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  1. [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #1
    Mitreisende: toppturzelter


    Nach ein paar Tagen im kleinen Skigebiet von Storlien mit einem Freund, und ein paar Tagen Toppturkurs auf und rund um Sylarna, ging es Montag morgen los in Storulvån. Die “Hauskleidung” war im Auto verstaut, Zelt und Schlafsack in der Pulka verpackt, Essen und Kocher sortiert. Ein letztes Fruehstueck sollte in Storulvån gegessen werden.

    Der Plan:
    Montag, 11/3: Transporttour von Storulvån nach Sylarna (16 km)
    Dienstag, 12/3: Topptur bei Sylarna, je nach Wetter und Schneeverhältnissen
    Mittwoch, 13/3: Transporttour von Sylarna nach Gåsån/Bunnerfjällen (15-20 km)
    Donnerstag, 14/3: Topptur im Bunnerfjällen, je nach Wetter und Schneeverhältnissen
    Freitag, 15/3: Transporttag nach Storulvån (10-15 km)

    Die Tour:
    Montag, erste Planänderung: statt los zu ziehen trifft man zwei Bekannte aus den Tagen in Sylarna und begibt sich auf eine kleine Tour den Hausberg Getryggen hoch. Wunderbarer Sonnenschein doch windige Bedingungen machten zwar die morgens geplante Route ueber den Tväråklumpen unmöglich, doch auf der Hauspiste gab es noch einige zauberhafte Abfahrten durch fast knietiefen Schnee. Anschliessend noch eine Runde durch den Wald, und Abends wieder Sauna, Gemeinschaftskueche und Zelt hinterm Haus.

    ####################

    Dienstag sollte es dann aber wirklich losgehen. Die Wettervorhersage: sonnig und windig. Morgens 5-10 m/s, zum Abend stärker werdend bis 25 m/s, aus suedlicher Richtung wehend. Aber dann sollte ich ja schon lange in Sylarna sein und mein Zelt aufgebaut haben. Mit leichter Verspätung (nochmal ordentlich fruehstuecken, Kram im Auto verstauen, umsortieren…) geht es um 12 Uhr endlich los. Die bereits zurueckkehrenden Tagestourer reden von “windig”, aber derlei Kommentare ist man gewohnt. Auf geht’s also, auf der markierten Strecke von Storulvån, dem Wind entgegen, Richtung Sylarna.



    Die Sonne scheint, der Wind weht gemuetlich, doch frischt bald auf und blast einem ohne Pause frischen Schnee ins Gesicht. Vor allem auf die linke Hälfte, sodass sich auf Bart und linkem Auge eine kleine Eisschicht bildet. Hat auch Vorteile: darunter ist’s schön warm.



    Nach etwa drei Stunden erreiche ich Spåime, die Windschutzhuette auf halbem Wege zwischen Storulvån und Sylarna. Ich trinke etwas Tee, esse einen Snack und mache mich zur Weiterfahrt bereit, als es an der Tuere klopft und zwei Herren der Bergrettung, auf Schneescootern unterwegs, anklopfen um zu fragen, ob alles ok ist. Alles ok, ich geh weiter nach Sylarna, und wenn ich nicht bis oben komme bleib ich bei Gamla Sylen (einer weiteren Windschutzhuette). Aber das Wetter ist immernoch rosig, nur mittlerweile etwas windig.



    Auf dem weiteren Weg nach Sylarna wird der Wind ehrlich gesagt anstrengend (bei knapp 20 m/s soll man wohl nicht mehr draussen sein und wird das gehen gegen den Wind schwer, aber auf Ski steht man doch ganz gut). Zwei mal kippe ich um – nicht schlimm – da ich das Gleichgewicht etwas verliere. Nicht umgeblasen, sondern in Momenten, in denen der Wind kurz nachliess und ich sozusagen gegen den Wind gefallen bin… Die Sicht wird schlechter..



    und schlechter..



    aber solang alle 20 Meter ein Wegkreuz steht, ist alles ok.

