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  1. Gerne im Forum

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #21
    tolle Beiträge wirklich das hilft uns allen weiter
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  2. Erfahren

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #22
    Da hast du allerdings völlig Recht. Und deswegen sollte man ihn aufmerksam lesen und weitgehend befolgen...

    Sorry, aber die Welt der Kleber ist kein Ponyhof aus der Märchenstunden des Kindergartens in dem man alles in mundgerechten Happen serviert bekommt und zum Schluß alles gut ausgeht.

    1. Ohne gründliches Einarbeiten in die Grundlagen wirst du kein gutes Ergebnis bekommen
    2. Ohne eigene Versuche wird du zu keinem guten Ergebnis kommen, Standardfälle wie Papier zusammenkleben mal ausgenommen.
    3. Auch bei angenommenen Trivialitäten wie Holz verleimen oder verkleben muss man sich, so sehr gute Resultate gefordert sind, mit den Grundlagen beschäftigen und vertraut machen.
    4. Wenn du den Versprechungen irgendwelcher Anbieter so einfach unhinterfragt glaubst, glaubst du auch das Manager managen und Zitronenfalter Zitronen falten....

    Von den Erfahrungen Anderer kann man sicher profitieren, aber der Gültigkeit von 1. bis 4. tut das keinen Abbruch, höchstens verkürzt sich der Weg zum Ergebnis ein wenig.

    PS. mit dem "uns" solltest du etwas sparsamer umgehen, es sei denn du verwendest es als "Pluralis Majestatis".
    Geändert von Bambus (16.06.2019 um 14:19 Uhr)

  3. Gerne im Forum

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    #23
    wenn es tatsächlich so ist das ich auch in diesem Forum wieder nur von ein paar wenigen Stalkern umgeben bin die mir seit sehr vielen Jahren das Leben zerstören und sich auch alles weitere in diesem Zusammenhang nur zwichen mir und denen abspielt dann ist das "uns" tatsächlich das falsche Wort.

    Ich finde aber das Thema passt sehr gut in dieses Forum und es gibt sicher einige Leute ausser mir die sich ähnliche Fragen stellen und auch an Erfahrungswerten oder Grundlagenwissen zu verschiedenen Klebern und Nahtdichtern interessiert sind.
    Wenn nicht im Moment vielleicht irgendwann mal.

    Meine Fragen finde ich einigermaßen präzise und berechtigt.
    Es gab hier einen Beitrag von Wilbert mit Erfahrungswerten ansonsten kam hier nichts weiterführendes im Gegenteil nur Andeutungen und Oftopic indem man sich auf irgendwelche vollkommen unwichtigen Aussagen bezogen hat .

    Es ist mir z.B. scheiß egal ob ich das Wort "Gebinde" richtig verwendet habe oder ob ich Verpackungsgröße ,Konsumeinheit oder sonst was hätte sagen sollen ... einfach scheiße diese Kommunikation und sich an sowas auf zu hängen.
    Es ist ja wohl klar was gemeint ist.
    Ich bin nicht der Einzige der die Packungsgrößen und Preise von McNett eher seltsam findet (von fehlenden Dosierspitzen usw. abgesehen).

    Es gibt wenn auch wenige direkte Konkurenzprodukte und ähnliche Produkte aus anderen Bereichen. Ausserdem ließe sich einiges zweckentfremden. Aber es kam hier kaum etwas weiterführendes.

    Auch die Frage nach den Gesundheitlichen Aspekten ist mehr als berechtigt. Ich habe noch heute nach 2Tagen noch trockene Schleimhäute und ein Brandloch im Fuß nur weil ich einen in jedem Baumarkt erhältlchen Kleber genau Zweckbestimmt verarbeitet habe und das auch nicht auf die leichte Schulter genommen habe.(ausser den nackten Füßen)

    Wenn ich mir vorstelle das man z.B. das noch weiter verbreitete Seamgrip das mit einem starken industrie Lösungsmittel und isocyanat versetzt ist in dem geschlossenen Innenraum eines Zeltes verwendet dann weis ich wirklich nicht ob das so gut ist.

