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  1. Erfahren

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    Schon wieder: Trekkingstöcke

    #1
    Auch wenn es sicher viele hier nervt ... Ich brauche ein paar Tipps zu Trekkingstöcken.Viele der Threads zu dem Thema habe ich gelesen und eine Menge daraus gelernt, aber über ein paar Dinge bin ich mir noch nicht recht klar.

    Ich habe in meinem Leben noch nie Stöcke benutzt. Noch nicht einmal probehalber, hier im Flachland sowieso nicht, aber auch nicht in den Alpen oder in Skandinavien. Jetzt hat mir mein Arzt dringend empfohlen, mich an Stöcke zu gewöhnen, da meine Knie mittlerweile doch etwas Ärger machen, selbst hier im Flachland. Beginnende Athrose, steckt in der Familie. Ich möchte mich daher in den nächsten Monaten hier an das Gehen mit Stöcken gewöhnen, bevor es dann im Sommer wieder nach Norwegen geht. Das scheint mir sinnvoll zu sein, damit ich im Fjell nicht gleich über die Stöcke stolpere ...

    Klar ist für mich, dass ich wohl eher Aluminiumstöcke kaufen werde. Biegen bei blöder Belastung ist mir allemal lieber als Brechen. Was die Verriegelung angeht, bin ich offen, da ich einfach nicht beurteilen kann, welche Verriegelungsart zuverlässiger ist. Niedriges Gewicht - klar, sollte es sein. Vernünftige Handschlaufe auch, da ich als Vogelbeobachter sehr oft das Glas mal eben schnell hochnehme, dann können die Stöcke an der Handfschlaufe baumeln.

    Aber: Brauche ich eine Federung? Oder, besser gesagt, ist eine Federung sinnvoll? Oder ist das nur ein zusätzliches Teil, das kaputt gehen kann und zusätzliches Gewicht bringt? Und wie wichtig ist es, eine bekannte Marke zu kaufen, z.B. Leki oder BD? Oder ist das letztlich wurscht, da ich mich auch in den nächsten Jahren eher nicht in hochalpinem Gelände bewegen werde? Könnte ich also z.B. auch darauf warten, bis Feinkost Albrecht mal wieder Stöcke aus Alu im Angebot hat? Ich finde prinzipiell Korkgriffe von der Haptik her netter als Plaste, aber wie machen die sich über die Jahre? Ich habe da absolut keine Ahnung.

    Ich habe mir mal nach den Empfehlungen hier die Stöcke von BD angeschaut, und blicke nicht durch, da gibt es ja etliche unterschiedliche Modelle: https://eu.blackdiamondequipment.com...trekking-poles
    Bei Leki sieht es ähnlich aus. Nur: Welcher ist für mich geeignet?

    Ich bin 1,90m groß, wiege ca. 90kg. Dazu kommt der Rucksack, mit Fotoausrüstung etc. sind das ca. 6-8kg. Mehr als Tagestouren mache ich momentan nicht, da es meine Partnerin mit dem Rücken hat ... Vom Gelände her so die typische skandinavische Fjelllandschaft, in den Alpen eher die einfachen Wanderautobahnen, also dort kein hochalpines, wegloses Gelände.

    Ich in für jeden Tipp dankbar.

  2. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #2
    Bei Deiner Körpergröße wirst Du die Stöcke vermutlich zw. 125 und 130 cm einstellen. Korkgriffe empfinde ich als sehr angenehm (meine Leki Super Makalu sind jetzt ca. 20 Jahre alt). Bei BD gefällt mir der TRAIL ERGO CORK TREKKING POLES sehr gut, denn der Knick für den Griff ermöglicht eine natürliche Handhaltung. Vorteil von Markenprodukten ist die Möglichkeit, auch noch Jahre später Ersatzteile zu bekommen. Dafür kannst Du Dir bei Aldi halt gleich drei Paar als Ersatz zulegen.

    Meine Super Makalu haben eine integrierte Federung, die bergab im verblockten Gelände recht angenehm ist, dafür aber ein höheres Gewicht der Stöcke mit sich bringt.