    Ein paar Stunden später komme ich an eine Ecke mit einem Schild, Sylarna 3 km, Gamla Sylen 1 km. Von hier an geht es – zunächst leicht, später mehr – bergauf. Langsam wirds richtig anstrengend, mit Pulka und Ski (toppturski, keine Langlaufski, wohl bemerkt..) gegen den Wind die Steigung hoch zu gehen. Oft muss ich die Pulka ueber Steine ziehen oder ueber Treibschneehuegel. Schlauerweise hatte ich mir seit der Mittagspause jedoch die Skibrille aufgezogen, sodass zumindest meine Augen Eisfrei blieben. Auf meinem Gesicht bildeten sich weiter Eisschichten.

    Mitten im Schneesturm klingelte mein Handy, doch ich konnte (a) kein Wort verstehen und hatte (b) keine Ahnung, wer da angerufen hatte.

    Irgendwann erblicke ich kurz, was ich fuer eine Windschutzhuette halte, doch im nächsten Moment ist alles wieder im Schneesturm verschwunden. Mit Muehe erreiche ich schliesslich Gamla Sylen (dabei war ich nicht muede, nur machte der Wind ein Fortkommen immer schwieriger). Die Wegmarkierungen waren auch immer wieder nicht zu sehen und ich ueberlegte, die Nacht in der Schutzhuette zu blieben.

    Einmal drinnen war mein Entschluss gefasst: ich bleibe. Und ich werde nicht versuchen, das Zelt aufzubauen. Leicht Wettergegerbt sass ich mich auf die Pritsche und wartete, bis sich der Eisblock vor meinem Fleece vom darunter liegenden Bart lösen liess…



    Der Rest des Abends bestand aus Feuer Machen (Notholz war vorhanden), Versuchen die Tuere zu zu machen (musste man gegen den Wind ziehen), Schnee zu sammeln (ohne den Topf zu verlieren, oder sich selbst) und zu schmelzen, und um die Ecke gehen zum pinkeln. Das Plumpsklo, welches etwa 5 meter von der Huette entfernt steht, war im Schneesturm trotz Stirnlampe nicht zu sehen. Auf gut Glueck wollte ich die Huette dann auch nicht weiter verlassen, also alle grösseren Geschäfte mussten eben warten.

    ####################

    Am nächsten Morgen, Mittwoch, war das Wetter schon einiges besser, und auch das Klo war endlich zu sehen.



    Nach einem Fruehstueck kamen bald zwei Langläufer vorbei, die auf dem Weg von Sylarna nach Storulvån waren. Aus einer kurzen Unterhaltung wurde klar, dass irgendwer bescheid wusste, dass ich dort draussen unterwegs war, jedoch nicht in Sylarna aufgetaucht bin. Ich mach mich also mal auf den Weg.



    Der Wind war mittlerweile wieder “normal” und das Vorangehen einiges einfacher. So kam ich bald nach Sylarna, ruhte mich aus, kuemmerte mich um das Laden diverser Geräte, versuchte den Anrufer zu identifizieren – erfolglos. Suchaktionen gab es keine, doch die zwei Herren von der Bergrettung mussten irgendwo Bescheid gegeben haben, dass ich noch unterwegs bin. So “wussten” manche von meinem Verbleib und alle waren froh (ein paar Tage später stellte sich heraus, der Anrufer war nur mein ehemaliger Stromanbieter, der mich zurueck gewinnnen wollte…).

    Im Laufe des Tages erfuhr ich, dass die vorhergesagte Windgeschwindigkeit von 25 m/s (etwa 90 km/h) leicht uebertroffen wurde: die maximale Windgeschwindigkeit am Abend betrug, auf Sylarna, 43 m/s (rund 150 km/h). Ausserdem erfuhr ich von einer zweiten Person die draussen war, und etwas suedlich von Sylarna ihr Zelt aufgebaut hatte. Als um 10 Uhr Abends drei Zeltstangen brachen (irgend ein Hilleberg, nach eigenen Angaben gut verankert und eingegraben samt Schutzwall) begab sich die Person mit Hilfe ihres GPS Geräts zur Fjällstation.

    Am Nachmittag wollte ich mich auf den Weg nach Gåsån machen, doch eine Familienangelegenheit verzögerte meine Abreise, und weit wäre ich eh nicht gekommen. So begab ich mich auf eine kurze Tour auf den Herrklumpen, doch da aller Schnee weggeblasen war, war nur Eis ueber. Da hatte ich dann auch keine Lust drauf, kehrte um, kratzte zurueck zur Huette, baute mein Zelt auf, genoss die Sauna, eine Dusche und ein Abendessen.



