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  1. Erfahren

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    Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #1
    Im Juli geht es für insgesamt 10 Tage in die Gegend südlich von Tromsø. Der ursprüngliche Plan eine Tour auf Senja zu machen wurde verworfen, weil leider die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine ungewollt lange Anreise zum Tourstart gebracht hätten. Grobe Ideen gab es bereits in einem anderen Thema. Da es dort nun inzwischen garnicht mehr zum eigentlichen Thema passt, will ich es hier gerne weiter fortführen.

    Um mitzunehmen, will ich daher erst einmal zitieren:
    Zitat Zitat von And1Gap
    Ich hab mir jetzt eine Route überlegt. Momentan noch eher grob und als reine Idee. Der zweite Teil ist aktuell der Nordkalottleden, aber das hauptsächlich um ein Ende zu finden. Da werd ich wohl noch Alternativen überlegen. Insgesamt ist der Track jetzt doch recht lang, wobei frühere Ausstiegsmöglichkeiten Richtung Norden - also Øverbygd möglich wären.
    Der erste Teil der Route, bis zum Nordkalottleden ist eine Idee und ich bin mir insgesamt bei einigen Stellen nicht sicher, ob die machbar sind. Daher hier einmal der Track: Track auf Wikiloc
    Die Laufrichtung wäre von West nach Ost.
    Von den Höhelinien, Luftbildern dem Gefühl (hehe) wäre die Route machbar. Aber unsicher bin ich trotzdem, da ich doch noch nicht so viele Touren weglos von 0 geplant habe (2-3).

    Meine Fragen/Beschreibungen dazu:
    1. Was haltet ihr allgemein davon? Schöne Gegend? Interessant? Gelände weglos machbar?
    2. Gleich am Anfang: Kommt man auf das Rydningskardet nach oben und westlich des Grønfjellet hinunter ins Nystedskardet?
    3. Ist es weiter machbar und kommt man zwischen Klokkardalstinden und Hestryggen an den beiden Seen vorbei. Lt. Höhenlinien und Luftbildern sieht es da flach genug aus
    4. Der Pass 912 nach Süden (westlich Duolboalgi) ins Frøkentinskardet ebenfalls machbar?
    5. Jetzt die größte Ungewissheit: Nach der Flussüberquerung bei Rundhaugsaetra in südlicher Richtung dem Iselvdalen folgen, um dann bei Höhe Storhaugen über Tuvslettbekken nach Osten (entlang des Baches sieht es lt. Norge i Bilder 3D eigentlich gut aus) folgen. Anschließend über den Pass 1193 ins Saeterdalen abzusteigen. Der Teil sieht steil aus ... Aber auf den Luftbildern hab ich zumindest keine Abbruchkanten gesehen und der Untergrund sieht auch ok aus. Was meint ihr?
    6. Im Kirkesdalen dem Weg etwas folgen, um dann nach Osten über Grønskaret auf die Hochebene zu kommen. Sollte das nicht machbar sein, wäre etwas nördlicher im Kirkesdalen ein Weg (Lappskardet) der einen Zugang von Norden ermöglichen sollte. Machbar?
    7. Ab da Richtung Anjavassdalen und auf der richtigen Seite bleiben ...

    Würde mich über Einschätzungen und vielleicht sogar Erfahrungen von Teilabschnitten freuen.
    Wir haben schon die ein oder anderen "Kletterpartien" in Norwegen hinter uns gebracht und sind sicher und gut auf den Beinen unterwegs. Wir scheuen nicht die Herausforderung, allerdings sollte die Aussicht auf ziemlich sicheren Erfolg schon da sein. Teilweise gibt es nämlich wenig Alternativen, wenn ein Pass mal nicht klappt ...

    Vielen Dank schon einmal!
    Zitat Zitat von Borgmann
    Wäre vielleicht sinnvoll, von Senja & Moskenesøy Mitte Juni ist das Thema ja inzwischen weit entfernt.

