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  1. Erfahren

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #81
    Na dann hoffen wir mal im Interesse der Anschaulichkeit deines Reiseberichts, dass die Amazon Bewertungen nicht aussagekräftig sind.

  2. Alter Hase

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #82
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Hast du denn eine Ersatzkamera dabei? Die kann ja auch versagen oder zu Bruch gehen, ebenso die Speicherkarten!
    Ich bleib dabei. Rollei B35. Analog geht fast immer, außer es ist so kalt, dass die Filmperforation beim Aufziehen reißt.

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #83
    Na ja, wenn ich mir seinen Bericht von der letzten Reise durch China so ansehe würde ich mich ein wenig scheuen, @berniehh über seine direkte Fragen hinaus allzu "aufdringliche" Ratschläge geben zu wollen - sein Erfahrungsschatz für lange Allein-Touren ist schon beachtlich...

    Ich drück dir @berniehh auf jeden Fall alle Daumen für die Tour. Komm gesund (und ungefressen) wieder!

  4. Fuchs

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #84
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    so weit nördlich werde ich hoffentlich keine Waldbrände erleben......
    High Level liegt auf der Höhe ein paar km nach Osten und wird gerade evakuiert. Quite frankly derzeit sieht es besch... aus, trocken und jetzt schon zu warm im Norden.

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #85
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Exakt das selbe Panel habe ich auch und es hat mir in Afrika gute Dienste geleistet. In einer Mittagspause von 3 Stunden konnte man damit ein Handy bis gut über die Hälfte laden.

    Gut es ist halt eine andere Strahlungssituation bei dir.

  6. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #86
    jetzt mal ne ganz andere frage.
    weil meine nikon akkus immer leer waren wenn ich sie gebraucht hätte und auch sehr schnell kaputt gingen hab ich mir den akkudummy von nikon gekauft. der hängt jetzt an der powerbank via usb kabel. selbst gelötet. so hab ich immer saft und davon genug. wenn ich daheim bin geht die powerbank mal kurz an den pc.

    kameraakkus ganz daheim lassen und mit dummy und powerbank/bänken gehen? oder spricht da was dagegen? ausser dass man entweder die pb mit kurzem kabel an die kamera machen oder mit dem kabel leben muss. wenns kalt ist find ichs gut, dann kann die pb in die warme tasche.

    kann natürlich sein dass das mit bernies cam nicht geht wegen der spannung?
    danobaja
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  7. AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #87
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    kann natürlich sein dass das mit bernies cam nicht geht wegen der spannung?
    Doch, das geht. Jedenfalls wenn es die passenden Adapter gibt. Ich habe für meine Sony auch so ein Ding: "NP-FW50 Gefälschte Batterie".

    Vorteil ist, dass du dir viele Umwandlungsverluste sparst, Nachteil ist das umständliche Handling.

  8. Erfahren
    Avatar von Bresh
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #88
    Das geht, und wird sogar original genau so gemacht wenn man beispielsweise in der Antarktis filmt/fotografiert, LiOn-Akkus gehen nur bis ca -10°C
    Mein Tourtagebuch --->www.bresh.eu<---

  9. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #89
    Zitat Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    Exakt das selbe Panel habe ich auch und es hat mir in Afrika gute Dienste geleistet.
    das ist gut zu hören. Bin jetzt etwas skeptisch geworden nachdem ich die schlechten Bewertungen gelesen habe und am Überlegen noch schnell ein anderes Panel zu bestellen
    Kannst du bestätigen was in den schlechten Bewertungen steht und wielange hat dein Panel denn gehalten?


    Zitat Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    In einer Mittagspause von 3 Stunden konnte man damit ein Handy bis gut über die Hälfte laden.

    Gut es ist halt eine andere Strahlungssituation bei dir.
    Wieviel ist deine halbe Handyladung denn im Verhältnis zu einer 10mAh Powerbank?

    Mein Panel soll angeblich morgen ankommen.

