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  1. [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #1
    Mitreisende: Mancunian
    Vorbereitung
    Die alljährliche "Mai-Schottland-Tour" fand auch in diesem Jahr (7. - 12.05.2019) statt und wer die Berichte der letzten 9 Jahre verfolgt hat, kann sich bereits denken, welche Art von Tour wir auch in diesem Jahr durchführen wollten. Inzwischen bin ich nun seit knapp 24h wieder zurück aus Schottland und beginne mit frischen Eindrücken und Erlebnissen den Trip Report.
    Die Planung war noch einfacher als die Jahre zuvor. Wieder einmal nutzte ich die GMail Suche um die Mail mit den Tourvorschlägen des letzten Jahres heraus zu suchen, strich die Tour des letzten Jahres heraus dachte mir eine neue aus und kam letztendlich zu folgenden Optionen:
    • Glen Etive
    • Cairngorms (generell, nicht alle natürlich)
    • Cuillins auf Skye
    • South Glen Shiel Ridge von Cluanie nach Knoydart
    • Fannichs bei Ullapool
    • Glen Lyon
    • sonstige Gegenden in Schottland mit Munros

    Die Entscheidung fiel recht schnell auf Glen Shiel und das obwohl die zwei Freunde, welche die Schottlandtour 2004 ins Leben gerufen haben, die Ridge bereits teilweise abgelaufen sind. Das konnte mir nur recht sein, denn einerseits ist die Gegend wirklich schön und etwas schroffer und herber als Ben Alder, wo wir in 2018 waren und andererseits konnte ich dadurch bei der internen Munro Zählung den Abstand auf die Beiden verringern.
    Ach ja, wer die älteren Tourberichte gelesen hat, weiß, dass wir eine Mischung aus Wandern und Bergsteigen machen. Das bedeutet wir fahren mit einem Mietwagen vom Flughafen in die Highlands (unterwegs kurzer Einkauf) und wandern in eine Region mit entsprechenden Bergen, welche wir dann an den darauffolgenden Tagen in Rundtouren vom Zelt aus besteigen. Meist wird dazwischen auch noch ein oder zweimal der Standort geändert, so dass wir möglichst viele Berge erreichen können.
    Bereits 2013 waren wir die "5 Sisters" Ridge nördlich des Glen Shiel entlang gewandert und trotz Regen und Kälte hat uns die Gegend damals sehr gut gefallen. Diesmal sollte es die Ridge südlich des Glen Shiel werden, auch bekannt als South Glen Shiel Ridge oder South Cluanie Ridge. Zusätzlich wollten wir die 3 Munros nördlich des Loch Quietsch ...ähhh Loch Quoich absolvieren sowie The Saddle und dessen Nachbarn Sgurr na Sgine. Beinn Sgitheall bei Arnisdale stand ebenfalls optional auf der Routenliste, aber seine Lage abseits der anderen Gipfel machte es schwierig eine Tour zu entwerfen, welche diesen Berg ohne riesige Umwege einbezog.
    Und so folgte die übliche Vorbereitung. Die Flüge wurden im Januar gebucht. Der Mietwagen folgte im April und Anfang Mai konnte es endlich losgehen. Wie immer verfolgten wir bis zuletzt den Wetterbericht, der typisches Aprilwetter ankündigte. Bewölkt, 2 bis 12 °C, Regenwahrscheinlichkeit zwischen 15 und 45 % für die 5 Tage.

    Tag 0 - Durch 3 Länder zum Cluanie Inn
    Wir starteten den Trip gemeinsam um 5.45 Uhr. Treffpunkt bei mir vor der Tür, genau da wo alle Reisen beginnen. Wie sagte schon Bilbo Baggins: "It's a dangerous business, Frodo, going out your door. You step onto the road, and if you don't keep your feet, there's no knowing where you might be swept off to."
    Nun wussten wir recht genau, wo uns das Schicksal in den nächsten Stunden hintragen sollte. Über die A17 zunächst nach Tschechien, wo wir eine 10 Tages Vignette kauften. Zur Info für Interessierte. Aus Deutschland kommend, benötigt man bis zur Abfahrt Řehlovice keine Vignette, in die Gegenrichtung nach Deutschland benötigt man jedoch eine. Mehr Info gibt es hier http://www.autobahn.cz/vignette#die-gebuehrenpflichtigen-autobahnen.
    Ausgestattet mit Vignette flogen wir über die D8 in Richtung Prag und folgten der wenig optimalen Google Maps Route zum Flughafen. Wenig optimal, weil zwischen Autobahn und Flughafen die Route über 20km böhmische Dörfer führt. Am Flughafen angekommen, parkten wir im vorab gebuchten Parkhaus direkt am Flughafen (990CZK = ca 38 € für 6 Tage) und spazierten ins Terminal. Hier möchte ich kurz Werbung für den Prager Flughafen machen. Zumindest aus Sachsen ist er ähnlich schnell zu erreichen wie Berlin Schönefeld, ist aber wesentlich komfortabler als dieser. Gepäckabfertigung und Sicherheitsschleuse lief problemlos, so dass sogar noch Zeit für ein leckeres Kozel Schwarzbier blieb. Wenig später saßen wir im EasyJet Jet und jetteten nach Edinburgh, wo wir gegen 11.30 landeten.

