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  1. Freak Moderator
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    [CH] Bernina, Tschierva

    #1
    Mitreisende: Flachlandtiroler, Nobodyisperfect
    Eine Tourenwoche durch die Schweizer Berninagruppe

    Wenn es zu warm wird, sticht alljährlich die Hitze den Flachlandtiroler und ich muss in die Berge. Wohin ist mir mittlerweile fast egal, aber Nobodysperfect hat in der Bernina noch eine Rechnung offen und die liegt auch verkehrsgünstig für uns.

    Zwischenübernachtung auf dem Julierpaß, hier standen noch vor wenigen Monaten die Zelte vom ODS-Wintercamp.



    Das Opernhaus steht noch bis nächstes Jahr...



    Der kommende Tag ist noch von anhaltendem Platzregen gekennzeichnet, ab 2600m bleibt der Regen in festem Zustand liegen.
    Wir verschieben also den Aufstieg und nutzen den trockenen Nachmittag zum Besuch der idyliischen Ziegen-Käserei am Cavloc-See.




    --
    TSCHIERVA

    "Tschierva" -- laut Wikipedia heisst das auf Rätoromanisch "Hirschkuh". Ein Winkel im hinteren Rosegtal, Oberengadin / Graubünden; teilt sich mit dem Morteratschtal die höchsten Berge der Ostalpen als Talschluß. So schaute es da vor hundert Jahren aus.

    --


    Wir wollen mal sehen was noch von der Pracht übrig ist. Immerhin war der Winter schneereich und wir sind früh dran in der Sommersaison. Die Hütte ist erst seit wenigen Tagen bewirtschaftet. Rundherum stehen Berggipfel für ein Wochenprogramm. Ich war noch nie an der Tschierva, nur vor ewigen Zeiten mal auf dem Piz Bernina, allerdings von der italienischen Seite her.

    Jetzt wird's ernst, der Rucksack schwer und das Parkticket teuer... von Pontresina hatschen wir den Fahrweg ins Rosegtal und schließlich den wunderschönen Steig zur Tschiervahüttehinauf. Nach erfolgreicher Erkundung können wir schließlich unser Zelt etwa 130 Höhenmeter oberhalb der Hütte auf ein schmales Grasband stellen. Eben, weicher Untergrund, Sonne bis 21 Uhr... Kühlschrank in Gestalt eines Restschneefelds, Badezimmer etwa zwanzig Meter seitwärts...



    und die Aussicht

    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 17:51 Uhr)
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  2. Freak Moderator
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    AW: Bernina

    #2
    Die Tschiervahütte ist seit wenigen Tagen bewirtschaftet, aber die meisten Touren warten noch auf einen ersten, der die Spur in den Neuschnee legt.



    Für gute Akklimatisation machen wir erstmal den "kleinen" Piz Tschierva, 3546m hoch und von der Hütte in 2,5-3h zu erreichen. Quasi ein Wanderberg.

    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 16:59 Uhr)
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  3. Freak Moderator
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    AW: Bernina

    #3

    Piz Roseg:
    Erst über Moränen und Gletscherarme, dann durch den Gletscherbruch, den felsigen Eselsgrat hinauf und auf die Schneekuppe. Links davon der Hauptgipfel.


    Um 2 Uhr 50 klingelt der Wecker. Instantkaffee und Knäckebrot, dann stolpern wir zum Gletscher runter. Ein Reflektor deutet auf den Weg und in den Firnschneeresten erkennt man die Spur. Nach weitem Bogen über den unteren Tschiervagletscher erklimmen wir die Zwischenmoräne und gelangen durch ein kleines Firntälchen auf den oberen, westlichen Gletscherast. Der Durchschlupf quer über den Gletscher auf etwa 3050m ist perfekt getroffen...



    und wir erreichen nach 2 Stunden 50 Minuten den Einstieg am Eselsgrat.