    @danobaja: deine Idee mit dem Akkudummy klingt zwar nicht schlecht, kommt aber für mich nicht in Frage. So kurz vor meinem Abflug habe ich keine Zeit und Lust mehr mich damit zu befassen.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #90
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    das ist gut zu hören. Bin jetzt etwas skeptisch geworden nachdem ich die schlechten Bewertungen gelesen habe und am Überlegen noch schnell ein anderes Panel zu bestellen
    Kannst du bestätigen was in den schlechten Bewertungen steht und wielange hat dein Panel denn gehalten?
    Ich habe jetzt noch mal genau bei Amazon nachgeschaut. Scheinbar gibt es mehrere sehr ähnliche Panels von verschiedenen Herstellern, mein Panel weicht ein klein wenig ab von dem was da auf dem Bild ist, ist aber in großen Teilen identisch. Es ist aufjedenfall auch so ein Chinabilligteil.
    Sollte es dennoch das gleiche sein, dann kann ich die negativen Rezensionen nicht bestätigen. Es hät nach wie vor und ich werds auch auf die nächste Reise mitnehmen.


    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Wieviel ist deine halbe Handyladung denn im Verhältnis zu einer 10mAh Powerbank?

    Mein Panel soll angeblich morgen ankommen.

    @danobaja: deine Idee mit dem Akkudummy klingt zwar nicht schlecht, kommt aber für mich nicht in Frage. So kurz vor meinem Abflug habe ich keine Zeit und Lust mehr mich damit zu befassen.
    Das kann ich gar nicht genau sagen, aber gefühlt ein Viertel der Powerbank.

  11. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #91
    Also in den letzten Tagen habe ich die Produkte getestet und bin ziemlich enttäuscht. Sowohl von der 10Ah Powerbank von Anker, als auch vom Solarpanel!!!

    Zunächst die Powerbank:
    Ich habe die Powerbank in der Steckdose komplett vollgeladen und dann nach und nach meine leeren Kameraakkus im USB-Ladegerät an die Powerbank angeschlossen.
    Falls es keine Ladeverluste geben würde, müsste ich rein rechnerisch mit der vollen Powerbank bis zu achteinhalb Kameraakkus vollkriegen. Aber daß das nicht klappen wird war mir natürlich klar.
    Wegen der Ladeverluste habe ich daher mit 6 Kameraakkus gerechnet, aber falls es nur 5 werden, wäre auch noch OK.

    In Wahrheit habe ich mit der vollen Powerbank aber gerade mal nur 3 Kameraakkus vollgekriegt.
    Das ergibt ein Ladeverlust von über 68 Prozent!!!!!
    Ist so ein hoher Ladeverlust normal????
    Zudem hatte ich das Gefühl daß die Powerbank die Kameraakkus nicht vollständig aufladen
    Die Powerbank schaltet sich automatisch aus wenn die Kameraakkus voll sind. Schön und gut. Aber danach habe ich die Kameraakkus nochmal in ein normales Ladegerät in die Steckdose gesteckt und es hat noch bis zu über 10 min weitergeladen bis auch das Steckdosenladegerät angezeigt hat daß das Akku voll ist.

    Ziemlich schwache Leistung finde ich.......

    Mit dem Solarpanel sieht es noch schlechter aus:
    Habe das Panel an ner leeren 10Ah Powerbank angeschlossen und in die Sonne gelegt um zu testen wie lange es braucht bis die Powerbank voll ist.
    Es hat volle 6 Std gedauert bis die Powerbank erst ein viertel voll ist!!!
    Zu folgenden Zeiten lag es in der Sonne: gestern von 15:45 bis 18:45, zwar Spätnachmittag aber durchgehend volle Sonne.
    Und heute morgen von 8:00 bis 11:00 , die erste Stunde sehr schwache Sonne, kühl und Schleierwolkenbedeckung, danach gute bis mäßige Sonneneinstrahlung.

    Hochgerechnet würde das bedeuten daß es 24 Stunden dauern würde bis die Powerbank vollständig geladen ist!!! OK wenn ich es nur in der prallen Mittagssonne lege vielleicht schneller.

