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  1. Dauerbesucher

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    Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #1
    Hi,

    rüste gerade für die kühle Jahreszeit auf und will es mir dieses Jahr etwas bequemer machen. Habe jetzt eine Softshellhose von Endura hier (Spray Hose II) und eine Hartshellhose vom gleichen Hersteller (Waterproof Trousers).

    Die Softshellhose ist nur im Schrittbereich wasserdicht und sonst wasserabweisend, aber sehr bequem und leise, während die Hartshellhose sehr wasserdicht sein soll, aber raschelt.

    Was nehmt Ihr so für Touren, wenns nass und kalt wird? Kann mich gerade schwer entscheiden. Die Hose würde ich gerne über Windstopperbibs ziehen, wenn es regnet oder sehr kalt wird. Bin aber auch nur 2 Stunden am Tag unterwegs - eine hin und eine zurück. Nach 30 Jahre Gore-Hardshells habe ich gelernt, dass man in den Dinger eh irgendwann nass ist - ob nun vom Regen oder vom Schweiß. Dann kann man eigentlich gleich Softshell für die Beine holen, wenn nur nicht der Wind durch pfeifen kann. Oder???

  2. AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #2
    Wintersetup fuer Regen? Klingt nach Sommerjacke ;)

    Wo wird die Ausruestung denn genutzt und in welchen Wetterbedingungen? Schnee bei -20 Grad braucht was anderes als Schnee bei -2 (oder auch Schneeregen). Denn kalter Schnee ist recht trocken und taut auch nicht auf der Kleidung - da brauchts weniger Wasserdichte...

  3. Dauerbesucher

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #3
    Fahre das ganze Jahr Rad bei Berliner Temperaturen. Also, Regen und Schneeregen und ab und zu Minusgerade.

  4. AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #4
    Da ich meist entweder nach der Fahrt zuhause bin (trocknen, waschen, duschen möglich), oder auf der Arbeit (Trockenschrank und Dusche vorhanden) nehm ich nur Lycra (bei Bedarf vorne gefuettert und winddicht - hinten ist es egal, durch den Fahrtwind) oder Softshell Hosen (MTB touren). Da wird man zwar nass, aber solang ich auf dem Rad bin ist mir das an den Beinen egal. Die bleiben auch so warm. Sealskinz Socken und/oder Ueberschuhe sind dann aber schon nett... ;)

    Obenrum Softshell Jacken, bei ganz starkem Regen eine ganz einfache Hardshell Regenjacke drueber (die gleiche, die ich auch im Rest des Jahres nehme).

    Frueher konnte ich mich nicht immer umziehen, da hatte ich noch eine hardshell hose auf dem Weg zur Uni/Schule. Meist war ich dann jedoch nassgeschwitzt...

  5. Erfahren

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #5
    Ich fahre bevorzugt mit windstopperklamotten die gut impraegniert sind. Das haelt bei mir die 35-40 minuten nebel und nieselregen ab. Im gegensatz zu was alle immer sagen regnet es in hamburg gar nicht soviel, zumindest nicht so lange dass ich hardshellklamotten brauche. Ab und zu fahre ich mal frueher oder spaeter los um eim ein schauer auszuweichen. Ist es vorhergesagt ziehe ich mal eine hardshelljacke an die unterarmbelueftung hat und nehme die hardshellhose mit zum anziehen bei bedarf. Insgesamt denke ich aber, dass ich die hardshellklamotten nichtmal 10x im jahr wirklich gegen regen benoetige, die windstoppersachen tun es fast immer.

    Egal was du nimmst, jedes 2. jahr neu impraegnieren ist wichtig. Sonst werden die klamotten sackschwer und suppt es auch beim hardshell irgendwann durch. Desweiteren die richtige unterschicht tragen. Man neigt dazu sich zu warm anzuziehen und gerade bei hardshellklamotten staut sich dann der schweiss.