    Wichtig wäre noch die Minimallänge der Stöcke, fallst Du sie mal im Flieger mitnehmen möchtest. Sie sollten dann max. so lange sein, wie Dein Rucksack bzw. Koffer hoch ist.
    Geändert von DasBushbaby (06.03.2019 um 05:31 Uhr)

  3. Dauerbesucher

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #3
    Zitat Zitat von DasBushbaby Beitrag anzeigen
    Bei Deiner Körpergröße wirst Du die Stöcke vermutlich zw. 125 und 130 cm einstellen. Korkgriffe empfinde ich als sehr angenehm (meine Leki Super Makalu sind jetzt ca. 20 Jahre alt). Bei BD gefällt mir der TRAIL ERGO CORK TREKKING POLES sehr gut, denn der Knick für den Griff wrmöglicht eine natürliche Handhaltung. Vorteil von Markenprodukten ist die Möglichkeit, auch noch Jahre später Ersatzteile zu bekommen. Dafür kannst Du Dir bei Aldi halt gleich drei Paar als Ersatz zulegen.

    Meine Super Makalu haben eine integrierte Federung, die bergab im verblockten Gelände recht angenehm ist, dafür aber ein höheres Gewicht der Stöcke mit sich bringt.

    Wichtig wäre noch die Minimallänge der Stöcke, fallst Du sie mal im Flieger mitnehmen möchtest. Sie sollten dann max. so lange sein, wie Dein Rucksack bzw. Koffer hoch ist.
    Ich hab die BD Trail, irgendein Auslaufmodell, gibts teils recht günstig.

    Wichtig war mir, dass die Länge über Schnellspanner geklemmt wird.


    Federung ist absolut unnötig, Korkgriffe sind Geschmacksache, und von Feinkostausrüstung würde ich die Finger lassen.
    Sonst kaufst du vermutlich zwei Paar Stöcke.

    Grüße

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #4
    Hallo,
    ich hatte zum ersten Herantasten auch ein Paar Billigstöcke von Aldi oder dem Kaffeeröster. Irgendwie rausgeschmissenes Geld.
    Seit ein paar Jahren Leki Makalu, mit denen bin ich sehr zufrieden und mag sie nicht mehr missen.
    Federung ja oder nein? Ich habe mich dagegen entschieden. Die ersten Stöcke hatten eine Federung und ich fand es eher unangenehm, wenn der Stock beim Abstützen plötzlich nochmal 2 cm nachgab. Klar, kann man auch verriegeln.
    Schnellspanner sind vermutlich einfacher zu bedienen als die Längeneinstellung per Drehverrieglung. Aber ich bin viel im Gestrüpp unterwegs und wollte Stöcke, welche sich nicht so schnell verhaken.
    Für welche Marke oder nicht Marke, hängt ja auch vom Preis ab oder welche Ausstattung man wählt, daß kann man sich ein wenig überlegen oder im Fachgeschäft beraten lassen und am Ende sich über das gewählte Produkt möglichst ein paar Jahre freuen.

  5. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #5
    Also ... Ich halte mal fest:
    • Feinkost Albrecht etc. besser nicht. Das hatte ich schon vermutet.
    • Schnellspanner vs. Drehverriegelung ist Geschmackssache. Muss ich mir ansehen, wobei ich aus dem Bauch heraus ein bisschen zu Schnellverschlüssen neige.
    • Federung ist ebenfalls Geschmackssache. Im Zweifel würde ich mich wohl eher gegen eine Federung entscheiden, nach dem KISS-Prinzip.

    Leki und BD wurden beide genannt und sind ja offenbar auch quasi so etwas wie der "Standard", die werde ich mir also beide anschauen. Mal sehen, was ich vor Ort so finde.