    Scotland - Here we come!

    Den Mietwagen hatten wir diesmal bei keiner der großen Ketten (Sixt, Europcar, etc.) gebucht, sondern bei GreenMotion, die ihren Standort etwas außerhalb des Flughafengeländes haben, dafür aber nicht 400€ für einen Kombi und 6 Tage haben wollten. Der Shuttlebus war schnell gefunden und die Fahrt zu GreenMotion dauerte keine 5 Minuten. GreenMotion ist mit wenig Gepäck auch zu Fuss erreichbar. Nach einiger Wartezeit erhielten wir unseren "Kombi" ... ein SUV vom Typ Renault Kadjar. Schön groß die Kiste, zumindest von außen. Aber wie um die Vorurteile ggü. SUVs zu bestätigen, hatten wir große Mühe alle 4 Rucksäcke in den bescheidenen Kofferraum zu quatschen. Beim 10 Jahre alten Audi A4 mit dem wir nach Prag gefahren waren, stellte das hingegen gar kein Problem dar.


    die neue Queensferry Crossing Brücke über den Firth of Forth

    Nachdem Rucksäcke und Reisende ins Auto gequetscht waren, konnten wir endlich in Richtung Perth starten. Über die neue Queensferry Crossing Bridge folgten wir der M90 nach Norden bis nach Perth wo wir wie die letzten Jahre auch schon im Tiso Halt machten und uns mit einer Landkarte (British Mountain Map 1:40k - Knoydart, Kintail & Glen Affric) und zwei Gaskartuschen ausrüsteten. Weiter nach Norden auf der A9, die für uns so etwas wie “stairway to heaven” ist. Naja, das ist übertrieben, aber die A9 mit dem steten Wechsel von Farmland bei Perth durch die Täler von River Tay, Tummel und Garry hoch zum Pass von Drumochter. Dort begann wie so oft der Regen zuerst mit kleinen, später mit großen Tropfen, die auf die Scheibe prasselten. Aber diesmal hatten wir ja Hoffnung, dass es besser wird.

    Pass of Drumochter - Hier beginnen die Highlands ... und der Regen


    Auch eine schöne Basis für Munro Touren - Ein B&B an der A9

    In Dalwhinnie verließen wir die A9 und rollten vorbei an der hübschen Dalwhinnie Destillerie nach Norden und dann im Tal des Loch Laggan nach Spean Bridge. Dabei mussten wir hinter zwei Schwerlasttransportern herschleichen, die fertige kleine Häuschen (Trafohäuschen, MiniBüros?) geladen hatten. Sah interessant aus, kostete uns aber wertvolle Zehntel.


    Gefährt mit Häuschen obendrauf - Nein, keine Schnecke aber ähnlich langsam


    Kein Anschluß unter dieser Nummer

    In Spean Bridge bogen wir nach Fort William ab und kauften im Morrisons direkt am Bahnhof für die kommenden 5 Tage ein. Dabei galt es höchste Vorsicht walten zu lassen, denn nichts ist gefährlicher, als nach einem langen Flug und anschließender langer Fahrt äußerst hungrig einzukaufen. Die Gefahr dabei viel zu viel zu kaufen ist groß. Aber im Nachhinein betrachtet hatten wir nicht zuviel mit, sondern ziemlich exakt die richtige Menge getroffen. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir in den letzten Jahren einen Vorher/Nachher Vergleich durchgeführt hatten, so dass wir inzwischen recht gut wissen, wie viel Brot, Nudeln, Couscous etc wir brauchen.


    Shopping in Fort William - £100 reichen für 5 Tage oder für 2 Stunden am Ende der Tour in der Kintail Lodge

    Aus dem Morrisons heraus fielen wir direkt gegenüber in den McD ein und gönnten uns eine Henkersmahlzeit mit zu vielen Kalorien und schlechten Inhaltsstoffen.


