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  1. Anfänger im Forum

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    Schottland Wanderung Packliste

    #1
    Moin moin,

    im nächsten Jahr möchte ich neben den üblichen Hüttentouren im späten Sommer auch nach Schottland fahren. Vielleicht im Rahmen der Great Outdoor Challange, vielleicht auch einfach so. Bisher habe ich lediglich eine Ausrüstung für Hüttentouren (Packliste Hüttentour), die ich gerne erweitern / ausbessern / ersetzen möchte.
    Die Tour wird in etwa 13 Tage dauern und es wird wild gecampt. Deshalb werden für mich neu dazu ein Zelt, ein Schlafsack, eine Isomatte und die Küche dazu kommen. Was könnt ihr für ein möglichst leichtes Gepäck empfehlen? Vom Budget her ist schon ein bisschen was möglich. Ich muss nicht auf den letzten Euro schauen. Aber ob beispielsweise ein Zpack Plexamid wirklich so viel mehr Geld als andere Zelte wert ist, weiß ich dann auch nicht.
    Eine Beispielliste von einem Youtuber findet ihr hier: https://lighterpack.com/r/3i2yhs Wobei er ziemlich offensichtlich aus den Staaten kommt.

    -------
    Update
    Werde hier meine Liste pflegen: https://lighterpack.com/r/442bmm
    Geändert von chbest (08.09.2019 um 20:38 Uhr)

  2. AW: Schottland Wanderung Packliste

    #2
    Die TGO Challenge ist im Mai.... Zu einer Jahreszeit also, in der das Risiko, von Midges in den Wahnsinn getrieben zu werden, geringer ist als im späten Sommer. Okay, Wahnsinn ist ein wenig übertrieben, aber die Viecher sind so lästig, dass ich inzwischen den Sommer für Schottlandreisen meide.

    Zelt: Ich war anfangs mit einem Terra Nova Lasercompetition unterwegs, habe das Leichtgewicht aber nach einem stürmischen Hebriden-Urlaub gegen einen schweren Sturmbunker eingetauscht. Wichtig: ein engmaschiges Mückennetz, sonst hast du abends und morgens viele kleine Gäste im Zelt.
    Es muss Wind aushalten, auch von der Sorte, die nachts die Richtung ändert, und Regen und Hagel und Schnee (ja, gibt es im Mai auch noch).

    Schlafsack: Ich bevorzuge Daune. So richtig unangenehm durchfeuchtet war der Schlafsack erst zweimal - einmal nachdem ich durchnässtes Gepäck ins Innenzelt gebracht und damit einen See verursacht hatte, und neulich im Mai bei recht extremem Wetter. Sonst: Kein Problem. Man kann daraus allerdings auch eine Glaubensfrage machen.

    Für leichtes Gepäck bin ich allerdings kein Experte.

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #3
    Zitat Zitat von Borderli Beitrag anzeigen
    Die TGO Challenge ist im Mai.... Zu einer Jahreszeit also, in der das Risiko, von Midges in den Wahnsinn getrieben zu werden, geringer ist als im späten Sommer.
    Sprich wenn ich selbst eine Reise planen sollte, sollte ich auch eher früher im Jahr reisen. Gut zu wissen.

    Zitat Zitat von Borderli Beitrag anzeigen
    Wichtig: ein engmaschiges Mückennetz, sonst hast du abends und morgens viele kleine Gäste im Zelt.
    Es muss Wind aushalten, auch von der Sorte, die nachts die Richtung ändert, und Regen und Hagel und Schnee (ja, gibt es im Mai auch noch).
    Also gar nicht so einfache Anforderungen.

    Zitat Zitat von Borderli Beitrag anzeigen
    Schlafsack: Ich bevorzuge Daune.
    Auch wegen des Gewichts würde ich Daunen bevorzugen.

    Für die Küche habe ich mich nach einiger Recherche als Herd nun für den BRS-3000T entschieden. Ist günstig und super leicht (25 g). Da kann ich wohl nicht viel falsch machen.
    Vermutlich brauche ich in Schottland zu der Zeit einen Windschutz? Dann dazu einen Vargo Windschutz aus Aluminium. Auch nicht so teuer und auch super leicht (38g).
    Was den Topf angeht, bin ich noch unsicher. Welche Größe brauche ich für mich alleine? Koche nur für mich alleine und möchte nichts super kompliziertes kochen. Zum Frühstück wäre Porridge ganz nett und zum Abendessen vermutlich Nudeln oder Reis. Was das angeht, muss ich mich noch einlesen. Habe gesehen, dass es Fertigessen für Wandertouren gibt, aber das ist so gar nicht meins. Vermutlich sollte da einfach irgendwie getrocknetes Gemüse reichen, dass ich mit in den Topf schmeiße?
    Ich denke, dass ein 550 ml Topf reichen sollte. Das ist dann auch die minimale Größe, in die anscheinend die 100 ml Gaskartusche passt. Zudem gibt es den von Toaks in ultraleicht mit gerade mal 72 g.
    Dann habe ich damit meine Küche komplett.
    Werde mal eine Liste auf lighterpack erstellen und im ersten Post verlinken.