    Gibt es bei denen eigentlich nennenswerte qualitative Unterschiede zwischen unterschiedlichen Modellen, abgesehen z.B. von den unterschiedlichen Griffmaterialien? Der BD Trail (ohne weitere Namenszusätze) wird ja momentan recht günstig verkauft. Ist der OK? Ich frage einfach deshalb, weil ich nicht weiß, ob ich mich an Stöcke überhaupt gewöhnen kann, momentan fällt es mir noch schwer mir vorzustellen, mit diesen ewig klackernden Dingern durch die Welt zu laufen. Und das, obwohl ich wahrscheinlich keine echte Wahl habe, mein Arzt war da schon recht deutlich ...

    Achso: Angesichts der Skepsis gegenüber Feinkost Albrecht dürfte Decathlon ebenfalls raus sein, richtig? Benutzt jemand die Dinger von denen?

  6. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #6
    Mit der Drehverriegelung habe ich nicht nur gute Erfahrungen gemacht allerdings waren das mit Leki aus den 1975'ern.

    Der Dreh-Verschluß hat sich hin und wieder mal gelockert.
    Federung hatten die auch, schont etwas die Gelenke beim Aufsetzen der Stöcke.

    Hab jetzt Leki mit Spannverschluß, die kann ich dafür nicht so elegant klein zusammenschieben. Es hat alles seine 2-3 Seiten....

  7. Erfahren
    Avatar von Donik
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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #7
    Ich hab 4 Jahre lang Feinkoststöcke benutzt und war immer zufrieden. Jetzt habe ich BD Trail weil ich letztes Jahr vergessen habe sie nach Schottland mitzunehmen und mir dann dort neue gekauft habe...

    Jezt benutze ich nurmehr diese, weil das Verschlusssystem angenehmer ist, aber ansonsten würd nix gegen die alten Hoferstöcke sprechen.

  8. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #8
    War gegenüber den Aussenklemmer lange skeptisch, aber mittlerweile bevorzuge ich sie gegenüber den Drehklemmern.

    Ich würde bei Neukauf sehr drauf achten, wie mir die Griffe passen. Mir gefallen die Lekis da etwas besser als BD und co, da man sie auch gut von oben fassen kann, zb beim Bergablaiufen. Auch Komperdell hat seit diesem Jahr neue Griffe.

    Dito ist ein langer Griffgummi zum schnellen Kurzfassen angenehm, jedenfalls im gebirgigen Gelände.

    Für die großen Hersteller spricht im Übrigen die einfachere Ersatzteilversorgung. Spitzen und Spitzenschoner sind Verschleißteile, und Teller (falls erforderlich) gehen auch mal verloren...

    Gruss
    marmotta

  9. Dauerbesucher

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #9
    Ich nutze seit ein paar Jahren auch die BD Trail ohne Dämpfung mit Außenklemmung. Finde sie sehr praktisch und einfach schneller bzw. einfacher in der Länge einzustellen.

    Ich war davor aber auch jahrelang mit günstigen Feinkost-Stöcken unterwegs bis sie auf einer Hütte von einem anderen Wanderer für immer "ausgeliehen" wurden. Vom Preis-Leistungsverhältnis waren sie wahrscheinlich die besten die ich je hatte, kann die vielen Bedenken hier nicht teilen.

    Nachdem diese dann abhanden gekommen waren habe ich mir vor allem wg. dem Gewicht die leichteren BD Trail zugelegt, die Dämpfung habe ich seitdem auch nicht wirklich vermisst. Die Außenklemmung war dann eher zufällig mit dabei. :-)

    Ich mache aus der Wahl der richtigen Trekkingstöcke aber auch keine Wissenschaft solange sie leicht sind.

