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  1. Dauerbesucher

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #41
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Mit welcher Entfaltung startest Du dann an der Ampel? Bei mir sind's ca. 5,5 bis 6 m mit 1/8-Zoll-Kette.
    Meistens schalte ich ein, zwei Ritzel vor der Ampel runter und lande dann schließlich bei einer Entfaltung bei 4,74 bis 5,45 m. Wenn der Stop plötzlicher kam, dann auch höher.

  2. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #42
    Zitat Zitat von Fossil Beitrag anzeigen
    Das kann sehr viele Ursachen haben. Pedale, Innenlager aber auch Sattel, -stütze Federung ...
    Aber zuerstmal würde im mich vergewissern, dass meine Schuhbändel nicht gegen die Kurbel klicken.
    Schuhbändel mag ich mal ausschließen, das Geräusch kommt einfach zu regelmäßig vor, bei jeder Umdrehung und recht laut. Es liegen auch eher selten PC-Mäuse auf meinem Radweg, die beim Drüberradeln klicken

    Die von dir angeführten möglichen Ursachen habe ich beim Googeln auch gefunden. Bei so etwas wie dem Sattel oder der Federung (habe ich eh nur an der Gabel) kann ich mir kaum vorstellen, dass ein so definiertes feines Geräusch entsteht. Ich denke schon, dass es etwa mit dem Antriebssystem zu tun hat. Wie könnte ich die Ursache differenzieren? Alle potenziell in Frage kommenden Stellen zu reinigen und fetten soll wohl ein guter Ansatz sein. Dadurch nähert man sich der Lösung anscheinend oft am besten. Kann ich so etwas wie das Innenlager (Deore) bei aktuellen Modellen noch nachfetten?

  3. Lebt im Forum
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #43
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Na, hat allet nüscht jenützt: Nach 500 km wurde die Kette von neu 119,5 auf genau 120 mm gelängt. ... Werde bei 120,5 mm wohl wieder eine neue Kette kaufen und aufziehen.
    Das wären dann ca. 1000 km. Das erscheint mir für nicht Schlammfahren eher wenig. Aber bei großem Gewicht und viel Kraft hat man auch mehr verschleiß. Das gilt übrigens auch für die Gelenke. Falls du das also nicht schon tust, wäre vielleicht das antrainieren einer hohen Trittfrquenz sinnvoll. In sehr "schweren" Gängen anfahren schont die Kette eher nicht.

    Mac

  4. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #44
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Mein Fahrrad ist jetzt 8 Monate alt, der Verschleiß an Kettenblättern etc. ist noch recht gering. Seit ein paar Wochen höre ich bei jeder Umdrehung des Kettenblatts zwei metallische Klick-Geräusche. Hört sich ungefähr an wie das Klicken einer PC-Maus.
    Wie schon geschrieben kann das alles mögliche sein. Tritt es in jedem Gang und bei jeder Last auf? Wenn ja, scheint mit ein Lagerschaden am wahrscheinlichsten. Wenn nein, dann irgendwas an der Schaltung.

    Mac

  5. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #45
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Wie schon geschrieben kann das alles mögliche sein. Tritt es in jedem Gang und bei jeder Last auf? Wenn ja, scheint mit ein Lagerschaden am wahrscheinlichsten. Wenn nein, dann irgendwas an der Schaltung.

    Mac
    Das hört sich nach einen guten Ansatz an. Wenn ich darüber nachdenke, knackt es eher bei etwas höherer Belastung, nicht wenn ich ohne Kraft in die Pedale trete. Abgesehen davon, dass bei sehr leichten Gänge im Ebenen nur wenig Kraft übertragen wird, passiert es ansonsten bei jedem Gang.
    Könnte man zwischen Lagerschaden in der Hinterachse und im Innenlager unterscheiden vom Geräusch? Wenn es ein Lagerschaden wäre, müsste das jedenfalls ein Garantiefall sein bei einem 8 Monate alten Rad.

  6. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #46
    Lager in der Hinterradnarbe sind eigentlich fast unzerstörbar, kann man akustisch gut unterscheiden.
    Moderne Tret-(Innen-)lager (Hollowtech II) hingegen sind eine chronische Schwachstelle, egal ob verschraubt oder pressfit. Oft sind sie falsch montiert - mit zuviel Druck von der linken Kurbel auf das Lager. Meist knackt dann die Kunstoffdichtung, meist früher als später läuft das Lager trocken oder Kugeln brechen. Im schlimmsten Fall versaut man sich auch noch die Kurbel damit.
    Wenn noch Garantie, ab zum Händler damit. Und auf Austausch bestehen, reparieren kann man das Lager nicht, Dichtung und Kugeln sind mindestens vorgeschädigt.
    Wenn man selbst montiert, jeden Druck von der linken Kurbel auf das Lager vermeiden. Kurbel nur leicht aufdrücken, Vorspannringe (Raceface Next) nur ganz leicht anziehen.