    Bewaffnet mit ein paar kleinen Cams und Keilen steige ich ein; gleich am Start sorgt eine Hangelstelle für Betriebstemperatur. Nach fast fünfzig Metern muß ein Köpfl für den Stand herhalten.
    Vereinzelt stecken in Abständen Bohrhaken; schöne Kletterei, aber manchmal echt anstrengend! Insgesamt machen wir acht Längen. Trotz Wechselführung haben wir fast drei Stunden für den Felsteil gebraucht. Dazu trugen wohl auch die 60m-Halbseile bei, an denen ich mich beim Nachziehen mitunter ganz schön abmühen musste. Und wahrscheinlich hätten wir die leichteren Passagen identifizieren und gleichzeitig gehen müssen...

    Wir deponieren einen Halbseilstrang am Fels, ziehen Steigeisen an und ich spure los. Erst komme ich ganz schön ans Wühlen, aber später wird der Firnhang steiler und fester. Nur einmal wird es kurz blank bei vielleicht 35 Grad Neigung, die steileren Stellen sind Trittfirn. Durch die Höhe bin ich zeitweise am Anschlag, aber stetig geht es weiter hinauf. Zum Schluß steilt sich die Schneekuppe noch einmal auf und als wir die Gipfel“wächte“ (die hier keine ist) übersteigen, schlägt uns der Wind entgegen und es ist bereits elf Uhr durch. Siebeneinhalb Stunden!



    Und der Hauptgipfel braucht bestimmt nochmal eine Stunde zuzüglich Rückweg, jedenfalls geht es trotz nur siebzehn Metern Unterschied ein ganzes Stück hinunter. Nobodysperfect sagt gleich, das wird zu spät. Wir rasten also auf der windstillen Wächtenseite und steigen nach einer halben Stunde Gipfelpause wieder ab; der Rückweg verspricht noch lang zu werden.

    Die Firnkuppe hinunter gehen wir seilfrei und zügig. Am Eselsgrat soll man nicht gleich zuvorderst abseilen (Bergschrund); wir überklettern also den letzten Turm und seilen dort die kleine Firnrinne ab, laufen bis zu dem nächsten Abseilstand. Dort geht es dreimal dreißig Meter leicht seitwärts hinunter und nach etlichen Metern Steilgeröll erneut zweimal fünfzehn Meter. Es ist nicht so, dass es hier keine Randkluft gäbe... plötzlich fragt Nobodysperfect, ob ich ihm mal eben heraus helfen kann.

    Angeseilt überqueren wir den Gletscher und ziehen an dem ersten Steinmann seitwärts heraus auf den Begrenzungsfels; hier ist ein Trampelpfad, der aber nach unten zu richtig schuttig wird. Wir finden den Ausstieg auf den unteren Gletscher, der eine einzige Pfütze ist. Unten im Flachland gehen die Temperaturen heute wohl bis an die vierzig Grad…


    Suchbild: Piz Tschierva, die Tschierva-Hütte (einfach zu finden) und Zelt (mit Tarnkappe).

    Die hundert Höhenmeter zum Zelt hinauf werden anstrengend, es ist 16 Uhr. Wir "duschen" und packen, steigen zur Hütte ab. Durch den glühenden Hüttenhang marschieren wir zügig in eineinviertel Stunden bis zum Talboden, wo endlich Schatten ist. Zum Auto wird es flach und die sieben Kilometer ziehen sich zu weiteren anderthalb Stunden. Wir fahren auf den Campingplatz Morteratsch und finden in der Dämmerung noch eine kleine Lücke für das Zelt. Aufbau, Nudeln kochen, eine Tasse Wein noch und ab in die Falle…
    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 18:05 Uhr)
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  4. Freak Moderator
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    AW: Bernina

    #4
    Der nächste Tag vergeht mit Ausschlafen, Rumgammeln, Sportklettern.


