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  1. Erfahren
    Avatar von Bresh
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #41
    Mitreisende: bourne
    Die Fotos sind wieder einsame Spitze!
    Wieviele Bilder habt ihr gestackt? Und welches Tool wurde verwendet?

    Hach ja noch 4 Wochen dann gehts bei mir endlich los^^
    Mein Tourtagebuch --->www.bresh.eu<---

  2. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #42
    Das waren 6 Bilder. Ich habe sehr lange belichtet, 20 Sekunden pro Aufnahme, Daniel hätte lieber kürzere Belichtungen gehabt und hatte dann schon Probleme mit den Sternenbewegungen. Außerdem will er dark images, hot pixels und weiss der Teufel was noch alles
    Die Software habe ich vergessen, jedenfalls eine, die nur unter Windows läuft und nicht auf meinem Mac. Muss mich jetzt selbst mal damit beschäftigen, wie das auf dem Mac geht, im Herbst habe ich vielleicht eine Chance auf guten Sternenhimmel.
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  3. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #43


    TAG 8: BAUGEVATNET – SITAS
    ZU WENIGE RENTIERE, ZU VIELE STROMMASTEN UND EIN GEMüTLICHER NACHMITTAG AM SEE
    BY ELISABETH
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Wer sich am Vortag den Aufstieg ersparen will und am wunderschönen See mit Sternenmeer zeltet, der muss gleich in der Früh einige Höhenmeter bewältigen. Also starten wir kurz vor 9 mit dem Aufstieg, ohne Frühstück. Davor genießen wir aber noch den Blick zurück.


    Blick zurück vor dem Aufbruch


    Blick voraus,wir gehen rechts im Einschnitt hoch

    Die ersten Meter verlaufen noch am See Baugevatnet und als Morgenüberraschung sehen wir gleich die ersten Rentiere, diesmal sind es ältere Tiere. Ein Rentier am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Okay okay, wir sind echte Freaks was Rentiere betrifft.


    Elisabeth entlang des Baugevatnet


    Ältere Rentiere


    Ältere Rentiere

    Schon beim Aufstieg sind weit und breit keine Steinmännchen zu sehen. Wir gehen nach der Karte, was gut funktioniert, trotzdem sind wir etwas verwundert, weil keine Steinmännchen oder andere Anzeichen zu finden sind, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Unsere Navigation hält aber einer Prüfung mit unserem Notfall-GPS stand, wir sind auf der richtigen Route. Im steten Bergauf und Bergab geht es dahin, Richtung Langvatnet und immer wieder blicken wir zurück auf den See und das Paurofjellet. Das Wetter ist traumhaft schön, 20°C und Sonnenschein, nur der Wind bläst heute stärker.


    Baugevatnet und Paurofjellet (von der anderen Seite)


    Kleine Hochfläche zwischen Baugevatnet und Langvatnet


    Eine letzter Blick zurück auf das Paurofjellet

    Die Stromleitung und die Strommasten und somit nach langer Zeit wieder Anzeichen von Zivilisation kommen immer näher.


    Kleine Hochfläche zwischen Baugevatnet und Langvatnet, jetzt schon mit Stromleitung

    Wir sind nun inmitten der See und Sumpflandschaft und müssen irgendwann erkennen, dass da wo der Pfad verlaufen sollte, nur mehr ein See ist. Und zwar einer zum Schwimmen, nicht zum Waten. Einen Fehler vermutend schauen wir auf unser GPS, aber wir sind dort, wo wir glauben zu sein und beinahe exakt am Weg. Unerfreulich. Sehr unerfreulich. Wir machen uns auf die Suche nach einer flacheren Stelle und finden tatsächlich einen Bereich, wo der See in der Mitte eine sumpfige Insel hat und um die Insel ist auch der See flacher und wir waten erst von der einen Seite auf die Insel, dann stapfen wir durch den Sumpf und finden auf der anderen Seite wieder eine Stelle, die nur knietief ist, um das rettende Ufer zu erreichen. Foto gibt es keines, ich habe vor der ersten tiefen Querung die Kamera wasserdicht verpackt.

    Nach der erfolgreichen Passage nutzen wir die Zeit ohne Schuhe gleich zu einer ausgiebigen Frühstückspause um 11 Uhr und wenig später gibt es die nächste Rentiersichtung – diesmal sogar mit furtendem Rentier!