  10. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #10
    Aluminium ist eine gute Wahl und ich empfehle Dir Schnellspanner statt Drehverschlüssen. Kork kenne ich nicht, aber unsere Leki-Griffe sind sehr gut (und bieten bequeme zusätzliche Griffpositionen von oben drauf beim Abstieg bzw. tiefer am Stock wenn Du ihn irgendwo hoch einsetzt).
    Konkret haben wir die Leki Sherpa XL und die haben bei uns in Skandinavien schon viel überlebt.
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  11. Dauerbesucher
    Avatar von blende8
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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #11
    Bei Leki habe ich mal eine Wanderung lang die gefederten Stöcke getestet.
    Es kam mir so vor, als hätte das keinen Effekt.
    Nur wieder ein weiteres anfälliges Teil.
    Das sog. Kork am Griff fühlt sich sehr kunststoffmäßig an, wie eingegossenes Kork.
    Aber das geht wohl nicht anders. Unbehandelter Kork würde sich zu schnell auflösen.
    Ich habe die Leki Khumbu.
    Irgendwas ist immer ...

  12. AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #12
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Konkret haben wir die Leki Sherpa XL und die haben bei uns in Skandinavien schon viel überlebt.
    Die hab ich auch, würde sie wieder nehmen und auch empfehlen, aber in dem konkreten Fall?
    Vielleicht sollte er sich lieber leichte Stöcke kaufen. Wenn irgendwann vielleicht einer kaputt geht, ist das in dem Fall wohl auch nur halb so wild; anders als bei jemandem der mit schwerem Rucksack und/oder in schwierigem oder absturzgefährdeten Gelände, ggfs. mehrtägig oder mehrwöchig unterwegs ist...

    Mit irgendwelchen besonders leichten Trekkingstöcken fehlen mir die Erfahrungswerte, aber vermutlich fallen die bei moderater oder angemessener Nutzung auch nicht gleich auseinander, oder?

    Zitat Zitat von Blackbox Beitrag anzeigen
    ...Vernünftige Handschlaufe auch, da ich als Vogelbeobachter sehr oft das Glas mal eben schnell hochnehme, dann können die Stöcke an der Handfschlaufe baumeln. ... mit Fotoausrüstung etc. sind das ca. 6-8kg...Vom Gelände her so die typische skandinavische Fjelllandschaft, in den Alpen eher die einfachen Wanderautobahnen, also dort kein hochalpines, wegloses Gelände.

    Zitat Zitat von Blackbox Beitrag anzeigen
    Ich frage einfach deshalb, weil ich nicht weiß, ob ich mich an Stöcke überhaupt gewöhnen kann, momentan fällt es mir noch schwer mir vorzustellen, mit diesen ewig klackernden Dingern durch die Welt zu laufen.
    Vielleicht machen im konkreten Fall irgendwelche Walking-Stöcke mit Gummiende Sinn!?
    Geändert von Lorenz89 (08.03.2019 um 12:11 Uhr)
    MfG Lorenz

  13. Dauerbesucher
    Avatar von Dragamor
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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #13
    Zitat Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
    Ich nutze seit ein paar Jahren auch die BD Trail ohne Dämpfung mit Außenklemmung. Finde sie sehr praktisch und einfach schneller bzw. einfacher in der Länge einzustellen.

    Ich war davor aber auch jahrelang mit günstigen Feinkost-Stöcken unterwegs bis sie auf einer Hütte von einem anderen Wanderer für immer "ausgeliehen" wurden. Vom Preis-Leistungsverhältnis waren sie wahrscheinlich die besten die ich je hatte, kann die vielen Bedenken hier nicht teilen.

    Nachdem diese dann abhanden gekommen waren habe ich mir vor allem wg. dem Gewicht die leichteren BD Trail zugelegt, die Dämpfung habe ich seitdem auch nicht wirklich vermisst. Die Außenklemmung war dann eher zufällig mit dabei. :-)

    Ich mache aus der Wahl der richtigen Trekkingstöcke aber auch keine Wissenschaft solange sie leicht sind.
    +1 BD Trail
    Hatte Sie auf den John Muir Trail dabei mit ca. 115KG. Alles gut gewesen.