    Warum also steht in allen Outoorgeschäften des gesammten Rhein Main gebietes nur das normale Seamgrip im Laden nicht aber die Wasserbasierten Seamsure Produkte ? (zu denen es tatsächlich sogar direkte Alternativen aus deutscher Herstellung gibt - von Großpackungen zum Abdichten von z.B. Schwimmbecken usw. ganz abgesehen)

    Alle diese Fragen sind sehr berechtigt und mein Erfahrungsbericht bezüglich des "Unfalls" mit dem Bocollkleber der immehin der zweit meist verbreitete Kleber dieser Sparte ist kann hier im Allgemeinen auch nicht schaden.

    Also was sollen die ständigen Wiederholungen wie "man kann nichts genaues dazu sagen" oder solche Anmerkungen das der Bocollkleber kein Urethankleber ist dabei aber nicht zu sagen woher die Information stammt und um was es sich sonst handelt ... das ist doch alles nur Shitchat in einem Thread der für das Forum sehr interessant sein könnte und die Aspekte und Fragen um die es geht habe ich klar formuliert.
    Hat jemand das Produktdatenblatt zu dem Kleber irgendwo finden können ? Ich nicht ... nur das Sicherheitsdatenblatt bei einem der vielen Verkäufer (beim Hersteller auch Fehlanzeige)
    In dem Sicherheitsdatenblatt steht aber auch nicht viel mehr was für den Anwender von Bedeutung ist als auf der Packung - Nur das Kaninchen keine Lungenbeschwerden von dem Kleber bekommen . Dazu kann ich nur sagen ich habe diese Beschwerden auch bei gut belüftetem Raum sehr wohl bekommen. Es macht also auch in dieser Hinsicht Sinn sich darüber aus zu tauschen .
    Wer dazu nichts sagen kann oder will braucht ja auch nichts schreiben ... es sei denn er befriedigt sich daran den Threadsteller und Leser mit Andeutungen und Nonsense zu belästigen.

    Aber jetzt ist der Thread sowieso schon kaputt denn hieraus wird sowieso nichts weiterführendes zu diesem Thema mehr das irgendwann mal für irgendeinen User Interessant sein könnte.

    Es wäre so einfach gewesen sehr schnell auf die beiden unterschiedlichen Nahtdichtersysteme wie Löseittelbasiert und wasserbasiert usw. hin zu weisen und wenn möglich etwas dazu zu sagen .
    Eine Auflistung ,Sammlung und ein Überblick zu diesem Thema wäre möglich gewesen aber hier liest jemand der diese Informationen sucht später eh nicht mehr.

    Es geht hier nicht um das Thema Kleben und Dichten im allgemeinen sondern ganz beschränkt nur bezogen auf die wenigen Materialien und Anwendungen im Outdoorbereich.

    Da geht es um das Dichten von Nähten auf PU , Silikon eventuell noch unbeschichteten Kunstfasern und PVC
    Es geht um das Verkleben der selben Materialien.
    Es geht um Impregnierungen.

    Verbreitet sind Silikon ,Silikonkleber ,PU Nahtdichter ,PU Dispersion , PU Kleber (mit oder ohne Lösungsmittel oder isocyanat) (andere Klebersysteme ?)
    eventuell noch MS Klebstoffe und Nahtbänder mit Schmelzkleber .
    Ausserdem Wachse .PFC und Silikonbasierte Impregnierungen.

    Also so riesig komplex ist das ganz nicht als das man es als absurd, zu unkonkret oder Komplex abtun kann.

    Aber in anderen Bereichen des Lebens haben "uns" einige Beteiligte ja schon längst einen noch viel größeren Gefallen getan ... mit all dem Glück und der Menschenliebe die sie mit ihren Ideen in die Gesellschaft gebracht haben. Dabei kommen immer wieder die selben Methoden zum Einsatz nämlich das Ablenken vom eigentlichen und wichtigen.
    Aber irgendwann werde nicht nur ich mich dafür bedanken
    Geändert von arbuckle (16.06.2019 um 20:09 Uhr)
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  4. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #24
    Seamsure ist nach Herstellerangaben eher für leichte Gewebe, Seamgrip für gröbere Gewebe geeignet.

    Da Du bisher trotz nachfragen keine konkreten Angaben zu den zu Verkleben den Stoffen gemacht hast könnte Dir auch niemand konkretes sagen. Aber schön, dass jeder, der sagt, Deine Fragen seien nicht konkret genug ein "Stalker" sein. Die restlichen Einwürfe lasse ich besser unkommentiert, der letzte Satz wirkt zumindest sehr nach Drohung. Das sollen andere bewerten.

