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  1. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #21
    Mitreisende: Mancunian
    Tag 4 - Letzter bester Tag

    Entfernung: 20km
    Anstieg: 1400 Höhenmeter

    Der Wecker klingelte heute ausnahmsweise einmal. Heute gab es kein Rumlungern im Schlafsack oder Warten auf eine Regenpause. Nein, wir waren hoch motiviert, denn heute wollten wir zum Saddle und von da zum Ende der Tour nach Shiel Bridge laufen. Dabei wollten wir uns trennen, so das unser Ältester den bisher absolvierten Weg (außer den Munros natürlich) zurück zum Cluanie Inn wandert und mit dem Auto nach Shiel Bridge fährt, während wir restlichen Drei nach Shiel Bridge gehen. Dort wollten wir uns treffen.


    Der letzte Tag beginnt zuversichtlich...


    Fettkraut, eine fleischfressende Pflanze


    Die andere Hälfte war nirgends zu entdecken ...

    Nach einem kurzen Frühstück bei bestem Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starteten wir ca 2h nach dem Weckerklingeln in Richtung Westen. Zu dritt folgten wir dem Western Glen Quoich Burn während Thomas talabwärts lief und bald nicht mehr zu sehen war. Das Tal stieg sanft an und war damit ein leichter Einstieg ins Wandern mit vollem Gepäck, das ganz schön schlauchte. Kurz vorm Talschluss kam uns ein Wanderer entgegen. Groß und ziemlich massiv mit einem recht kleinen Rucksack. Er war auf C2C Walk Tour und hatte vor in den kommenden Tagen und Wochen bis zur Ostküste zu laufen. Kurz zuvor hatte er sich einiger Sachen entledigt und diese unter einem Stein mitten am Hang deponiert. Er meinte, wenn wir was davon brauchen, könnten wir es ruhig mitnehmen, so dass ich bezweifle, dass er die Sachen jemals wieder abholen wird. Wir haben aber weder danach gesucht noch irgendwas gefunden.


    Aufstieg zum Bealach, mit Gepäck etwas weniger entspannt als an den Vortagen


    Aufstieg zum Sgurr WasAuchImmer ...

    Es folgte ein langer und recht zäher Aufstieg auf den Bealach Duibh Leac, einem Sattel am westlichen Ende der Cluanie Ridge. Hier oben fanden wir auch wieder die Überreste des alten Zauns vor, bestehend aus einer flachen Mauer und eingesetzten Stahlstangen für einen Drahtzaun. Der nächste Gipfel entlang der Ridge war Sgurr a’ Bhac Chaolais. Zu flach für einen Munro, zu wenig Erhabenheit für einen Corbett, also eigentlich ein für Listen-Fetischisten völlig uninteressantes Hügelchen, aber schön war er trotzdem. Vom Gipfel hatten wir bei Sonne und ein paar Wolken einen schönen Blick auf die umliegenden Gipfel und das Glen aus dem wir kamen. Hier oben lag eine dünne Schneedecke. Ca 2h Stunden hatten wir bis hierher gebraucht und damit etwas mehr Zeit als veranschlagt. Wir zogen also weiter nach Westen und hielten auf unser nächstes Ziel, den Sgurr na Sgine zu, welcher uns seine schroffe Ostflanke zeigte, die wir entweder nördlich oder südlich umgehen mussten. Zuvor mussten wir jedoch noch vom Sgurr a’ Bhac Chaolais 200m tiefer zum Bealach an Toiteil absteigen, was schwieriger war, als gedacht. Ein fieses Felsband zog sich quer über den Hang und erst nach einiger Suche fanden wir eine Stelle an der wir absteigen konnten. Mit dem schweren Rucksack war aber auch das keine ganz einfache Stelle, so dass wir auf allen vieren rückwärts hinab kletterten. Nach 20 Metern war die schwierige Passage überwunden und wir konnten auf den Sgurr na Sgine zuhalten.


    Felsband und Geröllhalde unterhalb des Sgurr


    Sgurr na Sgine. Der direkte Weg wäre eine kleine Herausforderung


    Ey Mann, Du kommst hier net rein!


    Follow the wall!

    Dabei entdeckten wir eine weitere Mauer, welche vom Sattel unterhalb des Osthanges Richtung Süden verlief und sich dabei langsam den Hang hinauf zog. Dieser Mauer folgten wir und erreichten bald das schräg nach SW abfallende Gipfel Plateau, von wo aus es nicht mehr weit bis zum eigentlichen Gipfel war. Inzwischen war es 13:30 und obwohl wir gut unterwegs waren, dämmerte uns langsam, dass dies ein laaanger Tag werden würde.


