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  1. Rennrad als E-Bike

    #1
    Eine Bitte: Das soll nicht zum E-Bike-Bashing ausufern. Danke

    Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben vor einem Rennrad mit Elektromotor gestanden. Ich musste mehrmals hinschauen, bis ich das erkannt habe. Ein fettes Unterrohr (hier für den unsichtbaren Akku) hat schließlich jedes dritte Fahrrad. Der Motor war nicht als solcher zu erkennen, einzig das dicke "Tretlagergehäuse" fiel auf.

    Ich habe nicht vor, mir ein E-Bike zu kaufen, geschweige ein Rennrad mit Motor, weil ich diese Kategorie immer noch als Sportgerät sehe; und Sport darf schon mal weh tun.

    So wie Cube das für ihr E-Rennrad beschreibt, sehe ich das nicht. Das ist für meine Begriffe schon peinlich.

    Zitat Zitat von Cube.eu
    Er verleiht dir nicht nur eine größere Reichweite, er lässt dich steile Rampen sprichwörtlich nur so hinaufliegen und eröffnet dir völlig neue Möglichkeiten.
    Quelle: https://www.cube.eu/2019/e-bikes/roa...onnwhite-2019/

    So, und nun die Gewissensfrage: Könnt ihr euch vorstellen mit einem E-Rennrad durch die Lande zu kurven? Ich nicht, wie schon oben gesagt. Wenn es dann mal soweit sein sollte, dass ich Unterstützung brauche, wäre es ein MTB mit Hilfsantrieb oder klassisches Fahrrad mit Motor.

    Sportgerät soll Sportgerät bleiben.
    .

  2. AW: Rennrad als E-Bike

    #2
    Kann ich mir schon vorstellen - wenn mir jemand so ein Ding schenken sollte.
    Als Dritt- oder Viertrennrad neben ein paar MTBs, Fixies, Stadtböcken, Tandems, Fatbikes, Lastenrädern könnte so ein Viech schon irgendeine Nische finden.
    Wandern in Ísland?
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  3. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #3
    Ich kann’s mir für mich nicht vorstellen (hab schließlich Lust auf Spocht und nicht auf Steckdosensuche), freu mich aber für die Leute, die ohne so einen Hilfsmotor überhaupt nicht mehr radeln könnten, dass es sowas gibt.

    Neulich las ich einen Artikel worin stand, dass e-bikes wegen nicht nachproduzierter Ersatzteile sowieso nur eine Haltbarkeit von wenigen Jahren haben (ob es 4 Jahre waren oder 7 weiß ich nicht mehr). Ob das die Käufer wissen? Schließlich hält ein normales Radl locker das Mehrfache an Jahren.


    Edit: Dieser Artikel war’s nicht, aber im Grunde steht da ca. das drin, woran ich mich erinnere: 7 Jahre für’s Rad, ca. 4 Jahre für Akkus/Ladegeräte.
    Geändert von lina (31.07.2019 um 18:59 Uhr)

  4. Erfahren
    Avatar von HO
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #4
    Vlt. mit 80 + , dann reichen aber meine Reflexe bestimmt nicht mehr um das Teil zu beherrschen. Bis wieviel km/h geht denn da die Unterstützung?

  5. AW: Rennrad als E-Bike

    #5
    Ich gönn' ja jeder/m ein E-Bike. Wie oben schon gesagt, wenn's dann mal sein muss, wird's halt eins - aber kein E-Rennrad.

    Zitat Zitat von HO Beitrag anzeigen
    Vlt. mit 80 + , dann reichen aber meine Reflexe bestimmt nicht mehr um das Teil zu beherrschen. Bis wieviel km/h geht denn da die Unterstützung?
    25 km/h, wenn's nach den Gesetzen, Normen, Vorschriften geht. Für mehr Bumms im Motor braucht es ein *hüstel* Nummernschild.
    .

  6. AW: Rennrad als E-Bike

    #6
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Für mehr Bumms im Motor braucht es ein *hüstel* Nummernschild.
    Grünes Versicherungskennzeichen wie beim Mofa inkl. Helmpflicht (Radrecht genügt offenbar, muß kein Integral-/Motorradhelm sein). Und mWn ist die Unterstüztung (offiziell) auf 45 km/h begrenzt.
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  7. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #7
    Das E-Rennrad hat gegenüber dem Otto-Normal-Pedelec den Vorteil, konsequent auf leicht gebaut zu sein. Ein sehr schönes Verkehrsmittel für die Stadt. In meiner Straße wohnt schon eins. Mein eigenes Rennrad habe ich übrigens auch weniger als Sportgerät gesehen, sondern als Verkehrsmittel. Flott zu fahren und leicht über Treppen zu tragen und in Züge zu heben.

