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  1. AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #21
    So, erstmal vielen Dank für Eure Antworten auf meiner Frage.
    Insgesamt scheinen die Meinungen also wie so oft gemischt zu sein.

    Nun kommt eine damit zusammenhängende Frage, vor allem an diejenigen unter Euch, die es echt doof finden, wenn Leute sich aufs Notlager verlassen):
    Ist es denn besser, lange im Voraus zu buchen, und kurzfristig wegen zu schlechten Wetterverhältnissen abzusagen (Das ist ja ausdrückliche erlaubt, ich persönlich empfinde den dadurch entgagnen Umsatz für die Hütte jedoch schwieriger als mich ins Notlager zu stecken, weil ich kurzfristig entscheide?)


    Hier nun mein Hintergrund anhand eines Beispiels:
    Ich kann leider meist nur relativ kurzfristig entscheiden, da sich möglichkeiten in den Alpen aus Lücken zwischen beruflichen Terminen ergeben.
    In einer Woche würde ich gerne (Das weiss ich seit einer Woche) 4-5 Tage einen Teil des Stubaier Höhenweges laufen?
    Nun ist die Situation so, dass es dort stärker reingeschnneit hat, und ich noch nicht entscheiden kann, wie die Lage in einer Woche ist, und das ganze für mich machbar ist.
    Ich könnte nun 4-5 Hüttennächte reservieren, und wenn es sich nicht besser entwickelt als befürchtet, kurzfristig absagen.
    Ist das nicht noch schlechter für die Hütten, als kurzfristig aufzulaufen?

    Nun habe ich (hatte schon einen anderen Threas aufgemacht) nach tiefer liegenden Alternativen umgeschaut. In allen von mir recherchierten Varianten sind (da wo ich das online direkt sehen kann) die Hütten von Samstag auf Sonntag voll.
    Damit müsste ich evt. wegen dieser einen Nacht das ganze Wandern seinlassen (und mir für die 4,5 freien Tage ein Hotel buchen, um die Zeit zu überbrücken).
    Klar kann man jetzt sagen, dass das mein persönliches Problem ist.
    Aber es kann doch nicht sein, dass ich nur Mehrtageswanderungen machen kann, wenn ich mich einen Monat vorher entscheide, und dann das Wetter auch noch so mitspielt, dass es für mich nicht zu gefährlich wird.

    Eine andere Situation mit der gleichen Problematik wären die Situationen, wo ich alles vorgebucht habe, schon auf der Tour bin, und dann so viel Gewitter angesagt, ist, dass es eigentlich schlauer ist, einen Ruhetag einzulegen. Dann wäre auch die ganze Hüttenplanung gecancelt, und wenn ich weiss, dass die nächste Hütte ausgebucht ist, bleibt mir nur die Möglichkeit, den Rest der z.B.. 5-Tageswanderung komplett abzubrechen, oder halt das Risiko zu erhöhen im Gewitter auf dem Berg zu sein..

    Das kann doch alles nicht so gewollt sein, oder doch?

  2. Dauerbesucher

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #22
    Wie kommst Du denn darauf dass die Hütten auf dem entgangenen Umsatz sitzenbleiben?

    Hütten ist es ausdrücklich erlaubt bei Absagen Stornogebühren etc. in Rechnung zu stellen, bei einigen gilt eine langfristige Reservierung ohnehin nur mit Vorkasse.