    Sgurr na Sgine Gipfelphoto


    zwischen Sgine und Saddle

    Der Abstieg von Sgurr na Sgine war einfach. Wir folgten dem Pfad in Richtung Faochag und bogen nach einem knappen Kilometer nach NW ab und erreichten bald die kleinen Seen auf dem Sattel zwischen Sgine und Saddle. Hier war es so schön, dass wir eine kleine Pause einlegten. Außerdem hatten wir von hier einen herrlichen Blick auf den Saddle und die Forcan Ridge, welche sich vom Gipfel aus direkt nach Osten zog. Beim Blick auf die Karte jetzt, erkenne ich, welchen Umweg wir gelaufen sind um die Forcan Ridge mitzunehmen. Von den Seen bis zum östlichen Ende der Ridge sind es nur 500m Luftlinie auf fast gleichem Niveau. Hinauf zum Saddle und weiter über die Ridge bedeutete hingegen knapp 400 Höhenmeter und 2km Luftlinie in schwierigem Gelände. Nun ja. Wie sehr sich diese 2km ziehen sollten wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht und vllt war es auch besser so.


    The Road goes ever on and on
    Down from the door where it began.



    Blümchen eben ...


    Aufstieg zum Saddle, links lauert bereits die Forcan Ridge


    Gleich geschafft

    Der Aufstieg zum Saddle war technisch einfach aber recht anstrengend. Zuerst über eine Wiese, später über grobes Geröll und schließlich in einer schmalen Schotterrinne ging es hinauf auf dem Gipfel, den wir nach 45 Minuten erreichten. Hier trafen wir auch ein älteres Paar, die scheinbar entlang der Forcan Ridge aufgestiegen sind (Info am Rande: waren sie nicht).


    Blick vom Saddle zur Forcan Ridge ...


    ... und ein Blick zurück

    Hier oben auf dem Gipfel des Saddle und damit dem letzten Munro der 2019er Tour war es traumhaft. Der Rundumblick bei bestem Wetter war genial. Ben Nevis, die Black Cuillins, die Inselchen und Lochs, alles lag vor uns. Lediglich im Osten lauerte etwas, das uns oder genauer mich ein bisschen sorgte. Die Forcan Ridge. Vom Gipfel waren nur die ersten hundert Meter gut einsehbar, danach verschwand die Ridge hinter der ersten Kuppe. Unser Fittester erklärte sich bereit, bis zur Kuppe zu laufen und dort zu erkunden, ob der weitere Weg machbar wäre. Wie das nunmal so ist, war es natürlich für ihn machbar. Die Tatsache, dass das ältere englische Pärchen ebenfalls über die Forcan Ridge aufgestiegen war, gab und aber Zuversicht, das der Weg kein größeres Problem darstellen sollte. Hätte ich vorher den Munro-Guide zur Forcan Ridge gelesen, wäre ich wahrscheinlich an dieser Stelle umgekehrt oder hätte den Aufstieg zum Saddle eingespart. Dort stand sinngemäß: Die Forcan Ridge ist einer der schönsten Ridgewalks in Schottland, erfordert allerdings an einigen Stellen Schwindelfreiheit und weist einige leichte Kletterpassagen auf. Man sollte die Ridge nur von Ost nach West, also im Aufstieg begehen, möglichst mit leichtem Gepäck und nur bei gutem Wetter und trockenen Konditionen. Tja, wir liefen nun von West nach Ost, also im Abstieg, mit schweren Rucksäcken und mit einer dünnen Neuschneedecke. Nicht unbedingt ideal.


    Der erste Teil der Forcan Ridge war noch ok, steil aber ohne besondere Herausforderung


    Über diese zwei Buckel gehts drüber


    Licht und Schatten im ständigen Wechsel

    So wurden die folgenden 1h 50m, welche wir für den Durchstieg benötigten, einerseits zu einer haarsträubenden Angelegenheit, andererseits zum spannendsten, abenteuerlichsten und besten Ridgewalk, den ich je in Schottland absolviert habe. Es ging mehr ab als auf, aber meist war der Pfad nicht wirklich zu erkennen. Immer wieder gab es Hindernisse, wie z.b. Die 3 m hohe Wand, welche durch einen 10m Abstieg und 15m Aufstieg an einem steilen Hang umgangen werden musste. Hier und da musste wir klettern oder scrambeln, wie der Brite sagt.


