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  1. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #21
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    ein e-rennrad is halt ein nischenprodukt. ganz wenige werden das wollen, aber sicher werden welche verkauft werden davon.
    dachte ich bei e-mountainbikes auch mal. die zahl, die mir eine freund, der in der branche unterwegs ist, genannt hat: 24% aller mountainbikes werden noch ohne "e" gekauft, der rest mit. wachstumspotential wird es da bei rennräderen schon auch geben...

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    Avatar von kawajan
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #22
    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein komisches Argument? Bei E-Autos, die zehn oder zwanzig Mal so viel wiegen wie der Fahrer, kannst du so argumentieren. Bei einem E-Bike, bei denen der Fahrer zwei bis fünfmal so viel wiegt wie das Fahrzeug, ist die Fahrzeugmasse für die Motorleistung wirklich ziemlich irrelevant.
    Gewicht spielt eine riesengrosse Rolle bei ebikes was die Reichweite angeht. Bei dem eRennrad versucht man eben das Gleichgewicht zu finden zwischen Gewicht und Leistung bzw. Reichweite. Ein kleiner Akku wiegt weniger wie ein Grosser . Ich schätze das der Akku ca. 1,7Kg wiegt (mein 983Wh Akku wiegt 4,8kg). Bei dem Rad geht es ja ausschliesslich darum einen Berg schneller hoch zukommen. In der Ebene braucht man ja keine Unterstützung da man eh schneller wie die 25km/h rollt.

    Grüsselis Jan
    Behalte den Point of No Return immer im Auge

  3. Moderator
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #23
    ...ich denke so ein Ding könnte ggf. eine Partnerschaft retten.. wenn zwei die unterschiedlich fit/stark/motiviert sind zusammen los wollen könnte der Schwächere mit so einem e-Dingens losballern...

    Ich bin ja sogar so doof, dass mein Stadtradt in erbärmlichem Zustand ist und ich das mehr im Kraftaufwand als "so geht Training" verbuche...daher würde ich so was nicht kaufen.

  4. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #24
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Für E-Rennräder muss ich emotionale und rationale Aspekte trennen: Emotional bin ich angepisst, wenn ich auf der Brockenstraße von jemandem überholt werde, der schweißfrei bei hoher Motorleistung an mir vorbeipedaliert. Rational schadet mir das aber nicht- wir spielen eben in verschiedenen "Ligen" (Es sei denn, er frisst mir die letzten Pommes in der Brockenmensa weg....dann schließ ich ihm aber den Akku kurz)
    OT: Als ich vorrangig in den 90ern noch viel (und schnell) auf einem Rennrad unterwegs war - übrigens als alleiniges Alltags-Uni-Pendler-Urlaubs-Rad - war es immer wieder lustig bis erbärmlich zu sehen, welche Kräfte und Ehrgeiz es bei ausschließlich Männern weckte, wenn ich locker-flockig an ihnen vorbeigezogen bin. Ein untersetzte Frau, die schneller war, das ging wohl überhaupt nicht. Da hat sich so mancher lieber an den Rande eines Kreislaufkollaps gefahren, als das nur auf sich sitzen zu lassen. Warum das so ist, werde ich wohl nie verstehen.
    Es ist mir doch schnuppe, wenn jemand schneller ist. Genauso wie es mir auch schnuppe ist, wenn mich heutzutage jemand mit Pedelec überholt. (Ich habe inzwischen diverse elektrifizierte und normale Räder.)

    Ähnliches war übrigens auch zu beobachten, wenn ich früher mit dem Smart jemanden überholt habe...


    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Was micht aber wirklich nervt ist, dass Fahrradhersteller gerade bei E-Rennnrädern den Motor und den Akku gezielt verstecken (auch wenn sie das "Integration" nennen). Das hat was von Betrug. Da würde ich mir wünschen, dass deutlicher gemacht wird, dass es sich um 2 Fahrradklassen handelt. Da muss noch eine neue Designsprache entwickelt werden.
    OT: Nö, wieso muss? Warum Betrug? Ist doch komplett egal, wer wo wie hin kommt? Mein Leben ist kein Rennen, mich betrügt doch niemand, wenn er einen Motor hat.
    Wenn mich auf der Autobahn jemand überholt, brauche ich auch nicht blinkend eine Angabe über die PS-Zahl auf dem Dach.