    Typisch Kerl - Er chillt im Schatten, während sie in der Sonne brutzeln muss. Oh ... bin ja selber einer. Ich meine natürlich: Typisch Frau ... Will braun werden, wirft ihm aber hinterher vor ihr keinen Platz im Schatten angeboten zu haben.

    Weiter auf dem Weg nach Kintail stoppten wir am Commando Memorial, welches sehr schön gelegen ist und sich für ein paar schöne Photos anbietet.


    Commando Memorial


    Loch Cluanie

    Vorbei an den Lochs Lochy, Garry, Loyne und Cluanie erreicht wir etwas später das Cluanie Inn, wo derzeit ziemlich umfangreiche Erweiterungsarbeiten stattfinden. Der schmale Fahrweg nach Süden vom Cluanie Inn aus war zum Glück frei, so dass wir hier parken konnten. Nun stand die schwierigste Aufgabe an: Das Umziehen in Wanderklamotten, Packen der Lebensmittel in die Rucksäcke und, da es regnete, das Überwerfen der Regenkluft. Fast noch schwieriger war es jedoch nach ein paar Bierchen im warmen Auto sich dazu motivieren, in die nasse Kälte hinaus zu gehen. Inzwischen war es übrigens nach Ortszeit ca 19:30, so dass wir uns etwas beeilen mussten, wenn wir noch unser geplantes Lager erreichen wollten.


    Los gehts - Start am Cluanie Inn

    Nach einem letzten Schlückchen Bier starteten wir auf dem Fahrweg Richtung Cluanie Lodge und bogen nach ca. 6km Richtung Westen ab. Hier endlich hatte ich wieder mein Schottland-Wander-Gefühl unter den Füßen. Nasses Gras und Moos, dass bei jedem Schritt das Wasser freigab und wieder aufsog wie ein Schwamm. Es wurde langsam dunkler und als wir endlich nach etwas mehr als 2h den River Loyne erreichten, war gerade noch genug Licht um ohne Kopflampe ein trockenes Fleckchen für die Zelte an einer Flußbiegung zu finden.


    Regnerischer Abend am Loch Cluanie


    Erfrischend


    Die Zelte stehen...

    Der Zeltaufbau war nach fast einem Jahr wieder etwas ungewohnt und fand im Schein der Kopflampe statt bevor es ohne Umschweife auf direkt in die Schlafsäcke ging. Morgen war immerhin ein großer Tag geplant.
    Geändert von Mancunian (14.05.2019 um 22:59 Uhr)
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  2. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #2
    Na jeht doch Freu mich schon auf die Tour, müsste ja die Runde sein die ich (exklusive der drei Loch Quitsch Berge) 2015 gelaufen bin? https://www.outdoorseiten.net/forum/...-in-Schottland

    Du hast anscheinend beim kopieren der Bildlinks Probleme, es werden nur vier Bilder angezeigt.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  3. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #3
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Na jeht doch Freu mich schon auf die Tour, müsste ja die Runde sein die ich (exklusive der drei Loch Quitsch Berge) 2015 gelaufen bin? https://www.outdoorseiten.net/forum/...-in-Schottland
    Stimmt, das war der Bericht mit dem hohen "geil" Anteil Ich erinnere mich. Sagen wir mal so, die selben Berge waren dabei, ansonsten war unsere Runde eher eine sehr unförmige Acht. Aber sicher wirste einiges wiedererkennen.

    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Du hast anscheinend beim kopieren der Bildlinks Probleme, es werden nur vier Bilder angezeigt.
    Sollte behoben sein. Bin von Flickr auf Google Photos gewechselt, nachdem Flickr jetzt ab 1000 Bildern Geld sehen will.
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  4. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #4
    Zitat Zitat von Mancunian Beitrag anzeigen
    Stimmt, das war der Bericht mit dem hohen "geil" Anteil Ich erinnere mich. Sagen wir mal so, die selben Berge waren dabei, ansonsten war unsere Runde eher eine sehr unförmige Acht. Aber sicher wirste einiges wiedererkennen.


    Sollte behoben sein. Bin von Flickr auf Google Photos gewechselt, nachdem Flickr jetzt ab 1000 Bildern Geld sehen will.
    Jetzt sehe ich leider gar keine Bilder mehr. Über die Upload-Option im Forum ist keine Option?