    Ansonsten würde ich mich über jedes Fahrrad freuen, dass ich fahren könnte. Geht leider nicht mehr.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Freierfall
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #8
    E Bike Ja/nein ist ja die eine frage. Haben ja auch ganz ernstzunehmende Vorteile die Dinger.
    Aber ein E-Rennrad ist mMn völliger Quatsch. Das ist wie ein E-Laufband mit Motorunterstützung.

    1) Das ist ein Rad, dass auf maximalen speed und minimales Gewicht optimiert ist. Allerdings baut man da einen sauschweren Motor+Akku dran... und die machen bei den höheren Geschwindigkeiten, für die das Teil gebaut ist, nicht mal irgendwas (bestenfalls! viele E-Bike Getriebe sind ja sogar quasi bremsend ab 25km/h)

    2) Das ist ein Rad, das sehr wenig variabel ist in seinen Einsatzmöglichkeiten (jetzt als Klassischer Renner): Guter glatter Asphalt. Speed zu lasten von Geländegängikeit. Wenn man sowieso nicht selbst die Leistung bringen muss, sondern das der Motor macht (bis 25km/h), kann man auch auf diese Optimierung pfeifen, und stattdessen bequemer sitzen und breitere komfortablere Reifen ggf. auch mit mehr Traktion auf schlechtem Untergrund durch Profil etc. nutzen

    3) Das ist ein Rad dass als Trainingsgerät gebaut ist. Dem wir jetzt den Trainingseffekt reduzieren (ausser wir wollen 'ne (leichte) Steigung mit mehr als 25km/h hoch fahren...)

    Der Vergleich zum E-Mountainbike hinkt, das ist ja ein Rad, dass einem ermöglicht, Trails zu fahren, was mit einem anderen Rad nicht möglich ist. Mit E-Antrieb kann man jetzt die Berge auch hoch, was einem vorher eventuell mangels Fitness verwährt war.
    Was kann man mit einem E-Rennrad machen, dass man mit einem normalen mangels Fitness nicht konnte? In 'ner Gruppe Rennradler mitfahren? Glaube kaum dass die auf einen warten. Außer man sucht selbst immer die Strecken aus und nimmt nur langgezogene Anstiege ;)

  9. AW: Rennrad als E-Bike

    #9
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    viele E-Bike Getriebe sind ja sogar quasi bremsend ab 25km/h
    Und viele andere E-Bikes unterstützen bis 45 km/h (und manche sogar unbegrenzt).

    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Was kann man mit einem E-Rennrad machen, dass man mit einem normalen mangels Fitness nicht konnte?
    Eine 20 km lange Alpenpaßstraße mit durchgehend deftiger Steigung rauffahren?
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  10. Dauerbesucher
    Avatar von kawajan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #10
    Klaro find ich gut und auf jedem E Bike musst du auch treten und kannst dich sportlich betätigen. Bin anfangs Juli über 2000km in 10 Tagen mit meinem ebike geradelt mit einem 30iger Schnitt .

    Grüsselis Jan
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  11. Moderator
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #11
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Eine 20 km lange Alpenpaßstraße mit durchgehend deftiger Steigung rauffahren?
    Reicht dafür die Akkukapazität, wenn man sich maximal unterstützen lässt?
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  12. Dauerbesucher
    Avatar von kawajan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #12
    Mit einem 250Wh Akku wird’s eventuell auf 20km Steigung knapp . Ich würde da einen 2. mit nehmen wenn ich volle Unterstützung auf der gesamten Strecke brauche .

    Grüsselis Jan
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  13. AW: Rennrad als E-Bike

    #13
    OT: Welches e-Bike hat denn noch einen Akku mit 250 Wh? Standard sind heute 400 oder 500 Wh. Vor wenigen Stunden erst bin ich von eingefleischten E-Bikern belehrt worden. Ich: "Ihr kommt nicht weit!" Die: "Wenn du wüsstest, was wir auf'm Unterrohr haben." Da kann ein 250 W Motor schon mal 2 Stunden volle Leistung abgeben.

    Eigentlich soll in diesem Thread ja des E-Rennrad Thema sein. Aber naja, es war zu erwarten.
    .

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #14
    Ich sehe das wie viele hier: Es ist zwischen Sportanwendung und Alltagsanwendung zu trennen.

    Für den Alltag sehe ich das ganz pragmatisch. Es ist immer begrüßenswert, wenn eine Person mehr vom Auto auf das Fahrrad kommt. Ich arbeite jetzt 4 Jahre im gleichen Job und kann in der Zeit beobachten, wer mit dem Rad kommt. Die Zahl der Radfahrer*Innen steigt ständig und dank E-Bike sind auch viele KollegInnen, die körperlich nicht (mehr) ganz so fit sind, mit dem Rad da. Deswegen: Elektomotor in E-Bikes immer gern. Noch sinnvoller sind Motoren bei vielen Spezialrädern. Auch sollte man nicht vergessen, dass E-Bikes einer gewissen Gruppe von Menschen den Zugang zur innerstädtischen Mobilitär ermöglichen. Es gibt einfach Leute, die keinen Führerschein haben und auch nicht genug Kraft, um gut und zügig mit dem Fahrrad voran zu kommen.