    Zu den E-Rennrädern: Ich habe den Eindruck, hier in diesem Faden reden Blinde über Farbe. Man sollte vielleicht mal eins gefahren haben, um die Sinnhaftigkeit für sich persönlich (und nicht für die Radfahrerschaft und die Menschheit im allgemeinen) festzustellen oder sie eben abzulehnen.
    Ich habe noch keins gefahren, weil ich leider krankheitsbedingt mit der Sitzposition gar nicht mehr klar komme.
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  5. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #25
    Zitat Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    Es ist mir doch schnuppe, wenn jemand schneller ist. Genauso wie es mir auch schnuppe ist, wenn mich heutzutage jemand mit Pedelec überholt. (Ich habe inzwischen diverse elektrifizierte und normale Räder.)
    ja, so sollte es sein in einer idealen, neidfreien welt! in der schnöden realität stinkt es mir dann schon eine bisschen.
    schön für dich, wenn es bei dir anders ist!

  6. Lebt im Forum
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #26
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ja, so sollte es sein in einer idealen, neidfreien welt! in der schnöden realität stinkt es mir dann schon eine bisschen.
    schön für dich, wenn es bei dir anders ist!
    OT: Nur warum sollte sich der Pedelec-Fahrer daran stören, dass sich der Nicht-Pedelecer "betrogen" etc. fühlt? Sollten sie desw. auf Pedelecs verzichten? Sollten sie sich bei Überholvorgängen entschuldigen? Warum sollten Hersteller z.B. wie hier vorgeschlagen auf eine andere Designsprache setzten, um Pedelecs oder E-Bikes zu kennzeichnen? Es handelt sich doch um ein "Problem" auf emotionaler Seite der Nicht-Pedelecer. Also sollten diese daran arbeiten, wenn sie ein Problem damit haben.



    Sorry, Werner. So ganz ohne Pro-Contra-Pedelec haut es nicht hin.
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  7. Dauerbesucher

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #27
    Orbea hat ein gravelrad mit leichte unterstuetzung fuer bergauf und entkoppelt sich sonst automatisch, gerade fuer pendler in huegeliges gelaende kann das schon ein vorteil sein.

    Habe ein kollege der mitm ebike faehrt als auto ersatz und ihm gefaellt es gut. Er kommt relativ frisch und nicht voellig verschwitzt an, dazu ist der fahrtzeit sehr planbar weil das bike immer 25kmh faehrt, egal ob kalt, nass, schnee, gegenwind oder sonstwas.

    Ich selbst kann mich noch nicht dazu ueberreden, aber wenn zB mein arbeitsweg sich von 11 auf ueber 20 erhoehen wuerde waere das fuer mich definitiv eine option.

    Neulich quaelte ich mich mit kindranhaenger eine duene hoch, da kam eine dame auf ebike vorbei geschossen die so meinte, ich solle dochmal ordentlich in die pedale treten. Die hatte wohl vergessen wer da eigentlich fuer sie tretet....

    Und ich hatte neulich auch mal eine dame fast auf der motorhaube. Sie hat beim bremsen weiterhin gekurbelt und vergessen, dass der motor dann mit schiebt. Somit stand sie erst mitten auf der spur still, zum glueck ich vorher auch. Es hatte v-brakes dran. Seitdem bin ich fan von scheibenbremsen am (e)bike. Und sowas sollte im geschaeft zu der beratung gehoeren finde ich. Fuehrerschein oder generelle kennzeichenpflicht finde ich aber noch nicht noetig.

  8. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #28
    Mit den e-MTBs fahren die Großeltern, die in bergigem Gelände wohnen zum Einkaufen. Die e-Rennräder nutzen sie in der ebenen Stadt. Aber nicht nur die. Die wenigsten können am Arbeitsplatz duschen, müssen also unverschwitzt ankommen.

    Und natürlich die Partnerschaft. Mein Mann beschwerte sich früher immer, dass er auf mich warten müsse. Immer oben auf der Passhöhe. Nun muss ich behinderungsbedingt Trike fahren. Und das hat eine e-Unterstützung, weil ich es nicht schieben kann. Jedenfalls nicht auf die Passhöhe. Jetzt muss er nicht mehr warten. Das findet er unfair. Oder unten. Denn bergab bin ich sehr vorsichtig.