  4. AW: Schottland Wanderung Packliste

    #4
    Beim Essen bin ich ganz pflegeleicht, jedenfalls auf Tour: gefriergetrocknetes Fertigfutter in den Napf, heißes Wasser drauf, warten, essen (das Zeug kommt daheim nicht mal in die Nähe meiner Küche...). Zum Wasserkochen reicht mir der Jetboil. Der ist zwar relativ schwer, hat aber alles dabei: Gaskocher, Windschutz, Wärmetauscher, Topf, Deckel. Als ich mal mit einer Bekannten in einer Bothy kochte, war ich schon beim Nachtisch, als ihr Nudelwasser gerade mal anfing zu kochen. Ich koche übrigens häufig in der Apsis - entweder ist es draußen zu windig, oder es regnet (schneit, hagelt, graupelt, drizzelt), oder die Mücken sind aktiv.

  5. Fuchs
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #5
    Zelt:
    Ich habe seit einem Sommer ein zPacks Duplex und bin begeistert. ich habe damit noch nicht das volle Wetterprogramm durch, aber etwas Wind und Hagel und natürlich einigen Regen gab es schon. Ein Freund hat damit im letzten Jahr eine kräfige Starkregen-Sturm-Gewitter-Dosis gut weggesteckt (weshalb ich mir das überhaupt gekauft habe).
    Schnee hatte wir beide noch nicht damit, ich jedoch letzten Herbst mit einem ähnlichen, kleineren Einwand-Tarptent. War kein Problem.
    Es zieht jedoch deutlich mehr in diesen Zelten, weshalb es drinnen weniger warm wird als in einem Doppeldach-Zelt, bei dem das Innenzelt zudem nicht nur aus Mesh besteht und das Außenzelt bis zum Boden gezogen ist.
    Evtl. sollte also der Schlafsack ein wenig mehr Reserve bieten.

    Schlafsack:
    Ich bin auch bei Daune angekommen, ist prima, wenn du es schaffst, sie trocken zu halten. Evtl. VBL drinnen. Schottland ist zu jeder Jahreszeit tendenziell feucht bis nass.

    Küche:
    Hast du zu Hause unterschiedlich große Töpfe? Probiere mal einen Topf mit 500ml aus. Mir wäre das zu klein. Wenn ich meine Tütensuppe koche, brauche ich dafür schon min. 500 ml Wasser. Dann noch die Suppe rein, dann noch KaPü oder Couscous dazu. Und dann will ich´s auch noch umrühren können.
    Mein Windschutz für den Gaskocher besteht aus 3fach gefalteter Alufolie. Das hält jetzt seit 2 Jahren und 5 Reisen von 2-5 Wochen mit täglichem Kochen.
    Ich koche üblicherweise auch in der Apsis, benutze dort aber dennoch den Windschutz, gegen Zug unter der Türe durch und als Wärmereflektor.
    Probier zu Hause auch mal aus, wie weit du mit einer 100er Gaskartusche kommst. Ich würde damit auf keinen Fall 2 Wochen lang 2x täglich kochen können ... Oder kannst du unterwegs nachkaufen? Das Wasser aus einem schottischen Bach hat noch keine 20°C Ausgangstemperatur.

    Leicht ist schon schön, aber man sollte nicht übertreiben und am Ende frieren, hungern oder die Tour aus anderen Gründen von weggelassenem Gepäck nicht mehr genießen können. Es lohnt sich aber schon, bei jedem Ausrüstungsgegenstand außer auf Nutzen auch auf Gewicht zu achten.

    Schottland ist auch im Herbst (Oktober) sehr schön! Natürlich, wenn das Wetter mitspielt, was zu jeder Jahreszeit Glückssache ist.
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  6. Anfänger im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #6
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Zelt:
    Ich habe seit einem Sommer ein zPacks Duplex und bin begeistert.
    Was für Erfahrungen hast du mit Mücken und anderen Viechern gemacht?

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Leicht ist schon schön, aber man sollte nicht übertreiben und am Ende frieren, hungern oder die Tour aus anderen Gründen von weggelassenem Gepäck nicht mehr genießen können.
    Dann würdest du vermutlich auch eher zu einer Isomatte in regulärer Größe raten? Habe schon von einigen gehört, welche die kleine Größe nehmen und dann unter die Beine den Rucksack legen. Spart bei der Therm-A-Rest NeoAir Uberlite, mit der ich liebäugle, immerhin 100 g.

