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  1. Dauerbesucher

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #21
    Schokolade ist schon o.k. Aber:viele haben min. 60% Zucker.... du muss langkettige kohlehydrathe essen. Wenig raffinierten Zucker. Marzipan mit extrem hohen mandelanteil... 70 plus ist gut. Frag einen Konditor. Im Zweifel Mandeln pur.

  2. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #22
    1 Woche im Fjäll mit 35 Kg Rucksack bedeuten bei mir ein Gewichtsverlust von 6-8 aber auchmal 10 kg.

    1 Tag alles gut, dann eine Hängepartie und dann am dritten Tag findet der Körper wieder in den alten Modus.
    Morgens immer nur einen heißen Kakao, und ein paar Kekse, nachmittags ein paar Kekse und Müsliriegel.
    Unterwegs schneide ich mir aber auch noch von einer Salami ab (circa 150g pro Tag)
    Abends dann was warmes ,sagen wir mal ein Beutel Reis mit Brauner Soße ein paar Goodis,Desertpulver.

    Nach einer Woche pendelt sich alles ein, Gewichtsverlust nur noch um die 2-3 Kilo überhaupt keine Leistungseinschränkungen mehr.

    Und ja, ich weiß das das alles nicht so gut ist aber so läufts eben.
    Ich bringe meistens um die 60 % der Lebensmittel wieder mit zurück. (bei 6-8 Tagen)
    Ausgangsgewicht 120kg -130 kg

  3. Moderator
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #23
    Unter 800 Gramm/Tag werde ich garstig, und wenn dann auch noch mehrere Tage tierisches Eiweiß fehlt, werde ich unkonzentriert und fahrig. Bin aber auch schlechter Futterverwerter mit eher wenig Reserven.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  4. AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #24
    Irgendwie komme ich (ca. 70kg) mit ziemlich wenig aus. Ich schaffe aber auch keine ganze Tiefkühlpizza. Habe jetzt für Schottland mal mit ca. 2400kcal pro Tag geplant (Erster Teil 7 Tage, Zweiter Teil 8 Tage), aber da werden auch jeweils 1-2 Ruhetage dabei sein.

    - morgens 90g Müsli + 10g Wallnüsse + 30g Vollmilchpulver (ca 600kcal)
    - mittags warme Mahlzeit aus der Tüte, 600-700kcal, 160g Trockengewicht
    - abends / Verteilt über Tag jeweils ca. 100g Wurst (300-500kcal) und 100g Cracker/Brezeln/Schokolade/Erdnussbutter etc. was grad da ist (ca. 500kcal am Tag)

    Komme damit auf 400-500g am Tag.
    Ich berichte dann wie schlimm es war .

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #25
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Schokolade ist schon o.k. Aber:viele haben min. 60% Zucker.... du muss langkettige kohlehydrathe essen. Wenig raffinierten Zucker. Marzipan mit extrem hohen mandelanteil... 70 plus ist gut. Frag einen Konditor. Im Zweifel Mandeln pur.
    Gegen schlechte Laune durch Unterzuckerung hilft Zucker in Schokolade super.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #26
    Wie man sieht sorgen sich normgewichtige nicht um ihre Nahrung.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  7. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #27
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Wie man sieht sorgen sich normgewichtige nicht um ihre Nahrung.
    Den Satz empfinde ich als gemein , würde normgewichtige durch erfahrene ersetzen, denke das passt wohl besser. Denn auch Normalgewichtige Neulinge machen sich 100%ig Gedanken was/wie viel sie an Essen einpacken wenn sie 8 Tage lang (oder eine bestimmte Zeit) nicht an Nachschub kommen.

    Wie gesagt mir geht es nicht darum satt zu werden, aber übertrieben gesagt sterben möchte ich auch nicht . Am Ende solls ein tolles Erlebnis werden.

