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  1. AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #21
    Zitat Zitat von Venyo Beitrag anzeigen
    der Grund, warum ich in der Halle nicht auf ein dünneres Seil wechseln kann, ist, dass meine Halle die Verwendung von eigenen Seilen nicht erlaubt
    Was es alles gibt...

    Verstehe ich das richtig, du kletterst zur Zeit ausschliesslich in einer Halle, in der man ausschliesslich topropen kann und deine Überlegungen sind derzeit rein theoretischer Natur - was in Zukunft mal sein könnte?

    Wenn das so ist, dann würde würde als erstes mal eine andere Halle aufsuchen und dort so viel wie möglich vorsteigen. Und dann einen Fels...
    Und ich würde an deiner Stelle Kletterpartner suchen, oder ein Grüppchen (DAV?), wo ein paar Leute dabei sind, die schon etwas mehr Erfahrung haben.

  2. Fuchs
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #22
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig, du kletterst zur Zeit ausschliesslich in einer Halle, in der man ausschliesslich topropen kann und deine Überlegungen sind derzeit rein theoretischer Natur - was in Zukunft mal sein könnte?
    Wenn ich die Aussagen richtig interpretiere, darf man in der Halle nicht mit eigenem Seil klettern, aber mit den Hallenseilen vorsteigen (was wohl mit dem Revo problematisch ist). Sowas ist mir auch noch nicht untergekommen, aber es gibt anscheinend nichts, was es nicht gibt
    Ich frage mich allerdings auch, ob du das Problem mit irgendeinem Sicherungsgerät gelöst bekommst. Auch beim Grigri ist das Seil ausgeben mit dicken, pelzigen Seilen kein Spaß. Du würdest dich also bestenfalls auf niedrigem Niveau verbessern.

  3. Alter Hase

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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #23
    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Aussagen richtig interpretiere, darf man in der Halle nicht mit eigenem Seil klettern, aber mit den Hallenseilen vorsteigen (was wohl mit dem Revo problematisch ist). Sowas ist mir auch noch nicht untergekommen, aber es gibt anscheinend nichts, was es nicht gibt
    ja, das kenne ich so auch nicht, sachen gibt's. auf die gefahr hin, von sicherheitspäpsten gesteinigt zu werden: mit so richtig abgeranzten, steifen seilen ,am besten noch mit partiell einer schönen mantelverschiebung, wird wahrscheinlich so gut wie jeder halbautomat / autotube probleme haben. da drängt sich dann tatsächlich schon ein tube auf. gibt ja durchaus auch ältere seile, die so steif sind, dass ein tube sich schon fast so verhält wie ein autotube. wenn in der halle dann allerdings tubes auch verboten sind...?

  4. Freak Moderator
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #24
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ja, das kenne ich so auch nicht, sachen gibt's.
    Hier gibt's das Sprichwort: "Watt de BauerBayer nich kennt datt fritter nich"... natürlich gibt's so Sachen

    OT: In meinem Umkreis gibt's genau eine solche Halle (wo man zum Vorstieg die halleneigenen Seile benutzen muss), und das hatte ich bislang nicht als gravierenden Nachteil wahrgenommen. Allerdings schreibt diese Halle seit einem Jahr die Benutzung von Halbautomaten oder Autotubern vor und daher sehen die mich nicht mehr.
    Geändert von Flachlandtiroler (01.10.2019 um 13:36 Uhr)
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  5. Anfänger im Forum

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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #25
    Das Grigri 2019 ist für abgenutzte Hallenstricke auch ätzend zum Seilausgeben? Gibts da denn irgendwas, das gut funktioniert?

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Venyo, Du suchst ein Gerät für drei verschiedene Situationen. Schlechte dicke Seile hast Du nur in der Halle, dann nimm das was Du dort schon immer verwendest
    Ich suche 1-2 Geräte und ich wollte u.a.(!) der Frage nachgehen, ob man evtl. ein Alpine Up + Clickup / Mammut Smart + Smart Alpine / Gigajul für alles gut(!) verwenden kann. In der Halle hab ich früher auf Achter gelernt (nicht mehr erlaubt, auch Tuber nicht); beim zweiten Mal jetzt auf Jul^2, das finde ich nicht so gut und eigentlich "schon immer" das Revo benutzt, aber das nervt aktuell halt auch häufig.


    Offtopic:
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Was es alles gibt...

