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    Schlafsack für Alpen die X-te

    #1
    Moinsen

    Die Zeit in der ich die Nächte mit ner 15 Euro Discounter-Tüte bei um die 0°C in den Alpen verbracht habe möchte ich nun hinter mir lassen und suche ich jetzt einen Daunen-Schlafsack der weitestgehend die Temperaturen von Frühjahr bis Herbst abdeckt.
    Die Hülle sollte wasserabweisend/-dicht und natürlich atmungsaktiv sein.
    Ich suche also die Eierlegende Wollmilchsau unter den Schlafsäcken, denn wie ich gesehen habe, liegt die Spannweite von -10°C bis +10°C.

    Bezüglich der Ethik habe ich mich - und vorallem die benutzen Viecher schon genug gequält. Daher ist ein Preis von 300 Euro für mich unbedeutend. Im Auge habe ich den Lite Line 400, Panyam 450 und MT500 von Cumulus.
    Aktuell vorliegend den Mountain Equipment Classic 500, der aber leider nicht so besonders wassertauglich sein soll.

    Auf alle Fälle werde ich wie bisher immer lange Unterbekleidung oder aber mindestens ein Inlet nutzen.

    Eigentlich wären 2 Schlafsäcke wohl besser, was ich aber vorerst vermeiden möchte. Andererseits kann/möchte ich die Tüte auch durch das Tragen von zusätzlicher Kleidung für niedrigere Temperaturen nutzen.

    Ich tendiere stark zum Panyam, habe aber bedenken das er nach oben hin zu warm ist.

    Eure Meinung ist gefragt!
    Geändert von Armox (10.05.2019 um 18:47 Uhr)

  2. AW: Schlafsack für Alpen die X-te

    #2
    Hallo Armox,

    ich an deiner Stelle würde mir eher Sorgen machen, ob 400-500 g Daune warm genug für die angestrebten -10°C sind, als dass es darin zu warm werden würde.
    Alle von dir genannte Modell haben einen nahezu durchgehenden Seitenreißverschluss, so dass du den Schlafsack auch als Decke verwenden kannst, falls es mal zu warm wird.

    Die Modelle gibt es auch in wärmeren Versionen. Z.B. den Panyam 600, oder den Mountain Equipment Classic 750.

    Wozu benötigst du eine wasserabweisende/dichte Hülle?

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    AW: Schlafsack für Alpen die X-te

    #3
    Ich versuch halt nur den noch gemütlichen Temperaturbereich im Plus Bereich abzustecken. Obwohl du schon recht hast, besser zu warm als zu kalt. Wobei die -10°C eher die Ausnahmefälle bei meinen Touren wären und ich das dann mit Kleidung adaptieren würde.
    Mich würde schon sehr interessieren, bis zu welchen Plusgraden man in so ner Tüte bequem pennen kann und nicht schweißgebadet aufwacht.

    Habe beim Classic 500 festgestellt, dass die obersten Kammern am Rücken kaum Daunen drin haben, man liegt quasi nur auf dem Stoff.
    Normal ist das nicht oder?

    Warum Wasserdicht /-abweisend?. Ich bin zwar kein Idiot in Sachen Feuchtigkeitsmanagment, ich kalkuliere nur den schlechtesten Fall ein, zb wenn der Sack wieder im Fussbereich Nass wird, weil ich nicht weit genug unterm Tarp lag oder weil ich einfach mal so ohne Tarp/Zelt Biwakieren will.
    Und ne 40 Euro teurere Hülle wäre es mir irgendwie doch wert. Es gibt da ja auch noch die impregnierten Daunen, doch da kann ich die bessere Kombi nicht wirklich abschätzen.

    Frage zur Länge: Beim Classic 500 zb stoße ich in Rückenlage mit meinen 183cm schon gegen das Fußteil, was halt etwas spannt, obwohl bis 190cm ausgelegt. Ich würde also eher die 15cm längere Version bevorzugen oder ist das in thermischer Hinsicht eher eine Verschlechterung?

    MfG
    Geändert von Armox (11.05.2019 um 16:14 Uhr)

  4. AW: Schlafsack für Alpen die X-te

    #4
    Zum Thema obere Temperaturgrenze:

    Ich habe zwar keine handfesten Werte, habe aber letzte Woche nach 6 Tagen Trekking eine Nacht in meinem Schlafsack mit 450 g High-End-Daune mit 970 cuin in einem 20°C warmen Zimmer geschlafen, ohne dass ich darin geschwitzt hätte. Habe ihn, wie bereits zuvor beschrieben, als Decke genutzt.
    Besitzt allerdings keine wasserdichte Membran.


    Wegen der Länge würde ich zum längeren Modell greifen, dann hast du auch mal Platz etwas im Fußbereich zu wärmen.
    Solltest du den Schlafsack in der Länge nicht komplett ausfüllen, wirkt sich das nicht negativ auf den Temperaturbereich aus.

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    AW: Schlafsack für Alpen die X-te

    #5
    Und bis zu welchen Minusgraden schläfst du mit diesem Schlafsack?
    Macht das vom Empfinden her was aus, ob die Hülle Wasserabweisend oder -dicht ist? Muss ja eigentlich schon unterschiede geben aufgrund der unterschiedlichen Dampfdurchlässigkeit.

    Wegen der Hülle hab ich jetzt den ME Glacier 450 und 750 ins Visier genommen.
    Vielleicht hat ja jemand hier eigene Erfahrung mit diesen Tüten.
    Geändert von Armox (16.05.2019 um 22:58 Uhr)

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