    Gruppe Rentiere


    Furtendes Rentier

    Der Weg führt uns nun laut Karte den Strommasten entlang hinauf auf den Berg. Der Weg wird nun steiniger und teilweise haben wir auch leichtes Blockfeld. Der Weg ist wirklich nicht schön, so von einem Strommasten zum nächsten. Oben treffen wir auf einen einmündenden Alternativweg, den Markus auch schon am GPS gesehen hat – und siehe da, auf einmal haben wir auch wieder Steinmännchen! Der Weg auf der Karte, der in einen Bogen zwischen den Seen durch und dann die Strommasten entlang führt, scheint verlegt worden zu sein, dürfte nun früher am Baugevatnet ansteigen und dann höher geführt verlaufen und trifft eben erst später auf die Strommasten-Route. Ob das etwas mit Sumpf und Wasser zu tun hat?


    Elisabeth im felsigen Abschnitt

    Nun geht es tendenziell bergab zum Sitasjaure, meist auf sehr einfachem Terrain, teilweise mit vielen Steinen am Weg. Es ist ein langer Hatscher nach unten zur Straße auf der anderen Seite des Sees, die ihr auf den Bildern schon erkennen könnt.


    Abstieg zum Sitasjaure (Siiddasjávri)


    Abstieg zum Sitasjaure (Siiddasjávri)

    Unten bei der Schotterstraße angekommen, geht es auf dieser noch ca. 1 km entlang, bevor wir um knapp nach 14 Uhr die Hütte erreichen. Hier ist schon Harald mit seinem Sohn und dessen Freund, die alle aus Narvik stammen und mit dem Rad hier sind. Sie haben die große Hütte bezogen und wir wählen die kleine Hütte rechts am Bild, die gerade renoviert wird.


    Sitashyttene

    Noch erhitzt vom Gehen, waschen wir uns im See und Markus legt sogar eine Schwimmrunde ein. Eine kurze Runde wohlgemerkt, denn die norwegischen Bergseen sind extrem kalt …


    Abendliches Schwimmen im Sitasjaure (Markus)

    Dann liegen wir kurz in der Sonne zum Wärmen, waschen unsere Wäsche und essen auf der Bank vor der Hütte. Die Sonne lehnt sich schön an die Hütte und wir sitzen, lesen und genießen den schönen Nachmittag und tratschen mit unseren Nachbarn.



    Sitashytta

    Um ca. 18:30 verschwindet die Sonne hinter dem Berg und wieder kühlt es rasch ab, das Hüttenthermometer zeigt 16°C um 18:30 und nur mehr 10°C 45 Minuten später. Wir heizen ein und verbringen einen gemütlichen Abend in der Hütte.

    Wieder stellen wir uns den "Nordlicht-Wecker" und um 2 Uhr gehts tatsächlich rund am Himmel – die Nordlichter sind stärker als in den Nächten davor und es sind wieder so schöne drehende dabei! 🙂


    Aurora borealis in Sitas


    Aurora borealis in Sitas


    Aurora borealis in Sitas
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  4. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #44
    Die Fotos sind wirklich erste Sahne. Wie habt ihr die tollen Polarlichtbilder belichtet/ISO?

    Viele Grüße
    Horst

  5. Dauerbesucher
    Avatar von andrea2
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #45
    Fantastisch die Nordlichtbilder. Der Rest ist natürlich auch super. Da lohnt sich doch jedes Gramm der schweren Kameraausrüstung.

    Ich weiß nicht wie ihr das wieder gemacht habt.
    Ich fand den Weg nach dem Baugevatnet einfach zu finden. Dass weiter oben der Weg verlegt wurde und nicht mit der Karte übereinstimmt, hatte ich in meinem Reisebericht geschreiben.

    Aber dieses Wetter!! Mein Neid ist euch sicher. Hab gerade noch mal im meinem Bericht gelesen, was wir auf dieser Strecke für ein fieses Wetter hatten.
    Geändert von andrea2 (29.06.2019 um 21:08 Uhr)

  6. Gerne im Forum
    Avatar von Ellipirelli
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #46
    Wunderbare Bilder. Toller Bericht der macht Lust doch wieder einmal eine Sommertour zu machen...
    Tadle nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst.

