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    [DE] Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #1
    Mitreisende: Jaxter
    Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.
    Wie 2 Greenhorns im Elbi den Leshy treffen und doch zurückkehren.

    Eigentlich schon für das Himmelfahrtswochenende geplant konnte am ersten Oktober Wochenende endlich unser Abenteuer in der Sächsischen Schweiz beginnen.

    Tag 1:

    Nach Wochen der Vorbereitung, Foren durchforsten, Videos schauen und Tour Planung (zumindest meinerseits) ging es Donnerstag früh pünktlich um 6Uhr in Rheine los. Dank eines fixen Autos und freier Bahn kamen wir um 12Uhr auf dem Wanderparkplatz "zur Galgenschänke" an. (Achtung gebührenpflichtig, etwa 500m weiter ist ein kostenfreier) Also fix das Tourstartbier getrunken Rucksäcke auf und los gings. Der erste Anstieg zum Gohrischstein brachte gleich das Dilemma der Tour zum Vorschein, "fuck ich hab zu viel Gepäck (30kg) für diese Steigungen aber boah is das ein geiles Gelände." Zack zack gings aber Berg hoch und schnell die Erkenntnis "sind das viele Rentner, Familien, Tagesausflügler" aber dank der Planung bogen wir auf Hälfte des Anstiegs ab und verschlungene verwunsche Pfade. Fernab des Touristroms zeigte sich nun das Elbi erstmals in seiner vollen Schönheit, riesig Hohe Steinwände, Natur pur egal wo man hinschaute. Aber bereits dieser Pfad war nicht ohne so ging es auf schmalen Pfaden an Abgründen vorbei über große Gesteinsbrock oder durch zerklüfteten Fels durch den wir kaum durch passten. Oben angekommen (das kleinste Massiv der Tour) hieß es als erstes Rucksäcke ab, erkunden und Ausblick genießen. So verbrachten wir fast 2 Stunden mit kraxeln, über Spalten hüpfen und den Ausblick genießen bevor es weiter ging. Achtung an alle die das erste Mal ins Elbi fahren: " Die Landschaft ist wunderschön und jede Ecke lädt zum Verweilen und erkunden, also halbiert eure normale km Leistung und plant genug Zeit zum Schauen und bewundern, diese massive und Natur ist einmalig in Deutschland". danach gings Ruckzuck über Hunderte Stufen bergab auch schmale Leiter ähnliche Aufbauten galt es herabzusteigen (fuck ich hab zu viel Gepäck...) dem Abstieg folgte ein "langweiliger" Pfad rüber zum Pfaffenstein. Dieser sollte der zweite von drei massiven des ersten Tages werden. Nach mühsamen aber beindruckendem und schön Aufstieg abschließend durch den Kammweg "Boah geil da ist ne Gaststätte" erwiderte es von hinten "Laber nicht doch nicht... oh geil". Also kurz beratschlagt und spontan entschieden ein Gipfelbier zu erwerben. Beim Getränk fiel dann schnell auf es ist bereits viel zu spät für die eigentliche Planung (6km statt 12km) also wurde nach kurzer Beratung beschlossen heute nicht mehr die Elbe zu überqueren den Lilienstein zu beschauen und dort hinter zu lagern sondern ausgiebig den Pfaffenstein zu erkunden und dann irgendwo hier die Nacht zu verbringen. Also gings von der Gaststätte weg Richtung Nadelöhr aber vorher noch zum Opferkessel. "Wart mal hier ist ne Wegmarkierung, wo es da wohl hingeht?" Also Rucksäcke wieder ab und los gings. Kletternd, rutschend und gleitend durchs Gelände. (Bilder geben nicht mal annähernd diese magische und mystische Natur wieder) Nachdem wir "fernab" der normal begehbaren Wege waren fanden wir ein kleinen Talkessel mit vorgelagertem Fels und wunderschönen Blick auf die Festung Königsstein. Dieser Ort verführte uns noch mehr zum Verweilen so saßen wir auf dem Fels genossen die Landschaft und "schmiedeten Pläne wie Burg Königsstein einzunehmen sei". Doch der Verführung erliegend überraschte uns die Dämmerung. "Was machen wir nun?" An einen sicheren Abstieg war beileibe nicht zu denken. Also einzige Option Rucksäcke holen, Lager hier aufschlagen. der Ort war perfekt, auf 3 Seiten Fels und zur offenen Seite "der Ausblick". ebene Fläche sowie 2 passende Bäume für die Hängematte. Also schlugen wir hier unser Lager auf ich am Boden unter einem kl Felsvorsprung (noch keine Boofe) mein Kumpel in der Hängematte. Nachdem Lageraufbau fanden wir in einem Felsspalt einen steinernen Tisch mit kleineren Steinen als Stühle, die perfekte Kochstelle. Beim Kochen stellen wir fest der Spalt nennt sich Dom. Nach dem speisen werden wir in absoluter Dunkelheit noch mit einem super Ausblick auf ?Pirna? belohnt bevors Zeitig in die Schlafsäcke geht. Früh ins Bett früh wach und schnell weiter ist die Devise.










