    Für E-Rennräder muss ich emotionale und rationale Aspekte trennen: Emotional bin ich angepisst, wenn ich auf der Brockenstraße von jemandem überholt werde, der schweißfrei bei hoher Motorleistung an mir vorbeipedaliert. Rational schadet mir das aber nicht- wir spielen eben in verschiedenen "Ligen" (Es sei denn, er frisst mir die letzten Pommes in der Brockenmensa weg....dann schließ ich ihm aber den Akku kurz)

    E-Mountainbikes haben noch einen Zusatzaspekt: Sie bringen halt Leute mit dem Rad dahin, wo sie sonst nicht hinkönnten. Da muss man diskutieren, ob nicht vielleicht eine Mountainbikeanfänger*In auf 'nem schweren Trail mehr kaputtmacht als jemand, der jahrelang trainiert hat. Und außerdem macht es ja einen Unterschied für die Natur, ob jede Woche eine Supersportler*In einen Trail fährt oder ob stündlich 10 Leute mit E-Bikes aus dem Fahrradverleih durch den Trail eiern.

    Was micht aber wirklich nervt ist, dass Fahrradhersteller gerade bei E-Rennnrädern den Motor und den Akku gezielt verstecken (auch wenn sie das "Integration" nennen). Das hat was von Betrug. Da würde ich mir wünschen, dass deutlicher gemacht wird, dass es sich um 2 Fahrradklassen handelt. Da muss noch eine neue Designsprache entwickelt werden.
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

  15. AW: Rennrad als E-Bike

    #15
    Zitat Zitat von kawajan Beitrag anzeigen
    Klaro find ich gut und auf jedem E Bike musst du auch treten und kannst dich sportlich betätigen. Bin anfangs Juli über 2000km in 10 Tagen mit meinem ebike geradelt mit einem 30iger Schnitt .
    Grüsselis Jan
    Wie schafft man das bitte? Ich habe einmal ein E-Bike getestet und es war viel zu schwer, als daß ich damit haette einen Schnitt von 30km/h fahren können. Bei 25km/h find es an zu bremsen und ich musste den Support abschalten, um schneller zu fahren.
    Seitdem ist mir klar, dass ich lieber ein leichtes Rad als ein schweres E-Bike bevorzuge.
    Was wog denn das Rennrad? Ca. 15kg mit Carbon. Nein, danke, auch vom Preis wahrscheinlich zu teuer.

    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Und viele andere E-Bikes unterstützen bis 45 km/h (und manche sogar unbegrenzt).
    Haben diese dann ein Nummernschild?

    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Eine 20 km lange Alpenpaßstraße mit durchgehend deftiger Steigung rauffahren?
    Aehnlicher Fall. Man wohnt zB. auf 800m NN und möchte zur Arbeit mit dem Rad fahren. Es gibt aber nur eine stark befahrene Strasse hinunter. Dann würde ich auch ein Rennrad als E-Bike empfehlen, einfach weil man dann kein Hindernis ist und weniger Gefahr laeuft, umgefahren zu werden.
    Geändert von bluesaturn (31.07.2019 um 23:35 Uhr)

  16. Dauerbesucher
    Avatar von kawajan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #16
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    OT: Welches e-Bike hat denn noch einen Akku mit 250 Wh? Standard sind heute 400 oder 500 Wh. Vor wenigen Stunden erst bin ich von eingefleischten E-Bikern belehrt worden. Ich: "Ihr kommt nicht weit!" Die: "Wenn du wüsstest, was wir auf'm Unterrohr haben." Da kann ein 250 W Motor schon mal 2 Stunden volle Leistung abgeben.

    Eigentlich soll in diesem Thread ja des E-Rennrad Thema sein. Aber naja, es war zu erwarten.
    Eben diese Rennräder haben so kleine Akkus . Da sie sehr leicht sind 12-15kg reicht das auch . Die Motoren entkoppeln auch ziemlich gut über 25km/h so das man dann auch kein Saft zieht . Lediglich am Berg schaltet man die Power dazu und kommt nur schneller aber nicht leichter den Berg hoch.
    Grüsselis Jan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #17
    Zitat Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Wie schafft man das bitte? Ich habe einmal ein E-Bike getestet und es war viel zu schwer, als daß ich damit haette einen Schnitt von 30km/h fahren können. Bei 25km/h find es an zu bremsen und ich musste den Support abschalten, um schneller zu fahren.
    Seitdem ist mir klar, dass ich lieber ein leichtes Rad als ein schweres E-Bike bevorzuge.
    Was wog denn das Rennrad? Ca. 15kg mit Carbon. Nein, danke, auch vom Preis wahrscheinlich zu teuer.


