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  1. Anfänger im Forum

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    5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #1
    Hallo Forum, ich plane den südlichen Kungsleden komplett zu wandern (Nord -> Süd). Es soll am 15.7. mit der Bahn losgehen und die Rückreise trete ich an wenn ich fertig bin. Neben einigen Berichten habe ich das Buch von Karin Wiedmann zur Tour gelesen und habe noch einige Fragen. Das Buch ist 2011 erschienen und möglicherweise nicht mehr aktuell.
    Ich rechne mit 12-13 Kg Gewicht auf dem Rücken (ohne Wasser, Essen und Brennstoff) und kann das problemlos tragen.

    1. Einkaufsmöglichkeiten

    Ist es nach wie vor so daß man im Grunde jeden Tag Nahrung einkaufen kann und erst ab der Gränsbua Flötningen für die letzten 7 Etappen alles mitschleppen muss? Muss ich entsprechend für Bargeld sorgen?

    2. Mobilfunknetz und Strom

    Kommt man ab und an in den Genuß von WLAN oder mobilem Internet? Ich muss leider zumindest alle 2-3 Tage mal meine Emails überprüfen können. Navigieren (sofern nötig) mache ich über eine Uhr, das Handy würde ich hauptsächlich als Backup (Navi), als Reader und als Fotoapparat nutzen. Von daher rechne ich insgesamt mit 14-15 Wh / Tag an Verbauch. Ich könnte ein Solarpanel + Powerbank ausleihen. Muss aber nicht sein, wenn es anders geht.

    3. Sonnen / Mückenschutz

    Lieber ein zusätzliches Hemd (FJ G1000) einpacken oder Sonnenmilch und Mückenspray? Im Notfall könnte ich die Hardshell und Regenhose gegen die Blutsauger anziehen.

    4. Schlafsack

    Ich war letztes Jahr in Norwegen (Auto + Zelt) und wir sind hoch bis Trondheim gefahren und dann rüber nach Schweden (Storlien, Sveg, Mora, Göteburg). Anfangs hatten wir durch die Hitzewelle eigentlich sehr milde Nächte. In Trondheim hatten wir aber sogar leichten Graupelschauer. Während der ganzen Zeit in Norwegen reichte mein Sommerschlafsack (auch in der Hardangervidda). In Schweden haben wir in Sveg gecampt. Tagsüber war es ca 25 Grad warm aber sobald die Sonne weg war wurde es echt frisch. Da war ich dann doch froh den dickeren Schlafsack dabei zu haben. Sveg ist nicht so weit vom südlichen Kungsleden entfernt aber liegt um einiges tiefer (360 m NN). Mit welchen Bedingungen muss man Mitte Juli - Mitte August schlimmstenfalls bei der Wanderung rechnen?

    5. Untergrund

    Ich überlege Crocs zu kaufen. Aber vermutlich eher für abends. Muss man auf dem Weg sonst mal tiefere Stellen durchwaten?
    Meine Hose (Tierra lite Track Convertible) hat in Schienbeinhöhe integrierte Gamaschen. Meint ihr das reicht aus? Ich würde sonst noch ein Paar wasserdichte Wandersocken einpacken, da ich Lederstielfel habe (Meindl Badile). Für das Zelt habe ich ein Groundsheet. Wie matschig kann es werden? Reicht als Hosenbackup die Regenhose + lange Funktionsunterhose?

    Vielen Dank

  2. Erfahren
    Avatar von Bresh
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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #2
    Hallo,
    ich war im Sommer '16 ca einen Monat später unterwegs, und werde deine Fragen mal aus dieser Sicht versuchen zu beantworten.

    1.Prinzipiell ja, bis Flötningen kann man jeden Tag etwas an Hütten kaufen, mit Karte konnte man nicht überall bezahlen.
    Nach Flötningen gibt es keine wirkliche Einkaufsmöglichkeit mehr. Eine Gaststätte gibt es in Gördalen, und in der Rosjöhütte gab es einige wenige Snacks.

    2. Strom gab es Unterwegs nur an Fjällstationen, aber Mobilfunkempfang hatte ich 2016 jeden Abend (LTE taugliches Empfangsgerät)

    3. Mücken waren bei mir kein Thema, Sonnencreme Empfehle ich dir!

    4. ich war später, daher spare ich mir hier mein Kommentar.