    Tag 2:
    Da wir am Vortag bereits frühes in unseren Schlafsäcken verschwunden waren erwachte ich vor den ersten Sonnenstrahlen. Schnell einen Kaffee gekocht und die Aussicht genossen, der Nebel um Burg Regenstein war phänomenal. Nachdem ich den Großteil meines Lagers abgebaut hatte erwachte auch mein Wandergefährte. Schnell hatten wir alles verstaut doch die Aussicht war so überragend das wir diese noch etwas genossen. Dabei beratschlagten wir wie wir nun weiter unseren Ursprungsplan verfolgen wollten (etwa 6km waren wir bereits in Rückstand) oder etwas anderes machen. Wir entschlossen uns mit der Bahn von Königstein nach Schmillka zu fahren und dann dort „ohne Planung“ in den Nationalpark zu wandern, glücklicherweise hatte ich im Vorfeld alle erlaubten Boofen markiert so dass wir auch in der Gegend einen Übernachtungsplatz finden sollten. Also ging es an den Abstieg vom Pfaffenstein, dieser war ähnlich dem Anstieg gekennzeichnet durch hunderte Stufen im Zickzack durch eine schmale Klamm, dennoch wunderschöne Anblicke. Mit dem Abstieg wurden auch die Tagesbesucher mehr die unseren Weg kreuzten. Nach dem Abstieg fing mein Knie an zu schmerzen, aber es hieß Zähne zusammen beißen und weiter. Es ging über einen im Vergleich recht langweiligen Weg runter bis Königsstein zum Bahnhof. Verglichen mit unseren sonstigen Wandererfahrungen (Teutoburger Wald, Sauerland, Harz und Rheinsteig) war aber auch dieser Weg sehr schön. Auf halber Höhe erinnerte die „Schöne Aussicht auch glatt an Riesenbeck im Teutoburger Wald. Am Bahnhof angekommen lösten wir unsere Fahrscheine (2,40€ - ÖPNV kann man sehr gut mit einplanen für die Zukunft) und fuhren nach Schmilka. Dort angekommen gings mit der Fähre rüber auf die andere Elbseite. Dort ging es dann erstmal durch das Dorf Schmilka, das Dorf schmiegt sich an den Felsen an und liegt in einer Kluft zwischen selbigen. Bereits im Dorf geht es schon steil hoch Richtung Lehnsteiganstieg. Aber bevor wir im Nationalpark verschwinden entdecken wir die Schmilkaer Mühle, eine alte Schmugglerstatt. Wir werden von Gerüchen ähnlich denen eines Mittelaltermarktes und selbigen Ambiente schnell in den Bann gezogen. Also wurde kurzerhand beschlossen dort eine Wurst und ein Bier zu sich zunehmen. Das selbstgebraute Bier des Müllers schmeckte so gut das wir glatt entschieden je zwei Flaschen für Abends mitzunehmen, wir haben ja noch nicht genug Gepäck ^^. Nach der Stärkung gings dann hoch in den Nationalpark, zunächst über den Wurzelsteig hinein in den Lehnsteig. Oben angekommen kosteten wir erstmal den grandiosen Ausblick, kochten uns unser Mittagessen und berieten wie es nun weiter gehen soll. Schnell war ein Plan geschmiedet, es sollte auf den Felsen Richtung Schrammsteine gehen. Bestenfalls heute bis zur Boofe am Bussard Turm. Doch dieser Plan war