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  1. Erfahren
    Avatar von Baummaedchen
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    Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #1
    Meine Schwester bringt mich ans Limit mit ihren Fragen.

    Gesucht wird ein Schlafsack für
    Frau, 154cm, 48kg, friert schnell

    Schläft allein im Zelt.

    Ziel dieses Jahr Schottland (Temperatur ca. +5 Grad), in Zukunft aber auch wieder Skandinavien (Temperatur bis knapp unter 0 Grad).

    Bisheriger Schlafsack Cumulus Panyam 600 gekürzt und die übrigen Daunen als Overfill. Der wurde aber geklaut (im Rucksack mit gesamter Ausrüstung). Außerdem hat sie unter 0Grad damit gefroren.

    Jetzt steht die Suche nach Ersatz. So günstig wie möglich (gesamte Ausrüstung muss sie als Studentin ersetzen), jedoch so leicht wie möglich, da zarte Frau.

    Gewicht max. 1kg

    Zur Auswahl steht mit Zähneknirschen (wegen Preis) wieder der Panyam. Jedoch ist Schottland echt feucht (Daune sinnvoll?), war in Vergangenheit von Temperatur grenzwertig (vielleicht wars ein Montagsmodell)

    Cumulus Panyam 600, 970g, Comfort für Frau laut Cumulus -6 Grad, 319 Euro

    Oder nur für Schottland erstmal den Decathlon Trek 900, Komfort für Frau 0 Grad, 985 Gram 149Euro
    https://www.decathlon.de/p/daunensch...492771&c=OCKER

    Roberts Ultralight 500, Comfort -7 Grad, 690g, 312Euro (hält der echt so warm???)
    https://roberts.pl/index.php?l=en&p=...light#_spiwory

    Roberts Superlight 500, -4 Grad, 723g, 323Euro (warum ist der teurer als der Leichtere?)
    https://roberts.pl/index.php?l=en&p=...light#_spiwory

    Oder hat jemand andere günstigere Ideen, leichte Kufa Schlafsäcke wegen der Nässe in Schottland? Wäre für viel Input dankbar.

    Ich habe selber dem Panyam 600, finde ihn toll auch unter 0, aber wahrscheinlich friert sie schneller.

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #2
    Na ja; wenn man das Kälteproblem durch Kunstfaser lösen möchte, landet man ungefähr hier:
    https://www.globetrotter.de/mountain...-long-1208682/

    Das sind 120 EUR Kostenerparnis, aber auch 700 g Mehrgewicht (und eigentlich ist der Schlafsack unnötig groß).

    Die meisten Leute hier glauben ja, dass sich das Problem des feuchtigkeitsbedingten Daunen-Loftverlusts auf Touren üblicher Länge durchaus beherrschen lässt, zumindest wenn man nicht unter freiem Himmel, sondern im Zelt schläft. Da bin ich aber kein Experte.

    Zu Robert's: Nach meiner Erfahrung (mit einem Ultralight 400) sind die angegebenen Temperaturwerte ähnlich optimistisch wie bei Cumulus, deshalb würde ich eher zu 600 g Daune tendieren, allerdings 750 cuin statt 850. Die ist evtl. etwas weniger feuchtigkeitsempfindlich und außerdem deutlich billiger.

    Bei Robert's hat man eben die Möglichkeit, eine wirklich passende Größe zu wählen, hier etwa S/N. Allerdings haben die beiden Modelle Ultralight und Superlight den (für leicht frierende Personen) gravierenden Nachteil, dass sie standardmäßig keinen Wärmekragen ("down filled collar") haben. Darauf sollte man im vorliegenden Fall unbedingt achten; entweder durch die Auswahl eines anderen Modells oder durch Modifizierung z.B. des Superlight im Zuge der Bestellung, wenn das möglich ist.

