lange U.hose Woolpower 600
    Merino Lange U.hose Icebreaker 200 (3)
    Merino Shirt Icebreaker 400
    Merino Shirt Icebreaker 200 (3)
    VBL Socken Exped VBL Large


    Navigation

    GPS Garmin GPSmap 64s
    Papierkarten
    Kompass K&R Alpin


    Küche
    Mehrstoffkocher Primus Omnifuel II
    Windschutz Aluwindschutz
    Topf MSR Stainless Steel 2L
    Thermoskanne Thermos 1,5L
    Anzünder Firesteel

    Sonstiges
    Biwaksack Exped Bivybag Duo UL
    Gletscherbrille Julbo Monte Bianco
    Skibrille Alpina
    Buffs Buffs
    Balaclava Outdoor Research Gorilla
    Stirnlampe Petzl Tikka
    Lawinenschaufel Metall
    Daypack Arcteryx Alpha FL 30
    Daunenbooties WM Expedition Booties
    erste Hilfe Kit
    Handschuhe Liner
    Handschuhe Mid
    Handschuhe Warm
    Gamaschen OR Expedition Crocodile Gaiters


    Ich freue mich auf die Diskussion mit euch!

    Shweast

  2. Gerne im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #2
    Hi Shweast,

    zu (1): Eine gute Reisezeit finde ich ist ab Anfang März. Es liegt schon ausreichend Schnee, die Seen sollten alle gut gefroren sein und die Temperaturen sind nicht zu warm, selten über 0 °C, eher -10 ° - 25 °C. Aus der Perspektive der Sicherheit bietet der Kungsleden tatsächlich für Anfänger ideale Bedinungen. Die Markierung des Weges ist exzellent. Es finden sich Hütten und Schutzhütten in guten Abständen. Bei Problemen kann dir einfach geholfen werden.

    (2): hab mir gerade mal kurz ein Set-Up Video von dem Zelt angeschaut: Mir wäre es zu kompliziert bei Schlechtwetter aufzustellen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Wind das halb aufgestellte Zelt immer wieder aus den Ösen rausweht.

    (3): Gute Frage. Ich komme aus der Gegend südlich von Ulm. Meine ersten BC Ski habe ich in einer großen Globetrotter Filiale (Köln, da ich dort mal gewohnt habe) gekauft. Wirklich Auswahl gab es da z.B. bei den Schuhe nicht mehr. Solche Sachen haben für Globetrotter vermutlich ein zu hohes Risiko Ladenhüter zu werden.. In kleineren Sportläden kann man mal BC Ski bekommen, aber wirklich Expertise haben da die wenigsten Verkäufer. Mit etwas größerer Auswahl fallen mir noch Sport-Conrad in Penzberg oder etwas weiter weg im Vogtland Sport-Albert. Wobei letzteres Geschäft den besten Eindruck auf mich macht was BC anbelegant.

    (4): Die Vorgeschlagenen Modelle sind preislich recht teuer. Für die ersten Touren hat bei mir ein Paris Schlitten hergehalten. Aktuell überlege ich aber auch die Anschaffung einer besseren Pulka, da die Kippstabilität der PAris nicht so toll ist. Bei den 120er Modellen gibt es noch die Fjellpulken. Die kostet um die 600 Euro. Dagegen kostet die Acapulka Featherlight 1500 - 1600 Euro. Ob mir maximal 2kg Gewichtseinsparung 1000 Euro wert sind, darüber muss ich noch einige Nächte schlafen... Zudem sind die GEwichtsangaben von Acapulka nicht wirklich transparent, ob sich die "ab 2kg" nicht nur auf den Corpus beziehen. Hier wir die Featherlight mit 3,6 kg gelistet (http://www.sarekmaniac.de/03_Ausrues...ste_gesamt.htm). Alsu u.U. nur eine GEwichtsersparniss von 0,8 kg gegenüber der Fjellpulken...



