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  1. Alter Hase

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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Aber man hat nicht das recht andere einen Berg vor zu enthalten, es muss jeder selbst wissen was er tut und die wissen alle das sie sterben könnten!
    gut, aber aktuell wird der berg halt all denen vorenthalten, die keine 50.000 € über haben. aber schon witzig, für was für die diskussionen manche berge schon immer noch gut sind, und wie die emotionen da hoch gehen. sogar ich kann mich nicht zurückhalten was dazu schreiben, obwohl mich griffiger kalk eigentlich viel mehr interessiert. irgendwie wirken sie doch noch auf uns alle, diese prestigegipfel...

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    Avatar von Pfiffie
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    AW: Stau am Everest

    Komerz eben, Angebot und Nachfrage....da wollen viele haufen geld verdienen. Ich finde das auch nciht schön, aber es wird so bleiben
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  3. AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Wer feiert sie denn? Und möchtest du das für dich selber? Dann solltest du dich mehr mit Marketing usw. beschäftigen.
    Warum denkst du so hartnäckig, dass ich das für mich will? Wäre echt schwierig, wenn ich (wie ich geschrieben habe) gar nicht bergsteigen gehe. Und nein, will ich nicht, ich habe nämlich ausreichend Kontakt mit Marketing gehabt und bin alles andere als ein Coverhase, obwohl es in meinem Metier durchaus gewinnbringend wäre.

    Vielleicht mal eine Redewendung:

    "Ehre, wem Ehre gebührt"

    Sehr anständig hat - nur als nahes Beispiel - z.B. Vegareve hier ihre Aktivitäten kurz beschrieben: viel gemacht mit nicht-kommerziellem Bergpartner, Teilverantwortung übernommen, aber ohne diesen und dessen Erfahrung wäre vieles nicht möglich gewesen.
    Respekt für ihre Leistung, Respekt für ihr Engagement - und dafür, dass sie bewusst einen Teil davon ihrem Seilpartner verdankt.

    Mir wäre es z.B sympathischer gewesen, wenn Frau Hengge in diesem Interview anstatt "mich hätte man dann sicher auch nciht raufgelassen" und "man hat wohl gedacht, ich bleibe in der Küche des Basecamps zurück" gesagt hätte "ohne die grosse Unterstützung meines Teams, meiner Organisatoren und vor allem der Sherpas vor Ort hätte ich keine Chance gehabt, auf dem Everest zu stehen". Aber nein, sie hat eher ausgedrückt, dass sie alle unterschätzt haben.

  4. Fuchs

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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen

    es muss jeder selbst wissen was er tut und die wissen alle das sie sterben könnten!
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Andrang dadurch noch stärker wird. "wow, da sind letztes Jahr 11 Leute gestorben, das ist wirklich nur was für die ganz Harten. Wenn ich mir beweisen will, dass ich ganz hart bin, ist das das ideale Ziel"

    So etwas in der Art könnte die entsprechende Klientel anlocken.


    Wer in den Bergen Natur und Einsamkeit sucht, wird sich nach dieser Berichterstattung auch dann fernhalten, wenn Kondition und Geldbeutel eine Tour auf den Mount Everest zuließen.

    Auch "wir" hier im Forum suchen ganz unterschiedliche Dinge am Berg: der eine sucht die Fernsicht, der andere das Edelweiß, wieder andere suchen eine Kletterwand mit ohne Plastikgriffe, der eine nutzt den Berg als Stepper für die eigene Fitness, der andere liebt den Nervenkitzel ... wieder andere wollen sich selbst und der Welt beweisen, dass sie den höchsten Berg Deutschlands, der Alpen, der Welt besteigen können.

    Meistens treffen mehrere Motivationen zu, aber einige bleiben für den Einzelnen unverständlich.

    Verachtenswert, lächerlich sind Besteiger des Mount Everest auch heute nicht. Vorbild oder Idol aber auch nicht mehr.

  5. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen

    Verachtenswert, lächerlich sind Besteiger des Mount Everest auch heute nicht. Vorbild oder Idol aber auch nicht mehr.
    So sehe ich das auch.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  6. Alter Hase

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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Und nein, will ich nicht, ich habe nämlich ausreichend Kontakt mit Marketing gehabt und bin alles andere als ein Coverhase
    OT: Mehr so skihaserl?

  7. AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    OT: Mehr so skihaserl?
    Das Haserlhafte geht mir halt ab...

  8. Alter Hase

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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Das Haserlhafte geht mir halt ab...