leichter geschmiedet als umgesetzt. Nach der Rast ging es weiter und die Irrungen, Wirrungen nahmen ihren Lauf ob es nun das spinnende GPS war oder doch der Leshy uns von einer Sackgasse in die nächste führte, so gingen wir erst glaubend auf dem oberen Terassenweg, doch dieser endete mit einer steilen Felswand. Man sollte frustriert sein in diesem Augenblick doch der Ausblick entschädigte uns. Ein Blick auf die Karte, verriet uns vermeintlich das wir Richtig seien doch der Weg war nicht gangbar für uns ohne Kletterausrüstung und Erfahrung. Also suchten wir einen neuen, es sollte nun am Märchenturm vorbei auf den oberen Terassenweg gehen. Frohen Mutes liefen wir weiter bis wir an einer Stelle kamen in der es nur noch ein schmaler Pfad war, links eine Felswand und rechts ein steiler Abhang. Kurz innehalten, was machen wir nun? Es wurde entschieden die Rucksäcke zunächst bei Seite zu stellen und den Weg auf Gangbarkeit zu prüfen. Der schmale Pfad schien kein Problem zu sein, weiter ging es mit Eisenbügeln in der Wand vorbei ein Geröll. Dies sollte schwierig werden aber schaffbar wenn wir uns die Rucksäcke angaben. Also zurück Rucksäcke holen und weiter ging es, wie erwartet kamen wir weiter runter an den Bügeln vorbei. Doch dann „oh Schreck“ ein Steilhang. Also auch hier kein Weiterkommen ohne entsprechende Kletterausrüstung und Know How möglich. Es ging den Weg wieder zurück, währenddessen ich uns schon die Gebirgsrettung rufen sah weil der Pfad runter recht einfach doch hoch mit Rucksack etwas anderes war. Doch wir schafften es bis zum Ausgangspunkt dieser „Sackgasse“. Erneutes beratschlagen, wie es weiter geht. Es war nun bereits recht spät und wir sollten langsam einen Übernachtungsplatz ansteuern. Ein Blick in die Karte verriet, die Boofe am kleinen Kuhstall sollte recht schnell erreichbar sein. Wie es dann morgen weiter geht sollte im Lager beraten werden. Die Boofe erreichten wir nun auch ohne große Überraschungen oder Probleme. Da wir kein Tarp brauchten und mein Gefährte keine Hängematte spannen musste stand unsere Lagerstatt sehr schnell. Schnell das Abendessen bereitet und dabei überlegt wie es weiter geht. Da wir auch heute wohl recht früh in den Schlaf kommen sollte es morgen in der Frühe losgehen und über den Pfadfinder durch den Heringsgrund runter bis Schmilka. Dort wollten wir uns noch ein Getränk in der Mühle hohlen und dann mit der Bahn bis nach Bad Schandau und von dort bis zum Klein Hennersdorfer, von dort sollte dann am Sonntag der Weg recht kurz bis zum Auto sein. Nach dem wir dann tatsächlich bereits um 19.00Uhr schlafend im Schlafsack lagen kam gegen 21.00 Uhr noch jemand mit Hund und wollte ebenfalls dort übernachten, ich sagte ihm dies sei kein Problem er solle sich doch einfach einen Platz suchen.



















