    Aufstieg an einem Bypass, wo der direkte Pfad auf dem Grat durch eine Felswand versperrt war.


    Die Rucksäcke waren bisschen fehl am Platz.


    Ein Blick zurück vom hinteren der beiden Buckel


    Rutschiger Abstieg


    Felsband

    Letztendlich bleibt von der Ridge das Fazit, dass sie machbar war. Schwierigkeiten bereitete vor allem der Schnee, der einerseits den Pfad verdeckte, so dass wir paar mal falsch liefen und andererseits gerade steile Passagen sehr rutschig machte. Die schweren Rucksäcke waren ebenfalls suboptimal, zumal wir an zwei Kletterstellen mit dem Rucksäcken hängen blieben. Tja und die Sache mit Aufstieg besser als Abstieg … Ja, kann ich verstehen. Im Abstieg sieht man teils die sehr steilen Passagen vor sich, die gruseliger von oben aussehen, als von unten. Aber irgendwann hatten wir es geschafft und die Ridge war absolviert.


    Geschafft. Die Forcan Ridge ist absolviert und gut in der Mitte des Bildes zu erkennen. Von hier aus recht harmlos anzusehen.


    im Coire Chaoil

    Von nun an ging es nur noch bergab in Richtung Shiel Bridge. Über den Meallan Odhar zum Bealach na Craoibhe von wo aus Sicht ein schöner Blick zurück auf Saddle und Ridge bot. Von hier aus wollten wir dem Pfad in Coire Chaoil nehmen, aber den PFad fanden wir nicht. Als liefen wir weglos in Coire hinab und da das Wetter weiterhin stabil anhielt, hatten wir tolles Licht von der tiefstehenden Sonne auf die umliegenden Berge. Trotzdem hielten wir uns nicht zu lang auf und folgten mit raschem Schritt dem PFad, welchen wir zwischenzeitlich gefunden hatten. Bei Gob na Roinne querten wir das Flüsschen Allt Undalain und in der Abendsonne hatte es sich hier etliche Wanderer mit Zelten gemütlich gemacht.


    Später Nachmittag und leider keine Zeit für eine Rast


    Kurz vor Shiel Bridge. Im Blick der Sgurr na Creige.


    In Shiel Bridge

    Die restlichen 2,5km bis Glen Shiel verliefen entlang einer Fahrspur und waren einfacher zu laufen, so dass wir nach knapp 30 min bzw 19:06 in Glen Shiel standen und hofften, dass Thomas nicht zu lang warten musste. Immerhin hatten wir uns 9h zuvor getrennt. Zu unserer Überraschung war hier allerdings kein Thomas. Weder auf dem Campingplatz noch an der Tankstelle direkt an der A87. Wir standen reichlich verdutzt herum und machten uns etwas Sorgen und überlegten, wie wir nun weiter verfahren sollten. Ans Cluanie per Anhalter trampen? Aber was dann? Wir hatten die Autoschlüssel ja an Thomas gegeben und ein Telefon hatte er nicht dabei. Während wir so grübelten bog ein weisser Kadjar ein und mit einem Schlag waren unsere Sorgen verflogen, denn es war Thomas. Er hatte sich etwas Zeit im Glen Quoich gelassen und etwas ausgeruht und letztendlich den Abzweig zum Cluanie Inn verpasst. Ein Fehler den er erst am Loch Loyne bemerkte und deshalb einen Umweg von ca. 4km gelaufen ist.
    Glücklich vereint steuerten wir nun den Campingplatz in Morvich an, da der Platz in Glen Shiel irgendein Problem hatte (vllt war er voll oder das warme Wasser war alle oder es gab keins, ich weiss es nicht mehr). Morvich war natürlich voll, aber die gute Dame an der Rezeption ließ uns trotzdem auf den Platz, wenn wir uns nur an die Fire Regulations halten würden (Mindestabstand zwischen den Zelten). Schnell stellten wir die Zelte auf und zogen uns um, Duschen musste später folgen, denn nun sollte es in die Kintail Lodge gehen. Dort angekommen folgte erstmal ein kleiner Rückschlag. Die Lodge bzw das zugehörige Restaurant war komplett voll.