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Hast du zu Hause unterschiedlich große Töpfe? Probiere mal einen Topf mit 500ml aus.
    Meine beiden kleinsten Töpfe haben 1,5 l. Aber die haben eine Markierung von 0,5 l. Da kann ich ja morgen früh mal Porridge drin kochen. Wobei 100 g Haferflocken mit einer paar Nüssen und Trockenfrüchten kein Problem sein sollten. Abendessen sind dann eher 100 g Reis mit ein bisschen Gemüse. Dazu 300 ml Wasser wird knapp, könnte aber noch gehen. Wobei der 650 ml Topf auch nur 8 g mehr wiegt. Das ist nicht viel und die 100 ml mehr machen vermutlich eine Menge aus.

    Apropro Kochen. Für meine Küche fehlt noch die Wasserreinigung. Nutzt ihr Filter? Oder verwendet ihr entsprechende Wasserreinigungstabletten dafür?

  7. Fuchs
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #7
    Zitat Zitat von chbest Beitrag anzeigen
    Was für Erfahrungen hast du mit Mücken und anderen Viechern gemacht?
    In Bezug auf das Zelt oder auf Schottland?
    Das Zelt hat ein sehr engmaschiges Mückennetz, da kommt nichts durch.
    In Schottland bin ich bisher immer im Herbst (Oktober) gewesen. Da sind von den Mücken und Midges nicht mehr viele unterwegs, zu vernachlässigen. Aber im Farn und in den Wiesen hocken z.T. noch viele winzige Zecken.
    Die kommen nicht durch das Netz des Zeltes, aber beim Wandern und Rasten sammelst du sie ein.


    Dann würdest du vermutlich auch eher zu einer Isomatte in regulärer Größe raten? Habe schon von einigen gehört, welche die kleine Größe nehmen und dann unter die Beine den Rucksack legen. Spart bei der Therm-A-Rest NeoAir Uberlite, mit der ich liebäugle, immerhin 100 g.
    Das habe ich noch nicht ausprobiert mit so einer halben Isomatte. Ob ein untergelegter Rucksack genauso bequem ist und gut isoliert, weiß ich nicht. Probier´s im Garten oder auf einer Wochenendtour mal aus.


    Meine beiden kleinsten Töpfe haben 1,5 l. Aber die haben eine Markierung von 0,5 l. Da kann ich ja morgen früh mal Porridge drin kochen. Wobei 100 g Haferflocken mit einer paar Nüssen und Trockenfrüchten kein Problem sein sollten. Abendessen sind dann eher 100 g Reis mit ein bisschen Gemüse. Dazu 300 ml Wasser wird knapp, könnte aber noch gehen. Wobei der 650 ml Topf auch nur 8 g mehr wiegt. Das ist nicht viel und die 100 ml mehr machen vermutlich eine Menge aus.
    Kannst ja mal eine Konservendose auf 0,5 L zurechtschneiden und als Topf ausprobieren ...



    Apropro Kochen. Für meine Küche fehlt noch die Wasserreinigung. Nutzt ihr Filter? Oder verwendet ihr entsprechende Wasserreinigungstabletten dafür?
    Ich nutze bisher weder - noch.
    In den Gegenden, in denen ich bisher unterwegs war, habe ich das Wasser einfach so aus den Bächen genommen. Musste ich es mal aus einem See nehmen, der mir nicht ganz sicher vorkam, habe ich es abgekocht.
    In Schottland solltest du immer reichlich fließendes Wasser guter/bester Qualität finden.
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  8. AW: Schottland Wanderung Packliste

    #8
    Wenn ich bei einer Wasserquelle ein ungutes Gefühl habe, verwende ich meine aquaventure-Tropfen. Wenn die aufgebraucht sind, brauche ich eine andere Lösung, die Dinger sind anscheinend nicht mehr auf dem Markt.

    Zum Thema Rucksack unterm Schlafsack: Was machst du, wenn du den ganzen Tag im Regen gelaufen bist und der Rucksack trotz Regenhülle nass ist?
    Und, Hand aufs Herz: Machen die 100g so viel aus?