    Tag 3:
    Recht zeitgleich erwachten wir an diesem Morgen, ich mit einem schmerzhaften fast unbeweglichen Knie, wir beide durch das Geräusch stetigen Starkregens. Ich wunderte mich das der Spätankömmling nirgends zu sehen war und auf Nachfrage bekam ich nur als Antwort „Du spinnst, doch das hast du geträumt“. War es der Leshy der uns die ganze Zeit schon versuchte zu verführen? Und ich hatte Glück das ich einfach zu fertig war und weiterschlief ohne auf die Versuchungen einzugehen? Schnell wurde das Thema abgehakt. Nun wurde schnell gefrühstückt und zusammen gepackt dann gings los auf die Strecke die gestern geplant wurde. Doch es fing schon wieder an das GPS oder die Wege oder etwas anderes mochte uns nicht hold sein. Zunächst fanden wir den Weg weg von der Boofe nicht. Wir stapften über einen Pfad vermeintlich der Weg und mussten erneut feststellen hier geht es nicht weiter, ein Blick auf die Karte verriet ja wir sind deutlich neben dem eigentlichen Weg, also ging es rüber zurück auf den Weg. Diesem folgenden wurden wir durch einen wohl sonst trockenen Bachlauf hinab in eine Klamm geführt. Durch den anhaltenden Regen und den ganzen Farn bot uns ein Bild als seien wir in Vietnam. Die Moral sank nicht trotz nasser Füße bei meinem Kumpel und schmerzendem Knie bei mir, wir wurden immer wieder für die Strapazen entschädigt durch die wunderbaren Bilder die sich uns boten. Nun die Fluchtwandstiege laufend sollten wir doch recht schnell zum Pfadfinder und dort herunter kommen. Doch wieder kamen wir an eine Stelle die äußerst kompliziert zu sein schien. Uns bot sich ein fußbreiter Pfad direkt an einem äußert steilen Steil, darunter etwa 1qm Felsvorsprung, daneben ein spalt mit einer Sandrutsche und darüber liegendem Stein unter dem es durch ging um auf den Felsvorsprung zu gelangen, dahinter weiterer Abstieg über Spalten und Geröll augenscheinlich möglich. Ich warnte noch „Lass uns erst erkunden, Rucksäcke ab und schauen“, doch mein Kumpel beharrte ach das geht wohl wir gehen direkt mit Rucksack rein. Also er vor über den schmalen Pfad in den Trichter fallen lassend und die Rutsche unter dem Stein durch, ich hinterher. Nun beide auf dem kleinen Felsvorsprung schauend wo es weiter geht. Und was mussten wir feststellen hier ist mal wieder Ende. Kurz Panik bei mir „Jetzt muss die Luftrettung kommen“ sagte ich nur „Erstmal eine Rauchen“ doch mein Kumpel beharrte darauf „Nein erst hier wieder raus, wir rauchen oben eine“. Durch die Rutsche ging es noch hoch, doch über den schrägen Stein die Rucksäcke angeben, geschweige denn mit Rucksack auf dorther, daran war nicht zu denken. Wie also sollte es weiter gehen? Schnell wurde per Seil der Rucksack festgeknotet, einer oben der andere den Rucksack auf den schrägen Stein legend sollten diese über den Weg geborgen werden. Doch bereits der erste Rucksack verhakte sich und baumelte nun am Fels über dem etwa 100m tiefen Abgrund. Über die Kante ziehen war keine Option also hieß es für mich zurück irgendwie halb über dem Abgrund den Rucksack über die Kante hieven und dann selbst üben den schrägen Felsen den Rucksack führen während mein Kumpel diesen hochzog. Doch das nächste Problem machte sich bemerkbar. Um überhaupt aus dem Trichter zukommen hatte ich meinen Rucksack als Hocker benutzt, wie sollte ich das denn nachher schaffen wenn meiner am Seil hing? Doch auch dies schaffte ich. Oben angekommen, vor Adrenalin strotzend, klitsch nass und super Dreckig gab es erstmal die Zigarette auf den Schreck. Was nun wie weiter, mein Knie schmerzte immer mehr. Über die Heilige Stiege in den Heringsgrund und weiter nach Schmilka? Oder den langen Weg über den Reitsteig, den Winterberg und den Bergsteig herunter? Es wurde beschlossen den langen Weg zu nehmen, wussten wir doch nicht ob wir die Heilige Stiege nehmen konnten. In der Karte waren alle Wege gleich markiert. Alle Stiegen waren gestrichelte Linien, egal ob „einfache“ Treppen auf den uns gar Rentner entgegenkamen oder Steilhänge die den Kletterern vorbehalten waren. Also gingen wir lieber auf Nummer sicher und wählten dien als Wanderweg eingezeichneten Weg. Diesem im immer noch andauernden Starkregen folgenden wurde mein Knie zunehmend schlimmer, der Abstieg über den Bergsteig dauerte gefühlte Stunden und ich musste immer wieder pausieren um das Knie zu entlasten. Als wir dann endlich in Schmilka angekommen waren, Klitschnass, potten dreckig und im meinem Falls schmerzerfüllt wurde bei Zwiebelbrot und Bier beratschlagt was nun. Da mein Kumpel super nasse Füße hatte, ein Ende des Regens nicht in Sicht war und mit meinem Knie prinzipiell auch nicht an weiterwandern zu denken war beschlossen wir, mit dem Zug nach Schandau und dann mit dem Bus zum Auto und ab in die Heimat.