    Sind diese Überlegungen zu Indre Troms noch aktuell? Deine Fragen kann ich leider nicht beantworten, weil ich die Strecke erst ab dem Einstig ins Anjavassdal kenne. Ich hab mir das erste Drittel aber mal auf der Karte angeguckt und finde die Route äußerst ambitioniert. Viele Höhenmeter in teils steilem Gelände, selbst ohne Abbruchkanten kann das bei Regenwetter gefährlich sein, viel pfadlos durch Wald und Moor. Ich würde mir diese Variante nicht zutrauen, obwohl sie landschaftlich ziemlich interessant aussieht und vielleicht sogar machbar ist. Mir würden auch einfachere alternative Optionen fehlen. Wenn ich das richtig sehe, gibt es vor dem Sæterdal keine Möglichkeit, nach Süden zur Gaskashytta auszuweichen, bliebe also bei Schwierigkeiten nur der Ausstieg nach Norden.

    Dazu ist die Gesamtstrecke von 107 Meilen sehr lang für 8-9 Tage in anspruchsvollem Gelände. Gut, Ihr könnt natürlich nach Øverbygd abkürzen. Ich würde in der Gegend wohl eher versuchen, mich durch die Täler südlich von Stuoragáisi und Grytefjellet zur Gaskashytta durchzuschlagen und dann über Vuomahytta ins Anjavassdal zu kommen. Nach der Karte könnte von der Gaskashytta auch eine Variante durch das Tal westlich von Gaskkasgáisi und Máttoalgi zum Anjavassdal möglich sein. Und dann nach Øverbygd. Keine Empfehlung, sondern reine Spekulation...
    Zitat Zitat von urmeli
    Finde die Route auch ziemlich sportlich gewählt. Habe bereits vor der Diskussion im anderen Thread eine weniger entschärfte Variante eurer Tour geplant, aber selbst diese vergleichsweise entspanntere Variante verworfen, weil sie mir ein bisschen zu heiß schien. Der Vollständigkeit halber und weil sie zumindest in Teilen einigen unmarkierten Pfaden folgt, soll sie hier trotzdem erwähnt sein.
    Was haltet ihr von einem Start in Setermoen, dann über das Nystedskardet nach Osten, dem Skardelva folgend nach Süden ins Påveskardet. Diesem der Kurve nach Ost-Südost folgen und dann weiter wie von Borgman beschrieben über das Skinskardet etc.
    Sieht auf der Karte in einer höheren Zoomstufe erstmal gut machbar aus, aber wenn man dann reinzoomt, die Höhenlinien oder gar die Luftbilder beachtet, finde ich die Topologie gar nicht mal mehr so entspannt. Und dann wäre da noch diese Meldung von NRK.no ...
    Danke für die Anregungen bis hierher.
    Die Route ist durchaus mit Absicht ambitioniert gewählt. Das ist bis zu einem gewissen Maß auch gut, aber dafür poste ich es ja auch hier. Um mir andere Meinungen und Erfahrungen zu holen.
    Das Thema der steilen Hänge und schlechtem Wetter treibt mich auch um. Die Erfahrungen die ich da bisher gesammelt habe waren durchaus gemischt. Und zu gefährlich sollte es dann nicht werden. Ich werde auf jeden Fall noch eine Alternative für schlechtes Wetter suchen.

    Ein wenig entschärfen will ich auch. Als Ziel Kilpisjärvi fällt weg, das ist einfach zu weit. Øverbygd erscheint mit ein guter Zielpunkt zu sein. Der Start in Setermoen und dann ins Nystedskardet klingt vernünftig. Der erste geplante Start war wohl eher "auf keinen Fall Wege" ...
    Gerade der Teil nördlich des Påveskardet, mit den eingeschnittenen Seen und den Bergen finde ich interessant. Aber ja, von dort kommt man wirklich nicht alternativ weiter.
    Vom Skinskardet in ziemlich östlicher Richtung, über Čunočahca und nördlich des Stállovárri ins Anjavasdalen sieht aber auch gut aus? Von dort aus über das Langdalen einen Ausstieg nach Øverbygd. Evtl. noch einen westlichen Schlenker am Lappskardvatn vorbei, um weiter nördlich ins Langdalen zu kommen. Je nach Zeit, könnte man diesen Schlenker ausbauen oder weglassen?