  9. Erfahren

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #9
    Zitat Zitat von chbest Beitrag anzeigen
    Apropro Kochen. Für meine Küche fehlt noch die Wasserreinigung. Nutzt ihr Filter? Oder verwendet ihr entsprechende Wasserreinigungstabletten dafür?
    Habe in Schottland nie gefiltert, aber ich hatte Tabletten für den Notfall dabei.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  10. Fuchs

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #10
    Der Windschutz ist nur 8 cm hoch? Das wird selbst mit kleiner Kartusche wohl wenig Effekt haben. Wir haben die 550ml Tassen als luxuriöse Kaffeetassen - endlich eine ordentliche Portion Kaffee morgens (dummerweise muss neuerdings mehr Pulver mitgenommen werden, wie das so ist mit ul ) - Topf würde ich nicht unter 700 ml gehen (die Volumenangaben beziehen sich gerne auf ganz obere Kante und vielleicht auch Außenmessung) - und breiter, die allerluxuriöseste "Tasse" hier ist die 650ml Version... als Topf passte mir das nicht sonderlich.
    Geändert von Katun (13.09.2019 um 00:05 Uhr)

  11. Fuchs

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #11
    Zur Länge der Isomatte: Wenn dein Setup UL optimiert ist, ist es genau so, dass du in der kältesten Nacht unter guten Bedingungen nicht frierst und unter schlechten Bedingungen (durchnässt, unterkühlt und ausgepowert) nicht erfrierst. In einer Nacht die in die Nähe des Kälte limits kommt merkst du jeden kleinen Zeh, der von der Isomatte rutscht. Meine Isomatte ist genau so lang, wie ich groß bin ... und damit 20 cm zu kurz. Um die fehlenden 20 cm zu ersetzen, nehme ich jetzt auf jede Tour meine leichteste Daunenjacke mit 300 g mit, nachts kommt sie in den wasserdichten Schlafsacksack und bildet ein warmes, bequemes Kopfkissen. Aber: bodenisolierendes Material, um eine torsokurze Isomatte aufzupeppen hat kein Mensch, der einigermaßen vernünftig packt zusätzlich dabei. Mit Schlafsack hast du natürlich schon eiine redundante Daunenfüllung nach unten. Um 100 g Bodenisolierung in der Isomatte durch Isolierung im Schlafsack zu ersetzen, brauchst du aber ca. 500 g mehr Daunen.

    Dein optimales Setup findest du übrigens nicht in Foren, sondern nur durch ausprobieren. Wochenendübernachtungstouren eignen sich da recht gut. Wieviel Isomatte man möchte, kann man mit den ganz billigen Isomatten ausprobieren.

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #12
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Wir haben die 550ml Tassen als luxuriöse Kaffeetassen - endlich eine ordentliche Portion Kaffee morgens.
    Zu Hause finde ich 350 ml Tassen schon luxuriös. Das brauche ich aber nicht beim Wandern. Ich werde den 650 ml Topf nun mal zu Hause austesten und dann gegebenfalls auf eine größere Version umsteigen.


    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Zelt:
    Evtl. sollte also der Schlafsack ein wenig mehr Reserve bieten.
    Werde mir wohl eine Therm‑a‑Rest NeoAir in Kombination zu einem Cumulus Quilt holen. Das Zelt wird wohl ein Zpacks Solplex oder Duplex werden. Beim Zelt ringe ich wegen dem Preis noch mit mir. Aber ich bekomme mich schon noch überzeugt.

    Sollte es besser der Cumulus Quilt 350 oder 450 sein? Was für einen Schlafsack verwendest du im Frühjahr?

    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Dein optimales Setup findest du übrigens nicht in Foren, sondern nur durch ausprobieren.
    Dann werde ich damit demnächst starten.

    Ebenso entschieden habe ich mich für die Montbell Versalite Regenjacke. Extrem leicht und atmungsaktiv, wenn man den Berichten trauen kann. Zudem finde ich die Reißverschlüsse an den Achseln extrem praktisch.
    Weshalb ich mir noch nicht sicher bin, ob ich die Montbell Versalite Regenhose haben möchte. Die hat keine Reißverschlüsse, soweit ich das gesehen habe. Dieses Jahr bin ich sehr viel mit Regenhose gewandert, die nur an der Hüfte, den Knien und am Hosenbund befestigt war. Auf diese Weise hatte ich eine gute Luftzirkulation und bin doch trocken geblieben. Deshalb ist eine Alternative zu der Hose ein selbstgenähter Regenkilt. Andererseits kann die Regenhose auch als weiterer Layer verwendet werden, falls es sehr warm wird. Darüber werde ich noch nachdenken.

    Auch nicht sicher bin ich, ob ich noch eine Daunenjacke einpacken soll. In den Alpen hatte ich Temperaturen unter 0°C und da haben Funktionsunterhemd, T-Shirt, Fleece und Regenjacke noch vollkommen ausgereicht.
    Andererseits bin ich am Überlegen, die Montbell Plasma 1000 gleich mitzubestellen, da ich für zu Hause derzeit eh keine Winterjacke habe und die Jacke als Backup einfach eingepackt werden kann. Da bin ich am überlegen die direkt mitzubestellen.