  5. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #5
    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Jetzt sehe ich leider gar keine Bilder mehr. Über die Upload-Option im Forum ist keine Option?
    Arghhh! Ok, ich hatte es vorhin nochmals geändert nach einer fetzigen Anleitung aus dem Netz und dann mit anderem Browser nochmals getestet, ob die Photos angezeigt werden, aber nun sehe ich nach einer knappen Stunde auch nichts mehr. Es scheint fast so, als ob der Link nur für kurze Zeit gültig ist und danach nicht mehr. Ich suche nach einer Lösung, zur Not eben auch als Upload....Seid geduldig...
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  6. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #6
    Neuer Versuch...Wenn die Bilder wieder fehlen sollten, bitte PN an mich...
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  7. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #7
    Tag 1 - Die große Runde oder 6 auf einen Streich

    Entfernung: 25,25km
    Höhenmeter: 2300

    Insgesamt gibt es auf der Cluanie Ridge 7 Munros welche wie an einer Perlenkette aufgereiht parallel zur Straße nach Skye verlaufen. Bezieht man die beiden Munros (Saddle, Sgurr na Sgine) im Nordwesten mit ein, sind es sogar 9. Allerdings wollten wir an diesem Tag natürlich nicht die gesamte Ridge ablaufen, sondern nur die 4 östlichen Munros einpacken sowie den Spidean Mialach und den Gleouraich. Früh morgens tröpfelte jedoch der Regen aufs Zelt, und wir hörten dieses leise Rascheln, die perfekte Mix aus Regen und etwas Wind. Leider besserte es sich bis 9:30 nicht, so dass wir bei etwas Regen frühstückten und dann die Rucksäcke entleerten, um nur das Nötigste (Regensachen, Essen & Trinken, Wertsachen) mitzunehmen. Der Rest blieb in den Zelten zurück. Da wir bereits auf der südlichen Seite des River Loyne waren, entfiel die Flussquerung und wir konnten direkt auf den Hang und den zu diesem Zeitpunkt in den Wolken verborgenen Spidean Mialiach zuhalten.


    Kurz nach dem Aufstehen


    Flussschleife an unseren Zelten


    Bäume wachsen in Schottland an den unmöglichsten Stellen, nur nicht in der Ebene, wo die Hirsche die Triebe abknabbern...

    Der Anstieg war anfangs moderat und wurde auf halber Höhe flacher, sogar einige kleine Lochans (kleinere Seen oder besser Pfützen) konnten sich am Hang bilden. Allerdings wurde ab ca 650m Höhe die Wegfindung schwieriger. Zum einen lag hier frischer Schnee, zum anderen wurde es steiler und die Sichtweite betrug in den Wolken keine 100m. Ich fühlte mich fast schon ans Vorjahr erinnert, als wir ebenfalls in den Wolken ein sehr steiles Schneefeld queren mussten. Heute war es nicht ganz so haarig, allerdings trotzdem auf den letzten hundert Höhenmetern sehr steil und durch die Schneeauflage sehr rutschig und damit nicht ganz ungefährlich.


    Wer entdeckt die Zelte?


    Der Anstieg hinauf zum ersten Munro des Jahres


    Insgesamt war es etwas grüner als die Jahre zuvor


    Im Coire an Spidein


    Nur noch ein paar hundert Meter

    Kurz vor dem Gipfel wurde es dann flacher und wir querten ein Geröllfeld bevor wir den Cairn aus dem Nebel auftauchen sahen. Die Hoffnung von hier oben eine schöne Aussicht zu haben war dahin. Dafür gab es den ersten Schluck verdienten Whiskies. Auch nicht schlecht.Trotzdem waren wir ein bisschen enttäuscht. Nachdem wir im letzten Jahr auf fast keinem der Gipfel irgendetwas gesehen hatten, war dieser Anfang nicht allzu viel besser. Wie schon die Jahre zuvor “übersetzten wir die sperrigen gälischen Namen ins Moderne. Spidean Mialach wurde “Speedy Mouse”.


    Der Gipfel der "Speedy Mouse"

    Ohne uns lange aufzuhalten verliessen wir die schnelle Maus und folgten wir der Ridge nach Westen zum Gleouraich a.k.a die schöne Gloria. Der Sattel zwischen den beiden Munros lag 250m tiefer, ich empfand den Gegenanstieg allerdings nicht als störend oder gar steil. Vom Sattel aus konnten wir sogar Loch Quoich bzw Loch Quietsch sehen. Das Loch ist ein aufgestauter See, erkennbar an den grauen Ufersäumen bedingt durch den niedrigen jedoch regulierten Wasserstand.


