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  1. Dauerbesucher
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    [SCO] Weglos durch die Highlands

    #1
    Mitreisende: Hunter9000
    Weglos durch die Highlands
    Loch Cluanie - Loch Affric - Loch Mullardoch - Loch Monar - Loch an Laoigh - Loch Carron

    08. – 14. September 2019

    September 2019. Ich stehe auf einem Pass in den schottischen Highlands. Es regnet. Ein böiger Wind treibt Schauer und Wolken vor sich her. Ich sehe mich suchend um und fluche: "Wo verdammt noch einmal ist schon wieder dieser beschissene Weg?!" Ein durchgängiges Thema der Reise.



    Rückblende

    Es ist Dezember 2018. Ich lese Schottlandreiseberichte auf Outdoorseiten, klicke Reiserouten zusammen und schwelge in Erinnerungen an alte Solo-Touren durch die Highlands. Es zieht mich mal wieder hinaus. Aber die Entwicklungen der nächsten Monate machen eine solche immer unwahrscheinlicher. Ich verlasse nach Jahren meinen alten Job und wechsle nicht nur von der Selbstständigkeit in das Angestelltendasein, sondern auch noch das Feld. Dazu steht ein Umzug ins Haus. Und Junior Nummer 2 steht auch an. 2019 erscheint reichlich suboptimal für eine Woche in der Abgeschiedenheit.

    Meinen Lieblingsmonat Mai (auf Schottland bezogen) verbringe ich mit dem renovieren des neuen Hauses und dem organisieren des Umzugs. Juni sieht die Geburt des zweiten Stammhalters. Juli und August werden langsam stressig in der Arbeit. Da tut sich für September eine kleine Lücke im Terminkalender auf. Und weil Mrs Hunter die beste Partnerin von allen ist, lässt sich mich für eine Woche in die schottische Wildnis - und bleibt mit zwei quengelnden Kleinkindern zu Hause.

    Planung und Anreise

    Noch aus 2018 hatte ich so ein paar Ideen, wie die Reiseroute aussehen sollte. Viel aber wieder vergessen, etliche Dinge waren unklar. Ich wollte ordentlich Strecke machen um ein paar ausgewählte Gegenden zu sehen, aber nicht zu lange wegbleiben. Munros wären noch nett mitzunehmen... Ich entschied mich schließlich für eine Strecke, die mich zu den Lochs Cluanie, Affric, Mullardoch, Monar, an Laoigh und Carron führen würde. Mit der Option unterwegs noch 2-3 Munros einzusacken.

    In den Tagen vor der Abreise habe ich ein stetes Auge auf den Wetterbericht. Aber der ist einfach gestrickt: Regen. Jeden Tag Regen. Und die Vorschau sieht nicht besser aus. Ich überlege eine Ausweichroute durch die Cairngorms zu planen, in denen es trocken sein soll. Aber eigentlich habe ich nicht wirklich die Zeit, um eine solche Route vernünftig vorzubereiten. Es bleibt also bei Plan A und ich verabschiede mich geistig schon von den Munros.

    Dafür entschlacke ich meinen Rucksack. In Anbetracht von 5 Tagen Dauerregen lasse ich die Gamaschen zu Hause; tausche eine Hose gegen eine dünne, lange Laufhose für unter die Regenhose; das dritte T-Shirt bleibt ebenfalls da; aufgrund der angesagten Temperaturen kommt dafür statt der Fließjacke eine Daunenjacke mit. Schlußendlich sagt die Wage zu Hause 15 kg (am Flughagen 12.5 kg). Ein Gewicht mit dem ich gut klar komme.

    Die Anreise soll diesmal von Frankfurt über Amsterdam direkt nach Inverness erfolgen. Dann dort eine Nacht im Hostel, Gas kaufen und mit dem CityLink nach Cluanie Inn. Soweit alles klar, es kann losgehen.
    Geändert von Hunter9000 (14.10.2019 um 11:25 Uhr)

  2. AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #2
    Ich lese mit. Nächstes Frühjahr wird es mich voraussichtlich auch in die Gegend nördlich des Loch Affric verschlagen (sagt jedenfalls Plan A), von daher freue ich mich auf deinen Bericht!

  3. Erfahren
    Avatar von Fjellfex
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #3
    Ein sehr verheißungsvoller Start!

