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  1. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #21
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Hier ein Bild der Fläche. Sie ist etwa 350 m² groß.
    Da sie 25 Jahre gemäht wurde (mit Rasenmäher...und oft) sieht sie jetzt nach einem Jahr ohne mähen so aus.
    Auf der gegenüberliegenden Seite ist noch eine Fläche von 150m².
    Im Bestand gibt es Schafgarbe, Johanniskraut, Disteln, Gänseblümchen ????.
    Im September werden die Flächen mit einem Mulcher bearbeitet. Nächstes Jahr soll eingesäht werden.
    Mir schwebt vor, ein paar optische Punkte in die Wiese einzusähen.
    Wegwarte, Klatschmohn, Kornblume, Glockenblume...

    Da es ein touristisches Ausflugsziel ist, sollte eben es auch optisch etwas hermachen.

    Schöne Wiese, auch gute Strukturen durch den Hügel etc.

    Wenn eine Wiese mit Rasenmäher gemäht wurde, war das wahrscheinlich nur möglich, wenn man das mehrfach im Jahr macht, da die meisten Rasenmäher kein höheres Gras als ca. 20 cm packen. Dadurch werden in solchen Rasen v.a. Arten gefördert, die Blattrosetten (Löwenzahn, Gänseblümchen etc.) haben oder sonstwie mit häufigem Schnitt zurecht kommen. Wenn das Gras und sonstige Blütenpflanzen höher werden dürfen und dadurch aussamen können, bevor ein- oder zweimal im Jahr gemulcht wird (oder besser gemäht mit Abräumen des Mahdguts), kommen alleine dadurch viele neue Arten hoch, deren Saatgut wahrscheinlich jetzt schon im Boden steckt. Einfach also mal abwarten, bis sich eine Glatthaferwiese oder eine Magerwiese entwickelt.

    Wegwarte, Klatschmohn, Kornblume haben aus meiner Sicht in einer natürlich blütenreichen Mähwiese nichts verloren und verdrängen eher andere, natürlich dort vorkommende Arten. Wenn dann kommen Wegwarte und Klatschmohn dort natürlich noch vereinzelt am Wegrand vor. Glockenblumen hat viele Arten, in der Saatgutmischung ist ziemlich sicher die nicht dorthin passende Art drin. So eine Einsaat würde die Wiese deutlich abwerten.

    Wie wäre es mit einem Kompromiss? Die zentrale Fläche darf extensiv gepflegte Wiese bleiben und sich weiter entwickeln. Am Zaun machst du einen 1m breiten Streifen frei, in den du die Saatgutmischung einsähst. Das ergänzt sich vielleicht gut, sowohl fürs Optische als auch für Insekten. Nur mal so als Idee.

  2. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #22
    der Rain an der Fläche hat sehr viele kahle Stellen.
    Da soll die Wegwarte hin.
    Neben der Fläche ist ein Weide mit Klatschmohn, Glockenblumen und Kornblumen.
    Doch bevor die ihre Samen verbreiten...Haben es die Kühe abgefressen.
    Mähen und abrechen ist ohne weiters möglich.
    Einige Hersteller von Wildblumensamen empfehlen aber mulchen.

    Gruß Peter
    Geändert von peter-hoehle (29.08.2019 um 10:40 Uhr)
    Wir reis(t)en um die Welt, und verleb(t)en unser Geld.
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  3. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #23
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    der Rain an der Fläche hat sehr viele kahle Stellen.
    Da soll die Wegwarte hin.
    Neben der Fläche ist ein Weide mit Klatschmohn, Glockenblumen und Kornblumen.
    Doch bevor die ihre Samen verbreiten...Haben es die Kühe abgefressen.
    Mähen und abrechen ist ohne weiters möglich.
    Einige Hersteller von Wildblumensamen empfehlen aber mulchen.

    Gruß Peter
    Wenn die Wegwarte in diese kahlen, lückigen (=hochwertigen, weil viele Heuschrecken und Wildbienen z.B. darauf angewiesen sind) Flächen hin möchte und sie eine Chance dort hat, wird sie es als häufige Art früher oder später alleine dorthin schaffen. Genauso verhält es sich mit den Blumen auf der Weide nebendran, auch die werden rüber wandern zu dir. Dass sie in der Weide vorkommen, beweist, dass sie dort aussamen können. Sie kommen nicht trotz, sondern wegen der Kühe dort vor, auch wenn die Kühe gerne Pflanzen fressen. Ruhig mal Danke sagen bei denen

