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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #1
    Hallo Zusammen

    Manchmal denkt man ja wie zu Hause bei Oma, am Essen sollte man nicht sparen. Nur auf Tour ist das wohl anders (meistens), denn man muss alles tragen. Es gibt unzählige Threads, Bücher, Videos, Freunde etc. um sich selbst sein Fresspaket für die Tour zu schnüren. Hier würde ich wohl ein Thema umsonst auf machen und jeder muss es für sich selbst entscheiden was und wie viel er mit nimmt.

    Ich würde gerne besser einschätzen wollen mit was man auf einer Tour rechnen muss wenn man über viele Tage zu wenig Nahrung zu sich nimmt. Vielleicht können einige sogar aus eigener Erfahrung etwas berichten.

    Im Moment ist es so das ich irgendwo zwischen 300-600g Nahrung pro Tag rechne, unabhängig davon ob man was nachkaufen kann/will/sollte.

    VG Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  2. AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #2
    Noch nie gehungert? Die Wohlstandsgesellschaft läßt grüßen...
    Je nach verfügbaren Reserven und Erfahrung damit, diese anzuknabbern sinkt die Leistungsfähigkeit. Mit Fettverbrennung kann man immer noch moderat funktionieren, muß ggf. auf Spitzenbelastung verzichten oder sich danach besser erholen. Die Laune und Motivation wird zu Beginn nicht die allerbeste sein.
    Wandern in Ísland?
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  3. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #3
    Man nimmt ein paar Pfund ab.

    Aber wenn das über zu lange Zeit geht, wird nach den Fettreserven auch die Muskulatur angegriffen.
    Nach 5 Wochen hatte ich das Gefühl, meine zuerst gewonnene Fitness nun durch Unterernährung einzubüßen.
    Am Ende der Tour hatte ich in einem Oberschenkel so etwas wie Muskelkrämpfe. Habe ich noch nie vorher gehabt. Ich habe auch hier eine Unterversorgung im Verdacht, kann das aber nicht belegen.

    Dabei hatte ich beim Wandern nie ein besonderes Hungergefühl. Aber wenn ich alle 10 Tage in einen Ort kam, habe ich alles Essbare hemmungslos in mich hineingestopft. Soviel hätte ich zu Hause in einer Woche nicht geschafft, was ich da an einem Nachmittag gefuttert habe.
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #4
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Noch nie gehungert? Die Wohlstandsgesellschaft läßt grüßen...
    Weiß nicht wie du darauf kommst das ich noch nie gehungert hätte , jedenfalls habe ich dabei keine sportliche Höchstleistung oder etwas in der Art betreiben müssen. Ich seh mich noch als Neuling und frag mich eben auf was man sich einstellen müsste .


    Für Krämpfe oder so was hab ich ein Basenpulver dabei, hat zumindest bis jetzt funktioniert, allerdings wenn der Körper abbaut wohl auch keine 100%ige Sicherheit das man keinen bekommt.
    Geändert von Pfiffie (16.03.2019 um 17:32 Uhr)
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  5. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #5
    Meine Erfahrung:
    - Gewichtsverlust (2 kg / Woche)
    - Müdigkeit

    Leistungsabfall konnte ich bei mir ehrlich gesagt noch nie beobachten. Ich laufe anscheinend ganz gut auf Reserve.

  6. Dauerbesucher

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #6
    Deinen Beschreibungen nach bist Du groß und schwer. 300 - 600 gr Nahrung erscheint auf den ersten Blick arg knapp.
    Es dürfte geschätzt eher 800 bis 1000 Gramm sein. Welche Nahrung trägst Du mit Dir?
    Ein Gewichtsverlust unterwegs ist nicht schlimm, geht aber erst auf die subjektive Leistungsfähigkeit. Bis zum Untergewicht dauert es bei den meisten von uns etwas.
    Versuch Deinen Grundumsatz unter Last zu ermitteln. Dabei hilft Dein Arzt und Google.
    Kohldampf setzt Adrealin frei. Das hilft ungemein im vorankommen. Hochraffinierter Zucker puscht zwar, bewirkt aber in der Konsequenz das Gegenteil.
    Egal wie ich reise, fern von den heimischen Töpfen verliere ich immer an Gewicht. Damit geht es mir aber gut.