  7. Neu im Forum

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #47
    Ein ganz ,ganz großes Dankeschön für das virtuelle Mitnehmen auf eure Tour.
    Ich habe jetzt einen ganzen Stapel Notizzettel neben mir liegen und glatt vergessen,dass ich im Krankenhaus liege.
    Dort möchte ich Buch meine Wanderstiefel auf den Boden stellen.
    Dankeschön.

  8. Fuchs
    Avatar von dingsbums
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #48
    Auch von mir ein Danke für diesen tollen Bericht. Viele Erinnerungen werden dabei wach.

    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Einen Fehler vermutend schauen wir auf unser GPS, aber wir sind dort, wo wir glauben zu sein und beinahe exakt am Weg. ... Oben treffen wir auf einen einmündenden Alternativweg, den Markus auch schon am GPS gesehen hat – und siehe da, auf einmal haben wir auch wieder Steinmännchen! Der Weg auf der Karte, der in einen Bogen zwischen den Seen durch und dann die Strommasten entlang führt, scheint verlegt worden zu sein, dürfte nun früher am Baugevatnet ansteigen und dann höher geführt verlaufen und trifft eben erst später auf die Strommasten-Route.
    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Ich fand den Weg nach dem Baugevatnet einfach zu finden. Dass weiter oben der Weg verlegt wurde und nicht mit der Karte übereinstimmt, hatte ich in meinem Reisebericht geschreiben.
    Das ist vermutlich in vielen Reiseberichten zu finden, auch in zwei von mir. Der Weg verlief schon vor 12 Jahren ähnlich wie heute, ganz anders als in der Karte eingezeichnet.

  9. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #49
    @Horst: unser Blog zeigt ein bissl mehr, das sind die Aufnahmedaten unter den Fotos. Die besagten Bilder sind alle Blende 4 (Offenblende des Objektivs), ISO 6400 und die Belichtungszeit ist 1x25s und 2x6s). Alle 16mm.

    @Elli: das find ich jetzt super, ich denk über Wintertouren nach und Du über Sommer

    @Waldgeist: Danke! Ich hoffe Du bist bald gesund und wieder unterwegs!

    @Andrea und @dingsbums: wären wir auf dem Weg geblieben, wäre es wohl klar gewesen, wie es weiter geht, da waren bestimmt Steinmännchen. Aber wir sind ja am Vorabend auf der Suche nach einem Zeltplatz unten gegangen und da wird laut Karte gedacht haben, beim Einschnitt ginge es hoch, sind wir halt dort ohne Pfad hingegangen…
    Ich hab mich dann am nächsten Tag eh erinnert, irgendwo was gelesen zu haben, aber das hat jedenfalls keinen Eingang in meine Routenplanung gefunden gehabt ;)
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  10. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #50


    TAG 9: SITAS – SKOADDEJÁVRI
    FRüHSTüCK IN SITAS UND DANN AUF DIE “HOHE WAND”
    BY MARKUS
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Spiegeleier! Gebratener Speck! Brot! Kaffee! Orangensaft! Harald lädt uns zum Frühstück ein – könnt ihr euch vorstellen, wie glücklich zwei Lustwandler sind, wenn es nach einer Woche Müsli und gefriergetrockneter Fertignahrung ein richtig herzhaftes Frühstück gibt?


    So ein Frühstück macht froh!


    Eier! Speck! Brot! Kaffee! Orangensaft!

    Eigentlich hätten wir ja heute nicht zu spät starten sollen, aber wir tratschen lange mit Harald und den Jungs, frühstücken in Ruhe (und Unmengen) und die Zeit vergeht wie im Flug.

    Unsere heutige Etappe geht zuerst 7 km die für den Autoverkehr gesperrten Schotterstraße am See entlang bis zu einem Parkplatz – diese Straße dient nur Kraftwerkszwecken und ist durch einen Schranken gesperrt. Dann geht es auf der befahrbaren Schotterstraße weitere 6 – 7 km, bis man die Straße nach Osten verlässt und nach einer kurzen recht ebenen Strecke der direkte Aufstieg auf das Hochplateau beginnt. Laut Wegweisern ist diese Abzweigung 14 Kilometer von Sitas entfernt, nach meinen Messungen in Basecamp sind es 13 Kilometer.