  5. Gesperrt Erfahren

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #25
    Zitat Zitat von arbuckle Beitrag anzeigen
    Es ist mir scheiß egal ob ich das Wort "Gebinde" richtig verwendet habe oder ob ich Verpackungsgröße ,Konsumeinheit oder sonst was hätte sagen sollen ... einfach scheiße diese Kommunikation und sich an sowas auf zu hängen.
    Ich bin nicht der Einzige der die Packungen und Preise von McNett eher seltsam findet (von fehlenden Dosierspitzen usw. abgesehen.
    Gebinde passt schon. "Größere Gebinde" sind alles vom 200l-Fass bis zum 52ft-Tankcontainer. In letzteren passen 73 Kubikmeter...

    Es gibt wenn auch wenige direkte Konkurenzprodukte und ähnliche Produkte aus anderen Bereichen. Ausserdem ließe sich einiges zweckentfremden. Aber es kam hier kaum etwas weiterführendes.
    bei Zweckentfremdungen gibts halt keine genauen Herstellerinformationen. Da hilft nur Versuch-macht-klug (für Hobbyanwender) oder der FAE (bei Großverbrauchern)

    Auch die Frage nach den Gesundheitlichen Aspekten ist mehr als berechtigt. Ich habe noch heute nach 2Tagen noch trockene Schleimhäute und ein Brandloch im Fuß nur weil ich einen in jedem Baumarkt erhältlchen Kleber verarbeitet habe und das (ausser den nackten Füßen) auch nicht auf die leichte Schulter genommen habe.
    Beim Hersteller ein Sicherheitsdatenblatt anfordern. Das bekommt man problemlos, sofern man erklärt, dass man das Produkt gewerblich verwendet. Wenn man es nicht online bekommt, muss man halt eine Email schreiben oder anrufen.

    Wenn ich mir vorstelle das man Seamgrip das mit einem starken industrie Lösungsmittel und isocyanat versetzt ist in dem geschlossenen Innenraum eines Zeltes verwendet dann weis ich wirklich nicht ob das so gut ist.
    Da muss man zwischen "vor dem Aushärten" (wie er aus der Tube kommt) und "nach dem Aushärten" unterscheiden. Sicherheitsdatenblatt lesen, da stehen auch Empfehlungen zum Arbeitsschutz drin...
    Nach dem Aushärten sind Klebstoffe aber normalerweise harmlos, auch wenn man sie auch dann weder essen noch rauchen oder übermäßig (wenns stinkt war es zu warm...) erhitzen sollte.

    Warum also steht in allen Outoorgeschäften des gesammten Rhein Main gebietes nur das normale Seamgrip im Laden nicht aber die Wasserbasierten Seamsure Produkte ? (zu denen es tatsächlich sogar direkte Alternativen aus deutscher Herstellung gibt - von Großpackungen zum Abdichten von z.B. Schwimmbecken usw. ganz abgesehen)
    Mögliherweis weil wasserbasierte Klebstoffe oft höhere Anforderungen an die Vorbehandlung der Klebestelle stellen. Manche Privatanwender sind zu doof um die Anleitung zu lesen und das führt dann zu lästigen und rufschädigenden Reklamationen beim Hersteller oder Händler.
    Zusätzlich: Seamgrip kennt jeder, das andere Zeug ist nicht so bekannt...

    Also was sollen die ständigen Wiederholungen wie "man kann nichts genaues dazu sagen" oder solche Anmerkungen das der Bocollkleber kein Urethankleber ist dabei aber nicht zu sagen woher die Information stammt und um was es sich sonst handelt ... das ist doch alles nur Shitchat in einem Thread der für das Forum sehr interessant sein könnte und die Aspekte und Fragen um die es geht habe ich klar formuliert.
    Wer dazu nichts sagen kann oder will braucht ja auch nichts schreiben ... es sei denn er befriedigt sich daran den Threadsteller und Leser mit Andeutungen und Nonsense zu belästigen
    Zuznächst sollte man mal den Wikipedia-Artikel lesen, der bietet einen guten Einstieg und die Chemiekentnisse aus der Schule reaktivieren:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klebstoff
    Vermtlich stammt die Information aus dem Sicehrheitsdatenblatt oder den Herstellerinformationen.
    das für den Bocoll-Kleber findet man übrigens da:
    https://static.toom.de/produkte/bild...tt_8150144.pdf
    Es fällt auf, dass da eben KEINE Isocyanate (die müssen, weil Gefahrstoff, im Sicherheitsdatenblatt angegeben werden) drin sind, weshalb es kein chemisch aushärtender Polyurethanklebstoff sein kann.

