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  1. Anfänger im Forum

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    Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #1
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer schönen Trekkingtour für meine Sommerferien 2019. Aller Voraussicht nach werde ich alleine unterwegs sein. Ich besitze ein bisschen Bergerfahrung, die sich aber vor allem auf die Alpen und Dolomiten beschränkt und nur wenig Hochtourenerfahrung.

    Wann? Anfang August bis Mitte September

    Wie lange? Ich suche einen Trek der zwei bis drei Wochen (der reine Trek) dauert.

    Wo? Ich würde gerne ein bisschen höher hinaus.
    Daher hatte ich an Nepal gedacht, wobei sich da natürlich die Monsunproblematik stellt. Wobei ich schon auf einigen Seiten gelesen habe, dass der Annapurna-Circuit wohl trotz Monsun zu der Zeit ganz schön sein soll und zum Teil im Monsunschatten liegt. Dazu könnte ich mir vorstellen, dass der bekannte Trek im August eventuell nicht so überlaufen ist. Als Alternativen hatte ich mir auch den Upper Mustang Trek und den Upper Dolpo Trek (wobei hier die Gebühren für die Permit wohl recht übel sind) angesehen.
    Hat jemand andere Vorschläge bzw. Erfahrungen mit Treks in Nepal im genannten Zeitraum gemacht?

    Ich bin aber auch für andere Vorschläge für sehenswerte Treks komplett offen. Ich würde gerne einen zusammenhängenden Trek machen, der wie schon oben gesagt, eventuell einen oder mehrere höhere Pässe parat hat. Ansonsten ist es mir wichtig, dass das Land einigermaßen sicher ist, ich mir also keine großen Sorgen machen muss, ausgeraubt zu werden.
    Dazu würde ich gerne mal wieder aus unserem Kulturkreis rauskommen.

    Bei der Art der Übernachtung bin ich offen. Von Teehaus, Lodge über Homestay zu selbst mitgetragenem Zelt. Wichtig ist mir nur, dass die Kosten nicht komplett explodieren. So teuer wie nötig, so günstig wie möglich.

    Ich würde mich freuen, ein paar Empfehlungen von euch zu bekommen. Sofern meine Angaben nicht ausreichen, würde ich mich auch über Rückfragen freuen.

  2. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #2
    Was schönes in Zentralasien? Kirgistan zb? Terskej-Alatau-Traverse dauert ca zehn Tage. Lässt sich sicherlich verlängern, oder an anderer Stelle ein zweiter Trek starten.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

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  3. Dauerbesucher
    Avatar von Baciu
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #3
    Ladakh/Zanskar von Whiskey Nalla im Tsarap-Tal über Goltunta La - Shade - Lingshed - Fanjila etwa 20 Tage (weiter nach Lamayuru möglich).

  4. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #4
    Ladakh und Zanskar wäre auch mein Vorschlag. Das passt Jahreszeitlich gut, in deinem Fall noch besser als Nepal.
    Die klassischen Routen Lamayuru-Padum und Padum-Darcha würde ich allerdings meiden. Das wäre mir heutzutage zuviel Pistengelatsche.
    Ich bin vor anderthalb Jahren diese Route gegangen.

    Das Upper Dolpo in Nepal ist landschaftlich Weltklasse. Wir waren damals im September dort. Im August würde ich mit viel Bewölkung rechnen und etwas Regen, der sich allerdings stark in Grenzen halten sollte. Also gut machbar.
    Dagegen spricht die extrem hohe Permitgebühr UND Guidepflicht. Mit den richtigen Kontakten vor Ort lässt sich die Guidepflicht auch umgehen. Ich persönlich würde ehrlich gesagt nicht unter drei Wochen ins Upper Dolpo gehen, auch wenn sich sicher auch kürzere Treks finden lassen.
    Annapurna Circuit würde ich nicht machen.

    Falls du nicht so weit fliegen willst (sprich preisgünstigere Anreise) und dir eine Hochgebirgslandschaft mit bewaldeten Tälern zusagt, kommt noch Georgien in Frage.