    Harald fährt heute ebenfalls zurück und hat uns ein Shuttle über den zweiten Straßenteil angeboten, wodurch wir den gemütlichen Vormittag teilweise wieder aufholen können. Wir haben unsere Hütte bereits vor dem Frühstück geputzt und gehen bereits auf der gesperrten Straße los, während Harald und die Jungs ihre Hütte aufräumen und dann mit den Fahrrädern nachkommen. Wir treffen uns um 12.30 Uhr am Parkplatz beim Schranken wieder - dann führt uns Harald die restliche Strecke und fährt zurück, um die Jungs abzuholen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke für den Shuttleservice und ganz besonders für das Wahnsinnsfrühstück!


    Schotterstraße entlang des Sitasjaure


    Straße entlang des Kjårdavatnet


    Wegweiser an unserem Ausgangspunkt


    Harald, Elisabeth, Stian and William

    Das ist jetzt also der richtige Start unseres Tourtages, es ist 13 Uhr, wir sind auf etwa 660 m Höhe und vor uns liegt eine Wand. Unser Tagesziel liegt auf 1.000 m Höhe, der höchste Punkt der Strecke auf 1.060 m. Das Wetter sonnig, 15°C, leichter Wind. Die Prognose für die nächsten Tage: schlecht, richtig schlecht. Starker Wind bis Sturm, starke Niederschläge. Diese Nachrichten bekommen wir von einem entgegenkommenden Wanderer und von Veronika bzw. unseren Eltern via wie immer verlässlichem SMS-Service aus der Heimat (an der Straße haben wir zum ersten Mal seit Beginn der Tour Handyempfang).


    Do geht’s auffi


    Leichte Kraxelei


    Oberer Teil des Aufstiegs

    Die Ideallinie ist recht gut markiert, Steinmännchen, rote Punkte und große rote "T" wechseln einander ab. Der Weg hinauf ist nicht schwierig, aber mit Gepäck nicht unanstrengend und fallweise braucht man die Hände zur Unterstützung.


    Elisabeth

    In kurzer Zeit haben wir viel Höhe gewonnen und die Straße liegt schon tief unter uns. Etwas früher, als wir auch schon recht hoch in der Wand waren, ist Harald unten hupend vorbeigefahren und wir haben mit unseren Stecken gewunken. 🙂


    Blick zurück zur Straße, im Hintergrund der Iptojávri


    Blick zur Straße, über die uns Harald geführt hat: Muohkirisoalgi, Storriten und Rárkkajávri im Vordergrund

    Nachdem der steilste Teil des Anstiegs überwunden ist sind wir schon auf 900 m Höhe und ab nun geht es über mehrere Geländestufen weiter bergauf, allerdings deutlich flacher.


    Markus


    Wollgras im Wind


    Muohkirisoalgi, Storriten und Kjårdavatnet

    Heute morgen sind wir in Norwegen aufgewacht. Nach wenigen Minuten auf der Schotterstraße haben wir dann die Grenze zu Schweden überschritten. Während der kurzen Autofahrt mit Harald hatten wir einen Grenzübertritt nach Norwegen, kurz später einen Grenzübertritt nach Schweden und dann wieder einen Grenzübertritt nach Norwegen, wo dann auch unser Aufstieg begonnen hat. Der Weg auf dem Hochplateau läuft sehr nahe an der Grenze, allerdings zur Gänze auf norwegischem Gebiet, beim Grenzstein Rr 256 haben wir allerdings einen kurzen Ausflug nach Schweden gemacht und ein Selfie geschossen. 🙂


    Wir zwei beim Grenzstein RR 256

    Die Landschaft ist nun steinig und karg mit kleineren Seen und Sumpfflächen mit blühendem Wollgras, das sich im Wind wiegt. Der Wind ist hier oben schon deutlich stärker. In einer kleinen windgeschützten Senke essen wir mitgebrachte Salamella mit frischem Brot, das uns Harald noch mitgegeben hat.


    Norwegen2018_85A0646


    Blick zurück: Muohkiris, Muohkirisoalgi und Storriten


    Nuorijovárri

    Der Skoaddejávri liegt etwas tiefer und ist deshalb erst relativ spät zu sehen, die Hütten sind noch später zu sehen.