    Es kam jetzt öfters der Einwand des unwegsamen Geländes und des Bewuchses. Ich hab das leider auf den Luftbilder nicht wirklich erkennen können. Vielleicht fehlt mir aber auch das Auge dazu? Habt ihr evtl. ein Beispiel, wo ich das gut sehen könnte?

  2. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #2
    Es kam jetzt öfters der Einwand des unwegsamen Geländes und des Bewuchses. Ich hab das leider auf den Luftbilder nicht wirklich erkennen können. Vielleicht fehlt mir aber auch das Auge dazu? Habt ihr evtl. ein Beispiel, wo ich das gut sehen könnte?
    Ganz konkret: Rein von den Höhenlinien könnte es im Påveskardet ab der Stelle interessant werden, bei der auf norgeskart die grün markierte Fläche aufhört. Wenn man weiterhin - wie zuvor auf dem unmarkierten Weg - nördlich des Påveskardelva bleibt, wird es laut Höhenlinien auch im weiteren Verlauf nach Osten nochmal ziemlich steil - zuletzt dort, wo der Fluss in der Karte von dem breiten in das schmale Flussbett wechselt, also bei N 7640891.75 / E 651538.19.
    Dann habe ich mal beispielhaft auf norgeibilder.no in die 3D-Ansicht gewechselt und aus Blickrichtung Süden nach Norden folgenden Screenshot auf das Påveskardet im Vordergrund mit dem Skardelva links und dem Fonnskardelva rechts aufgenommen.

    Auf diesen Aufnahmen von 2017 sieht man recht gut, dass einerseits der Bewuchs ziemlich weit hochgeht - mehr noch, als es die topographische Karte vermuten lässt. Dazu kommt, dass die beiden genannten Seitentäler ziemlich tief eingeschnitten sind. Wenn überhaupt, kommt man in dem Gelände nur sehr langsam voran. Und ob man es dann schafft, ohne weiteres die Seitentäler zu queren, weiß ich nicht. Ein Wechsel auf die andere Påveskardelva dürfte auch nicht ohne sein, da selbiger sehr breit zu sein scheint; hängt aber natürlich wie immer auch vom Niederschlag der vergangenen Tage ab.

    Ich hatte wie gesagt auch deine zuletzt geschilderte Variante in der näheren Auswahl, bin davon dann aber abgerückt, weil die Vorstellung im Påveskardet festzuhängen und 2-3 Tage verschenkt zu haben, wenig verlockend schien. Zumal man dann von dort aus nicht so schnell in eine andere Gegend kommt.

    Ich würde mich übrigens freuen, wenn Du oder jemand anders meine Zweifel beseitigen würden. Bock habe ich auf die Tour dort immer noch, aber ich fand's wie gesagt eine Nummer zu heiß.
    Wann seid ihr denn genau unterwegs? Vielleicht sieht man sich ja.
    Geändert von urmeli (11.04.2019 um 14:10 Uhr)

  3. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #3
    Zitat Zitat von urmeli Beitrag anzeigen
    Auf diesen Aufnahmen von 2017 sieht man recht gut, dass einerseits der Bewuchs ziemlich weit hochgeht - mehr noch, als es die topographische Karte vermuten lässt. Dazu kommt, dass die beiden genannten Seitentäler ziemlich tief eingeschnitten sind. Wenn überhaupt, kommt man in dem Gelände nur sehr langsam voran. Und ob man es dann schafft, ohne weiteres die Seitentäler zu queren, weiß ich nicht. Ein Wechsel auf die andere Påveskardelva dürfte auch nicht ohne sein, da selbiger sehr breit zu sein scheint; hängt aber natürlich wie immer auch vom Niederschlag der vergangenen Tage ab.
    Gerade die Stelle sehe ich nicht so dramatisch. Entlang der Skardelva von Norden aus kommend sieht im oberen Bereich das Gelände gut aus. Im unteren Teil, wenn es dann zum Påveskardelva kommt sind auch ein paar Fahrspuren zu erkennen, ehe dann der Weg mit der Brücke kommt. Auch die/den Påveskardelva überquert eine Brücke noch einmal auf die südliche Seite (auf deinem Screenshot im rechten Viertel, in etwa dort wo das Flussbett etwas breiter wird).
    Auch das Tal selbst steigt am Ende um knapp 150hm auf ca. 4km.
    Ich vergleiche von den Höhenlinien und Landschaften mit anderen Gegenden in denen ich schon in Norwegen unterwegs war. Da finde ich, dass es ok ist. Auch wenn man sich trotz ausgiebigem Studium der Karte dann wirklich auch mal täuschen kann. Die Realität ist dann doch nochmal anders, vor allem was den Untergrund angeht.