    Bei mir persönlich zieht Schottland gegenüber Skandinavien regelmäßig den Kürzeren, aber als armchair traveller bin ich sehr gerne dabei.

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #4


    Inverness - Cluanie Inn - Glen Affric

    Die ganze Familie bringt mich zum Flughafen. Der Große war schon den ganzen Tag sehr anhänglich. Er hat verstanden, dass ich weggehe. Mrs Hunter ist traurig und nervös. Ich aufgeregt. Den Kleinen kümmert das alles noch sehr wenig. Am Flughafen frage ich den Großen noch, ob ich ihm etwas mitbringen soll: "Flugzeugbuch!", ist die klare Ansage. Na, das sollte zu machen sein.

    Der Flug nach Amsterdam klappt problemlos, aber der Anschluss ist etwas knapp bemessen. Auch wenn ich es dann doch noch problemlos schaffe, habe ich Angst, dass mein Gepäck nicht in Inverness sein wird, wenn ich ankomme.

    Die Landung am Flughafen Inverness ist spät und durch Verspätung bei der Landung noch später als geplant. Zum Glück ist der Flughafen aber klein und es dauert nicht lange, bis ich meinen Rucksack wiederhabe. Mit dem letzten Bus des Tages gelange ich in die Stadt, wo ich mich im Black Isle Hostel einquartiert habe. Eigentlich muss man bis spätestens 22:00 einchecken. Aber ich habe vorher angerufen und kann mir meine Schlüsselkarte in der nahegelegenen Black Isle Bar abholen - problemlos.

    Das Hostel ist riesig - und damit meine ich nicht die Anzahl der Zimmer und Betten. Auf den Fluren könnte man Fußballspielen und auch in den 8-Bett Zimmern ist es überaus geräumig. Gerne wieder!

    Am Montagmorgen lasse ich mir Zeit. Die Outdoorläden in Inveress öffnen erst um 09:00 Uhr, der erste Bus Richtung Skye fährt aber bereits um 08:45 ab. Der Nächte dann erst um 13:30. Ich trödle also herum, packe gemütlich meine Sachen und wandere dann Richtung Busbahnhof. "Einmal einfach nach Cluanie Inn, bitte." - "Wohin?" Anscheinend wir das Ticket nicht so oft gebucht. Nach dem Busbahnhof geht es zum Blacks um mein Gas zu besorgen, danach suche ich mir ein Café mit Frühstück wo ich den halben Vormittag verbringe. Zuerst ärgere ich mich etwas, dass ich gelangweilt herumsitzen muss. Doch dann versuche ich mich daran zu erinnern, wann mir das letzte Mal langweilig war. Ich kann mich nicht daran erinnern - wie auch, mit Kindern? Also, dasitzen; genießen; Hirn treiben lassen. Herrlich entspannend!

    Gegen Mittag erwerbe ich im M&S noch Sandwiches und dann warte ich am Busbahnhof auf meinen Bus. Faktisch alle, die mit mir warten (und das sind nicht viele; der Bus ist überraschend leer), wollen bis nach Skye - ich bin wohl einer der wenigen, der vorher raus will. Als ich beim Einsteigen mein Ticket herzeige wird der Fahrer auch etwas nervös. Er kennt die Strecke nicht und hat keine Ahnung wo das Cluanie Inn sein soll. Ob ich zumindest ungefähr wüsste, wo das wäre und ich ihm Bescheid geben könnte? Gut, ich bin 2014 dort schon einmal eingestiegen und auch schon zwei Mal daran vorbeigefahren, aber ob ich es sofort wiederfinde? Na, wird schon klappen.

    Irgendwo westlich von Fort Augustus beginnt es stark zu regnen - wie vorhergesagt. Noch im Bus werfe ich mich in die volle Regenmontur, die ich wohlweißlich mit an Bord genommen habe. Bis Loch Cluanie wird es aber wieder trocken; nicht schlecht!

    Mit einigen vagen Erinnerungen und dem Stück ausgedruckter Streifenkarte gelingt es mir den Busfahrer zum Inn zu lotsen, wo er mich dankend rauslässt. Schnell den Rucksack aus dem Kofferraum, und dann stehe ich auch schon alleine an der Straße. Es ist trocken, aber die Berggipfel verschwinden in den tiefhängenden Wolken. Der angepeilte Munro für heute fällt also wohl flach. Aber da die Wettervorhersage 16 Liter Regen pro Quadratmeter angekündigt hatte, werde ich mich über ein paar Wolken nicht beschweren.

