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  1. Anfänger im Forum

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    Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #1
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer schönen Trekkingtour für meine Sommerferien 2019. Aller Voraussicht nach werde ich alleine unterwegs sein. Ich besitze ein bisschen Bergerfahrung, die sich aber vor allem auf die Alpen und Dolomiten beschränkt und nur wenig Hochtourenerfahrung.

    Wann? Anfang August bis Mitte September

    Wie lange? Ich suche einen Trek der zwei bis drei Wochen (der reine Trek) dauert.

    Wo? Ich würde gerne ein bisschen höher hinaus.
    Daher hatte ich an Nepal gedacht, wobei sich da natürlich die Monsunproblematik stellt. Wobei ich schon auf einigen Seiten gelesen habe, dass der Annapurna-Circuit wohl trotz Monsun zu der Zeit ganz schön sein soll und zum Teil im Monsunschatten liegt. Dazu könnte ich mir vorstellen, dass der bekannte Trek im August eventuell nicht so überlaufen ist. Als Alternativen hatte ich mir auch den Upper Mustang Trek und den Upper Dolpo Trek (wobei hier die Gebühren für die Permit wohl recht übel sind) angesehen.
    Hat jemand andere Vorschläge bzw. Erfahrungen mit Treks in Nepal im genannten Zeitraum gemacht?

    Ich bin aber auch für andere Vorschläge für sehenswerte Treks komplett offen. Ich würde gerne einen zusammenhängenden Trek machen, der wie schon oben gesagt, eventuell einen oder mehrere höhere Pässe parat hat. Ansonsten ist es mir wichtig, dass das Land einigermaßen sicher ist, ich mir also keine großen Sorgen machen muss, ausgeraubt zu werden.
    Dazu würde ich gerne mal wieder aus unserem Kulturkreis rauskommen.

    Bei der Art der Übernachtung bin ich offen. Von Teehaus, Lodge über Homestay zu selbst mitgetragenem Zelt. Wichtig ist mir nur, dass die Kosten nicht komplett explodieren. So teuer wie nötig, so günstig wie möglich.

    Ich würde mich freuen, ein paar Empfehlungen von euch zu bekommen. Sofern meine Angaben nicht ausreichen, würde ich mich auch über Rückfragen freuen.

  2. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #2
    Was schönes in Zentralasien? Kirgistan zb? Terskej-Alatau-Traverse dauert ca zehn Tage. Lässt sich sicherlich verlängern, oder an anderer Stelle ein zweiter Trek starten.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

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  3. Dauerbesucher
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #3
    Ladakh/Zanskar von Whiskey Nalla im Tsarap-Tal über Goltunta La - Shade - Lingshed - Fanjila etwa 20 Tage (weiter nach Lamayuru möglich).

  4. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #4
    Ladakh und Zanskar wäre auch mein Vorschlag. Das passt Jahreszeitlich gut, in deinem Fall noch besser als Nepal.
    Die klassischen Routen Lamayuru-Padum und Padum-Darcha würde ich allerdings meiden. Das wäre mir heutzutage zuviel Pistengelatsche.
    Ich bin vor anderthalb Jahren diese Route gegangen.

    Das Upper Dolpo in Nepal ist landschaftlich Weltklasse. Wir waren damals im September dort. Im August würde ich mit viel Bewölkung rechnen und etwas Regen, der sich allerdings stark in Grenzen halten sollte. Also gut machbar.
    Dagegen spricht die extrem hohe Permitgebühr UND Guidepflicht. Mit den richtigen Kontakten vor Ort lässt sich die Guidepflicht auch umgehen. Ich persönlich würde ehrlich gesagt nicht unter drei Wochen ins Upper Dolpo gehen, auch wenn sich sicher auch kürzere Treks finden lassen.
    Annapurna Circuit würde ich nicht machen.

    Falls du nicht so weit fliegen willst (sprich preisgünstigere Anreise) und dir eine Hochgebirgslandschaft mit bewaldeten Tälern zusagt, kommt noch Georgien in Frage.

    Kirgistan ist natürlich auch ein Top-Vorschlag.

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #5
    Danke euch für die tollen Tipps!
    Ich werde mir Ladakh/Zanskar mal genauer anschauen. Das klingt sehr interessant!

