Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 60 von 61
  1. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.204

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #41
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Auf dem Rennrad hast Du einen geringen cW-Wert, auf dem Auto einen abartigen (sagen wir mal: Faktor 3 höherer Luftwiderstandsbeiwert).
    OT: Der cw-Wert eines Radlers liegt zwischen 0,4(Rennrad) und 1(Aufrechtradler) , beim durchnittlichen PKW ca. 0,3 . Für den höheren Luftwiderstand des PKWs ist die grössere Stirnfläche verantwortlich .

  2. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #42
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Am besten mißt Du mit Drehmomentmeßgerät an Computer gekoppelt an der Antriebsachse des Fahrrads und des Autos. Außgehend von der angelegten Kraft über die Zeit erhältst Du die aufgewandte Energie, die Du dann je nach Antriebskonzept in Rohstoffe und Abgase umrechnen kannst.
    Gute Idee! Nach Katsches Aussage kommt er auch ca. 250 W, bei einem Pkw ist das stark Geschwindigkeitsabhängig - für 30 km/h Konstantfahrt reichen allerdings auch schon ~1.5-2 kW (~4 bei 50,~7 bei 70). Realer Verkehr ist deutlich komplexer (und ungünstiger für das Auto). Dazu halt Wirkungsgrad und Co2 pro Joule Nahrung/Treibstoff (sehr variabel).

    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Generell wiegst Du mit Rad etwa 100 kg, während Du mit Auto eher 1.000-2.000 kg wiegst (Faktor 10-20 höheres Gewicht).
    Das ist richtig, der Zusammenhang zwischen Gewicht und Energieverbrauch ist dann aber schon eher komplex. Für Konstantfahrt spielt das Gewicht z.B. eine eher untergeordnete Rolle.

    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Mit dem Rad fährst Du im Schnitt 25 km/h, mit dem Auto bspw. 75 km/h (Faktor 3 höhere Geschwindigkeit).
    Kommt sehr auf dein Fahrprofil an (Landstaße: ja, innerorts eher nicht).
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Auf dem Rennrad hast Du einen geringen cW-Wert, auf dem Auto einen abartigen (sagen wir mal: Faktor 3 höherer Luftwiderstandsbeiwert).
    Nein, ein normaler Radfahrer hat einen cW von 1.0, Querschnittsfläche vielleicht 0.5 m2. Der Aygo hat cW=0.3 und Querschnitt von 2 m. Luftwiderstand ist proportional zu cW mal Querschnitt, also 0.5 zu 0.6. Rennfahrer mit optimiertem Rad schaffen die Hälfte. Vier Leute im Aygo reisen also mit deutlich weniger Luftwiderstand bei gleichem Tempo, als vier Radfahrer, die sich nicht am Hinterrad kleben.
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Beim Radfahren wirst Du eher flüssig fahren können, während Du mit dem Auto ständig abbremst und wieder beschleunigen mußt.
    Das ist nur in der Stadt der Fall - da ist dann aber Deine Geschwindigkeitsdifferenz auch nicht mehr gegeben.
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Diese Faktoren tauchen an unterschiedlichen Stellen in unterschiedlicher Ordnung in der Formel aus, rechne einfach selbst.
    Auf den ersten Blick erkennt man: mit dem Auto emittiert man wesentlich mehr CO_2 als mit dem Rad.
    Ich halte dagegen das Problem für ausreichend komplex, um das nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb finde ich die Diskussion hier auch sehr interessant.

  3. Dauerbesucher

    Dabei seit
    07.03.2014
    Beiträge
    793

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #43
    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Gute Idee! Nach Katsches Aussage kommt er auch ca. 250 W, bei einem Pkw ist das stark Geschwindigkeitsabhängig - für 30 km/h Konstantfahrt reichen allerdings auch schon ~1.5-2 kW (~4 bei 50,~7 bei 70). Realer Verkehr ist deutlich komplexer (und ungünstiger für das Auto). Dazu halt Wirkungsgrad und Co2 pro Joule Nahrung/Treibstoff (sehr variabel).
    Und: Bei so niedrigen Leistungen (bezogen auf die Nennleistung) ist der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren unterirdisch schlecht.