    Ich wandere etwa 1,5 Kilometer an der A87 entlang, bis ich zu meiner Abzweigung komme. Schnell ein obligatorisches Start-Foto und dann geht es nordwärts Richtung Alltbeithe. Zu Beginn komme ich auf der Forststraße rasch voran, doch diese verliert sich bald und wird zu einem Trampelpfad. Auch der existiert irgendwann nur mehr etappenweise. Während es hin und wieder etwas nieselt aber sonst trocken ist, macht sich das Wetter der letzten Wochen am Untergrund bemerkbar: Es ist nass. Sehr nass! Ich bin dankbar die Regenhose an zu haben.



    Ich kann mich nicht erinnern, dass der Weg 2014 auch schon so "nicht vorhanden" war. Immer wieder verwende ich daher kostbare Minuten darauf ihn zu finden. Doch selbst wenn ich ihn kurz entdecke, dauert es nicht lange, bis er wieder verloren geht. Das Spiel wiederholt sich etliche Male, bis ich beschließe mir die Zeit zu sparen und einfach weglos weiter nach Norden zu gehen.

    Beim Eingang in den Glenaffric Forest werde ich mit etwas konfrontiert, dass auf keiner Karte verzeichnet ist: Ein Hirschzaun zieht sich kilometerlang durch das Gelände. Es wird aufgeforstet! Über eine hohe Trittleiter komme ich weiter und sehe auch schon bald den River Affric. Der Zaun zieht sich am Flussufer entlang und ich muss etwas suchen bis ich eine weitere Trittleiter finde, über die ich wieder aus dem Gelände komme. Ich bin froh, nicht wie geplant auf den Mullach Fraoch-choire gestiegen zu sein, wie ursprünglich geplant. Ich wäre dann nämlich über die nördliche Flanke abgestiegen und hätte vor dem torlosen Hirschzaun gestanden.

    Ich überquere den River Affric an der Brücke bei der Jugendherberge und muss mir wie auch schon vor Jahren einen Weg von der Brücke zum Haus suchen, bei dem ich nicht versinke. An der Herberge mache ich kurz Pause, bevor ich mich nach Osten wende. Über die stellenweise sehr schlammige und unter Wasser stehende Forststraße entlang des River Affric geht es weiter.



    Hier kommen mir auch einige Wanderer entgegen. Das dreiköpfige Team will nur bis zur Herberge wandern, hat es also schon fast geschafft. Da sich der Tag dem Ende neigt, suche auch ich nach einem Stellplatz für Jack. Ich finde schließlich einen Platz direkt am Weg, mit direktem Zugang zum Fluss. Hier zeigt sich der Vorteil der geringen Größe von Jack - kein anderes Zelt hätte hier Platz gefunden. Ich richte mich häuslich ein und koche gerade mein Abendessen, als noch eine Radfahrerin vorbeikommt. Diese vier Personen sollten die einzigen Sportler sein, die ich im Verlauf der Reise treffen würde.



    Bei Sonnenuntergang, in meine Daunenjacke gemümmelt und mit einem neugierigen Hirsch als Gesellschaft esse ich mein Tütenfutter, bevor ich mich ins Zelt verziehe. Ein guter erster Tag!

    Distanz: 13,0 km
    Anstieg: 400 m
    Abstieg: 380 m

  5. Erfahren
    Avatar von Glenfiddich
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #5
    Hui, Hut ab das du wieder mit deinem - Jack- unterwegs bist. Hatte glaube ich schon einmal bei einem anderen Reisebericht von dir meine Anerkennung ausgesprochen mit so einer Dackelgarage in SC unterwegs zu sein. Habe das bei meiner ersten Tour in SC auch mit einem Rückwärts-Einpark-Häuschen durchgezogen, aber würde es nicht wieder machen. Gerade wenn man bei dreck Wetter kochen möchte ist ne Assis schon Gold wert. Sei´s drum, werde mit Freude mitlesen und bin gespannt auf deine Erlebnisse. Dein Bericht kommt gerade recht zum einstimmen, weil ich am 18 Oktober selber noch zu einer kleine Spritztour in SC in der Gegend um Rannoch, Kinlochleven etc aufrechen werde.
    Also schnell weiter schreiben
    Geändert von Glenfiddich (24.09.2019 um 19:36 Uhr)

  6. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #6
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    [img]... Hier zeigt sich der Vorteil der geringen Größe von Jack - kein anderes Zelt hätte hier Platz gefunden. ...