    Verstehe ich das richtig, du kletterst zur Zeit ausschliesslich in einer Halle, in der man ausschliesslich topropen kann und deine Überlegungen sind derzeit rein theoretischer Natur - was in Zukunft mal sein könnte?
    Nein.

    Ich klettere in der Halle mit Hallenseilen im Vorstieg. Eigene Seile sind nicht erlaubt; sichern ist ausschließlich mit Autotubern und Halbautomaten erlaubt. Außerdem klettere ich draußen im Vorstieg. Habe vor ein paar Wochen Abseilen, Vorstieg- und Nachstiegsichern mit Tuber (Reverso) gelernt. Warum ich mich jetzt schon mit Alpinausrüstung beschäftige, werde ich jetzt nicht ausführen, das ist mein Bier.

    Ich fänds echt nicht verkehrt, wenn man mal über die Sache reden könnte und ich mich weniger rechtfertigen muss (und ja, dass ich das muss - das Gefühl habe ich gerade sehr).

    Wenn das so ist, dann würde würde als erstes mal eine andere Halle aufsuchen und dort so viel wie möglich vorsteigen. Und dann einen Fels...
    Und ich würde an deiner Stelle Kletterpartner suchen, oder ein Grüppchen (DAV?), wo ein paar Leute dabei sind, die schon etwas mehr Erfahrung haben.
    Ich habe Kletterpartner; auch für die ist "unsere" Halle am besten gelegen und ich werde weiter mit denen klettern.


    Der beste Tipp war bisher denke ich der Sicherungsupdate - Kurs mit verschiedenen Geräten, den werde ich mal machen.
    Geändert von Venyo (01.10.2019 um 11:27 Uhr)

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Simon
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #26
    Von den Halbautomaten empfinde ich das Grigri 1 als beste Alternative für stark abgenutzte Seile.

    Gruaß
    Simon

  7. Alter Hase

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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #27
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Hier gibt's das Sprichwort: "Watt de BauerBayer nich kennt datt fritter nich"... natürlich gibt's so Sachen

    OT: In meinem Umkreis gibt's genau eine solche Halle (wo man zum Vorstieg die halleneigenen Seile benutzen muss), und das hatte ich bislang nicht als gravierenden Nachteil wahrgenommen. Allerdings schreibt diese Halle seit einem Jahr die Benutzung von Halbautomaten vor und daher sehen die mich nicht mehr.
    OT: bei uns gibt es auch ein schönes sprichwort - sogar in hochdeutsch, wenn wir uns ganz arg anstrengen, können wir das auch: "knapp daneben ist auch vorbei." sind zwar nur wenige kilometer, aber ich nix blauweiß, strenggenommen nicht mal rotweiß.von daher bin auch sachen gegenüber, die ich nicht kenne, aufgeschlossen - ab und zu zumindest....

    hm, also die region aus der der TO kommt, wäre damit auch geklärt: so seltsame hallen kann es nur im norden geben. nur neugierdehalber: also bei uns in der halle kann es zu stoßzeiten schon auch mal zugehen. wie viele seile haben die dann vorrätig? halle dicht, weil kein seil mehr da? ansonsten hat das konzept ja auch vorteile, wird das eigene seil geschont.

    ps: gerade erst gesehen, der TO sichert ja mit einem reverso, also eine tube, und da scheinen die seil schon nicht zu laufen. also da ist meiner meinung nach die suche nach autotube / halbautomat, bei dem die seil besser laufen, müßig. eventuell tatsächlich hms oder achter, ansonsten schultersicherung...

  8. Fuchs
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #28
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    [OT]
    ps: gerade erst gesehen, der TO sichert ja mit einem reverso, also eine tube, und da scheinen die seil schon nicht zu laufen.
    REVO, nicht Reverso. Das ist das wilde Ding mit dem Rad drinnen, mit dem es sich laut Herstellerangaben und einigen Erfahrungsberichten komfortabler sichern soll, als mit jedem anderen Gerät.
    Das alte Grigri könnte natürlich noch eine Option sein, wenn man da noch irgendwie herankommt. Das Ding stammt im Gegensatz zu aktuellen Geräten immerhin aus einer Zeit, wo die Seile noch etwas dicker waren.