    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Ich halte dagegen das Problem für ausreichend komplex, um das nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb finde ich die Diskussion hier auch sehr interessant.
    Ich vermute, der Unterschied wird darin liegen, dass Öl/Diesel/Benzin bezogen auf den Energiegehalt recht einfach hergestellt und sehr sehr effizient transportiert werden können - idealerweise in einem großen Rohr namens Pipeline, aber selbst wenn nicht - mit 1000l Diesel im Tank kann ein Tanklastzug geschätzte 30.000l Diesel, also bei 35MJ/l rund 1Terajoule Energie, über rund 3000km transportieren, und das ist energetisch die ungünstigste Variante, flüssige Massengüter zu transportieren, Tankwagen der Bahn oder Tankschiffe sind nochmal sehr viel besser.

    Denn die eigentlich enthaltene Energie in z.B. Haferflocken, die im Körper in CO2 umgesetzt wird, stammt ja von der Sonne. Beim Wachsen der Pflanze wird sie genauso viel CO2 aus der Luft aufnehmen wie der Körper nach dem Essen ausatmet (bzw. mehr, denn wir essen ja selten die ganze Pflanze ).

    Energetisch ineffizient bei Essen ist aber, dass dazu diverse Traktoren, energieintensiv hergestellte Düngemittel, Wasserpumpen, Mähdrescher, Verpackungsmaterialien und -maschinen und so weiter gebraucht werden - und Haferflocken eben keine 42MJ/kg haben, sondern eher 15MJ/kg.

    Naja, und bei Fleisch atmet das Tier schon jede Menge CO2 aus und beim Menschen kommt nur noch recht wenig Energie an, außerdem produzieren vor allem Rindviecher auch noch jede Menge Methan, das nochmal sehr viel klimaschädlicher ist als CO2.

    MfG, Heiko

  4. Moderator
    Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
    Dabei seit
    18.04.2008
    Ort
    Mitte
    Beiträge
    8.306

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #44
    Wir sollten das Umweltbundesamt fragen, die haben für solche Fragen eine ziemlich gute Methodik entwickelt.

    Und wenn wir das CO2 berechnet haben, erweitern wir die Rechnungen auf externe Kosten/externen Nutzen (Lärm/Luftschadstoffe/Unfallkosten versus bessere Gesundheit des Radfahrers).
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  5. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #45
    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Nein, ein normaler Radfahrer hat einen cW von 1.0, Querschnittsfläche vielleicht 0.5 m2. Der Aygo hat cW=0.3 und Querschnitt von 2 m. Luftwiderstand ist proportional zu cW mal Querschnitt, also 0.5 zu 0.6. Rennfahrer mit optimiertem Rad schaffen die Hälfte. Vier Leute im Aygo reisen also mit deutlich weniger Luftwiderstand bei gleichem Tempo, als vier Radfahrer, die sich nicht am Hinterrad kleben.
    Ok, jedenfalls ist der gesamte Luftwiderstand auf dem Rad geringer, da wesentlich geringere Querschnittsfläche bei vergleichbarem cW-Wert.

    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Das ist nur in der Stadt der Fall - da ist dann aber Deine Geschwindigkeitsdifferenz auch nicht mehr gegeben.
    Außerorts auch, weil ständig irgendeiner drängelt oder doof manövriert - oder Du drängelst und manövrierst doof. Auf dem Rad kann man sowas besser ausgleichen, nebendran vorbeifahren, vorausschauender fahren ohne störende Karosse um Dich herum.

    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Ich halte dagegen das Problem für ausreichend komplex, um das nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb finde ich die Diskussion hier auch sehr interessant.
    Kannst Du für komplex halten, ist es aber nicht. Mit einem Verbrennungsmotor und all dem Krempel, der drumherum gebaut wurde, benötigst Du mehr Energie um von A nach B zu kommen als durch Muskelkraft und Dein eigenes Körpergewicht + 10-20%.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  6. Erfahren
    Avatar von mariusgnoedel
    Dabei seit
    11.05.2017
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    169

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #46
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Ok, jedenfalls ist der gesamte Luftwiderstand auf dem Rad geringer, da wesentlich geringere Querschnittsfläche bei vergleichbarem cW-Wert.

    Außerorts auch, weil ständig irgendeiner drängelt oder doof manövriert - oder Du drängelst und manövrierst doof. Auf dem Rad kann man sowas besser ausgleichen, nebendran vorbeifahren, vorausschauender fahren ohne störende Karosse um Dich herum.

    Kannst Du für komplex halten, ist es aber nicht. Mit einem Verbrennungsmotor und all dem Krempel, der drumherum gebaut wurde, benötigst Du mehr Energie um von A nach B zu kommen als durch Muskelkraft und Dein eigenes Körpergewicht + 10-20%.
    Es geht doch gar nicht um den Energieverbrauch alleine, sondern auch um die CO2 Emission für die Herstellung/Transport/Lagerung von Lebensmittel bzw. Benzin pro Energieeinheit.