    5.Ich hatte keine Zeltunterlage dabei und finde auch nicht das es nötig wäre, die tiefste Furt war ca 30 cm Tief und vielleicht 1,5m Breit, würde ich nicht mit Gamaschen machen.

    Ich wünsche dir schonmal viel Spaß im Norden!

    Gruß Bresh
    Mein Tourtagebuch --->www.bresh.eu<---

  3. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #3
    Danke für deine Antwort!

  4. AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #4
    Moin,
    ich war insgesamt dreimal in der Gegend unterwegs, frühester Termin war Mitte Juli, spätester war Ende August.
    In der Zeit hatten wir die unterschiedlichsten Temperaturen sowhl knapp über Null grad nachts in der Nähe von Svukuriset/ Grövelsjön im Juli bis hin zu 15 grad nachts Ende August. Das hängt halt sehr stark vom aktuellen Wetter ab und der Luftfeuchtigkeit ab.
    Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall einen Schlafsack mit Komfortbereich bis 0°C mitnehmen. Ggf mit nem Inlet, damit Du nicht in der Sauna liegst, falls es doch wärmer ist.
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  5. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #5
    Danke

  6. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #6
    Hallo Herr v.P.,

    1. Einkaufsmöglichkeiten

    Während der Saison kannst Du auf allen STF-Hütten Lebensmittel kaufen. Ein Engpass ist die Strecke zwischen der Fältjägarstugan in Jämtland und Skedbrostugan am Rogen. Der Wanderweg berührt auf dieser Strecke auf über 50 km keine Einkaufsmöglichkeit direkt. Allerdings kann man nicht allzuweit von der Hauptstrecke Nachschub bekommen. In Hamra/Fjällnäs gibt es einen kleinen Laden, alternativ steigt man unterwegs einmal östlich nach Bruksvallarna ab (ICA).
    Die 3 STF Hütten in Härjedalen und Dalarna haben alle Proviantverkauf. In Grövelsjön ist die Fjällstation ebenfalls gut aufgestellt. Die Gränsebua in Flötningen ist wieder ein regelrechter Supermarkt. Ab dort gibt es nichts mehr. Evtl. wird Tommy, der Hüttenwart der Rösjöstugorna demnächst mehr als Softdrinks anbieten. Er hat inzwischen eine eigene Homepage und ist sehr engagiert. Du kannst Ihn auch direkt kontaktieren und danach fragen.
    Man muss auf den Hütten immer noch überwiegend mit Bargeld bezahlen. In den Fjällstationen und natürlich in den Supermärkten funktioniert eine normale EC-Karte.



    2. Mobilfunknetz und Strom

    Auf den Fjällstationen gibt es inzwischen grundsätzlich WLAN. Ansonsten eher nicht. Auf dem Fjäll bzw. auch in den einsamen Tallagen rund um den Rogen und um das Fulufjäll ist noch nicht einmal überall Mobilfunknetz sicher. Meistens schon aber nicht unbedingt überall. Strom für Ladegeräte gibt es da, wo es Stromleitungen gibt, also auf den Fjällstationen und in Orten wie Ramundberget, Tänndalen usw. Auf den Rösjöstugorna gibt es begrenzt die Möglichkeit Handyakkus über dort installierte Solarpanels zu laden, wenn Du dort Übernachtungsgast bist.


    3. Sonnen / Mückenschutz
    Sonnencreme habe ich persönlich im Sommer im Fjäll noch nie genutzt, bin allerdings auch nicht sehr empfindlich und trage immer Hut oder Mütze. Man läuft auch eher selten ohne Bekleidung rum. Rechne im Hochsommer gelegentlich mit Mücken. Besonders im Rogengebiet und in den Wald/Moorregionen südlich von Grövelsjön können die auch mal lästig werden. Du kannst i.d.Regel schwedisches Mückenmittel auf jeder STF-Hütte erwerben.

    4. Schlafsack

    Im Fjäll ist ein guter 3-Jahreszeitenschlafsack mit vernünftiger Isomatte ein Muss. Leichte Minusgrade sollte Dein Set-Up abkönnen.