    Die Saatguthersteller empfehlen Mulchen, weil es einfacher geht als Abräumen. Und weil ihnen die Auswirkungen auf sonstige Arten wahrscheinlich einigermaßen egal sind Mulchen ist OK, wenn es nicht zu spät im Jahr stattfindet (bis Mitte August) und es kleine Pflanzenteile sind. Wenn ich in meiner Streuobstwiese im Juni von Hand sense, bleiben die langen Heuplacken einfach liegen und verrotten nur sehr langsam und unvollständig. Das verhindert lückige Stellen und dass neue Pflanzen an der Stelle hochkommen, verfilzen nennt man das. Mulchen ist OK, abräumen aber immer besser, auch weil die Nährstoffe aus dem Mahdgut nicht wieder in den Boden kommen und somit rausgeschafft werden aus der Wiese, Ausmagerung ist die gewünschte Folge.
    Geändert von nunatak (29.08.2019 um 12:35 Uhr)

  4. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #24
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Schöne Wiese, auch gute Strukturen durch den Hügel etc....
    Wie wäre es mit einem Kompromiss? Die zentrale Fläche darf extensiv gepflegte Wiese bleiben und sich weiter entwickeln. Am Zaun machst du einen 1m breiten Streifen frei, in den du die Saatgutmischung einsähst. Das ergänzt sich vielleicht gut, sowohl fürs Optische als auch für Insekten. Nur mal so als Idee.
    Sehr guter Tipp. Danke dafür.
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wenn die Wegwarte in diese kahlen, lückigen (=hochwertigen, weil viele Heuschrecken und Wildbienen z.B. darauf angewiesen sind) Flächen hin möchte und sie eine Chance dort hat, wird sie es als häufige Art früher oder später alleine dorthin schaffen. Genauso verhält es sich mit den Blumen auf der Weide nebendran, auch die werden rüber wandern zu dir. Dass sie in der Weide vorkommen, beweist, dass sie dort aussamen können. Sie kommen nicht trotz, sondern wegen der Kühe dort vor, auch wenn die Kühe gerne Pflanzen fressen. Ruhig mal Danke sagen bei denen

    ...abräumen aber immer besser,...Ausmagerung ist die gewünschte Folge.
    Also vor dem Ausähen schlau machen...dafür ist ja das Forum da.

    Gruß Peter
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  5. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #25
    Hier im Faden darf gerne auch über andere Projekte, Probleme usw. diskutiert werden...
    solange es um das Thema "Wildblumenwiese" geht.
    (aber bitte beim Thema bleiben)

    Gruß Peter
    Geändert von peter-hoehle (30.08.2019 um 16:00 Uhr) Grund: schreipppfeler
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  6. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #26
    Heute sind 600 Gramm Wildblumensamen geliefert worden.
    Schon fertig gemischt mit 6000 Gramm Maisschrot.
    Es sind 38 verschiedene Blumensorten.
    Jetzt fehlt nur noch eine Periode mit Regen.
    Dann geht`s los.

    Gruß Peter
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  7. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #27
    Zitat Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
    Oder bei so nem Shop

    https://www.rieger-hofmann.de/home.html

    Kann man zumindest gucken was es so gibt.
    Dort habe ich den Samen gekauft.
    Mit Aussaatanleitung und Aufschlüsselung der Blumenarten.
    Alles Blumensamen aus Mitteldeutschland.
    Jetzt ist Geduld gefragt.

    Gruß Peter
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  8. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #28
    Ich drück' die Daumen, dass es was wird.

    Also ich habe schon (alles mögliches Selbstgesammeltes) letzten Herbst ausgesät.

    Und ich habe ca 400 Wildblumen gezogen. Die stehen jetzt hier in Hagen im Gewächshaus, und ich kann nicht nach Hessen.
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
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  9. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #29
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Dort habe ich den Samen gekauft.
    Mit Aussaatanleitung und Aufschlüsselung der Blumenarten.
    Alles Blumensamen aus Mitteldeutschland.
    Jetzt ist Geduld gefragt.

    Gruß Peter
    Viele Erfolg und Freude damit!
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll." Georg Christoph Lichtenberg

  10. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #30
    Ganz Toll und viel Glück, Peter. Ich warte auch. Habe im Garten an verschiedenen Stellen schon entsprechende Saat ausgebracht.
    Ditschi

  11. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #31
    Viel Erfolg, Peter! Ich hab im Garten auch schon ausgesät. Meine Samen in den Balkonkästen sprießen bereits.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  12. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #32
    Hier maldie Liste, was da so alles drin ist.



    Bin gespannt,wie das Experiment ausgeht.
    Es sollen ja 600 m² Blumenwiese werden.
    Wenn das nur nicht so lange dauern würde.