    Das Elbsandsteingebirge hat es in sich ist aber wunderschön und wir geben nicht kampflos auf. Wir werden wieder kommen dann aber besser vorbereitet und mit besserer Planung. Denn was haben wir gelernt? Eine Optimistische Planung funktioniert hier nicht, wenn wir 20km im Teutoburger Wald laufen schaffen wir im Elbsandsteingebirge vllt. 10km, und warum weil die Eindrücke überragend sind und man alles in sich aufsaugen möchte. So oft wie hier bin ich noch nie stehen geblieben und habe die Natur bewundert. Aber auch ohne Planung macht es hier kein Sinn, immer wieder Sackgassen weil die Stiegen nur für Kletterer gemacht sind, auf der Karte leider nicht unterscheidbar. Da heißt es planen und in Foren lesen um herauszufinden ob diese Stiegen Wander geeignet sind. Eventuell würde es gar Sinn machen einen erfahrenen Guide zu suchen und mitzunehmen.
    Eines steht fest wie der Fels in der Sächsischen Schweiz: „Wir kommen wieder im nächsten Jahr zur selben Zeit, dies solle nun Tradition werden.“









































    Ich versuche die Tage die Fotos nachzureichen, derzeit spinnt der Upload wieder irgendwie.

    Ansonsten wer Facebook hat kann diese auch bei mir nachschauen
    Geändert von Jaxter (07.10.2019 um 15:35 Uhr) Grund: Einfügen von Bildern des dritten Tages

  2. Dauerbesucher

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #2
    "Der Pfaffenstein wurde 1997 als Naturschutzgebiet festgesetzt und darf analog der Nationalpark-Kernzone nur auf markierten Wegen betreten werden.

    Das Freiübernachten (Boofen) ist hier ebenso wie Feuern verboten."


    https://www.nationalpark-saechsische...et-der-steine/

  3. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #3
    Zitat Zitat von walnut Beitrag anzeigen
    "Der Pfaffenstein wurde 1997 als Naturschutzgebiet festgesetzt und darf analog der Nationalpark-Kernzone nur auf markierten Wegen betreten werden.

    Das Freiübernachten (Boofen) ist hier ebenso wie Feuern verboten."


    https://www.nationalpark-saechsische...et-der-steine/
    Ja das war uns mehr als bewusst, ich habe daher auch schlecht geschlafen. Uns blieb nur leider nichts anderes übrig. Außer wir wären das Risiko gegangen auf halbe Höhe des Abstiegs in der Dunkelheit zu enden.

    Fürs nächste mal haben wir unsere Lektion gelernt und planen besser und gehen ggf. er weiter.

  4. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #4
    Hat wer vllt. ne Idee wie ich die Bilder vernünftig eingebunden bekomme der Foto Upload will nicht so wie ich das will.