    Für mich hab ich erst mal so mitgenommen das man durchaus mit viel weniger zurecht kommt ohne krank zu werden. Man wird kälteempfindlicher (vll doch den großen Schlafsack einpacken), Müdigkeit und kein Bock Stimmung (mit süßen Momenten ausgleichen). Nach 3-4 Tagen entsteht so was wie ein Gewöhnungseffekt. Also wie schon oft gesagt hier im Forum, langsam Anfangen auf der Tour. Das man nicht jeden Tag gleich Fit ist, das hab ich sogar schon daheim erlebt. Genügend Ruhetage hab ich ja diesmal auch geplant. Könnte man also sagen: Mach dir keene sorchen Jung

    Vg Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #28
    Das war nicht gemein gemeint sondern eher ironisch, wer ist schon normgewichtig. Ich esse auch gern und zuviel.
    Essen wird oft überbewertet.
    500-600gpro Tag, fettarm, und ein paar Magnesiumtabletten und genug Salz und es passt unterwegs.
    Bei Bewegung und Gewichtsverlust wird der Diabetes Typ 2 auch nur besser werden.
    Gut wäre eine Ernährungsanpassung im Anschluß, mediteran, viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch, kein Zucker.
    Geändert von Pielinen (17.03.2019 um 08:09 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  9. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #29
    "Erfahren" trifft es in meinen Augen definitiv besser.
    Natürlich macht die Planung meiner Ernährung incl. Nachschubmöglichkeiten einen großen Teil meiner Reisevorbereitung aus.
    Meine langjährige Erfahrung auf vielen Touren lässt mich aber wissen, was ich brauche und wie mein Körper reagiert.
    Auf meiner ersten Langstreckenwanderung letzten Sommer in den Pyrenäen mit 5 Wochen nonstop wandern (sonst waren es immer nur gut 2 Wochen) habe ich aber auch wieder neue Erfahrungen gemacht. Z.B. habe ich das erste Mal diesen legendären Hiker Hunger kennen gelernt und habe nach 4 Wochen (nahezu ohne Ruhetag und Zivilisationskontakt) das erste Mal Anzeichen von Mangelernährung festgestellt.
    Daraus werde ich für eine weitere Tour meine Konsequenzen ziehen.

    Wenn ich an meine erste Tour (2 Wochen Kungsleden) zurückdenke: 27 kg im Rucksack. Darunter ein Rad Käse, ein Glas! Nutella, Brot, ...

    Internet gab´s noch nicht. Ich habe durch trial und error gelernt und optimiert.

    Aber was für jeden passt, muss jeder sowieso selbst herausfinden.
    Mein Treibstoff auf Tour waren lange Zeit Salametti. Jeden Tag eine Tüte =100g mit viel tierischem Eiweiß und Fett.
    Funktionierte super.
    Das empfahl ich meiner Freundin auch.
    Nach 2 Tagen musste sie von den Dingern fast und hat sie für Fuchs und Rabe im Schottischen Bog versenkt.

    Ich weiß, dass mein Körper nach Milch(produkten) schreit, wenn er sie länger als eine Woche nicht bekommt. Andere wiederum vertragen das gar nicht.

    Jede Tour ist eine Testphase.
    Eine Tour über 8 Tage wird dich sicher etwas lehren, aber in dieser Zeit wirst du auf keinen Fall krank wegen irgendwelcher Mangelerscheinungen. (Mit Diabetes oder so kenne ich mich nicht aus.)
    Schau einfach, dass du satt wirst, wobei auch ich auf Tour lange mit erstaunlich wenig Nahrung auskomme.
    Und dann schau, wie dein Körper reagiert. Ob er etwas vermisst, ob du nachher auf etwas Spezielles Heißhunger hast.
    Du würdest sogar mit 8 Tagen ohne Nahrung nicht gleich sterben, vermute ich. Also würde ich mir da nicht zu viele Sorgen machen.
    Wenn du das zur Beruhigung schleppen willst, kannst du ja auch einfach mehr mitnehmen. Und schaust am Ende, wie viel du noch übrig hast. Bei der nächsten Tour kannst du das dann anpassen.
    Geändert von Meer Berge (17.03.2019 um 08:55 Uhr)
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  10. Dauerbesucher
    Avatar von atlinblau
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #30
    "Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung"
    na und??...ist so wie Muskelkater

    Der Umgang mit Nahrung ist ein Lernprozess. Es seit kurzer Zeit haben wir ein Maß an Nahrungsverfügbarkeit, dass Hungerphasen durch Nahrungsmangel nicht zu unseren Körpererfahrungen zählen. Doch evolutionär sind wir auf einen Wechsel von Überfluss und Mangel eingestellt. Ich behaupte Mal, dass sich die "Ernährungsfitness" mit Wechsel von Überfluss und Mangel genauso trainieren lässt, wie die körperliche Fitness - im Wechsel von Belastung und Entlastung. Es ist anstrengend, dem Körper dieses zuzumuten - ist so, als wenn man anfängt sich selbst zu bewegen, anstatt alle Strecken mit dem Auto zu fahren / den Aufzug zu nutzen. Ich für mich kann sagen, dass es sich lohnt auch im Ernährungsbereich eine gewisse Fitness zu haben. Erfahrungen darin zu haben wie der Körper reagiert, ab sofort für 5-10 Tage nichts zu essen zu haben, machen mir keinen Stress....und ja, ich gehe in der Zeit weiterhin arbeiten oder bin die Tage outdoor.