  7. Lebt im Forum
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #47
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wenn ich darüber nachdenke, knackt es eher bei etwas höherer Belastung, nicht wenn ich ohne Kraft in die Pedale trete. Abgesehen davon, dass bei sehr leichten Gänge im Ebenen nur wenig Kraft übertragen wird, passiert es ansonsten bei jedem Gang.
    Wenn die Geräusche bei jeder Kurbelumdrehung vorkommen, dann ist es sehr wahrscheinlich irgendwo an Tretlager/Kettenblatt/Pedale. Was davon ist wirklich schwer zu sagen, besonders wenn es nur unter Last passiert. Du könntest trotzdem das Fahrrad "aufbocken" und beim Drehen der Kurbel (mit und ohne Pedale - jede mal versuchen) darauf achten, ob du eine regelmäßiges Knacken oder einen Widersand findest. Auch Kette aushängen und Kurbel frei drehen kann zum Ziel führen.

    Mac

  8. Fuchs
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #48
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Lager in der Hinterradnarbe sind eigentlich fast unzerstörbar, kann man akustisch gut unterscheiden.
    Moderne Tret-(Innen-)lager (Hollowtech II) hingegen sind eine chronische Schwachstelle, egal ob verschraubt oder pressfit. Oft sind sie falsch montiert - mit zuviel Druck von der linken Kurbel auf das Lager. Meist knackt dann die Kunstoffdichtung, meist früher als später läuft das Lager trocken oder Kugeln brechen. Im schlimmsten Fall versaut man sich auch noch die Kurbel damit.
    Wenn noch Garantie, ab zum Händler damit. Und auf Austausch bestehen, reparieren kann man das Lager nicht, Dichtung und Kugeln sind mindestens vorgeschädigt.
    Wenn man selbst montiert, jeden Druck von der linken Kurbel auf das Lager vermeiden. Kurbel nur leicht aufdrücken, Vorspannringe (Raceface Next) nur ganz leicht anziehen.
    Super, danke für eure Einschätzungen! Das sollte als Grundlage für eine Reklamation reichen. Dann werde ich wohl mal eine Briefmarke auf den Sattel kleben und das Rad an den Onlinehändler schicken Bin mal gespannt, wie der reagiert. Könnte mir vorstellen, dass ich es in Absprache mit dem Händler auch hier vor Ort reparieren lassen kann und die Reparaturkosten erstattet werden. Ist jedenfalls nervig, mit so einem permanenten Geräusch fahren zu müssen.

  9. AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #49
    Knacken wie von nunatak beschrieben hatte bei mir schon folgende Gründe:
    -Innenlager hinüber oder je nach Generation irgendwas nicht richtig fest
    -Achse der Kurbel im Sack
    -Pedale mit Lagerschaden
    -Pedalachse nicht gefettet oder zu lose
    -Lagerschaden Hinterradnabe
    -Risse an den Speichenlöchern Hinterradnabe
    -Speichen (keine Ahnung was das war, nachdem ich das Laufrad selber eingespeicht hatte war alles gut)
    -Felgenstoß nicht sauber verarbeitet
    -Kassette ab Werk nicht richtig fest
    -Sattelstütze nicht gefettet
    -Riss im Rahmen
    -Lager im Hinterbau kaputt
    -...
    Hat in allen Fällen gleich geklungen, das Identifizieren ging teilweise nur über sukzessives Austauschen / neu montieren der Komponenten.

  10. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #50
    Zitat Zitat von recurveman Beitrag anzeigen
    Knacken wie von nunatak beschrieben hatte bei mir schon folgende Gründe:
    -Innenlager hinüber oder je nach Generation irgendwas nicht richtig fest
    -Achse der Kurbel im Sack
    -Pedale mit Lagerschaden
    -Pedalachse nicht gefettet oder zu lose
    -Lagerschaden Hinterradnabe
    -Risse an den Speichenlöchern Hinterradnabe
    -Speichen (keine Ahnung was das war, nachdem ich das Laufrad selber eingespeicht hatte war alles gut)
    -Felgenstoß nicht sauber verarbeitet
    -Kassette ab Werk nicht richtig fest
    -Sattelstütze nicht gefettet
    -Riss im Rahmen
    -Lager im Hinterbau kaputt
    -...
    Hat in allen Fällen gleich geklungen, das Identifizieren ging teilweise nur über sukzessives Austauschen / neu montieren der Komponenten.
    Oh je, hoffe, das kommt nicht alles noch auf mich zu. Höre übrigens auch ein leichtes Knacken im Körper, wenn ich ohne Rad unterwegs bin

    Du scheinst ja schon ordentlich Pech mit deinen Rädern gehabt zu haben, oder du hast das Glück, sehr viel mit dem Rad unterwegs zu sein.