  6. AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #6
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    ...Nach 30 Jahre Gore-Hardshells habe ich gelernt, dass man in den Dinger eh irgendwann nass ist - ob nun vom Regen oder vom Schweiß....
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Fahre das ganze Jahr Rad bei Berliner Temperaturen. Also, Regen und Schneeregen und ab und zu Minusgerade.
    für mich eine praktikable lösung: wasserdichte atmungsaktive( membrane) hohe gamaschen (alternativ beinlinge) + poncho (je nach art mit ärmlingen)

    mr

  7. Dauerbesucher

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #7
    Hi,
    danke für die Antworten!

    Habe mich jetzt für Windstopper Trägerhosen von Endura und Hardshell-Regenhose vom gleichen Hersteller entschieden. Eine winddichte Softshell-Jacke von VauDe hatte ich schon sowie auch eine einfache aber leichte Regenjacke von Decathlon.

    Wahrscheinlich ist Softshell wirklich besser und der Stoff gefällt mir auch gut, aber mit Hinblick auf lange Fahrradtouren, die ich in Zukunft auch unternehmen möchte (bis jetzt ist das Kajak mein Fortbewegungssmittel für Outdoorsachen), ist mir Hardshell dann doch lieber. Die Hardshellhose von Endura hat ein supergeringes Packmaß und läßt sich leicht in der Tasche verstauen, wenn heftige Regenschauer angesagt sind. Leichter Regen macht mir nichts aus und wird von den Windstopper-Sachen gut weggesteckt.

    Ich bin mal gespannt, wie lange ich mit der Windstopper-Trägerhose durch den Winter komme...

    Allerdings haben wir ab und an gewaltige Regengüsse, wo man patschnass wird. Dafür wird sich die Hardshellhose und -jacke gut machen. Habe auch eine Dusche auf der Arbeit, aber leider keinen Trockenschrank. Das Zeug muss dann wieder in die Packtasche, damit die Menschen, mit denen ich mein Büro teile, nicht erstinken...

    Poncho ist nur für geringe Geschwindigkeiten geeignet. Hatte ich mal gehabt und wieder verworfen...

  8. AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #8
    Windstopper vorne an der Hose finde ich auch am besten bei +12 bis -2 Grad. Wenn es noch kälter wird dann mit langer U-Hose. Wenn aus dem Nieselregen mal richtiger Regen wird, habe ich noch ein paar Rainlegs dabei, die kommen dann drüber. Ist für meine 20 km ein guter Kompromiss zwischen komplett nass und Hitzestau und man muss nicht die Hose wechseln sondern die kommen einfach drüber. Ist aber natürlich nichts für 8 Stunden Dauerregen...

  9. Erfahren

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #9
    Also ich haenge meine sachen immer in ein garderobeschrank und 2 kollegen (eine davon in mein buerozimmer) haengen die sachen einfach auf und lassen sie an der luft trocknen. Ich denke die meisten haben wohl die moeglichkeit das zimmer zu lueften. Bei uns zB muffelt es am meisten morgens frueh.An den fahrradklamotten liegt das nicht natuerlich. Deshalb muss der erste immer ein paar minuten stosslueften und tagsueber machen wir das auch mal, zB nach der mittagspause.

    Deine wahl hoert sich gut und ueberlegt an. Meine hardshellhose ist auch von endura und ich habe noch 3 softshellhosen von denen, die illuminite jacken sehen auch brauchbar aus. Kaufe irgendwann wohl so eine wenn meine altura jacke verschlissen ist, das wird aber noch dauern.
    Geändert von puhee (10.11.2019 um 14:32 Uhr)

  10. Erfahren

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #10
    Ich habe recht gute Erfahrungen mit dünnen Regenjacken für oben (irgendwas billiges, leichtes) und beliebigen Regenhosen für unten. Gamaschen finde ich recht wichtig, sonst sind als erstes die Schuhe nass und die trocknen schlecht. Die Regenjacke sollte groß und weit genug sein, um sie über normale (eher dünne) Winterkleidung ziehen zu können.