    Das prachtvolle Val Morteratsch -- eingangs liegen diverse Klettergärten


    Das Objekt der Begierde: Biancograt


    Heimweg am Berninabach entlang; rechts liegt der wunderschöne (aber ziemlich teure) Campingplatz Morteratsch


    Gut ausgeruht steigen wir anderntags wieder zur Tschiervahütte auf. Diesmal ohne Camping, mit "normalem" Hochtourengepäck: 35 Liter, deutlich unter zehn Kilo. Schon fast UL also
    Zum Ausgleich beschert Petrus uns einen der wohl heissesten Tage dieses Jahres. Die Nullgradgrenze liegt auf 4700m...
    An der Hütte verziehen wir uns erstmal in den Schatten. Die Steinfliesen der Hüttenterrasse kann man barfuß nicht betreten, und das in 2583m Höhe.
    Zum Nachmittag erkunden wir aber noch die erste Wegstunde bis auf etwa 2880m. Der Beschrieb spricht viel von Verhauern in der Dunkelheit, der Steig ist aber gut mit Steinmännern und Reflektoren markiert; nur zwei Restschneefelder sind schon gefährlich unterspült.
    Am Rückweg verlagert sich der Fokus von der Wegsuche -- Steinmänner, Reflektoren, Fixseile, markante Felsen -- auf die wunderschöne Umgebung: Blumen, ein Geier (?).





    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 17:40 Uhr)
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  5. Freak Moderator
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    AW: Bernina

    #5
    Als wir uns kurz vor drei gerädert aus den Betten schälen, sind unsere Briten schon weg! Wir machen trotzdem gemütlich und sind bei den letzten, aber mehrere Partien versteigen sich und am finalen Schneehang zur Fuorcla Prievelusa sind wir schließlich an Nummer drei.



    Es hat noch guten Trittfirn, niemand geht den Klettersteig und in der Fuorcla machen alle in den ersten Sonnenstrahlen eine kurze (Rödel-) Pause.





    Ich steige nach den beiden Bergführer-Seilschaften in den Fels ein, das Gelände ist überwiegend einfach, die anderen Seilschaften drängeln.
    Besonders „Bruno“, ein älterer SAC-Tourenführer aus Luzern macht sich mit seinem rücksichtslosen Verhalten ganz schön zum Deppen. Nach fünf oder sechs Längen folgt die Abseilstelle auf den berühmten Firngrat. Zwei superschnelle Bayern düsen vorbei, sie sind abends zuhause losgefahren…



    Der Biancograt hat Trittfirn, erst nach einem Aufschwung folgt ein etwa sechzig Meter langes Steilstück mit Blankeis. Ich sehe noch, wie eine Seilschaft da am laufenden Seil hocheiert, eine andere setzt immerhin gelegentlich eine Schraube zwischendrin.
    Wir diskutieren kurz, ich mache Stand und Nobodysperfect steigt vor. Erfreulicherweise trudeln jetzt die Briten ein mit weiteren drei Schrauben, ohne weitere Diskussion drücken sie uns diese plus ihr Seilende in die Hand. Am eingehängten Seil ziehen wir die beiden nach.



    Das Ganze hat sicherlich fast eine Stunde gekostet, aber es ist ja nur die eine Stelle und bei dem Wetter drängelt es ja nicht -- also die Sicherheit geht vor.



    Danach läuft der Rest des Biancograts super, oben am Piz Bianco tauschen wir noch das Material zurück und machen uns dann an den Felsgrat zum Hauptgipfel.



    Leichte Blockkletterei, ledigleich zwei Türme weisen ein paar Dreier-Stellen auf und müssen auf der anderen Seite abgeseilt werden. Entgegen dem Topo (Bergsteigen.com) sind die Abseile aber deutlich länger als acht bzw. zwölf Meter! Die Engländer scheinen den Anschluß zu verlieren, denn als wir die letzte lange Seillänge zum Gipfel hinter uns gebracht haben und ausseilen, ist von ihnen noch nichts zu sehen. Es ist dreizehn Uhr, wir sitzen eine halbe Stunde oben; die Schweizer machen uns noch das Gipfelfoto; erst dann sieht man die Briten kommen. Die Rundsicht ist königlich, wie nicht anders zu erwarten bei dieser Prominenz.