    Kirgistan ist natürlich auch ein Top-Vorschlag.

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #5
    Danke euch für die tollen Tipps!
    Ich werde mir Ladakh/Zanskar mal genauer anschauen. Das klingt sehr interessant!

    Kirgistan ist auch recht weit oben auf meiner Liste, aber ein Freund von mir ist ab dem kommenden Jahr beruflich in Almaty und da habe ich bisher vor, die Tour in Kirgistan mit einem Abstecher dorthin zu kombinieren. Daher ist Zentralasien eher für nächsten Sommer geplant.

  6. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #6
    Na das wäre dann ja auf jeden Fall einen Grund nach Kirgistan zu reisen.

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  7. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #7
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ladakh und Zanskar wäre auch mein Vorschlag. Das passt Jahreszeitlich gut, in deinem Fall noch besser als Nepal.
    Die klassischen Routen Lamayuru-Padum und Padum-Darcha würde ich allerdings meiden. Das wäre mir heutzutage zuviel Pistengelatsche.
    Ich bin vor anderthalb Jahren diese Route gegangen.
    Hey Berniehh, ich hab mir deine Bilder und Beschreibungen (zugegebenermaßen im Schnelldurchgang) mal angesehen. Schaut wirklich beeindruckend aus! Du warst komplett als Selbstversorger unterwegs, soweit ich das sehen konnte oder? Hattest du dein Essen für die drei Wochen komplett aus Deutschland mitgenommen oder hast du dir unterwegs noch was besorgt?
    Konditionell wirkte deine Tour recht anspruchsvoll und du scheinst ja auch ordentlich Erfahrung mitzubringen. Meine Trekkingerfahrung beschränkt sich auf Skandinavien und Island. Ladakh/Zanskar ist da ja eine ganz andere Hausnummer. Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Cool auch, dass du noch nebenbei einen 6000er-Gipfel mitgenommen hast. Die Bilder machen das schon sehr reizvoll!

  8. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #8
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Hey Berniehh, ich hab mir deine Bilder und Beschreibungen (zugegebenermaßen im Schnelldurchgang) mal angesehen. Schaut wirklich beeindruckend aus! Du warst komplett als Selbstversorger unterwegs, soweit ich das sehen konnte oder? Hattest du dein Essen für die drei Wochen komplett aus Deutschland mitgenommen oder hast du dir unterwegs noch was besorgt?
    Konditionell wirkte deine Tour recht anspruchsvoll und du scheinst ja auch ordentlich Erfahrung mitzubringen. Meine Trekkingerfahrung beschränkt sich auf Skandinavien und Island. Ladakh/Zanskar ist da ja eine ganz andere Hausnummer. Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Cool auch, dass du noch nebenbei einen 6000er-Gipfel mitgenommen hast. Die Bilder machen das schon sehr reizvoll!
    Ja ich war als Selbstversorger unterwegs, habe alles Essen mitgeschleppt und Zelt. Auf meiner Route gab es bis auf ein/zwei Ausnahmen sonst keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Für die erste Hälfte des Treks habe ich mein Essen in Keylong eingekauft. In der Mitte bin ich ausgestiegen für einen Abstecher nach Padum um neues Essen nachzukaufen. Auf der Route selber gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, bis auf zwei/drei Teezelte auf dem Markha Valley Trek (Tag 20&21). Der Markha Valley Trek ist auch als Teehaustrek machbar mit Übernachtungen in homestays oder Mietzelten.

    Jenachdem wie du anreisen würdest (direkter Flug nach Leh oder Überland von Delhi/Manali) wären die besten Provianteinkaufsstädte Manali und Leh.
    Wenn du nur für diesen Tek nach Ladakh kommst, bzw du den gleich nach deiner Ankunft startest, würde es durchaus Sinn machen den Großteil des Proviants schon in Deutschland zu besorgen, vorrausgesetzt du überschreitest dadurch nicht das zulässige Gepäcklimit der Airline.

