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  1. Erfahren

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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #41
    Mitreisende: neumania
    26.06.2019 Hlöðuvík


    „Highly recommandable!“ ist der Kommentar zu dieser Etappe in meinem Tourtagebuch und ja, es sollte wieder sehr schön werden


    Wegen der Sonne und deren Wärme im Zelt bin ich wieder gegen ½ acht auf. Das Frühstück ist dann allerdings eine eher kühle Angelegenheit, da der kalte Wind zurück ist, egal.
    Nachdem sich der Polarfuchs noch einmal zeigt und sich gebührend bewundern und fotografieren lässt, geht’s deshalb erst um ¼ vor zehn bei bestem Wanderwetter los.











    ...mal wieder Blick auf die gestrige Wandergegend



    da geht's gleich durch


    Es geht am Strand entlang um die Klippe herum und dann durch’s Auge; der Abstieg ist leider sehr viel steiler als der Weg herauf, wegen der Hilfsseile geht es aber trotz Gepäck einigermaßen gut hinab. Dann geht es aus dem Tal hoch Richtung Pass Atlaskarð, mit immer schönem Blick, aber die Höhenmeter lassen mich zwischenzeitlich schon pusten.


    dieses Tal will durchwandert werden, geht schlimmer



    angeschwemmtes Holz



    noch einmal weiter Blick zurück auf Hornbjarg


    Oben am Atlaskarð dann eine unangenehme Überraschung: auf der anderen Seite befindet sich unter mir ein sehr steiles Altschneefeld, das auch nicht mehr wirklich stabil aussieht. Egal, links daran vorbei, halb auf dem Poppes, halb auf allen Vieren rückwärts, geht auch das irgendwie.
    Leider erst von unten sehe ich, dass es eine gangbare Traverse durch den Schnee gibt, die momentan wohl der Weg ist, egal


    das war's Schneefeld


    Anschließend zieht es sich ein wenig über gerölligen Untergrund Richtung Skálakambur, die meisten noch kommenden Schneefelder sind zum Glück stabil oder ich kann sie umgehen. Nach einer Furt bin ich dann am Pass Skálakambur mit schönstem Blick in’s Tal. Wieder einmal abgefahren diese Aussicht!



    erst einmal Blick zurück auf die Geröllebene und den letzten Pass...



    ...dann Blick voraus mit Blick in's Tal bzw. in die Bucht


    Direkt am Pass treffe ich drei deutsche Wanderer; wir kommen natürlich mal wieder in’s Quatschen und zwar solange, bis uns allen kalt wird, dann geht’s hinunter in’s liebliche Tal.

    Der Ausblick voraus bleibt wunderschön, der Blick zurück zum Pass ist allerdings auch imposant; kaum zu glauben, dass ich da oben her komme…


    ...irgendwo aus dem linken Drittel komme ich her, der Weg ist nicht wirklich zu erkennen



    Blick voraus, auf Höhe des Strandes liegt dann der Campingplatz


    Einen schönen Wasserfall gibt es auch; Wanderherz, was willst Du mehr?





    noch einmal der Blick zurück



    vor dem Bergmassiv kann man mit gutem Willen die orangene Notunterkunft erkennen


    Zur Abrundung der Wanderung wird die letzte Furt vor’m Zeltplatz durch eine Polarfuchssichtung versüßt, alles einfach schön!


    Polarfuchs ahoi


    Ach ja, Ankunft ¼ nach vier, mit 6 ½ Stunden trotz Fotografieren und Quatschen mal wieder viel Zeit für angeblich 9 Kilometer…

    Ich streune noch ein wenig herum, genieße den Abend am Meer, und die Welt ist einfach schön und gut












    Gute Nacht

  2. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #42
    Einfach nur traumhaft.
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  3. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #43
    Zitat Zitat von neumania Beitrag anzeigen

    angeschwemmtes Holz
    Mich würde ja mal interessieren, ob das angeschwemmte Holz in der Masse Naturbruchholz war, oder bereits gesägt und dann verschlampt wurde. Die Masse kommt ja wahrscheinlich aus Sibirien.