    Kirgistan ist auch recht weit oben auf meiner Liste, aber ein Freund von mir ist ab dem kommenden Jahr beruflich in Almaty und da habe ich bisher vor, die Tour in Kirgistan mit einem Abstecher dorthin zu kombinieren. Daher ist Zentralasien eher für nächsten Sommer geplant.

  6. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #6
    Na das wäre dann ja auf jeden Fall einen Grund nach Kirgistan zu reisen.

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  7. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #7
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ladakh und Zanskar wäre auch mein Vorschlag. Das passt Jahreszeitlich gut, in deinem Fall noch besser als Nepal.
    Die klassischen Routen Lamayuru-Padum und Padum-Darcha würde ich allerdings meiden. Das wäre mir heutzutage zuviel Pistengelatsche.
    Ich bin vor anderthalb Jahren diese Route gegangen.
    Hey Berniehh, ich hab mir deine Bilder und Beschreibungen (zugegebenermaßen im Schnelldurchgang) mal angesehen. Schaut wirklich beeindruckend aus! Du warst komplett als Selbstversorger unterwegs, soweit ich das sehen konnte oder? Hattest du dein Essen für die drei Wochen komplett aus Deutschland mitgenommen oder hast du dir unterwegs noch was besorgt?
    Konditionell wirkte deine Tour recht anspruchsvoll und du scheinst ja auch ordentlich Erfahrung mitzubringen. Meine Trekkingerfahrung beschränkt sich auf Skandinavien und Island. Ladakh/Zanskar ist da ja eine ganz andere Hausnummer. Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Cool auch, dass du noch nebenbei einen 6000er-Gipfel mitgenommen hast. Die Bilder machen das schon sehr reizvoll!

  8. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #8
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Hey Berniehh, ich hab mir deine Bilder und Beschreibungen (zugegebenermaßen im Schnelldurchgang) mal angesehen. Schaut wirklich beeindruckend aus! Du warst komplett als Selbstversorger unterwegs, soweit ich das sehen konnte oder? Hattest du dein Essen für die drei Wochen komplett aus Deutschland mitgenommen oder hast du dir unterwegs noch was besorgt?
    Konditionell wirkte deine Tour recht anspruchsvoll und du scheinst ja auch ordentlich Erfahrung mitzubringen. Meine Trekkingerfahrung beschränkt sich auf Skandinavien und Island. Ladakh/Zanskar ist da ja eine ganz andere Hausnummer. Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Cool auch, dass du noch nebenbei einen 6000er-Gipfel mitgenommen hast. Die Bilder machen das schon sehr reizvoll!
    Ja ich war als Selbstversorger unterwegs, habe alles Essen mitgeschleppt und Zelt. Auf meiner Route gab es bis auf ein/zwei Ausnahmen sonst keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Für die erste Hälfte des Treks habe ich mein Essen in Keylong eingekauft. In der Mitte bin ich ausgestiegen für einen Abstecher nach Padum um neues Essen nachzukaufen. Auf der Route selber gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, bis auf zwei/drei Teezelte auf dem Markha Valley Trek (Tag 20&21). Der Markha Valley Trek ist auch als Teehaustrek machbar mit Übernachtungen in homestays oder Mietzelten.

    Jenachdem wie du anreisen würdest (direkter Flug nach Leh oder Überland von Delhi/Manali) wären die besten Provianteinkaufsstädte Manali und Leh.
    Wenn du nur für diesen Tek nach Ladakh kommst, bzw du den gleich nach deiner Ankunft startest, würde es durchaus Sinn machen den Großteil des Proviants schon in Deutschland zu besorgen, vorrausgesetzt du überschreitest dadurch nicht das zulässige Gepäcklimit der Airline.

    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Also für das Gebiet existiert keine gesetzliche Guidepflicht, insofern ist es ohne Guide auch machbar. Allerdings gehen die meisten Trekker organisiert, also mit Guide und Packpferden. Individualtrekker ohne Guide sind die absolute Minderheit.
    Die Route ist schon anspruchsvoll, nicht nur konditionell, abschnittsweise auch Routenfindungstechnisch.