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #29
    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    REVO, nicht Reverso. Das ist das wilde Ding mit dem Rad drinnen, mit dem es sich laut Herstellerangaben und einigen Erfahrungsberichten komfortabler sichern soll, als mit jedem anderen Gerät.
    Für Nicht-Stricke finde ich das Seilausgeben total komfortabel, wenn ich es nicht hektisch mache, aber Kletterer mit Handkraft + Reibung halten beim Ausbouldern und mit Stricken ist es so gar nicht komfortabel.

    Das alte Grigri könnte natürlich noch eine Option sein, wenn man da noch irgendwie herankommt. Das Ding stammt im Gegensatz zu aktuellen Geräten immerhin aus einer Zeit, wo die Seile noch etwas dicker waren.
    Uff, widerstrebt mir ja, ein Gerät zu nehmen, dessen Nachfolger doch so einige Verbesserungen bieten. Ich werd mich mal in meiner Halle auf die Suche nach jemandem mit Grigri 2019 machen und den fragen, was er davon bei Verwendung mit Stricken hält.



    OT:
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    nur neugierdehalber: also bei uns in der halle kann es zu stoßzeiten schon auch mal zugehen. wie viele seile haben die dann vorrätig? halle dicht, weil kein seil mehr da? ansonsten hat das konzept ja auch vorteile, wird das eigene seil geschont.
    Die Seile hängen, farblich abwechselnd, immer im Umlenker und meist auch in den Exen. Zum Vorstieg zieht man das Seil ab. Nur wenn jemand eine Route nicht im Vorstieg schafft, ist ein Seil abgezogen.
    Evtl. kann ich mir ein Seil in der passenden Farbe abziehen, welches noch nicht so abgenutzt ist und es mit einem abgenutzten tauschen. Wird der grummelige Hallenbesitzer aber vermutlich auch was gegen haben. Ich versuche mal, nochmal mit ihm zu sprechen wg. eines eigenen Seils...

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ps: gerade erst gesehen, der TO sichert ja mit einem reverso, also eine tube, und da scheinen die seil schon nicht zu laufen. also da ist meiner meinung nach die suche nach autotube / halbautomat, bei dem die seil besser laufen, müßig. eventuell tatsächlich hms oder achter, ansonsten schultersicherung...
    Reverso nehme ich nur für Mehrseillängen. Ansonsten: das was Teilzeitabenteurer sagt.
    Geändert von Venyo (01.10.2019 um 12:14 Uhr)

  10. AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #30
    Zitat Zitat von Venyo Beitrag anzeigen
    Ich fänds echt nicht verkehrt, wenn man mal über die Sache reden könnte und ich mich weniger rechtfertigen muss (und ja, dass ich das muss - das Gefühl habe ich gerade sehr).


    Ich habe Kletterpartner; auch für die ist "unsere" Halle am besten gelegen und ich werde weiter mit denen klettern.
    Zitat Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Das war eher als Ratschlag gemeint, du musst dich nicht verteidigen..es ist nur so, dass...
    Was die Mitschreiber hier kaufen und benutzen und dass es dabei unterschiedliche Vorlieben gibt, weißt du ja jetzt.
    Wenn alternativlos feststeht in dieser Halle dicke, alte Seile mit Halbautomat / Autotube zu benutzen und du nicht erst eines kaufen und hinterher erfahren willst, wie gut das klappt: Was spricht denn gegen den Ratschlag, ein Gerät auszuprobieren / dir zeigen zu lassen, wie man es benutzt und dann eines zu kaufen, mit dem du klar kommst und das mit Kälberstrick noch Seil ausgibt? Es will dir doch keiner vorschreiben, mit wem du klettern gehen sollst.

    Es ist am Schreibtisch halt eher schwierig, dir zu sagen welches das für dich sein könnte. Zum Thema "hektisches Seilausgeben" ist generell auch zu sagen, dass das in eingespielten Seilschaften eigentlich nicht vorkommt, da du ja weißt, wann der Partner clippen will und dieses überraschende Drei-Meter-Seil-rausreißen-um-kurz-vorm-Rausfliegen-noch-die-Expresse-Reinzittern bei einer gewissen Routine des Kletterers v.A. in der Halle eigentlich nicht nötig ist. Wenn das bei manchen deiner Partner oft vorkommt, sprich sie doch mal drauf an - sollte nicht sein, ist für ihn/sie unnötig anstrengend und objektiv weniger sicher, aber das weißt du ja bestimmt.