    Aber auf jeden Fall gut, der "neue" Weg gefällt mir inzwischen schon fast besser. Ich glaube das könnte gut werden.

    Was ich bei den letzten Tourplanungen gemerkt habe: Wenn ich mich zu intensiv mit Luftbildaufnahmen usw. beschäftige, dann habe ich immer das Gefühl, dass ich alles schon kenne. Das ist irgendwie doch schade, weil gerade das wirkliche Erleben einen großen Reiz ausmacht.

    Zitat Zitat von urmeli
    Wann seid ihr denn genau unterwegs? Vielleicht sieht man sich ja.
    Unser Flieger landet am 13.7. in Tromsø und am 23.7. gehts wieder nach Hause. Wann bist du unterwegs?

  4. Erfahren
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #4
    Zitat Zitat von And1Gap Beitrag anzeigen
    Gerade die Stelle sehe ich nicht so dramatisch. Entlang der Skardelva von Norden aus kommend sieht im oberen Bereich das Gelände gut aus. Im unteren Teil, wenn es dann zum Påveskardelva kommt sind auch ein paar Fahrspuren zu erkennen, ehe dann der Weg mit der Brücke kommt. Auch die/den Påveskardelva überquert eine Brücke noch einmal auf die südliche Seite (auf deinem Screenshot im rechten Viertel, in etwa dort wo das Flussbett etwas breiter wird).
    Auch das Tal selbst steigt am Ende um knapp 150hm auf ca. 4km.
    Ich vergleiche von den Höhenlinien und Landschaften mit anderen Gegenden in denen ich schon in Norwegen unterwegs war. Da finde ich, dass es ok ist. Auch wenn man sich trotz ausgiebigem Studium der Karte dann wirklich auch mal täuschen kann. Die Realität ist dann doch nochmal anders, vor allem was den Untergrund angeht.
    Interessant. Die hintere Brücke auf dem Bild habe ich tatsächlich völlig übersehen. Für's Protokoll: Die Brücke liegt bei 68.83882°N 18.66235°E. Die andere, die den Skardelva an der Mündung zum Påveskardelva quert, liegt bei 68.83793°N 18.63155°E.
    Das ist jetzt etwas "ärgerlich", denn auf einmal wird die vermeintlich als unmachbar eingestufte Tour doch etwas realistischer.
    Könnte mir inzwischen auch das Påveskardet vorstellen, dann über und Skinskardet entlang zum Njuolasčohkka. Dann nördlich des Njuolasčohkka den Pass runter ins Altevasskardet und südlich das Luotnavággi entlang. Dann nördlich vom Stállovárri zwischen Punkt 1287 und 1165 hoch und zwischen Punkt 1165 und 1365 nach Norden. Danach runter zum See, der vom Gletscher gespeist wird und über das Gaskkasvággi ins Anjavassdalen hinein.
    Dann über das Høgskardet und die Straße zurück nach Øverbygd. Wäre also quasi eure Tour, nur am Ende via Høgskardet etwas verkürzt, da ich einen Tourtag weniger habe.

    Wie schätzt du denn von der Überschreitung nördlich vom Stállovárri ein? Machbar? Glaube der direkte Weg über den nordöstlichen Rand vom See bei 68.74848°N 19.14737°E könnte etwas steil werden.