    Aber nach oben hin wäre doch noch genug Platz gewesen

    Ich bin gespannt, wie Du mit dem Bivy äh Zelt das Regenwetter überstehst.

  7. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #7
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Und weil Mrs Hunter die beste Partnerin von allen ist, lässt sich mich für eine Woche in die schottische Wildnis - und bleibt mit zwei quengelnden Kleinkindern zu Hause.
    Ich bin gerade total neidisch. Ich möchte auch mal eine Woche ohne Mann und Kinder, nur mit mir, meinem Zelt und Rucksack unterwegs sein, aber irgendwie ist immer was anderes.

    Der Anfang klingt schonmal vielversprechend, v.a. wenn man die Gegend ein bisschen kennt. Genau den Einstieg, habe ich auch schon gemacht - vom Cluanie Inn nach Alt Beitha und dann weiter nach Morvich. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich damals den Weg besser gefunden habe, als gedacht. Wahrscheinlich lag es am Wetter, dass der Trampelpfad immer ganz gut zu erkennen war.

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht - schnell weiter schreiben :-)

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #8
    Hui, Hut ab das du wieder mit deinem - Jack- unterwegs bist.
    Ich bin gespannt, wie Du mit dem Bivy äh Zelt das Regenwetter überstehst.
    Ich hatte ernsthaft überlegt das 1.5 Personen Familienzelt zu nehmen. Aber dem vertraue ich nicht so bei Sturm. Und dann erst das extra Gewicht... Es stand dann auch noch im Raum das Schlechtwetter als gute Ausrede für ein neues Zelt zu nutzen, aber da hat der Verstand dann gesagt: "Für die eine Woche, bist du verrückt?"

    Ich bin gerade total neidisch. Ich möchte auch mal eine Woche ohne Mann und Kinder, nur mit mir, meinem Zelt und Rucksack unterwegs sein, aber irgendwie ist immer was anderes.
    Ich glaube, manchmal muss man sich einfach die Zeit nehmen - wenn es irgendwie machbar ist. Wir haben die Großeltern schon vorgewarnt, dass wir im Mai 2020 zwei Kinder bei ihnen abliefern um uns für eine Woche zu verkrümeln.

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    Avatar von Hunter9000
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #9


    Glen Affric – Loch Affric – Loch Mullardoch

    Ich schlafe herrlich tief auf dem weichen Untergrund – was ungewöhnlich ist; normalerweise wache ich beim Schlafen im Schlafsack nachts oft auf. Mir ist angenehm warm – was auch ungewöhnlich ist, da ich normalerweise nachts in Schottland immer friere. Nur kurz vor dem Aufstehen, als die nächtliche Temperatur ihren Tiefpunkt erreicht, wird mir etwas frisch.
    Obwohl ich lange und tief geschlafen habe, muss ich beim Läuten des Weckers um 06:30 kämpfen, um aus dem Schlafsack zu kommen. Aber der Marsch heute wird lang und die Tage um die Jahreszeit schon kurz.

    Für das Aufstehen zur frühen Stunde werde ich mit einem traumhaften Sonnenaufgang über dem Glen Affric belohnt. Von Regen keine Spur, es ist fast wolkenlos. Über dem Fluss steigt Nebel auf. Ich bin begeistert und kann sowohl mein Glück als auch den schönen Anblick kaum greifen. So und nicht anders sollte Schottland sein. So und nicht anders, hatte ich mir Glen Affric in meinen Träumen vorgestellt. Bei Porridge sehe ich der aufgehenden Sonne zu, wie sie das Tal zuerst in gräuliches Licht taucht, dann in blaues und schließlich in warmes rotes.







    Nach viel trödeln geht es um 07:30 schließlich los. Ohne Regenjacke angelegt zu haben, wandere ich auf dem Weg dem River Affric entlang weiter nach Osten. Rasch wird es warm und es kommt Kurzarmshirt-Wetter auf. Wie gut, dass ich meines dieses Jahr aufgrund der Wettervorhersage zu Hause gelassen habe…

    Auf dem Weg durch das Glen komme ich gut voran, auch wenn er zum Teil unter Wasser steht oder stark verschlammt ist. Und so bin ich gegen 10:00 bereits an der Glen Affric Lodge. Schon zuvor konnte ich das wilde Westufer des Loch Affric mit seinen alten Baumbeständen bewundern.