    Haben diese dann ein Nummernschild?


    Aehnlicher Fall. Man wohnt zB. auf 800m NN und möchte zur Arbeit mit dem Rad fahren. Es gibt aber nur eine stark befahrene Strasse hinunter. Dann würde ich auch ein Rennrad als E-Bike empfehlen, einfach weil man dann kein Hindernis ist und weniger Gefahr laeuft, umgefahren zu werden.
    Ich hab ein 45er ebike mit 983Wh Akku . Das Ding wog auf der Tour 60kg . 32kg das Bike und 28kg Gepäck auf 5 Taschen auf geteilt.
    Jo das Bike ist Schweine teuer und hat auch ein Nummernschild,wie alle ebikes die über 25km/ noch unterstützten.

    Grüsselis Jan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #18
    ich begrüsse ebikes ganz ausdrücklich in dem bereich wo es jemandem ermöglicht raus zu kommen. freunde von mir haben eine alpenüberquerung von pension zu pension gemacht. das wäre ohne die ebikes körperlich nicht drin gewesen. auch andere bekannte sind so wieder draussen mitm rad unterwegs. perfekt.

    für mich kommts nicht in frage. wenn ich nicht hochkomm schiebe ich oder dreh um. mir machts auch nichts mehr aus wenn mich ein 100jähriger mit wehenden haaren mit 20 am berg überholt. anfangs war ich frustriert, so lange bis ich gelernt hatte was ein ebike ist. jetzt freu ich mich für den und lass ihn ziehen.

    ich weiss nicht ob ich meine einstellung dazu ändere wenn ich körperlich nicht mehr kann ohne. aber wenn, dann werd ich ordentlich aufrüsten damit ich mit 30 km an den jungen wadln vorbeiziehen kann.

    ein e-rennrad is halt ein nischenprodukt. ganz wenige werden das wollen, aber sicher werden welche verkauft werden davon.
    danobaja
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  19. AW: Rennrad als E-Bike

    #19
    Zitat Zitat von kawajan Beitrag anzeigen
    Eben diese Rennräder haben so kleine Akkus . Da sie sehr leicht sind 12-15kg reicht das auch.
    Was ist denn das für ein komisches Argument? Bei E-Autos, die zehn oder zwanzig Mal so viel wiegen wie der Fahrer, kannst du so argumentieren. Bei einem E-Bike, bei denen der Fahrer zwei bis fünfmal so viel wiegt wie das Fahrzeug, ist die Fahrzeugmasse für die Motorleistung wirklich ziemlich irrelevant.

  20. Freak Moderator
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #20
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Ich sehe das wie viele hier: Es ist zwischen Sportanwendung und Alltagsanwendung zu trennen.

    Für den Alltag sehe ich das ganz pragmatisch. Es ist immer begrüßenswert, wenn eine Person mehr vom Auto auf das Fahrrad kommt. Ich arbeite jetzt 4 Jahre im gleichen Job und kann in der Zeit beobachten, wer mit dem Rad kommt. Die Zahl der Radfahrer*Innen steigt ständig und dank E-Bike sind auch viele KollegInnen, die körperlich nicht (mehr) ganz so fit sind, mit dem Rad da. Deswegen: Elektomotor in E-Bikes immer gern. Noch sinnvoller sind Motoren bei vielen Spezialrädern. Auch sollte man nicht vergessen, dass E-Bikes einer gewissen Gruppe von Menschen den Zugang zur innerstädtischen Mobilitär ermöglichen. Es gibt einfach Leute, die keinen Führerschein haben und auch nicht genug Kraft, um gut und zügig mit dem Fahrrad voran zu kommen.

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    E-Mountainbikes haben noch einen Zusatzaspekt: Sie bringen halt Leute mit dem Rad dahin, wo sie sonst nicht hinkönnten. Da muss man diskutieren, ob nicht vielleicht eine Mountainbikeanfänger*In auf 'nem schweren Trail mehr kaputtmacht als jemand, der jahrelang trainiert hat. Und außerdem macht es ja einen Unterschied für die Natur, ob jede Woche eine Supersportler*In einen Trail fährt oder ob stündlich 10 Leute mit E-Bikes aus dem Fahrradverleih durch den Trail eiern.

    Was micht aber wirklich nervt ist, dass Fahrradhersteller gerade bei E-Rennnrädern den Motor und den Akku gezielt verstecken (auch wenn sie das "Integration" nennen). Das hat was von Betrug. Da würde ich mir wünschen, dass deutlicher gemacht wird, dass es sich um 2 Fahrradklassen handelt. Da muss noch eine neue Designsprache entwickelt werden.
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