  4. Anfänger im Forum

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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #44
    Schöner Bericht, bin gespannt auf den weiteren Verlauf!
    Hornstrandir werden wir hoffentlich im nächsten Sommer besuchen können. Die Vorfreude steigt angesichts der Fotos hier.

    @Uwe: Signierst du mir den Wanderführer, wenn wir uns über den Weg laufen?

  5. Erfahren
    Avatar von Dieter
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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #45
    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, ob das angeschwemmte Holz in der Masse Naturbruchholz war, oder bereits gesägt und dann verschlampt wurde. Die Masse kommt ja wahrscheinlich aus Sibirien.
    Ein spannendes Thema! Treibholz spielte als Ressource in der Geschichte Islands schon immer eine wichtige Rolle. Die Stämme die man jetzt findet sind zu 90% Waldkiefern aus Sibirien, davon am fehlenden Wurzelstock erkennbar "mehr als die Hälfte gefällt". Der Großteil der Bäume wurden mit der zunehmenden Erschließung Sibiriens in den Jahren 1920 - 1970 gefällt, wobei die anfänglichen Verlustraten bei der Flößerei von 50% auf 1% gesenkt werden konnten.
    Quelle:
    Lena Hellmann Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
    http://buentgen.com/wp-content/uploa...al.2015_GP.pdf


    Was aber erschreckend ist, ist die Menge an Plastikmüll die man an den Hornstrandir zwischen den Holzstämmen findet. Für die ist meines Erachtens in erster Linie die Fischerei verantwortlich.

    Dieter

  6. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #46
    Ich wiederhole mich, das aber gerne: traumhaft
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  7. Anfänger im Forum

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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #47
    Zitat Zitat von Christoph123 Beitrag anzeigen
    Schöner Bericht, bin gespannt auf den weiteren Verlauf!
    Hornstrandir werden wir hoffentlich im nächsten Sommer besuchen können. Die Vorfreude steigt angesichts der Fotos hier.

    @Uwe: Signierst du mir den Wanderführer, wenn wir uns über den Weg laufen?
    Das kann ich gerne machen wenn du magst. Man kann sich auch ggf. im Vorfeld treffen, um aktuelle Informationen auszutauschen, besonders was die Schneemenge angeht.


    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, ob das angeschwemmte Holz in der Masse Naturbruchholz war, oder bereits gesägt und dann verschlampt wurde. Die Masse kommt ja wahrscheinlich aus Sibirien.
    Ich hätte noch einen kleinen Nachtrag zu Dieters Anmerkungen.
    Es gibt eine ältere wissenschaftliche Publikation von Ólafur Eggertsson. Er schreibt, dass obwohl an den Küsten von Ostgrönland auch Holzstämme aus Nordamerika gefunden werden, alle Stämme die bisher an Islands Küsten gefunden werden aus Sibirien stammen. Der größte Teil wiederum kommt aus der Region des Flusses Jenissei und dem Weißen Meer. Weitere Studien zeigten, dass die meisten Holzstämme der Kiefern und Fichten aus geschlagenem Holz bestehen, während die Stämme der Lärchen noch ihren Wurzelstock besitzen und deshalb als „natürliches“ Treibholz nach Island gedriftet sind.