    Es ist den Hüttenwirten erlaubt, eine Reservierungsgebühr (oder auch Anzahlung) zu verlangen, die später mit der Übernachtungsgebühr verrechnet wird. Zudem sind die Hüttenwirte berechtigt nach der Hotel- und Gastgewerbeordnung Stornogebühren für verspätete Absagen als Aufwandsentschädigung einzuheben.
    In der Hüttenordnung heißt es dazu:
    Die Hüttenwirtsleute dürfen Vorausbestellungen für max. 90% der Schlafplätze entgegennehmen. Es steht den Hüttenbewirtschaftern frei Anzahlungen einzuheben bzw. im Falle von Rücktritt oder Nichtantritt eine angemessene Stornogebühr geltend zu machen. Details erhalten Sie von den Hüttenwirtsleuten.
    Ich bin selbst auch kein Freund dieses "Reservierungsdruckes" den der DAV mit der 90%-Regelung aufgebaut hat. Dieser Druck erschwert eine sinnvolle Tourenentscheidung vor Ort auf Basis der Wetterbedingungen einfach. Mancher fühlt sich sogar genötigt seine reservierte Hütte anzusteuen obwohl das Wetter eigentlich eine Tour verbietet. Im Gegenzug ist für Wanderer die sich einfach nach den aktuellen Bedingungen "treiben lassen" das Risiko gestiegen nicht mehr unterzukommen.

    Damit hat sich der DAV meines Erachtens leider vom Sinn und Zweck von Schutzhütten entfernt. Am Ende ist das aber nunmal leider der aktuelle Stand für den sich der DAV entschieden hat.

    Ohne Reservierung schaue ich einfach dass ich möglichst früh mein Tagesziel erreiche so dass noch genug Tag für eine Alternative übrig bleibt. :-)

  3. AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #23
    Zitat Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du denn darauf dass die Hütten auf dem entgangenen Umsatz sitzenbleiben?

    Hütten ist es ausdrücklich erlaubt bei Absagen Stornogebühren etc. in Rechnung zu stellen, bei einigen gilt eine langfristige Reservierung ohnehin nur mit Vorkasse.

    )
    Erstmal betragen die Stornogebühren weniger als die Übernachtungsgebühren - das ist dann also schon ein Umsatzverlust für die Hütte.
    Dann erinnnere ich mich, regelmäßig gelesen zu haben, dass keine Stornogebühren anfallen, wenn die Situation eine gefahrenlosen Aufstieg für mich nicht zulässt.
    Z.B. wie hier in Punkt 4 https://www.niedersachsenhaus.at/Kontakt/ - ich ging davon aus, dass auch eine für mich zu riskante vorher nicht absehbare Schneesituation oder Gewitterwarnung als höhere Gewalt zu werten ist.

  4. Moderator
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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #24
    Superflow, mach Dir nicht so viele Gedanken. Das allerwichtigste bei Berghütten ist: ABSAGEN wenn man nicht erscheint. Wenn man schon unterwegs ist und aus verschiedenen Gründen eine andere Hütte anpeilt, sollte man sich abends von dieser Hütte melden, sonst bleiben sie nicht nur auf den Umsatz sitzen, sondern schicken womöglich auch die Bergrettung umsonst.

    Ansonsten gilt: reservieren wenn möglich, ob kurzfristig oder langfristig ist egal. Natürlich wissen die Bergwirte, dass alle Touren wetterabhängig sind und man flexibel bleiben muss. Niemand soll sich umbringen, weil man eben reserviert hat. Aber wenn der Hüttenwart für 30 gekocht hat und 20 erscheinen nicht (ohne Absage), das ist richtig bitter (selber mitbekommen auf der Jenatschhütte). Die Hüttenwirte verdienen nur mit Essen Geld, die Übernachtung geht grösstenteils an den Alpenverein.

    edit: von Stornogebühren halte ich absolut nichts. Berg bleibt Berg, niemand ist schuld, wenn über Nacht ein Kältefront durchfegt.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #25
    OT:
    Zitat Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
    Dieser Druck erschwert eine sinnvolle Tourenentscheidung vor Ort auf Basis der Wetterbedingungen einfach.
    Das ist leider so. Becks und ich sind aus dem Grund noch flexibler als sonst und reservieren nur in allerletzten Minute (vor allem im Winter). Mit der Gefahr, dass wir öfters die angepeilte Tour wieder ändern müssen, weil die Hütte schon voll gebucht. Man kann aber auch überrascht werden: zu Ostern haben wir uns, wie so oft, einfach treiben lassen und wollten zuletzt, mit Zelt, Ski und co. in der Nähe der Britannia Hütte aufsteigen. Ein paar Stunden davor habe ich trotzdem auf der Hütte angerufen: wegen einer angekündigten Kaltfront, die dann doch nicht so kam, gab es viele Absagen und so konnten wir trotzdem noch am Ostersamstag einen Hüttenplatz kriegen .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  6. Dauerbesucher

