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  1. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #21
    Zitat Zitat von quarim Beitrag anzeigen
    ca. 35km. Laut meiner Pulsuhr verbrauche ich dabei ca. 1.800 kcal ---


    BRUTAL...

    Entweder braucht Du für die 35 KM.... 39 Minuten und DU trittst 758Watt ...oder ...(und ich glaub da is der Fehler) Deine Pulsuhr rechnt irgendwie "faul"

    Wenn ich hier daheim Berge rauf trampel dann sinds in der Stunde irgendwie 6-700 cal... (quasi 1e pro HM )

    1800 sind ca. 1000 zu viel

  2. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #22
    Meine Milchmädchen-Rechnung:
    1000 Kilo-Kalorien (Mehrverbrauch) sind gut 4 Mega-Joule oder etwas mehr als 1000 Watt eine Stunde lang.
    Brauchst Du zwei Stunden für die Strecke (35km waren es, also gemütlicher Schnitt), dann brätst Du also zusätzlich 500 Watt weg.

    Nehmen wir weiter an, Deine zusätzlich verbrannten Kalorien weürden 1:1 in Vortrieb umgesetzt... ich meine, hast Du schon mal auf einem Ergometer 500 Watt getrampelt? Wie lange schaffst Du das?

    Mein Fazit ist auch, Dein Fitnessmesser suggeriert Dir einen um ein mehrfaches zu hohen Kalorienabbau.
    Meine Reisen (Karte)

  3. Moderator
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    Avatar von TanteElfriede
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #23
    OT:
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    N kannst Du länger was tun :-)
    ....läner leben ist übel für den Fußabdruck

  4. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #24
    Hallo,

    Mein Fazit ist auch, Dein Fitnessmesser suggeriert Dir einen um ein mehrfaches zu hohen Kalorienabbau.
    Habe mal meinen Kalorienzähler angeguckt. Gestern Abend kleine Rennrad runde 33,7 km 200 hm Schnitt 26,8 Verbrauchte Kalorien: nur 596kcal. Vielleicht kcal und kJ verwechselt? Allerdings bei meiner Fahrt zur Arbeit zeigt er stolze 409 kcal für 15,5 mit im Schnitt 18,8 an. Vielleicht ist der Grundumsatz mit drin? Oder alles Blödsinn? Wäre mir egal wenn ich jetzt nicht angefixt wäre mal tatsächlich selbst den CO2 Print des Fahrradfahrens auszurechnen.

    Gruß
    Zwerg
    Geändert von Wanderzwerg (19.09.2019 um 13:16 Uhr)

  5. Erfahren
    Avatar von mariusgnoedel
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #25
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Meine Milchmädchen-Rechnung:
    1000 Kilo-Kalorien (Mehrverbrauch) sind gut 4 Mega-Joule oder etwas mehr als 1000 Watt eine Stunde lang.
    Brauchst Du zwei Stunden für die Strecke (35km waren es, also gemütlicher Schnitt), dann brätst Du also zusätzlich 500 Watt weg.

    Nehmen wir weiter an, Deine zusätzlich verbrannten Kalorien weürden 1:1 in Vortrieb umgesetzt... ich meine, hast Du schon mal auf einem Ergometer 500 Watt getrampelt? Wie lange schaffst Du das?

    Mein Fazit ist auch, Dein Fitnessmesser suggeriert Dir einen um ein mehrfaches zu hohen Kalorienabbau.

    Da der Wirkungsgrad des Menschen grob 25% ist (grobe Umrechnung 1kcal Nahrung = 1kJ Mechanische Arbeit), müsste man "nur" 125 Watt strampeln.

  6. Anfänger im Forum

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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #26
    Heute morgen zeigt es für den halben Weg:

    18,1km
    41:30 min
    Avg: 26.2km/h
    HeartRate: 135bpm
    Calories 899
    130W Estimated Power

    aber der Verbrauch der Kalorien kam mir selbst auch immer recht hoch vor.

  7. Dauerbesucher

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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #27
    In der Rechnung, egal mit welchem Verkehrsmittel fehlt noch der Aufwand für die Erstellung und den ERhalt der Infrastruktur, d. h. für die Strasse oder Radweg, Beleuchtung falls vorhanden etc.
    Die CO Bilanz von Baumaschinen und die Herstellung Rohstoffen wie z. b. Bitumen, oder das recyceln von alten Materialien sollte dann auch die Rechnung einfliessen. Da wird etwas nachwachsendes verbraucht.