    Zitat Zitat von Dieter Beitrag anzeigen
    Was aber erschreckend ist, ist die Menge an Plastikmüll die man an den Hornstrandir zwischen den Holzstämmen findet. Für die ist meines Erachtens in erster Linie die Fischerei verantwortlich.
    Das stimmt, aber zum Glück werden seit 2015 jährlich Sammelaktionen von Müll durchgeführt :
    https://www.icelandreview.com/news/m...-hornstrandir/
    https://www.icelandreview.com/news/t...dir-gesammelt/
    https://www.icelandreview.com/nature...ature-reserve/

    Uwe

  8. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #48
    Zitat Zitat von Dieter Beitrag anzeigen
    Ein spannendes Thema! Treibholz spielte als Ressource in der Geschichte Islands schon immer eine wichtige Rolle. Die Stämme die man jetzt findet sind zu 90% Waldkiefern aus Sibirien, davon am fehlenden Wurzelstock erkennbar "mehr als die Hälfte gefällt". Der Großteil der Bäume wurden mit der zunehmenden Erschließung Sibiriens in den Jahren 1920 - 1970 gefällt, wobei die anfänglichen Verlustraten bei der Flößerei von 50% auf 1% gesenkt werden konnten.
    Quelle:
    Lena Hellmann Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
    http://buentgen.com/wp-content/uploa...al.2015_GP.pdf
    Zitat Zitat von UG Beitrag anzeigen
    Ich hätte noch einen kleinen Nachtrag zu Dieters Anmerkungen.
    Es gibt eine ältere wissenschaftliche Publikation von Ólafur Eggertsson. Er schreibt, dass obwohl an den Küsten von Ostgrönland auch Holzstämme aus Nordamerika gefunden werden, alle Stämme die bisher an Islands Küsten gefunden werden aus Sibirien stammen. Der größte Teil wiederum kommt aus der Region des Flusses Jenissei und dem Weißen Meer. Weitere Studien zeigten, dass die meisten Holzstämme der Kiefern und Fichten aus geschlagenem Holz bestehen, während die Stämme der Lärchen noch ihren Wurzelstock besitzen und deshalb als „natürliches“ Treibholz nach Island gedriftet sind.
    Danke für die Infos!

  9. Erfahren

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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #49
    27.06.2017 Hesteyri


    Da es heute bedeckt ist wird das Zelt nicht so aufgeheizt, so dass ich komfortabel bis ¼ nach acht im Schlafsack bleibe


    Eine Stunde später gehe ich dann los; erst am Strand entlang mit Blick auf den massiven Álfsfell, an dem ich bald schon vorbei bin.



    Blick voraus mit kleinem Regenbogen


    Anschließend muss ich in Crocs einen Fluss furten, an dessen Mündung ich über unglaublich viel Schwemm-/Treibholz klettern muss. Ist in den Crocs nicht so einfach, geht aber…



    Blick zurück: gestern kam ich aus dem linken Drittel des Kessels


    Danach geht es durch das Tal hoch Richtung Pass Kjaransvíkurskarð; es gibt viele Wasserfälle, manchmal einen Weg, manchmal auch nicht.


    rumlungernde Schwäne



    immer wieder kleine Wasserfälle


    Auf viel nassem Boden geht es hoch und höher hinauf, dann wird es karg und steinig und mit einem Polarfuchs belohnt: kurz unterhalb des Passes sehe ich ihn dahin trotten und setze mich einfach hin und warte ein wenig. Tatsächlich ist der Fuchs neugierig und kommt näher, bis er sich vom Auslösegeräusch der Kamera erschrickt und flüchtet.



    hat's eilig herzukommen



    und ist dann doch ein wenig skeptisch





    Oben am Pass habe ich wie geahnt Telefonempfang und erreiche zufällig sogar meine Liebste, so dass wir ein wenig plauschen können, wie schön!
    Bei der anschließenden Orientierung für den weiteren Weg erkenne ich, dass ein großes steiles Schneefeld nicht umgangen werden kann, ich also durch muss, was mit den Grödeln allerdings super klappt.



    Blick zurück: ich komme von links unten



    Schneefeld voraus, der arme Drops muss hoch


    Unterhalb des Schneefeldes esse ich zuerst einmal zu Mittag, danach geht’s direkt weiter, weil es sich zuzieht und nach Regen aussieht.