    Gruß Peter
    Geändert von peter-hoehle (02.04.2020 um 08:55 Uhr) Grund: schreippfehler
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  13. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #33
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Hier maldie Liste, was da so alles drin ist.



    Bin gespannt,wie das Experiment ausgeht.
    Es sollen ja 600 m² Blumenwiese werden.
    Wenn das nur nicht so lange dauern würde.

    Gruß Peter
    Bin auch mal gespannt und wünsch dir viel Erfolg. Wie gehst du vor beim Einsähen? Wahrscheinlich wird es am besten sein, offene Flächen zu schaffen zur Einsaat, damit die Keimlinge eine Chance haben hochzukommen. In einer dichten Wiese haben die sonst kaum Chancen. Interessant wäre es auch über die Jahre zu verfolgen, wie sich die Artenzahlen entwickeln. Die Arten in der Liste haben teilweise hohe Ansprüche an magere Verhältnisse und kommen eher in über viele Jahre etablierte mageren Glatthaferwiesen und Magerrasen vor. Dazu werden sich nur Arten auf deiner Wiese halten, die zu deinen Boden- und allgemeinen Standortverhältnissen passen. Berg-Sandglöckchen wächst z.B. bevorzugt auf trockenen Sand-Magerrasen oder an kalkarmen felsigen Stellen, dazu selten auf Brachflächen. Kleine Bibernelle und Wiesen-Salbei können sich nur mit der Zeit etablieren, wenn du einen kalkhaltigen Boden hast.

    Ich schätze mal, dass sich ca. 10-20% der Arten etablieren werden, das wäre auch schon ein Erfolg. Evtl. muss man in den nächsten Jahren auch nochmal nachsäen. Ganz wichtig natürlich auch, nicht mehr als 2- max. dreimal pro Jahr mähen. Das erste Mal evtl. sehr früh Anfang April, um Nährstoffe rauszubekommen und die dichte Grasschicht zu reduzieren. Die wichtigste Mahd dann nicht vor Ende Mai und vielleicht nochmal im August/September, je nachdem wie hoch die Wiese steht.

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #34
    Und nicht enttäuscht sein, wenn (scheinbar) wenig aufgeht: Viele Blumen, gerade die dauerhaften Arten, bilden im ersten Jahr nur Blätter und blühen erst ab dem zweiten, oder dritten.
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  15. Dauerbesucher
    Avatar von Feurio
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #35
    Hallo Peter,

    ich darf sowas ja beruflich machen und kann Dir wohl auch ein paar Tipps geben. Grundsätzlich kann ich eigentlich allem was Nunatak und Sarekmaniac bisher gesagt haben zustimmen und dir erstmal zur gelungenen Saatgut-Wahl gratulieren.
    Gerade unter "Bienenweide" kursiert leider viel Mist, auch viele "regionale" Mischungen werden halt regional mit exotischem Saatgut produziert... das ist leider für Laien oft extrem undurchsichtig.
    Grundsätzlich gilt eben (wie schon gesagt), dass nur die heimischen Wildpflanzen (also nicht Sonnenblumen oder "Bienenfreund" Phacelia etc.) für die Biodiversität relevant sind, und hier eben idealerweise die regional vorkommenden.

    Mich würde nun auch interessieren, wie Du die Ansaat bewerkstelligen willst? 600 m2 sind ja eine Ansage, und wie Nunatak gerade geschrieben hat: bitte nicht einfach in den Bestand einsäen, dann passiert genau gar nichts.
    Für eine Ansaat brauchst Du immer offenen Boden. Am Schnellsten geht es wohl mit einem Bagger, der dir die Grasnarbe abzieht, dann kannst Du einsäen. Oder Du leihst Dir eine Rasenschälmaschine und fährst die ganze Fläche damit ab, danach kannst Du die Grasnarbe selbst abrollen (und idealerweise anderswo für neue Strukturen anhügeln). Ist bei kleinen (Garten-)Flächen eine super Möglichkeit, aber bei 600 m2 schon ein gescheite Arbeit.
    Wenn der Oberboden dann sehr lehmig ist wäre es außerdem empfehlenswert eine 1-2 cm dünne Schicht Waschsand (0/2) auszubringen und einzurechen, das erleichtert das Anwachsen.

    Nach der Aussaat anwalzen nicht vergessen!

    Und wenn Du die Fläche nicht selbst einigermaßen feucht halten kannst, würde ich empfehlen, (nach dem Walzen) ganz ganz dünn (0,5cm vielleicht) nach der Aussaat zu mulchen. Das ist heikel, weil der Boden nicht bedeckt werden soll, dann erstickt die Aussaat; aber eine feine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit halt besser zur Keimung zurück. Mulchen könntest Du gut mit dem Mähgut der jetzigen Wiese.