    Das heisst ich bräuchte 24 Stunden Sonneneinstrahlung um nur drei Fotoakkus voll zu kriegen

    Hinzu kommt daß ich das Panel in die Sonne gelegt habe. Ich möchte mir nicht ausmalen wieviel länger es gedauert hätte wenn ich es während des Wandern am Rucksack gefestigt hätte, wo man mit ständig wechselnde Einstrahlungswinkel, sowie ständige Wechsel von Sonne und Schatten rechnen muss
    Das Ding während der Wanderung zu laden kann man somit also fast vergessen.......

    Fazit:
    nach diesem schlechten Testergebnis nehme ich nun wohl 4 Powerbanks (jeweils 10Ah) mit, anstelle von maximal zwei, wie ursprünglich geplant.
    Das Solarpanel kommt nur als absolute Notreserve mit, falls es mit den vier Powerbanks doch nicht ganz hinhauen sollte.
    Für mehr als eine absolute Notreserve ist das Panel in meinen Augen eh nicht tauglich

  12. Erfahren
    Avatar von Stromfahrer
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #92
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    als auch vom Solarpanel!!!:
    Das von dir hier verlinkte Panel ist kein 10-W-Panel, sondern eher ein 4 bis 5-Watt-Panel. D.h. unter voller Sonne im Mai und hiesigen Breiten wirst du auf dem Rucksack um die 40 bis 50% der Leistung eines flachen Apple-Standard-Netzteils bekommen, also max. 2 bis 2,5 W. Damit kannst eine 4000 mAh PowerBank (= ~15 Watt) in unserem Breiten im Laufe eines Wandertages auf dem Rucksack füllen oder bei perfekter Ausrichtung und Nachführung innerhalb von ca. 7 Stunden.

    Für deine Photoakkus wirst du mehr Leistung benötigen, damit der Lader entsprechende überhaubt arbeiten kann. Mein Vorschlag war ein Panel mit ~14 W. Mehr geht immer. Das von mir vorgeschlagene Panel kommt übrigens mit einem Ausrichtständer, damit man stets die maximale Sonneneinstrahlung (nicht: maximale Nennleistung des Panels) nutzen kann.

    Im Iterationenfaden im Nachbarforum findest du dazu die entsprechenden Betrachtungen zu den Leistungsangaben der Anbieter von China-Panels und zur eigenen Einschätzung im Verhältnis zur Panelgröße vor dem Kauf.
    Gygago.com | 09/2018 – Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen!

  13. Erfahren

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #93
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Also in den letzten Tagen habe ich die Produkte getestet und bin ziemlich enttäuscht. Sowohl von der 10Ah Powerbank von Anker, als auch vom Solarpanel!!!

    Zunächst die Powerbank:
    Ich habe die Powerbank in der Steckdose komplett vollgeladen und dann nach und nach meine leeren Kameraakkus im USB-Ladegerät an die Powerbank angeschlossen.
    Falls es keine Ladeverluste geben würde, müsste ich rein rechnerisch mit der vollen Powerbank bis zu achteinhalb Kameraakkus vollkriegen. Aber daß das nicht klappen wird war mir natürlich klar.
    Wegen der Ladeverluste habe ich daher mit 6 Kameraakkus gerechnet, aber falls es nur 5 werden, wäre auch noch OK.

    In Wahrheit habe ich mit der vollen Powerbank aber gerade mal nur 3 Kameraakkus vollgekriegt.
    Das ergibt ein Ladeverlust von über 68 Prozent!!!!!
    Ist so ein hoher Ladeverlust normal????
    Zudem hatte ich das Gefühl daß die Powerbank die Kameraakkus nicht vollständig aufladen
    Die Powerbank schaltet sich automatisch aus wenn die Kameraakkus voll sind. Schön und gut. Aber danach habe ich die Kameraakkus nochmal in ein normales Ladegerät in die Steckdose gesteckt und es hat noch bis zu über 10 min weitergeladen bis auch das Steckdosenladegerät angezeigt hat daß das Akku voll ist.