  7. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #7
    wie das mit fettpolster ist vermag ich nicht zu sagen. mein partner hat auf jeden fall immer gut von seinem zehren können und kam ein wenig leichter am ziel an. das wars, ausser riesenhunger natürlich.

    ich hab massiv abgenommen an den tagen ohne essen bei voller leistung, ich konnte zuschauen wie die muskeln weniger wurden. aber man kann gut auf "gehirn" laufen wenn man denn will. angekommen bin ich auf jeden fall noch immer.

    dabei rechne ich mit 750+ gramm essen je person und tag. 500g nudeln+sosse, 100g gorp, 200-300g schokolade, bissl kakao oder jello. wir waren aber auch immer im kalten unterwegs. im sommer kann das sehr wohl weniger sein.

    ich denk mir eines dabei. zuhause ess ich gut und davon was reingeht. die qualität des essens leidet unterwegs weil ich zb. kein obst mitnehmen kann auf eine längere tour. da futtere ich grünzeug das ich finde und sorge wenigstens für ausreichend kalorien.

    und weil ich zum monster mutiere wenn ich hungrig bin ist das auch nötig. aber man kann durchaus ohne essen ganz schön lang laufen. allerdings werde ich dann auch im schlafsack nicht mehr warm und friere bei 0° im -25° tauglichen schlafsack.

    eine kurze tour für ein paar tage komm ich mit deutlich weniger klar, der grosse hunger stellt sich bei mir immer erst nach 4-5 tagen ein. da geh ich dann von anfangs 1 pack ramen nudeln hoch bis 3-4 zum frühstück.
    danobaja
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  8. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #8
    Ich habe auf Tour wesentlich weniger Hunger als im Alltag und esse deutlich zu wenig. Ich habe allerdings auch einiges an Reserve am Körper... Meine Theorie ist, dass es zumindest bei reichlicher Fettreserve für den Körper unter Belastung deutlich einfacher ist, sich die Kalorien aus dem Fett zu holen als sie zu verdauen.
    An Ruhetagen allerdings muss ich zusehen, dass ich in der Nähe einer Hütte oder eines Ladens bin, da bin ich den ganzen Tag am Essen...
    Ich achte lediglich auf gute Versorgung mit Mineralien (schwitzt man ziemlich raus) und Eiweiß, nehme z.B. Haferflocken, Nüsse und Tubenkäse mit.

    Gruß,

    Claudia
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #9
    Gegen den Gewichtsverlust bin ich glaube der letzte der was dagegen hat (im Moment noch ca. 55kg zu viel, bei Tourbeginn vll <50). Aber Bulli hat es schon erkannt, normal sollten es 800-1000g bei mir sein und das geht nicht. Daher auch die Frage allg.. Das Frieren ist ein wichtiger Punkt, das ist nicht so optimal

    Es geht quasi um ca. 8 Tage ohne Nachschubmöglichkeit, die restlichen 10 sind wurscht, da könnte ich sogar 2kg pro tag rechnen .

    Also was ich bisher geplant habe, ohne davon aus zu gehen das das auch noch schmeckt oder nicht.

    Früh: 200g Müslimischung incl. Kakao und Milchpulver
    Tags: 100g Schoki + 1 Snickers
    Abend: Die Trekkingessen mit ca. 650kcal. die ich noch übrig habe (ca. 165g)

    =515g/Tag*8= ca. 5kg (eigentlich zu viel)

    Nach den 8 Tagen ist es dann wurscht.