    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    im Q1 2020 will ich mir einen lange gehegten Traum erfüllen und meine erste Wintertour bestreiten.

    Bevor es ans eingemachte geht möchte ich mich und mein (bisher sehr vages) Vorhaben kurz vorstellen

    Meine Erfahrung mit Wintertouren bzw. Kälte im allgemeinen beschränken sich bisher auf Skitouren und Skihochtouren in den Alpen, teilweise mit Biwak, diverse Schneeschuhtouren sowie gelegentlichem Campen beim Eisklettern, jedoch nie mehr als eine Nacht am Stück.
    Nun will ich mit BC- Skiern, Pulka und Zelt für einen bisher unbestimmten Zeitraum (von 10 Tagen bis 4 Wochen ist alles drin) nach Skandinavien gehen. Wohin genau? Wann genau es losgehen soll? Hier bin ich flexibel. An diesem Punkt bin ich auf eure Ratschläge angewiesen.
    Ich werde höchstwahrscheinlich solo losziehen.

    (1) Wahl des Tourengebiets
    Welche "anfängergeeigneten" Tourengebiete könnt ihr in Skandinavien empfehlen? In welchem Monat besuche ich diese Gebiete idealerweise?
    Aus vergangenen Fäden habe ich heraus gelesen, dass der Kungsleden hier wohl der Klassiker ist. Gibt es weitere Empfehlungen von euch?

    (2) Zeltwahl
    Ich habe ein Vaude Mark 3P. In dem Zelt habe ich um die 100 Nächte verbacht, jedoch noch keine ausgewachsenen Stürme abwettern müssen. Auch mit Schneelast habe ich keine Erfahrung. Wohl wissend, dass das Zelt im Winter kein Komfortwunder sein wird, würdet ihr dem Zelt im skandinavischen Winter vertrauen?

    (3) Könnt ihr eine gute Adresse in Süddeutschland zur Beratung und Kauf eines BC- Skisystems (Schuhe, Ski und Bindung) empfehlen? Ich bin in Stuttgart ansässig und wäre durchaus bereit, mich für eine Weile in die Bahn zu hocken, wenn ich dadurch bei einem kompetenten Händler rauskomme

    (4) Pulka
    Ich tendiere aktuell dazu, einen Pulka zu kaufen und schiele hierbei auf die die Acapulka-Modelle.
    Die 120er Längen sollten für meine Zwecke genügen, ich schwanke jedoch noch zwischen den Ausführungen.
    Der Scandic Tour 120 scheint der Preis-Leistungs-Klassiker zu sein. Hat jemand Erfahrungswerte mit dem Kevlar Short Track 120? Meine Internetrecherche hat hierzu absolut gar nichts ergeben. Muss man beim Feather Light 120 auf Kosten des Leichtbaus Abstriche in der Stabilität hinnehmen?
    Oder sollte ich hier eventuell doch noch einmal in eine ganz andere Richtung schauen?

    (5) Packliste
    Anbei der erste Entwurf meiner Packliste. Für Anregungen bin ich hier gerne offen.


    Camping
    Zelt Vaude Mark 3
    Schlafsack WM Puma GWS
    VBL Cocoon Hooded VBL
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    Fleece Mammut Aconcagua Jacket
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    Kleidung Baselayer
    Merino Lange U.hose Woolpower 600
    Merino Lange U.hose Icebreaker 200 (3)
    Merino Shirt Icebreaker 400
    Merino Shirt Icebreaker 200 (3)
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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #3
    ich kann dir noch den inarisee in finnisch lappland empfehlen. viele verstreute schutzhütten, sehr einsam und flaches gelände. relativ einfache orientierung, kein großartiger tiefschnee und ein areal, wo von kurztour bis 3 wochen als rundtour ab/an inari alles drin ist.

