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  1. Dauerbesucher
    Avatar von karlson
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    AW: Isomatte für extreme Winterbedingungen

    #21
    Zitat Zitat von crunchly Beitrag anzeigen
    Was den Schlafsack angeht, gibts zB. von Moutain Equipment eine Militär Variante mit Gore Hülle. Hier zwar ausverkauft aber im Netz sind öfter welche zu finden.

    http://bundeswehrshop1.de/KSK-Einsat...tain-Equipment
    Die sind mit Vorsicht zu genießen, denn viele davon sind schon ziemlich platt. Teilweise bekommt man auch die etwas neuere Variante aus der Produktion von Carinthia. Die von ME sind 2010 produziert, die von Carinthia 2014. Die TL ist identisch, Hersteller Label ist aber eingenäht. In gutem Zustand sind das sehr gute Schlafsäcke, einzig wasserfestes Material im Gesichtsbereich wäre noch wünschenswert und der Packsack verdient den Namen nicht.

    Und egal welches Modell: alle stinken heftig nach BW Lagermuff.
    Most problems in life can be solved with paracord. For everything else, there is ductape!

  2. Alter Hase

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    AW: Isomatte für extreme Winterbedingungen

    #22
    Zitat Zitat von montebianco Beitrag anzeigen
    Plan B heißt in diesem Fall halt: Rennaufgabe. Oder Augen zu und durch (und notfalls auf Schlaf verzichten - bei den ganz großen Rennen in Alaska/Kanada gibts Musher, die bekommen im ganzen Rennen über 9 oder 10 Tage kaum mehr als 20 Stunden Schlaf....)
    Weder für den Gespannführer, noch für die Hunde gut. Aber solche "Helden" gibt es ja überall.

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Isomatte für extreme Winterbedingungen

    #23
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    19 mm EVA.
    Für den Komfort habe ich noch eine aufblasbare in Torsogröße.
    Damit ist doch eigentlich alles treffend gesagt zum Thema Isomatte, robust und zuverlässig wolltest Du auch,
    ergo EVA ca.20 mm.
    Preisgünstiger geht es kaum.
    Wenn ich Dich recht verstehe, dann ist es ein Rennen?
    Da rollt Ihr die Matte aus und wollt schnell einschlafen?
    Lieber Aufpumpen und nach dem Schlaf die Luft rausdrücken?
    Oder morgens die Eva einfach aufrollen und los?
    Wie bereits hier im Faden erwähnt, auch in den Pausen schnell zur Hand.

  4. AW: Isomatte für extreme Winterbedingungen

    #24
    Bei knackigem Frost expandiert der Schaum in TARs übrigens etwas träge bis gar nicht von selbst. Da muß dann auf jeden Fall aufgepustet werden.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Isomatte für extreme Winterbedingungen

    #25
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Weder für den Gespannführer, noch für die Hunde gut. Aber solche "Helden" gibt es ja überall.
    Da spricht der Experte.... :-)
    Was meinst du wohl, warum die Musher kaum Schlaf bekommen? Vielleicht, weil sich (fast) alles um die Hunde dreht?

    Alleine schon bis du dein Pausenlager aufgeschlagen hast, allen Hunden Strohbetten gebaut hast, genügend Schnee geschmolzen/Wasser erhitzt hast und im Anschluss die ganze Bande gefüttert hast, vergehen (abhängig von Gespanngröße, Temperaturen und Kocher) schonmal irgendwas zwischen 1 und 2 Stunden. Kommen noch Pfotenpflege, Massagen etc. dazu. Evtl. Reparaturen am Schlitten. Dann den ganzen Krempel am Ende der Pause auch wieder aufräumen und in den Schlitten packen, dazu einem ganzen Gespann wieder Booties anziehen etc.... 3 bis 4 Stunden Arbeit pro Pause kannst du da locker rechnen. Da bleibt nicht viel Zeit für den Schlaf des Mushers...
    Solche Pausen werden ja auch nicht nach menschlichem Biorhythmus gemacht, sondern ausschließlich nach dem Rennrhythmus der Hunde. Als Faustregel sagt man, dass auf 6 Stunden Laufen ca. 4 Std. Pause kommen sollten. Wie genau das dann ausgestaltet wird - da hat jeder Musher so sein eigenes Lauf-/Ruhe-Schema...
    Einzige Gelegenheit, mal wirklich richtig zu schlafen, ist eigentlich nur bei den langen Pflichtpausen (selbst beim 500er-Finnmarksløpet z.B. aber nur 6h lang; nur bei den ganz langen Rennen in Nordamerika gibts auch 24h-Pflichtpausen).

    Zitat Zitat von Zz Beitrag anzeigen
    Wenn ich Dich recht verstehe, dann ist es ein Rennen?
    Da rollt Ihr die Matte aus und wollt schnell einschlafen?
    Lieber Aufpumpen und nach dem Schlaf die Luft rausdrücken?
    Oder morgens die Eva einfach aufrollen und los?
    Wie bereits hier im Faden erwähnt, auch in den Pausen schnell zur Hand.
    Um die paar Sekunden/Minuten gehts bei solchen Langstreckenrennen eher nicht.

    Im übrigen habe ich natürlich auch mal bei anderen Mushern rumgefragt, was die so benutzen. Von denen mag keiner die EVA-Matten. Zu unhandlich (und manche finden sie tatsächlich auch zu kalt).
    Häufigstes Setup: Sturmsack (Jerven Fjellduk o.ä. - bei vielen Rennen ohnehin Teil der Pflichtausrüstung); dort drin dann mit normaler TAR o.ä. (oder halt ner DownMat für die Prinzessin auf der Erbse) und nem Winter-Daunenschlafsack.

    Danke dennoch an alle Beteiligten für den Input. Thema für mich geklärt. Kömmer hier zusperrn.

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