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  1. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    Trekking im norwegisch-russischen Grenzgebiet

    #1
    Hallo zusammen,

    habe bereits die Ergebnisse der Suchfunktion gesichtet, aber so richtig zufriedenstellende Antworten habe ich bisher nicht gefunden. Deshalb möchte ich auf diesem Wege nach konkreten Erfahrungswerten fragen.
    Eine mögliche Touroption für nächsten Sommer ist ein Flug nach Kirkenes, ein Bus über die russiche Grenze und dann Trekking in Russland im Bereich zwischen der norwegischen Grenze und Murmansk. Besonders reizvoll fände ich die Fischerhalbinsel. Laut diesem Bericht war das für Ausländer 2009 schwer. Wie sieht es da heute aus?
    Einige Dinge gibt der gesunde Menschenverstand vor:
    • Visum ist Pflicht. Entweder über einen der großen Anbieter, die ein Einladungsschreiben ausstellen und ein Visum für einen beantragen oder über einen lokalen Anbieter.
    • Der unmittelbare Grenzkorridor ist tabu.

    Abgesehen davon, spricht irgendetwas grundsätzliches gegen mein Vorhaben? Mir ist völlig klar, dass ich keine westlichen Maßstäbe ansetzen darf, aber die Dinge, die die Suchfunktion an Land gespült hat, klingen teilweise sehr abenteuerlich und unberechenbar. Wie sieht es also als "Individualtourist" aus, wenn ich ein offizielles Visum habe?

    Viele Grüße
    urmeli
    Geändert von urmeli (24.07.2019 um 14:48 Uhr)

  2. Dauerbesucher

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    AW: Trekking im norwegisch-russischen Grenzgebiet

    #2
    Ich befinde mich gerade in Estland und habe versucht via Narwa mit dem Auto nach St. Peterburg zu reisen. Visum gibt es .An der Grenze bist Du vom Wohlwollen der Grenzer abhängig. Die Lkwschlange vor der Grenz ist Legende. Selbst nach Einschätzumg von Esten no Way. Für die Einreise mit der Fähre von Helsinki oder per Kreuzfahrer gibt es keine Probleme.
    Ich war vor Jahren im Pasvik. Reizvoller wald mit wenig Pfaden und reichlich Mücken. Es wurde empfohlen gehörig Abstand zum Grenzfluss zu halten. Terrain und Vegetation ist auf beiden Seiten gleich.
    Murmansk ist ein wichtiger Militärhafen. Vermutlich ist dort ein Riesensperrgebiet. Ein fahrt durch russisch Karelien von Petersburg nach M. ist möglich, auch ohne 4 x4, geht aber aufs material. Lass Dich in der Gegend nicht erwischen.
    Organisierte Tagestouren mit Schiff oder Bus sind teuer und Touristenquatsch😉.
    Russen reisen bis nach Haparanda zum shoppen z. B. bei Ikea.

  3. Gesperrt Alter Hase

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    AW: Trekking im norwegisch-russischen Grenzgebiet

    #3
    Ein Kollege war mit einem lokalen Anbieter unterwegs, der auch bei dem Visumbesorgen geholfen hat und sich um die Permits für die Zugangsbeschränkten Gebiete gekümmert hat. Da er aber Russe und seine Frau Bulgarin ist weiss ich nicht, ob es auch für Deutsche so einfach geht. Von der Homepage her klingt es aber machbar. Ob als Individual Reisender auch, keine Ahnung.


    https://www.kolatravel.com/kthi07.htm

  4. Dauerbesucher

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    AW: Trekking im norwegisch-russischen Grenzgebiet

    #4
    Burkard Koch, pistenkuh de. Hat das Gebiet bereist und berichtete darüber.

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Trekking im norwegisch-russischen Grenzgebiet

    #5
    Zitat Zitat von urmeli Beitrag anzeigen
    Laut diesem Bericht war das für Ausländer 2009 schwer. Wie sieht es da heute aus?
    Tendenziell eher schlechter.

    Zwischen Grenze und Murmansk, in Küstennähe, ist schon mal gar nicht gut, wegen diverser Marinebasen und extensiver Sperrgebiete um diese. (Wo deren Grenzen sind, und was man darf oder nicht, wird dann auch mal willkürlich ausgelegt...)

    Klassisches Trekkinggebiet auf der Kola-Halbinsel sind ja die Chibinen und die Lowosero-Tundra (typischer Ausgangspunkt: Kirowsk). Ist in Teilen aber ziemlich "berührt" durch Bergbau...

    Ich war da mal zu (Spät-)Sowjetzeiten, auch in Nordkarelien (so um Tschupa), genauer gesagt im Sommer '89. Ist alles schon ganz interessant, aber verglichen mit dem sonstigen Nordskandinavien nun nicht sooo sensationell. Wäre mir heute den Stress mit Russlandreisen (Visum, Anreise, *alles* vor Ort, und überhaupt) nicht wert.

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