  11. AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #51
    Der Grund sind wohl inzwischen fast 30 Jahre Radsport (Straße, XC, Downhill) mit einer Figur die eher als Rugbyspieler oder Gewichtheber taugte. Selbst voll austrainiert als ich noch aktiv Rennen gefahren bin hatte ich bei 1,75 cm Größe noch 100 kg.
    Da geht halt einiges kaputt. Aber einen guten Teil dieser Probleme hatten auch Vereinskameraden die nur 65 kg wogen, lag also nicht nur am Gewicht.
    Ich wollte auch nur verdeutlichen dass man bei der Suche nach dem Knacken den Suchradius am Rad sehr erweitern muss.
    Vor einem Monat haben wir bei einem Trainingskumpel wie blöd gesucht, da war es die Sattelstütze. War auch ein regelmäßiges Knacken wo man dachte, es muss vom Antrieb kommen, sonst wäre es nicht so regelmäßig immer in der selben Stellung des Pedals, auch wenn man nicht auf dem Sattel sitzt. Nach einer neuen Packung Montagepaste auf der Stütze war dann Ruhe...

  12. Lebt im Forum
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #52
    Zitat Zitat von recurveman Beitrag anzeigen
    Knacken wie von nunatak beschrieben hatte bei mir schon folgende Gründe:
    -Innenlager hinüber oder je nach Generation irgendwas nicht richtig fest
    -Achse der Kurbel im Sack
    -Pedale mit Lagerschaden
    -Pedalachse nicht gefettet oder zu lose
    -Lagerschaden Hinterradnabe
    -Risse an den Speichenlöchern Hinterradnabe
    -Speichen (keine Ahnung was das war, nachdem ich das Laufrad selber eingespeicht hatte war alles gut)
    -Felgenstoß nicht sauber verarbeitet
    -Kassette ab Werk nicht richtig fest
    -Sattelstütze nicht gefettet
    -Riss im Rahmen
    -Lager im Hinterbau kaputt
    Ja, aber wenn das Knacken wirklich mit jeder Kurbelumdrehung kommt, egal welcher Gang und vielleicht auch wenn man im stehen fährt, dann fallen IMO sehr viele der genannten Möglichkeiten raus. Ich habe ein Rad wo dieses Knacken immer erst nach einer ganzen Weile fahren kommt und ich es nicht wegbekomme. Da es sonst keine Auswirkungen hat hab ich beschlossen damit zu leben.

    Mac

  13. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #53
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    ..wenn das Knacken wirklich mit jeder Kurbelumdrehung kommt, egal welcher Gang und vielleicht auch wenn man im stehen fährt, dann fallen IMO sehr viele der genannten Möglichkeiten raus....Mac
    Leider nein, da mit jedem Tritt ein Lastwechsel stattfindet, kann das Knacken von allen Bauteilen kommen , die vom Lastwechsel betroffen sind. Das ist zum Beispiel eine Sattelstütze, auch wenn im Wiegetritt gefahren wird (Reibung zwischen Sattelrohr und Stützenrohr).

  14. Lebt im Forum
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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #54
    Zitat Zitat von Fossil Beitrag anzeigen
    Leider nein, da mit jedem Tritt ein Lastwechsel stattfindet, kann das Knacken von allen Bauteilen kommen , die vom Lastwechsel betroffen sind. Das ist zum Beispiel eine Sattelstütze, auch wenn im Wiegetritt gefahren wird (Reibung zwischen Sattelrohr und Stützenrohr).
    Ich will auf keinen Fall sagen, dass es gar nicht sein kann, aber alles was mit dem Hinterrad und der hinteren Schaltung zusammenhängt wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Geräusche machen, die nicht exakt zur Kurbelumdrehung passen. Oder anders ausgedrückt: man kann sich sehr oft schon an das Problem herantasten. Manchmal aber auch nicht, wie ich von meinem oben beschriebenen Rad weiß.

    Mac

    PS: Man selbst schafft das mit etwas Geduld noch eher als der nette Monteur aus dem Radladen, der nicht so viel Zeit hat und auch schlecht länger mit dem Rad unter allen möglichen Bedingungen umherfahren kann.

  15. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #55
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Na, hat allet nüscht jenützt: Nach 500 km wurde die Kette von neu 119,5 auf genau 120 mm gelängt. Und ja, meine Kette ist immer schon sauber und geölt.
    Fahr doch erst mal. Am Anfang längt sich eine Kette etwas schneller.