    La Spalla, Piz Argient & Zupo, Bellavista, Piz Palü


    Ortler, Zebru & König

    Der Spallagrat ist allerdings mittlerweile (im Frühsommer!) völlig schneefrei und die Blockkraxelei dünkt mir deutlich mühseliger als seinerzeit 2004 der Firngrat. Trotzdem oder gerade deswegen laufen wir zu den fünf Schweizern auf; diese "bevölkern" die drei Abseilstellen nach allen Regeln der Kunst, besonders besagter Bruno bekommt überhaupt nichts gebacken, läßt seine Leute per HMS ab (!) und versenkt eine Teilnehmerin im Bergschrund...

    Egal, uns drängt ja keiner, das Wetter ist tiptop und irgendwann dürfen wir überholen. Mit schrägem Abseil stehen wir bald auf dem Gletscherfirnfeld jenseits des Bergschrunds, die Hütte bereits vor Augen.
    Das Rifugio Marco-e-Rosa-de-Marchi wird immernoch von mehreren Männern bewirtschaftet, die Pin-Up-Girls hängen nach wie vor an den Wänden und Radio schallt durch den (beheizten!) Aufenthaltsraum. Ein Bier zum Auftanken, dann legen wir uns nochmal ins Lager. Wasser gibt es keins.
    Zu Abend wird auf Plastik serviert: Eine sehr gute Gulaschsuppe, Carpaccio mit Parmesan und Bratkartoffeln sowie zwei Stückchen Kuchen; etwas wenig zumal bei 68 Euro Halbpension, aber dafür ist die Aussicht super: Einige hundert Meter tiefer im Scerscen-Gletscher liegt ein Seeauge, dendritische Abflüsse schimmern blau.



    Tief im Loch ahnt man das Veltlin und gegenüber thront die Disgrazia. Dazu das Bergell und die Sellakante des Roseg mal aus einer anderen Perspektive.

    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 18:00 Uhr)
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  6. Freak Moderator
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    AW: Bernina

    #6
    Um halb sechs (Becks würde sagen: DAS ist Urlaub ) sind wir heute die Letzten am spärlich gedeckten Frühstückstisch (alles in Plastik, die Butter vom Vorjahr und ranzig…).



    Halb sieben marschieren auch wir ab, schon im Leibchen statt mit Jacke, Kappe und Handschuhen. Die Spur über die Bellavista-Terrassen ist super und von Spalten diesmal fast nichts zu sehen. Beschwingt lassen wir daher den Fortezzagrat-Abstieg links liegen und entern die Fuorcla Bellavista. Eineinviertel Stunde bis hierher, die Softshell kommt wieder an.



    Wir kraxeln über den Spinasgrat zum westlichsten Gipfel des Piz Palü. Obwohl nur erster und zweiter Grad, strengt mich die Kletterei doch ganz schön an. Zurück auf dem Firn haben wir aber unsere Schweizer Talentbolzen eingeholt und eilen ihnen auf dem Firngrat davon. Zwei Italiener steigen vor unseren Augen soeben aus dem Bumillerpfeiler aus, sie sind auf einer Tagestour!



    In gelöster Stimmung machen wir zusammen eine kurze Gipfelpause und zum Ostgipfel geht es bereits hinunter; von dort auch mal kurz vereist, aber an der Stelle nur vielleicht 25 bis 30 Grad steil. Wir seilen an und pflügen auf breit ausgetretener Trasse ins Tal. Wir verlieren sehr schnell Höhe und rasten kurz im Schatten eines Grates. Es folgen zwei kurze Gegensteigungen zum und um den Piz Trovat. Dort sind auch Biwakplätze sowie zwei Anwärter dafür, Vater und Sohn (vielleicht zehn Jahre alt).
    Gegen 13 Uhr sind wir an der Diavolezza, inmitten von zahlreichen Seilbahn-Touristen.