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #4
    Ähnlich gut geeignet für die erste Wintertour wie der Kungsleden ist sicher im Jämtland das Gebiet um Sylarna. Ich habe in der fjällstation Storulvan dieses Jahr einen Tourski-Kurs gemacht. Die Gegend hat mir echt gut gefallen. Es waren auch einige dort, die ihre erste Tour mit Zelt/Pulka/Hüttenübernachtung machten. Ich denke, es ist eventuell anreisemäßig etwas einfacher und vielleicht leichter möglich eine Rundtour zu planen. Zur Ausrüstung kann ich mangels eigener Erfahrung leider nichts sagen, lese aber interessiert mit!

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #5
    Zitat Zitat von rabe123 Beitrag anzeigen
    Hi Shweast,

    zu (1): Eine gute Reisezeit finde ich ist ab Anfang März. Es liegt schon ausreichend Schnee, die Seen sollten alle gut gefroren sein und die Temperaturen sind nicht zu warm, selten über 0 °C, eher -10 ° - 25 °C. Aus der Perspektive der Sicherheit bietet der Kungsleden tatsächlich für Anfänger ideale Bedinungen. Die Markierung des Weges ist exzellent. Es finden sich Hütten und Schutzhütten in guten Abständen. Bei Problemen kann dir einfach geholfen werden.

    (2): hab mir gerade mal kurz ein Set-Up Video von dem Zelt angeschaut: Mir wäre es zu kompliziert bei Schlechtwetter aufzustellen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Wind das halb aufgestellte Zelt immer wieder aus den Ösen rausweht.

    (3): Gute Frage. Ich komme aus der Gegend südlich von Ulm. Meine ersten BC Ski habe ich in einer großen Globetrotter Filiale (Köln, da ich dort mal gewohnt habe) gekauft. Wirklich Auswahl gab es da z.B. bei den Schuhe nicht mehr. Solche Sachen haben für Globetrotter vermutlich ein zu hohes Risiko Ladenhüter zu werden.. In kleineren Sportläden kann man mal BC Ski bekommen, aber wirklich Expertise haben da die wenigsten Verkäufer. Mit etwas größerer Auswahl fallen mir noch Sport-Conrad in Penzberg oder etwas weiter weg im Vogtland Sport-Albert. Wobei letzteres Geschäft den besten Eindruck auf mich macht was BC anbelegant.

    (4): Die Vorgeschlagenen Modelle sind preislich recht teuer. Für die ersten Touren hat bei mir ein Paris Schlitten hergehalten. Aktuell überlege ich aber auch die Anschaffung einer besseren Pulka, da die Kippstabilität der PAris nicht so toll ist. Bei den 120er Modellen gibt es noch die Fjellpulken. Die kostet um die 600 Euro. Dagegen kostet die Acapulka Featherlight 1500 - 1600 Euro. Ob mir maximal 2kg Gewichtseinsparung 1000 Euro wert sind, darüber muss ich noch einige Nächte schlafen... Zudem sind die GEwichtsangaben von Acapulka nicht wirklich transparent, ob sich die "ab 2kg" nicht nur auf den Corpus beziehen. Hier wir die Featherlight mit 3,6 kg gelistet (http://www.sarekmaniac.de/03_Ausrues...ste_gesamt.htm). Alsu u.U. nur eine GEwichtsersparniss von 0,8 kg gegenüber der Fjellpulken...

    Hi rabe123,

    vielen Dank für deine Antwort!

    (1) Super, dann werde ich verstärkt in Richtung des Kungsleden schauen! Das hört sich in der Tat nach idealem Terrain für eine erste autarke Tour an.

    Hast du Empfehlungen bzgl. Kartenmaterial oder Literatur, speziell für den Winter?