    Kleben ist, nochmals der Hinweis, eben nicht so trivial wie Schrauben oder Nieten:
    3. Auch bei angenommenen Trivialitäten wie Holz verleimen oder verkleben muss man sich, so sehr gute Resultate gefordert sind, mit den Grundlagen beschäftigen und vertraut machen.
    Sogar zu dem "Holz verkleben" wurde zentimeterdicke Literatur produziert, zu der Frage welches Holz man wann unter welchen Voraussetzungen nach welcher Vorbehandlung wie und womit verkleben kann und welche Eigenschaften die Klebestelle hat.
    Wenn man da Mist baut, sieht das Ergebniss so aus:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eislau...ad_Reichenhall
    Ursache: Falscher Klebstoff für diese Anwendung.
    Geändert von hrrh (16.06.2019 um 21:24 Uhr)

  6. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #26
    ich habe auf viele der eigentlich vorgesehenen Verstärkungen verzichtet und hatte deshalb genug von dem Bocoll Outdoor\Gewebekleber übrig um die Hauptnaht vom Tarp damit ab zu dichten. Obwohl es vielleicht nicht nötig ist habe ich die Naht von innen und aussen gedichtet. Aussen mit Bocoll Kleber (urethan?) innen mit PattexKleber (silan).
    Ich habe pattex100% (niedrig viskoser Silankleber) etwa 1\1 verdünnt und damit die Nähte richtig tief benetzt. Dann habe ich immer nach ca. 50cm verarbeiteter Naht die überflüssige Masse mit einem Tuch abgewischt sodas tatsächlich nur im Faden und den Löchern der Naht etwas mehr Kleber übrig bleibt um die Naht herrum aber keine dickere Schicht sondern höchstens ein hauch feiner Auftrag entsteht.
    Ich habe ein gutes Gefühl was die Wasserdichtigkeit dieser Methode angeht ausserdem ist es viel billiger ,besser zu verarbeiten (wahrscheinlich gesünder) und sieht im Endergebniss viel besser aus.
    Könntest Du Deine Arbeiten mit Fotos dokumentieren, dann werden die Ergebnisse anschaulicher.

    VG. -Wilbert-

  7. Gerne im Forum

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #27
    Da muss man zwischen "vor dem Aushärten" (wie er aus der Tube kommt) und "nach dem Aushärten" unterscheiden. Sicherheitsdatenblatt lesen, da stehen auch Empfehlungen zum Arbeitsschutz drin...
    Nach dem Aushärten sind Klebstoffe aber normalerweise harmlos, auch wenn man sie auch dann weder essen noch rauchen oder übermäßig (wenns stinkt war es zu warm...) erhitzen sollte.
    Du hast bestimmt einen guten Grund nicht direkt aus zu sprechen das man z.B. Aussenzelte zum Nahtdichten auch auf links drehen kann ... genau mit dieser Art hilfst du uns allen weiter.

    Ich drohe hier niemandem und Drohung hätte auch etwas damit zu tun jemandem Angst machen zu wollen aber ich weis mittlerweile sehr gut das sich die Macher ganz sicher sein können und sich vor nichts und niemandem fürchten müssen.
    Drohung wäre überflüssig. Das soll nur so eine Andeutung sein die man versteht wenn es soweit ist (so wie man es mit mir immer macht).
    Geändert von November (18.06.2019 um 16:13 Uhr)
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  8. Gerne im Forum

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    #28
    sorry es tut mir leid das ich tatsächlich immer gleich ALLE Leute als Stalker ansehe wenn mir etwas seltsam vorkommt.
    Leider ist Stalking aber tatsächlich ein Problem das langsam aber sicher alle Bereiche des Lebens und Zwischenmenschlickeit extrem vereinnahmt und belastet.

    Sicher ist es tatsächlich auch angebracht zu hinterfragen in wie fern verschiedene Chemikalien im Inneren eines Zeltes auch nach dem Aushärten noch schädliche Stoffe abgeben.

    Kurz zurück zum Thema. Falls das hier irgendwann mal jemand ließt möchte ich wenigstens zu den von mir angesprochenen Klebern noch etwas hinzufügen.