    Von der Lodge ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz. Hier mache ich Pause und helfe einem französischen Pärchen mit 20 Cent aus, damit sie das Parkplatzticket lösen können. Gutes Charma ist ja so wichtig. Ich bleibe aber nicht lange am Parkplatz, da Wind aufkommt, der auch Wolken mit sich bringt. Gerne würde ich zumindest den Aufstieg zum Bealach trocken hinter mich bringen. So schnappe ich meine Wanderstöcke und stiefle los. Diesmal auf der Asphaltstraße, die sich entlang des Nordufers des Loch Affric windet. Sicherlich der atmosphärische Tiefpunkt meiner Tour. Ich versuche Tempo zu machen – zum einen um für den weglosen Teil am Nachmittag mehr Zeit zu haben, zum anderen auch, weil ich es hier sehr langweilig finde.

    Dennoch beschließe ich etwas länger auf der Straße zu bleiben als ich unbedingt müsste. Bei der Tourplanung stand ich vor der Wahl: Den Beinn a' Mheadhoin von Westen her auf einer Forststraße zu umrunden; dieser bis zum Ende folgen und dann weglos nach Norden auf den namenlosen Pass östlich des Toll Creagach aufzusteigen. Oder aber, den Beinn a' Mheadhoin von Osten her zu umrunden; dem Fußweg fast bis zum Ende folgen und dem auf der Karte verzeichneten Pfad auf den namenlosen 892-Meter hohen Gipfel östlich des Passes folgen. Letztere Variante hätte sowohl mehr Kilometer als auch mehr Höhenmeter, würde aber von einem Pfad den Hang hinauf profitieren. Ich entschied mich also für letztere Variante.

    Dort wo der Allt na h-Imrich in den Loch Beinn a' Mheadhoin fließt, suche ich den von der Straße abzweigenden Weg nach Westen und das Tal des Allt na h-Imrich hinauf – und finde ihn nicht. Ich finde nur jede Menge Farne. Hohe Farne. In der Hoffnung irgendwo weiter oben den Pfad doch noch zu finden, mühe ich mich durch den Farnwald den Hang hinauf. Zum Glück dauert es nicht lange, bis ich den Pfad dann doch noch finde. Wo genau er von der Straße abgeht, kann ich aber leider immer noch nicht sagen.

    Das Tal des Allt na h-Imrich dem ich nun langsam nach oben folge, ist wunderschön und bietet einen herrlichen Ausblick auf die umgebende Berglandschaft – trotzdem es immer wolkiger wird. Um die Aussicht länger zu genießen, und weil es ohnehin Zeit ist, mache ich hier auch am Rand des Trampelpfades und neben einem kleinen Bach Pause – etwa an der Stelle, an der ich den Pfad den Hang hinauf vermute. Aber so sehr ich auch suche, von einem Weg ist nicht das geringste zu sehen. So gehe ich nach meiner Mittagspause weiter nach Westen, weiter den angeblichen Pfad den Berg hinauf suchend.

    Mittlerweile kann ich in der Entfernung die Forststraße sehen, auf der ich den Beinn a' Mheadhoin von Westen umrundend gekommen wäre. Es wird also an der Zeit den Aufstieg auf den Pass in Angriff zu nehmen. Weglos. Das war so nicht ganz geplant.



    Auch wenn ich auf dem Hang gut vorankomme, ist es mörderisch anstrengend. Kein Weg, viel Gewicht und praktisch seit Monaten kaum Sport sind eine schlechte Kombination. Zum Glück kann ich oft die Ausrede „Ach, schön hier, machen wir doch noch ein Foto“ heranziehen, um Pausen zu machen. Dennoch zehrt der Aufstieg – ich bin so schlecht in Form! – und mehrere False Summits sind zudem tödlich für die Motivation.

    Kurz bevor ich den Pass erreiche, scheuche ich noch eine riesige Herde Hirsche auf. Es müssen gut 100 Tiere gewesen sein – ein beeindruckender Anblick, wie sie vor mir Reißaus nehmen und über die Flanke des Berges laufen. Da ich nicht möchte, dass die Herde weiter von mir beunruhigt wird als nötig, mache ich noch einen weiteren Umweg. Das besänftigt zwar die Herde, kostest mich aber weitere Meter.