    Als weiterer großer Punkt ist noch das Schuhwerk offen. Derzeit habe ich ja noch die schweren Bergstiefel. Da ich viel von Trailrunnern gehört habe, möchte ich die mal ausprobieren. Da scheint bei den Amis die Firma Altra der Standard zu sein. Muss ich mal schauen, ob ich das hier im Norden finden kann. Was für Schuhwerk habt ihr in Schottland verwendet?

  13. Gerne im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #13
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Schlafsack:
    Ich bin auch bei Daune angekommen, ist prima, wenn du es schaffst, sie trocken zu halten. Evtl. VBL drinnen. Schottland ist zu jeder Jahreszeit tendenziell feucht bis nass.
    Wieso einen VBL? Der User möchte die Tour doch "im späten Sommer" machen, und ein VBL nutzt meiner Ansicht nach nur bei Frosttemperaturen etwas. Soll ja verhindern, dass sich der nächtliche Schweiß in den Daunensack überträgt. Und das ist im Sommer weniger der Fall.
    (hier ein Ods-Link dazu: https://www.outdoorseiten.net/wiki/V...er_Liner_(VBL))

  14. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #14
    Zitat Zitat von Jens1502 Beitrag anzeigen
    Wieso einen VBL? Der User möchte die Tour doch "im späten Sommer" machen, und ein VBL nutzt meiner Ansicht nach nur bei Frosttemperaturen etwas. Soll ja verhindern, dass sich der nächtliche Schweiß in den Daunensack überträgt. Und das ist im Sommer weniger der Fall.
    Ich schwitze im Sommer im Schlafsack auch. Und wo sollte die Feuchtigkeit wohl hingehen wenn nicht in den Schlafsack?
    Im Sommer kannst du Glück haben und die Daune tagsüber leichter wieder trocken bekommen - vorausgesetzt es ist warm und die Sonne scheint/der Wind weht und du hast Lust und Zeit, deinen Schlafsack zum Trocknen aufzuhängen. Was in Schottland nicht immer der Fall ist.

    Ein VBL verhindert das ganze Jahr über, dass deine Transpiration in die Daunen geht.
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  15. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #15
    Regenhose:
    Ich habe die Berghaus PacLight. Die hat 2-Wege-Reißverschlüsse über die gesamte Beinlänge. Wenn es gerade mal nicht so doll regnet, öffne ich von oben her den Reißverschluss und habe eine prima Lüftung, ohne die Hose jedesmal ausziehen zu müssen.
    Das An- und Ausziehen (mit Schuhen) geht natürlich auch viel einfacher, wenn man die Hosenbeine bis obenhin öffnen kann.

    Schuhe:
    Für alpines Gelände bin ich mittlerweile ganz auf Trailrunner umgestiegen. Da finde ich die einfach super.
    Für Schottland/Lappland bin ich mir noch nicht so sicher. Im Gegensatz zum Gebirge laufe ich dort den ganzen Tag durch überwiegend nasses bis sumpfiges Gelände und nasse Grashänge (wenn ich mich nicht auf Forstwege beschränken will). Ob da nicht doch festere Bergschuhe hilfreicher sind?
    (Nasse Füße habe ich in allen Schuhen bekommen, auch in hohen Lederstiefeln, die ich mit viel Zeit und Hingabe gewachst habe.)
    Geändert von Meer Berge (15.09.2019 um 19:37 Uhr)
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  16. Erfahren
    Avatar von Heather
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #16
    Re Schuhe: Das ist schwer. Es gibt Leute die schwoeren in Schottland einfach nur auf Gummistiefel, dann gibt es Herrn Heather, der auf Trailrunners ohne Goretex Membran (!) schwoert, damit das Wasser auch wieder raus laufen kann. Ich liebe meine ledernen Stiefel und Gamaschen, aber bin auch schon in Crocs in Schottland wandern gewesen, weil es einfach so nass war, dass es keinen Sinn mehr gemacht hat die Watschuhe auszuziehen.

    Ich wuerde dir gerne einen guten Rat geben, aber in all den Jahren die ich in Schottland lebe und wandere habe ich nur gelernt, dass das jeder selbst mit sich ausmachen muss. Ich ziehe die Lederstiefel vor, weil ich es immer mit viel Muehe schaffe sie einigermassen trocken zu halten. Herr Heather hat schon lange alle Hoffnung auf trockne Fuesse verloren. Also, "nimm dir ausreichend Wechselsocken, Compeed und Tape mit" ist der einzige gescheite Ratschlag, der mir so einfaellt.