    Wenn dann im Mai die Ansaat schön schießt musst Du gut aufpassen was da alles daher kommt. Im Oberboden sind ja abertausende Samen, und es kann gut sein dass da einige Ackerunkräuter auflaufen (Melden und andere einjährige). Dann musst du einen Schröpfschnitt machen (Mähgut abräumen) und das so lange wiederholen bis diese einjährigen ausbleiben. Deinen Wiesenarten macht das nichts, die machen im ersten Jahr eh hauptsächlich ihre Rosetten.

  16. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #36
    Das da nicht alles aufgeht wie Radischen im Frühbeet ist schon klar.
    Die Flächen sind letztes Jahr im Spätherbst gemäht und gemulcht worden.
    Es wird also eine umbruchfreie Aussaat. Mal sehen was passiert.
    Vom Hersteller gibt es auf seiner Internetseite sehr viele Tipp`s.

    Gruß Peter
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  17. Dauerbesucher
    Avatar von Feurio
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #37
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Das da nicht alles aufgeht wie Radischen im Frühbeet ist schon klar.
    Die Flächen sind letztes Jahr im Spätherbst gemäht und gemulcht worden.
    Es wird also eine umbruchfreie Aussaat. Mal sehen was passiert.
    Vom Hersteller gibt es auf seiner Internetseite sehr viele Tipp`s.

    Gruß Peter
    Die Methode ist auf jeden Fall tricky und braucht viel Geduld und Feingefühl mit den Pflegeschritten - und die volle Blüte erreichst Du so halt erst langsam über die Jahre.
    Da Du die optische Wirkung als relevanten Punkt genannt hattest wäre es vielleicht eine Idee, kleine Bereiche (vielleicht 100 m2) mit der Rasenschälmaschine wie genannt zu bearbeiten, dann hättest Du dort schon dieses Jahr eine schöne Erstblüte und nächstes Jahr ein kleines Blütenmeer, bis die Restfläche nachgezogen hat.

  18. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #38
    Zitat Zitat von Feurio Beitrag anzeigen
    ...Da Du die optische Wirkung als relevanten Punkt genannt hattest wäre es vielleicht eine Idee, kleine Bereiche (vielleicht 100 m2) mit der Rasenschälmaschine wie genannt zu bearbeiten, dann hättest Du dort schon dieses Jahr eine schöne Erstblüte und nächstes Jahr ein kleines Blütenmeer, bis die Restfläche nachgezogen hat.
    In der Fläche ist ein Rain mit ~70m². Dort ist die Grasnarbe schon weg. Dort wird das Saatgut ektra eingeharkt.
    Danke für die Tipp`s.

    Gruß Peter
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #39
    OT: Zu Thema habe ich nichts zu sagen, außer dass ich mich sehr drüber freue! Musste wegen Bauarbeiten etc. die Rasenfläche vorm Haus neu machen (ca. 250 m²) und will neben Spiel- und Toberasen auch viele Blumen- und Kräuterstellen haben. Da freue mich ich mich über die Anregungen hier!

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    Avatar von Feurio
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    AW: Anlegen einer Wildblumenwiese

    #40
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    OT: Zu Thema habe ich nichts zu sagen, außer dass ich mich sehr drüber freue! Musste wegen Bauarbeiten etc. die Rasenfläche vorm Haus neu machen (ca. 250 m²) und will neben Spiel- und Toberasen auch viele Blumen- und Kräuterstellen haben. Da freue mich ich mich über die Anregungen hier!
    Wenn Du eh am Haus was ganz neu machen musst und noch nicht wieder verfüllt hast: lass Dir für die Blumenwiese keinen Oberboden liefern sondern nimm rein mineralisches Substrat, also Kies oder Schotter (aber wichtig: mit Feinanteil, also z.B. 0/32er - d.h. die kleinsten teile sind 0 die größten 32mm; der Nullanteil ist entscheidend). Natürlich lokal beziehen. Darauf dann 1-2cm unkrautfreien Grünkompost (Güteklasse A) einrechen und eine Magerwiese einsäen. Blüht noch bunter und die Artenvielfalt ist im Zweifel noch größer!

    Als Tipp vielleicht noch die Seite vom Naturgarten e.V:: naturgarten.org. Dort gibt es eine gute Übersicht über Bezugsquellen von Saatgut, Wildpflanzen etc., und auch ein paar nette Videos.

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