    Ziemlich schwache Leistung finde ich.......
    Das ist rechnerisch aber schon totaler Quatsch wie schon mehrfach hier erwähnt, deine 10Ah (bei3.7V!!!) Powerbank hat grad mal 37Wh das reicht schon rein theoretisch nur für maximal 4 deiner Akkus....

  14. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #94
    Danke für Eure Antworten

    Zitat Zitat von findkfn Beitrag anzeigen
    Das ist rechnerisch aber schon totaler Quatsch wie schon mehrfach hier erwähnt, deine 10Ah (bei3.7V!!!) Powerbank hat grad mal 37Wh das reicht schon rein theoretisch nur für maximal 4 deiner Akkus....
    Ja das mag sicherlich so sein. Ich habe von Technik aber Null Ahnung und verstehe die Zusammenhänge von Ah, V und Wh überhaupt nicht.

    Zitat Zitat von Stromfahrer Beitrag anzeigen
    Für deine Photoakkus wirst du mehr Leistung benötigen, damit der Lader entsprechende überhaubt arbeiten kann. Mein Vorschlag war ein Panel mit ~14 W. Mehr geht immer.
    Offensichtlich scheint es ja so zu sein daß die Hersteller der Panels bewusst falsche Angaben machen um die Käufer zu täuschen Jemand mit Fachahnung wird das zwar sofort sehen, ich aber definitiv nicht.
    Selbst wenn ich mir jetzt ein Panel kaufen würde, das laut Herstellerangaben 14 W haben soll, wer sagt mir daß es auch wirklich 14 W hat?
    Selbst für eine konkrete Produktempfehlung wäre es jetzt zu spät. Da ich übermorgen schon fliege kann ich nun nix mehr online bestellen.

    Ich gehe morgen mal zu Konrad und lasse mich beraten. Vielleicht ergibt sich dort ja die Erkenntnis aus welcher Powerbank sich in Kombination mit welchem Panel, zusammen mit meinen Fotoakkus, mehr Leistung rausholen lässt. Sonst lasse ich das Panel weg und nehme nur die Powerbanks.

  15. Gerne im Forum
    Avatar von NF
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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #95
    Mein Vorschlag: lieber 2x 20000mah als 4x10000. Dadurch reduzierst du die Verluste.

  16. AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #96
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Danke für Eure Antworten


    Ja das mag sicherlich so sein. Ich habe von Technik aber Null Ahnung und verstehe die Zusammenhänge von Ah, V und Wh überhaupt nicht.
    Offensichtlich scheint es ja so zu sein daß die Hersteller der Panels bewusst falsche Angaben machen um die Käufer zu täuschen Jemand mit Fachahnung wird das zwar sofort sehen, ich aber definitiv nicht. (1)
    Selbst wenn ich mir jetzt ein Panel kaufen würde, das laut Herstellerangaben 14 W haben soll, wer sagt mir daß es auch wirklich 14 W hat?
    Selbst für eine konkrete Produktempfehlung wäre es jetzt zu spät. Da ich übermorgen schon fliege kann ich nun nix mehr online bestellen. (2)
    (1) Null Ahnung - die Gesetze im Grundstromkreis zu kennen lohnt sich - nicht nur in diesem Fall

    (2) Im Endeffekt ist der Wirkungsgrad die relevante Größe. Dazu noch Sonnenstand, Bewölkung etc.

    Hier Erfahrungen mit meiner neuesten Errungenschaft...Solarpanel 12 W

    Daten: Leistung 12VA, Spannung 5 V ergeben einen Ladestrom max von 2,4 A (2.400 mA)
    Damit wäre theoretisch deine 10.000 mAh - Powerbank in 4h Stunden voll.
    Das Teil ist spritzwassergeschütztwirklich und wirklich robust (auf ebener Fläche trittfest).

    Wenn du meine praktischen Erfahrungen einbeziehst, solltst du einen Wirkungsgrad von 50% ansetzen - d.h. die Ladezeit verdoppelt sich mit diesem Panel auf 8h.
    Dein Fotoakku (1230 mAh) wäre in 1,5h voll.