  17. Fuchs

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #17
    Zu Hause finde ich 350 ml Tassen schon luxuriös. Das brauche ich aber nicht beim Wandern. Ich werde den 650 ml Topf nun mal zu Hause austesten und dann gegebenfalls auf eine größere Version umsteigen.
    450 zu Hause für Cowboykaffee. Der Witz ist eben, dass die ul Toaks quasi immer noch leichter sind als andere kleinere. Mit dem 650 wollte Wasser oft ewig nicht richtig kochen - wenn ich die Geduld verlor und schon mal Kaffeepulver reinmachte, kochte es fix über... mit dem breiteren 700 bilde ich mir ein, es geht genauso gut wie mit dem Alutopf. Man kann auch besser umrühren, allerdings habe ich darauf verzichtet, Nudeln im 650 auszuprobieren.

    Aber ich bin schon froh, dass du nicht die Uberlite anschaffst.

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #18
    Zitat Zitat von Boehminator Beitrag anzeigen
    Wie auch immer ob Quilt oder Comforter die Isomattenadaption mit den T-Stoppern (die genannten Knebel sind ja nirgends auffindbar) und den Knopflochgummis werde ich wohl so oder so anwenden, denn die finde ich genial im Vergleich zu den Gummistrapsen von Cumulus.
    Nach dem Lesen von diesem Thread und den darin verlinkten Artikeln, werde ich mir wahrscheinlich einen CUMULUS Comforter L430 kaufen und diesen modifizieren. Die 500 Version dürfte zu viel des Guten sein, für Schottland um diese Jahreszeit?

    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Man kann auch besser umrühren, allerdings habe ich darauf verzichtet, Nudeln im 650 auszuprobieren.
    Vermutlich werde ich mir am Dienstag Nudeln machen können, weil dann mein 'Herd' ankommt. Werde hier posten, wie es gelaufen ist. Mal sehen, was für Ramen- und Reisnudeln ich im Supermarkt finde.

    Zitat Zitat von Heather Beitrag anzeigen
    Also, "nimm dir ausreichend Wechselsocken, Compeed und Tape mit" ist der einzige gescheite Ratschlag, der mir so einfaellt.
    Ausreichend Wechselsocken bedeutet noch ein zweites Paar im Rucksack? Compeed habe ich immer dabei. Wobei ich die letzten Wanderungen auf drei Pflaster reduziert hatte. Habe sie nur noch an Mitwanderer vergeben und selbst keinerlei Probleme mehr gehabt. Müsste ich die Anzahl wohl wieder erhöhen?
    Ansonsten werde ich es mal mit dem Trailrunner Tipp ohne Gor Tex es versuchen. Machen sie über den Teich ja auch. Am Anfang fand ich die Videos vom Furten mit Trailrunnern befremdlich. Mittlerweile habe ich mich an den Anblick gewohnt.

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Regenhose:
    Ich habe die Berghaus PacLight. Die hat 2-Wege-Reißverschlüsse über die gesamte Beinlänge. Wenn es gerade mal nicht so doll regnet, öffne ich von oben her den Reißverschluss und habe eine prima Lüftung, ohne die Hose jedesmal ausziehen zu müssen.
    Das An- und Ausziehen (mit Schuhen) geht natürlich auch viel einfacher, wenn man die Hosenbeine bis obenhin öffnen kann.
    Da bin ich mir noch nicht sicher. Ich liebe Reißverschlüsse. Andererseits sind 228 g statt 91 g auch eine ganz schöne Ansage. Und dann ist da ja noch die Alternative eines Regenkilts.

  19. Erfahren
    Avatar von Heather
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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #19
    Zitat Zitat von chbest Beitrag anzeigen
    (schnipp) Ausreichend Wechselsocken bedeutet noch ein zweites Paar im Rucksack? Compeed habe ich immer dabei. Wobei ich die letzten Wanderungen auf drei Pflaster reduziert hatte. Habe sie nur noch an Mitwanderer vergeben und selbst keinerlei Probleme mehr gehabt. Müsste ich die Anzahl wohl wieder erhöhen?
    Ansonsten werde ich es mal mit dem Trailrunner Tipp ohne Gor Tex es versuchen. Machen sie über den Teich ja auch. Am Anfang fand ich die Videos vom Furten mit Trailrunnern befremdlich. Mittlerweile habe ich mich an den Anblick gewohnt.(schnipp)
    *** Warnung, ich habe eine Novelle geschrieben! Wer das nicht lesen moechte sollte jetzt aufhoeren zu lesen***

    Ja, mehr als ein Paar Socken mitnehmen. Wenn du Glueck hast verfluchst du nur das unnoetige Gewicht, wenn du Pech hast geht's dir wie einer Freundin von mir. Die ist auf Tour mit beiden Fuessen in ein bog-hole rein, stand bis zum Knie im Schmaddel, und weil es nur geregnet hat wurde auch nichts mehr trocken. Das hatte dann schlechte Auswirkungen auf die Fuesse und hat die Stimmung ueber die naechsten Tage nicht gerade gefoerdert, weil alle ihre Socken irgendwann nass waren und sich nicht trocknen liessen.