    (2) nachdem ich das Mark 3P doch schon einige male auf und ab gebaut habe war ich davon überzeugt, dass das Clip- System tatsächlich einer der großen Vorteile des Zeltes ist. Wenn das Zelt an den 4 Ecken fixiert ist kann man es einfach "hochziehen", ohne Risiko das es sich mit dem Wind aus dem Staub macht. Deinen Gedanken kann ich aber durchaus nachvollziehen! Ich hatte eher Bedenken bezüglich der Stabilität, wie sich das Zelt bei starkem Wind und Schneelast verhält.
    Vielleicht muss ich es einfach mal bei Sturmwetter aus dem Keller holen

    (3) So etwas in die Richtung hatte ich schon befürchtet. Nicht verwunderlich, üben wir hier doch keinen Breitensport aus. Dann werde ich wohl zuerst einmal mein Glück beim Globi probieren! Die scheinen zumindest laut Website doch noch ein Paar Schuhe im Sortiment zu haben (alles Alfa, die ja aber anscheinend eh als Klassiker empfohlen werden).

    (4) Bei Acapulka muss man ganz schön tief in die Tasche greifen, insbesondere in meinem Fall, ohne bisher eine Tour bestritten zu haben, ist das ein gewagter Schritt.

    Bei den Gewichtsangaben scheint Acapulka auf der Website tatsächlich nur die blanke Wanne anzugeben, ohne genaue Zahlen zu kennen ist die Gewichtsersparnis wahrscheinlich zu vernachlässigen. Dennoch gibt es einige Vorteile gegenüber Fjelpulken (vor allem die Kippstabilität), welche hier im letzten Post m.M.n. gut zusammengefasst werden:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/85479-Pulka-Kauf-Welche-Marke-Vor-und-Nachteile-Wie-vorgehen

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #6
    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen
    (1) Wahl des Tourengebiets
    Welche "anfängergeeigneten" Tourengebiete könnt ihr in Skandinavien empfehlen? In welchem Monat besuche ich diese Gebiete idealerweise?
    Aus vergangenen Fäden habe ich heraus gelesen, dass der Kungsleden hier wohl der Klassiker ist. Gibt es weitere Empfehlungen von euch?
    Gibt sicher noch andere Möglichkeiten, aber bei deinen Vorgaben, solo, erste längere Unternehmung, und bis zu vier Wochen Zeit: Da bietet sich der Kungsleden einfach an. Und zwar von Norden startend, also ab Abisko Richtung Kvikkjokk, und dann so weit die Füße tragen, der nördliche Kungsleden endet in Hemavan. Gesamtstrecke knapp 400 km, Ausstiegsmöglichkeiten unterwegs gibt es reichlich.

    Bis Singi wird recht ordentlich was los sein auf den Hütten, und auch immer Begegnungen auf der Strecke. Was ja nicht das Schlechteste ist für dich als Anfänger. Ab Singi dünnt es dann aus, weil die meisten zum Kebnekaise und nach Nikkaluokta abbiegen. Und je nachdem, wie es läuft und wie Du Zeit, Lust und Motivation hast, gehst Du ab Kvikkjokk weiter Richtung Hemavan. Das ist dann anspruchsvoller als der nördliche Teil, weil die Hütteninfrastruktur zwischen Kvikkjokk und Ammernäs eine Lücke hat, d.h. Du wirst zelten müssen, aber der Weg führt an Dörfern vorbei (Adolfström, Jäkkvikk, Ammernäs) und ist durchgängig gut gespurt und markiert, sodass man nicht völlig auf sich gestellt ist. Ab Ammernäs hat es dann wieder STF-Hütten bis Hemavan.

    Mitte März bis Mitte April ist IMO eine gute Zeit.

    (2) Zeltwahl
    Ich habe ein Vaude Mark 3P. In dem Zelt habe ich um die 100 Nächte verbacht, jedoch noch keine ausgewachsenen Stürme abwettern müssen. Auch mit Schneelast habe ich keine Erfahrung. Wohl wissend, dass das Zelt im Winter kein Komfortwunder sein wird, würdet ihr dem Zelt im skandinavischen Winter vertrauen?
    Das passt schon. Bei gutem Wetter unbedingt das Zelten ausprobieren, bei schlechtem langsam rantasten, notfalls auf die Hütten ausweichen. Wichtig ist, dass man in der Apsis kochen kann, das würde ich vorher mal durchspielen, desgleichen, falls noch nicht gemacht, üben, wie Du das Zelt allein bei Wind aufstellst.

