Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 42
  1. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #21
    Buchenaltbestand sind ca. 70 Bäume auf 1 ha . Macht dann gut 250l pro Tag und Baum.
    Im Wald brauchen Bäume ausserdem deutlich weniger Wasser als einzeln stehend . Irgendwo habe ich noch im Hinterkopf das eine Buche bis 1500 l Wasser pro Tag verdunsten kann , wenn es den vorhanden ist .

  2. Fuchs
    Avatar von entropie
    Dabei seit
    09.07.2010
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    1.211

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #22
    Ich habe übrigens keine ahnung; ich hatte das wie gesagt gestern nur nachgelesen.

    https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/...n-waeldern.pdf
    https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/...des-waldes.pdf
    Whenever people agree with me, I always feel I must be wrong.
    -- Oscar Wilde

  3. Alter Hase

    Dabei seit
    18.08.2006
    Beiträge
    2.944

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #23
    Ich habe beruflich mit Gärtnern und Landwirten zu tun, lebe in einer Gegend, in der es von Streuobstwiesen wimmelt und habe immer wieder versucht, Pfirsichbäume am Leben zu erhalten. Aller Rat und auch mein Fachbuch haben mir dabei nicht weiter geholfen. Aber deshalb habe ich die Zahl im Kopf.

    Pfirsichbäume sind dazu noch sehr empfindlich gegen Staunässe. Was das Bewässern nicht gerade einfacher macht. Die kommerziellen Bäume werden alle mit Fungiziden am Leben gehalten. Unser Lehmboden bekommt ihnen deshalb auch nicht so wirklich.

    Persönlich trenne ich mich von Bäumen, die nach fünf Jahren nicht autark sind. Die passen dann nicht zu unseren Verhältnissen. Da greift die Auslese.

  4. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.675

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #24
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    nun, das kann schon sein.

    Wenn ein Buchenwald 600-700l/qm benötigt (keine Ahnung ob das stimmt) dann rechne doch mal wie viel Fläche so eine Buche im Wald einnimmt. Sagen wir mal 50qm? D.h. eine Buche braucht 600l/qm*50qm=30000l/Jahr --> 82l/Tag

    Wenn man annimmt, das auch andere Pflanzen im Wald noch Wasser brauchen, finde ich die 40l/Tag für einen erwachsenen Obstbaum durchaus realistisch.
    Wobei selbst ein ausgewachsener Obstbaum bzgl. Gewicht, Stammumfang, Volumen, Blattoberfläche etc. wahrscheinlich meist deutlich unter der Hälfte einer großen Buche bleibt. Wenn überhaupt dann dürfte ein großer hochstämmiger Apfel- oder Birnbaum an die Hälfte rankommen und dann vielleicht auch die Hälfte an Wasser im Vergleich zur Buche benötigen, wobei der Obstbaum meist freistehend und stärker sonnenexponiert ist als die Buche, vergleichsweise also evtl. mehr verbraucht. Mit entscheidend ist wahrscheinlich die Blattoberfläche aller Blätter zusammen, weil über die Spaltöffnungen in den Blättern am meisten Wasser verdunstet. Alles aber reine Spekulation

    Wenn wir gerade beim Spekulieren sind: Irgendwie habe ich trotz der Trockenheit das Gefühl, dass Wälder so anpassungsfähig sind, dass sie sich an geänderte Klimabedingungen anpassen können. Auch im Süden gibt es schließlich Wälder (auch wenn die meist zerstört wurden durch komplette Abholzung und nachfolgend Erosion des Bodens). Die Bedingungen bei uns könnten ähnlich werden zu denen in Wäldern im Mittelmeerraum. Manche heimischen Baumarten könnten durch Mutationen, Selektion etc. Formen entwickeln, die besser an die Trockenheit angepasst sind (dafür evtl. niederwüchsiger), schließlich gibt es Formen der Buche auch in Italien. Trockentolerante heimische Arten wie die Esskastanie dürften sich ausbreiten bzw. in stärkerem Maß angepflanzt werden. Dazu dürften aus dem Süden Baumarten einwandern, die sich aktuell bei uns noch nicht halten können. Nach der Eiszeit gab es bei uns die meisten Baumarten erstmal nicht, sie mussten bei uns über lange Zeiträume wieder oder neu einwandern. Letztlich wird sich Wald bei uns halten, seine Zusammensetzung und Strukturen und damit auch die Arten, die dort leben, werden sich aber wahrscheinlich im Laufe der Zeit vom heutigen Zustand mehr oder weniger unterscheiden, wobei wasserzügige Bereiche wahrscheinlich auch in Zukunft eher noch ausreichende Bedingungen bieten werden für Wälder wie wir sie heute kennen.