    Proberechnungen mit anderen Robert's-Modellen (Globetrotter, Vagabond 2 und wie sie alle heißen) zeigen, dass man bei Größe S/N und 500-600 g 750-cuin-Daune bei einer Komforttemperatur von -5 bis -9 landet, aber auch ein Gesamtgewicht zwischen 1000 und 1100 g in Kauf nehmen müsste. Preis liegt dann zumeist nahe bei 300 EUR. Die Modelle unterscheiden sich u.a. auch durch die Kammerkonstruktion, wovon ich wiederum nicht viel verstehe. Um hier eine richtige Wahl zu treffen, sollte man sich mit Robert's selbst in Verbindung setzen, die ja als sehr serviceorientiert gelten. Dann ließe sich z.B. auch klären, ob die Ergänzung eines Wärmekragens beim Superlight oder Ultralight eine sinnvolle Maßnahme ist.
    Geändert von Igelstroem (19.06.2019 um 23:05 Uhr)
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  3. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #3
    Ich denke mit KuFa wirst Du die Isolation nicht bei dem gewünschten Gewicht erreichen.

    Prinzipiell kochen alle Hersteller nur mit Wasser bzw. füllen mit Daunen. Wenn sie also mit dem Panyam friert wird sie mit dem Roberts mit 500 g wohl auch unter 0 °C frieren. Dazu sollte man beim Vergleich immer beachten, dass sowohl Cumulus als auch Roberts (habe per Mail angefragt) keine Norm-Werte angeben und die Werte damit weder mit einander noch mit anderen Herstellern vergleichen kann. Die geben die Werte eben nach eigenem ermessen an (solange das ehrlich ist und man dazu steht ist das in Ordnung) und da kann man eben auch mal schnell 1 K abziehen um die Konkurenz auszustechen ("optimistische Werte"). Schade finde ich, dass man nicht offen dazu steht sondern suggeriert es wären die gleichen Werte.

    Wenn also der überfüllte Panyam (schmal mit 600 g Daune) grenzwertig war und der neue Sack eher wärmer sein soll würde ich keinen Sack mit weniger Daune nehmen. Eher etwas mehr. Egal wie die Temperaturen nach welcher Methode angegeben werden. Dann ist natürlich das Gewicht nicht zu halten. Ich würde eher in Richtung etwas mit 700 g Daune schauen. Hier im Forum gibt es noch einen gebrauchten WM Antelope mir Zipper rechts für ~ 400 €. Das ist ein guter Preis. Den LZ habe ich schon ergattert. Wäre das was?
    Geändert von ApoC (20.06.2019 um 10:01 Uhr)

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    Avatar von lina
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #4
    Das ist ein sehr guter Vorschlag, auch wenn das Modell nicht ganz so schmal ist.

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    Avatar von Igelstroem
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #5
    Ich bin ja als Hypotoniker auch etwas verfroren und habe die Erfahrung gemacht, dass ein zu großer Schlafsack unter diesen Umständen nicht die richtige Wahl ist. Außerdem ist es auch nicht so, dass Geld keine Rolle spielte und eine 850+ Daune für feuchte Verhältnisse optimal wäre. Mit anderen Worten: Ich habe keine Zweifel an der Qualität des WM Antelope, würde den aber an der Stelle der hier beratenen Person selber nicht wählen.

    Noch zwei Beispiele:
    Robert's Explorer 800, Größe S/N, 683g 750-cuin-Daune, Gesamtgewicht 1290g (ähnlich Antelope), Komforttemperatur (optimistisch) -14 °C, 344 EUR
    Robert's Explorer 900, Größe S/N, 774g 600-cuin-Daune, Gesamtgewicht 1380g, Komforttemperatur (optimistisch) -11 °C, 258 EUR
    Geändert von Igelstroem (20.06.2019 um 12:29 Uhr)
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  6. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #6
    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    [...]
    Robert's Explorer 900, Größe S/N, 774g 600-cuin-Daune, Gesamtgewicht 1380g, Komforttemperatur (optimistisch) -11° C, 258 EUR
    Nur so als Vergleich. Der ME Helium 800 kommt bei gleicher Daunenmenge und normaler Größe und schlankem Schnitt auf - 4°C. Der Glacier 700 mit beschichteter Außenhülle und etwas weniger Daune auf -6 °C. Die winddichten Hüllen schneiden i.d.R. etwas besser ab. Ob das real auch so ist kommt auf die Situation an.