    Ansonsten gilt: jeder muss etwas tun.

    M. Thatcher/eine bekannte Supermarktkette hatte Ende der 90er einen Slogan: "Every littel helps".

  8. Erfahren
    Avatar von mariusgnoedel
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #28
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    In der Rechnung, egal mit welchem Verkehrsmittel fehlt noch der Aufwand für die Erstellung und den ERhalt der Infrastruktur, d. h. für die Strasse oder Radweg, Beleuchtung falls vorhanden etc.
    Die CO Bilanz von Baumaschinen und die Herstellung Rohstoffen wie z. b. Bitumen, oder das recyceln von alten Materialien sollte dann auch die Rechnung einfliessen. Da wird etwas nachwachsendes verbraucht.

    Ansonsten gilt: jeder muss etwas tun.

    M. Thatcher/eine bekannte Supermarktkette hatte Ende der 90er einen Slogan: "Every littel helps".
    Die Straßen sind doch schon da. Man müsste nur den Neubau/Unterhalt berücksichtigen.


  9. Userbeauftragte
    Vorstand
    Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #29
    Straßen werden ständig neu gebaut und repariert.

    Je mehr Autos fahren, um so mehr neue Straßen werden gebaut.
    Und ein Auto braucht viel mehr Platz auf der Straße, als ein Fahrrad, also auch mehr Straße.

    Und je schwerer ein Fahrzeug ist und je schneller es fährt, desto schneller gehen die Straßen wieder kaputt. Also sind auch in diesem Punkt Fahrräder deutlich im Vorteil.
    .\\.()()
    ..O(///)-....................................
    ....^^^

  10. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #30
    Zitat Zitat von Wanderzwerg Beitrag anzeigen
    Hallo,



    Habe mal meinen Kalorienzähler angeguckt. Gestern Abend kleine Rennrad runde 33,7 km 200 hm Schnitt 26,8 Verbrauchte Kalorien: nur 596kcal. Vielleicht kcal und kJ verwechselt? Allerdings bei meiner Fahrt zur Arbeit zeigt er stolze 409 kcal für 15,5 mit im Schnitt 18,8 an. Vielleicht ist der Grundumsatz mit drin? Oder alles Blödsinn? Wäre mir egal wenn ich jetzt nicht angefixt wäre mal tatsächlich selbst den CO2 Print des Fahrradfahrens auszurechnen.

    Gruß
    Zwerg
    Der Angstschweiß

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  11. Dauerbesucher

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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #31
    Habe mich das gleiche auch gefragt wie Quarim

    Radele 21 km zur Arbeit, also 42 km insgesamt. Dabei verbrauche ich laut Garmin ca. 1.400 kcal. Davon muss man aber die kcal abziehen, die man laut seinem Grundumsatz eh verbraucht. Bei mir ca. 100 kcal pro Stunde. Also habe ich für das sportliche Radeln 1.200 kcal extra verbraucht.

    Die 1.200 kcal halte ich für sehr realistisch, da ich sie regelmäßig verbrauche. Dabei radele ich mit eine "Normalized Power" von durchschnittlich 250 Watt (Habe einen Wattmesser am Rad).

    "Pendeln verbraucht immer Energie" ist die Lehre Nr. 1, die man m.E. ziehen kann. Nr. 2 sollte heißen: Kaufe die Stoffe, aus denen Du Deine Energie beziehst so regional und so nachhaltig wie möglich, wenn Du CO2 sparen willst. Nr. 3 wäre m.E. warum zur Hölle ist Benzin so billig?

    Warum die Bilanz mit dem Fahrrad besser, haben ja schon die Vorredner festgestellt. Der ganze Öl-Wahnsinn muss ja eine wesentlich schlechtere Bilanz als ein Kilo Haferflocken und Milch haben, die man sich aus der Region kommen läßt.

  12. Gerne im Forum
    Avatar von GrafCouch
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #32
    Auch ich bezweifle die Grundlage Deiner Berechnungen, nämlich den üppigen Kalorienverbrauch.
    Du fährst die Strecke mehrmals wöchentlich und hast damit einen brauchbaren Trainingszustand.
    Durch regelmäßiges Training werden Bewegungsabläufe effizienter und der Kalorienverbrauch dadurch geringer.
    Bei vielen Fitnessuhren kann man einen Trainingszustand angeben. Check das mal, vielleicht wird die
    Kalorienanzeige dann realistischer.

  13. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #33
    Sehr interessante Diskussion!