    Ob die Route für dich ohne Guide ratsam wäre kann ich nicht beurteilen. Aber es sagt ja auch keiner daß du haargenau die gleiche Route gehen sollst, es gibt so viele Trekkingmöglichkeiten in Ladakh.
    Bedenke auch daß du genügend Zeit für die Akklimatisation einplanen solltest.
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 10:45 Uhr)

  9. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #9
    Bernies solo-Überquerung des Kang La / Miyyar Gletschers war am Rand des Harakiris. Das hier als Empfehlung einfach mal so einzustreuen, ist in hohem Maße verantwortungslos. Ich weiss wovon ich rede, bin die Route selbst gegangen und habe ihm im Vorfeld Fotos zu Verfügung gestellt.
    Man kann in Ladakh gut selbstständig unterwegs sein. Es gibt dazu auch brauchbare Literatur, z.b. von Radek Kucharski, Cicerone-Verlag. Ist natürlich nicht alles richtig und aktuell, aber das wären dann Detail-Fragen.
    Grüße von Tilmann

  10. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #10
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Bernies solo-Überquerung des Kang La / Miyyar Gletschers war am Rand des Harakiris. Das hier als Empfehlung einfach mal so einzustreuen, ist in hohem Maße verantwortungslos. Ich weiss wovon ich rede, bin die Route selbst gegangen und habe ihm im Vorfeld Fotos zu Verfügung gestellt.
    Wir sprechen hier nicht von meiner Kang La / Miyyar Querung sondern von dieser Route.
    Ausserdem habe ich hier keine Empfehlung ausgesprochen sondern nur gezeigt welche Route ich gegangen bin und Fragen beantwortet
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 14:12 Uhr)

  11. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #11
    Oh, da habe ich einen Fehler gemacht. Da hier alle Routen in einem Faden waren...
    Entschuldige bitte.
    Grüße von Tilmann

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #12
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ja ich war als Selbstversorger unterwegs, habe alles Essen mitgeschleppt und Zelt. Auf meiner Route gab es bis auf ein/zwei Ausnahmen sonst keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Für die erste Hälfte des Treks habe ich mein Essen in Keylong eingekauft. In der Mitte bin ich ausgestiegen für einen Abstecher nach Padum um neues Essen nachzukaufen. Auf der Route selber gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, bis auf zwei/drei Teezelte auf dem Markha Valley Trek (Tag 20&21). Der Markha Valley Trek ist auch als Teehaustrek machbar mit Übernachtungen in homestays oder Mietzelten.

    Jenachdem wie du anreisen würdest (direkter Flug nach Leh oder Überland von Delhi/Manali) wären die besten Provianteinkaufsstädte Manali und Leh.
    Wenn du nur für diesen Tek nach Ladakh kommst, bzw du den gleich nach deiner Ankunft startest, würde es durchaus Sinn machen den Großteil des Proviants schon in Deutschland zu besorgen, vorrausgesetzt du überschreitest dadurch nicht das zulässige Gepäcklimit der Airline.
    [...]

    Ob die Route für dich ohne Guide ratsam wäre kann ich nicht beurteilen. Aber es sagt ja auch keiner daß du haargenau die gleiche Route gehen sollst, es gibt so viele Trekkingmöglichkeiten in Ladakh.
    Bedenke auch daß du genügend Zeit für die Akklimatisation einplanen solltest.
    So war meine Frage auch nicht gemeint. Ich denke, ich werde auch eher eine etwas öfter begangene Tour gehen, vor allem aufgrund des Sicherheitsaspekts. Es ist mental doch ein bisschen einfacher, wenn man weiß, dass im Ernstfall Hilfe nicht zu weit weg ist. Ich würde allerdings alleine schon deswegen gerne als Selbstversorger und ohne Guide gehen, weil ich die Flexibilität und auch die Möglichkeit, ohne unnötigen Smalltalk auszukommen, zu schätzen weiß.

    Ich denke auch, dass ich mein Essen eher aus Deutschland mitbringen würde. Allerdings ist das meiner Meinung nach nur für bis zu maximal 14 Tagen möglich. Hast du dann bezüglich Essen "Rohmaterial" gekauft und entsprechend viel Brennstoff dabei gehabt oder gibt es die Möglichkeit, irgendwo zwischendrin Travellunch oder ähnliches zu kaufen?
    Meine zweite Frage in dem Zusammenhang: hast du einen Tipp, wo ich Kocherbenzin kaufen kann?