    Ein Ridgewalk


    Der Sattel zwischen Speedy Mouse und Gloria


    Glorias Gipfel

    Bald war Gloria erreicht, jedoch lag hier trotz ca. 25m mehr Höhe deutlich weniger Schnee. Wahrscheinlich war dieser in der Zwischenzeit weggetaut. Gesehen hab wir auch nüscht, so dass wir nicht lang rumbummelten und der Ridge in Richtung NW folgten und dort über einen vage erkennbaren alten Pfad abstiegen. Ca. 100m unterhalb des Gipfel kamen wir aus den Wolken heraus und erhaschten einen Blick auf Loch Quietsch und die kleine Lodge von Allbeithe. Allerdings gab es in diesem ansonsten ruhigen und lieblichen Tälchen in letzter Zeit eine Reihe von Baumaßnahmen, z.B. die Installation von 3 Wasserkraftturbinen und einer Reihe von Fahrwegen. Das “Highlight” war jedoch ein seltsam anmutendes Kreuz aus zwei senkrecht zueinander verlaufenden Pfadabschnitten, deren Sinn uns verborgen blieb.
    Trotz Aussicht war es natürlich recht grau und trüb, die Sonne versteckte sich erfolgreich.


    Unsere Abstiegsroute


    Die Lodge Alltbeithe (am kleinen Wäldchen Mitte links) sowie das "Kreuz"

    Unten im Tal angekommen gab es erstmal einige Müsliriegel als verspätetes Mittag, kochen konnten wir leider nicht, da wir das Kochzeuch im Zelt gelassen hatten. Bereits von weit oberhalb hatten wir am Südhang der South Cluanie Ridge zwischen Maol Chinn Dearg und Aonach air Chrith einen schmalen ZickZack Pfad entdeckt, welcher aus dem Tal bis zum Sattel zwischen den zwei Gipfel verlief. Über diesen begannen wir den Aufstieg, nachdem wir unseren Ältesten verabschiedet hatte. Er wollte sich auf den Rückweg zu den Zelten machen und dort ein wenig ausruhen.


    Kurze Rast vor dem Gegenanstieg

    Wir restlichen 3 folgten also dem völlig grasüberwachsenen Pfad im ZickZack hinauf auf die Ridge. Dabei rätselten wir über den Sinn des Pfades, welcher für Quads zu steil und unwegsam war. Später, als wir nach 2 Tagen noch mehr dieser Pfade entdeckt hatten, kamen wir zu dem Schluss, dass sie vor sehr vielen Jahren oder vielleicht sogar Jahrhunderten angelegt worden waren, um oben auf der Ridge einen Zaun zu errichten, damit das Weidevieh nicht ins Nachbartal abhaute.


    Erst Abstieg, jetzt wieder Gegenanstieg. Kann hier keiner eine Brücke bauen?


    Der ZickZack Pfad hinauf zum Sattel. Ein Relikt der Vergangenheit

    Auf der Ridge war es merklich frischer als im Glen und dank des schweißtreibenden Aufstiegs und kalten Windes waren wir auch recht schnell durchgefroren. Hier oben lag natürlich wieder Schnee.
    Weswegen waren wir gleich nochmal hier oben, ohne Aussicht, bei Schnee, Kälte und Wind? Ach ja. Munro Bagging. Der uns nächste Munro war der Maol Chinn Dearg ca 1km zu unserer Linken, welchen wir nach einem kurzen Aufstieg erreichten. Auch hier oben hielt uns nichts außer dem gedanklichen Häkchen, welches wir auf der Munro Liste setzen konnten und so trottenen wir weiter nach Osten zum Aonach air Chrith, danach zum Druim Shionnach und schließlich zum letzten Munro des Tages, dem Creag a’Mhaim.


    Kalt, aber wir waren da. Auf dem Druim Shionnach


    So war es auf den 6km der Ridge.

    Auf den 6km entlang der Ridge gab es nichts berichtenswertes. Der Wind zerrte heftig am Regenschutz des Rucksacks, es schneite ab und an. Der Pfad war trotzdem meist gut sichtbar, so dass wir keine Probleme mit der Wegfindung hatten. Aber die Sicht war immer gering, weiss und grau wechselten sich ab. Der Ridgewalk erinnerte sehr an letztes Jahr, als wir auf fast allen Bergen ebenfalls null Sicht hatten. Allerdings lag damals mehr Schnee, so dass die Tour nicht ganz ohne war. Diesmal lag nur wenig Schnee, so dass selbst kleine Steine noch immer gut erkennbar waren.