    Zitat Zitat von quarim Beitrag anzeigen
    Fahre ich mit meinem Toyota Aygo, stoße ich 95g/km CO2 aus. Macht rund 3,3kg
    Ist das der Wert aus den Zulassungspapieren oder der Realverbrauch? Das entspricht einem Verbrauch von 4l/100 km - damit wärst Du extrem sparsam unterwegs. Ich würde den Realverbrauch eher 20-30% höher einschätzen, dazu kommen wie schon erwähnt noch die Anteile für die Produktionskette des Benzins (ca. 30% mehr im Vergleich zum Wert im Fahrzeugschein) sowie Infrastruktur und Produktion des Autos (nach dieser Studie nochmal grob 10% mehr). Also bei 5l/100 km etwa 150 g/km CO2 aus dem Treibstoff und ganz grob 15 g/km für den "CO2-Rucksack" und Infrastruktur.

    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    "Pendeln verbraucht immer Energie" ist die Lehre Nr. 1, die man m.E. ziehen kann. Nr. 2 sollte heißen: Kaufe die Stoffe, aus denen Du Deine Energie beziehst so regional und so nachhaltig wie möglich, wenn Du CO2 sparen willst. Nr. 3 wäre m.E. warum zur Hölle ist Benzin so billig?

    Warum die Bilanz mit dem Fahrrad besser, haben ja schon die Vorredner festgestellt. Der ganze Öl-Wahnsinn muss ja eine wesentlich schlechtere Bilanz als ein Kilo Haferflocken und Milch haben, die man sich aus der Region kommen läßt.
    Wenn wir den reinen Ausstoß von Klimagasen betrachten, sind regional und nachhaltig (ich nehme an, Du meinst ökologische Landwirtschaft bzw. nachhaltige Fischerei?) weder notwendige noch hinreichende Kriterien für eine klimafreundliche Ernährung*. Z.B. sind 5000 kcal in Haferflocken aus konventioneller Landwirtschaft aus Übersee immer noch weitaus weniger klimaschädlich als 5000 kcal in Bio-Rindfleisch aus Brandenburg - bei dem übrigens der Großteil aus den verdauungsbedingten Methan-Emissionen kommt. Man kommt also nicht drumrum, sich die Klimabilanz des konkreten Nahrungsmittels anzuschauen, wenn man die Emissionen minimieren will. Regional und Öko ist da ein Kriterium, aber eher nicht das entscheidende. Kuh oder nicht Kuh schon mehr.

    Je nach Ernährung würde ich daher auch bezweifeln, dass Fahrradfahren (rein vom Klimastandpunkt aus) a priori immer besser sein muss als das Auto. Bei einem vollbesetzen Kleinwagen (oder gar Bus) könnte ich mir schon vorstellen, dass der dann doch effektiv besser dasteht. Ich fahr' allerdings trotzdem lieber Rad.

    *es gibt natürlich genug andere Gründe, die für regional und nachhaltig sprechen, aber man sollte das m.E. halt sauber auseinander halten. Sonst landet man bei "halt irgendwie besser", was der Diskussion nicht unbedingt weiterhilft.

  14. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #34
    Zitat Zitat von TanteElfriede Beitrag anzeigen
    OT: ....läner leben ist übel für den Fußabdruck
    Ich schrob nicht länger leben, sondern länger aktiv sein können

  15. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #35
    Zitat Zitat von quarim Beitrag anzeigen
    Fahre ich mit meinem Toyota Aygo, stoße ich 95g/km CO2 aus. Macht rund 3,3kg
    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Ist das der Wert aus den Zulassungspapieren oder der Realverbrauch? Das entspricht einem Verbrauch von 4l/100 km - damit wärst Du extrem sparsam unterwegs. Ich würde den Realverbrauch eher 20-30% höher einschätzen, dazu kommen wie schon erwähnt <snip>
    https://www.spritmonitor.de/de/ueber...tml?fueltype=2
    Da gibt's Sparfüchse mit unter 3,5 Litern Realverbrauch; die Normalverteilung kulminiert jenseits von fünf Litern, allerdings nicht nach Motoren bereinigt.
    Meine Reisen (Karte)

  16. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #36
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    https://www.spritmonitor.de/de/ueber...tml?fueltype=2
    Da gibt's Sparfüchse mit unter 3,5 Litern Realverbrauch; die Normalverteilung kulminiert jenseits von fünf Litern, allerdings nicht nach Motoren bereinigt.
    Ja, aber gerade mal 8 von 1217 schaffen da 4l oder weniger weniger - deswegen schrieb ich ja, er wäre mit 4l "extrem sparsam unterwegs". Der Motor ist soweit ich das sehe auch fast immer der gleiche.