    Als berg- und höhenaffiner Mensch hat mir dein Aufstieg auf den 6000er ziemlich gut gefallen. Auf den Bildern (was leider ja nur zum Teil sichtbar war) sah das auch technisch nicht so anspruchsvoll aus. Steigeisen sollte man aber sicherlich dabei haben, vermute ich. Hattest du auch einen Pickel dabei? Der wäre nämlich dann gepäckmäßig spätestens ein K.O.-Kriterium für mich.

  13. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #13
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass ich mein Essen eher aus Deutschland mitbringen würde. Allerdings ist das meiner Meinung nach nur für bis zu maximal 14 Tagen möglich. Hast du dann bezüglich Essen "Rohmaterial" gekauft und entsprechend viel Brennstoff dabei gehabt oder gibt es die Möglichkeit, irgendwo zwischendrin Travellunch oder ähnliches zu kaufen?
    Das Essen aus D mitzubringen halte ich für keine schlechte Idee. So verlierst du vor Ort keine Zeit mit Einkaufen.

    In Leh, Manali, Keylong, Padum usw.....findest du aber alle wichtigen Grundnahrungsmittel, folgendes auch mit sehr geringer Kochzeit wie beispielsweise:
    -Knorr Tütensuppen in verschiedenen Sorten (einmal aufkochen und fertig).
    -Maggi-Instant Nudeln (in zwei Minuten fertig).
    -normale Pasta, Spaghetti, Maccaroni usw: in kaltem Wasser eine Stunde oder länger einweichen, aufkochen und ggf paar Minuten kochen lassen, fertig.
    Linsen: halbe Stunde oder länger in kaltem Wasser einweichen, aufkochen und ggf paar Minuten kochen lassen, fertig. Das funktioniert aber nur bei den orange-hellbraun farbenen Linsen. Bei den anderen Linsensorten und Reis funktioniert das Einweichen nicht, die musst du deutlich länger kochen.

    Ansonsten ist folgendes überall erhältich:
    -Schokolade in verschiedenen Sorten.
    -Nüsse, Rosinen
    -Butter
    -Milchpulver (allerdings meist nur gesüsstes Milchpulver).
    -Haferflocken
    -diverse weitere Grundnahrungsmittel
    -Thunfischkonserven
    -große Auswahl an Gewürzen

    Nicht gefunden habe ich folgendes:
    -Instant Kartoffepüree
    -Travellunch
    -Salami
    -normales ungesüßtes Vollmilchpulver nur in Ausnahmefällen mal.

    Gaskartuschen findest du nur in den Haupttouristenorten wie z.B. Leh.
    Aus diesem Grund hatte ich einen Benzinkocher mit.
    Wenn du aber nur einen Trek machst und sowieso nach Leh kommst, kannst du auch mit nem Gaskocher losziehen.

    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Meine zweite Frage in dem Zusammenhang: hast du einen Tipp, wo ich Kocherbenzin kaufen kann
    Kocherbenzin (also Reinbenzin) gibt es in Indien nicht, habe ich jedenfalls nirgends gefunden!
    Ich bin zur Tanke gegangen und normales Autobenzin genommen. Das findest du überall, selbst in den kleinsten Orten.


    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Als berg- und höhenaffiner Mensch hat mir dein Aufstieg auf den 6000er ziemlich gut gefallen. Auf den Bildern (was leider ja nur zum Teil sichtbar war) sah das auch technisch nicht so anspruchsvoll aus. Steigeisen sollte man aber sicherlich dabei haben, vermute ich. Hattest du auch einen Pickel dabei? Der wäre nämlich dann gepäckmäßig spätestens ein K.O.-Kriterium für mich.
    Der Stok Kangri ist nicht so anspruchsvoll. Er gilt als leichtester 6000er Indiens. Das größte Problem an diesem Berg, warum die meisten auch scheitern, ist die Höhe. Daher ist eine ausreichende Akklimatisationszeit sehr wichtig.

    Der Stok Kangri ist ein sehr beliebter Berg, in der Hochsaison steigen da jeden Tag ganze Völkerwanderungen hoch. Ausserdem ist der Berg permitpflichtig (für Ausländer 50 US Dollar).