    (3) Könnt ihr eine gute Adresse in Süddeutschland zur Beratung und Kauf eines BC- Skisystems (Schuhe, Ski und Bindung) empfehlen? Ich bin in Stuttgart ansässig und wäre durchaus bereit, mich für eine Weile in die Bahn zu hocken, wenn ich dadurch bei einem kompetenten Händler rauskomme
    Da muss ich passen.


    (4) Pulka
    Ich tendiere aktuell dazu, einen Pulka zu kaufen und schiele hierbei auf die die Acapulka-Modelle.
    Die 120er Längen sollten für meine Zwecke genügen, ich schwanke jedoch noch zwischen den Ausführungen.
    Der Scandic Tour 120 scheint der Preis-Leistungs-Klassiker zu sein. Hat jemand Erfahrungswerte mit dem Kevlar Short Track 120? Meine Internetrecherche hat hierzu absolut gar nichts ergeben. Muss man beim Feather Light 120 auf Kosten des Leichtbaus Abstriche in der Stabilität hinnehmen?
    Oder sollte ich hier eventuell doch noch einmal in eine ganz andere Richtung schauen?
    Die drei Pulken sind in Form Größe und Zuladung identisch, nur das Gewicht, und der Preis unterscheiden sich. Ich habe eine Featherlight seit fast 15 Jahren, die hat schon einiges erlebt, inklusive ein paar Meter freier Fall, vollbeladen und auf blankes Flusseis, und sehr grobe Behandlung durch Flughafenpersonal. Zumindest mein Exemplar hat sich als außerordentlich stabil erwiesen, nur der Preis ist IMO mittlerweile jenseits von Gut und Böse.
    (5) Packliste
    Anbei der erste Entwurf meiner Packliste. Für Anregungen bin ich hier gerne offen.
    Das muss ich vertagen, schaue ich noch in Ruhe an.
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
    Das Leben ist reine Gewohnheit
    (Anna Achmatowa)

  7. Erfahren

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #7
    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen


    (4) Pulka
    Ich tendiere aktuell dazu, einen Pulka zu kaufen und schiele hierbei auf die die Acapulka-Modelle.
    Die 120er Längen sollten für meine Zwecke genügen, ich schwanke jedoch noch zwischen den Ausführungen.
    Der Scandic Tour 120 scheint der Preis-Leistungs-Klassiker zu sein. Hat jemand Erfahrungswerte mit dem Kevlar Short Track 120? Meine Internetrecherche hat hierzu absolut gar nichts ergeben. Muss man beim Feather Light 120 auf Kosten des Leichtbaus Abstriche in der Stabilität hinnehmen?
    Oder sollte ich hier eventuell doch noch einmal in eine ganz andere Richtung schauen?

    Shweast
    Moin,

    ich würde mit der Pulka klein anfangen. Wo du jetzt noch nicht einmal weisst, ob es auf kurze oder 4 Wochen-Touren hinausläuft, ist das Risiko recht hoch, Geld in den Schnee zu setzen.
    Du kannst eine einfache Wanne nehmen (gibt es nicht nur von Paris) und etwas aufmotzen oder auf dem Gebrauchtmarkt acapulka oder Fjellpulken nehmen, je nachdem, was gerade da ist.
    Ich selber habe eine Featherlight 150, Sorgen um die Stabilität habe ich mir noch nie gemacht. Für 4 Wochen autark reicht sie, da wären mir die 120er Modelle zu klein. Wer gerne asketisch lebt, kommt sicher auch damit klar, aber wozu? Hängt aber auch vom Gelände ab, welche Pulka-Bauform dort besser geeignet ist: steiles Fjäll, flache Tundra (mit oder ohne Bäume) .... Probieren geht über studieren, manche brauchen einen Klappfix hinter sich und freuen sich über den Komfort, andere nehmen ein Stück Plastikplatte und freuen sich über das niedrige Gewicht.
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  8. Anfänger im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #8
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Gibt sicher noch andere Möglichkeiten, aber bei deinen Vorgaben, solo, erste längere Unternehmung, und bis zu vier Wochen Zeit: Da bietet sich der Kungsleden einfach an. Und zwar von Norden startend, also ab Abisko Richtung Kvikkjokk, und dann so weit die Füße tragen, der nördliche Kungsleden endet in Hemavan. Gesamtstrecke knapp 400 km, Ausstiegsmöglichkeiten unterwegs gibt es reichlich.