  5. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
    Dabei seit
    18.02.2013
    Ort
    Real Jurassic Park (Südl. Frankenalb)
    Beiträge
    219

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #25
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wenn wir gerade beim Spekulieren sind: Irgendwie habe ich trotz der Trockenheit das Gefühl, dass Wälder so anpassungsfähig sind, dass sie sich an geänderte Klimabedingungen anpassen können. Auch im Süden gibt es schließlich Wälder (auch wenn die meist zerstört wurden durch komplette Abholzung und nachfolgend Erosion des Bodens). Die Bedingungen bei uns könnten ähnlich werden zu denen in Wäldern im Mittelmeerraum. Manche heimischen Baumarten könnten durch Mutationen, Selektion etc. Formen entwickeln, die besser an die Trockenheit angepasst sind (dafür evtl. niederwüchsiger), schließlich gibt es Formen der Buche auch in Italien. Trockentolerante heimische Arten wie die Esskastanie dürften sich ausbreiten bzw. in stärkerem Maß angepflanzt werden. Dazu dürften aus dem Süden Baumarten einwandern, die sich aktuell bei uns noch nicht halten können. Nach der Eiszeit gab es bei uns die meisten Baumarten erstmal nicht, sie mussten bei uns über lange Zeiträume wieder oder neu einwandern. Letztlich wird sich Wald bei uns halten, seine Zusammensetzung und Strukturen und damit auch die Arten, die dort leben, werden sich aber wahrscheinlich im Laufe der Zeit vom heutigen Zustand mehr oder weniger unterscheiden, wobei wasserzügige Bereiche wahrscheinlich auch in Zukunft eher noch ausreichende Bedingungen bieten werden für Wälder wie wir sie heute kennen.
    Ein Problem mit der Stressanfälligkeit der Wälder in unseren Landen ist auch die bis vor gut 20 Jahren kaum praktizierte standortspezifische genetische Auswahl der Baumpflanzen (innerhalb der Baumart - ich rede nicht von der "falschen" Baumart) bei einer (Neu-)Anpflanzung.

    1990 wurde nach Wiebke wurde verpflanzt, was gerade noch auf dem Markt verfügbar war. Bei Emma 2008 (die in unserer Gegend weit mehr Schaden als Wiebke veranstaltet hat) gab es von den Baumschulen nur standortspezifische Pflanzen (eine Sandbodenfichte aus der Baumschule hat massive Probleme auf steinigen Lehmboden wenn die Bedingungen zu stark schwanken). Ein Wechsel des Lieferanten brachte nichts, da aus Gewährleistungsgründen gleiche Vorgehensweise.

    Fichte ein Flachwurzler?
    Aus der Baumschule meist ja, da durch die mehreren Umpflanzen dort meistens der nach unten wachsende Wurzeltrieb abgerissen wird. Fichten aus der Naturverjüngung sind ganz selten Flachwurzler. Wenn dann auch noch beim Pflanzen das Pflanzloch zu flach ist und die Wurzeln umgebogen werden, dann ist wieder ein Flachwurzler zu erwarten.
    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
    (Autor unbekannt)

  6. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #26
    Zitat Zitat von Bergzebra Beitrag anzeigen
    Ein Problem mit der Stressanfälligkeit der Wälder in unseren Landen ist auch die bis vor gut 20 Jahren kaum praktizierte standortspezifische genetische Auswahl der Baumpflanzen (innerhalb der Baumart - ich rede nicht von der "falschen" Baumart) bei einer (Neu-)Anpflanzung.
    Zumindest in Sachsen wurde im Forst auch früher schon autochtones Planzmaterial verwendet . War auch relativ einfach da es oft jedes Forstamt auch eine Baumschule hatte . Das wurde dann in der Wendezeit aus wirtschaftlichen Gründen eingestampft .
    Wie es in anderen Bundesländern war kann ich nicht sagen .