    Ich hatte Steigeisen und Pickel mit. Die meisten organisierten Gruppen sind mit Steigeisen, Pickel UND in Seilschaft gegangen. Habe nur einen indischen Solobesteiger getroffen, der auch Steigeisen UND Pickel dabeihatte.
    Es war Spätsaison, paar Tage bevor das Basislager dichtgemacht hat. Auf den letzten 500 Höhenmetern war der Hang größtenteils mit einer hartgefrorenen Neuschneedecke bedeckt. Man musste sehr vorsichtig sein!!!
    Wie die Bedingungen im Hochsommer sind, weiss ich nicht.

    PS: Steigeisen und Pickel kann man glaube ich auch in Leh mieten.
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 15:42 Uhr)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #14
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Man kann in Ladakh gut selbstständig unterwegs sein. Es gibt dazu auch brauchbare Literatur, z.b. von Radek Kucharski, Cicerone-Verlag. Ist natürlich nicht alles richtig und aktuell, aber das wären dann Detail-Fragen.
    Danke dir! Hab mir das Buch mal bestellt. Leider von 2015, aber ein Großteil der Infos wird sicher noch aktuell sein.

    @berniehh
    Danke schonmal für die ganzen Infos. Ist ja noch ein bisschen hin, aber ich denke, sollte ich die Tour machen, werde ich mal zwei Wochen anpeilen, wofür ich das Essen aus Deutschland mitbringen kann.

    Bezüglich Stok Kangri werde ich mich nochmal ein bisschen informieren müssen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass ich statt Steigeisen und Pickel mitzuführen, vor Ort eine geführte Tour mache (von denen es sicher genügende gibt) und mir besagte Ausrüstung vom Veranstalter zu leihen.

  15. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #15
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Danke dir! Hab mir das Buch mal bestellt. Leider von 2015, aber ein Großteil der Infos wird sicher noch aktuell sein.
    Wenn noch Fragen auftauchen, kein Problem. War 2014 u 2016 auch jeweils im Juli/Aug dort. Wenn du Lust auf Fotos hast: https://www.foto-tilmann-graner.de/fotos/laender/indien/

    Grüße von Tilmann

  16. AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #16
    In Leh kann man auch ohne geführte Tour problemlos Pickel und Steigeisen leihen sowie Gas und Karten kaufen. Pickel sind i.O., aber schwer, Steigeisen sahen nicht gut aus, die würde ich selbst mitnehmen.

    Der Cicerone Guide hat bei der Alchi Runde ganz gut gepasst, allerdings stimmt die Aussage, dass man kein Problem mit dem Überqueren von fließenden Gewässern hat, zumindest am Anfang der Saison nicht.

    Wenn du von Stok aufsteigst wirst du das Permit wohl oder übel wohl bezahlen müssen. Das konnte man 2017 aber auch problemlos im 'Basislager'.

  17. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #17
    Zitat Zitat von Der Thorsten Beitrag anzeigen

    Der Cicerone Guide hat bei der Alchi Runde ganz gut gepasst, allerdings stimmt die Aussage, dass man kein Problem mit dem Überqueren von fließenden Gewässern hat, zumindest am Anfang der Saison nicht.

    .
    Ich überlege derzeit, welche Route ich gehen sollte und die Alchi Runde ist in der engeren Auswahl. Wie hat sie dir denn gefallen?
    Prinzipiell fände ich von den Routen aus dem Cicerone Führer die Tour Padum-Lamayuru über den Kanji La am attraktivsten, aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich mir die zutraute. Physisch schon, aber die ist zumindest nach Aussage im Guide recht wenig begangen und ich hätte gerne das Wissen, dass im Notfall schon früher oder später jemand vorbei kommt.

    Ich bin gerne auch für andere Empfehlungen und Einwände offen. Bezüglich der Route sind meine Überlegungen noch recht jungfräulich.