    Skoaddejávri


    Skoaddejávri und Skoaddejávrihytta

    Um 18:30 Uhr erreichen wir die Skoaddejávrihytta. Die Wegstrecke seit der Straße waren rund 8 Kilometer. Alle Hütten sind versperrt, wir sind wieder die einzigen Gäste. Die folgenden Bilder zeigen die große und die kleine Hütte.


    Skoaddejávrihytta


    Skoaddejávrihytta


    Skoaddejávrihytta

    Wir entscheiden uns für die super gemütliche Zweierhütte, feuern den kleinen Ofen an und wärmen uns etwas Wasser zum Waschen. Wir waschen uns auf der kleinen Terrasse im eiskalten Wind so schnell wie irgendwie möglich und waschen danach noch ein paar Baselayer. Danach essen wir in der warmen Hütte, trinken heiße Schokolade und diskutieren unsere Optionen angesichts der Wetterprognosen, während der Wind draußen immer stürmischer wird.

    Eigentlich wollten wir morgen bis zum Gautelisvatnet gehen (oder ein bissl weiter) und erst am Tag darauf nach Caihnavagge. Nachdem die Wetterprognosen so schlecht sind, planen wir um und wollen nun morgen direkt bis Caihnavagge gehen.

    In der einbrechenden Dunkelheit kommen noch zwei junge Norweger an. Ich gehe kurz hinaus in die Kälte, um sie zu begrüßen und frage sie wie immer neugierig nach ihren Tourplänen und sie sagen mir, dass sie auf den Kebnekaise gehen wollen. 😳 Ja, genau so habe ich auch geschaut! Es ist ihr erster Tourtag, sie sind beim Gautelisvatnet gestartet und haben den falschen Aufstieg genommen. Immerhin haben sie es nach ca. 2/3 der Strecke selbst bemerkt und da es zum Umdrehen dann schon zu spät war, sind sie eben bis hierher gegangen und gehen morgen wieder hinunter.

    Wir verbringen den Rest des Abends tratschend und lesend, genießen den Ausblick auf den Skoaddejávri und Elisabeth schreibt wie immer unser Tourtagebuch.


    Elisabeth beim Schreiben des Tagebuchs in der Skoaddejávrihytta
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  11. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #51


    TAG 10: SKOADDEJÁVRI – ČÁIHNAVAGGE
    DAS BERÜHMT-BERÜCHTIGTE BLOCKFELD VON ČÁIHNAVAGGE
    BY MARKUS
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Der Tag beginnt stürmisch, immerhin scheint die Sonne und mit 10°C ist es auch nicht kalt. Schon gar nicht, wenn es gleich nach der Hütte wieder bergauf geht. Wir starten um 8 Uhr und wollen – bevor das angekündigte Schlechtwetter eintrifft – in Čáihnavagge sein. Das bedeutet, dass wir jetzt einmal von unseren 1100 m Höhe bis zum Gautelisvatnet absteigen (auf ca. 850 HM), um dann auf der anderen Seite wieder auf den 1200 m hohen Pass aufzusteigen. Zur Belohnung wartet dann ein langes Blockfeld, das uns andere Wanderer in den letzten Jahren in den schillernsten Farben beschrieben haben. Nach kurzem Abstieg liegt dann auf 1000 m Höhe unser Tagesziel, die Čáihnavaggehytta, die nach meiner Basecamp-Messung 21 km entfernt ist. Die beiden Norweger schlafen noch, als wir aufbrechen, ich wüsste wirklich gern, ob sie den Kebnekaise erreicht haben.

    Das erste Bild ist ein Blick zurück auf den Skoaddejávri, die Hütte ist schon hinter der Geländekante und nicht mehr zu sehen.


    Ein Blick zur auf den Skoaddejávri, der Sitasjaure ist auch wieder zu sehen

    Nach dem Überschreiten des höchsten Punktes geht es langgezogen und über viele Geländestufen nach unten. Bereits früh sehen wir den Aufstieg auf der gegenüberliegenden Seite, wie euch das nächste Bild zeigt: ganz rechts ist ein kleines Stück des großen Sees Gautelisvatnet zu sehen und dahinter geht es nach oben auf den flachen Berg im Hintergrund zu und da dann in das links gelegene Tal (also quasi hinterhalb des Berges, der leicht rechts der Bildmitte liegt).