    Immerhin können wir so noch gemeinsame Radreisen machen.

  9. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #29
    Zitat Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    OT: Sollten sie desw. auf Pedelecs verzichten? Sollten sie sich bei Überholvorgängen entschuldigen? Warum sollten Hersteller z.B. wie hier vorgeschlagen auf eine andere Designsprache setzten, um Pedelecs oder E-Bikes zu kennzeichnen? Es handelt sich doch um ein "Problem" auf emotionaler Seite der Nicht-Pedelecer.
    vielleicht sollten sie sich einfach nur das schadenfrohe grinsen verkneifen, wenn sie locker flockig an dir vorbeiziehen? insofern ist es schon auch ein problem auf emotionaler seite der pedelec-fahrer nö schmarrn, letztendlich ist es mir auch schnurz, wer "e" will, soll "e" fahren, ob getanrt oder ungetarnt ist mit letztendlich auch egal. davon unabhängig darf man aber schon mal kurz in sich reinfluchen, wenn man sich am berg gerade auf anschlag quält, und dann so eine granate locker flockig vorbeizieht.

    davon abgesehen finde ich schon, dass man es eh sieht, wenn der "tritt" nicht so ganz zur geschwindigkeit passt...

    ps. ob es sich bei rennrädern durchsetzt - keine ahnung. aber es so ein e-rennrad bietet halt schon die möglichkeit, sportliche betätigung vorzschützen, ohne sich groß anstrengen zu müssen. sowas findet IMHO immer abnehmer... beim rennrad zwar nicht, davon abgesehen gibt es auch bei mir situationen, wo ich eine anschaffung durchaus in erwägung ziehen könnte...
    Geändert von opa (01.08.2019 um 12:18 Uhr)

  10. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #30
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    vielleicht sollten sie sich einfach nur das schadenfrohe grinsen verkneifen, .....

    davon abgesehen finde ich schon, dass man es eh sieht, wenn der "tritt" nicht so ganz zur geschwindigkeit passt...
    Dass ist bei uns (auf dem Land) schon anders...

    Da wir der Schadenfroh angegrinst der nicht selber Tritt... und es gibtnix schöneres abs Bergab so schnell wie´s geht und im Flachen > 25 zu fahren...


    Allerdings muss ich zugeben hab ich mir letztens im Grödnertal mal sone E-Schaukle geliehen ...*hüstel* also Spass mach das schon , nach Kaffe/Kuchen nochmal schnell auf Sellajoch "geschoben zu werden" und dann den Biketrail runter zu sausen.

    Die 30(?) KG unterm Arsch merkt man runterwärts dann aber schon auch

  11. Freak Moderator
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #31
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    nach Kaffe/Kuchen nochmal schnell auf Sellajoch "geschoben zu werden" und dann den Biketrail runter zu sausen.
    Vielleicht ist es am Sellajoch unproblematisch, weil es eben einen Biketrail gibt und das auch als Tourismus gewollt ist.

    Um ein Gegenbeispiel zu geben, im Karwendeltal oder neulich im Val Roseg gibt's nicht oder nur partiell einen eigenen Radweg; aber dank Elektromotor ist der Fahrradverkehr dort mittlerweile autobahnähnlich, sowohl von der Verkehrsdichte als auch von der Geschwindigkeit her.
    Im Karwendeltal hat man die Talstraße für den Motorverkehr gesperrt; ursprünglich wohl nicht nur wegen Dreck und Lärm, sonder sicherlich auch, um die Besucherzahl überschaubar zu halten.
    Das funktioniert jetzt nicht mehr und über kurz oder lang wird / muß das zu Regulierungen führen IMHO.
    Meine Reisen (Karte)


  12. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #32
    Ich verstehe nicht, was hier manche an emotionalen Problemen mit den E-Bikes haben. Ist mir doch wurscht, wenn mich einer überholt. Es gibt immer jemand der schneller ist, egal ob es jetzt am besseres Rad, bessere Technik, bessere Kondition, E-Unterstützung oder was weiß ich was liegt. Meine sportliche Leistung messe ich gerne an mir selbst und dann bin ich schon auch mal stolz oder halt frustriert. Ich sehe auch nichts verwerfliches darin, sich auch dort e-mäßig unterstützen zu lassen, wo man nicht aus praktischen Gründen sondern nur zum eigenen Vergnügen radelt.