  18. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #18
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    I...
    Prinzipiell fände ich von den Routen aus dem Cicerone Führer die Tour Padum-Lamayuru über den Kanji La am attraktivsten, aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich mir die zutraute. Physisch schon, aber die ist zumindest nach Aussage im Guide recht wenig begangen und ich hätte gerne das Wissen, dass im Notfall schon früher oder später jemand vorbei kommt.
    ...
    Sind wir im Sommer 2016 gegangen, von Padum aus, also gegenläufig. Es gab schon erhebliche Probleme:
    < Die Furt am Kanji Togbo, fast hüfttief. Wäre in Gegenrichtung nicht möglich gewesen. Kann man evtl. flussaufwärts umgehen, bekommt dann Probleme in die Schlucht zu klettern. Bei noch höherem Wasserstand oder schlechterem Wetter (das wir in diesem Sommer auch hatten) wäre die Route nicht möglich gewesen.


    < die Hangtraversen zwischen Squaz und Zingchang, immer weit oberhalb des Oma Chu. Der Weg wird nicht mehr genutzt und war z.T. überschüttet. Ein Tag mit viel Luft unterm Aussenrist des rechten Fusses, einer der härtesten Trekkingtage meines Lebens. Auch die Passage zwischen Dibbling und Linshed Sumdo war beim sommerlichen Wasserstand nicht ohne.
    Wenn du schon darüber nachdenkst, ob da mal mal jemand vorbei kommt, (was nutzt das?) solltest du eine deutlich touristischere Route wählen


    Unterwegs hatten wir den Gipfel des Pikdong (ca. 5930m) mitgenommen. Hatten keine Infos über diesen Berg, außer dass er mir auf google earth ins Auge gefallen war, den Namen haben wir erst in Dibbling erfahren. 2 harte Tage extra, Eis-/Gletscheraurüstung dabei gehabt, die wir für den Anschluss (KangLa-Miyar) eh brauchten.
    Viele Fotos findest du unter dem schon angegeben Link auf meiner website.


    Grüße von Tilmann
    Geändert von TilmannG (01.05.2019 um 22:05 Uhr)

  19. AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #19
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Ich überlege derzeit, welche Route ich gehen sollte und die Alchi Runde ist in der engeren Auswahl. Wie hat sie dir denn gefallen?
    Prinzipiell gut, wir sind die Runde allerdings anders herum gegangen und zusätzlich am Ende abgewandelt. Wenn man nicht tiptop akklimatisiert ist der zweite Tag sonst sehr happig: Nacht auf 4200 und Pass auf 5150.

    Unsere Tour:

    Alchi - Mangyu - Tar - Ursi - Kungski La - Sumda Chemno

    Von Sumdha Chenmo nach Sumdha Chungun sind wir nicht gekommen, da unten im Tal eine Furt nicht machbar war. Das hat uns ziemlich gewundert, da der Weg ansich sehr gepflegt war. Es war allerdings erst Ende Juni und etwas Niederschlag.

    Stattdessen sind wir weiter über den Dungdungchen La nach Chilling. Der Abstieg über den Rücken von diesem Pass war unglaublich schön. In Chilling haben wir uns spontan entschlossen weiter laufen. Man käme von Chilling aber auch problemlos nach Leh zurück.

    Sumda Chemno - Dungdungchen La - Chilling - Skyu (Markha Valley) - Shingo - Kanda La - Rumbak - Richtung Osten - Stok

    Im ersten Teil haben wir unterwegs 3 Wanderer getroffen, im zweiten Teil wurde es deutlich voller, da es für zwei Tage den Markha Valley Trek und später den Zustieg zum Stok Kangri berührt. Es war aber im Rahmen und sehr schön.

    Und wie gesagt, die Beschreibung, dass man nichts Furten muss stimmt so nicht. Größere Furten waren es zwar nicht, aber Bäche, die zum Teil ziemlich oft gequert werden mussten.

  20. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #20
    Beim Thema Flüsse wären wir ja nun endlich angelangt. Du wirst nicht umhin können, dich damit auseinander zu setzten, wenn du in den Sommermonaten dort unterwegs sein willst. Gleich ausführlich.
    Vorher noch ein Hinweis zu Route durch die Oma Chu Schlucht: Die kritische Hang-Passage kannst du auf einer anderen Route umgehen: Über den Barmi La nach Lingshed. Bleibt das Wasser in den Flüssen....
    Eine differenzierte Einschätzung und Beschreibung der vorgefundenen Bedingungen hatte ich 2017 für das Trekkingforum verfasst. Das gibt es nicht mehr, diesen Text hatte ich aber separat gespeichert und kopier ihn hier hinein. Ein paar andere Themen werden auch angesprochen. Wenns Unklarheiten gibt einfach fragen. Mit "altehrwürdige Route Lamayuru Padum" meine ich den Weg über Lingshed, der inzwischen einige Pistenanteile aufweist.