    Bis Singi wird recht ordentlich was los sein auf den Hütten, und auch immer Begegnungen auf der Strecke. Was ja nicht das Schlechteste ist für dich als Anfänger. Ab Singi dünnt es dann aus, weil die meisten zum Kebnekaise und nach Nikkaluokta abbiegen. Und je nachdem, wie es läuft und wie Du Zeit, Lust und Motivation hast, gehst Du ab Kvikkjokk weiter Richtung Hemavan. Das ist dann anspruchsvoller als der nördliche Teil, weil die Hütteninfrastruktur zwischen Kvikkjokk und Ammernäs eine Lücke hat, d.h. Du wirst zelten müssen, aber der Weg führt an Dörfern vorbei (Adolfström, Jäkkvikk, Ammernäs) und ist durchgängig gut gespurt und markiert, sodass man nicht völlig auf sich gestellt ist. Ab Ammernäs hat es dann wieder STF-Hütten bis Hemavan.

    Mitte März bis Mitte April ist IMO eine gute Zeit.

    Super, das hört sich doch wirklich so an, als wäre der Kungsleden für mein Vorhaben prädestiniert!
    Ob es dann am Ende die vollen 4 Wochen werden? Wir werden sehen
    Ich werde demnächst mal in die Planung einsteigen und die möglichen Ausstiegspunkte identifizieren.

    Hast du für die Planung Tipps bzgl. Kartenmaterial oder Literatur?



    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Die drei Pulken sind in Form Größe und Zuladung identisch, nur das Gewicht, und der Preis unterscheiden sich. Ich habe eine Featherlight seit fast 15 Jahren, die hat schon einiges erlebt, inklusive ein paar Meter freier Fall, vollbeladen und auf blankes Flusseis, und sehr grobe Behandlung durch Flughafenpersonal. Zumindest mein Exemplar hat sich als außerordentlich stabil erwiesen, nur der Preis ist IMO mittlerweile jenseits von Gut und Böse.

    Zitat Zitat von Juhla Beitrag anzeigen
    Moin,

    ich würde mit der Pulka klein anfangen. Wo du jetzt noch nicht einmal weisst, ob es auf kurze oder 4 Wochen-Touren hinausläuft, ist das Risiko recht hoch, Geld in den Schnee zu setzen.
    Du kannst eine einfache Wanne nehmen (gibt es nicht nur von Paris) und etwas aufmotzen oder auf dem Gebrauchtmarkt acapulka oder Fjellpulken nehmen, je nachdem, was gerade da ist.
    Ich selber habe eine Featherlight 150, Sorgen um die Stabilität habe ich mir noch nie gemacht. Für 4 Wochen autark reicht sie, da wären mir die 120er Modelle zu klein. Wer gerne asketisch lebt, kommt sicher auch damit klar, aber wozu? Hängt aber auch vom Gelände ab, welche Pulka-Bauform dort besser geeignet ist: steiles Fjäll, flache Tundra (mit oder ohne Bäume) .... Probieren geht über studieren, manche brauchen einen Klappfix hinter sich und freuen sich über den Komfort, andere nehmen ein Stück Plastikplatte und freuen sich über das niedrige Gewicht.