    Navigieren mit GPS. Klar, die Technik ist cool aber mit Kompass und Karte bei Sonne wäre es minimal besser gewesen


    Die letzten Kilometer bevor es Nudeln gibt

    Nach 3h hatten wir den Creag a Mhaim hinter uns gelassen und erreichten nach einiger Zeit den Pfad über welchen wir gestern vom Cluanie Inn bis zum ersten Camp gewandert waren. Und so war uns der restliche Weg vertraut und kurz vor Neun erreichten wir nach einem langen und anstrengenden Tag die Zelte. Wir kochten noch schnell im Zelt Nudeln, bevor wir uns zum sanften Kratzen der Nieseltropfen in den verdienten Schlaf träumten und träumten einen Traum von Sonne in den Highlands und Aussicht auf den Gipfeln.
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  8. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    12.10.2012
    Beiträge
    43

    AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #8
    Sehr schöne Fotos die Ihr das mitgebracht habt.

    gruss.fritz

  9. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #9
    Ich habe mich ja in meinem Urlaub dagegen entschieden, bei trübem Wetter auf die Munros zu steigen - was alleine wahrscheinlich auch gar nicht so dumm ist - aber danke für die Bilder die anschaulich zeigen, wie man es sich da oben dann vorstellen muss ;).

  10. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #10
    Zitat Zitat von fritz3 Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Fotos die Ihr das mitgebracht habt.
    gruss.fritz
    Danke, danke. Aber an Tag 3 und 4 schien die Sonne, da gibts dann noch bessere Bilder...

    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich ja in meinem Urlaub dagegen entschieden, bei trübem Wetter auf die Munros zu steigen - was alleine wahrscheinlich auch gar nicht so dumm ist - aber danke für die Bilder die anschaulich zeigen, wie man es sich da oben dann vorstellen muss ;).
    Ohne den sportlichen Anspruch des Munro-Bagging würden wir auch nicht bei Regen und Nebel auf die Munros gehen. Klar, es ist spannend und hat was von Abenteuer, aber es lohnt einfach nicht. Mal ganz davon abgesehen, das es in gewissen Situationen auch gefährlich sein kann, speziell in Bezug auf Whiteouts, Schneewechten, etc.
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  11. AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #11
    Tag 2 - Die Karawane zieht weiter

    Entfernung: 21,3km
    Höhenmeter: 1250m

    Gääähn. Müde. Ein Blick auf die Uhr. Zu zeitig zum Aufstehen. Geräuschcheck: Regen? Fehlanzeige. Sehr gut. Trotzdem drehe ich mich nochmal rum und wir stehen gegen 9 auf. Nach dem üblichen kleinen Frühstück geht's dann erst gegen 11 Uhr los. Es dauert eben, bis alles wieder verpackt ist.


    Trocknen, Sortieren, Legen ...


    Ein Blick zurück...


    Westwärts...


    Das Wetter weiss nicht so richtig was es will...Wolken, Sonne innerhalb weniger Minuten


    Am Wegesrand...

    Heute steht vor allem der Umzug von einem Camp zum nächstem auf dem Plan. Insgsamt haben wir auf dieser Tour 5 Nächte gezeltet. jeweils zweimal am gleichen Fleck und einmal auf dem Campground Morvich.
    Wir wandern also das Tal des River Loyne aufwärts Richtung Westen. Ein deutlicher Pfad macht das Laufen einfach und führt uns in 90 Minuten direkt zur Alltbeithe Lodge/House/Building an der Nordspitze des Loch Quoich. Das Haus hatten wir gestern bereits vom Hang des Gleouriach gesehen, zusammen mit den ganzen Bauaktivitäten in diesem Tal. Kurz vorm großen Kreuz knapp biegen wir nach rechts ab und folgen dem River Quoich weiter nach Westen.


    Traue keinem Online Photo ... Zwei Motive jeweils mit und ohne (aggresivem) Filter.


    Bauaktivitäten am Loch Quoich ... Weniger schön


    im Wester Glen Quoich

    Während es am Morgen noch bewölkt war, schien nun die pralle Sonne und es war warm. Der ideale Zeitpunkt für ein Päuschen einfach um die nassen Sachen des Vortages zu trocknen. Aber das wäre nicht schlau gewesen, denn wir wollten noch 3 km das Tal hochwandern und dort auf einer Kiesbank direkt am Fluss zelten. Aber die 3 km zogen sich ganz schön und so waren wir wirklich froh die Stelle erreicht zu haben. Ein ideales Plätzchen fürs Zelt. Trockenes, ebenes Gelände. Ein Bach direkt daneben mit einer tiefen Stelle, wo wir uns gut vorstellen konnten ein Bad zu nehmen. Später natürlich erst, nach einem anstrengenden Munro-Tag. Im Sonnenschein bauten wir die Zelte auf und da es gerade so schön warm, idyllisch war, beschlossen wir kurzerhand die für dieses Tag noch bevorstehende Munro-Tour abzukürzen und erstmal Wasser für Tee und ein Süppchen zu kochen.
    Dabei bemerkte ich im Wasser direkt hinter größeren Steinen sozusagen im Strömungsschatten einen seltsamen roten Sand. Die Sandkörnchen waren größer als normal und tiefrot gefärbt. Ich vermute (ohne Geologe zu sein), dass der Bach im Oberlauf eine Gesteinschicht mit Granat durchsetztem Gestein aabträgt, die sich dann hier und weiter unten ablagern. Später konnte ich dann auch zwei Kiesel entdeckten, in welchen die roten Granatkörnchen zu sehen waren.