    Thomas

    PS:
    Im Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" ( klick!!! )kann man die Erklärung finden, warum mit der Sesshaftigkeit des Menschen das Gehirnvolumen wieder anfing abzunehmen....

  11. Anfänger im Forum

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #31
    Nochmal kurz was zum Thema "Krämpfen". Ursache hierfür ist meist eher ein Natrium- statt ein Magnesiummangel. Also gerade bei übermäßigem Schwitzen lieber etwas Salz zuführen. Es gibt auch Salztabletten oder -kapseln. Zu hoch dosiertes Magnesium kann wiederum zu Krämpfen in einer anderer Gegend führen (der Darm lässt grüßen...)

  12. Erfahren
    Avatar von HO
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #32
    Irgendwie fiel mir da gleich Nehbergs Deutschlandmarsch ein

    Wenn ich eine sehr lange Zeit ziemlich sportlich unterwegs bin muss ich aufpassen nicht in einen Hungerast zu verfallen. Es geht dann zwar noch weiter - aber ich habe dann das Pausenintervall eines Neunzigjährigen
    Ansonsten komme ich mit 600 - 800g pro Tag gut hin. Auf längeren Touren verliere ich trotzdem so einige kg. Danach bin ich immer wieder erstaunt wie schnell man den "Verlust" wieder zugefuttert hat. Da reichen so 2 - 3 Tage.

  13. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #33
    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Als Zuckerkranke Typ 2 sollte der wohl nicht so schnell runter gehen bei mir . In dem Bezug hab ich im Mai noch eine Ernährungsberatung wo ich genau deswegen auch noch mal nachfrage, ob es Probleme geben kann!
    In dem Fall solltest du mit deinem Doc das äußerst gründlich besprechen.

    Mein obiger Beitrag hat sich damit erübrigt...

  14. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #34
    Zitat Zitat von HO Beitrag anzeigen
    Irgendwie fiel mir da gleich Nehbergs Deutschlandmarsch ein

    Wenn ich eine sehr lange Zeit ziemlich sportlich unterwegs bin muss ich aufpassen nicht in einen Hungerast zu verfallen. Es geht dann zwar noch weiter - aber ich habe dann das Pausenintervall eines Neunzigjährigen
    Ansonsten komme ich mit 600 - 800g pro Tag gut hin. Auf längeren Touren verliere ich trotzdem so einige kg. Danach bin ich immer wieder erstaunt wie schnell man den "Verlust" wieder zugefuttert hat. Da reichen so 2 - 3 Tage.

    Ich habe da folgende Logik entwickelt.
    Wenn man draußen unterwegs ist geht der Körper wieder in seinen Urmodus zurück da das Verhältnis
    Bewegung /Nahrungsaufnahme positiv ausgeglichen ist. Schon am 2. Tag (manchmal auch sehr stotternt) springt der Naturzustand an und der Körper fängt an die Nahrung anders zu verwerten.
    (Ich habe draußen manchmal auch schlicht keinen Bock mir was zu Essen zu machen.)
    Wenn man dann wieder "reinkommt" bewegt man sich nicht mehr soviel und der Körper realisiert nicht so schnell (bei einigen auch gar nicht) das er nun in einen anderen Modus umspringen müsste.

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #35
    Zitat Zitat von Jag Beitrag anzeigen
    Wenn man draußen unterwegs ist geht der Körper wieder in seinen Urmodus zurück
    Was soll genau der Urmodus sein? Wieso sollte man überhaupt eine Einheitlichkeit der Lebensbedingungen im ›Naturzustand‹ annehmen?
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  16. AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #36
    Der Mensch ist ja eigentlich nichts anderes als ein Tier (wie das klingt).