    Juhla hat es bereits angesprochen:
    Je nachdem wie lange die Tour dann letztendlich ausfällt, wird der 120er wahrscheinlich zu klein ausfallen.
    Macht es Sinn, direkt auf die 150er Länge zu setzen oder sprechen triftige Gründe dafür, den 120er bzw. mein Gepäck "passend" zu machen?

    Oder ist der 150er der "Schlitten fürs Leben", mit dem man auch mal für 5 Wochen nach Island oder Grönland gehen könnte, ohne dann auf die den nächst größeren Pulka umsatteln zu müssen?

    VG, Shweast
    Geändert von Shweast (18.11.2019 um 15:10 Uhr)

  9. Gerne im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #9
    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen
    Super, das hört sich doch wirklich so an, als wäre der Kungsleden für mein Vorhaben prädestiniert!
    Ob es dann am Ende die vollen 4 Wochen werden? Wir werden sehen
    Ich werde demnächst mal in die Planung einsteigen und die möglichen Ausstiegspunkte identifizieren.

    Hast du für die Planung Tipps bzgl. Kartenmaterial oder Literatur?









    Juhla hat es bereits angesprochen:
    Je nachdem wie lange die Tour dann letztendlich ausfällt, wird der 120er wahrscheinlich zu klein ausfallen.
    Macht es Sinn, direkt auf die 150er Länge zu setzen oder sprechen triftige Gründe dafür, den 120er bzw. mein Gepäck "passend" zu machen?

    Oder ist der 150er der "Schlitten fürs Leben", mit dem man auch mal für 5 Wochen nach Island oder Grönland gehen könnte, ohne dann auf die den nächst größeren Pulka umsatteln zu müssen?

    VG, Shweast
    Ist die Pulka für einen Kurztrip überdimensioniert tendiert man dazu unnötigen Kram mitzunehmen, was dann wiederum ins Gewicht fällt. Zudem sollte man auch immer an die Anreise denken (Öffis etc.). Ab einer bestimmten Größe spielen dann auch die Airlines irgendwann nicht mehr unbedingt mit. Bei mir hat sich SAS schon wegen der 145 cm der Paris am Telefon zuerst etwas geziert.

    Eine größere Reise wie Grönland erfordert logistisch und finanziel deutlich größere Ausgaben. Das dürfte wohl das 10x einer Ultraleicht Pulka sein. Ich hab mal gesehen, dass bei längeren Touren welche überwiegend in der Ebene sind auch 2 Pulkas hintereinander gehängt werden. Z.B. hinter eine mittelgroße Acapulka noch einen Paris Schlitten.

  10. Erfahren

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #10
    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen
    Je nachdem wie lange die Tour dann letztendlich ausfällt, wird der 120er wahrscheinlich zu klein ausfallen.
    Macht es Sinn, direkt auf die 150er Länge zu setzen oder sprechen triftige Gründe dafür, den 120er bzw. mein Gepäck "passend" zu machen?

    Oder ist der 150er der "Schlitten fürs Leben", mit dem man auch mal für 5 Wochen nach Island oder Grönland gehen könnte, ohne dann auf die den nächst größeren Pulka umsatteln zu müssen?

    VG, Shweast
    Das hängt wie immer davon ab:
    Wie flexibel bist du, willst du ein geografisches Ziel unbedingt erreichen etc.
    1. Willst du ein geografisches Ziel unbedingt zu einem bestimmten Termin spätestens erreichen? Z.B. Sptzbergen durchqueren und am Ziel abgeholt werden? Dann musst du für alles gerüstet sein: Eisbären-Abwehrmittel, Skibruch, Zeltverlust, diverse Sicherheitsreserven bei jedem Ausrüstungsgegenstand. Ausgerüstet, um auch bei eher schlechtem Wetter Strecke zu machen.
    2. Oder ist der Weg das Ziel? z.B. in Skandinavien unterwegs und dir macht es nichts aus, deine Pläne zu ändern weil etwas kaputtgegangen ist oder nicht geklappt hat und bei schlechtem Wetter geniesst du die Zeit im Zelt und wartest ab. Du könntest vielleicht in Hütten übernachten oder deine Tour zeitlich verlängern oder die Strecke kürzen, alles locker und entspannt.