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #26
    Zitat Zitat von superflow Beitrag anzeigen
    Erstmal betragen die Stornogebühren weniger als die Übernachtungsgebühren - das ist dann also schon ein Umsatzverlust für die Hütte.
    Dann erinnnere ich mich, regelmäßig gelesen zu haben, dass keine Stornogebühren anfallen, wenn die Situation eine gefahrenlosen Aufstieg für mich nicht zulässt.
    Z.B. wie hier in Punkt 4 https://www.niedersachsenhaus.at/Kontakt/ - ich ging davon aus, dass auch eine für mich zu riskante vorher nicht absehbare Schneesituation oder Gewitterwarnung als höhere Gewalt zu werten ist.
    Klar sind die Stornogebühren niedriger als der Umsatzverlust der ganzen Übernachtung. Ist aber immer noch mehr als wenn Du ohne Reservierung wg. Schlechtwetter nicht kommst.

    Wie hoch die Stornogebühren sind kann jede Sektion/Hütte selbst festlegen und die unterscheiden sich dann schon auch mal.

    Aber ich bin da ganz bei Vegareve: Nicht zu viele Gedanken machen. Wenn Du alleine unterwegs bist - einfach früh genug am Abend an der Hütte und im Routenverlauf offen für spontane Anpassungen sein. Wenn man dann noch die "Hotspots" am Wochenende meidet steht einer Hüttentour auch ohne Reservierung nicht all zu viel entgegen.

  7. Dauerbesucher
    Avatar von theone
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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #27
    Also insbesondere, wenn du nicht sicher bist ob es aufgrund der Schneelage geht oder nicht, kannst du damit rechnen, dass das anderen auch so geht und manche dann absagen. Ich würde die Hütten, die möglich sind, reservieren und bei den anderen mein Glück versuchen. Früh da zu sein ist dann tatsächlich fairer.

    Aber es gibt eine Hütte, die hab ich bisher dreimal besucht und hab dreimal im "Notlager" geschlafen (um 22 Uhr Tische in der Gaststube zur Seite gerückt und dann gabs Isomatten und Decken). War bei weitem nicht die schlechteste Variante...
    Wer für alles Offen ist, kann nicht ganz Dicht sein.
    Christian Wallner

  8. Alter Hase

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #28
    Zitat Zitat von transient73 Beitrag anzeigen
    Er meinte, dass ein großer Teil seiner Einsätze von Leuten stammt, die per Telefon einen Hubschrauber zur Rettung anfordern, weil sie zu später Stunde, kurz vor Sonnenuntergang auf dem Berggipfel stehen und somit in der Dunkelheit absteigen müssten.
    Dass es überhaupt dazu kam liegt an der bewussten Planung die Tour erst so spät zu starten, dass es zeitlich überhaupt nicht
    reichen kann, noch vor Sonnenuntergang abzusteigen.