    Edit: Mein Grundumsatz mit wenig Bewegung incl. (Büroarbeit und mit dem Auto heim fahren) am Tag rein rechnerisch aus der APP sind 3600kcal. bei ca. 150kg Körpergewicht. Da hab ich noch kein Rucksack 15km geschleppt.
    Geändert von Pfiffie (16.03.2019 um 20:32 Uhr)
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  10. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #10
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Ich habe auf Tour wesentlich weniger Hunger als im Alltag und esse deutlich zu wenig. Ich habe allerdings auch einiges an Reserve am Körper... Meine Theorie ist, dass es zumindest bei reichlicher Fettreserve für den Körper unter Belastung deutlich einfacher ist, sich die Kalorien aus dem Fett zu holen als sie zu verdauen.
    An Ruhetagen allerdings muss ich zusehen, dass ich in der Nähe einer Hütte oder eines Ladens bin, da bin ich den ganzen Tag am Essen...
    Ich achte lediglich auf gute Versorgung mit Mineralien (schwitzt man ziemlich raus) und Eiweiß, nehme z.B. Haferflocken, Nüsse und Tubenkäse mit.

    Gruß,

    Claudia
    Ich schwitze auch sehr viel, deswegen auch das Basenpulver und 1-2 Stangen von den Cal/MG Brausetabletten. Zumindest hatte ich dadurch letztes Jahr keine krämpfe. Das es vll für Voluminösere besser geht macht mir Mut
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  11. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #11
    Für 8 Tage musst du dir wegen Mangel überhaupt keine Gedanken machen.
    Da würde ich nicht einmal irgendwelche Zusatzstoffe, Vitamine, Pulver, ... mitnehmen.
    Für die kurze Zeit hat dein Körper (und meiner auch, obwohl ich normal nicht viel auf den Rippen habe, 50 kg bei 157 cm Größe) genug Reserven, die erstmal mobilisiert werden.

    Für meine üblichen 2-Wochen-Touren nehme ich gar keine "Nahrungsergänzungsmittel" mit und habe keine Probleme.

    Erst nach 4 Wochen täglich Tütensuppe bei 8-10 Std. wandern mit 1000-1700 Hm machte mich mein Körper darauf aufmerksam, dass er auf Reserve läuft. Und auch dann bin ich noch über eine Woche so weiter gewandert, ich merkte dabei eben nachlassende Leistungsfähigkeit und für 2 Tage die Probleme mit dem Muskel (was auch andere Ursachen haben konnte).

    Bis dahin erfreute ich mich steigender Fitness.
    Geändert von Meer Berge (16.03.2019 um 20:45 Uhr)
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  12. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #12
    Gegen Muskelkrämpfe hilft Magnesium 300-400mg Brausetabletten.
    600g pro Tag reichen im Schnitt, die ersten Tage weniger, später eher mehr, ich bin ja nicht zum essen unterwegs, mit genug Schokolade kommt keine schlechte Laune auf. Eiweißriegel esse ich sonst nie, hier schon.
    Über Mangelernährung braucht man sich da keine Gedanken machen.

    Bei 50+kg eiweißreich und fettarm, der Proviant ist auf den Rippen.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  13. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #13
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Gegen Muskelkrämpfe hilft Magnesium 300-400mg Brausetabletten.
    Und auch: Darauf achten, dass man bei heißen Temperaturen nicht zu wenig trinkt.

  14. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #14
    Ich würde nicht so viel Süßkram mitnehmen/essen, das jagt den Blutzucker hoch und führt dann zu Unterzucker. Meine Ernährung auf Tour:
    Morgens Müsli oder Porredge mit Milchpulver, Kaffee
    Mittags Knäckebrot mit Tubenkäse, ein paar Nüse oder etwas Trockenobst
    Abends Trekkinggericht oder Pasteria oder Asia Snack mit Couscous oder Tütensuppe mit Couscous, heißer Kalao oder Blaubeersuppe

    Gegen Frieren (meist bei Erschöpfung) helfen mir Eiweißriegel sehr gut. Ansonsten habe ich keine Nahrungsergänzungsmittel dabei.