    Ein Gerät "speziell" für dicke, alte Einfachstricke, das auch für Halbseile und generell alpin anständig funktioniert und außerdem ein Halbautomat oder Autotube ist, gibt es nicht. Da musst du dir eh später mal noch was zulegen, sobald du es brauchst.
    OT: Generell könnte man deinen Hallenbetreiber auch mal fragen, woher eigentlich das Risiko bei Verwendung eigener Seile kommen soll, oder ob er generell will, dass fast nur Nachgestiegen wird - aber das ist wohl ein anderes Thema.

  11. Freak Moderator
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #31
    OT:
    Zitat Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Generell könnte man deinen Hallenbetreiber auch mal fragen, woher eigentlich das Risiko bei Verwendung eigener Seile kommen soll, oder ob er generell will, dass fast nur Nachgestiegen wird - aber das ist wohl ein anderes Thema.
    Ich gehe stark davon aus, Venyo und ich reden da von der gleichen Halle.
    Die Argumentation gegen fremde Seile ist nachvollziehbar, da wie gesagt in allen Touren Topropes mit genau der richtigen Länge hängen und man eben diese (und keine kürzeren aus anderen Touren...) nach dem Vorstieg wieder in der Tour hängen haben will. Dabei gibt viele unterschiedliche Routenlängen. In der Halle wird für hiesige Verhältnisse sogar relativ viel vorgestiegen, aber man möchte halt auch nicht alle Topropes am Boden liegen haben; andere Leute möchten halt topropen. Soweit alles nachvollziehbar.

    Ansonsten ist das Hallenpersonal zwar durchaus diskussionsbereit, aber in keinster Weise für irgendwelche Regeländerungen zu haben. Die Mühe kann der OP sich also getrost sparen.
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  12. AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #32
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    OT: In meinem Umkreis gibt's genau eine solche Halle (wo man zum Vorstieg die halleneigenen Seile benutzen muss), und das hatte ich bislang nicht als gravierenden Nachteil wahrgenommen.
    OT:
    Ich würde das (für mich) auch nicht grundsätzlich als Nachteil ansehen, aber wenn es überwiegend dicke, filzige Stricke sind, wo sich der Mantel auch gern gegen die Seele verschiebt - dann finde ich das schon ein gravierender Nachteil, so klettere ich einfach nicht gerne.

    Und sorry, dass ich das alles falsch interpretiert habt... so eine Situation in einer Halle ist mir so fremd, dass sie für mich nicht mal vorstellbar war.

  13. Freak Moderator
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #33
    OT:
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Ich würde das (für mich) auch nicht grundsätzlich als Nachteil ansehen, aber wenn es überwiegend dicke, filzige Stricke sind, wo sich der Mantel auch gern gegen die Seele verschiebt - dann finde ich das schon ein gravierender Nachteil, so klettere ich einfach nicht gerne.
    Also ich bin da wie gesagt auch schon mal gewesen und fand die Seile jetzt nicht schlimmer als anderswo oder als die Hallenstricke, die wir so selber verwenden... aber ich sichere eben auch mit HMS.

    Und weil jetzt opa & rumpelstil mal wieder so erstaunt sind: Ich finde es total genial, wenn ich mit den halleneigenen Seilen vorsteigen darf. Spart mein Seil und außerdem muss ich keins mitschleppen; wenn ich mit dem Rad zur Halle fahre schon eine Erleichterung.
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  14. Fuchs
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #34
    OT: In der hiesigen Halle kann man Seile (gegen Entgeld) ausleihen. Hat den gleichen Vorteil, aber wenn einem die Seile nicht gut genug sind, darf man eben auch sein eigenes benutzen. Anders sieht es in den eingerichteten Toprope-Touren aus. Da muss man das Seil benutzen, das hängt.
    Das Konzept mit Seilen, die fix in der Route hängen, kann auch nur dann einigermaßen funktionieren, wenn es keine größeren Überhänge gibt, sonst müsste man das Seil schon deswegen regemäßig abziehen, weil man sonst nach einem Sturz im Toprope als Abrissbirne durch die Halle pendelt.
    In Hannover hat es tatsächlich mal einen Unfall gegeben, weil jemand ein vorhandenes Seil aus einer kurzen Tour im Vorstieg für eine längere Tour verwendet hat (natürlich ohne Knoten zur Hintersicherung). Beim Ablassen war dann 10 m vor dem Boden das Seil zu Ende

  15. AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #35
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    OT:
    Also ich bin da wie gesagt auch schon mal gewesen und fand die Seile jetzt nicht schlimmer als anderswo oder als die Hallenstricke, die wir so selber verwenden... aber ich sichere eben auch mit HMS.
    OT: In der Kletterhalle hier gibt es immer einige Routen mit fix installierten Topropeseilen. Die sind unterschiedlich gut... Wenn sie recht dick und pelzig sind, sichere ich auch am liebsten mit HMS. Ich wurde darauf auch schon angesprochen und es wurde mir etwas auf die Finger geschaut. Das finde ich sehr ok. Wenn man mit HMS ordentlich sichert, hat hier keiner etwas dagegen.