    Pflaster nehme ich auf laengerer Tour mehr mit, wegen des Feuchtigkeitsproblems. Meine ledernen Klumpen sind halt wasserdicht. Will heissen, wenn ich Wassereinbruch habe, kriege ich das Wasser da auch nicht so schnell wieder raus. Staendig aufgeweichte Haut zu haben kann dann halt dazu fuehren, dass ich vermehrt Blasen kriege.

    Herr Heather mit seinen Trailrunnern ohne Goretex hat das Problem nicht. Da laeuft das Wasser rein, und weil die Dinger keine Membran haben, laueft es auch wieder raus. Dessen Fuesse koennen halt zwischendrin trocknen. Da muss er es auch nicht so genau nehmen mit dem bog-hole jumping, wie ich, oder beim furten jedesmal die Gamaschen runter, die Stiefel und Socken ausziehen, Hosen hochkrempeln, Crocs an alles wieder aufladen und dann auf der anderen Seite umgekehrt. Er kommt da ueberall zuegig durch.

    Ich kann dir nicht sagen was besser ist, weil das ja auf persoenlichem Empfinden basiert. Die Trailrunner sind auf jeden Fall leichter und in einigen Faellen praktischer. Mir bieten sie aber nicht genug Halt um die Knoechel herum fuer's eigene Wohlbefinden. Das ist der Grund warum ich die Stiefel habe - uebrigens bewusst auch ohne Goretex und rein aus Leder, weil die Witterung und das Terrain in Schottland irgendwann alles aus Stoff klein kriegen.

    Also, wenn dir die Trailrunner gefallen, dann probier' sie aus. Herr Heather und viele Andere schwoeren darauf und ich kann das auch gut nachvollziehen.

  20. Anfänger im Forum

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    AW: Schottland Wanderung Packliste

    #20
    Zitat Zitat von Heather Beitrag anzeigen
    Also, wenn dir die Trailrunner gefallen, dann probier' sie aus. Herr Heather und viele Andere schwoeren darauf und ich kann das auch gut nachvollziehen.
    Das werde ich - mit einem extra Paar Socken und Blasenpflastern im Gepäck.

    Ansonsten habe ich mich nun zu einem Zpacks Plexamid als Unterschlupf durchgerungen. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es das Geld wert ist. Aber wie jemand anderes Mal gesagt hat, wenn man gegen rechnet, was man im 'normalen' Urlaub fürs Hotel ausgibt, dann geht es. So kann ich es mir zu mindestens schön rechnen.

    Das Schlafsystem ist mit CUMULUS Comforter L430 und der Therm-a-Rest UberLite auch komplett. Modifikationen müssen noch angebracht werden.

    Beim Rucksack stehe ich gerade vor einem ähnlichen 'Problem'. Am besten gefällt mir der ZPacks Arc Blast. Habe aber auch schon gute Anleitungen gesehen, wie man sich so einen Rucksack selbst näht. Der wäre dann allerdings ohne Rahmenkonstruktion. Gewichtmäßig ist er mit 595 g nicht zu schlagen. Wobei meine Konfiguration auf ein paar mehr Gramm kommen wird.
    Gute Alternativen sind der Osprey Levity 45. Aber mit 830 g und nicht wasserdicht ist er schon recht abgeschlagen.
    Eine wirkliche Alternative scheint der HYBERG ATTILA X zu sein. Endlich mal etwas nicht importiertes und mit 605 g nicht wesentlich schwerer als der Arc Blast. Zudem wären Gurttaschen eine Modifikation, die ich am ZPacks vornehmen würde.
    Weiterhin eine Alternative ist noch der Weitläufer Agilist. Mit 546 g spielt er in einer ähnlichen Liga, ist ja auch ein wenig kleiner.
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem der Rucksäcke gemacht? Ist ja noch ein wenig, bis ich mich entscheiden werde, da ich erst die komlette andere Ausrüstung zusammenstellen werde.

    Apropro Modifikationen am Rucksack: hat jemand von euch Wasserfalschen am Schultergurt ausprobiert? Wenn jemand da eine gute Anleitung hat wäre es praktisch. Sieht nicht so kompliziert zu machen aus.

    Bei der Kleidung für den Oberkörper bin ich soweit auch durch. Es wird ein langärmeliges Funktionsunterhemd, ein Funktionsshirt, eine Daunenjacke und eine Regenjacke werden. Damit sollte ich sehr viele Temperatur- und Wetterbereiche abdecken und wohl alle, die auftreten können.