    Unser Flieger landet am 13.7. in Tromsø und am 23.7. gehts wieder nach Hause. Wann bist du unterwegs?
    Lustig. Ich komme einen Tag später (14.7.) an und fliege ebenfalls am 23.7. zurück. Ihr habt nicht zufällig die Verbindung um 10:40 nach Oslo gebucht...?
    Wann wollt ihr denn in Setermoen sein? Sonntag schon? Wie macht ihr das dann mit Gas/Spiritus?

  5. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #5
    Dann nördlich des Njuolasčohkka den Pass runter ins Altevasskardet und südlich das Luotnavággi entlang.
    Kurze Frage: Über welche Karte schaust du dir das denn an? Auf Norgeskart ist dort ein Weg eingezeichnet. Nicht, dass du den übersiehst ...

    Wie schätzt du denn von der Überschreitung nördlich vom Stállovárri ein? Machbar? Glaube der direkte Weg über den nordöstlichen Rand vom See bei 68.74848°N 19.14737°E könnte etwas steil werden.
    Ich denke, dass müsste gut gehen. Wenn man sich quasi immer mittig zwischen den Punkten hält, die du genannt hast und auch dem Bergrücken mittig folgt, sollte das klappen. Notfalls muss man evtl. ein bisschen vorort schauen.

    Interessant wäre auch noch die Möglichkeit vom Gaskkasvággi nochmal nach Norden zum Mattajavri, um dem Tal zu folgen und einen Blick auf den Gletscher zu bekommen. Danach die Tour weiter Richtung Norden beenden.

    Dann über das Høgskardet und die Straße zurück nach Øverbygd. Wäre also quasi eure Tour, nur am Ende via Høgskardet etwas verkürzt, da ich einen Tourtag weniger habe.
    Wäre es nicht vielleicht eine Überlegung zu schauen, ob du mit Bus/Taxi einen südlicheren Ausgangspunkt an der Straße 847 erreichst, um direkt ins Skinskardet einzusteigen? Ein Ende mit 20km Straße ist sicherlich kein Highlight ...

    Lustig. Ich komme einen Tag später (14.7.) an und fliege ebenfalls am 23.7. zurück. Ihr habt nicht zufällig die Verbindung um 10:40 nach Oslo gebucht...?
    Wann wollt ihr denn in Setermoen sein? Sonntag schon? Wie macht ihr das dann mit Gas/Spiritus?
    Das ist ja wirklich ein Zufall :-) Unser Flug geht zwar auch über Oslo, aber erst am späteren Nachmittag. Momentan sind wir noch nicht sicher, ob wir schon am 22.7. ins Hotel wollen (ein schöner Abschluss bei Pizza und Bier war bis jetzt immer nett) oder direkt in den Flieger.

    Gas/Spiritus wollen wir direkt am Samstag kaufen und noch denn 100er Bus zum Start nehmen. Direkt in der Nähe vom Flughafen ist ein Einkaufszentrum, da haben wir vor zwei Jahren auch unseren Spiritus bekommen.

  6. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #6
    Zitat Zitat von And1Gap Beitrag anzeigen
    Kurze Frage: Über welche Karte schaust du dir das denn an? Auf Norgeskart ist dort ein Weg eingezeichnet. Nicht, dass du den übersiehst ...
    Auch über Norgeskart. Aber ich muss ja irgendwie vom Skinskardet ins Altevasskardet runterkommen. Klar, den Weg der ziemlich genau von Nord nach Süd vom Altevasskardet zum Čunočahca und weiter zur Gaskashyhtta verläuft, sehe ich. Aber im Skinskardet gibt's doch keine Wege, auch nicht aus ihm heraus?



    Ich denke, dass müsste gut gehen. Wenn man sich quasi immer mittig zwischen den Punkten hält, die du genannt hast und auch dem Bergrücken mittig folgt, sollte das klappen. Notfalls muss man evtl. ein bisschen vorort schauen.
    Klingt gut, so hatte ich mir das auch gedacht!