  5. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #5
    Zitat Zitat von Jaxter Beitrag anzeigen
    Hat wer vllt. ne Idee wie ich die Bilder vernünftig eingebunden bekomme der Foto Upload will nicht so wie ich das will.
    Dann solltest du mal schreiben, wo er (oder du) rumzickt.
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  6. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #6
    Zitat Zitat von Rattus Beitrag anzeigen
    Dann solltest du mal schreiben, wo er (oder du) rumzickt.
    Naja eher ich^^. Es ist recht mühselig die Bilder einzelnd hochzuladen bzw. im 10er Stapel.

    Eines der Bilder will wohl immer nicht, herauszufinden welches es ist erscheint mir nicht möglich. Aber ich versuche das nun mal in aller Ruhe.

  7. Dauerbesucher

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #7
    Und die Bratwurst war auch nicht rundherum gebräunt!

  8. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #8
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Und die Bratwurst war auch nicht rundherum gebräunt!

    Ne aber dennoch sehr lecker

  9. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #9
    Erstmal vielen Dank für deinen Bericht Ich war selbst dort auf allen 3 Tafelbergen und kann deine Erlebnisse nachvollziehen. Früh starten und weniger vornehmen ist hier echt besser, da kommt es nicht so auf die Kilometer an

    Irgendwie fehlt mir hier noch die babarine, wenn man schon mal dort auf dem Tafelberg ist. Son Sachse aus dem Forum hat mir Bücher empfohlen wo alle Stiegen beschrieben sind mit schwierigkeit, das lohnt sich. (Stiegen Wanderführer vom Rölke Verlag). Die haben mir sehr geholfen die Stiegen zu bewerten!
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    #10
    Vielen Dank für den Bericht mitten aus dem Leben
    Aber ein 30 kg-Rucksack? Ohne Schneeschuhe? Was hattet Ihr denn alles dabei?

  11. Fuchs

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    #11
    Ihr hattet kein Zelt, habt die Verpflegung unterwegs täglich, teilweise mehrmals zugekauft
    wie kamt ihr auf 30kg Gepäck?
    Geändert von qwertzui (07.10.2019 um 18:25 Uhr) Grund: Lina war schneller

  12. AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #12
    Ein Kasten Bier wiegt 19,6kg.... bleiben noch 10,4kg.

  13. Moderator
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    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #13
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Ihr hattet kein Zelt, habt die Verpflegung unterwegs täglich, teilweise mehrmals zugekauft
    wie kamt ihr auf 30kg Gepäck?
    Vermutung: Schon 1 Sixpack wiegt 3 kg. Dann dazu nur "das Nötigste" (für jeden Tag frische Unnerbüx+T-Shirt), Hose zum Wechseln, drei Ravioli-Dosen Reserve, ein Glas Nutella und hopplahopp sind 30 Kilo zusammen. Ich bin auch schon mit 18kg-Rucksack für eine Wochenendtour durchs Elbi gekraxelt... ist aber >10 Jahre her. Man lernt dazu.
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  14. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #14
    Äh. Gefühlte 30kg
    Ich sage erst einmal danke, es war unterhaltend und lustig zu lesen während ihr euch geschunden habt.
    Gerade, weil es nicht so perfekt gelaufen ist. Wen stört das.
    Verkleinere mal die Bilder, dann geht das übertragen schneller. Falls du das noch nicht getan hast.

    Die Wanderkarten von Böhm kennst du sicher? http://www.elbsandsteingebirge.de/es...shop/index.php
    Und besonders von Axel Mothes die Stiegen. Der lässt nichts aus.
    https://www.stiegenbuchverlag.de/39994/41340.html klicke mal auf Produktübersicht....

    dann gibt es noch die Wander-und Naturführer von Berg-und Naturverlag Rölke. Das ist mehr allgemein für Touren auch im Umfeld.