    Sprich: Er ist ursprünglich durch die Wälder gestreift und hatte den wesentlichen Lebensinhalt, Nahrung zu suchen. Insofern erscheint es mir jedenfalls sehr logisch, dass der Mensch in Fressphasen in der Lage ist, viel davon zu speichern und davon später eine Zeit lang zu zehren. Auch ich empfehle hier als Lektüre eine kurze Geschichte der Menschheit (Tolles Buch!)

    Evolutionär gesehen sind die letzten paar Tausend Jahre ja überhaupt nichts. Wir könnten einen Menschen von vor einigen tausend Jahren nehmen, in in der heutigen Zeit aufwachsen lassen und kultivieren. Und umgekehrt könnten wir einen heutigen Menschen als Jäger und Sammler aufwachsen lassen. Freilich mit einer gewissen Sterberate, weil die Evolution durch Selektion im Sinne eines Survival of the fittest ja durch die heutige Zeit weitestgehend abgeschaltet wurde.

    Offtopic: Es ist schon erstaunlich wenn man mal von einer Wandertour wiederkommt auf der man auch mal n paar Tage zu wenig Essen hatte, nachts gefroren hat und einem raues Wetter ins Gesicht gepeitscht hat. Urmodus halt. Die meisten Menschen haben dafür nichts als Unverständnis übrig und fangen schon an zu jammern wenn sie von der Bushaltestelle durch den Regen (Mit Regenschirm) zur Arbeit laufen müssen. Körperlich und psychisch daran nicht mehr gewöhnt. Wobei ich das ohne Wertung oder Beurteilung einfach nur feststelle, selbstverständlich kann in der heutigen Zeit jeder selbst entscheiden was er in seiner Freizeit so treibt.

  17. Dauerbesucher

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #37
    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Könnte man also sagen: Mach dir keene sorchen Jung
    Mit der Einschränkung, dass ich nicht weiß, wie Diabetes (egal ob Typ 1 oder Typ 2) auf weniger/Mangelernährung reagiert, würde ich das voll unterschreiben. Und auch für untergewichtige Menschen...

    Ja, ich (eher Durchschnittsgewicht als Normalgewicht) nehme bei 24 Tagen Wandern in zwei Wochen meist 5-10kg ab. Dabei habe ich 2300-2600kcal aus 600-700g pro Tag mit (je nach Abendessen...) und das auch nicht allzu gut auf Nährstoffe abgestimmt (Frühstück: 100g Haferflocken plus 50g Zucker, Mittag: 75g Knäckebrot plus 100g Gouda/Salami, Nachmittag: 100g Schokolade, Abend Tütengericht oder Nudeln+Soße) und an Abwetter-Tagen esse ich meist gar nichts, auch wenn ich erst mittags aufstehe, weil ich den Morgenregen noch abwarten wollte, fällt das Frühstück aus (ohne dass ich das einplane, deswegen kann ich oft länger auf Tour bleiben als geplant). Die Schokolade bringt natürlich Kalorien (ist auch eingerechnet) aber vor allem ist sie für mich ein guter Anlass, nochmal an einem schönen Ort eine halbe Stunde-Stunde zu pausieren, ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, Stimmungsfotos zu machen und überhaupt die Beine baumeln zu lassen.

    Am Ende der Tour habe ich dann Appetit auf Obst / O-Saft oder Backwaren (Kanelbullar...) - kann aber sonst keine Mangelerscheinungen beobachten.

    MfG, Heiko

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #38
    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist ja eigentlich nichts anderes als ein Tier. [...]

    Die meisten Menschen haben dafür nichts als Unverständnis übrig und fangen schon an zu jammern wenn sie von der Bushaltestelle durch den Regen (Mit Regenschirm) zur Arbeit laufen müssen.
    Vermutlich hast du recht. Denn wenn bei den ›ursprünglichen‹ Lebensbedingungen evolutionstechnisch irgendwas Sinnvolles herausgekommen ist, dann doch diese Neigung, nicht mehr Kraft zu vergeuden als nötig und sich auszuruhen, wenn man es sich leisten kann. Der Trekker hingegen ähnelt evolutionär einem nicht sozialisierbaren Psychopathen, der dann eben in der Wildnis bei dem Versuch verhungert, allein zu jagen. ›Natürlich‹ ist das nicht.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  19. Erfahren

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    AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #39
    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist ja eigentlich nichts anderes als ein Tier (wie das klingt).

