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  1. Dauerbesucher
    Avatar von geige284
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    AW: Watzmann als Anfänger

    #21
    Watzmann und Sachsen/Tschechien ist ein kleiner Unterschied.

    Aber wenn du in deiner Umgebung mal mehr als 1000 hm im Abstieg, dauerhaft steil mit Geröll, Felsen, Schrofen mit Kletterpassagen bis I/II findest (am besten mit vorgelagerter längerer Gratüberschreitung ), dann sag bescheid, da würde ich aus Berlin auch mal vorbeischauen

    Touren wir Häntzschelstiege oder Höhenglücksteig (in der weiteren Umgebung) oder selbst leichte Kletterwege im Elbi sind schon eine andere Spielart...

  2. Moderator
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    AW: Watzmann als Anfänger

    #22
    Zitat Zitat von TBone90 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank Euch, ich habe jetzt nicht alles gelesen, da ich gerade Unterwegs bin.

    Aber die Frage steht im Raum:
    Was könnt ihr denn für Touren empfehlen hier in Sachsen oder Umgebung (Tschechien vielleicht etc) zum rein kommen ?
    Keine, fahr in die Alpen (oder Tatra-Gebirge).
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  3. AW: Watzmann als Anfänger

    #23
    Kondition kannst du hier schon aufbauen, aber Erfahrung wirst du hier keine Sammeln, mach mal auf die Zugspitze über Reintal und wenn du oben bist und noch absteigen willst (und es dann auch machst) kannst du dir es nochmal mit dem Watzmann überlegen...

  4. Erfahren

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    AW: Watzmann als Anfänger

    #24
    Zitat Zitat von TBone90 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank Euch, ich habe jetzt nicht alles gelesen, da ich gerade Unterwegs bin.

    Aber die Frage steht im Raum:
    Was könnt ihr denn für Touren empfehlen hier in Sachsen oder Umgebung (Tschechien vielleicht etc) zum rein kommen ?
    Jeskodans Beitrag solltest dann schon lesen:
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    ...Also Tourentage sammeln und nicht Prestigegipfel.
    Hänzelstiege ist weit entfernt (in jeder Hinsicht) vom Watzmann und ersetzt keine Tourentage im Kalk. Trotzdem: sich einen ganzen Tag oder auch zwei auf den exponierten Bänderwegen in den Schrammsteinen herumzutreiben ist so verkehrt nicht. Immer drumherum und viel rauf und runter, da kommt schon einiges zusammen.
    Und dann halt erstmal kürzere Einstiegstouren in den Kalkalpen. Sonnenspitze bei Ehrwald wäre noch ein Vorschlag von mir, aber auch nicht als erste Tour! Ist als Überschreitung wie im Link dicht an den Anforderungen zur Watzmann Traverse. Normalanstieg ist einfacher.
    Grüße von Tilmann
    Geändert von TilmannG (30.01.2019 um 09:04 Uhr)

  5. Neu im Forum

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    AW: Watzmann als Anfänger

    #25
    Schon bisserl älter, aber vermutlich noch aktuell, da ja die Watzmann-Sommersaison noch kaum begonnen haben dürfte. Daher hier noch meine 2ct. GR20, Jubi, und Watzmann sind mir bekannt, Watzmann habe ich damals quasi als Eingehtour für den Jubi als Tagestour gemacht.

    Zum Anspruch: Auf dem GR20 gab und gibt es teilweise Ketten (die meisten damals im Cirque, der heute bekanntlich nicht mehr zum Hauptweg zählt). Wer kein Problem damit hat, auch alle versicherten Stellen ohne Kettenbenutzung zu gehen bekommt auch am Watzmann sicher keine technischen Probleme.

    Als ich dort war, gab es am Watzmann noch zahlreiche, überflüssige Einhängmöglichkeiten. Wer die benötigt, ist dort oben falsch, weil das einfach zu viel Zeit zieht und auch alle anderen aufhält. Hinzu kommt, dass man sich an einigen entscheidenden Stellen eben nicht einhängen kann. Insofern ist auch der Rückbau positiv zusehen.

    Kurzum, die technischen Anforderungen sind relativ gering, ich würde schätzen II-, maximal II. Schwindelfreiheit, Kondition und zügiges, sicheres Gehen in ausgesetztem Gelände sind entscheidend. Denn die absolute Länge ist definitiv gegeben.

    Im Idealfall hat man alle anderen, zumindest aber alle unsicheren Kantonisten, an der Südspitze so weit abgehängt, dass sich das Steinschlagrisiko erübrigt. Andernfalls ist das nicht zu unterschätzen - und die Tour wird noch einmal länger. Ferner ist hier erheblich im Vorteil, wer das kontrollierte Abfahren auf Feinschutt beherrscht. Auch hier gilt, wer das nicht kann, braucht deutlich länger. Und dann folgt ganz zum Schluss noch ein handtuchschmaler, aber extrem steiler Grasgrat. So etwas hatte ich davor noch nie gesehen. Einfachstes Gehgelände, aber Fehltritt verboten. Hier hat es schon Todesfälle gegeben. Will sagen, es ist erst vorbei, wenn der Boden des Wimbachgrieß erreicht ist. Und auch dann muss man noch mal ziemlich lange latschen.

    Konkret würde ich sagen, wenn ihr euch auf dem GR20 auch mal eine Doppeletappe zugetraut hättet, sollte auch der Watzmann gut zu schaffen sein.

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