    Ich kenne auch eine Kletterhalle, da sind Grigri verboten, weil es mal einen Unfall damit gab.

    Es ist halt eben - wie schon oft geschrieben - jedes Sicherungsgerät nur so gut wie derjenige, der es bedient.

  16. Alter Hase

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    #36
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    OT: Und weil jetzt opa & rumpelstil mal wieder so erstaunt sind: Ich finde es total genial, wenn ich mit den halleneigenen Seilen vorsteigen darf. Spart mein Seil und außerdem muss ich keins mitschleppen; wenn ich mit dem Rad zur Halle fahre schon eine Erleichterung.
    OT: bei mir liegt es halt an meiner landeilichen naivität, dass ich so oft staune, weil ich soviele dinge in der großen weiten welt einfach nicht kenne. natürlich hast du recht, und in dem fall bin ich aboslut posiitv erstaunt, welche benutzerfreundlichen konzepte sich die hallenbetreiber im hohen norden einfallen lassen. wobei in der tat die zusammensetzung: alte seile, die benutzt werden müssen, die sich mit halbautomaten aber nur schwer bedienen lassen ,bei gleichzeitigen vorschreiben eben dieser halbautomaten erneut zum landeilichen staunen veranlassen.

    also ich bin ja kein techniker aber nur mal der versuch die letzten reste meiner grauen zellen einzusetzen, ohne jedes sicherungteil im einzelnen schon mal ausprobiert zu haben: keine ahnung, vom revo, wenn ich es richtig verstanden habe, scheint das ja tatsächlich rein geschwindigkeitsabhängig auszulösen. wenn das stimmt, wäre es für den einsatz eh am besten.
    bei den meisten autotubes / halbautomaten läuft es nach meinem verstädnis ja darauf hinaus, dass irgendwo im gerät reibung zwischen gerät uns seil stattfindet und dadurch irgendein blockiermechanismus in gang twird. und bei alten, steifen, pelzigen seilen hast du halt mehr reibung im system und der blockiermechanismus wird schneller (zu schnell) ausgelöst. insofern wirst du da warhscheinlich höchstens tendentielle verbesserungen erzielen.

    und mit dem revo hat der TO jetzt ja schon das nach meiner kenntnis so ziemlich neuste, innovativste und mit abstand teuerste sicherunggerät am markt, über dessen handling ich eigentlich nur positives gefunden habe. also ich würde da das geld für ein neues teil lieber in kletterausflüge oder tourenabschlussbiere investieren. die kombination abgeranztes seil + sicherungsautomat wir wahrscheinlich mit keinem automaten wirklich komfortabel funktionieren.

  17. Freak Moderator
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #37
    OT:
    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Das Konzept mit Seilen, die fix in der Route hängen, kann auch nur dann einigermaßen funktionieren, wenn es keine größeren Überhänge gibt, sonst müsste man das Seil schon deswegen regemäßig abziehen, weil man sonst nach einem Sturz im Toprope als Abrissbirne durch die Halle pendelt.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt :
    In großen Überhängen gibt es halt Exen, die geklippt sein müssen. Aber abgesehen davon, dass topropen und Exen ausklippen müssen ein rechter Mist ist, schaffen manche Toproper dann nicht, die Exen beim ablassen wieder einzuhängen --> Abrissbirne

    Ich halt auch nichts davon.

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    In Hannover hat es tatsächlich mal einen Unfall gegeben, weil jemand ein vorhandenes Seil aus einer kurzen Tour im Vorstieg für eine längere Tour verwendet hat (natürlich ohne Knoten zur Hintersicherung). Beim Ablassen war dann 10 m vor dem Boden das Seil zu Ende
    Genau das dürfte der Grund sein, warum Du in Venyos Halle die halleneigenen Seile nehmen sollst.