    Namenloser See auf 1060m Höhe, im Hintergrund sieht man schon den Gautelisvatnet


    Elisabeth im Abstieg

    Der Abstieg ist natürlich kein reiner Abstieg, fallweise geht es auch wieder ein Stückerl bergauf. Der stürmische Wind macht es mit der Zeit doch recht kühl und wir gehen mit Fleeces und Kapuze.


    Elisabeth im Abstieg (tendenziell halt, hier geht es gerade wieder hinauf)


    Čoarddajávri


    Elisabeth im Abstieg

    Wir kommen gut voran und sind - nach einer kurzen Frühstückspause in der Sonne windgeschützt versteckt hinter großen Felsen - um 11:15 Uhr an der Straße. Der Wegweiser zeigt 7,5 km nach Skoaddejávri an und 15 km nach Čáihnavagge. Wir gehen ungefähr 30 Minuten auf der Schotterstrasse, bis diese vor einem Damm endet und wir über diesen Damm weitergehen, das folgende Foto ist vom Damm aus mit Blick nach Westen fotografiert. Erwähnenswert ist noch, dass der Wind nicht nur stürmisch sondern auch sehr böig ist und an unseren Rucksäcken gute Angriffsfläche findet. Auf der Straße hat das den einen oder anderen Seitschritt erfordert, hier auf dem ausgesetzten Damm fühlen wir uns nicht übermäßig wohl, zum Glück ist der Damm recht breit.


    Ausblick von einem kleinen Staudamm nach Westen

    Wenig später kommt die nächste Wackelbrücke. Elisabeth hat endgültig keine Lust mehr auf diese Art von Übergängen, geht hinunter und durch das fast ausgetrocknete Flussbett und drüben wieder hinauf, wo ich schon geduldig warte. 


    Die nächste wackelige Brücke

    Der Weg führt nun gut mit Steinmännchen und roten Punkten markiert den Hang entlang, hauptsächlich durch eine heideartige Landschaft, manchmal steinig und manchmal mit einem Hauch von Blockfeld. Kurz vor 13 Uhr erreichen wir den nächsten Wegweiser: 9 km nach Čáihnavagge oder 4,5 km nach Gautelis. 9 km und noch ausreichend Zeit – wir sind sehr zufrieden und machen uns munter an den Aufstieg.


    Gautelisvatnet und Gautelifjellet

    Je höher wir kommen, desto steiniger wird der Weg und immer wieder verlegen uns kleinere und größere Blockfelder den Weg. Der Weg ist mit Steinmännchen und kleinen roten Punkten eigentlich recht gut markiert, allerdings sind diese auf den Blockfeldpassagen oft schwer auszumachen. Im Prinzip kein Problem, da die Lage des Passes an sich völlig klar ist, allerdings hofft man halt, dass die Markierung die Idealroute durch die Blockfelder darstellen und daher waren wir bestrebt, sie in etwa einzuhalten.


    Aufstieg ins Čáihnavagge


    Aufstieg ins Čáihnavagge


    Aufstieg ins Čáihnavagge (und ja, das ist der “Weg”)

    Das Bild, das ihr gerade gesehen habt: Ja, das ist der Weg, wer ganz genau schaut, sieht in der Bildmitte zwei rote Punkte, einen auf einem dunklen Stein und einen sehr kleinen im Bildhintergrund. Bei diesem Bild ist es übrigens ungefähr 14 Uhr, also eine Stunde Aufstieg seit dem Wegweiser.


    Elisabeth beim Aufstieg ins Čáihnavagge

    Wie ihr seht, ist der Weg mittlerweile deutlich anstrengender geworden und wir kommen nun langsamer voran. An der Stelle, wo die höher gelegene Gautelis-Abzweigung auf der Karte markiert ist, machen wir eine kleine Essenspause. Um 15:30 Uhr ist diese folgende Fotoserie entstanden.


    Ein letzter Blick zurück auf den Gautelisvatnet und den bisherigen Aufstieg ins Čáihnavagge


    Elisabeth beim Aufstieg ins Čáihnavagge


    Auf dem Weg zum Pass

    Jetzt sind wir schon weit oben und nicht viel später überschreiten wir den höchsten Punkt. Jetzt ist es ungefähr 16 Uhr, wir sind jetzt mit den Pausen 8 Stunden unterwegs.