  14. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #14
    ad. Gewicht: ich finde das Gewicht der Stöcke ziemlich irrelevant, ob so ein Stock jetzt pro Arm 100g leichter ist oder nicht, macht finde ich keinen Unterschied. Und am Rucksack habe ich sie bei hohem Rucksackgewicht (20-30kg) nie und bei leichtem Gepäck (wenn ich sie z.B. nur für Schneefelder und Abstieg mitnehme), spür ich den Unterschied auch nicht wirklich, weil ich ja ohnehin viel schwereres Gepäck gewohnt bin
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  15. AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #15
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    ad. Gewicht: ich finde das Gewicht der Stöcke ziemlich irrelevant, ob so ein Stock jetzt pro Arm 100g leichter ist oder nicht, macht finde ich keinen Unterschied. ...spür ich den Unterschied auch nicht wirklich, weil ich ja ohnehin viel schwereres Gepäck gewohnt bin
    Wir wissen aber nicht wie fit der Threadersteller ist und wenn er Fernglas (und Kamera?) viel wie beschrieben nutzen will, könnte es vielleicht schon einen Unterschied machen. Mir fehlen da die Erfahrungswerte. Bei Vogelbeobachtungen werden ja oftmals Ferngläser mit hoher Vergrößerung genutzt, die man dann entsprechend ruhig halten sollte.
    MfG Lorenz

  16. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #16
    Ja, Du hast natürlich recht wenn Du mein ich hervorhebst, so habe ich es ja auch geschrieben. Ist immer subjektiv. Ich fotografiere auch ohne den Rucksack abzunehmen und die Stöcke auszufädeln mit D-SLR+Tele, also 1,5+ kg.

    Egal, der TO muss sich entscheiden - worauf ich hinaus wollte ist, dass sich die Stöcke gewichtsmässig alle nicht wahnsinnig unterscheiden, solange man nicht die besonders leichten und dünnen nimmt (bzw. Carbon) - und so wie wir unsere Lekis bei beinahe Stürzen schon misshandelt haben, ich bin überzeugt, Carbon wäre längst gebrochen und ob leichtere Aluminium Stöcke das weggesteckt hätten, keine Ahnung.
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  17. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #17
    Zitat Zitat von Lorenz89 Beitrag anzeigen
    Wir wissen aber nicht wie fit der Threadersteller ist und wenn er Fernglas (und Kamera?) viel wie beschrieben nutzen will, könnte es vielleicht schon einen Unterschied machen. Mir fehlen da die Erfahrungswerte. Bei Vogelbeobachtungen werden ja oftmals Ferngläser mit hoher Vergrößerung genutzt, die man dann entsprechend ruhig halten sollte.
    Mittelmäßig fit - außerhalb des Urlaubs ist nicht hinreichend Gelegenheit, viel Zeit auf Touren zu verbringen. Außerdem bin ich nicht mehr der Jüngste ... Und als Flachländer habe ich mit größeren Steigungen eh so meine Probleme, bin einfach nicht dran gewöhnt.

    Thema Ferngläser/Gewicht:
    Generell ist das Fernglas kein Problem - ich kann 10fache Vergrößerung noch gut halten, benutze außerdem in der Regel Gläser, die relativ leicht sind. Und wenn es richtig anstrengende Touren sind, nehme ich ein Glas mit niedriger Vergrößerung (7fach). Mehr ins Gewicht fallen Spektiv+Stativ+(meistens) Kamera+Tele. Sind bei meiner "Standardausrüstung" in der Summe gut 5 kg, wobei ich das Spektiv in der letzten Zeit öfters weglasse, speziell im Urlaub, oder ein sehr leichtes Spektiv (deutlich unter 1 kg) mitnehme, z.T. dann kombiniert mit einem Einbeinstativ statt des Dreibeins.

    Was das Problem Stöcke+Fernglasnutzung angeht, stelle ich mir das so vor, dass ich in einigen Gebieten hier in Norddeutschland die Stöcke eher weglasse, wenn ich viel beobachte und das Glas fast durchgehend benutze. Wenn es ein Gebiet mit einem langen Anmarsch ist, würde ich dann die Stöcke nehmen und vor Ort dann an den Rucksack packen. Dann gehe ich eh nicht mehr größere Strecken; in nicht wenigen Gebieten bewege ich mich, wenn ich erstmal da bin, nur noch kürzere Strecken.