    Manche Nahrung (wie erwähnt Gewächshaus-Tomaten) haben eine sehr große CO2 Emission pro Energie.

  7. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #47
    Hmmm... Pflanzen... waren das nicht diese Dinger, die CO_2 absorbieren und O_2 ausscheiden?
    Im Gegensatz zu fossilen Pflanzen und deren Ölen&Gasen, die zu Urzeiten gebundenes CO_2 bei der Vrebrennung wieder freigeben.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!


  8. Userbeauftragte
    Vorstand
    Fuchs
    Avatar von Mus
    Dabei seit
    13.08.2011
    Beiträge
    2.190

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #48
    Zitat Zitat von Wanderzwerg Beitrag anzeigen
    Z. B. je Kalorie gerechnet ist eine regionale Bio Tomate im Sommer sehr niedrig im CO2 Verbrauch (0,3 gCO2/Kalorie) eine regionale Bio Tomate aus einen geheizten Treibhaus im Winter ist dagegen deutlich schlechter ( 12,4 gCO2/Kalorie) und da mit sogar ungünstiger als Rindfleisch ( 8,6 gCO2/Kalorie).

    Im Mittel ist ein Ansatz 1,5 bis 2,3 gCO2/kcal durchaus realistisch. Nimmt man die 400 kcal, die mein Kalorienzähler beim Pendeln für 16 km zeigt käme man auf 35 bis 60 gCO2/km, die HCO2 für die Herstellung des Fahrrades lasse ich mal unter den Tisch fallen. Ein Diesel mit 5l/100 km ist einschl. allem (Autoproduktion/Kraftstoffherstelung/Kraftstoff/Wartung aber ohne Infrastruktur) mit rund 160 gCO2/100 km zu veranschlagen.
    Aber das ist doch wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
    Wenn du bei der Nahrung nicht nur die enthaltene Energie, sondern auch Produktion/Transport/.... auf den CO2 Footprint draufschlägst, dann musst du das auch beim Sprit fürs Auto machen.
    -->
    Zitat Zitat von mariusgnoedel Beitrag anzeigen
    Es geht doch gar nicht um den Energieverbrauch alleine, sondern auch um die CO2 Emission für die Herstellung/Transport/Lagerung von Lebensmittel bzw. Benzin pro Energieeinheit.
    Und: Alles was regenerativ, also grad erst gewachsen ist, darf redlicher Weise gar nicht beim CO2 Wert eingerechnet werden, denn es hat ja eben erst das CO2 eliminiert, das es gleich wieder erzeugen wird. Geschlossener CO2-Kreislauf also.
    Bei fossilen CO2 Quellen ist das Problem ja eben, dass da CO2 was sich seit Dinosaurierzeiten nicht mehr in der Luft, sondern gebunden tief unter der Erde befunden hat, mal eben in die Luft gepustet wird, ohne jedes Konzept, wie wir es da wieder rausbekommen wollen. (Jaja, das ist stark verkürzt ausgedrückt, fasst aber doch das Wesentliche zusammen.)
    Geändert von Mus (20.09.2019 um 07:21 Uhr)
    .\\.()()
    ..O(///)-....................................
    ....^^^

  9. Erfahren

    Dabei seit
    13.11.2016
    Ort
    27639
    Beiträge
    137

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #49
    Hier:
    http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

    kannst Du für verschiedene Arten von Fahrrädern, Strecken und Fahrern, ziemlich genau ausrechnen lassen, wieviel Watt Du für welche Geschwindigkeit brauchst und wieviel kcal für die definierte Fahrt verbraucht werden.

    Um 1800kcal zu verbrauchen musst Du schon mit nem Hollandrad, bei angezogener Bremse, 30km/h bergauf fahren

    Gruß
    Langhals

  10. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #50
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wenn du bei der Nahrung nicht nur die enthaltene Energie, sondern auch Produktion/Transport/.... auf den CO2 Footprint draufschlägst, dann musst du das auch beim Sprit fürs Auto machen.
    Nicht nur für den Sprit, sondern vor allem für die Produktion des Autos.
    Mein Wissensstand ist, dass die allermeiste Energie (und zwar mit grossem Abstand) bei der Produktion des Autos verbraucht wird. Und da auch der CO2-Footprint am grössten ist.
    Das müsste in die Rechnung reingerechnet werden. Es kommt also auch noch drauf an, was für ein Auto es ist, wie alt und wie viel gefahren (je älter und je mehr gefahren, desto "besser", also desto kleiner ist der Anteil an CO2, die auf diese Strecke entfallen würde.)