    Es geht immer weiter hinauf zum Pass


    Am Pass

    Nach dem Pass geht es relativ eben bis leicht fallend dahin, bis sich der Blick nach Norden ins Tal öffnet und der See 1094 unter uns liegt. Doch nicht nur der See liegt unter uns, auch das berüchtigte zugehörige Bockfeld. Das Bild mit dem See ist um 17 Uhr entstanden.


    See 1094 und das berüchtigte Blockfeld von Čáihnavagge


    I’m still standing – Elisabeth im Čáihnavagge-Blockfeld

    Da lacht sie noch!  Der erste Teil geht eigentlich ganz gut, aber dann kommen wir in einen Bereich richtig großer Blöcke. Zwischen den Blöcken gibt es Spalten, die gerne mal mehr als einen Meter tief sind, zwischen den Blöcken fallweise Höhenunterschiede deutlich über einem halben Meter – was vor allem mit unserem schweren Gepäck und als Schritt hinunter nicht lustig ist. Als wäre das nicht anstrengend genug, kämpfen wir mit dem extrem böigen und mittlerweile auch sehr stürmischem Wind. Wir bieten zuviel Angriffsfläche mit unseren Rucksäcken und die Böen sind stark genug, dass sie uns gehörig aus dem Gleichgewicht bringen und wir uns an den Felsen im Blockfeld abstützen müssen. Immerhin, es regnet nicht und wir haben Glück, dass das Blockfeld nicht zusätzlich noch rutschig ist.

    Der diensthabende Fotograf war damit beschäftigt, das Gleichgewicht nicht zu verlieren und die schwierigste Passage unfallfrei zu meistern, daher gibt es von diesem Teil keine Fotos, aber zum Glück erstreckt sich das Blockfeld den ganzen See entlang und so haben wir doch ein paar Bilder mitgebracht.


    Blockfeld beim See 1094 (Blick zurück)


    Blockfeld entlang des Sees 1094


    See 1094 und der Blick zurück zum Pass


    See 1094 und der Blick zurück zum Pass

    Das letzte Bild zeigt schon die Abendstimmung, die letzten Sonnenstrahlen auf der Spitze des Berges und die kühlen Schatten im Blockfeld. Abendstimmung? 19 Uhr? Wann ist es denn so spät geworden? Wir haben tatsächlich 2 Stunden durch das Blockfeld östlich des Sees gebraucht. Und wie man auf dem nächsten Bild sieht, ist unser Ziel nur ganz klein am Ende des nächsten Sees zu sehen und es wird noch fast 1,5 Stunden dauern, bis wir tatsächlich dort ankommen.


    See 1004 und die Čáihnavaggehytta


    Ein Blick zurück in Richtung Pass

    Der Weg zur Hütte führt westlich in einem größeren Bogen um den See 1004. Der Weg bleibt steinig und ist immer wieder mit leichtem Blockfeld durchsetzt, zusätzlich sind kleinere Bäche zu furten. Langsam aber sicher geht uns das Tageslicht aus und den letzten Teil gehen wir schon ziemlich im Dunkeln. In der Ferne sieht man eine Kerze im Fenster einer Hütte. Außerdem beginnt es zu regnen, aber wir erreichen die Hütten, bevor der Regen stärker wird.

    Von den drei Hütten sind die beiden kleinen Hütten belegt, eine durch zwei Jäger und eine durch ein deutsch/belgisches Paar. Wir nehmen daher die große Hütte, die seltsamerweise unverschlossen ist, aber auch in völliger Dunkelheit liegt, der Ofen ist kalt. Dennoch gibt es einen Bewohner, ein junger Deutscher, der den E1 geht und sich kein Feuer machen wollte. Das holen wir nun schleunigst nach, wir sind doch recht ausgekühlt von dem langen und langsamen Abstieg. Die Hütte bekommen wir natürlich nicht mehr warm, aber wir sitzen dicht am wärmenden Ofen und löffeln müde unser Essen. Ein danach gibt es nicht mehr – Schlafsack und weggemützelt!
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    #52
    Was für ein Tag, das Čáihnavagge hat es wirklich in sich. Aber ich kann immer nur wieder empfehlen westlich um den See 1094 herum zu gehen. Zwar sind auch dort Blockfelder, aber die sind viel einfacher zu gehen. Vor allem fehlen die haushohen Brocken durch die man sich östlich durchquälen muss.

    Der viele Schnee vor zwei Jahren war da auch sehr hilfteich.