    Ich bin mittlerweile sicher, dass ich - wie anfangs schon geschrieben - Alustöcke nehmen werde. Das scheint mir unter dem Aspekt der Robustheit sinnvoll zu sein, zumal ich gerade jetzt aus dem Bekanntenkreis von jemanden gehört habe, der mit Carbonstöcken einen bösen Sturz gedreht hat, als sich einer der Stöcke verabschiedete. Nicht, dass ich Carbon nicht für ein großartiges Material halte (ich benutze seit x Jahren Carbonstative), aber bei Stöcken, die doch leicht mal einen Schlag mitbekommen, scheint mir das besser. Auf eine Federung werde ich verzichten.

    Eine Frage: Wie gut dämpfen eigentlich diese Gummikappen, die über die Spitzen geschoben werden, auf hartem Untergrund (Asphalt z.B.) die Geräusche? Das wäre mir wichtig zu wissen, da mich das permanente Klack-Klack an irgendwelchen Wanderautobahnen mehr als nur ein bisschen nervt.

    Was mir auch noch nicht ganz klar ist, ist, wieviel angenehmer Korkkgriffe sind. Bei meinen Stativen ist seit Jahren immer ein Bein mit Kork-Lenkerband umwickelt, das finde ich höchst angenehmen. Zu den Griffen der Stöcke habe ich aber noch keine Meinung. Wobei die Stöcke mit Korkgriffen ja durchweg im höherpreisigen Bereich liegen, während z.B. der BD Trail Back einen Gummigriff hat.

  18. Dauerbesucher

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #18
    Zitat Zitat von Blackbox Beitrag anzeigen
    Mittelmäßig fit - außerhalb des Urlaubs ist nicht hinreichend Gelegenheit, viel Zeit auf Touren zu verbringen. Außerdem bin ich nicht mehr der Jüngste ... [...]

    Was mir auch noch nicht ganz klar ist, ist, wieviel angenehmer Korkkgriffe sind. Bei meinen Stativen ist seit Jahren immer ein Bein mit Kork-Lenkerband umwickelt, das finde ich höchst angenehmen. Zu den Griffen der Stöcke habe ich aber noch keine Meinung. Wobei die Stöcke mit Korkgriffen ja durchweg im höherpreisigen Bereich liegen, während z.B. der BD Trail Back einen Gummigriff hat.
    Ab zum Fachhändler, die Stöcke vor Ort testen ...

  19. Erfahren

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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #19
    Zitat Zitat von rapidfire22 Beitrag anzeigen
    Ab zum Fachhändler, die Stöcke vor Ort testen ...
    Habe ich gemacht. Geworden ist es der BD Trail Back. Gutes Preis-Leistungsverhältnis, scheint sehr robust zu sein, der Griff "passt" zu meiner Hand, während ich mit den stark "ausgeformten" Griffen von Leki so meine Probleme habe. Wenn ich mich an Stöcke gewöhnen sollte, kann ich immer noch irgendwann über ein anderes, leichteres Modell nachdenken.

    Vielen Dank für die vielen Tipps hier!

  20. Erfahren
    Avatar von vergissminet
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    AW: Schon wieder: Trekkingstöcke

    #20
    Zitat Zitat von Blackbox Beitrag anzeigen
    ewig klackernden Dingern
    Das ist offenbar eine häufige Eigenschaft von Billigstöcken, denn das höre ich am öftesten, wenn Leute damit einmal um den Block walken. Da hört man dann auch, dass die Teilstücke so ein "federndes" Geräusch verursachen, und gar nicht das Aufsetzen am Boden.

    Bei guten Stöcken gibt's keinen Lärm. Trotzdem mag ich das Kratzen der Metallspitzen auf Asphalt nicht - wenn ich vorher weiß, dass ich längere Straßenstücke auf mich zukommen, nehm ich Gummistöpsel mit (... da ich auch im anspruchslosen Gelände immer wieder gern mit Stöcken gehe, auch wenn es nicht nötig wäre).

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