    Ansonsten kann man Verschleiss z.B. dadurch vermindern wenn man Gänge am Rad hat die man auch braucht.
    Was nützt einem z.B. eine 11fach Kassette wenn man z.B. fast nie das 11er oder das 42er Ritzel braucht.
    Dann lieber weniger Bandbreite und dafür eine feinere Abstufung in dem Übersetzungesbereich den man benutzt.
    Da sich dann mehr Ritzel die Arbeit teilen, mindert das den Verschleiss und es fährt sich auch angenehmer.

    Mein neues MTB z.B. hat vorn eine 22/30/40 Übersetzung und
    hinten 11-40 11fach.
    Habe ich direkt umgebaut und habe das 11er Anfangsritzel gegen ein 12er getauscht.
    Bein ersten Kassettenwechsel kommt dann eine 11fach 12-37 Kassette dran. Die ist dann noch etwas enger gestuft und deckt den Bereich ab den ich fahre.

    Zum Ölen wurde ja schon alles gesagt.
    Lieber etwas sparsamer Ölen aber dafür öfter.
    Ich nehme einfaches dickflüssiges Maschinenöl.

  16. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #56
    Zitat Zitat von recurveman Beitrag anzeigen
    Knacken wie von nunatak beschrieben hatte bei mir schon folgende Gründe:
    -Innenlager hinüber oder je nach Generation irgendwas nicht richtig fest
    -Achse der Kurbel im Sack
    -Pedale mit Lagerschaden
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    -Speichen (keine Ahnung was das war, nachdem ich das Laufrad selber eingespeicht hatte war alles gut)
    -Felgenstoß nicht sauber verarbeitet
    -Kassette ab Werk nicht richtig fest
    -Sattelstütze nicht gefettet
    -Riss im Rahmen
    -Lager im Hinterbau kaputt
    -...
    Hat in allen Fällen gleich geklungen, das Identifizieren ging teilweise nur über sukzessives Austauschen / neu montieren der Komponenten.
    Als Erstes sollte man mal mit einem anderen Fahrrad eine Runde drehen. Ist das Knacken dann immer noch da, dann .......

  17. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #57
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Moderne Tret-(Innen-)lager (Hollowtech II) hingegen sind eine chronische Schwachstelle, egal ob verschraubt oder pressfit. Oft sind sie falsch montiert - mit zuviel Druck von der linken Kurbel auf das Lager.
    Ist bei diesen Lagern egal. Der Anpressdruck verteilt sich immer auf beide Seiten gleichmässig.
    Aber zu viel ist zu viel, da hast Du natürlich recht.

  18. Dauerbesucher

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #58
    Gab es nicht mal die Regel, pro Thread ein Thema außer Lagerfeuer? Wird hier gerade etwas unübersichtlich.

  19. Dauerbesucher

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #59
    Zitat Zitat von sigggi Beitrag anzeigen
    Fahr doch erst mal. Am Anfang längt sich eine Kette etwas schneller.
    Hast Du hier mal eine Messreihe erstellt? Erschließt sich mir auf Anhieb nicht, warum die Längung der Kette nicht linear ablaufen soll.

    Im Grunde genommen kann man auch hinterfragen, was das Ölen der Kette mit deren Längung zu tun hat. Die Kraft, die auf die Kette wirkt, in dem man auf die Pedalen tritt, wird durchs Ölen ja nicht geringer. Das Ölen vermindert die Reibung, die Abnutzung der Ritzel, Kettenglieder und Zahnkränze.

    Beim schnellen Losfahren wirken bei mir in der Regel 900 bis 1000 Watt auf die Pedalen, bei (für mich) angestrengter Fahrt 250 Watt. Wenn die Kette nicht gut geölt ist, wird weniger von der Energie, die ich erzeuge, in Vortrieb umgewandelt, aber die Kräfte, die auf die Kette wirken, wären ja die gleichen. Die Längung müsste dann ja auch die gleiche sein.

    Auf Youtube gibt es ein lustiges Video vom VeganCyclist, wo der gegen einen Bahnradfahrer (US Olympionik) in verschiedenen Disziplinen antritt. Bei Sprinten mit einem normale Straßenrennrad zerreißt der gleich beim ersten Anfahren die Kette... In dem Fall ist die Längung nicht linear verlaufen...

  20. Erfahren

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    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    #60
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Hast Du hier mal eine Messreihe erstellt? Erschließt sich mir auf Anhieb nicht, warum die Längung der Kette nicht linear ablaufen soll.
    Weil sich die Hülsen und Bolzen erst mal zueinander etwas einlaufen müssen. Da setzt sich das Ganze am Anfang erst mal etwas. Die Kette längt sich ja nicht weil sich das Material dehnt sondern durch Verschleiss zwischen Hülse und Bolzen.
    Beobachte einfach mal wie sich der Verschleiss fortsetzt.
    Vergleiche und Hochrechnungen sind aber immer schwierig, da eine Kette ja ständig anderen Bedingungen ausgesetzt ist.

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