    Mittlerweile hat der Wind weiter aufgefrischt und es wird kühl. Vor allem in den Fotopausen, die ich einlege. Endlich bin ich oben angekommen – ich weiß nicht wie lange ich letztendlich gebraucht habe – und habe den Loch Mullardoch im Blick. Und damit beginnt auch der (geplant) weglose Abstieg. Die Nordseite des Berges ist deutlich schlammiger und voller Torfabbruchkanten. Durch das Terrain wird er Abstieg nicht nur schwieriger, sondern auch deutlich länger. Es zieht sich in die Länge.



    Fast am Loch angekommen muss ich abermals einen Umweg machen. Diesmal liegt es an einem Hirschzaun und der damit verbundenen Suche nach einem Durchgang – auch am Ostufer des Loch Mullardoch wird aufgeforstet. Ganz besonders interessant ist die Suche nach dem Ausgang aus dem Gebiet, welches extrem verschlammt ist. Aber auch das kleine Problem wird gemeistert und ich finde mich auf der Straße wieder. Auf der geht es wieder flott dahin – mit dem kleinen Problem, dass die asphaltierte Straße durch einen kleinen Fluss geht. Es heißt also: Schuhe aus, Crocks an, Kneipkur genießen und das Schuhwerk wieder tauschen.

    Weit mache ich es danach aber nicht mehr. Ich umrunde nur mehr den Damm. An der Nordseite, direkt neben dem Allt na Faing und im Windschatten einiger Bäume, finde ich eine ebene Fläche, die sich als Rastplatz anbietet. Gerade der Windschatten erscheint mir wichtig – mittlerweile ist der Wind doch sehr stark und böig geworden. Und auch wenn Jack sturmerprobt ist, muss es ja nicht unbedingt eine exponierte Stelle sein, wenn es auch anders geht.

    Nach dem Zeltaufbau gibt es eine leckere Suppe – die zu kochen dauert jedoch aufgrund von fehlendem Windschutz ewig. Und auch nach einer Ewigkeit kocht sie nicht, sondern ist bestenfalls lau. Memo an mich selbst: Ich brauch einen Windschutz für den Kocher! Nachdem ich mit dem Schlürfen des Süppchens fertig bin kommt zum Wind auch noch der Regen dazu. Ich ziehe mich ins Zelt zurück und koche im Inneren (ja, man soll es nicht) meine gar nicht mal so leckeren Fertignudeln.

    Draußen wird es bereits dunkel. Den Abwasch lasse ich den Regen machen. Ich schreibe noch Tagebuch, mümmel mich in meinen Schlafsack und dann bin ich auch schon eingeschlafen. Ein anstrengender Tag – aber auch ein wahnsinnig toller!

    Distanz: 27,0 km
    Anstieg: 1060 m
    Abstieg: 1016 m
    Geändert von Hunter9000 (30.09.2019 um 21:30 Uhr)

  10. Erfahren
    Avatar von Glenfiddich
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #10
    Ich koche, wenn nötig, auch im Zelt

    Aber man kann im Jack...im JACK auch noch kochen?

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #11
    Aber man kann im Jack...im JACK auch noch kochen?
    Klar, da ist neben dem Rucksack noch reichlich Platz

  12. AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #12
    Cool, ein neuer Schottland Bericht. Ich finds ja immer spannend, das die Mehrzahl der wenigen Schottland-Hiker auf den ODS "Glen-Bagging" betreibt anstatt auf die Berge zu gehen, aber ich kann es sehr gut nachvollziehen. Außerdem freu ich mich, wenn ich irgendwas im Bericht wieder erkenne, sei es als Beschreibung oder als Photo. Aber so wie es aussieht, klappt es bei Deinem Bericht nicht wirklich mit der örtlichen, wenn auch nicht zeitlichen Überschneidung der Routen (deiner aktuellen und meiner von 2012 und 2017). Macht aber nix. Schottland ist immer schön. Ich lese gespannt weiter mit...
    ---
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  13. AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #13
    Bei Schottland-Reiseberichten lese ich doch auch immer gerne mit . Loch Affric war ich ja selbst schon, Loch Mullardoch stand bei der ersten Reise ursprünglich auf dem Programm, wurde dann aber wetter- und erfahrungsbedingt gestrichen. Vielleicht komme ich da auch nochmal hin.