    5. Untergrund

    Ein Paar Campschuhe, die gleichzeitig als Wat-Schuhe geeignet sind, ist extrem zu empfehlen. Auf dem direkten Weg des südlichen Kungsleden sind echte Watstellen zwar sehr selten, kommen aber vor allem nach stärkeren Regenfällen durchaus mal vor.
    Gamaschen habe ich im Sommer im südlichen Fjäll noch nie wirklich gebraucht, so dass Deine Hose ausreichen wird. Zwischen Flötningen und Gördalen führt der Weg über viele km durch Moore. Nach längerem Regen läuft man hier teilweise durch blankes Wasser. Gut wenn die Stiefel das abkönnen. Gore-Socken als Back-Up für Lederstiefel sind durchaus bedenkenswert. Überleben wirst Du aber auch ohne (nasse Füße bringen einen ja nicht um).
    Es sollte Dir immer möglich sein, einen trockenen Standort für das Zelt zu finden, da gibt es keine Probleme. Neben den STF- und Naturvardsverkets-Übernachtungshütten gibt es, meistens auf halber Strecke dazwischen, sog. Raststugor oder Vindskydd. Bei diesen findet man ziemlich zuverlässig gute Zeltplätze. Es gibt aber auch viele andere gute Stellen. Lediglich rund um den Rogen ist es so geröllig, dass man manchmal über längere Strecken keinen ebenen Platz findet und etwas suchen muss.
    Ich habe noch nie ein Hosenbackup gebraucht, allerdings manchmal Nähzeug. Regenhose und lange U-Hose sind perfekt.


    Viel Spass bei der weiteren Planung

  7. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #7
    Danke für die ausführliche Antwort

  8. AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #8
    Zu 3.) Sonnencreme:
    Hol Dir beim Drogeriemarkt eine kleine Reisetube (50 bis 100 ml) Sonnencreme mit LSF 10-20 oder so. Wiegt nicht viel, nimmt kaum Platz ein und ermöglicht immer noch ein wenig Bräune.
    Im August 2006 hatten wir auf dem Nordkalottleden über eine Woche lang mehr als 25°C und strahlenden Sonnenschein, folglich Sonnenbrand im Gesicht und an den Unterarmen.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  9. AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #9
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Zu 3.) Sonnencreme:
    Hol Dir beim Drogeriemarkt eine kleine Reisetube (50 bis 100 ml) Sonnencreme mit LSF 10-20 oder so. Wiegt nicht viel, nimmt kaum Platz ein und ermöglicht immer noch ein wenig Bräune.
    Im August 2006 hatten wir auf dem Nordkalottleden über eine Woche lang mehr als 25°C und strahlenden Sonnenschein, folglich Sonnenbrand im Gesicht und an den Unterarmen.
    August 2006 war wirklich eine gute Reisezeit in Nordnorwegen. Hatte damals 25 ° am Nordkap und mehr als 30 ° in Finnland...
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  10. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #10
    Ich danke euch allen für die Hilfe. Ich gehe dann nächste Woche mal für 3 Tage ins Sauerland und nehme mal alles das mit, was ich auch im Sommer einpacken werde.

  11. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #11
    HI, habe gerade deinen Beitrag gelesen, und schon entschieden bei dir das du denn Weg gehst?
    Du gehst von Nord nach Süd ich gerade umgekehr und 1Woche früher evt. sieht man sich dann im Oberen Mittel =) ^^
    Werd denn weg laufen ab Sälen nach Storlien alles gebucht schon ausser Rückfahrt. Zu mir hab meinen 85+15l Rucksack dabei und werd ales mitnehmen was ich brauche (Essen,Schlafsack,Zelt etc.) Klamotten werd ich sehr sparsam sein ^^ =)
    Darf ich fragen wo du wohnst? Ich Raum Lörrach fahre komplett mit Zug hin Kosten für das bei ca. 72Euro!!!! (Komplette Zugfahrt!!!! Zug: Basel bis Borlänge und Bus (ca. 15Euro) von Borlänge bis Sälen. Nartürlich noch kleiner Zwischenstopp Malmö Hotel 48Euro mit Frühstuck.
    DAs wars dann erstmal von mir =)

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    Avatar von Nordland_peter
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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #12
    Zitat Zitat von flachwasser Beitrag anzeigen


    3. Sonnen / Mückenschutz
    Sonnencreme habe ich persönlich im Sommer im Fjäll noch nie genutzt, bin allerdings auch nicht sehr empfindlich und trage immer Hut oder Mütze. Man läuft auch eher selten ohne Bekleidung rum. Rechne im Hochsommer gelegentlich mit Mücken. Besonders im Rogengebiet und in den Wald/Moorregionen südlich von Grövelsjön können die auch mal lästig werden. Du kannst i.d.Regel schwedisches Mückenmittel auf jeder STF-Hütte erwerben.
    Ich kann nicht sagen wie zu der Zeit die Mückenlage ist. Aber ich würde ein schwarzes Moskitokopfnetz mitnehmen, das du über den Hut zieht z.B. https://www.globetrotter.de/cocoon-mosquito-head-net-ultralight-slit-green-1004083/

    Es hält einfach lästige Insekten fern.
    Der Weg ist das Ziel.......
    Lieber auf dem Weg die Natur und das Friluftleben genießen als zum Ziel zu eilen. Wir sind ja nicht auf der Flucht....
    Ein Momentensammler.....