  7. AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #27
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Wenn ein Buchenwald 600-700l/qm benötigt (keine Ahnung ob das stimmt) dann rechne doch mal wie viel Fläche so eine Buche im Wald einnimmt. Sagen wir mal 50qm? D.h. eine Buche braucht 600l/qm*50qm=30000l/Jahr --> 82l/Tag
    Ohne Ahnung von Bäumen zu haben: 82 l/d im Jahresdurchschnitt, oder?
    Also im Winter kaum etwas, im Frühling/Herbst ~40 l/d und im Sommer dann ~200-300 l/d?
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  8. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #28
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Ohne Ahnung von Bäumen zu haben: 82 l/d im Jahresdurchschnitt, oder?
    Also im Winter kaum etwas, im Frühling/Herbst ~40 l/d und im Sommer dann ~200-300 l/d?
    Korrekt , nur die 82l stimmen nicht . Eher 150 bis 250l pro Tag .
    Bei Laubbäumen im Winter nix ( wie auch ohne Blätter ) dann ansteigend bis die Blätte voll da sind und im Herbst wieder fallend .
    Bei Nadelhölzern so ähnlich , allerdings brauchen die auch an milden Wintertagen Wasser .

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
    Dabei seit
    30.01.2013
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    998

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #29
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Wenn ein Buchenwald 600-700l/qm benötigt (keine Ahnung ob das stimmt) dann rechne doch mal wie viel Fläche so eine Buche im Wald einnimmt. Sagen wir mal 50qm? D.h. eine Buche braucht 600l/qm*50qm=30000l/Jahr --> 82l/Tag

    Wenn man annimmt, das auch andere Pflanzen im Wald noch Wasser brauchen, finde ich die 40l/Tag für einen erwachsenen Obstbaum durchaus realistisch.
    Es mag zwar sein, dass die Untergrenze des Jahresniederschlags für Buchenwälder irgendwo bei jährlich 600l/qm liegt, aber der physiologische Wasserbedarf des einzelnen Baumes lässt sich daraus gar nicht berechnen. Es ist nämlich nicht klar, welcher Anteil des Niederschlags tatsächlich von der Vegetation aufgenommen wird. So manches Wassermolekül fließt an der Oberfläche ab, geht ins Grundwasser über oder verdunstet, ohne eine Pflanzenwurzel von innen gesehen zu haben.

    Bei 200l pro Tag und 70 Bäumen pro Hektar würde sich übrigens ein Bedarf von jährlich 511l/qm im ausgewachsenen Buchenwald ergeben (wenn ich richtig rechne), d.h. die Buchen müssten entweder fast den gesamten Jahresniederschlag buchstäblich aufsaugen oder wären z.B. auf einen Grundwasserzufluss von außerhalb des Waldes angewiesen.
    Geändert von Igelstroem (30.07.2019 um 19:23 Uhr)
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  10. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #30
    Die 600l/qm aus Entrophies Link beziehen sich auf die Verdunstung durch die Vegetation . Von Jahresniederschlag ist da keine Rede . Insoweit kann man da durchaus Rückschlüsse auf den Wasserbedarf ziehen .
    Buchen bevorzugen Standorte mit höheren Jahresniederschlag , so ab 1000l aufwärts .
    600l pro Jahr ist eher Kiefern-/Eichenrevier .

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
    Dabei seit
    30.01.2013
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    998

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #31
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Die 600l/qm aus Entrophies Link beziehen sich auf die Verdunstung durch die Vegetation . Von Jahresniederschlag ist da keine Rede . Insoweit kann man da durchaus Rückschlüsse auf den Wasserbedarf ziehen .
    Buchen bevorzugen Standorte mit höheren Jahresniederschlag , so ab 1000l aufwärts .
    600l pro Jahr ist eher Kiefern-/Eichenrevier .
    Okay, ich habe den Link nicht angeschaut. Insofern war meine Überlegung falsch.