    Und wenn jetzt jemand halt anstelle des Sportwagens/der Motoryacht/.. ein E-Rennrad zu brauchen meint: Bitte, soll er doch, wenn es ihn glücklich macht. Ob ein E-Rennrad Sinn macht, fange ich an nachzudenken, wenn ich oder jemand in meinem direkten Umfeld überlegt, eines zu kaufen.

    Das mit den Passfahrten, was einige hier erwähnt haben kann ich ganz gut nachvollziehen. Es gibt ja auch viele Leute, die zum puren Vergnügen Pässe mit dem Motorrad oder Auto fahren. Warum dann nicht auch mit einem E-Bike, wenn es ohne E nicht (so gut) geht. Und dann wäre ein E-Rennrad vermutlich wirklich die beste Wahl.

    Das was mich an der E-Bikerei wirklich annervt, dass man häufiger fast umgefahren wird, weil plötzlich Leute an Stellen in einem Tempo unterwegs sind, die das bisher nicht waren und die Situation offensichtlich nicht beherrschen. Das ist aber komplett unabhängig vom Modell.

    Frühe hat war man halt bergauf aufmerksam, ob da nicht jemand den Buckel runtergeschossen kommt und man lieber schnell das Kind "an die Leine" nimmt. Jetzt gilt das auch für bergauf. In für Radler schwierigem Gelände konnte man entspannen, denn da kamen nur fitte Leute vor und die hatten i.d. Regel auch geistig und körperlich keine Probleme adäquat auf die Situation zu reagieren, sprich auszuweichen oder zu verlangsamen, bis man aus dem Weg war und falls nötig mal schnell den Fuß auf den Boden zu nehmen. In der Ebene musste man halt ab und zu mal schauen, denn schnelle Radler haben sich rechtzeitig bemerkbar gemacht und sind geschickt ausgewichen.
    Heute kommen da manchmal Leute an (überwiegend ältere), die offensichtlich von Gelände/Tempo/Verkehr überfordert sind und einfach stur ungebremst mittig weiterfahren ohne auch nur rechtzeitig zu klingeln, am besten noch nebeneinander. Das hat uns so manche kritische Situation beschert und das nervt mich eh an. Es reicht mir, das diese Leute im Auto über die Straße brettern, jetzt auch noch auf jedem Rad- und Wander- und Wald- und Feldweg.

  13. Lebt im Forum
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #33
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es am Sellajoch unproblematisch, weil es eben einen Biketrail gibt und das auch als Tourismus gewollt ist.
    .
    Es ist halt wie immer...

    vor "20" Jahren bist bis zum Bauch im Pulver "Mutterseelenalleine" auf Skitour gewesen.

    Heute hast halt 150 "FreiReiter" um Dich rum


    Ich bin da echt auch ganz hin uns Hergerissen... Ich "kenne" inzwischen einige echte Biker hier die als 2t Rad ne E-Fully-Waffe haben und die Abends nach Feierabend schnell rauf und rumpelg runter wollen. (Udn ohne dass sich dabei hinauf die Zunge in den Speichen verfängt...


    Das Problem sind in meinem Augen zu einem geringen Teil die "Masse" an Neu-Bikern in den Bergen als das technische Unvermögen und die sehr mangelhaft ausgeprägten Kenntnise in "Benimm" am Berg.


    "DIE" können schlichtweg nicht einschätzen WO fahre ich, WO bleib ich stehen, WO fahr ich hin wenn von hinten einer kommt usw usw...

