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  1. Fuchs
    Avatar von dingsbums
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #61
    Zwei Fragen vorweg: Wanderst du nicht den Padjelantaleden, auf dem man mittlerweile an fast jeder Hütte was kaufen kann? Und hast du nicht von letztem Jahr schon ein ganz gutes Gefühl, was du wirklich brauchst?
    Ansonsten könnte ich mit deiner Menge an Essen gut 2-3 Wochen wandern (habe ähnliches Eigengewicht), würde dabei zwar abnehmen, mich aber gut fühlen. So in der Art passiert es jedes Jahr. :-) Mir allerdings würde bei deiner Zusammenstellung tagsüber herzhaftes fehlen (denke auch an die Diskussion über Salz hier, unter anderem weil in dem Wasser ja nix ist), z.B. getrocknete Salami.
    Ich tendiere abends auch zu frieren, was sich aber legt, sobald die warme Mahlzeit eingenommen wurde.

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #62
    Zitat Zitat von dingsbums Beitrag anzeigen
    Zwei Fragen vorweg: Wanderst du nicht den Padjelantaleden, auf dem man mittlerweile an fast jeder Hütte was kaufen kann? Und hast du nicht von letztem Jahr schon ein ganz gutes Gefühl, was du wirklich brauchst?
    Ansonsten könnte ich mit deiner Menge an Essen gut 2-3 Wochen wandern (habe ähnliches Eigengewicht), würde dabei zwar abnehmen, mich aber gut fühlen. So in der Art passiert es jedes Jahr. :-) Mir allerdings würde bei deiner Zusammenstellung tagsüber herzhaftes fehlen (denke auch an die Diskussion über Salz hier, unter anderem weil in dem Wasser ja nix ist), z.B. getrocknete Salami.
    Ich tendiere abends auch zu frieren, was sich aber legt, sobald die warme Mahlzeit eingenommen wurde.
    Padjelantaleden ja und nein bin mir selbst nicht sicher und es ist abhängig von meinem wirklichem befinden wenn ich dort bin. Aber da mag ich nicht so viel verraten, weil es dann doof aus sieht wenn es nicht klappt. Meine Tour ist dies Jahr extrem flexibel, reicht vom Hubschrauber nutzen bis ohne Hubschrauber, von 120km bis 220km mit verschiedenen ausstiegsmöglichkeiten. Je nach dem wie was läuft. Und vom Wetter her kann es sogar passieren das ich plötzlich in Abisko raus komme wenn die Gegend anfang Juli nicht begehbar ist.

    Trockenfleisch habe ich vll auch dabei (ein Guter Hinweis). Auf jeden Fall auch ein Basenpulver und CA/Mg Braustabletten (schon positiv gestestet letztes Jahr), das ganze für den Mineralienhaushalt.
    Geändert von Pfiffie (15.04.2019 um 12:55 Uhr)
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  3. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #63
    Ich kenne das Grundproblem - man plant eine "große Sache" und verkopft sich davor völlig mit übertriebener Planung.

    Mein Vorschlag:
    1. Punkt: Gesundheit. Du hast da zwei Schwachstellen, die du kennst.
    --> darauf achten das du nicht in Unterzucker kommst und trotzdem möglichst wenig Gewicht mitschleppst.
    2. Punkt: der Körper kann eine Zeit mit geringerer Nahrungsaufnahme sehr gut verkraften, wenn man nicht gerade schon vorher am unteren Gewichtslimit ist und wenn es nicht an die Substanz geht.
    --> Nutze die Chance für die Zeit danach! DAS ist die eigentliche Herausforderung!
    3. Punkt: nimm genug Warmes mit, du wirst deutlich mehr frieren!
    4. Punkt: du wirst vermutlich länger schlafen.

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #64
    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Trockenfleisch habe ich vll auch dabei (ein Guter Hinweis). Auf jeden Fall auch ein Basenpulver und CA/Mg Braustabletten (schon positiv gestestet letztes Jahr), das ganze für den Mineralienhaushalt.
    Gesalzene Erdnüsse sind auch immer eine Überlegung wert. Ich habe die immer ganz gerne dabei, wenn's mir tagsüber den "Saft raus haut", und die Salzmenge kann ich schön kontinuierlich aus der Hosentasche "dazu dosieren". Die Brausetabletten wirken mir zu sehr abführend wenn ich nichts dazu esse, und von den Nüssen braucht es nur ein paar um das Salzgleichgewicht wieder auszubalancieren.