    OT: Das ist ja auch einer der Aspekte, wo die ach so tollen Elektroautos den Verbrennern alles andere als überlegen sind.


  11. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.431

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #51
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    OT: Das ist ja auch einer der Aspekte, wo die ach so tollen Elektroautos den Verbrennern alles andere als überlegen sind.

    OT: Auch da gibt es geteilte Meinungen. Hauptsächlich eine IFO Studie hat die E-Autos sehr schlecht bewertet, viele andere sind zu deutlich positiveren Ergebnissen gekommen. Die IFO Studie wurde nebenher auch stark in ihrer Systematik (nicht dem Ergebnis) kritisiert.

    Einen aktuellen Überblick über die Studienlandschaft gibt es hier

  12. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #52
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Nicht nur für den Sprit, sondern vor allem für die Produktion des Autos.
    Mein Wissensstand ist, dass die allermeiste Energie (und zwar mit grossem Abstand) bei der Produktion des Autos verbraucht wird. Und da auch der CO2-Footprint am grössten ist.
    Das müsste in die Rechnung reingerechnet werden. Es kommt also auch noch drauf an, was für ein Auto es ist, wie alt und wie viel gefahren (je älter und je mehr gefahren, desto "besser", also desto kleiner ist der Anteil an CO2, die auf diese Strecke entfallen würde.)
    Bei den meisten Autos stimmt das so nicht: Für die Produktion wird meist so 3-10 t CO2-equiv. angesetzt (bei einfachen Kleinwagen am unteren Ende, bei größeren/luxuriöseren Autos entsprechend mehr). Bei 5 Tonnen entspricht das z.B 1700 Litern Benzin (incl. Emissionen aus der Produktionskette csa. 3 kg CO2-equiv/l) oder, bei einem Verbrauch von 5l/100km, etwa 35.000 Kilometern. Durchschnittlich kann man schon eine Gesamtfahrleistung von 150.000-200.000 km ansetzten - der Anteil der Produktion ist also eher gering bis mittel, der Hauptanteil kommt fast immer aus dem Treibstoff.
    Jetzt kann jeder selbst abschätzen, bei welchem Fahrprofil und welcher Haltezeit sich aus Klimaschutzgründen ein sparsameres Auto lohnt. Reale Spritverbräuche kann man ja bei Spritmonitor & Konsorten nachprüfen.

  13. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
    Dabei seit
    09.07.2009
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    323

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #53
    Hallo,

    Wenn du bei der Nahrung nicht nur die enthaltene Energie, sondern auch Produktion/Transport/.... auf den CO2 Footprint draufschlägst, dann musst du das auch beim Sprit fürs Auto machen.
    habe ich gemacht und es auch so geschrieben ich hatte leerdings aus dem Gedächtnis 8gCO2 Äquivalent/km für die Herstellung angesetzt. Das war zu niedrig. Jetzt nachgelesen sind es ehr 25-65 gCO2 Äquivalent/km also 170 bis 210 gCO2/km beim Auto.

    Für die Herrstellung eines Fahrrades habe ich keine Werte gefunden, wenn man rein übers Gewicht (15 kg Fahrrad und 1.200kg Auto) rechnet und die kürzere Lebenserwartung eines Fahrrades (15.000km Fahrrad und 150000 Auto) käme man auf 1/8 also 3-8 gCO2 Äquivalent/km

    nach meiner Rechnung ist also das Fahrrad mit 38 bis 68 gCO2/km um einen Faktor 3 bis 5 günstiger als das Auto mit 170 bis 210 gCO2/km. Beim Auto ist aber der Verbrauch fest gegeben, verbessern kann man nur wenn mehrere in einen Auto fahren. Beim Fahrrad gibt es weitere Einflußfaktoren mit denen man entweder durch die Einkauf und Ernährung selbst oder die Gesellschaft durch Reduktion des CO2 Ausstoß durch die Landwirtschaft Transport und Handel den CO2 Ausstoß reduzieren kann.

    Oder mal ganz provokativ: Das Fahrrad weist in eine CO2 verbrauchsärmere Zukunft das Auto fährt in eine Sackgasse.

    Das gilt auch für weitere Aspekte wie Flächenverbrauch (Straßen), Lärm oder Gesundheit.


    Gruß
    Zwerg

    Edit1: Zum Fahhrad CO2 Ausstoß konnte ich im Netz 21 g CO2/km finden, leider ohne genaue Angaben wie es gerechnet wurde lediglich daß 5g/km für die Herstellung des Rades berücksichtigr wurden.