    1. Der Pattex 100% Silankleber taugt entgegen einiger Beschreibungen und meinen Hoffnungen kaum zum Abdichten von Nähten und auch zum großflächigen Beschichten (impregnieren) eignet er sich entgegen vorheriger Behauptung eher nicht.
    Leider ist er im Vergleich mit Silikon nicht genau so flexibel was sich in Knitterstreifen bemerkbar macht.
    Ausserdem neigt er im Gegensatz zu Silikon (aber ähnlich wie PU) dazu Dreck oder Sand anhaften zu lassen.
    Der Kleber ist nur für eher exotische Einsatzbereiche gut geeignet . Ich habe damit z.B. kleine Stücke 500den Stoff behandelt die ich als Verstärkung verwenden wollte. Die Beschichtung sorgt so dafür das diese Gewebe absolut kein Wasser mehr aufnehmen aber vor allem dafür das die Ränder nicht ausfransen.
    Nur das funktioniert bei mir tatsächlich richtig gut ansonsten sehe ich kaum eine Sinnvolle Verwendung im Textilbereich.

    2. Der Bocoll Outdoor und Gewebekleber:
    Die Verklebungen (PU auf PU) halten gut und auch die Abdichtung (Beschichtung) der Nähte hält gut und macht einen einigermaßen dauerhaften Eindruck.
    Allerdings klebt die Oberfläche der damit Beschichteten Naht auch nach dem Aushärten aneinander. Wenn man das Tarp oder Zelt zusammenlegt muß man darauf achten das nicht die beschichteten Nähte aufeinander liegen sonst haften diese aneinander (ist wohl bei anderen Nahtdichtern ähnlich und der Grund für den Einsatz von Talkum).
    Auch dieser Kleber neigt nach dem Aushärten weiter stark dazu Dreck und Sand anhaften zu lassen.

    3. Hatte einen neuen Versuch gestartet Gewebe großflächig mit verdünntem Silikon zu impregnieren ( ohne dicken Schichtauftrag) und bin diesmal mit dem Ergebniss sehr zufrieden.
    Auch das Polyester Gewebe nimmt jetzt tatsächlich im Gegensatz zu vorher absolut kein Wasser mehr auf ,ist sehr glatt und Schmutzabweisend ,knitterfrei und es löst sich auch kein Silikon ab. Nach meinen Erfahrungen darf mit Silikon aber absolut keine dickere Schicht aufgetragen werden nur dann macht es tatsächlich Sinn.
    Aber Achtung vor Chemischen Zusätzen im verwendeten Silikon und Lösungsmittel !

    Ich wollte das nur nochmal hinzufügen weil ich Anfangs z.B. zu große Hoffnungen bezüglich des Silanklebers hatte und hier vielleicht weiter geben habe.
    Geändert von arbuckle (13.07.2019 um 13:57 Uhr)
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  9. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #29
    3. Hatte einen neuen Versuch gestartet Gewebe großflächig mit verdünntem Silikon zu impregnieren ( ohne dicken Schichtauftrag) und bin diesmal mit dem Ergebniss sehr zufrieden.
    Könntest Du das bitte im Detail beschreiben. Verwendeten Verdünner, Auftrag, Trocknungszeit, evt. Fotos von den Oberflächen.

    VG. -Wilbert-

  10. Gerne im Forum

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    #30
    Ich habe gerade den Text geändert ...

    Zuerst mal angemerkt das ich den selbst beschichteten Stoff nur für den Boden eines neuen Biwaksacks verwendet habe.
    Aus diesem Grund habe ich auch wieder Baumarktsilikon mit antischimmel verwendet was ich bei Kleidern bedenklich fände.

    Das Silikon habe ich relativ stark (vielleicht 1 zu 3 Teilen) mit universalverdünnung verdünnt (Waschbenzin wäre vielleicht weniger bedenklich).
    Mit dieser Mischung habe ich dann den einseitig PU beschichteten Stoff auf der aussenseite bestrichen ,mit einer Karte leicht eingearbeitet und dann den Überschuß mit einem Lappen abgewischt.
    Trocknungszeit ist halt bei Silikon eins bis zwei Tage dann kann man sicher sein ,bei so dünnem Auftrag ist es aber sicher viel schneller durchgehärtet.

    Also kein Schichtauftrag auf dem Stoff nur alle Zwischenräume des Gewebes aufgefüllt.