    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Ist das ohne Guide ohne weiteres machbar?
    Also für das Gebiet existiert keine gesetzliche Guidepflicht, insofern ist es ohne Guide auch machbar. Allerdings gehen die meisten Trekker organisiert, also mit Guide und Packpferden. Individualtrekker ohne Guide sind die absolute Minderheit.
    Die Route ist schon anspruchsvoll, nicht nur konditionell, abschnittsweise auch Routenfindungstechnisch.

    Ob die Route für dich ohne Guide ratsam wäre kann ich nicht beurteilen. Aber es sagt ja auch keiner daß du haargenau die gleiche Route gehen sollst, es gibt so viele Trekkingmöglichkeiten in Ladakh.
    Bedenke auch daß du genügend Zeit für die Akklimatisation einplanen solltest.
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 10:45 Uhr)

  9. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #9
    Bernies solo-Überquerung des Kang La / Miyyar Gletschers war am Rand des Harakiris. Das hier als Empfehlung einfach mal so einzustreuen, ist in hohem Maße verantwortungslos. Ich weiss wovon ich rede, bin die Route selbst gegangen und habe ihm im Vorfeld Fotos zu Verfügung gestellt.
    Man kann in Ladakh gut selbstständig unterwegs sein. Es gibt dazu auch brauchbare Literatur, z.b. von Radek Kucharski, Cicerone-Verlag. Ist natürlich nicht alles richtig und aktuell, aber das wären dann Detail-Fragen.
    Grüße von Tilmann

  10. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #10
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Bernies solo-Überquerung des Kang La / Miyyar Gletschers war am Rand des Harakiris. Das hier als Empfehlung einfach mal so einzustreuen, ist in hohem Maße verantwortungslos. Ich weiss wovon ich rede, bin die Route selbst gegangen und habe ihm im Vorfeld Fotos zu Verfügung gestellt.
    Wir sprechen hier nicht von meiner Kang La / Miyyar Querung sondern von dieser Route.
    Ausserdem habe ich hier keine Empfehlung ausgesprochen sondern nur gezeigt welche Route ich gegangen bin und Fragen beantwortet
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 14:12 Uhr)

  11. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #11
    Oh, da habe ich einen Fehler gemacht. Da hier alle Routen in einem Faden waren...
    Entschuldige bitte.
    Grüße von Tilmann

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #12
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ja ich war als Selbstversorger unterwegs, habe alles Essen mitgeschleppt und Zelt. Auf meiner Route gab es bis auf ein/zwei Ausnahmen sonst keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Für die erste Hälfte des Treks habe ich mein Essen in Keylong eingekauft. In der Mitte bin ich ausgestiegen für einen Abstecher nach Padum um neues Essen nachzukaufen. Auf der Route selber gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, bis auf zwei/drei Teezelte auf dem Markha Valley Trek (Tag 20&21). Der Markha Valley Trek ist auch als Teehaustrek machbar mit Übernachtungen in homestays oder Mietzelten.

    Jenachdem wie du anreisen würdest (direkter Flug nach Leh oder Überland von Delhi/Manali) wären die besten Provianteinkaufsstädte Manali und Leh.
    Wenn du nur für diesen Tek nach Ladakh kommst, bzw du den gleich nach deiner Ankunft startest, würde es durchaus Sinn machen den Großteil des Proviants schon in Deutschland zu besorgen, vorrausgesetzt du überschreitest dadurch nicht das zulässige Gepäcklimit der Airline.
    [...]

    Ob die Route für dich ohne Guide ratsam wäre kann ich nicht beurteilen. Aber es sagt ja auch keiner daß du haargenau die gleiche Route gehen sollst, es gibt so viele Trekkingmöglichkeiten in Ladakh.
    Bedenke auch daß du genügend Zeit für die Akklimatisation einplanen solltest.
    So war meine Frage auch nicht gemeint. Ich denke, ich werde auch eher eine etwas öfter begangene Tour gehen, vor allem aufgrund des Sicherheitsaspekts. Es ist mental doch ein bisschen einfacher, wenn man weiß, dass im Ernstfall Hilfe nicht zu weit weg ist. Ich würde allerdings alleine schon deswegen gerne als Selbstversorger und ohne Guide gehen, weil ich die Flexibilität und auch die Möglichkeit, ohne unnötigen Smalltalk auszukommen, zu schätzen weiß.