    Blick voraus: einfach immer geradeaus


    Dann zieht und zieht es sich über gerölligen und schlecht begehbaren Untergrund; ich kann gar nicht glauben, wie lang ich seit dem Mittagessen schon gehe, aber Karte und GPS sind der Meinung, dass alles richtig ist.



    ...und auch die Steinpyramiden sind sich einig


    Irgendwann dann überquere ich einen den Blick verstellenden Sattel und sehe Hesteyri, geht doch!



    Hesteyri in der Ferne...


    Ein weiteres Schneefeld weiter verliere ich dann auf einmal ganz schnell ganz viele Höhenmeter und verquatsche mich kurz vor’m Ziel noch mit einem kanadischen Paar, das von Hesteyri aus Tagestouren macht und interessiert fragt, wo ich mit all meinem Gepäck denn wohl herkomme.



    ...und dann in der Nähe


    Als ich dann endlich in Hesteyri ankomme, terffe ich das freundliche deutsche Paar, deren Fußabdrücke mir auf der ersten Etappe den Weg gewiesen haben. Selbstverständlich verquatsche ich mich auch noch mit denen und gehe danach zum Doctor’s House um etwas zu essen und trinken.
    Ich bin unschlüssig, wie es nun weitergehen soll, da meine Fähre erst in drei Tagen gebucht ist; auf Nachfrage erzählt mir eine Bedienung von schlechten Wettervorhersagen, so dass ich gerne morgen die Fähre nach Ísafjörður nehmen würde.
    Da es hier keinen Empfang für’s mobile Telefon gibt ist die junge Dame so nett und greift direkt zum Satellitentelefon und bucht meine Fähre vor.
    Perfekt; so kann ich die Wanderung heute noch hier ausklingen lassen und zwei weitere Tage den Westen Islands erkunden.

    Nach dem Organisatorischen esse ich noch ein sehr empfehlenswertes Lachsbrot und quatsche mit den Kanadiern, die ich eben schon getroffen habe; anschließend verzettel‘ ich mich noch mit dem deutschen Paar, mit denen ich zum Ableger gehe, in dessen Richtung auch der Zeltplatz liegt.
    Dort unterhalten wir uns noch mit den Kanadiern bis der Shuttle kommt, dann noch herzliche Verabschiedung und ich stiefel‘ weiter zum Zeltplatz.



    der Ableger mit der Shuttle-Fähre


    Ich richte mich ein, trinke noch ein im Doctor’s House gekauftes Abschiedsbier und schlafe eine geruhsame Abschiedsnacht auf Hornstrandir.

    Und wieder alles schön

  10. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #50
    Herrlich!
    Besonders um die Begegnungen mit so vielen Füchsen beneide ich dich sehr.
    Ich stelle meine Kamera dabei gerne auf "quiet"-Modus. Vergesse es aber auch immer wieder.
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  11. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #51
    Die Singschwäne, nicht nur Schwäne, lungern nicht rum!
    Sie, links, brütet offenbar auf dem Nest.
    Er, rechts, bewacht das Ganze.
    Gibt ja reichlich Füchse und sonstig streunendes Zeugs auf Beinen.

    Generell
    Was mich als Alpingeher, äußerst gerne über 4000 m hinweg, auf vielen Seiten dies Forums doch immer wieder erstaunt, insbesondere in tiefen Lagen, sind so spezielle Zeilen, wenn da eine Steigung ist (v.a. mit Ende in Sicht) und gar Schnee liegt. Als wäre das irgend etwas neues.

    Bei Fotos gebe ich gern auch mal Kontrast hinzu. Maßvoll. Anfangs dachte ich auch hier an "Polfiltermissbrauch" (bin halt old fashioned). Die meisten Fotos werden auch ohne deutliche Bearbeitung wirken, denke ich.