    Es handelt sich um den etwas älteren Aussenstoff eines großen Zelts. Die PU Schicht ist etwas alt aber blättert nicht ab und das Polyester ist noch absolut fest und brauchbar. Die Impregnierung ist wenn jemals eine vorhanden war längst verschwunden was sich dadurch bemerbar macht das das Gewebe relativ viel Wasser aufnimmt und es dauert dann auch länger bis es trocknet.

    Nach der Behandlung mit Silikon ist der Stoff extrem Glatt ,lässt Wasser abperlen und nimmt demanch im Geweberverbund so gut wie garkein Wasser mehr auf . Auch wenn der Stoff vom Boden her nass geworden ist kann man das Wasser einfach abwischen und der Rest trocknet super schnell ab.

    Für diesen Zweck funktioniert die Beandlung mit Silikon wirklich sehr gut und ist bei glatten Stoffbahen auch wenig aufwändig.
    Ich mache keine Fotos davon denn man sieht sowieso kaum etwas davon.
    Irgendwann mache ich aber mal Fotos von meinem neuen fast komplett selbst gebastelten Schlafsetup und stelle es im Forum vor. Ein neuer Rucksack ist auch in der Mache ... (obwohl ich andere Projekte noch garkeinen Praxistests unterzogen habe)
    Ich bin froh wenn ich das alles dann hier irgendwann mal jemandem zeigen kann.
    bis dahin wollte ich nur das mit dem Kleber nicht so stehen lassen und wenn ich mir einige Videos oder Anleitungen zum Silikonisieren ansehe glaube ich das es da auch einige Missverständnisse und nachträgliche Enttäuschungen gibt die dann aber nicht aufgeklärt werden.
    Deshalb immer wieder von mir : KEIN DICKER SCHICHTAUFTRAG ! (auch wenn das natürlich nur meine Erfahrung ist und nicht unbedingt richtig sein muß)
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  11. Gesperrt Erfahren

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #31
    Zitat Zitat von arbuckle Beitrag anzeigen
    Das Silikon habe ich relativ stark (vielleicht 1 zu 3 Teilen) mit universalverdünnung verdünnt (Waschbenzin wäre vielleicht weniger bedenklich).
    Mit dieser Mischung habe ich dann den einseitig PU beschichteten Stoff auf der aussenseite bestrichen ,mit einer Karte leicht eingearbeitet und dann den Überschuß mit einem Lappen abgewischt.
    Trocknungszeit ist halt bei Silikon eins bis zwei Tage dann kann man sicher sein ,bei so dünnem Auftrag ist es aber sicher viel schneller durchgehärtet.
    Da es viele unterschiedliche Arten von Silikon mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt hier die Frage welches genau verwendet wurde? Marke und Bezeichnung wären interessant.

  12. Gerne im Forum

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    #32
    Das mit der Chemie von den unterschiedlichen Silikonen verstehe ich leider nicht wirklich.

    Ich habe billigste Silikondichtmasse für Sanitär aus dem Baumarkt verwendet.
    Das einzige was ich weis ist das es Essigsäurevernetzend ist und das schimmelhemmende Zusätze enthalten sind.

    Wie gesagt ohne Schichtauftrag funktioniert das als Mittelding aus Beschichtung und Impregnierung um zu verhindern das Gewebe im Gewebeverbund Wasser aufnehmen.
    In wie fern man Gewebe damit wirklich wasserdicht bekommt weis ich nicht.
    Und wie haltbar das ist weis ich auch nicht ich vermute aber das die Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen nicht sehr viel anders ist als bei anderen Silikonen. Vielleicht täusche ich mich aber auch.

    Allerdings ist das schon mehr als eine Impregnierung.
    Ich habe mir darüber viele Gedanken gemacht. Meine Erfahrung ist das sich Sanitärsilikon bei dickerem Schichtauftrag abrubbeln lässt.
    Ausserdem habe ich die Beobachtung gemacht das es sich auch bei professionell beschichteten Silikonstoffen meist nicht um einen wirklichen Schichtauftrag handelt wie bei PU. Auch bei professionellen Stoffen scheint es so zu sein das sich die Silikon"schicht" mehr im Gewebe befindet als auf dem Gewebe. Ich vermute (ohne jedes Hintergrundwissen) das auch dann wenn von mehrlagiger Silikonbeschichtung die Rede ist damit viel mehr eine mehrfache Silikonbehandlung gemeint ist die das Ziehl hat nah und nach alle Zwischenräume des Gewebes aus zu füllen dabei aber weniger auf zu tragen.
    (bin mir da aber nicht sicher)