    Camp erreicht


    Granatsplitter gab es hier zuhauf...


    Typisches Social-Media Motiv ... fehlt eigentlich nur noch eine junge Dame, die sich sehnsuchtsvoll dem Berg entgegenstreckt


    ... vielleicht klappt das mit der Dame ja, wenn ich den hier knutsche ?

    Für mich war es die Gelegenheit, meine bis dahin mitgeschleppte Mini-Drohne starten zu lassen und ein paar Luftbilder zu machen. Obwohl die Drohne nur knapp 100gr wiegt, kommt das ganze Setup auf 400 - 500gr und ich fragte mich (und frag mich das auch fürs kommende Jahr) ob es sich wirklich lohnt, das Teil mitzuschleppen. Das muss wahrscheinlich jeder für sich beantworten. Jetzt in diesem Moment jedenfalls machte es Spass mit der kleinen Ryze Tello über die Zelte zu fliegen. Ein Käffchen, Süppchen und 2 leere Akkus später, war es dann doch an der Zeit heute nochmal auf die Berge zu krabbeln.


    Talaufwärts, Drohnenphoto aus 30m


    Talabwärts

    Inzwischen, es war kurz vor 3, war es auch wieder zugezogen und merklich kälter. Ziel waren die 3 restlichen Munros der South Glen Shiel Ridge, welche genau nördlich unseres Camps lagen. Weiter Richtung Westen folgten wir dem River Quoich, der hier allerdings nicht mehr als ein Bächlein war. In den OS-Karten war unterhalb des ein Pfad eingezeichnet, welcher in Realität sich nur bei genauerem Hinsehen erkennen ließ. Wie schon am Vortag war die ein Zickzack-Pfad, der hinauf auf die Ridge führte. Obwohl völlig mit Grad zugewachsen und teils weggespült, ließ es sich gut laufen und so erreichten wir die Ridge nach 500 Höhenmetern und ca. 45 min.


    Kein Drohnenphoto, sondern eins vom Berghang mit Blick auf die beiden ersten Munros des Vortages


    Creag nan Damh mit Blick ins Glen Shiel


    Apfelschorle? Nein, der Blick täuscht ... The Famous Grouse - smoky black

    Hier oben trennten sich unsere Weg. Wir 3 Munrobagger hielten weiter Richtung Westen zum Gipfel des 800m entfernten Creag nan Damh, während sich unser Senior in Richtung Osten aufmachte um in Ruhe der Ridge zu Folgen. Eine Genusstour eben. Immerhin sahen wir heute auf den Bergen etwas und konnten die Bergwelt der Highlands genießen. Auf dem Creag gab es denn auch den obligatorischen Gipfel Whisky, bevor wir umkehrten und der Ridge nach Osten folgten. Sgurr Beag, die nächste Kuppe östlich des Creag, konnten wir auf einem Pfad umgehen, so dass wir uns die knapp 100 Höhenmeter sparten. Trotzdem wurde es danach wieder anstrengend, denn Sgurr an Lochain lag nochmal 200 Höhenmeter höher. Unterwegs kamen uns 3 Wanderer entgegen, die es jedoch sichtbar eilig hatten und außer einem kurzen “Heya!” nix weiter sagten.


    Unterwegs zum Sgurr an Lochain


    Auf dem Sgurr an Lochain


    Lasst uns ein gefaehrlich aussehendes Bild machen!

    Oben auf den Sgurr an Lochain bot sich ein schöner Rundblick an. Den namensgebende kleine See tief unterhalb des Gipfels war ein besonderer Blickfang, aber auch Loch Cluanie im Osten, Loch Duich im Westen und viele Gipfel ringsum waren sehenswert. Uns zog es jedoch weiter zum Sgurr an Doire Leathain, dem letzten Munro für heute. Dieser lag ca 1km östlich und war über den Pfad entlang der Ridge schnell erreicht. Wir hatten eigentlich erwartet, unsere 4 Mann unterwegs aufzugabeln, allerdings war er scheinbar der Ridge noch weiter nach Osten gefolgt. Seltsam.