    Die Kintail Lodge


    Am Loch Duich

    Wir konnten lediglich einen Tisch in einer Stunde (also gegen 21 Uhr) ergattern und hatten dann 30 Minuten Zeit bis Küchenschluss war. Die Stunde verbrachten wir damit auf dem Pier zu liegen und uns den Sonnenuntergang über Loch Duich anzuschauen. Herrlich. Ein erstes Pint hatten wir da bereits getrunken, zwei weitere sollten folgen. Das Essen in der Lodge war gut und schmeckte nach 4 Tagen Porridge und Toast umso besser. Was gab es? Haggis, Neeps and Tatties als Vorspeise und danach Fish&Chips. Einfach lecker. Nach einer abschließenden Runde Ale fuhren wir zurück zum Campground, genossen die ausgiebige Dusche und legten uns für eine viel zu kurze Nacht aufs Ohr.


    Well deserved!


    Loch Garry am nächsten Morgen


    Dalwhinnie - Lunchpause

    Die Rückreise war wenig aufregend, nur eben lang. Wir standen leise gegen 6 auf und waren nach knapp 40 min verschwunden. Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir dieselbe Strecke wie auf der Herfahrt zurück nach Edinburgh. Wir legten dabei nur 3 Stopps ein. Am Viewpoint über Loch Garry, wo die Bäume inzwischen so hoch gewachsen sind, dass man vom Loch kaum noch etwas sieht. Dann in Dalwhinnie an der Tankstelle für Kaffee und Sandwiches und schließlich in Edinburgh an einem Tesco Superstore um die üblichen UK-Mitbringsel einzukaufen. Im Anschluss gaben wir das Auto zurück und fuhren mit dem Shuttle zum Flughafen. Der Rückflug nach Prag war insofern spannend, als das wir in Prag mehrere Warteschleifen drehen mussten und damit einen schönen Blick auf die Stadt hatten. Landung, Gepäck, Auto abholen war alles problemlos und mit kurzen Wegen verbunden (hier nochmal mein Lob für den Prager Flughafen) und schon bald rollten wir auf der D8 nach NW vorbei am Böhmischen Mittelgebirge mit seinen markanten Bergen Milleschauer und Lobosch nach Hause.


    Prag mit Moldau und Altstadt


    Milleschauer und Lobosch - schöne Wanderberge im Böhmischen Mittelgebirge (leider ohne Munro-Status)

    Ein kleines Fazit am Ende. 2019 war eine schöne Tour. Die Strecke hatte genug Highlights, lediglich das Wetter hätte etwas besser mitspielen können. Aber naja, so ist eben Schottland. Dann bis nächstes Jahr.
    ---
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  2. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    3.321

    AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #22
    Danke für den letzten schönen Tag!

    Hach, die Forcan Ridge.... Überraschte mich damals ebenfalls mit seiner unglaublich genialen Schroffheit. Ich war maximal begeistert und teile mit dir das Urteil, die beste Ridge Schottlands an dieser Stelle gelaufen zu sein. Allerdings wartet n8ch immer die Aonach Eagach Ridge auf mich. Die soll die Forcan Ridge toppen. Ob dies aber jut an ihrer Länge, oder aber der Höhe, oder allem liegt weiß ich nicht.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  3. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #23
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Danke für den letzten schönen Tag!

    Hach, die Forcan Ridge.... Überraschte mich damals ebenfalls mit seiner unglaublich genialen Schroffheit. Ich war maximal begeistert und teile mit dir das Urteil, die beste Ridge Schottlands an dieser Stelle gelaufen zu sein. Allerdings wartet noch immer die Aonach Eagach Ridge auf mich. Die soll die Forcan Ridge toppen. Ob dies aber jut an ihrer Länge, oder aber der Höhe, oder allem liegt weiß ich nicht.
    Jepp, Aonach Eagach soll auch topp sein, kenne ich aber auch noch nicht. Liathach ist ebenfalls sehr ausgesetzt und schön, aber da sind wir 2015 bei Regen und Nebel drüber und außer dem Gefühl, dass es leichtsinnig war, blieb nicht allzu viel in Erinnerung. Über all diesen Ridges trohnen aber die Black Cuillins auf Skye. Das wollen die Kumpels jedes Jahr machen, aber da uns die Klettererfahrung fehlt, speziell auch in Bezug aufs Sichern, fällt das erstmal flach.
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  4. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #24
    Vielen Dank für all Euren netten Kommentare

    Hier reiche ich Euch noch das GPX der Tour nach, falls jemand diese Tour oder Teile davon nachlaufen möchte...

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    GPX-Track
    Für mehr Informationen, fahre mit der Maus über das Höhenprofil.
    Download GPX


    Hier die Tour im Online Viewer:

    https://drive.google.com/open?id=1vsJQtbdD9xguqxXLptpTT7KPoAv-cJQX&usp=sharing
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