    Das mit dem Kochen im Zelt finde ich spannend. Hatte ich damals beim Zeltkauf überhaupt nicht auf dem Radar. Hielt sich sogar für überflüssig, war jedenfalls kein Faktor für mich.

    Faktisch dagegen für mich mittlerweile super wichtig: Es gibt eben einfach doch Tage, an denen es die ganze Zeit regnet, sodass man sehr froh ist, im Zelt kochen zu können, am besten sogar direkt aus dem Schlafsack raus. Habe ich im Schweden-Urlaub perfektioniert Geht im Unna auch prima.

    Wie hast du das dann gemacht? Im Vorzelt oder richtig im Innenzelt?

    (Einmal habe ich es sogar geschafft, mit die Suppe umzustoßen. Gut dass ich das Innenzelt ausgehangen hatte...

  14. Erfahren
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #14
    Zitat Zitat von Mancunian Beitrag anzeigen
    Ich finds ja immer spannend, das die Mehrzahl der wenigen Schottland-Hiker auf den ODS "Glen-Bagging" betreibt anstatt auf die Berge zu gehen, aber ich kann es sehr gut nachvollziehen.
    Hehe. Ich find's auch (naja) spannend, aber kann es eher nicht nachvollziehen. Okay, Täler müssen auch sein, zum Übernachten bspw., aber das war's, bisschen überspitzt.

    Auch von mir danke für den Bericht.

  15. AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #15
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Hehe. Ich find's auch (naja) spannend, aber kann es eher nicht nachvollziehen. Okay, Täler müssen auch sein, zum Übernachten bspw., aber das war's, bisschen überspitzt.

    Auch von mir danke für den Bericht.
    Hängt das nicht auch "ein wenig" vom Wetter ab? Ich meine was hat man davon, bei Nebel und Sturm auf einen Berg zu steigen und da oben ohne Sicht rumzustiefeln?
    Abgesehen davon ist es halt auch einfach eine Planungsfrage. Wenn ich auf Berge stiefele, brauche ich länger und mache damit insgesamt weniger Distanz. Muss halt jeder selbst wissen, was von beidem ihm wichtiger ist.

    Der grundsätzlichen Wertung, dass es sich immer lohnt, so zu planen, dass man bei gutem Wetter auch mal ein paar Berge mitnehmen kann, stimme ich aber zu.

  16. AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #16
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Hehe. Ich find's auch (naja) spannend, aber kann es eher nicht nachvollziehen. Okay, Täler müssen auch sein, zum Übernachten bspw., aber das war's, bisschen überspitzt.

    Auch von mir danke für den Bericht.
    Da lässt sich prima diskutieren. Ich glaube beide Ansichten sind völlig legitim. Dem schottischen Munro Bagger, der möglichst schnell auf seine 282 Häkchen in der Liste kommen will, sind die Täler maximal als Wege vom Parkplatz zum Zustieg interessant. Der typische Tourist jedoch, der von weither anreist, für den sind die Gipfel vielleicht das i-Tüpfelchen und eine Option, wenn das Wetter und die Kondition mitspielt. Ansonsten will er durch die Täler flanieren und die Landschaft geniessen. Einen Mittelweg sind dann noch die Fitness-/Abenteuer orientierten Touries, die weitere Strecken oder mehr Gipfel mitnehmen, dass aber mehr als sportliche Herausforderung sehen, denn als Gipfel-Zwang. Soll jeder machen wie er will. Ich hab beim Lesen der Schottlandberichte im Forum bemerkt, dass die Glenn-Bagger jedenfalls in der Überzahl sind.
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  17. Dauerbesucher
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #17
    Ich finds ja immer spannend, das die Mehrzahl der wenigen Schottland-Hiker auf den ODS "Glen-Bagging" betreibt anstatt auf die Berge zu gehen, aber ich kann es sehr gut nachvollziehen.
    Ich find's bei mir selbst immer interessant. Zu Hause in den Alpen käme ich nie auf die Idee Langstrecke zu wandern - da geht's immer nur auf Gipfel. In Schottland ist es genau anders herum.