  9. Alter Hase

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    AW: Stau am Everest

    "Ehre, wem Ehre gebührt"
    Unbedingt. Und wenn Vegareve so schlicht beschreibt, was sie gemacht hat, würde ich daraus schließen, dass ihre Motivation wohl nicht ist, dafür in die Zeitung zu kommen.

    Aber Thema "Buch". Da kommt ein Verlag ins Spiel. Der will damit Geld verdienen. Der erklärt dem Autor dann, welchen Tenor das zu haben hat. Lässt es umschreiben. Zuspitzen. Oder lässt das sogar von Lektoren erledigen.

    Bei dem ersten Buch, das ich gemacht habe (nein, meine Bücher handeln nicht vom Reisen), hatte ich einen durchaus seriösen Verlag. Der erklärte mir erst einmal gleich, für welche Zielgruppe das gemacht werden müsse. Weshalb ich es völlig umschreiben sollte. Ich habe dann den Druck selbst finanziert, da ich dazu nicht bereit war. Meine avisierte Zielgruppe ließ mich nicht im Stich, sondern kaufte die Bücher zügig, so dass das kein Problem war. Inzwischen habe ich einen anderen Verlag, der nicht so bekannt ist, aber die Bücher so macht, wie ich sie haben will. Verkauft wird nachher sowieso alles über amazon.

    Man sollte also nicht nur nicht alles glauben, was im Fernsehen kommt. In Büchern steht auch nicht immer nur die goldene Wahrheit. Es schreiben nicht die die Bücher, denen die meiste Ehre gebührt, sondern die, die das machen möchten.

  10. Moderator
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    AW: Stau am Everest

    OT:
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Unbedingt. Und wenn Vegareve so schlicht beschreibt, was sie gemacht hat, würde ich daraus schließen, dass ihre Motivation wohl nicht ist, dafür in die Zeitung zu kommen.
    Psst. So ein Artikel stand tatsächlich mal im Raum, da mein Hobby in meinem Beruf eine absolute Seltenheit darstellt . Auf Arbeit bin ich definitiv ein Held .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  11. Alter Hase

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    AW: Stau am Everest

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT:
    Auf Arbeit bin ich definitiv ein Held .
    OT: ein sogenannter "held der arbeit"! högschden respekt! jetzt nur noch vorausschlappen, dann wirst du zum "superheld der arbeit"! dann gibt es aber keinen bericht, sondern einen comic.

  12. Freak Moderator
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    AW: Stau am Everest

    https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/ber...fel-ld.1487825

    In dem Artikel geht es allerdings allenfalls vordergründig um den Stau, mehr um die "Visualisierung" des Gipfels u.ä.m.
    Aber immerhin hat der Grafiker passend zu dem Foto, dass diesen Faden hier ausgelöst hat, eine Karikatur gezeichnet.
    Meine Reisen (Karte)

  13. AW: Stau am Everest

    Enja, glaubst du allen Ernstes, dass "wir" oder ich alles glauben, was im TV kommt oder alles für bare Münze nehmen, was in einem Buch oder einer Zeitung steht? Hältst du mich für dermassen blauäugig, um nicht zu sagen doof? Das ist doch hier überhaupt nicht Thema. Ich glaube, du hast die Grunddiskussion nicht verstanden.

    Wenn die Medien Thema sind (allerdings geht es in diesem Thread nur am Rande darum), dann vielleicht weil es als stossend empfunden wird, dass Journalisten jemanden wie diese Deutsche Everestbesteigerin als Helden darstellen und nicht kritisch nachfragen:
    In dem Artikel kam zum Ausdruck, dass man, wenn es damals Beschränkungen gegeben hätte, nicht mal sie (wo sie doch eine wahrhafte Bergsteigerin ist - schliesslich die erste Deutsche auf dem Everest) raufgelassen hätte.
    Hier wäre es zB. interessant gewesen, zu fragen: Was hat Sie ihrer Meinung nach denn für eine Everestbesteigung qualifiziert? Aber das fragt man ja nicht, weil der Erfolg "ihr recht gibt". Und genau diesen "Erfolg" wird nicht von allen als solchen gesehen, da die Hauptarbeit nicht bei ihr lag, sondern ihr letztlich nur die physische Leistung überlassen blieb (die durchaus respektabel ist, um das auch nochmal zu wiederholen).

    Dass sie selbst sich möglichst positive verkauft, ist verständlich - vor allem vor ihrem heutigen beruflichen Hintergrund.

    (ähm... wieso erkläre ich das jetzt eigentlich zum x-ten mal? Eigentlich ist es mir ziemlich egal... ich fand nur die Diskussion hier interessant)

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