    Waldhexe's Hinweis auf die Eiweißversorgung war auch sehr gut. Andauernde Anstrengung + hohes Rucksackgewicht => dein Körper wird ziemlich massiv Muskeln umbauen. Wenn du in die Ernährung auf Tour Hülsenfrüchte und Hartkäse mit einbauen kannst, dann ist das mit Sicherheit keine schlechte Idee und kann den Wohlfühlfaktor enorm steigern, und die Hülsenfrüchte bringen auch noch Ballaststoffe mit.

  5. Dauerbesucher
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #65
    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Grundproblem - man plant eine "große Sache" und verkopft sich davor völlig mit übertriebener Planung.

    Mein Vorschlag:
    1. Punkt: Gesundheit. Du hast da zwei Schwachstellen, die du kennst.
    --> darauf achten das du nicht in Unterzucker kommst und trotzdem möglichst wenig Gewicht mitschleppst.
    2. Punkt: der Körper kann eine Zeit mit geringerer Nahrungsaufnahme sehr gut verkraften, wenn man nicht gerade schon vorher am unteren Gewichtslimit ist und wenn es nicht an die Substanz geht.
    --> Nutze die Chance für die Zeit danach! DAS ist die eigentliche Herausforderung!
    3. Punkt: nimm genug Warmes mit, du wirst deutlich mehr frieren!
    4. Punkt: du wirst vermutlich länger schlafen.
    Das mehr frieren steht mit ganz oben auf der Liste. Auch wenn es über Nacht über 20°C sein kann gibt es auch Tage wo es kalt werden kann den Tabellen nach. Wahrscheinlich nehm ich die Downjacke noch mit. Dann sollte aber der kleine Schlafsack reich mit Wohlfühltemperatur +5°C. Das hab ich aber noch nciht zuende gedacht.

    Unterzucker ist quasi nicht möglich bei mir, nur einen gestörten Zuckerspiegel der stark schwankt und wohl dadurch das schwitzen sehr stark ausfällt. Durch die Balaststoffe bleibt das recht stabil nach meiner bisherigen Erfahrung. Es geht ja auch nur um die 8 Tage, danach kann ich meist ganz normal essen

    Von der Sache her bin ich mittlerweile recht entspannt. Mehr sorgen mach ich mir um die Verhältnisse bei Tourstart, wie auch schon der eine oder andere angemerkt hat, ist das Ende Juni eine Unsicherheit, ich hoffe eben auf die Klimaerwärmung, aber ihr wisst selbst 2017! Man kan bestimmt einen besseren Zeitpunkt dort finden, aber einmal im Leben möchte ich auch mal die Mitternachtssonne sehen.

    Vom Essen her werd ich es so halten. Früh Müsli ca. 150g vll mehr, mittag kleine Snaks (eventuell auch Trockenfleisch), abends meine übrigen Trekkingessen die ich noch aus der Alutüte raus nehme und dann im Topf mache. Bei Ankunft in Änonjalme erst mal noch in dieses Kaffe reinpoldern gucken was es dort noch zu futtern gibt. Bzw. in Stockholm noch was herzhaftes kaufen und richtig Satt essen.

    Gruß Maik

    Edit: Achso, ja die Tour ist nicht der Grund meiner Diät, ich will ja mal Normalgewicht haben. Daher ist danach auch sehr wichtig

    Vielen Dank Euch allen, es sind wirklich einige gute Punkte und Erfahrungen zusammen gekommen. Das hilft mir sehr
    Geändert von Pfiffie (16.04.2019 um 06:38 Uhr)
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  6. Dauerbesucher
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #66
    Zitat Zitat von BitPoet Beitrag anzeigen
    Gesalzene Erdnüsse sind auch immer eine Überlegung wert. Ich habe die immer ganz gerne dabei, wenn's mir tagsüber den "Saft raus haut", und die Salzmenge kann ich schön kontinuierlich aus der Hosentasche "dazu dosieren". Die Brausetabletten wirken mir zu sehr abführend wenn ich nichts dazu esse, und von den Nüssen braucht es nur ein paar um das Salzgleichgewicht wieder auszubalancieren.