    Das Schwitzproblem kann man (bwz.: Kann ich) auf steigungsarmen Strecken unter fünf km mit diszipliniertem Langsamfahren (bei mir ca. 20 km/h) in den Griff bekommen. Das ist auch ungefähr die Strecke, auf der mittelmäßig wirksames Regenzeug halbwegs schützt.

    Für den Kälteschutz finde ich eine ausreichende Isolierung am Hals, am Kopf und an den Händen am wichtigsten.

    Für lange Strecken bei viel Niederschlag eignet sich das Fahrrad nicht, wenn man halbwegs präsentabel ankommen muss. Da haben wir gesellschaftlich viel dran zu arbeiten - entweder brauchen wir überall Duschen und Umkleiden, oder ein funktionierendes ÖPNV-System. Oder aber wir müssen verschwitzte Menschen und deren Nebenwirkungen aushalten (was ich auch nicht so toll finde).

  11. Dauerbesucher

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #11
    Ich bin jetzt mit meinem Setup zufrieden. Softshell-Jacke und Softshell-Trägerhose mit Windblocker. Die Endura-Hose passt mir leider nicht 100%, da ich wohl eine 53 gebräucht hätte. Da 52 gar nicht ging, habe ich es eine, die etwas zu groß ist. Wenn ich allerdings Beinlinge und Wollsocke drunter ziehe, ist wieder gut.

    Als Schuhe habe ich mir die Fizik Artica gekauft, hoch genug sind, dass man die Trägerhose reinstecken kann, bzw. die Regenhose rüberreicht und ich keine Gamaschen brauche - noch was, was man anziehen muss.
    Ich hatte es erst mit Neoprenüberzieher versucht, aber ab 5 Grad kalte Füße bekommen. Auch sind die Fzik Artica wirklich wasserdicht.

    Wenn es regnet, ziehe ich eine dünne Regenjacke drüber und die oben erwähnte dünne HArdshellehose an und habe damit die letzte Regenwoche gut überstanden und Spaß beim radeln gehabt.

  12. Alter Hase

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    AW: Wintersetup - Soft- oder Hardshell

    #12
    Beruflich bedingt, bin ich nie mehr als 20 km unterwegs. Im Winter "diszipliniert langsam fahrend", verschwitzt irgendwo ankommen, geht bei mir nicht. Unterwegs bin ich dann in normalen Arbeits- (Outdoor-)klamotten. Wenn es regnet, ziehe ich meinen Poncho drüber. Kalt wird mir nur, wenn ich verschwitzt bin. Ansonsten fahre ich genau so schnell, wie mir angenehm warm ist.

    Auf Radreise ist das natürlich anders. Da bin ich den ganzen Tag auf dem Rad. Dann trage ich unter dem Poncho zum Wanderhemd noch eine Fleece-Jacke, die ich aufmache, wenn mir warm wird. Nicht zu schwitzen, ist auch bei solchen Touren für mich das wichtigste. Wobei dann praktisch immer Steigungen dazukommen, wo das nicht ganz so einfach ist. An den Füßen habe ich dann Sealskinz über warmen Wollsocken und Trekkingsandalen. Eine Mütze brauche ich nicht. Warme Handschuhe müssen sein. Für Stopps und Bergab-Strecken habe ich eine dicke Daunenjacke in der Radtasche.

    Hatte mal ein nettes Erlebnis bei Schnee und Frost, wo ich auf einer Passhöhe ankam, dort stoppte, um Tee zu trinken und die Daunenjacke überzuziehen für die Abfahrt. Mein Fahrrad abstellte und darum herumhüpfte wegen eiskalten Füßen. Ein zweiter Radfahrer erschien, stoppte neben mir und fing ebenfalls an, um sein Rad zu hüpfen.

    Hardshell geht jedenfalls bei mir gar nicht.

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