    Entlang der Ridge zogen sich wie schon am Vortag die Reste von Weidezäunen entlang


    Blick von Sgurr zu Sgurr


    Eisig

    Und so trennten wir uns nochmals. Zwei meiner Freunde folgten der Ridge weiter bis zum nächsten Bealach (Einschnitt, Sattel) während ich etwas später folgte, nachdem ich die beiden aber ebenfalls aus den Augen verloren hatte, für mich beschloss, nicht erst zum Sattel zu laufen und dort ins Tal abzusteigen, sondern direkt vom Gipfel nach Süden abzusteigen. Das hatte vom Gipfel zuvor durchaus machbar ausgesehen, so dass ich keine Probleme sah. Nun ja. Es war machbar, empfehlenswert ist es aber nicht. Der Südhang war stellenweise sehr steil und überall gras bewachsen, so dass ich bei einem Sturz wohl eine Weile gerutscht wäre. Gleichzeitig wurde der Hang im Mittelstück noch steiler und ich musste zickzack laufen. Ab und an durchzogen kleine Wasserläufe den Hang an denen der Boden matschig und glitschig war. An einer solchen Stelle bin ich dann auch knietief eingesunken und hatte das vergnügen den restlichen Tag mit einem Matsch-Fuß und einem Nass-Fuss zu laufen. Nass waren meine Füße schon seit dem ersten Tag. Ich hatte vor der Tour meine Hanwag Banks zur Reparatur gegeben, da sich seitlich eine Naht auflöste. Der Schuster meinte, dass er die Schuhe zwar nähen kann, dabei aber durch die Goretex Membran nähen muss. Danach wäre es möglich, dass dort Wasser eindringt. Tja, ich dachte mir nicht viel dabei, aber er sollte Recht behalten. Schon am ersten Abend waren die Füße leicht nass, und nach der gestrigen Schneetour war es eher schlimmer geworden.
    Ich erreichte das Tal kurz nachdem meine beiden Freunde auf dem Pfad Richtung Westen/Zelte ca. 150 Höhenmeter unter mir durchgelaufen sind. Ich hätte sicherlich hinterher rennen können, allerdings hatte ich bereits am Vormittag eine malerische Ruine abseits des Pfades gesehen, welche ich unbedingt noch aus der Nähe erkunden wollte.


    Diese uralten Wurzeln sind an manchen Stellen im Torf zu sehen und als wahrscheinlich letzter Rest des uralten Caledonian Pine Forest allgegenwärtig

    Die Gruppe von 3 oder 4 Ruinen war über eine größere Fläche verstreut und wurde in der Karte als Doireleathan genannt. Im größten ehemaligen Gebäude, die wahrscheinlich während der Highland Clearances verlassen wurden, wuchs nun ein großer Baum, die Mauern und heruntergefallenen Steinreste waren mit Moos überwachsen und eine alte Fensteröffnung hatte sogar noch den Fenstersturz. Irgendwie stimmten mich die alten Gemäuer traurig. Es war nicht gruselig hier, aber die Vorstellung, das hier vor hunderten von Jahren noch ein Familie lebte und das Tal bewirtschaftete, das nun leer vor mir lag, ließ mich doch etwas melancholisch werden.


    Doireleathan - ein altes Croft/Gehöft (?) - Wie lange es wohl schon verlassen ist?


    Vielleicht hat durch dieses Fenster jemand die Kinder ins Haus gerufen, weil das Haggis fertig ist?


    Verlassen ...

    Ich versuchte also ein paar Bilder zu knipsen, aber das Licht war nicht wirklich brauchbar und so folgte ich einem Pfad in Richtung der Zelte, wo ich nach einer Viertelstunde auch ankam. Jetzt war es Zeit für ein Bad im Bach. Zumindest wenn man(n) sehr hart im nehmen ist und kein Problem mit der Eiseskälte des Wassers hat. Konfrontiert mit der eiskalten Wirklichkeit brach mein guter Badevorsatz aber ganz schnell in sich zusammen und es blieb bei einer Katzenwäsche und etwas Deo für den Abend. Da es zwar dicht bewölkt war, aber nicht regnete, konnten wir draussen in aller Ruhe Couscous kochen bevor es kurz vor zehn in den Schlafsack ging.
    Geändert von Mancunian (17.06.2019 um 20:43 Uhr)
    ---
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  12. Fuchs
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    AW: [SCO] Vom Cluanie Inn zur Kintail Lodge - Die Munros im Glen Shiel

    #12
    Super tolle Bilder!
    Ach, da wär ich auch gerne gerade!
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

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