    Ich denke auch, dass ich mein Essen eher aus Deutschland mitbringen würde. Allerdings ist das meiner Meinung nach nur für bis zu maximal 14 Tagen möglich. Hast du dann bezüglich Essen "Rohmaterial" gekauft und entsprechend viel Brennstoff dabei gehabt oder gibt es die Möglichkeit, irgendwo zwischendrin Travellunch oder ähnliches zu kaufen?
    Meine zweite Frage in dem Zusammenhang: hast du einen Tipp, wo ich Kocherbenzin kaufen kann?

    Als berg- und höhenaffiner Mensch hat mir dein Aufstieg auf den 6000er ziemlich gut gefallen. Auf den Bildern (was leider ja nur zum Teil sichtbar war) sah das auch technisch nicht so anspruchsvoll aus. Steigeisen sollte man aber sicherlich dabei haben, vermute ich. Hattest du auch einen Pickel dabei? Der wäre nämlich dann gepäckmäßig spätestens ein K.O.-Kriterium für mich.

  13. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #13
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass ich mein Essen eher aus Deutschland mitbringen würde. Allerdings ist das meiner Meinung nach nur für bis zu maximal 14 Tagen möglich. Hast du dann bezüglich Essen "Rohmaterial" gekauft und entsprechend viel Brennstoff dabei gehabt oder gibt es die Möglichkeit, irgendwo zwischendrin Travellunch oder ähnliches zu kaufen?
    Das Essen aus D mitzubringen halte ich für keine schlechte Idee. So verlierst du vor Ort keine Zeit mit Einkaufen.

    In Leh, Manali, Keylong, Padum usw.....findest du aber alle wichtigen Grundnahrungsmittel, folgendes auch mit sehr geringer Kochzeit wie beispielsweise:
    -Knorr Tütensuppen in verschiedenen Sorten (einmal aufkochen und fertig).
    -Maggi-Instant Nudeln (in zwei Minuten fertig).
    -normale Pasta, Spaghetti, Maccaroni usw: in kaltem Wasser eine Stunde oder länger einweichen, aufkochen und ggf paar Minuten kochen lassen, fertig.
    Linsen: halbe Stunde oder länger in kaltem Wasser einweichen, aufkochen und ggf paar Minuten kochen lassen, fertig. Das funktioniert aber nur bei den orange-hellbraun farbenen Linsen. Bei den anderen Linsensorten und Reis funktioniert das Einweichen nicht, die musst du deutlich länger kochen.

    Ansonsten ist folgendes überall erhältich:
    -Schokolade in verschiedenen Sorten.
    -Nüsse, Rosinen
    -Butter
    -Milchpulver (allerdings meist nur gesüsstes Milchpulver).
    -Haferflocken
    -diverse weitere Grundnahrungsmittel
    -Thunfischkonserven
    -große Auswahl an Gewürzen

    Nicht gefunden habe ich folgendes:
    -Instant Kartoffepüree
    -Travellunch
    -Salami
    -normales ungesüßtes Vollmilchpulver nur in Ausnahmefällen mal.

    Gaskartuschen findest du nur in den Haupttouristenorten wie z.B. Leh.
    Aus diesem Grund hatte ich einen Benzinkocher mit.
    Wenn du aber nur einen Trek machst und sowieso nach Leh kommst, kannst du auch mit nem Gaskocher losziehen.

    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Meine zweite Frage in dem Zusammenhang: hast du einen Tipp, wo ich Kocherbenzin kaufen kann
    Kocherbenzin (also Reinbenzin) gibt es in Indien nicht, habe ich jedenfalls nirgends gefunden!
    Ich bin zur Tanke gegangen und normales Autobenzin genommen. Das findest du überall, selbst in den kleinsten Orten.