    Bei der Kleidung für die Beine bin ich mir noch nicht sicher. Schwanke zwischen drei Konzepten. Konzept 1 ist das Konzept von derSammy:
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Also quasi für jede Region ein Teil. Entweder genauso mit 3/4 Hose und Wadenstulpe oder klassischer mit einer Ziphose. Die Ziphose kommt auf gute 300 g, das Konzept von Sammy müsste ein bisschen drunter liegen. Vorteil der Ziphose ist, man kann sich noch recht gut in der Öffentlichkeit zeigen. Und 300 g für die 'normalen' Beinkleider ist nicht zu viel, vor allem weil ich sehr gerne mit langen Hosen wandere. Zum einen Verbrauche ich meiner Beinlänge ansonsten ungemein viel Sonnenöl und die Mücken, Bremsen und sonstige Viecher mögen mich zu gerne. Die Mücken waren irgendwann egal, aber Bremsenstiche müssen nicht unbedingt sein.
    Konzept 2 wäre Thights und Shorts. Hilft zu mindestens gegen Zecken. Gewichtsmäßig ist es bei meiner jetzigen Lauhose ein wenig drüber, weil die Hose mal eben 300 g auf die Waage bringt. Ist allerdings auch nur zum Laufen bei Minustemperaturen gedacht. In milden Winter - wie dem letzten - ziehe ich sie auch gar nicht an. Dazu kommt noch die Shorts mit 120 g oder so. Mit einer leichteren Thights bekommt man die Kombination sicherlich auch auf 300 g. Von daher ist es gewichtsmäßig sehr ähnlich. Allerdings habe ich noch nicht getestet, wie es ist den ganzen Tag mit so ner Leggings herumzulaufen. Betont sicherlich meine langen Beine noch ein wenig mehr. Da kann ich mich auf der Hütte sicherlich nicht mehr vor Damen retten. Wobei es schon interessant aussehen würde, weil ich dann bis auf die Trailrunner das gleiche wie beim Joggen anziehe. Und so unähnlich sind die Trailrunner den Laufschuhen auch nicht.
    Konzept 3 ist das Konzept, das viele Thruhiker verwenden und auch hier zu lande bei den SUL Wanderern verwendet wird. Die Shorts und dazu eine Windhose. Wobei ich mit der Windhose mit 180 g und der Shorts auch genau bei den 300 g landen würde.

    Gewichtsmäßig liegen die Konzepte sehr nahe bei einander. Wärmemäßig vermutlich auch. Wobei die Windhose vermutlich noch am wärmsten sein wird. Am zivilisationstauglichsten wird wohl das Konzept der Zipp Off Hose sein. Praktisch wird bei der Tight sein, dass der Einstieg in eine Regenhose einfacher ist. Andererseits kann man bei der Windhose auf eine komplette Regenhose verzichten und einen Kilt anziehen. Welche Konzepte habt ihr ausprobiert? Wo sehr ihr für euch die Vor- und Nachteile? Als nächstes werde ich wohl Konzept 2 ausprobieren. Einfach weil ich es schon hier habe.

    Die weitere Kleidung werde ich wohl so übernehmen. Hut, Mütze, Schal und leichte Handschuhe. Elektronik ebenso.

    Eine größere Baustelle ist noch das Erste Hilfe Pack. Derzeit setzt es sich zusammen aus:

    Compeeds 12g
    Schere 13 g
    Pflastertape 21 g
    Latexhandschuhe 11 g
    Dreieckstuch 20 g
    Sterile Kompresse 0 g
    Pflaster Set 8 g
    Mulbinde 7 g
    Zeckenkarte 5 g
    Verpackung 48 g

    Kompass 13 g
    Stirnlampe 71 g

    Was kann eurer Meinung nach raus? Habe mal irgendwo den Kommentar gelesen, dass man damit eh nicht umgehen könne und es deswegen kann. Das ist bei mir nicht so. Zu mindestens was das erste Hilfe Zeug angeht. Ob mir der Kompass etwas bringen wird, weiß ich nicht.
    Die Schere werde ich durch mein Schweizer Taschenmesser ersetzen, das mit 21 g zwar leicht schwerer ist, dafür aber auch ein paar mehr Dinge bereitsstellt. Und eine Pinzette musste ich mir dieses Jahr von jemanden leihen.
    Merkwürdig finde ich, dass so viele Leute Ibus mitnehmen. Schmerzmittel gönne ich mir nur, wenn ich vor Schmerzen nicht schlafen kann. Bisher nur in den ersten Tagen nach einer OP vorgekommen.

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