    Waldhexe's Hinweis auf die Eiweißversorgung war auch sehr gut. Andauernde Anstrengung + hohes Rucksackgewicht => dein Körper wird ziemlich massiv Muskeln umbauen. Wenn du in die Ernährung auf Tour Hülsenfrüchte und Hartkäse mit einbauen kannst, dann ist das mit Sicherheit keine schlechte Idee und kann den Wohlfühlfaktor enorm steigern, und die Hülsenfrüchte bringen auch noch Ballaststoffe mit.
    Absolut richtig, versuche ich bei den Snaks mit ein zu bauen. Das abführend kommt mir eigentlich entgegen da ich eher in der anderen Richtung unterwegs bin, bisher keine Probleme gehabt!
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  7. Dauerbesucher

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #67
    Über dasMineraltablettenzeug würde ich mit dem arzt reden. Oder mit dem Apotheker. Auch wenn es teurer wird wie im Drogeriemarkt. Je nach Veranlagung führt z. B. Magnesium zu Galoppschei..... tagsüber nicht wünschenswert.
    Gute, z. B. Ungarische Salami ist gut gewürzt. Rechtzeitig kaufen und Weiterzeichnen lassen. Messner war mit Südtiroler Leberwurst unterwegs.
    Nimm gute Nüsse oder Mandeln mit. Z. B. Von Seeberger oder Kluth. Erdnüsse Fine ich auf Dauer Bääääh.
    Luxus sind Macadamianüsse. Geröstet oder gesalzen. In GB und USA gibt es die auch mit heller oder Dunkler Schokolade.
    Mein 3 Jahreszeiten Favorit imnorden Osterinsel WM Apache mit Komforttemp kurz unter Null. Komforttemp plus 5 und Option auf Frieren wg. Anstrengung und Ernährung ist nicht wirklich erstrebenswert.

  8. Fuchs

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #68
    Calcium und Magnesium ist kein Kochsalz.
    Trockenbananen fürs Magnesium
    Salami, Hartkäse (enthält auch reichlich Calcium) oder luftgetrockneter Schinken für das Salz als Snacks.

    Wenn du besonders viel schwitzt, brauchst du auch besonders viel Salz. Aber die Diskussion hatten wir ja auch schon.

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #69
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Über dasMineraltablettenzeug würde ich mit dem arzt reden. Oder mit dem Apotheker. Auch wenn es teurer wird wie im Drogeriemarkt. Je nach Veranlagung führt z. B. Magnesium zu Galoppschei..... tagsüber nicht wünschenswert.
    Gute, z. B. Ungarische Salami ist gut gewürzt. Rechtzeitig kaufen und Weiterzeichnen lassen. Messner war mit Südtiroler Leberwurst unterwegs.
    Nimm gute Nüsse oder Mandeln mit. Z. B. Von Seeberger oder Kluth. Erdnüsse Fine ich auf Dauer Bääääh.
    Luxus sind Macadamianüsse. Geröstet oder gesalzen. In GB und USA gibt es die auch mit heller oder Dunkler Schokolade.
    Mein 3 Jahreszeiten Favorit imnorden Osterinsel WM Apache mit Komforttemp kurz unter Null. Komforttemp plus 5 und Option auf Frieren wg. Anstrengung und Ernährung ist nicht wirklich erstrebenswert.
    Den Schlafsack (glaube Expeed comfort 600) würde ich nur nehmen wenn ich die downenjacke mitnehme, und die ist wirklich gut gefüllt. Wäre ein wenig zwiebelprinziep beim Schlafen . Ansonsten habe ich den von Roberts mit WF -7°C, das finde ich bissel viel eventuell. Er nimmt auch viel Platz ein.

    Das Magnesiumthema kenne ich, wie gesagt mir kommt es entgegen da ich auf Wanderungen eher zum verstopfen neige . Nehme ich auch hier schon reichlich beim Wandern!
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  10. Dauerbesucher
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #70
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Calcium und Magnesium ist kein Kochsalz.
    Trockenbananen fürs Magnesium
    Salami, Hartkäse (enthält auch reichlich Calcium) oder luftgetrockneter Schinken für das Salz als Snacks.

    Wenn du besonders viel schwitzt, brauchst du auch besonders viel Salz. Aber die Diskussion hatten wir ja auch schon.
    Jo das ist klar. Baue ja auch noch normales Salz mit ein . Auch in dem Trekkingessen ist reichlich davon drinnen. Die Brausetabletten sind halt auch ne schöne Sache fürs Getränk selbst. Kaffe oder Tee habe ich gestrichen um nicht so viel zu Kochen, damit eine Kartusche 200g insgesamt reicht.
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

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