    Ich fahr inzwischen am Wochenede tatsächlich lieber Rennrad auf der Stasse als mim Bergrad hinauf ...

    und BTW..das Cube mit dem Fazua Motor im Rahmen...das hab ich mir auch schon angeschaut ...is das ein geiles Teil... wenn ich mal gar nimmer kann....dann kommt das Heim in den Stall

  14. Alter Hase

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    AW: Rennrad als E-Bike

    #34
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Allerdings muss ich zugeben hab ich mir letztens im Grödnertal mal sone E-Schaukle geliehen ...*hüstel* also Spass mach das schon
    hm, also so ein e-rennrad bräuchte ich wirklich nicht. mountainbike als selbstzweck leuchtet mri jetzt auch nicht ein. wenn ich jetzt allerdings mehr richtung alpen unterwegs wäre, bzw. sogar nahe dran wohnen würde: den ein oder anderen forstwegshatscher im zustieg zur hütte oder zum klettergebiet oder im frühjahr zur skitour auf's angenehmste zu verkürzen, das wäre schon eine versuchung....

  15. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #35
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    bzw. sogar nahe dran wohnen würde: :
    Genau darum gehts..

    Einfach nach Feierabend, "schnell" den Schwarzenberg rauf (eben in 20 Minute mit nem 120er Puls, statt in ner Stunde kurz vorm Herzkaschperl.).. Eine ra... äääh...die Abendsonne geniessen und dann die "geheimen Pfade" runter ...

    Wär schon nett so ab Ende August wenns gar nimmer so lang hell ist!

  16. AW: Rennrad als E-Bike

    #36
    Die Fragestellung ganz am Anfang war, ob man sich ein E-Rennrad zulegen würde; nicht ob es ein Weltuntergang ist, wenn man von einem x-beliebigen E-Bike auf einem x-beliebigen motorlosen Fahrrad überholt wird, und infolgedessen seine Manneskraft verliert.

    Für mich ist ein Rennrad immer noch ein Sportgerät und zum Sport gehört Ehrgeiz. Gelegenheitsradler oder Nichtsportler werden das nicht verstehen (wollen oder können); doch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Spaß macht an einem Anstieg mit einem motorgetriebenen Rennrad locker an einer Gruppe altmodischer Rennräder vorbeizuziehen und im Flachen von diesen mangels Muskelmasse mit 40 überholt zu werden. Das ist doch nur peinlich. Vielleicht kann man auch mit E-Antrieb die entsprechenden Muskeln trainieren - was ich bezweifle -, wenn es trotz meiner Zweifel doch möglich ist, braucht's keinen Motor, denn dann hat man Muskeln. Alle Argumente wie Arbeitsweg, Umweltbewusstsein, etc. usw. lasse ich beim Rennrad außen vor. Kein Mensch kauft sich alleine aus diesem Grund ein E-Rennrad - es sei denn zum Posen.

    Konkreter: Wer kauft sich ein Rennrad mit Motorunterstützung (bis 25 km/h) um mit konventionellen Rennrädern mithalten zu können?
    Geändert von Werner Hohn (01.08.2019 um 17:26 Uhr) Grund: Rechtschreibung
    .

  17. Lebt im Forum
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #37
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Konkreter: Wer kauft sich ein Rennrad mit Motorunterstützung (bis 25 km/h) um mit konventionellen Rennrädern mithalten zu können?
    Ich glaube nicht dass es irgendjemand gibt der sein 25 Km/h Rennrad ( sofern er dann eins besitzt) auf 25 gedrosselt lässt.


    Ich wohn z.b ca. 80 KM weit weg von meiner alten Heimat..ich hätte da theoretisch schon einen Einsatzzweck) Samstag Nachmittag "Heim"... Sonntag Nachmittag wieder zurück (ins anderen da-"Heim")

    Biologisch ca. 3,5 Std und "platt"

    Elektrisch 2 Std und entspannt!



    Eine Bekannte von mir (Ehemalige Trans Alp Siegerin) fährt inzwischen E- MTB Rennen und hat dabei die höchste Gaudi!

    Vielleicht muss man es einfach als neue Sportart sehen

    á la "geräuschloses Motocrossen oder geräuschloses Moppedfahren

  18. AW: Rennrad als E-Bike

    #38
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht dass es irgendjemand gibt der sein 25 Km/h Rennrad ( sofern er dann eins besitzt) auf 25 gedrosselt lässt.