    ####################

    Donnerstag morgen machte ich mich schliesslich auf den Weg. Zelt abgebaut, Pulka gepackt, Schlitten festgeschnallt ging es los. Zunächst hinunter zu “meiner” Huette (Gamla Sylen), die unschuldig in der Sonne lag.



    Dann gen Osten, abseits von den Hauptwegen, Richtung Gåsån.










    Ein Wirrwarr von Tierspuren bereichterte meinen Weg und fuellte meinen Kopf mit diversen mehr und weniger lustigen Tiergeschichten.



    Der (Winter-)weg fuehrte ueber die Endalshöjden, 160 meter hinauf und ein paar mehr wieder hinab. Lang genug, um statt die Bremse unter die Pulka zu legen eine kleine Abfahrt einzulegen. Also Felle von den Ski, Zugseile umsortieren und ab gehts.



    Hat wer gesagt, eine Pulka muss man ziehen?
    OT: Das ganze liess sich ein bisschen Steuern – linkskurven besser als rechtskurven. Doch es war nicht zu vermeiden, dass die Pulka sich gelegentlich ueberschlug. Im grossen und ganzen ging e saber sehr gut und hat Spass gemacht. Ob ich Zeit gespart habe? Keine Ahnung. Gefilmt hab ich nu rein kurzes Stueck, mir fehlten ein paar Hände…

    Bald kam die Gåsån Windschutzhuette in Sichtweite, und obwohl ich eigentlich querfeldein vorher links (und somit nördlich) abbiegen wollte, folgte ich dem Weg ueber die kleine Huette. Mein Ziel fuer den Tag war ein Stueck nördlich, kurz vor Tjallinge, am Fusse des Bunnerstöten.



    Gezeltet wurde etwas frueher als geplant zwischen Gåsån und Tjallinge. Im Wald, bei gutem Wetter und sternenklarer Nacht (zumindest fuer eine Weile). Kocher anschmeissen zum Schnee schmelzen (und Finger wärmen).



    und ab in die Koje.

    ####################

    Die geplante Tour auf den Bunnerstöten wurde am nächsten Freitag abgesagt, zu weit fuer heute. Stattdessen ging es gemuetlich nach Storulvån, oft im Sonnenschein, auf ein relative frequentierten Weg (auch wenn ich jetzt nicht mehr als 4 Leuten begegnet bin..), am Handölan entlang...



    durch leichtes Waldgebiet.



    Angekommen in Storulvån wurde noch einmal das Zelt aufgebaut, die Sauna in Gebrauch genommen (heute mal voller Leute in Badehosen, ich weiss echt nicht, was hier los war…) und gut gegessen (eine Packung Kekse, eine Tafel Schokolade, …).

  2. Erfahren
    Avatar von vobo
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #2
    Danke für den schönen Bericht. Ich werde immer wieder darin bestätigt, einen Riesenrespekt vor solchen Wintertouren zu haben, insbesondere wenn wie hier die Strecke im Sommer ja völlig banal ist.

  3. Erfahren
    Avatar von Skigaenger
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #3
    Klasse Bericht! Waren in dem Gebiet letztes Jahr aber mit Langlaufskiern unterwegs.

    Eigentlich sind wir aber Skitourengeher (also Alpin, sprich Toppturen ), wir konnten uns aber nicht vorstellen mit unseren Topptur-Skiern und -Stiefeln lange in der Ebene rumzuschieben... wie gings dir denn dabei und wie ist dein Setup?

  4. AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #4
    Zitat Zitat von vobo Beitrag anzeigen
    Danke für den schönen Bericht. Ich werde immer wieder darin bestätigt, einen Riesenrespekt vor solchen Wintertouren zu haben, insbesondere wenn wie hier die Strecke im Sommer ja völlig banal ist.
    Danke vobo. Eigentlich ist die Strecke auch im Winter völlig banal. Das Zelten ist da vielleicht was anderes, und natuerlich die Wettereinfluesse.