  14. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #54
    Zitat Zitat von Wanderzwerg Beitrag anzeigen
    Für die Herstellung eines Fahrrades habe ich keine Werte gefunden, wenn man rein übers Gewicht (15 kg Fahrrad und 1.200kg Auto) rechnet und die kürzere Lebenserwartung eines Fahrrades (15.000km Fahrrad und 150000 Auto) käme man auf 1/8 also 3-8 gCO2 Äquivalent/kmTransport und Handel den CO2 Ausstoß reduzieren kann.

    Wie malträtierst Du Dein Rad?
    Mein Hauptrad rollt seit gut 60.000 km ziemlich ruppigem Einsatz, hin und wieder werden Reifen, Kette, Ritzel, Sattel und Lenkerband ersetzt.

    Zitat Zitat von Wanderzwerg Beitrag anzeigen
    Oder mal ganz provokativ: Das Fahrrad weist in eine CO2 verbrauchsärmere Zukunft das Auto fährt in eine Sackgasse.
    *unterschreib*
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  15. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.431

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #55
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen

    Wie malträtierst Du Dein Rad?
    Mein Hauptrad rollt seit gut 60.000 km ziemlich ruppigem Einsatz, hin und wieder werden Reifen, Kette, Ritzel, Sattel und Lenkerband ersetzt.

    *unterschreib*
    *beides unterschreib*

  16. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
    Dabei seit
    09.07.2009
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    323

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #56
    Hallo,

    Wie malträtierst Du Dein Rad?
    Sorry, ich fahre erst seit 3 Jahren etwas mehr Rad (so 2500 bis 3000km/Jahr) davor war es sehr viel weniger. Mangels anderer Date hatte ich einfach mal geschätzt. Als CO2 Äquivalent für die Herstellung kursieren im netz fürs Fahhrad 5 gCO2/km, was mit meinen Ansatz korrelieren würde.

    in den 80ern bin ich als jungen Mensch durchaus mal so 5-7 Tausend kM gefahren, und meine in Erinnerung zu haben daß ich innerhalb von 3 bis 4 Jahren so ziemlich alles bis auf Rahmen und Tretlager ausgetauscht habe. Da kann aber auch der Wunsch nach was besserem die Antriebskraft gewesen sein.

    Meine Autos halten auch deutlich länger als 150.000 km (so zwischen 280 und 400Tkm), hier habe ich die Zahl genommen, die häufig als Basis genommen wird.

  17. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
    Dabei seit
    29.08.2009
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    941

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #57
    Pro 100.000km verbraucht mein Auto 7500L Benzin (pro Jahr soviel wie im Schnitt fürs wohnen)

    Ich freue mich beim Radfahren über jeden unverbrannten Liter, und das gesparte Geld.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Fritsche
    Dabei seit
    14.03.2005
    Beiträge
    986

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #58
    Wenn schon pingeligst die CO2-Mehrerzeugung durch Kalorienverbrauch beim Radeln eingerechnet wird sollte man nicht vergessen:
    Autofahren besteht im Wesentlichen aus Stau. Stau erzeugt im Wesentlichen Stress.

    Entspanntes Autofahren gibt es auf dem Arbeitsweg keines mehr. Da ist der Puls kaum niedriger als beim Radeln.
    Für eine Welt ohne Pressspan

  19. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #59
    Zitat Zitat von Fritsche Beitrag anzeigen
    Entspanntes Autofahren gibt es auf dem Arbeitsweg keines mehr. Da ist der Puls kaum niedriger als beim Radeln.
    Deswegen fahre ich entweder Rad oder Bus. Im Bus hat dann nur einer erhöhten Puls.

  20. Gerne im Forum
    Avatar von Jonamu
    Dabei seit
    15.09.2014
    Beiträge
    83

    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #60
    Ich liege bei 15 km ein Weg (~23 km/h Schnitt) mit dem Rad bei 550-600 Kalorien. Laut Fitbit.
    Mein Auto verbraucht 8 Liter E10 auf 100 km. Also spare ich schon einmal 2,4 Liter Benzin pro Tag mit dem Rad zur Arbeit. Was das natürlich jetzt an CO2 usw. ausmacht, kann ich nicht sagen.
    "Und stattdessen zwang ich ihn einen Joint zu rauchen, so groß wie’n Ofenrohr" Hannes Wader "Der Tankerkönig"
    "Dude warum fluchst du immer so viel?" "Was soll diese bekackte Frage?" The Big Lebowski

Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)