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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #7
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Nur so als Vergleich. Der ME Helium 800 kommt bei gleicher Daunenmenge und normaler Größe und schlankem Schnitt auf - 4°C. Der Glacier 700 mit beschichteter Außenhülle und etwas weniger Daune auf -6 °C. Die winddichten Hüllen schneiden i.d.R. etwas besser ab. Ob das real auch so ist kommt auf die Situation an.
    Ja, genau (wobei ich jetzt nicht nach den cuin-Werten geguckt habe). Nach der Selbstbeschreibung der beratenen Person würde ich von den bei Robert's angegebenen Werten einfach krasse 10 Grad abziehen (5 für den herstellertypischen Optimismus, 5 für eigene Verfrorenheit), d.h. -14 °C Komforttemperatur bei Robert's bedeutet -4 °C Komforttemperatur in der Realität.

    Nur noch mal zur Klarstellung: Der einzige Grund, weswegen ich hier eher zu Robert's tendiere, ist der, dass sich bei diesem Hersteller der Schnitt bzw. die Größe sehr genau auf die Person einstellen lässt (was ich nach meinen Erfahrungen mit der eigenen Verfrorenheit für wichtig halte).
    Geändert von Igelstroem (20.06.2019 um 12:47 Uhr)
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  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #8
    Hat sie denn eine Daunen- oder Primaloft-Jacke? Falls ja, könnte diese den Zuviel-Raum im Antelope ausfüllen und gäbe etwas mehr Reserve. Temperaturen um den Gefrierpunkt sind fies.

  9. Erfahren
    Avatar von Baummaedchen
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #9
    Danke für die vielen Gedankengänge. Meine Schwester hat sich entschieden doch den Panyam 600 zu nehmen mit Overfill und natürlich ihn kürzen zu lassen. Der WM ist zwar toll, aber einfach zu lang (eine Daunenjacke gibt es nicht). Zusätzlich soll er aber eine Quantum Endurance Hülle bekommen, da es wahrscheinlich schon an der Feuchtigkeit lag, dass er weniger isolierte und einen wasserdichten Packsack.

  10. Gerne im Forum
    Avatar von bogus
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #10
    Zitat Zitat von Baummaedchen Beitrag anzeigen
    Zusätzlich soll er aber eine Quantum Endurance Hülle bekommen, da es wahrscheinlich schon an der Feuchtigkeit lag, dass er weniger isolierte und einen wasserdichten Packsack.
    moin,

    als ich einst meinen Schlafsack in auftrag gegeben habe wurde mir von einer aussenhülle mit endurance abgeraten. der austausch körpereigener Feuchtigkeit würde dadurch verschlechtert, was es wiederum für die Daunen nicht besser macht. ein fuß oder Kopfteil aus dem Stoff, um die Berührungen mit der zeltwand zu minimieren wäre besser geeignet.
    habe dann ganz davon abgesehen.
    ist allerdings auch schon 3 jahre her. vielleicht hat sich ja am Stoff mittlerweile auch was geändert. der Support über email ist ganz gut, einfach mal nachfragen.

    ein kleiner wasserdichter packsack, z.b von sts ist dagegen Gold wert.

    grüße

  11. AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #11
    Zitat Zitat von Baummaedchen Beitrag anzeigen
    Danke für die vielen Gedankengänge. Meine Schwester hat sich entschieden doch den Panyam 600 zu nehmen mit Overfill und natürlich ihn kürzen zu lassen. Der WM ist zwar toll, aber einfach zu lang (eine Daunenjacke gibt es nicht). Zusätzlich soll er aber eine Quantum Endurance Hülle bekommen, da es wahrscheinlich schon an der Feuchtigkeit lag, dass er weniger isolierte und einen wasserdichten Packsack.