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    wobei in der tat die zusammensetzung: alte seile, die benutzt werden müssen, die sich mit halbautomaten aber nur schwer bedienen lassen ,bei gleichzeitigen vorschreiben eben dieser halbautomaten erneut zum landeilichen staunen veranlassen.
    Hier gehen die Wünsche halt auseinander:
    Der Vorsteiger will ein Gerät, das ihm ohne Schlappseilbevorratung sofort beliebig viel Seil ausgibt, und trotzdem immer dicht macht, wenn er fällt.
    Der Sicherer will ein intuitives Gerät, das sich in allen Szenarien komfortabel und sicher bedienen läßt.
    Der Hallenbetreiber will Null Unfälle und möglichst selten selber Seile kaufen.
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  18. Alter Hase

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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #38
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    OT:
    Hier gehen die Wünsche halt auseinander:
    Der Vorsteiger will ein Gerät, das ihm ohne Schlappseilbevorratung sofort beliebig viel Seil ausgibt, und trotzdem immer dicht macht, wenn er fällt.
    Der Sicherer will ein intuitives Gerät, das sich in allen Szenarien komfortabel und sicher bedienen läßt.
    Der Hallenbetreiber will Null Unfälle und möglichst selten selber Seile kaufen.
    jup. mich dünkt halt, dass so ein kozept mit ein paar elementen, die schwer vereinbar sind, schon noch luft nach oben hat. also entweder öfter seile tauschen oder eigene seile zulassen oder hms / tube zulassen. oder ein sicherungsgerät kostenfrei zur verfügung stellen, das funktioniert. dass da jemand quasi mit dem "porsche unter den autotubern" auftaucht und wegen alter seile fast schon genötigt wird, nochmal in ein gerät zu investieren, oder noch eins, wenn das wieder nicht funktioniert, würde ich schon als zumutung empfinden.

    kurze anmerkung zu meinem beitrag eins weiter oben: nochmal nachgedacht, zum teil habe ich vermutlich schmarrn geschrieben, bin halt kein techniker. . bei autotubes sollte es, wenn überhaupt, die reibung zwischen seil, gerät und karabiner sein,d die auslöst. und ob es z.b bei click up wirklich reibung ist, die den blockiermechanismus in gang setzt? vermutlich eher etwas, das ich laienhaft als "anpressdruck"bezeichnen würde. auf alle sollte aber mehr reibung im system immer dazu führen, dass es schneller blockiert, von daher kommt es im ergebnis aufs gleiche raus.

  19. Freak Moderator
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #39
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    dass da jemand quasi mit dem "porsche unter den autotubern" auftaucht und wegen alter seile fast schon genötigt wird, nochmal in ein gerät zu investieren, oder noch eins, wenn das wieder nicht funktioniert, würde ich schon als zumutung empfinden.
    Nach meiner (zurückliegenden) Erfahrung sind die Seile in besagter Halle durchaus in akzeptablem Zustand. Komfort wie bei einem 200-Euro-8,9mm-Seil kann man nicht erwarten, wenn der Hallenbetreiber +/-150 Seile installieren und unterhalten muss.

    Ansonsten können die sich das gut leisten, mit solchen "Zumutungen" einzelne Kunden zu vergraulen. Ein Jahrzehnt lang waren die ohne echte Konkurrenz und haben auch jetzt noch aufgrund ihrer Größe (zzgl. der dazugekommenen, gigantischen Boulderhalle), ihres Komforts (Faßbier, drei Saunen, ...) und des großen Einzugsgebiets (Ruhrgebiet, Sauerland, Westfalen) diverse Alleinstellungsmerkmale. Manchmal versteht man die Wettbewerber nicht...
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  20. Fuchs
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    AW: Sicherungsgerät für hektisches Seilausgeben / schlechte, dicke Seile / Alpin

    #40
    OT:
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Genau das dürfte der Grund sein, warum Du in Venyos Halle die halleneigenen Seile nehmen sollst.
    Was nur dann einen relevanten Sicherheitsvorteil gibt, wenn alle halleneigenen Seile lang genug sind oder zumindest sichergestellt ist, dass die Seile bei der entsprechenden Route bleiben, was im betreffenden Fall nicht gegeben war. Ansonsten muss ich so oder so überprüfen, ob das jeweilige Seil lang genug ist oder zumindest einen Knoten ins Ende machen.

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