    Nixdestotrozgernmitgelesen

  12. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #52
    Zitat Zitat von Vogelfreund Beitrag anzeigen
    Generell
    Was mich als Alpingeher, äußerst gerne über 4000 m hinweg, auf vielen Seiten dies Forums doch immer wieder erstaunt, insbesondere in tiefen Lagen, sind so spezielle Zeilen, wenn da eine Steigung ist (v.a. mit Ende in Sicht) und gar Schnee liegt. Als wäre das irgend etwas neues.
    Nur weil man selbst Alpingeher ist, gerne über 4000m, muss man sich ja nicht darüber beschweren, dass andere auch Schnee in tieferen Lagen als erwähnenswertes Hindernis wahrnehmen oder eine von einem selbst als irrelevant empfundene Steigung.

    Da macht es wenig Sinn für mich, mit dem Finger auf andere zu zeigen, für die ein Schneefeld vielleicht etwas nicht alltägliches ist. Ist ja nicht so, dass jeder mal klein anfangen würde oder andere Maßstäbe hätte und man das respektieren müsste.

    Ich denke mir dann auch immer: Warum lautet die Bildunterschrift nicht: "Die ganze Tour war langweilig und anspruchslos, jedenfalls im Vergleich zu Alpingehern."
    Geändert von Freedom33333 (02.12.2019 um 22:53 Uhr)

  13. AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #53
    Keine Ahnung, was der Anwurf soll @ unfreedom. Hier gehört das nicht hin.

    Wer wandert, v.a. auf Island, der/dem sind Steigungen und Schneefelder bekannt. Es dürfte sich ja vorbereitet werden. Käme dann herüber, das wäre nun überraschend, tja ...

    Und Zeilen zur Fotobearbeitung gab es auch schon.

  14. Erfahren

    Dabei seit
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    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    #54
    28.06.2017 Ísafjörður

    Ich werde kurz nach 8 wach und es regnet , also war die Entscheidung heute zu entschwinden gar nicht so schlecht…
    Also gepackt, ab zum Doctor’s House und Frühstück bis das Shuttleboot kommt; das Frühstück dort ist übrigens sehr empfehlenswert


    Blick zurück...



    ab geht's mit dem Außenborder



    und noch einmal Blick zurück auf's gesamte "Dorf"

    Die Bootsfahrt zieht sich dann, weil wir gefühlt alle Anlegestellen in der Bucht anfahren, sogar auch meinen Startpunkt, den Campingplatz Veiðileysufjörður.



    ...da ging's los



    unten links kann man das Camp erkennen; in der Mitte rechts ist der Pass zu sehen, auf dem ich meinen ersten Whiteout erleben durfte; sieht bei Sonenschein tatsächlich extrem unspektakulär aus...


    Da an den Anlegestellen auch reges Ein- und Aussteigen passiert, ist es dann schon 13 Uhr bis wir im Hafen von Ísafjörður ankommen.

    Ich stiefel erst einmal zur TI und gucke, was so im Angebot ist, weil ich meinen Leihwagen ja erst für überübermorgen gebucht habe. Schnell entscheide ich mich für eine Bootstour nach Vigur inklusive Inselrundwanderung und Papageitaucher und anderes Getier gucken, jippieh!

    Anschließend wackel ich zum Zeltplatz und werde vorgewarnt, dass hier am Wochenende sowohl ein Ziehharmonikatreff als auch ein Camp der ISAR-Jugend stattfindet; dafür muss ich nur die Hälfte zahlen, weil am Mittwoch der Warden nicht da ist und deshalb die Duschen nicht geöffnet seien. Ob ich das wohl alles richtig verstanden habe?

    Ich latsche danach noch einmal durch’s Dorf und überlege mithilfe der TI was morgen noch so passieren soll vor der Bootstour, dann wird nach einer hervorragenden Dusche bei Sonnenschein, Buch und Bier der Tag abgeschlossen, gute Nacht.

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