    Hallo,

    ich habe mir auch einen Panyam als Sonderanfertigung mit Endurance-Hülle machen lassen.
    Rein vom Anfassgefühl und der Komprimierbarkeit her würde ich dieses Material nicht wählen, wenn es nicht notwendig ist.
    Allerdings musste es bei meinem Modell die wasserdichte Hülle sein, da er direkt im Schnee eingesetzt werden soll.

  12. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #12
    Zu lang ist nicht tragisch. Wenn einen das Zusatzgewicht nicht stört, kann man die Länge mit einer Schnur, etc. abbinden oder Klamotten im Schlafsack vorwärmen. 20 cm Mehrlänge wird auch generell empfohlen, dadurch beträgt die Mehrlänge gerade mal 15 cm. Wenn er unbedingt kürzer werden soll, macht das auch das outdoor service team in Berlin. Der Antelope ist ein wirklich guter Schlafsack.

    Einen wasserdichten Packsack würde ich immer nehmen.

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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #13
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Der Antelope ist ein wirklich guter Schlafsack.
    Kauf ihn doch selber.

    Auf der Ebene der Leistungsdaten ist ja bisher der Eindruck entstanden, man könne im Grunde aus den Parametern Größe, Daunenmenge, Daunenqualität, Ausstattung mit Zipper und Wärmekragen die Wärmeleistung ziemlich genau abschätzen.

    Dann stellt sich aber die Frage, was genau der Mehrwert einer Marke wie WM ist. Die überragende Daunenqualität von 850+ kann es eigentlich nicht sein, denn die ist ja sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil, je nach Situation. Oder anders gesagt: Der Antelope ist nur dann ein wirklich guter Schlafsack (dessen Mehrpreis gerechtfertigt ist), wenn man es durchweg mit trocken-kalten Verhältnissen zu tun hat und es außerdem auf Gewichtsoptimierung ankommt.

    Oder sind die Gründe, die den Mehrpreis rechtfertigen, andere? Ich bezweifle nicht grundsätzlich, dass es andere sachliche Gründe geben könnte, aber man müsste sie doch benennen.
    Geändert von Igelstroem (21.06.2019 um 13:25 Uhr)
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  14. Vorstand
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #14
    Nicht nötig, ich hab schon einen (und hab wegen der guten Qualität des sehr oft genutzten Teils auch nicht den Eindruck als bräuchte ich ein backup)

    Ok, Vorteile, neben der hochwertigen Daune und deren Gewichtsvorteil
    Die RV-Abdeckung klemmt nicht, das Außenmaterial ist sehr angenehm, der Schlafsack trocknet schnell (nach links drehen = schwarze Seite in die Sonne legen).

    Bei "trocken-kalten Verhältnissen" funktioniert jeder Schlafsack besser als bei nasskalten um den Gefrierpunkt, denn da fällt jede Daune zusammen. Am nachteiligsten sind Temperaturen um den Gefrierpunkt und Zelten an Gewässern bei Windstille und Nebel. "Durchweg mit trocken-kalten Verhältnissen zu tun" hat man es nie, es sei denn, man bleibt in Innenräumen …
    Geändert von lina (21.06.2019 um 14:06 Uhr)

  15. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #15
    Ich (verfrorene glückliche Besitzerin eines wm-Schlafsackes) kann die "Anfälligkeit" der WM-Daune für alles was nicht staubtrocken ist, nicht bestätigen.

    Ich war damit auch schon in Schottland

    Wenn man nicht gerade eine absolute Tropfsteinhöhle als Zelt hat, hält sich die Nässe im Zelt ja selbst bei Regen halbwegs in Grenzen, und das kann mein Apache ab, ohne dass er merklich an Wärme verliert.

  16. Alter Hase

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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #16
    Zitat Zitat von Baummaedchen Beitrag anzeigen
    Danke für die vielen Gedankengänge. Meine Schwester hat sich entschieden doch den Panyam 600 zu nehmen mit Overfill und natürlich ihn kürzen zu lassen. Der WM ist zwar toll, aber einfach zu lang (eine Daunenjacke gibt es nicht). Zusätzlich soll er aber eine Quantum Endurance Hülle bekommen, da es wahrscheinlich schon an der Feuchtigkeit lag, dass er weniger isolierte und einen wasserdichten Packsack.
    Also bei +5/o Grad ist die Luft sehr feucht. Da wird auch die wasserdichte Hülle nicht helfen.