    Aber irgendwas stimmt an den vorgeschlagenen Zahlen trotzdem nicht. Denn es gibt ja etwa in Brandenburg ›alte Buchenwälder‹ in Gegenden mit etwa 600 mm Jahresniederschlag. Es muss also physiologisch auch mit weniger Wasser gehen als an optimalen Standorten (es sei denn, es gäbe an den regenarmen Standorten einen erheblichen Zufluss zusätzlich zum lokalen Niederschlag).
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  12. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #32
    http://weltnaturerbe-buchenwaelder.d...de-chorin.html

    Jepp , sind dann feuchtere Standorte .

  13. Dauerbesucher
    Avatar von atlinblau
    Dabei seit
    10.06.2007
    Beiträge
    988

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #33
    Wasserbilanz vom Spreewald bei Temperaturen >30°C

    Eingang Pegel Cottbus: 7-8 m³/s
    Ausgang Pegel Leipsch: 1 m³/s
    Abfluss Wehr Beeskow: 0 m³/s (Wasserablauf über Fischpass)

    Etwa 1 m³/s verdunsten über die 1000 ha Wasserfläche der Peitzer Teichlandschaft...klick!!!
    Etwa 5-6 m³/s saufen die Bäume im Spreewald, hier die Folgen...klack!!!

    Hier die aktuellen regionalen Suchergebnisse zum Thema "Trockenheit/Hitze"...klick!!!

    Thomas

  14. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.675

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #34
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Die 600l/qm aus Entrophies Link beziehen sich auf die Verdunstung durch die Vegetation . Von Jahresniederschlag ist da keine Rede . Insoweit kann man da durchaus Rückschlüsse auf den Wasserbedarf ziehen .
    Buchen bevorzugen Standorte mit höheren Jahresniederschlag , so ab 1000l aufwärts .
    600l pro Jahr ist eher Kiefern-/Eichenrevier .
    Das Buchen-Optimum ist vielleicht ab 1000mm Jahresniederschlag aufwärts. Buchenwälder sind allerdings in großen Teilen Deutschlands die natürlich vorherrschende Waldgesellschaft, die meisten Buchenwälder dürften in Regionen mit weniger Niederschlag liegen. Die mittlere jährliche Niederschlagshöhe beträgt in Deutschland ja 789 mm.

    Dort wo Buchen nicht die vorherrschende natürliche Waldgesellschaft sind, liegt das eher selten an der Jahresniederschlagsmenge, sondern an der Temperatur (z.B. natürliche Fichtenwälder), ab und an zu viel Feuchtigkeit (Staunässe zu bestimmten Jahreszeiten bei Eichen-Hainbuchen-Wäldern oder Überschwemmungen im Auenwald) oder am Untergrund (zu dynamisch/steinhaltig bei Schluchtwäldern und Blockwälder, zu wenig Speicherkapazität bei sandigem Untergrund).

    Die Jahresniederschlagssummen haben insgesamt im 30 jährigen Mittel leicht zugenommen, die langen Trockenphasen werden inzwischen zunehmend zum Problem. Relevant wären also die Angaben zu den Monaten mit minimaler Wasserversorgung, auch da gibt es regional große Unterschiede.

    Anscheinend fehlen lt. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zufolge wegen der Dürresommer 2018 und 2019 im Schnitt mehr als 200 Liter pro Quadratmeter Regen im Jahr. Wenn jeder sich 20 Gießkannen Wasser schnappen würde und als Wasserpate einen Quadratmeter Wald gießen würde... Alternativ könnte ich Gießpatenschaften in meiner Streuobstwiese anbieten...

  15. Fuchs

    Dabei seit
    25.11.2014
    Ort
    z.Zt. auf der Schwäbischen Alb
    Beiträge
    1.189

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #35
    " Die Buchen-Arten bevorzugen ein wintermildes und sommerkühles, feuchtes ozeanisches Klima. Gebiete mit strengen Winter- und Spätfrösten und starker Trockenheit werden gemieden. " Quelle Wikipedia .
    Die zu erwartenden trocken , heißen Sommer sind nicht ihr Ding . Das lässt sich in den Wäldern zur Zeit auch gut beobachten .