  13. AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #13
    Sonnencreme und Mückenmittel gehören bei Sommertouren in Skandinavien zur Grundausrüstung.
    Das Mückenmittel habe ich in den letzten Jahren, oft auch dank späten Touren, eher selten gebraucht - dieses Jahr dürfte es wieder kräftiger zum Einsatz kommen.
    Sonnencreme kam eigentlich auf fast jeder Tour zum Einsatz, ich bin nicht sonderlich empfindlich, aber wenn die Sonne den ganzen Tag auf den gleichen Arm brennt ist sie definitiv sinnvoll.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  14. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #14
    Hallo ihr alle und danke für eure Antworten.

    @JoshTrekker:

    Ich gehe den Weg von Nord nach Süd. Ich komme aus NRW und fahre auch mit der Bahn. Habe schon gebucht.
    Ich fahre erst nach Rostock, steige um in die Fähre und von Trelleborg aus geht es dann weiter mit dem Nachtzug nach Storlien. Alles ganz gemütlich und mit genug Zeit zum Umsteigen. Hätte ich auch anders machen können, aber ich werde etwas lesen, mir das Meer angucken und versuchen ausgeschlafen anzukommen. Der Zug sollte morgens gegen 9.00 ankommen und dann geht es direkt los. Zurück werde ich es ähnlich machen. Wird dann wohl etwas mehr kosten, da ich kurzfristig fahren werde. Ich habe einen blauen Osprey 70 L Rucksack. Quatsch mich einfach an. Ich bin alleine unterwegs und freue mich bestimmt über das ein oder andere Gespräch. Mückennetz habe ich besorgt. Meint ihr die Mücken kommen durch die Softshell
    Hose bzw meinen Merino Pulli? Ich hätte auch noch Hemd und Hose aus G1000, wollte die aber nicht mitnehmen.
    Ich poste später vielleicht doch nochmal meine Packliste. Bis dann

  15. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #15
    Wer nichts zu tun hat kann die Liste https://lighterpack.com/r/68nsty auseinandernehmen. Bei einigen Posten zweifle ich noch ob ich sie mitnehmen soll. Das wären Groundsheet (250 g), Wasserfilter (466 g -letztes Jahr in der Hardangervidda gab es viele Tierfäkalien), Fjällkarten (320g - ich gehe den markierten Weg und habe meine Uhr als Navi und das Smartphone als Backup) und Schlafsack (ich hätte noch einen Cumulus LL200, der wiegt 1000g weniger. Aber ich gehe auf Nummer sicher).
    Ganz vollständig ist sie auch noch nicht. Irgendwetwas kommt am Ende immer noch dazu. Also +1 Kg.
    Essen habe ich nur für 2 Tage dabei. Den Rest kaufe ich nach. Erst am Ende muss ich dann für 7-8 Tage schleppen.

    VG,

    HvP

  16. Erfahren

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #16
    ICH würde Wasserfilter, Feuchttücher, Solarpanel weglassen, die Nalgene durch eine leichtere Flasche ersetzen und dafür was zu lesen einpacken.

  17. AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #17
    Das Wasserfilter weg, die Karte mit, die Uhr und das Handy weg, den Schlafsack mit, das Essen mit, die Zeltunterlage nicht unbedingt mit.
    Wandern in Ísland?
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  18. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #18
    Brauchst du zwei Töpfe oder reicht nicht nur einer? An Besteck reicht mir bei Porridge und Trekkingkost eigentlich ein (langer) Löffel. Wasserfilter und Groundsheet würde ich wohl zuhause lassen. Was hast Du für eine Tasse?.
    Die klassische Kåsa wiegt fast nichts, ist billig und lässt sich perfekt am Rucksack befestigen für die beste Mikropause überhaupt (Schluck Wasser aus jeden Bach, an dem Du vorbeikommst)
    Schöne Tour wünsche ich.