    Ich würde mir einen Schlafsack mit ner schönen fettigen Daune holen. Da käme in Europa zB Valandre in Frage.

    Der Valandra Wing 700. Die H Kammern sind durchgehend, d.h. sie kann die Daune nach oben bzw. unten schütteln und damit auch etwas anpassen. Den würde ich jederzeit einem Cumulus vorziehen. Oder den Chillout 650, der ist etwas aufwändiger geschnitten. Beide haben schöne fettige Entendaune. Beide liegen fast im gewünschte Gewichtsbereich.

  17. Alter Hase

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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #17
    Ergänzung:

    und evtl. über einen VBL nachdenken, wenn es unter 0 Grad geht.

    Der Schlafsack isoliert nur optimal, wenn man nicht komplett zitternd reinsteigt. Also gut essen vorher, Blase leeren, mental sollte man nicht am Rande der Hysterie sein usw.

  18. Alter Hase

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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #18
    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    Kauf ihn doch selber.

    Auf der Ebene der Leistungsdaten ist ja bisher der Eindruck entstanden, man könne im Grunde aus den Parametern Größe, Daunenmenge, Daunenqualität, Ausstattung mit Zipper und Wärmekragen die Wärmeleistung ziemlich genau abschätzen.

    Dann stellt sich aber die Frage, was genau der Mehrwert einer Marke wie WM ist. Die überragende Daunenqualität von 850+ kann es eigentlich nicht sein, denn die ist ja sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil, je nach Situation. Oder anders gesagt: Der Antelope ist nur dann ein wirklich guter Schlafsack (dessen Mehrpreis gerechtfertigt ist), wenn man es durchweg mit trocken-kalten Verhältnissen zu tun hat und es außerdem auf Gewichtsoptimierung ankommt.

    Oder sind die Gründe, die den Mehrpreis rechtfertigen, andere? Ich bezweifle nicht grundsätzlich, dass es andere sachliche Gründe geben könnte, aber man müsste sie doch benennen.
    Grüß Dich Igelstroem. Neben den höheren Lohnkosten USA als vermutlich Polen kommen bei WM wohl Alleinstellungsmerkmale hinzu. So ist die Daune angeblich handgepflückt aus den Nestern bzw. was da so rumfliegt an Daune. Außerdem heißt es die Daune wird in der gesamten Kette vom Einpacken an bis zum fertigen Produkt im Laden niemals nicht komprimiert. Und zudem holt WM die Daune aus Polen.

    Das alles mögen Faktoren sein, die sicherlich auch maßgeblich am Preis mit beteiligt sind. Und bei WM kaufst Du eben auch ein Versprechen mit, ähnlich vergleichbar zu Hilleberg oder Mystery Ranch. Was man drauf gibt ist eine andere Sache.

  19. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Schlafsack für verfrorene, kleine Frau bis -5 Grad

    #19
    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    Auf der Ebene der Leistungsdaten ist ja bisher der Eindruck entstanden, man könne im Grunde aus den Parametern Größe, Daunenmenge, Daunenqualität, Ausstattung mit Zipper und Wärmekragen die Wärmeleistung ziemlich genau abschätzen.
    Ohne dass ich mich an der Diskussion über Preisunterschiede beteiligen will, aber der Schnitt spielt beim Schlafsack eine sehr deutliche Rolle. Und das ist dann genau der Punkt, wo der Vergleich verschiedener Schlafsäcke schwierig ist und es ganz am Ende auch sehr individuell wird. Schnitt meint dabei nicht nur, wie gut es zum Körper passt (das ist der individuelle Teil), sondern auch die Kammerform und wie z.B. Wärmekragen und RV-Abdeckung integriert sind.

    Mac

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