    Gruss , windriver

  16. Fuchs
    Avatar von entropie
    Dabei seit
    09.07.2010
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    1.211

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #36
    Ich hab noch nicht alles gesehen, aber der mann ausm wald, ben hat nen video darüber gemacht in spielfilmlänge ( ).

    Fokus scheint auf der buche zu liegen.


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )
    Whenever people agree with me, I always feel I must be wrong.
    -- Oscar Wilde

  17. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    12.07.2019
    Beiträge
    11

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #37
    Ich freue mich schon richtig auf den Besuch der Kaskaden im Ventron Massiv in den Vogesen im August:


    http://img.over-blog-kiwi.com/2/03/86/61/20190721/ob_ca7df9_258-f3.jpg


    Bild ist vom 21 Juli diesen Jahres

  18. Moderator
    Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
    Dabei seit
    18.04.2008
    Ort
    Mitte
    Beiträge
    8.268

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #38
    Zitat Zitat von November Beitrag anzeigen

    Post als Moderator
    ... gelöscht, damit das hier ein interessanter Sammel-Thread Eurer Beobachtungen im Fachforum bleiben kann.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

    Post als Moderator
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  19. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
    Dabei seit
    19.11.2008
    Ort
    Südliches Ruhrgebiet
    Beiträge
    7.697

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #39
    Die Trockenschäden sind ja an Fichte (sowieso), Buchen, und bei uns in der Gegend auch an den Birken unübersehbar.

    Auch sieht man viele durch das Eschentriebsterben vorgeschädigte Eschen, denen die Trockenheit letztes Jahr den letzten Rest gegeben haben, die sind komplett tot.

    Was mir aber an einer Esche auf unserem Grundstück in Oberhessen bereits letztes Jahr und auch dieses Jahr wieder auffiel: Die sieht wirklich gut aus. Wassertechnisch steht sie günstig am tiefsten Punkt eines Hanges, wo, es wie es scheint immer Wasser durchdrückt (weiter oben ist das Grundstück sehr trocken). Trockenstress hat sie also auch letztes Jahr nicht gehabt, zumindest keinen erheblichen.

    Ich habe jetzt letztes Wochenende festgestellt, dass der diesjährige Neuaustrieb noch komplett erhalten ist, ich konnte auch bei genauem Hinsehen keine einzige Stelle entdecken, wo die typische Welke mit nachfolgendem Absterben stattgefunden hätte.

    Das freut mich natürlich, aber für resistent halte ich diese Esche, so wie sie in der Vergangenheit aussah, (leider) nicht.

    Ist es möglich, dass die Trockenheit hier ein Gutes hat und das "Falsche Weisse Stengelbecherchen" sich die letzten beiden Sommer nicht so stark vermehrt hat wie sonst? (Das ist ja ein Pilz?)

    Desgleichen finde ich, dass sowohl in Hessen also auch hier im Ruhrgebiet (also Stadtbäume) die Kastanien wirklich gut aussehen verglichen mit früheren Jahren, wo die Kastanienminiermotte deftig zugeschlagen hat, und fast das gesamte Laub im August schon braun war. Ist das Zufall, einfach der Tiefpunkt eines Vermehrungszyklus, oder mag die Kastanienminiermotte keine Trockenheit? Edit: Die Kastanie ist ja ursprünglich an Schatten- und Schluchtbaum, mags also auch eher feucht.
    Geändert von Sarekmaniac (29.08.2019 um 20:56 Uhr)
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
    Das Leben ist reine Gewohnheit
    (Anna Achmatowa)

  20. Moderator
    Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
    Dabei seit
    18.04.2008
    Ort
    Mitte
    Beiträge
    8.268

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    #40
    In Brandenburg, MV und Sachsen sehen die Kastanien fast überall katastrophal aus.

    Auffällig ist, dass es anscheinend wie schon 2018 auch dieses Jahr ein Eichel-Mastjahr gibt.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)