    Mir reicht es, in 1h Ladezeit 30% vom Smartphone aufzuladen.

    Thomas
    Geändert von atlinblau (03.06.2019 um 11:50 Uhr)

  17. Gesperrt Erfahren

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #97
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Zunächst die Powerbank:
    Ich habe die Powerbank in der Steckdose komplett vollgeladen und dann nach und nach meine leeren Kameraakkus im USB-Ladegerät an die Powerbank angeschlossen.
    Falls es keine Ladeverluste geben würde, müsste ich rein rechnerisch mit der vollen Powerbank bis zu achteinhalb Kameraakkus vollkriegen. Aber daß das nicht klappen wird war mir natürlich klar.
    Wegen der Ladeverluste habe ich daher mit 6 Kameraakkus gerechnet, aber falls es nur 5 werden, wäre auch noch OK.

    In Wahrheit habe ich mit der vollen Powerbank aber gerade mal nur 3 Kameraakkus vollgekriegt.
    Das ergibt ein Ladeverlust von über 68 Prozent!!!!!
    Ist so ein hoher Ladeverlust normal????
    Das ist noch im bereich des normalen, gerade wenn externe Ladegeräte verwendet werden, die NICHT auf den Wirkungsgrad sondern auf die Herstellungskosten optimiert wurden.
    Deutlich weniger wie 50% Verlust erreicht man in der Praxis nur selten.


    Zudem hatte ich das Gefühl daß die Powerbank die Kameraakkus nicht vollständig aufladen
    Die Powerbank schaltet sich automatisch aus wenn die Kameraakkus voll sind. Schön und gut. Aber danach habe ich die Kameraakkus nochmal in ein normales Ladegerät in die Steckdose gesteckt und es hat noch bis zu über 10 min weitergeladen bis auch das Steckdosenladegerät angezeigt hat daß das Akku voll ist.
    unwahrscheinlich, das Ladegerät wird eher 10 Minuten gebraucht haben um festzustellen, dass die Akkus wirklich schon voll sind.


    Ziemlich schwache Leistung finde ich.......
    es wurde entsprechend gewarnt...

    Mit dem Solarpanel sieht es noch schlechter aus:
    Habe das Panel an ner leeren 10Ah Powerbank angeschlossen und in die Sonne gelegt um zu testen wie lange es braucht bis die Powerbank voll ist.
    Es hat volle 6 Std gedauert bis die Powerbank erst ein viertel voll ist!!!
    Zu folgenden Zeiten lag es in der Sonne: gestern von 15:45 bis 18:45, zwar Spätnachmittag aber durchgehend volle Sonne.
    Und heute morgen von 8:00 bis 11:00 , die erste Stunde sehr schwache Sonne, kühl und Schleierwolkenbedeckung, danach gute bis mäßige Sonneneinstrahlung.
    Hochgerechnet würde das bedeuten daß es 24 Stunden dauern würde bis die Powerbank vollständig geladen ist!!! OK wenn ich es nur in der prallen Mittagssonne lege vielleicht schneller.
    Das heisst ich bräuchte 24 Stunden Sonneneinstrahlung um nur drei Fotoakkus voll zu kriegen
    mit einem MPP-Tracker könnte man da noch etwas Leistung herausquetschen, aber Wunder sollte man da nicht erwarten. Ist in Mitteleuropa normal.


    Hinzu kommt daß ich das Panel in die Sonne gelegt habe. Ich möchte mir nicht ausmalen wieviel länger es gedauert hätte wenn ich es während des Wandern am Rucksack gefestigt hätte, wo man mit ständig wechselnde Einstrahlungswinkel, sowie ständige Wechsel von Sonne und Schatten rechnen muss
    Das Ding während der Wanderung zu laden kann man somit also fast vergessen.......
    So ein Solarpanes funktioniert auch beim Wandern, aber halt nicht im Schatten.