    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Als berg- und höhenaffiner Mensch hat mir dein Aufstieg auf den 6000er ziemlich gut gefallen. Auf den Bildern (was leider ja nur zum Teil sichtbar war) sah das auch technisch nicht so anspruchsvoll aus. Steigeisen sollte man aber sicherlich dabei haben, vermute ich. Hattest du auch einen Pickel dabei? Der wäre nämlich dann gepäckmäßig spätestens ein K.O.-Kriterium für mich.
    Der Stok Kangri ist nicht so anspruchsvoll. Er gilt als leichtester 6000er Indiens. Das größte Problem an diesem Berg, warum die meisten auch scheitern, ist die Höhe. Daher ist eine ausreichende Akklimatisationszeit sehr wichtig.

    Der Stok Kangri ist ein sehr beliebter Berg, in der Hochsaison steigen da jeden Tag ganze Völkerwanderungen hoch. Ausserdem ist der Berg permitpflichtig (für Ausländer 50 US Dollar).

    Ich hatte Steigeisen und Pickel mit. Die meisten organisierten Gruppen sind mit Steigeisen, Pickel UND in Seilschaft gegangen. Habe nur einen indischen Solobesteiger getroffen, der auch Steigeisen UND Pickel dabeihatte.
    Es war Spätsaison, paar Tage bevor das Basislager dichtgemacht hat. Auf den letzten 500 Höhenmetern war der Hang größtenteils mit einer hartgefrorenen Neuschneedecke bedeckt. Man musste sehr vorsichtig sein!!!
    Wie die Bedingungen im Hochsommer sind, weiss ich nicht.

    PS: Steigeisen und Pickel kann man glaube ich auch in Leh mieten.
    Geändert von berniehh (07.04.2019 um 15:42 Uhr)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #14
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Man kann in Ladakh gut selbstständig unterwegs sein. Es gibt dazu auch brauchbare Literatur, z.b. von Radek Kucharski, Cicerone-Verlag. Ist natürlich nicht alles richtig und aktuell, aber das wären dann Detail-Fragen.
    Danke dir! Hab mir das Buch mal bestellt. Leider von 2015, aber ein Großteil der Infos wird sicher noch aktuell sein.

    @berniehh
    Danke schonmal für die ganzen Infos. Ist ja noch ein bisschen hin, aber ich denke, sollte ich die Tour machen, werde ich mal zwei Wochen anpeilen, wofür ich das Essen aus Deutschland mitbringen kann.

    Bezüglich Stok Kangri werde ich mich nochmal ein bisschen informieren müssen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass ich statt Steigeisen und Pickel mitzuführen, vor Ort eine geführte Tour mache (von denen es sicher genügende gibt) und mir besagte Ausrüstung vom Veranstalter zu leihen.

  15. Erfahren

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #15
    Zitat Zitat von noioso Beitrag anzeigen
    Danke dir! Hab mir das Buch mal bestellt. Leider von 2015, aber ein Großteil der Infos wird sicher noch aktuell sein.
    Wenn noch Fragen auftauchen, kein Problem. War 2014 u 2016 auch jeweils im Juli/Aug dort. Wenn du Lust auf Fotos hast: https://www.foto-tilmann-graner.de/fotos/laender/indien/

    Grüße von Tilmann

  16. Gerne im Forum

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    AW: Wo zwei bis drei Wochen trekken in den Sommerferien?

    #16
    In Leh kann man auch ohne geführte Tour problemlos Pickel und Steigeisen leihen sowie Gas und Karten kaufen. Pickel sind i.O., aber schwer, Steigeisen sahen nicht gut aus, die würde ich selbst mitnehmen.

    Der Cicerone Guide hat bei der Alchi Runde ganz gut gepasst, allerdings stimmt die Aussage, dass man kein Problem mit dem Überqueren von fließenden Gewässern hat, zumindest am Anfang der Saison nicht.

    Wenn du von Stok aufsteigst wirst du das Permit wohl oder übel wohl bezahlen müssen. Das konnte man 2017 aber auch problemlos im 'Basislager'.

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