    Wie hast du das dann gemacht? Im Vorzelt oder richtig im Innenzelt?
    Das Gossamer hat kein Vorzelt... Ich kriege mit Ach und Krach meine Stiefel zwischen Innen- und Außenzelt. Das war es aber auch schon. Gekocht muss also im Innenzelt werden. Das ist nicht ganz ohne, muss ich zugeben. Und auf dem Weg nach Cape Wrath ist mir auch nach dem Essen der noch heiße Kocher umgefallen und hat mir ein Loch ins Zelt gebrannt. Es ist also wirklich NICHT zu empfehlen.

    Hängt das nicht auch "ein wenig" vom Wetter ab? Ich meine was hat man davon, bei Nebel und Sturm auf einen Berg zu steigen und da oben ohne Sicht rumzustiefeln?
    Das Unterschreibe ich mal so. Ich hatte diesesmal ja auch vor Munros mitzunehmen, aber wenn welche auf der Strecke lagen, hat das Wetter nicht mitgespielt. Und am Schluss hat meine Kondition gesagt: "Nein Danke". Dafür hätte ich die Strecke kürzen müssen.

    Ich hab beim Lesen der Schottlandberichte im Forum bemerkt, dass die Glenn-Bagger jedenfalls in der Überzahl sind.
    Ich habe den Eindruck, dass die Munro-Bagger Berichte zunehmen Schottland lädt halt mit mehreren schönen Weitwanderwegen (West Highland Way, Skye-Trail, Cape Wrath Trail...) auch schön zum Weitwandern ein.

  18. Erfahren
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #18
    Zitat Zitat von Mancunian Beitrag anzeigen
    Dem schottischen Munro Bagger, der möglichst schnell auf seine 282 Häkchen in der Liste kommen will, sind die Täler maximal als Wege vom Parkplatz zum Zustieg interessant. Der typische Tourist jedoch, der von weither anreist, für den sind die Gipfel vielleicht das i-Tüpfelchen und eine Option, wenn das Wetter und die Kondition mitspielt.
    Hehe, "Ausbeute" meiner ("von weither angereist") 4 ersten und bislang einzigen Tagestouren: No. 1 bis 9, 13, 20, 95 und 131... Die Parkplätze waren Linn of Dee, Cairngorm Lower, Sugarbowl und Ben Nevis Inn An drei Tagen war der Wind recht lästig (oben teils 60+ mph lt. Mountain Weather Forecast), darum hatte ich den ursprünglichen Plan einer Mehrtagestour mit Zelt aufgegeben (ich war *sowieso* in SCO und hatte ein paar Tage Zeit)...

  19. Gerne im Forum

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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #19
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Obwohl ich lange und tief geschlafen habe, muss ich beim Läuten des Weckers um 06:30 kämpfen, um aus dem Schlafsack zu kommen. [...] Nach viel trödeln geht es um 07:30 schließlich los.
    Ich musste darüber schmunzeln, dass 1 Std. zwischen Wecker klingeln und losmachen für Dich "viel trödeln" ist. Wenn ich das Gefühl habe, zügig gemacht zu haben, sind am Ende dennoch 2 Std. rum. Ich muss wohl dringend an meinem Zeitmanagement arbeiten

    Wenn mich dieses knietiefe Einsinken, über das man in Schottland-Berichten regelmäßig liest, nicht so abschrecken würde, wäre ich schon längst für eine Tour dort gewesen. Landschaftlich ist es ein Traum!

    So eine Herde Hirsche ist wirklich beeindruckend! In Polen, am Fuße des Riesengebirges, rannte eine etwa 30-40 Hirsche große Herde einmal aus dem Wald direkt auf uns zu und drehte ca. 20 m vor uns ab. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Vielen Dank für's Teilen!

  20. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: [SCO] Weglos durch die Highlands

    #20
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    ...Okay, Täler müssen auch sein, zum Übernachten bspw., ...
    Übernachten kann man auch prima auf den Gipfeln oder zumindest auf den Bergrücken zwischen einzelnen Gipfeln

    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    ....

    Ich habe den Eindruck, dass die Munro-Bagger Berichte zunehmen Schottland lädt halt mit mehreren schönen Weitwanderwegen (West Highland Way, Skye-Trail, Cape Wrath Trail...) auch schön zum Weitwandern ein.
    Außer Mancunians und meinen Berichten sind mir keine Munro Bagging Berichte hier auf ODS bekannt, habe ich da welche versäumt?


    Zum BEricht selbst: Danke fürs teilen, freue mich auf deine weiteren Erzählungen.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

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