    Über was für eine Hängebrücke seid ihr nur am Gautelisdamm gelaufen? Ich bin ziemlich sicher, dass wir dort keine hatten.

    Jetzt bin ich gespannt, ob das Wetter so schlecht geworden ist wie angekündigt.
    Geändert von andrea2 (15.07.2019 um 21:19 Uhr)

  13. Erfahren

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #53
    Ich habe mich an die westliche Route erinnert, weiss zwar nicht mehr, ob ich das von Dir hatte oder einem anderen Bericht. Vor Ort sieht es aus der Ferne aber auch nicht einladender aus als die östliche Route. Auf Karten habe ich die westliche Route noch nie gesehen, vielleicht auch deshalb, weil auf den alten Karten noch ein Gletscherrest drauf ist, außerdem liegt darüber ein sehr steiles Gelände mit potentiell höherer Steinschlaggefahr.

    So schlecht ist es eh nicht gegangen, aber beim nächsten Mal würden wir die Etappe wohl kürzer halten und über Gautelis gehen. Die besagte Hängebrücke ist nicht auf (meiner) Karte, das muss einer der beiden Flüsse des kleinen Sees westlich des Weges sein, denke der nördliche.
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    #54
    Das ist übrigens noch ein Vorteil bei einer Wintertour........es gibt keine Blockfelder

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    #55
    Zitat Zitat von Horst24 Beitrag anzeigen
    Das ist übrigens noch ein Vorteil bei einer Wintertour........es gibt keine Blockfelder
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    Avatar von andrea2
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #56
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Ich habe mich an die westliche Route erinnert, weiss zwar nicht mehr, ob ich das von Dir hatte oder einem anderen Bericht. ....
    In meinem Bericht von 2017 wurde eine Weile über diese beiden Varianten diskutiert, aber auch Dingsbums hatte die westliche Route schon beschrieben. Wahrscheinlich wäre der Unterschied bei euch nicht so gravierend gewesen wie bei uns vor zwei Jahren, da kein Schnee mehr lag. Durch das Schneefeld, dass bis fast zum See runter ging, haben wir uns sehr viel Blockfeld gespart.

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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #57
    Da ist natürlich sehr praktisch.

    Wobei ich Schneefeld über Blockfeld ja so überhaupt nicht mag. Bei unserer Wohnmobiltour in Norwegen vor vielen Jahren waren wir auch tageweise wandern, und dann bin ich einmal durch die geschlossene Schneedecke im Blockfeld eingebrochen und war bis zur Brust zwischen den Felsen, zum Glück nicht an den Füßen verletzt, zwar irgendwie eingekeilt, aber nix passiert. Die Schneedicke lag dort noch bei über einem Meter, aber grad an der Stelle zwischen mächtigen Blöcken (die man natürlich unter dem Schnee nicht gesehen hat) eben nicht.

    Bei unserer Kebnekaise-Tour vor drei Jahren ist ein Wanderkollege den Durlingsled auch viel schneller über den Restschnee gelaufen, teilweise sogar über dem Fluss. Und wir sind mühsam durch die Felsen gegangen...
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  18. Gerne im Forum
    Avatar von Ellipirelli
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #58
    so sieht es unter dem Schnee aus...und ich war der Meinung bei uns war es anstrengend...von wegen! Respekt!
    Tadle nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst.

  19. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #59
    Jo Schneefelder, kann eine ganz besondere Erfahrung sein, weiß ich jetzt auch . Auch hier mein größten Respekt vor weglosen gehen, vorallem über Blockfelder und Schneefeldern. Es sieht immer so einfach aus wenn man das liest, ist es aber nicht und erfordert viel Konzentration und gerade Kopfmäßig sehr viel Ausdauer ab das da nix passiert. Selbst am Ende eines solchen Feldes kann noch alles schief gehen.

    Ich lese Eure Berichte sehr gern und immer sehr beeindruckt davon. Also vielen Danke dafür und für die Klasse Fotos natürlich auch, gerade auch die Tieraufnahmen und die Nachtaufnahmen sind erste Klasse, da muss man sich schon gut auskennen mit seinem technischen Geräten

    Grüße Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  20. Erfahren
    Avatar von Bresh
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    AW: [NO/SE] Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

    #60
    OT: Willkommen zurück Pfiffie!
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