    Für Variante 1 brauchst du eine größere Pulka als für Variante 2. Seid ihr zu mehreren Leuten unterwegs lassen sich Reservegegenstände auf die Gruppe verteilen (Ersatzkocher, Ersatzliegeunterlagen, Ersatzgestänge, Ersatzskistöcke...).

    Wenn du ein großes Tunnelzelt zusammenrollst, könnte die Wurst für die kurzen Pulkas etwas lang sein, werde ich aber demnächst einmal prüfen.

    Gekoppelte Pulkas ("Züge") habe ich auch auf Grönland gesehen, wird aber seinen Grund haben, dass sich das in Skandinavien nicht durchsetzt. Je nach Ziel der Reise (s.o) reichen normalerweise die üblichen Pulkas. Die Gewichtsersparnis der kleinen Pulka ist nicht besonders groß, und ich habe mich unter Kontrolle, dass ich die Pulka nicht einfach so lange belade bis sie voll ist, sondern nur das mitnehme was ich vorher geplant habe, also ist die 150 cm-Pulka für mich ok.
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  11. Anfänger im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #11
    Noch einmal vielen lieben Dank für all eure Antworten!

    Nach euren Empfehlungen habe ich mich nun an die Planung zum Kungsleden gemacht!
    Kartenmaterial habe ich zu Hause, über die Dauer der Tour bin ich mir noch nicht ganz im Klaren.
    Könnte ggf. etwas heftig werden, auf der ersten Tour direkt über 4 Wochen unterwegs zu sein

    Bezüglich der Pulkafrage bin ich noch einmal in mich gekehrt:
    für die erste Tour wird es ein Paris Sled werden, den ich die kommenden Wochen entsprechend modifiziere (Acapulka- Gestänge, große Tasche sowie ein Fixiersystem aus 5mm Reepschnur und Karabinern, keine Kufen).


    LG,
    shweast

  12. AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #12
    Zitat Zitat von Shweast Beitrag anzeigen
    Küche
    Mehrstoffkocher Primus Omnifuel II
    Windschutz Aluwindschutz
    Topf MSR Stainless Steel 2L
    Thermoskanne Thermos 1,5L
    Anzünder Firesteel
    Fein, damit kann man schon mal loslegen.
    Du fängst also mit dem Schneeschmelzen an und wenn sich der Kocher dann mehr als einen Meter in den Schnee hineingeschmolzen hat, angelst Du ihn wieder heraus? Oder stellst Du den Kocher möglicherweise auf eine isolierende Unterlage, die der Hitze widerstehen kann?
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  13. Anfänger im Forum

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    AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #13
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Fein, damit kann man schon mal loslegen.
    Du fängst also mit dem Schneeschmelzen an und wenn sich der Kocher dann mehr als einen Meter in den Schnee hineingeschmolzen hat, angelst Du ihn wieder heraus? Oder stellst Du den Kocher möglicherweise auf eine isolierende Unterlage, die der Hitze widerstehen kann?
    Danke für den Hinweis, feuerfeste und möglichst wenig wärmeleitende Unterlage (z.B. dünnes Holz- oder Plastikschneidebrett) werden mit aufgenommen!

    VG,
    shweast

  14. AW: Wintertour-Neuling: Routenwahl, Zelt u. Ausrüstungscheck, Q1 2020

    #14
    Holz geht, beim Plastik aber uffbasse daß es Dir nicht zerschmilzt, verschmort oder verkokelt
    Wandern in Ísland?
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