    Er meinte, je nach Witterung wünscht er dann eine gute Nacht und legt auf.
    OT: ich denke, mit soclchen geschichten muss man ein bisschen aufpassen. wahrscheinlich gibt es nicht nur ein jägerlatein, sondern auch ein bergrettungslatein. kann mir nicht vorstellen, dass ein bergwachtler die verantwortung auf sich nimmt, warhscheinlich eher unerfahrene leute aus pädagogischen gründen biwakieren zu lassen. und der betreiber des helis freut sich ja auch über umsatz. darüber hinaus sind sowas IMHO halt schon sehr spezielle einzelfälle,d ie dann halt breitgetreten werden, und hat meiner meinung nach mit dem versuch, einen übernachtungsplatz auf einer hütte zu ergattern, nicht viel zu tun
    und ob die hütte dann wirlich voll ist, wenn du einschlägst, weiß du ja nicht, auch wenn dir wegen überfüllung abgesagt worden ist. 10% für spontangäste, andere könne zwiswchenzeitlich storniert und abgeagt haben... und wei gesagt, reservierungspflicht gibt es keine, und eine vorschrift, wann man spätestens ankommen darf, nach meiner kenntnis auch nicht.
    ich reserviere im übrigen eigentlich immer. ist entspannter und üblicherweise will ich halt meistens mehr als einen tag bleiben, da drängt es sich schon auf.

  9. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #29
    Zitat Zitat von superflow Beitrag anzeigen
    In einer Woche würde ich gerne (Das weiss ich seit einer Woche) 4-5 Tage einen Teil des Stubaier Höhenweges laufen?
    Nun ist die Situation so, dass es dort stärker reingeschnneit hat, und ich noch nicht entscheiden kann, wie die Lage in einer Woche ist, und das ganze für mich machbar ist.
    Stubaier Höhenweg macht man doch an einem Tag ;)
    https://www.sektion-alpen.net/cgi-bi...1188387097/0#0
    auch wenn es dann nicht klappt.

    Weicheier wie ich finden in den Nächten So-Fr außerhalb der Sommerferien auf allen Hütten des Stubaier Höhenwegs mit Ausnahme der an einer Alpenüberquerung liegenden Sulzenauhütte ohne Voranmeldung freie Übernachtungsplätze. So stark besucht sind die nämlich alle nicht. Fr-So sind im Normalfall alle Hütten in den Ostalpen so ausgebucht, dass es selbst im normalen Lager keinen Spaß mehr macht.

    Den Spaß mit dem "unangemeldet kommen" hatten wir mal Freitags abends auf der Pforzheimer Hütte. Noch am Donnerstag war der Wetterbericht nicht so prall. Viele Leute sagten ab - und wir reservierten nicht. Wir haben noch eine Matratze in der Sardinenbüchse bekommen, alle nach uns lagen dann auf & unter den Tischen. Der Wirt war ziemlich stinkig, als wir am nächsten Morgen nicht sofort abgestiegen sind, sondern erst noch auf einen kleinen Berg wollten und war sichtlich erleichtert, als wir dann gegen 13 Uhr mit Abstieg anfingen und im Tal noch freie Zimmer zur Auswahl hatten und das mitten in der Schisaison(!). Samstag wurde bombastisches Wetter angesagt, da sind wohl viele spontan gekommen. Am Sonntag kamen die ersten auch schon morgens runter, die in der Liftstation nur mit Decken am Boden gelegen hatten. Andere zogen da das Sitzbiwak im Holzraum vor. Geschlafen hat von denen eher niemand. Das waren im Übrigens zum Teil diejenigen, die Freitag abend nach uns gekommen sind und am Samstag eine Riesentour gemacht haben, so dass sie Samstag wieder nicht runtergeschickt werden konnten.

    Am Südrand des Gran Paradiso Nationalparks haben wir auch schon mal am Feldbett in einem Militärzelt hinter dem Rifugio Bruno Piazza gelegen. War aber Sommer und daher o.k..
    Geändert von Lampi (16.09.2019 um 15:17 Uhr)
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
    Auf Tour
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  10. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #30
    ...

    EINMAL (in worten 1X) bin ich weggeschickt worden (OK das War das Albert Link Hotel am Spitzingsee, da bin ich halt die 231m weiter ins Hotel gelaufen)

    Ansonsten klappt die (moralisch sicherlich bessere Variante) IMMER!

    FRÜH genug da sein und freundlich fragen um dann

    a.) Weiter gehen zu können
    b.) Durch ernormen Konsum und Verzehr bis zur Nachtruhe dem Wirt zu zeigen dass man doch ein toller und kaufmännisch interessanter Gast ist...