  17. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #37
    Am besten mißt Du mit Drehmomentmeßgerät an Computer gekoppelt an der Antriebsachse des Fahrrads und des Autos. Außgehend von der angelegten Kraft über die Zeit erhältst Du die aufgewandte Energie, die Du dann je nach Antriebskonzept in Rohstoffe und Abgase umrechnen kannst.
    Generell wiegst Du mit Rad etwa 100 kg, während Du mit Auto eher 1.000-2.000 kg wiegst (Faktor 10-20 höheres Gewicht).
    Mit dem Rad fährst Du im Schnitt 25 km/h, mit dem Auto bspw. 75 km/h (Faktor 3 höhere Geschwindigkeit).
    Auf dem Rennrad hast Du einen geringen cW-Wert, auf dem Auto einen abartigen (sagen wir mal: Faktor 3 höherer Luftwiderstandsbeiwert).
    Beim Radfahren wirst Du eher flüssig fahren können, während Du mit dem Auto ständig abbremst und wieder beschleunigen mußt.
    Diese Faktoren tauchen an unterschiedlichen Stellen in unterschiedlicher Ordnung in der Formel aus, rechne einfach selbst.
    Auf den ersten Blick erkennt man: mit dem Auto emittiert man wesentlich mehr CO_2 als mit dem Rad.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  18. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #38
    Hallo,

    Der ganze Öl-Wahnsinn muss ja eine wesentlich schlechtere Bilanz als ein Kilo Haferflocken und Milch haben, die man sich aus der Region kommen läßt.
    Mit den Gefühl ist das so eine Sache, oft täuscht man sich. Daher sind sie Überlegungen ja auch durchaus berechtigt. Angeregt Durch Linas Kommentar habe ich mir mal eine kleine Übersicht typischer Lebensmittel mit g CO2/kcal gemacht. Mit einigen durchaus mich überraschenden Erkenntinssen.
    Z. B. je Kalorie gerechnet ist eine regionale Bio Tomate im Sommer sehr niedrig im CO2 Verbrauch (0,3 gCO2/Kalorie) eine regionale Bio Tomate aus einen geheizten Treibhaus im Winter ist dagegen deutlich schlechter ( 12,4 gCO2/Kalorie) und da mit sogar ungünstiger als Rindfleisch ( 8,6 gCO2/Kalorie).

    Im Mittel ist ein Ansatz 1,5 bis 2,3 gCO2/kcal durchaus realistisch. Nimmt man die 400 kcal, die mein Kalorienzähler beim Pendeln für 16 km zeigt käme man auf 35 bis 60 gCO2/km, die HCO2 für die Herstellung des Fahrrades lasse ich mal unter den Tisch fallen. Ein Diesel mit 5l/100 km ist einschl. allem (Autoproduktion/Kraftstoffherstelung/Kraftstoff/Wartung aber ohne Infrastruktur) mit rund 160 gCO2/100 km zu veranschlagen.

    Das gilt natürlich nur wenn:
    1) Tatsächlich der gesamte Mehrenergiebedarf durch Mehr-Essen bereit gestellt werden muß. Das glaube ich nicht. Ich habe nicht den Eindruck daß ich im Sommer mehr Esse (Ich bin Weichei und pendel November bis Februar nicht mit dem Rad sondern mit der U-Bahn) ich nehme lediglich so 3 bis 4 kg im Sommer ab und im Winter wieder zu.
    2) Das Radfahren echter Mehrverbrauch ist. Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre spare ich mir den Sport für diesen Tag.

    Gruß
    Zwerg

  19. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #39
    Zitat Zitat von Wanderzwerg Beitrag anzeigen
    2) Das Radfahren echter Mehrverbrauch ist. Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre spare ich mir den Sport für diesen Tag.
    Radfahren ist eine ziemlich (eigen-)energiesparende Sportart. Wenn Du mehr aufwenden möchtest, musst Du zu Fuß gehen.

  20. AW: Wieviel CO2 spart Radfahren wirklich ein?

    #40
    Najaaa... mit dem Fahrrad zu rollen ist energetisch günstiger als zu Fuß gehen, das stimmt.
    Aber richtig Spaß macht es ja, auf dem Rad unterschiedlich knapp unterhalb der aeroben Schwelle zu fahren und die Symphonie des Fahrtwind in den Ohren zu spüren
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