    Fazit:
    nach diesem schlechten Testergebnis nehme ich nun wohl 4 Powerbanks (jeweils 10Ah) mit, anstelle von maximal zwei, wie ursprünglich geplant.
    Das Solarpanel kommt nur als absolute Notreserve mit, falls es mit den vier Powerbanks doch nicht ganz hinhauen sollte.
    Für mehr als eine absolute Notreserve ist das Panel in meinen Augen eh nicht tauglich
    Ein Solarpanel braucht halt Sonnenlicht. Die Normsonne (mit der misst der Hersteller die Leistung von dem Teil) erreicht man in Europa nur an einem sonnigen und wolkenfreien Mittag im Hochsommer und nur dann, wenn man es rechtwinklig zur Lichteinstrahlung aufstellt.
    Ich habe einen Kurbelgenerator empfohlen, aus gutem Grund...

  18. Gesperrt Erfahren

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #98
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ja das mag sicherlich so sein. Ich habe von Technik aber Null Ahnung und verstehe die Zusammenhänge von Ah, V und Wh überhaupt nicht.
    Im Physikunterricht nur die Zeit mit Skat, Gameboy und Bravo totgeschlagen?!
    Egal, das alte Physikbuch aus Schulzeiten nehmen und nachlesen oder dumm bleiben und auch weiterhin viel Lehrgeld zahlen...

    Offensichtlich scheint es ja so zu sein daß die Hersteller der Panels bewusst falsche Angaben machen um die Käufer zu täuschen Jemand mit Fachahnung wird das zwar sofort sehen, ich aber definitiv nicht.
    Selbst wenn ich mir jetzt ein Panel kaufen würde, das laut Herstellerangaben 14 W haben soll, wer sagt mir daß es auch wirklich 14 W hat?
    Die Angaben sind nicht falsch, es wird nur entsprechend der Norm gemessen. In der Norm steht auch wie man selber nachmessen kann.
    Dummerweise haben wir nicht immer eine genormte Sonneneinstrahlung, die gibts in Mitteleuropa eigentlich nur an einem wolkenfreien Mittag im Hochsommer bei optimaler Ausrichtung des Solarpanels.

    Ich gehe morgen mal zu Konrad und lasse mich beraten. Vielleicht ergibt sich dort ja die Erkenntnis aus welcher Powerbank sich in Kombination mit welchem Panel, zusammen mit meinen Fotoakkus, mehr Leistung rausholen lässt. Sonst lasse ich das Panel weg und nehme nur die Powerbanks.
    Da wird es nicht viel Optimierungspotential geben, sofern man nicht systematisch messen und viel experimentieren will.
    Ich würde das Solarpanel trotzdem in den Urlaub mitnehmen und zusätzlich einfach noch einige Powerbanks oder -noch besser- (sofern bezahlbar) einige geladene Kameraakkus.

  19. AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    #99
    Zitat Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    mit einem MPP-Tracker könnte man da noch etwas Leistung herausquetschen, aber Wunder sollte man da nicht erwarten. Ist in Mitteleuropa normal.
    Für den Kastenwagen habe ich einen PWM- und einen MPPT-Regler (zwei getrennte Solarpanele mit unterschiedlicher Spannung und Leistung, 90 Wp/200 Wp; Wp = Wattpeak = höchstmöglicher Watt-Ertrag = Laborbedingungen) und kann das bestätigen - aber nur bei wechselnden Licht-/Sonnen-/Einstrahlungverhältnissen, dann läuft der MPPT-Regler zur Höchstform auf. An heißen Tagen bei wolkenlosem Himmel tun sich beide nichts.

    Einen Vergleich auf Wohnmobile bezogen gibt es bei Amumot. Der ist zwar nicht ganz neutral, weil er die Dinger verkauft, beschreibt es aber ganz gut.
    .

  20. Erfahren

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    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    Das ist noch im bereich des normalen, gerade wenn externe Ladegeräte verwendet werden, die NICHT auf den Wirkungsgrad sondern auf die Herstellungskosten optimiert wurden.
    Deutlich weniger wie 50% Verlust erreicht man in der Praxis nur selten.
    [/B]
    Die Ladeverluste in den Beispiel sind deutlich unter 50% - 3 von 4 rechnerisch möglichen Akkus geladen.

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