  11. Alter Hase

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #31
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    ...

    b.) Durch ernormen Konsum und Verzehr bis zur Nachtruhe dem Wirt zu zeigen dass man doch ein toller und kaufmännisch interessanter Gast ist...
    sehr gute anregung! und diverse TABs und schnapsrunden später ist man dann ja sowieso als medizinischer notfall zu betrachten. und welcher hüütenwirt kann es schon vertreten, einen gast mit ordentlich promille noch in den nachtstunden absteigen zu lassen?

  12. AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #32
    Zitat Zitat von superflow Beitrag anzeigen
    Erstmal betragen die Stornogebühren weniger als die Übernachtungsgebühre
    Nicht vergessen, dass die reinen Übernachtungsgebühren normalerweise an die Sektion gehen, nicht an den Wirt. Der hat dann nur das Problem, dass er z.B. eingekauft und kalkuliert hat und dann der Konsum auf der Hütte wegfällt.

    Für dein spezielles Problem würde ich halt planen und reservieren so gut es geht und für die eine Nacht drauf hoffen, dass jemand kurzfristig nicht kommt/abspringt weil er /sie Angst vor dem Schnee hat oder was weiß ich. Da kannste ja auch nochmal ein zwei Tage vorher anrufen, oder eben am betreffenden Tag möglichst früh statt spät kommen und das dann etwa so wie Sammy machen.

    Oft klappt das, mit Vorabgarantien isses halt schwierig, aber das ist ja in den Bergen eh immer so.

    Schreibt jemand, der auch mehr als kritisch sieht, dass der DAV mit dieser 90% Regel einen enormen Reservierungsdruck macht und für Anspruchsvolle (kletter-/Bergsteiger-)touren, bei denen man auf gute Verhältnisse angewiesen ist, dann jeweils schon viele Genusswanderer und Hüttenabendweintrinker alles vollreserviert haben..

  13. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #33
    Zitat Zitat von superflow Beitrag anzeigen
    Nun ist die Situation so, dass es dort stärker reingeschnneit hat, und ich noch nicht entscheiden kann, wie die Lage in einer Woche ist, und das ganze für mich machbar ist.
    Solche Infos bekommst Du am besten von dem jeweiligen Hüttenwirt. Von daher lohnt es sich schon mal, anzurufen. Jetzt haben wir sowieso ein richtiges Hochgebiet, viel durfte schon geschmolzen sein. Wie schon geschrieben, ab Sonntag bis Freitag hast Du sowieso gute Chancen auf Plätze, bei vorhandenem Netzwerk kannst Du auch von unterwegs oder von der vorherigen Hütte anrufen und reservieren. Und bitte niemals (wenn möglich!) erst spät ankommen. Spät auf einer Berghütte ist ab 18 Uhr....
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    AW: In Berghütten aufs Notlager verlassen?

    #34
    Zitat Zitat von superflow Beitrag anzeigen

    Nun ist die Situation so, dass es dort stärker reingeschnneit hat, und ich noch nicht entscheiden kann, wie die Lage in einer Woche ist, und das ganze für mich machbar ist.
    Ich könnte nun 4-5 Hüttennächte reservieren, und wenn es sich nicht besser entwickelt als befürchtet, kurzfristig absagen.

    Ich bin gestern aus den Stubaiern zurück gekommen. Es hat letzte Woche zwar recht viel geschneit, in den vergangenen Tagen war es aber sehr warm. Zuckerhütl, Hoher Pfaff und Sonklarspitze sind aktuell gut machbar.
    Der Rundblick auf die Umgebung sah auch vielversprechend aus. Ein paar Hüttengäste, die von der Nürnberger und Dresdner Hütte kamen, berichteten auch von guten Verhältnissen. (Stand gestern). Die Wetterprognosen sind aktuell weiterhin gut.
    Die Müller Hütte hat seit gestern übrigens geschlossen...

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