    Ach so, zum Thema Solar gibt es hier einen Thread, den ich gerade nicht finde. Die Quintessenz ist jedenfalls, dass sich ein Solarpanel einfach nicht lohnt, lieber eine größere ( oder sogar weitere) Powerbank.
    Persönlich würde ich ja noch einen Kompass einpacken und hauptsächlich mit Karte navigieren, Elektronik eher als Backup. Nicht, dass man das auf dem Kungsleden bräuchte, aber ich mag es gerne, die Karte mit der Wirklichkeit abzugleichen und herauszufinden, wie nun der schneebedeckte Berg dahinten heißt. Außerdem kann es ja eine gute Übung sein für zukünftige Touren auf weniger ausgetretenen Pfaden. Aber ich glaube, ich bin in der Hinsicht ziemlich altmodisch.
    Geändert von dalkrypare (24.05.2019 um 11:14 Uhr)

  19. Dauerbesucher

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #19
    Ich schließe mich (fast komplett) Molte an...

    von oben nach unten:

    - Groundsheet weg. Mein Akto hat 100 Nächte in Skandinavien und den Pyrenäen ohne Groundsheet locker überstanden.
    - Schlafsack mit (500g Füllung kann reichen, wiegt dann rund 1200g, aber 500g Gesamtgewicht ist zu wenig)
    - Feuchttücher weg
    - Wasserfilter weg
    - Smartphone weg (ggf. Tastenhandy mit 6 Tagen Akkulaufzeit mit)
    - Garmin Uhr nur mitnehmen, wenn du sie unterwegs nicht laden musst, sonst gegen andere Uhr tauschen
    - Powerbank, Solarpanel weg (Folge der beiden oben)
    - Stirnlampe weg - im Juli ist es hell
    - Karten mit

    Meine Meinung, jeder hat seine eigene Ausrüstungsphilosophie und das ist gut so.

    MfG, Heiko

  20. Anfänger im Forum

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    AW: 5 Fragen zum südlichen Kungsleden

    #20
    Danke für die Antworten.
    Das Smartphone muss mit. Ich bin freiberuflich tätig und muss ab und an erreichbar sein. Auch wenn ich nicht überall Netz habe kann ich so nach 2 Tagen mal eine SMS empfangen und versenden. Ich habe auch meine Tickets digital drauf und werde es für die Buchung der Rückfahrt benötigen die ich kurzfristig vor Ort buchen werde. Bücher sind auch drauf und ich nutze es als Fotoapparat. Klingt jetzt alles nach Stress, ist es aber nicht. Im Gegenteil. Ich bin froh dass so was alles geht. Hotel am letzten Tag buchen, offline Navigation und Taschenlampe... geht ja auch noch. Ansonsten kann ich auch mal tagelang ohne auskommen. Whatsapp und FB habe ich z.b. gar nicht. Aber ich will ja auch nach der Wanderung etwas zu arbeiten haben. Von daher packe ich auch die Powerbank in Verbindung mit dem Solarpanel ein. Die Uhr ist am Körper und wiegt 100 g und kann vollständig navigieren. Kommt auch mit. Der dicke Schlafsack kommt definitiv mit. Er hat einen sehr komfortablen Schnitt und lässt sich als Decke benutzen. Der hat 800 g Daune.
    Die 2 Töpfe fassen 500 bzw 1000ml und sind aus beschichtetem Alu. Die lassen sich beide auch als Deckel und Essschale verwenden. Also bleibt einer immer übrig um Kaffe / Tee zu kochen. Die Tasse ist eine Edelstahl Tasse mit Hohlwänden. Ich kann gerade nicht nachwiegen, aber sie faßt ca 250 ml und isoliert gut. Das ganze wiegt unter 100 g soviel weiß ich noch. Das Besteck ist aus Kunstharz und wiegt zusammen keine 30 g. Kommt auch mit. Das sind für mich alles komfortable Gegenstände und lieber schleppe ich sie als dass ich sie nicht dabei habe. Beim Groundsheet überlege ich noch. Den Filter lass ich dann hier. Die Karten sehen nützlich aus auch wenn ich sie vermutlich nicht brauchen werde. Die Bodenbeschaffenheit, Sommer/Winterweg, Nottelefone und alternative Wege in die nächsten Orte stehen dort. Kommen wohl mit. Stirnlampe und Feuchttücher kommen weg. Also danke an alle un VG

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