    ....
    Auf der ehrwürdigen Route Lamayuru - Padum sind wir diesen Sommer von der Einmündung des Oma Chu bis Pidmo gelaufen (und weiter nach Zangla). Haben also einen straßenfreien Tag dort verbracht. Die Route wird durchaus noch genutzt, von individuellen Trekkern und kommerziellen Gruppen. Aber die Betreiber von Shops und Teezelten sind am Jammern, weil es deutlich weniger Touristen gibt. Und sie machen auch mal zu und gehen weg. Wer dort weiterhin läuft, sollte also ein paar Nahrungsmittel mittragen. Mein Ding wäre diese Route auch nicht, aber für Einsteiger würde ich sie nicht komplett ausschließen wollen. Wir haben Trekker getroffen, die selbst mit dieser einfachen und gut beschrieben Route völlig überfordert waren, vor allem hinsichtlich Etappeneinteilung und Hitze.
    Neben der Askuta-Variante gibt es eine weitere Variation, die einiges an Straße meidet: durch die Shillakong Gorge über den Nyigutse La zur Nordrampe des Sirsir La. (Zu Begehbarkeit der Schlucht s. unten „Flüsse“).
    Und natürlich eine komplett andere Route, die allerdings auch deutlich höhere Anforderungen stellt:
    Shillakong Gorge - Yokma La - Kanji - Kanji La - Pikdong La (Pudzong La auf Olizanemap) - Dibling - Barmi La - Lingshed
    Auf dieser Route hohe Pässe, keinerlei Unterkunft oder Einkaufsmöglichkeit und sehr heikle Flüsse!
    Mit meiner Gattin bin ich dies in der zweiten Julihälfte 2016 gelaufen. Allerdings am Ende nicht über den Barmi La sondern immer entlang des Oma Chu nach Zhingchan. Ab Squaz verläuft der Pfad hier immer hoch (500m) über dem Fluss in sehr steilen Schotterhängen. Sehr exponiert, manchmal war er verschüttet, vor allem für den Vorsteiger sehr heikel. In der Summe der Anforderungen einer meiner härtesten Trekking-Tage.

    Flüsse:
    Die übliche Warnung für die Sommermonate ist natürlich sehr pauschal. Sie hat ihren Grund und Sinn, bei uns war 2014 und 2016 aber doch einiges möglich. Trotz dieser positiven Erfahrungen würde ich im Sommer in das komplexe Flusssystem der Route „Remote Zanskar“ nicht einsteigen wollen! (Vielleicht in der zweiten Augusthälfte nach einer langen Phase stabilen Wetters).
    Informationen zu Wasserständen etc. waren 2014 in Leh nicht zu bekommen. 2016 in Lamayuru war dies besser, einige der homestay-Betreiber waren lange als horsemen unterwegs und haben zu denen noch Kontakte.

    Generell ist zu beachten:
    Schön klares Wasser ... findet man im Sommer nicht. Gerade wenn es kritisch wird, hat man eine braune Brühe, der man nicht ansehen kann, ob sie 30 oder 180cm tief ist. Die Flüsse schwellen an nicht nur aufgrund der Schmelze des Winterschnees, die hohe Strahlungsintensität im Hochsommer rafft auch Gletscher und Altschnee dahin. Oft kommt im Laufe des Nachmittags eine Hochwasserwelle, Flüsse können um das vierfache anschwellen. Den höchsten Wasserstand bekommt man, wenn auf einige Tage schönes Wetter mit hohen Tagestemperaturen eine Nacht mit bedecktem Himmel folgt. Dann reicht ein bischen Nieselregen und es geht einige Tage nichts mehr. Solche Wettersituationen sind im Juli und mindestens der ersten Augusthälfte (inzwischen) sehr häufig in Ladakh und Zanskar.
    In jedem Fall sind die Risiken im Sommer deutlich höher: Beim Furten selbst und auch das Risiko blockiert zu sein oder komplett umdrehen zu müssen. Im Juli und August braucht es also unbedingt erhebliche Reserven an Zeit, Essen und Nerven.