    Sprich: Er ist ursprünglich durch die Wälder gestreift und hatte den wesentlichen Lebensinhalt, Nahrung zu suchen. Insofern erscheint es mir jedenfalls sehr logisch, dass der Mensch in Fressphasen in der Lage ist, viel davon zu speichern und davon später eine Zeit lang zu zehren. Auch ich empfehle hier als Lektüre eine kurze Geschichte der Menschheit (Tolles Buch!)

    Evolutionär gesehen sind die letzten paar Tausend Jahre ja überhaupt nichts. Wir könnten einen Menschen von vor einigen tausend Jahren nehmen, in in der heutigen Zeit aufwachsen lassen und kultivieren. Und umgekehrt könnten wir einen heutigen Menschen als Jäger und Sammler aufwachsen lassen. Freilich mit einer gewissen Sterberate, weil die Evolution durch Selektion im Sinne eines Survival of the fittest ja durch die heutige Zeit weitestgehend abgeschaltet wurde.

    Offtopic: Es ist schon erstaunlich wenn man mal von einer Wandertour wiederkommt auf der man auch mal n paar Tage zu wenig Essen hatte, nachts gefroren hat und einem raues Wetter ins Gesicht gepeitscht hat. Urmodus halt. Die meisten Menschen haben dafür nichts als Unverständnis übrig und fangen schon an zu jammern wenn sie von der Bushaltestelle durch den Regen (Mit Regenschirm) zur Arbeit laufen müssen. Körperlich und psychisch daran nicht mehr gewöhnt. Wobei ich das ohne Wertung oder Beurteilung einfach nur feststelle, selbstverständlich kann in der heutigen Zeit jeder selbst entscheiden was er in seiner Freizeit so treibt.

    Ich möchte das mal ergänzen durch beobachtungen die ich so an den anderen mache wenn wir unterwegs sind.
    (Wobei mein luxus ist das ich manchmal auch dafür bezahlt werden Leute zu begleiten oder anzuleiten. ).
    Die Motorrik verbessert sich, die Leute werden wieder routinierter und effektiver.
    Wenn man länger draußen ist (über Wochen) erlebe ich auch immer wieder das bei einigen gesundheitliche Probleme sich vermindern oder wegfallen,Gelenkprobleme,Atemprobleme usw.

    Im grunde könnten viele Zivilisationskrankheiten vermieden oder gelindert werden wenn die Leute dazu bewegt werden könnten sich draußen wieder mehr zu bewegen und mit der Natur zu beschäftigen.
    Auch Psychologisch tut sich da eine Menge.
    Viele kommen so das erstmal seit langen zum abschalten, dann fangen sie an ihre eigentlich Lage zu reflektieren, zu erkennen wie simpel das Leben eigentlich sein kann und ist und mit wie wenig man auskommen kann.

    Viele von uns, (also die, die oft draußen sind) reflektieren das wiederum gar nicht mehr, weil sie es gewohnt sind, ich bemerke das manchmal wenn Bekannte "entsetzt" sind mit wie wenig Küchengeschirr ich auskomme.
    Aber warum soll ich zuhause einen anderen Teller oder eine Tasse verwenden als den den ich draußen mithabe ?

  20. AW: Belastung auf Tour durch zu wenig Nahrung

    #40
    Mich interessiert speziell, wie ihr lange Touren über 4 - 5 Wochen mit ausschließlich begrenzter Selbstverpflegung zurechtkommt. Also trockene, haltbare Lebensmittel, die auch in Tropenhitze nicht verderben, aber dann trotzdem alles enthalten, was benötigt wird.

    Wenn ich solche Erfahrungen lese, dann scheint das doch nicht so einfach zu sein:
    Zitat Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
    Am Ende der Tour habe ich dann Appetit auf Obst / O-Saft oder Backwaren (Kanelbullar...) - kann aber sonst keine Mangelerscheinungen beobachten.
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass mein Körper nach Milch(produkten) schreit, wenn er sie länger als eine Woche nicht bekommt. Andere wiederum vertragen das gar nicht.
    Gibt es dafür dann nicht geeignete Nahrungsergänzungsmittel, trocken, komprimiert, die auch diese Mängel gar nicht erst aufkommen lassen? Wasser ist ohne Ende zur Verfügung, alles andere nicht.

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