    Ich wohn z.b ca. 80 KM weit weg von meiner alten Heimat..ich hätte da theoretisch schon einen Einsatzzweck) Samstag Nachmittag "Heim"... Sonntag Nachmittag wieder zurück (ins anderen da-"Heim")

    Biologisch ca. 3,5 Std und "platt"

    Elektrisch 2 Std und entspannt!



    Eine Bekannte von mir (Ehemalige Trans Alp Siegerin) fährt inzwischen E- MTB Rennen und hat dabei die höchste Gaudi!

    Vielleicht muss man es einfach als neue Sportart sehen

    á la "geräuschloses Motocrossen oder geräuschloses Moppedfahren
    Kann ich alles nachvollziehen und abnicken. Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit müsste, wäre es mit ziemlicher Sicherheit ein E-Bike, aber auf keinen Fall ein E-Rennrad. Da gibt es Praktischeres. Vermutlich müsste ich mich dann auch nicht an jeder Ampel erklären.

    Zitat Zitat von derSammy
    Elektrisch 2 Std und entspannt!
    Bei 80 Entfernungskilometern wäre das mit einem schnellen E-Bike (auf 45 km/h hochgebastelt) stromfressend. Der kleine Akku des Cube (250 Wh) wird das nicht mitmachen.
    .

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    Avatar von lina
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    AW: Rennrad als E-Bike

    #39
    Diese Spezies

    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Heute kommen da manchmal Leute an (überwiegend ältere), die offensichtlich von Gelände/Tempo/Verkehr überfordert sind und einfach stur ungebremst mittig weiterfahren ohne auch nur rechtzeitig zu klingeln, am besten noch nebeneinander. Das hat uns so manche kritische Situation beschert und das nervt mich eh an. Es reicht mir, das diese Leute im Auto über die Straße brettern, jetzt auch noch auf jedem Rad- und Wander- und Wald- und Feldweg.
    … oft zu zweit auch auf der falschen Straßenseite und auf dem dortigen Gehweg, wie mir neulich mehrfach begegnet …

    kauft sich wahrscheinlich aber eher kein e-Rennrad, weil die Körperhaltung darauf, auch noch wenn ungewohnt, viel zu unbequem ist.

  20. AW: Rennrad als E-Bike

    #40
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Konkreter: Wer kauft sich ein Rennrad mit Motorunterstützung (bis 25 km/h) um mit konventionellen Rennrädern mithalten zu können?
    Im Flachland sind ~30 km/h mein Marschtempo und 25 km/h gemütliches Feierabendtempo, da wäre die kennzeichenfreie Drosselung für mich witzlos - wenn schon E, dann bis 45 km/h mit Kennzeichen und Helmchen.
    Nette Sache für einen unfitten Radler, der mit einem fitteren Fahrer mithalten will, ähnliches erleben will.
    Aber außer Fahrtechniktraining bei höheren Geschwindigkeiten als normal sehe ich auch eher den Nachteil, daß dem Körper der Trainingsreiz reduziert wird - statt bspw. 200 W muß man dann nur noch 170 W leisten, wird weniger gefordert, ist also kontraproduktiv.
    Vielleicht kann sich das E-Rennrad ja als Einstiegsgerät für wirklich unfitte Leute etablieren oder als Reha-Racer? Die fahren dann erstmal ein paar Monate/Jahre mit Unterstützung, die sie schrittweise reduzieren könnten bis sie auch nur mit Muskelkraft wieder konstant über 25 km/h fahren können. Oder eben für Rentner, die ihren Lieblingsalpenpaß einfach nur noch zu 99% selbst schaffen aber deswegen den Bock nicht komplett an die Wand hängen wollen.

    Eine weitere Nische, die ich mir vorstellen könnte: Schrittmacher
    Auf der Bahn fuhr unser Trainer immer mit einem durch die Pedaldrehzahl geregelten Töfftöffmotor unterstütztem Schrittmachermoped für den Windschatten vor uns her.
    Bei Steherrennen werden aktuell (recht laute) Töfftöffmotorräder eingesetzt. Mit E-Antrieb wären diese leiser und ebenso flott zu beschleunigen. Zum Einen würde die Kommunikation zwischen Fahrer und Schrittmacher verbessert, zum anderen würde aber auch die Atmosphäre auf der Tribüne leiden.



    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

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