  15. Moderator
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #15
    Nachtrag für Digital Natives: Es gibt große bedruckte Papierblätter, die man "Wanderkarten" nennt, weil da Wanderwege deutlich hervorgehoben werden und sich so von Klettersteigen, reinen Kletterzugängen usw. unterscheiden lassen. GPS kann man sich im Elbi eigentlich knicken, weil die Abschattung furchtbare Ungenauigkeit zur Folge hat.
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    Avatar von Pylyr
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    #16
    +1

    Zitat Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
    Nachtrag für Digital Natives: Es gibt große bedruckte Papierblätter, die man "Wanderkarten" nennt, weil da Wanderwege deutlich hervorgehoben werden und sich so von Klettersteigen, reinen Kletterzugängen usw. unterscheiden lassen. GPS kann man sich im Elbi eigentlich knicken, weil die Abschattung furchtbare Ungenauigkeit zur Folge hat.
    Wenn dir etwas gefällt, analysiere es nicht, sondern tanze dazu.
    Tex Rubinowitz

  17. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #17
    Danke für die ganzen Tipps die werden beim nächsten mal sicherlich beherzigt.

    Bier hatten wir zunächst eigtl keines mit das haben wir ja gekauft. Das Gewicht kam vieles vom Essen, wir hatten viel zu viel mit und eigtl nicht geplant irgendwo zu essen.

    Ich kann ja mal nachher wenn ich wieder am PC bin meine Packliste reinstellen.

    Ach und es freut mich wenn ich zum amüsieren beitragen kann. Wir sind halt zwei greenhorns. ;)

  18. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #18
    Mach dir nix draus. Ich jedenfalls mag so "unperfekte" Tourberichte sehr.

  19. Gerne im Forum

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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #19
    Zitat Zitat von ronaldo Beitrag anzeigen
    Mach dir nix draus. Ich jedenfalls mag so "unperfekte" Tourberichte sehr.
    Nein nein mach ich nicht, eine perfekte Tour wäre ja auch langweilig. Außerdem wars für mich das zweite mal mit Freiübernachtung. Bisher war ich nur Tagestouren bzw Sternwanderungen von einer festen Bleibe aus gewohnt. Von daher alles gut es war einiges "eingeplant" an Maleur. Einzig ärgerliche ist mein fucking Knie, das macht nun seit 2 Jahren bei höherer Belastung Probleme, mal sehen was da zu machen ist.

    Wie versprochen hier meine Packliste:

    Tarp
    Biwaksack
    Schlafsack
    Isomatte
    Kopfkissen
    Elefantenhaut

    Gaskocher
    Gaskartusche
    Kochtopf
    Becher
    Essbesteck

    Akkubank
    Stirnlampe
    Ersatzbatterien
    Messer
    Feuerzeug

    Handschuhe
    Mütze

    Handtuch
    Klopapier
    Taschentücher
    Zahnbürste
    Zahnpasta
    Duschgel

    Pflaster
    3ecktuch
    Verbdanstuch
    Voltaren
    Fenistil
    Bepanthen
    Insektenschutz
    Schnmerzmittel
    Cetirizin
    Insektenschutzspray

    Fleecejacke
    Regenjacke
    Regenhose
    Themohose
    Thermohemd
    Paar Socken
    Boxershorts

    Geldbeutel

    Wasser 4.5
    Iso 1
    Met 0.6
    Eintopf (Konserve) 3
    Suppe 2
    Müsliriegel 6
    Pfefferbeißer 800gr
    Erdnüsse 500gr
    Bananen 3
    Trockenfleisch 1
    Butterbrot 2
    Schwarzer Tee 5
    Kräuter Tee 5
    Brühe 5
    Zucker 5
    Dextroenergy
    Instantkaffeepulver 5
    Zigaretten JPS 4

  20. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [DE]Zuviel Enthusiasmus, Motivation und Übermut.2 Greenhorns im Elbi

    #20
    Ich bin auch noch nicht lange dabei, aber ich glaube da geht noch einiges....Mückenschutz incl. Fenistil im Oktober? Kopfkissen? Duschgel? Wäre was was ich nicht mitgenommen hätte auf den ersten Blick. Ich hab son aufpustekissen oder Jacke/Pullover als Kissen.
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

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