    Schlagartig ist unsere Hochtourenwoche vorbei und die Gedanken wenden sich der Heimfahrt zu.
    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2019 um 18:00 Uhr)
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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #7
    ! und danke für den bericht!

    da steh ich scharrend mit den hufen in der ecke meines stalles... bissl fitter muss ich noch werden, dann MUSS ich wieder in die berge. einmal junkie, immer j.....

    nur die preise schrecken mich halt immer noch. 68 eus für n bett und ranzige butter? da schlepp ich lieber das zelt etc. hoch. aber auch das wird sich nicht mehr ändern bei mir.

    dir wünsch auf jeden fall noch viele so schöne touren und uns weiter so schöne berichte darüber.
    danobaja
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  8. AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #8
    Schön, aber auch irgendwie erschreckend, wiedermal Bilder von da oben zu sehen... Spalla hatte ich noch Schnee (vor Jahren). Bianco bin ich nie gegangen, ich habe da zu viel Angst.

    Der Geier müsste ein Bartgeier sein, die fliegen vom Stelvio rüber.

    Palü schaut mir auf den Bildern übersteilt aus, das habe ich sehr viel weniger abschüssig in Erinnerung. Oder hat sich da oben so viel verändert?

    (Naja, und Deutsche, die vor der Hütte zelten wurden schon immer etwas schräg angeschaut... dies nur am Rande... kann man aber natürlich machen).

  9. Freak Moderator
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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #9
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    (Naja, und Deutsche, die vor der Hütte zelten wurden schon immer etwas schräg angeschaut... dies nur am Rande... kann man aber natürlich machen).
    Also in der Hütte hat niemand schräg geschaut, wir wurden sehr freundlich bedient und konnten bereitwillig Auskunft bekommen (bzw. auch geben).
    Ich hätte allerdings auch nur sehr ungerne gleich im Umfeld der Hütte gezeltet und dann hätte ich auch das Zelt tagsüber abgebaut. Unser Platz lag weit ab der Hütte und war von dieser auch nicht einzusehen. Suchfoto dazu habe ich ja eingestellt

    Danke für die Vogelbestimmung! Vielleicht meldet sich unser Ornithologe auch noch dazu. Leider hatte ich diesmal kein gesondertes Tele dabei und daher nur dieses ziemlich pixelige Foto.
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  10. Moderator
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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #10
    Erstaunlich wenig Schnee, die Lage in den Zentralalpen war wohl ganz anders.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  11. Alter Hase

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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #11
    super bericht, klasse touren!

  12. Erfahren
    Avatar von OutofSaigon
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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #12
    Mensch, Flachlandtiroler,
    daß du neben deiner Tätigkeit als Moderator noch die Zeit findest, eigene Berichte hier einzustellen, finde ich absolut bewundernswert. Hut ab!! Wieviele Stunden hat ein Tag bei dir? Bei mir sind es leider nur 24.

    Jedenfalls: toll!

  13. Moderator
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    AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #13
    Eigene Outdoortätigkeiten haben immer Vorrang, auch bei Mods .
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  14. AW: [CH] Bernina, Tschierva

    #14

    Ist das das selbe Fotomotiv, welches hinter dem blauen Banner von outdoorseiten.net steckt? Ich finde leider das Original nicht mehr, erinnere mich aber an einen vergleichbaren "Hang". Oben sieht man nur noch den blauen Himmel davon
    Vielleicht weißt du mehr ;)
    Offizieller Ansprechpartner: Naturlagerplätze - Eifel

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