    Interessant wäre auch noch die Möglichkeit vom Gaskkasvággi nochmal nach Norden zum Mattajavri, um dem Tal zu folgen und einen Blick auf den Gletscher zu bekommen. Danach die Tour weiter Richtung Norden beenden.
    Oh ja! Sieht mir nach einem kleinen, aber sehr lohnenswerten Abstecher aus.


    Wäre es nicht vielleicht eine Überlegung zu schauen, ob du mit Bus/Taxi einen südlicheren Ausgangspunkt an der Straße 847 erreichst, um direkt ins Skinskardet einzusteigen? Ein Ende mit 20km Straße ist sicherlich kein Highlight ...
    Wäre auch ne Idee, wobei ich mir die Taxi-Option eher für die besagten 20km am Ende aufsparen würde. Und vielleicht schaffe ich es ja zeittechnisch sogar, die Variante über's Langdalen zu nehmen.
    Glaube am Anfang habe ich nichts davon. Entweder entgeht mir dann das Skinskardet (Taxi bis Innset) oder aber ich müsste übers Kopparskardet oder den Skinskarelva entlang ins Skinskardet. Egal wie man's macht, das sieht beides sehr grün und z.T. sumpfig aus.
    Ich überlege nur noch, ob ich am Anfang des Påveskardet einsteige - dann hätte ich ein paar km Straße zu überwinden - oder ob ich eure Variante über's Nordfjell nehme. Denke aber, dass das fast auf's gleiche hinausläuft, selbst wenn ich für die paar km ein Taxi bis Bardujord nähme.


    Das ist ja wirklich ein Zufall :-) Unser Flug geht zwar auch über Oslo, aber erst am späteren Nachmittag. Momentan sind wir noch nicht sicher, ob wir schon am 22.7. ins Hotel wollen (ein schöner Abschluss bei Pizza und Bier war bis jetzt immer nett) oder direkt in den Flieger.

    Gas/Spiritus wollen wir direkt am Samstag kaufen und noch denn 100er Bus zum Start nehmen. Direkt in der Nähe vom Flughafen ist ein Einkaufszentrum, da haben wir vor zwei Jahren auch unseren Spiritus bekommen.
    Ah, dann seid ihr mir tatsächlich zwei Tage voraus. Reise erst Sonntag an, will Montag Gas kaufen und dann um 10:30 den Bus nehmen. Ihr könnt ja mal Zeichen auf dem Weg hinterlassen. :-)

  7. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #7
    So die Route steht nun soweit. Die Gegend wirkt sehr vielversprechend und auch abwechslungsreich. Danke für die ganzen Inspirationen und Hinweise.
    Tourverlauf:
    Setermoen - Nystedskardet - Paveskardet - Skinskardet - Pass Njuolasčohkka ins Altevasskardet - nördlich des Stállovárri Richtung Gaskkasvaggi - über Máttajávri zum Lappskardvatn ins Lappskardet - über den Rücken des Beagašangáisi bei Ruksesgeadggečahca ins Langdalen und über Storvatnet nach Overbygd.

    Lt. Routenplanung sind das ca. 92km (Erfahrungsgemäß wird es ca. 10-15% mehr wegen der Ungenauigkeit der Linienzeichnung). Das sollte in 9 Tagen gut machbar sein. Auf den Abschnitten mit Weg bzw. Markierungen ist sicherlich auch ein höherer Schnitt möglich. Dann bleibt aber auch ein guter Puffer der Zeit zum Entspannen.
    Etwas Ungewissheit bringt der Teil über den Rücken des Beagašangáisi bei Ruksesgeadggečahca ins Langdalen. Zwischen Lappskardvatn und Indre Lappskardvatn sieht es von den Höhenlinien und den Luftbilder gut machbar aus, um auf den Rücken des Beagašangáisi zu kommen. Von dort aus, speziell vom nördlichen "Doppelgipfel" bei 1145/1147 erhoffe ich mir eine ziemlich gute Rundumsicht über die Gegend. Das sieht vielversprechend aus. Der Abstieg bei Ruksesgeadggečahca (Höhe des Sees am Pass) dürfte zwar steil, aber machbar sein.