    Im einzelnen haben wir folgende Bedingungen vorgefunden:

    2014, Ende Juli bis Ende August:
    Hemis - Dat - Pang - Tso Moriri - Kibber, anschliessend Pin-Parvati:
    Insgesamt unproblematische Flussquerungen oder Passagen. Und das waren einige: Die Schlucht des Chang Chu zwischen Tantse und Dat, eine lange Wat-Passage im Toze Chu vor Pang, die Querungen des Parang Chu.
    Auch auf den Gletschern sehr gute Bedingungen, an Parang La und Pin-Parvati haben wir das mitgeführte Seil nicht angelegt.

    2016, zweite Julihälfte:
    Shillakong:
    die Begehung dieser Schlucht im Sommer ist (entgegen der publizierten Warnungen) durchaus ortsüblich. Der Einzugsbereich von Schneefeldern und Gletscherresten ist überschaubar, man kommt an einem Tag durch. Bei Regen hat man dort allerdings nichts verloren. Früh (6 Uhr) einsteigen, gerade flussaufwärts mit Gepäck eine harte Etappe. Wir sind 38 mal über und durch den Bach.
    Kong Togpo (Kanji La Nordseite):
    Ab Apoltan fanden wir ca. drei Tage alte Spuren eines mächtigen Hochwassers, das eine Begehung komplett unmöglich gemacht hätte. Das Wasser war aber bereits wieder zurückgegangen und klar. Wir kamen vormittags mit wenigen Furten unproblematisch ins nördliche Basecamp.
    Kanji La Togpo (Kanji La Südseite):
    Vor dem Fluss muss man kurz im Bach, der vom Pass kommt quasi durch eine Höhle. Bei Schneeschmelze u.U. sehr problematisch, bei uns auch nachmittags kein Problem. Dafür aber die eigentliche Furt, am Abend völlig undenkbar. Morgens war das Inferno ein bischen gemäßigter, so dass ich mich ins Wasser getraut habe. Fast hüfttief, sehr reißend, in Gegenrichtung wäre die Furt nicht möglich gewesen. Aber man kann diese Furt meiden, indem man ca. 2 km flussaufwärts am Zusammenfluss die beiden Ströme einzeln quert. Dort auch gute Zeltmöglichkeiten auf beiden Seiten. Auf der oro. rechten Talseite führt ein markanter Pfad zu diesem Platz, allerdings muss man am südlich basecamp ein bischen durch die Felsen klettern um diesen Pfad zu erreichen. Leider habe ich mir diese Stelle nicht genau angeschaut.
    Oma Chu zwischen Dibling und Lingshed Sumdo:
    Hier muss man ein paar mal durch den Fluss, der war bei uns klar, aber auch vormittags schon hoch. Wir wollten diese Furten meiden und sind einem Pfad gefolgt, der durch die Felsen an der oro. linken Talseit führt. Sehr exponiert, sehr gefährlich, ein paar Meter auch Klettern. In Gegenrichtung noch schwieriger. Furten wäre wohl besser gewesen.

    2016, Anfang August:
    Kang La - Miyar
    Diese anspruchsvolle Gletschertraverse war unser Anschluss-Trekk und Ausstieg aus Zanskar.
    Leider habe ich beim Start auf unseren Fahrer und „local people“ gehört. Wieder besseres Wissen sind wir auf der oro. linken Seite des Temasa Togpo gelaufen, mussten diesen also furten. Das ist erst im dritten Anlauf gelungen, an einer Stelle, an der sich der Fluss auf fünf Channels verzweigt hatte. Trotzdem eine grenzwertige Furt, mehrere hundert Meter in Eiswasser, hüfttief am Einstieg. Nicht nachmachen, auf der oro. rechten Seite starten!
    Im Miyar Tal hatten Hirten ca. Mitte Juli einige Brücken über Seitenflüsse gelegt. Trotz schlechtem Wetter zwar ein paar Furten (eher lustig als gefährlich, s. Foto) aber keine wirklichen Probleme. Den eigentlichen Miyar-Fluss kann man nirgends furten!
    Auf dem Gletscher am Pass sehr heikle Bedingungen, große Spalten und weicher Schnee, nachts keine Abstrahlung.


    Grüße von Tilmann

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