    Zitat Zitat von Skigaenger Beitrag anzeigen
    Klasse Bericht! Waren in dem Gebiet letztes Jahr aber mit Langlaufskiern unterwegs.

    Eigentlich sind wir aber Skitourengeher (also Alpin, sprich Toppturen ), wir konnten uns aber nicht vorstellen mit unseren Topptur-Skiern und -Stiefeln lange in der Ebene rumzuschieben... wie gings dir denn dabei und wie ist dein Setup?
    Danke. Mir gehts mit der topptur-Ausruestung dabei ganz gut, wuensche mir aber schon ein paar bequemere Schuhe dafuer (etwa weiche Schuhe mit tech-binding). An Schuhen hab ich die Dynafit Ft1, sind an sich schon bequem. Beim gehen hab ich immer die Felle drunter, aber das mach ich auch, wenn ich mit Langlaufski durch den heimischen Wald spaziere. Mit Schlitten sowieso (auf Loipen ist es was anderes, aber auf Loipen bin ich eigentlich nie unterwegs).

    Die "schwere" Ausruestung hat auch Vorteile. Anstiege kann ich einfach gerade hoch laufen, und beim runterfahren ist es relativ egal, was der Schlitten macht, da das System unter meinen Fuessen stabil ist. Ich hab auch nicht den Eindruck, dass ich viel langsamer bin als die meisten auf Langlauf ski, die nicht sportlich unterwegs sind.

    Die Alternative, ueber die ich auch hin und wieder nachdenke, ist, die topptur ausruestung auf den Schlitten zu packen. Vielleicht, wenn ich mal Touren mit längeren Anmärschen mache, aber bei solchen Abständen geht's (fuer mich). Wie gesagt, am liebsten wären mir ein zweites paar Schuhe, typ Langlaufschuh mit tech-binding (vorne wuerde ja reichen). Hab ich aber noch nicht gesehen, und beim Anblick meiner Ausruestung scheint mir selber machen auch (noch) nicht möglich.

  5. Erfahren
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #5
    Zitat Zitat von toppturzelter Beitrag anzeigen
    Die Alternative, ueber die ich auch hin und wieder nachdenke, ist, die topptur ausruestung auf den Schlitten zu packen. Vielleicht, wenn ich mal Touren mit längeren Anmärschen mache, aber bei solchen Abständen geht's (fuer mich). Wie gesagt, am liebsten wären mir ein zweites paar Schuhe, typ Langlaufschuh mit tech-binding (vorne wuerde ja reichen). Hab ich aber noch nicht gesehen, und beim Anblick meiner Ausruestung scheint mir selber machen auch (noch) nicht möglich.
    Daran hatte ich auch schon gedacht, aber dann müsste ich mir neue Langlaufski etc kaufen - da kann ich mir auch neue topptur-Schuhe kaufen ... und es gibt ja mittlerweile schon sehr viel klein, leicht und weich auf dem Markt. Vielleicht würde ich dann aber meine normalen topptur-Schuhe (Scarpa Maestrale) in die Pulka schmeißen...

    Danke auch für das Video, gibt gleich neue Anregungen wie man eine mit Seil gezogene Pulka den Hang runterkriegt !

  6. AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #6
    Zitat Zitat von Skigaenger Beitrag anzeigen
    Daran hatte ich auch schon gedacht, aber dann müsste ich mir neue Langlaufski etc kaufen - da kann ich mir auch neue topptur-Schuhe kaufen ... und es gibt ja mittlerweile schon sehr viel klein, leicht und weich auf dem Markt. Vielleicht würde ich dann aber meine normalen topptur-Schuhe (Scarpa Maestrale) in die Pulka schmeißen...
    So weich und gemuetlich wie Langlaufschuhe? Irgendwelche Vorschläge wären willkommen.

    Danke auch für das Video, gibt gleich neue Anregungen wie man eine mit Seil gezogene Pulka den Hang runterkriegt !
    Es war mir ein Vergnuegen Lohnt aber nur, wenn die Abfahrt lang und steil genug ist. Bei kurzen Abfahrten fahr ich einfach auf den Fellen und schau, dass die Pulka rechts oder links an mir vorbeizieht (oder einfach hinten bleibt, mit kleiner Bremsschnur).