    Zitat Zitat von urmeli
    Ich überlege nur noch, ob ich am Anfang des Påveskardet einsteige - dann hätte ich ein paar km Straße zu überwinden - oder ob ich eure Variante über's Nordfjell nehme. Denke aber, dass das fast auf's gleiche hinausläuft, selbst wenn ich für die paar km ein Taxi bis Bardujord nähme.
    So hatte ich es gemeint. Denke, dass die Variante Einstieg per Taxi ab Bardujord einen Tag einspart und du die Option hintenraus offen hast. Aber schlussendlich hast du Recht. Irgendwann wirst du wohl auf ein Taxi zurückgreifen müssen, wenn die Zeit eng wird.

    Zitat Zitat von urmeli
    Ihr könnt ja mal Zeichen auf dem Weg hinterlassen. :-)
    Hoffentlich denk ich dran

  8. Erfahren
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #8
    Das sieht in der Tat nach einer sehr interessanten und abwechslungsreichen Route aus. Könnte durchaus machbar sein, zumal es dort auch immer alternative Optionen gibt. Ich drück Euch die Daumen für gutes Wetter und bin schon sehr gespannt, was Ihr erlebt.

    Vielleicht hast Du es schon entdeckt: Der Abfluss des Fremste Lappskardvatn fließt ein kurzes Stück unterirdisch durch eine Höhle, in die man bei nicht zu hohem Wasserstand auch hineingehen kann. hab ich in diesem Bericht gelesen:
    http://www.utentur.com/2018/09/13/da...rottevandring/
    Genau hier:
    https://norgeskart.no/#!?project=nor...&lon=669802.93

    Das könnte ein interessanter Abstecher sein, ist ja nicht weit abseits der geplanten Route.

  9. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #9
    Oh ja, das sieht wirklich cool aus. Das nehmen wir sicher mit, wenn die Zeit es halbwegs zulässt.

  10. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #10
    Mich wundert es ja ein bisschen, dass die Busverbindung von Øverbygd zurück nach Tromsø nicht in der Verbindungssuche auf https://tromskortet.no auftaucht - zumindest nicht für Juli. Wenn man nach Fahrplan-PDFs sucht, findet sich weiterhin der Plan der Linie 106 und der ist laut Aussage von Troms Fylkestrafikk und auch nach meiner Lesart im Juli unter der Woche gültig. Aber etwas verunsichert mich das ja schon, dass die Verbindungssuche kein Ergebnis für den Zeitraum Mitte/Ende Juli ausspuckt.
    Habt ihr das Problem auch?

  11. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #11
    Ja. Habe auch direkt einmal angefragt und das als Antwort bekommen:
    Hi Andreas,

    Thank you for your inquiry.

    According to the timetable route 106 departs from Øverbygd daily except sat/sun at 07.20 and 17.00. The colour of the these times in the timetable are white - so they'll go during the summer holidays as well.
    It looks like that our route planners hasn't published the summer routes in the travel planner yet.

    Have a nice day!

    Best regards

    Chantal

    Troms Fylkestrafikk
    Denke darauf muss man sich wohl dann verlassen. Zur Not hoffen, dass man irgendwie nach Heia kommt und dann den 100er Bus nehmen kann

  12. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #12
    Senorge.no zeigt immer noch Schnee in der Gegend und sogar etwas Neuschnee in den letzten Tagen. Eine Webcam in der Region sieht allerdings nicht so dramatisch aus.
    Nachdem ich in den letzten Tagen im Süden Norwegens war und gesehen habe, wie viel Wasser da in der Flüssen war, macht mir allerdings doch die Schneeschmelze und das viele Wasser mehr Sorgen als der Restschnee ...

    Sollte man eher umplanen? Aktuell würde ich es verneinen, allerdings auch eher weil ich wenig Alternativen parat habe.