    Wo läufst Du denn, dass es so lange keinen Nachschub gibt. Du bist Einsteiger, oder? Würde ich nicht machen.

    Gruß,

    Claudia
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  15. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #15
    Ich nehme unterwegs gerne ab, zuletzt ca 》10kg in 5 Wochen, auch bei guter Verpflegungslage.
    Auswirkung - höheres Schlafbedürfnis und etwas Kälteempfindlicher. Das war Alles.

    Ach ja, die 'Fitness' hat deutlich zugenommen 😎. Ich habs sehr positiv empfunden.

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #16
    Ich fress mir immer vorher was an und nehm dann ab. 10-15 Kilo kann locker weggehen. Essen ist dann dafür da, das alles noch zu Strecken und dass der Blutzuckerspiegel immer nett oben bleibt.
    Das geht bei Touren in warmen Ländern sehr gut, da ist man froh über jedes verlorene Gramm. Wie es bei Touren im kalten ist weiss ich nicht.

  17. Dauerbesucher
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #17
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Wo läufst Du denn, dass es so lange keinen Nachschub gibt. Du bist Einsteiger, oder? Würde ich nicht machen.

    Gruß,

    Claudia
    Ja da bist du nicht die erste die mir abrät. Allerdings werde ich auch älter und mein Körper wird durch die Vorschädigungen schneller abbauen. Wenn nicht jetzt dann nie.


    Ich bin schon mal beruhigt das das so passen könnte. Was die Nahrungsergänzungsmittel betrifft, ja viele brauchen die nicht, vor allem die die nicht so dolle schwitzen (was die Mineralien betrifft). Allerdings bin ich vor 4 Jahren mit Herzklopfen und Krämpfen in den Beinen aus dem Bett gefallen. Was war passiert? Ich kam vom Sport, hatte bei 30°C ca. 7l Wasser an dem Tag getrunken, abends stunden nach der Anstrengung ganz normal viel gegessen. Ich war dann Montag 2 tage später beim Hausarzt der mir noch Mineralstoffmangel nachwies durch die Blutabnahme. Seit dem nehme ich das sehr ernst und versetze meine Getränke mit so zeugs. Allerdings nur Mineralien!
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #18
    Als Zuckerkranke Typ 2 sollte der wohl nicht so schnell runter gehen bei mir . In dem Bezug hab ich im Mai noch eine Ernährungsberatung wo ich genau deswegen auch noch mal nachfrage, ob es Probleme geben kann!
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  19. Anfänger im Forum
    Avatar von Gyttja
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #19
    Und auch: Darauf achten, dass man bei heißen Temperaturen nicht zu wenig trinkt.
    Ich kann auch nur dringend dazu raten bei hohem Wasserkosum auf die Salz(Natrium)-zufuhr achten. Das ist mir 2016 im September mit dem Radl Richtung Südfrankreich zum Verhängnis geworden. Jeden Tag mit reichlich Gepäck, Etmalen weit über 100 km und wider Erwarten 35°C und mehr, 4-5 Liter Wasser getrunken vielleicht auch mehr. Mineraltabletten waren gelegentlich dabei, aber in der Nachlese kam das Kochsalz wohl zu kurz. Die tägliche Portion Pommes etc. war wohl eher nicht ausreichend versalzen. Das war eine unangenehme Erfahrung. Nach 8 Tagen ging dann trotz zwei Ruhetagen nix mehr und habe abgebrochen. Leider ohne Meerblick Auf den Salzmangel bin ich erst später gekommen, denn zum Abbruchzeitpunkt war ich doch schon ein wenig desorientiert.
    Man kann nicht immer machen, was man möchte. Manchmal kann man auch machen, was man will.

  20. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #20
    Ich vermute ja schon seit einiger Zeit, dass Ayran das perfekte Radreisegetränk ist. Selbstversuch steht noch aus :-)

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