    So wie ich es verwende müsste man die Behandlung wohl als Zwischending aus Beschichtung und Impregnierung bezeichnen und mir scheint es als wäre das auch im professionellen Bereich der Fall.
    Ich gehe davon aus das es drei Mögliche Wege gibt wie eine Textilie Wasser aufnehmen kann.
    Erstens können bestimmte Fasern selbst Wasser einlagern
    zweitens können Garne aus Stapelfasern Wasser einlagern
    drittens kann sich im Gewebeverbund Wasser einlagern

    Im ersten Fall können Impregnierungen mit sehr geringem Materialeintrag dafür sorgen das die Faser Wasserdicht und glatt wird.
    Im zweiten Fall kann eine Impregnierung vielleicht auch noch ausreichend sein.
    Zumindest im dritten Fall muß man aber mehr Material einbringen als das was man wohl meist als Impregnierung bezeichnet.
    Es geht dabei darum das Gewebe das immer nur bedingt dicht gewebt sein kann mit einem Material aus zu füllen.
    Beim Profi läuft auch das wahrscheinlich unter dem Begriff "Ausrüstung". Auch bei Wachs handlet es sich ja eientlich nicht um eine richtige Beschichtung sondern das ausfüllen des Gewebes und der Stapelfasern im Garn.

    Ich bezwecke mit meiner Silikonbehandlung jedenfalls letzteres und mir scheint es so als wäre das tatsächlich meistens der Fall. Allerdings gibt es bei Textilien tatsächlich auch echte richtig dicke Silikonbeschichtungen wie z.B. anti rutschbeschichtungen bei Handschuhen oder am Hosenbund usw. . Diese Schichten sind sehr Wiederstandsfähig ,in wie fern es sich dabei aber tatsächlich um Silikon handelt und wenn um welches das weis ich nicht.

    In dem Zusammenhang ist mir auch aufgefallen das auch Textilien mit sehr relativ dicker einseitiger PU Beschichtung undicht werden wenn das Aussengewebe nicht richtig ausgerüstet ist.
    Das eine Impregnierung dafür sorgt das ein Gewebe durch Wasseraufnahme nicht schwer wird und die Fasern glättet sodas sie weniger Schmutzanfällig werden war mir klar.
    Tatsächlich scheint aber auch die Dichtigkeit einer PU Schicht zu leiden wenn Wasser auf einem der drei Wege in das Obermaterial und eventuell zwischen dieses und die PU Schicht gelangt.

    Ein ideales Material für Wasserdichte Textilien müsste meinem Verständniss nach also nicht nur aus Wasserdichten Fasern bestehen sondern auch zusätzlich ausgefüllt werden.
    Monofile Fasern wären für solche Gewebe eigentlich von Vorteil , eine Kalandrierung könnte für eine weitere Verdichtung des Gewebes sorgen aber diese Eigenschaften sind bei Regenbekleidung ähnlich selten an zu treffen wie eine Kombination aus innerer PU Schicht und äusserer Silikonisierung (im Sinne von Ausfüllen des Gewebeverbunds)
    Mich wundert das etwas ... und spiele schon mit dem Gedanken auch meine Regenkleidung mal etwas dicker "aus zu rüsten" als nur mit herkömmlicher Impregnierung.
    Naja keine Ahnung
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

  13. Gesperrt Erfahren

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #33
    Zitat Zitat von arbuckle Beitrag anzeigen
    Das mit der Chemie von den unterschiedlichen Silikonen verstehe ich leider nicht wirklich.

    Ich habe billigste Silikondichtmasse für Sanitär aus dem Baumarkt verwendet.
    Das einzige was ich weis ist das es Essigsäurevernetzend ist und das schimmelhemmende Zusätze enthalten sind.
    ok. also ein essigsäurevernetzenders 1K-Silikon.
    Ideal wäre noch die Angabe von Hersteller und genauer Produktbezeichnung so wie sie auf der Packung steht.

  14. Gerne im Forum

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    AW: kleben, dichten, beschichten und imprägnieren - welche Chemikalien ?

    #34
    Da hätte man in diesem Thread wirklich sinvolle Informationen unterbringen können.

    Billigstes Baumarktsilikon halt
    es wäre sehr freundlich sich nicht an Stalking und Psychoterror zu beteilligen

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