  7. Erfahren
    Avatar von Skigaenger
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #7
    Zitat Zitat von toppturzelter Beitrag anzeigen
    So weich und gemuetlich wie Langlaufschuhe? Irgendwelche Vorschläge wären willkommen.
    Nee, das nicht - vor allem leicht und beweglich gibts. Und sauteuer

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #8
    Zitat Zitat von toppturzelter Beitrag anzeigen
    ...typ Langlaufschuh mit tech-binding (vorne wuerde ja reichen). Hab ich aber noch nicht gesehen...
    Es gib ja inzwischen verschiedene Telemark Tec Schuhe z.B Crispi Evo NTN

    Die haben auch einen Tec Einsatz hinten und man kann dann mit einer Meidjo 2.1 (Telemark)Bindung mit einem zusätzlichen „Tec Alpin Heel“ auch alpin abfahren.
    Eine gängige Tec AlpinBindung passt wohl auch.
    Dritte Möglichkeit ist eine „TTS Telemark Tech System“ Bindung.
    Gruß
    Joachim
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  9. Erfahren
    Avatar von Skigaenger
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #9
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Es gib ja inzwischen verschiedene Telemark Tec Schuhe z.B Crispi Evo NTN

    Die haben auch einen Tec Einsatz hinten und man kann dann mit einer Meidjo 2.1 (Telemark)Bindung mit einem zusätzlichen „Tec Alpin Heel“ auch alpin abfahren.
    Eine gängige Tec AlpinBindung passt wohl auch.
    Dritte Möglichkeit ist eine „TTS Telemark Tech System“ Bindung.
    Gruß
    Joachim
    Und man muss dann nicht Telemark fahren? Aber bräuchte eine andere Bindung wenn ich dich richtig verstehe, oder?

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #10
    Zitat Zitat von Skigaenger Beitrag anzeigen
    Und man muss dann nicht Telemark fahren? Aber bräuchte eine andere Bindung wenn ich dich richtig verstehe, oder?
    Topptourzelter fragte nach einen „Langlaufschuh“ mit Tech Inserts...
    Das genannte ist das was es derzeit gibt.
    Ich selbst habe den Scott Vodoo NTN, der hat auch Inserts, aber nur vorne.

    Der Crispi Evo Telemarkstiefel müsste in eine Tech Tourenbindung passen.

    Ich habe dafür aber derzeit keinen Bedarf, und kenne keinen der das macht!

    Interessant ist es!!!
    Geändert von Pielinen (28.03.2019 um 21:41 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  11. AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #11
    Danke Pielinen fuer eine Uebersicht der aktuellen Lage. Soweit ich sehen kann handelt es sich aber bei allen noch um Hartschalenschuhe (wenn auch mit weitem forward-flex). Ich dachte eher an weiche Stoff-Langlaufschuhe mit tech inserts (vorne). Fuer Abfahrten natuerlich völlig ungeeignet - aber fuer Anmärsche im flachen Gelände - vielleicht - eine Alternative.

    Ob es wirklich funktionieren wuerde ist auch noch eine Frage, zumal es da auch nichts auf dem Markt zu geben scheint. Aber mit ein paar alten oder einfachen/billigen Langlaufschuhen (die gibt's hier jedes Jahr nachgeschmissen) und ein paar (gebrauchten/guenstigen/chinesischen?) tech-inserts könnte man es testen.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [SE] Kurze Wintertour im Jämtland, März 2019

    #12
    Zitat Zitat von toppturzelter Beitrag anzeigen
    ... Aber mit ein paar alten oder einfachen/billigen Langlaufschuhen (die gibt's hier jedes Jahr nachgeschmissen) und ein paar (gebrauchten/guenstigen/chinesischen?) tech-inserts könnte man es testen.
    Klingt sehr interessant!

    Ich hatte schon verstanden, daß du „Langlaufschuhe“ meintest.
    Telemarkhartschalenschuhe habe zumindest aber den Flex, leichte Backcountry Hartschalenschuhe à la Scarpa T4 gibt es (noch) nicht in NTN und Tech Inserts. Der Trend wird da aber noch hinführen.

    https://absolutetelemark.com/8-reaso...eidjo-binding/
    Geändert von Pielinen (03.04.2019 um 13:15 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

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