  13. Erfahren
    Avatar von Borgman
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #13
    Sind denn auf der Strecke überhaupt größere Flüsse, die nicht mit überschaubarem Zeitaufwand weiter oben umgangen werden können? Ich würde wohl auch eher schauen, wie es in Wirklichkeit aussieht und im schlimmsten Fall über Gaskashytta und Vuomahytta zum Anjavassdal. Da sind Brücken. Falls Anjavasselva nicht furtbar sein sollte eben Aussieg ins Dividal.

  14. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #14
    Es sind schon die ein oder anderen Stellen dabei, wo es zumindest ärgerlich wäre, aber du hast schon recht, weiter oben geht es dann doch meistens. Mir machen nur die Seitenflüsse die in die Täler reinlaufen etwas sorgen. Da geht es oft nicht weiter oben, weil die Täler steil sind. Aber wir werden wohl einfach vor Ort schauen müssen.

    Die Ausweichmöglichkeiten -wie du schon sagst - sind ja auch noch da

  15. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #15
    Ich habe in den letzten Tagen auch intensiver senorge angeschaut und mich inzwischen mit dem Gedanken angefreundet, über Gaska- und Vuomahytta zu gehen. Da bleibt dann zwar immer noch das ungewisse Stück durch Påve- und Skinskardet, aber wenn man das geschafft hat, ist man ja einigermaßen safe.

    Die Busverbindungen werden nun übrigens auch korrekt angezeigt.

    Welche Webcam meinst du genau?
    Geändert von urmeli (03.07.2019 um 09:12 Uhr)

  16. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #16
    Kritisch vom Schnee ist aktuell hauptsächlich das Gebiet mit der Überschreitung ins Gaskasvaggi. Probieren werden wir es. Mit Altschnee ist es eigentlich kein so großes Problem. Mal sehen, ob es nicht zu weich/tief ist.

    Ich meine diese Webcam am Altavatnet. Zwar nicht direkt in dem Gebiet, aber man bekommt schon einen Eindruck.

  17. Erfahren
    Avatar von urmeli
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #17
    Findest Du? Neuschnee ist laut senorge auf der Überschreitung in's Gaskasvaggi nicht zu erwarten und laut der aktuellen Berechnung von senorge ist ab dem 09.07. auch das letzte kleine Teilstückchen des Weges zwischen Gaskashytta und Vuomahytta schneefrei.
    Logisch, dass das nur Annäherungswerte sind und man sich darauf nicht ganz verlassen kann, aber ich glaube die von dir erwähnte Schneeschmelze stellt gerade das größere Problem dar.

  18. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #18
    Ok, kritisch war das falsche Wort :-)
    Da liegt doch noch der meiste Schnee auch in Talboden (die drei Seen sind ja über 1000m). Das könnte einfach blöd oder schwierig zu laufen sein.
    Aber es geht dann auch mal schnell. Paar Tage gutes Wetter und es ist einiges weg. Dann werden eben die Furten spannender. Ich hab’s mir jetzt nochmal etwas genauer angeschaut und bin inzwischen eigentlich wieder sehr positiv.
    So lange es nicht 10 Tage regnet ist eh alles easy :-)

  19. Erfahren

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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #19
    Kurze Rückmeldung:
    Haben die Tour gestern in der geplanten Strecke beendet. Lediglich den Anfang haben wir verändern müssen, weil einer unsrer Rucksäcke mit zwei Tagen Verspätung in Tromsø ankam. Schlussendlich sind wir aber trotzdem noch schneller/besser durchgekommen als gedacht. Zwischenzeitlich einiges an Altschnee aber nie problematisch. Die Stellen bei denen wir uns im Vorhinein unsicher waren gingen auch gut. Alles in allem eine traumhafte Tour mit super Landschaft. Menschen haben wir keinen einzigen gesehen ...

  20. Erfahren
    Avatar von Borgman
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    AW: Tourplanung Indre Troms - Juli 2019

    #20
    Mit zwei Tagen Verspätung??? Was haben sie mit Eurem Rucksack gemacht? Nach Singapur geschickt?

    Schön, dass es doch noch geklappt hat! Rein Interessehalber: wo seid Ihr dann genau eingestiegen? Oder gibt es vielleicht sogar einen Bericht?

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