Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 60
  1. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
    Dabei seit
    26.05.2008
    Ort
    In Bayern daheim in der Welt zu Hause
    Beiträge
    866

    Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #1
    Wer von euch hat den Bindungstest in der DAV Panorama 01/19 gelesen?

    https://www.alpenverein.de/dav-servi...aid_32726.html

    Ich war ehrlich gesagt gewaltig überrascht von den schlechten Ergebnissen mancher Hersteller.

    Wenn ich das richtig interpretieren sind Dynafit und Fritschi die einzigen Hersteller, die nicht grob fahrlässig ihre Kunden verarschen.

    Auch wird bemängelt, dass es keine Bindung für leichte Fahrer gibt, aber mit einmal googlen sieht man, dass mit der Dynafit ST Rotation 7 sehr wohl ab DIN 2,5 etwas auf dem Markt ist.
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  2. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.773

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #2
    Zitat Zitat von Hanuman Beitrag anzeigen
    Wer von euch hat den Bindungstest in der DAV Panorama 01/19 gelesen?

    https://www.alpenverein.de/dav-servi...aid_32726.html

    Ich war ehrlich gesagt gewaltig überrascht von den schlechten Ergebnissen mancher Hersteller.

    Wenn ich das richtig interpretieren sind Dynafit und Fritschi die einzigen Hersteller, die nicht grob fahrlässig ihre Kunden verarschen.

    Auch wird bemängelt, dass es keine Bindung für leichte Fahrer gibt, aber mit einmal googlen sieht man, dass mit der Dynafit ST Rotation 7 sehr wohl ab DIN 2,5 etwas auf dem Markt ist.
    Wir hatten das Thema kurz schon im Skitourenschuhe + -bindung-Thread andiskutiert. Ich denke auch, dass das was an Z-Wert draufsteht, auch drin sein sollte.

    Auch wenn man nicht alles regulieren muss: Bei sicherheitsrelevanter Ausrüstung sind verlässliche Normen unverzichtbar. In dem Bereich muss rasch nachgebessert werden.

  3. Erfahren

    Dabei seit
    30.08.2014
    Ort
    Buchs
    Beiträge
    167

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #3
    Zitat Zitat von Hanuman Beitrag anzeigen
    ...
    Ich war ehrlich gesagt gewaltig überrascht von den schlechten Ergebnissen mancher Hersteller.
    ...
    Erstaunt mich jetzt nicht wirklich. Das schlechte Abschneiden von ATK war für mich ein Grund gegen die ATK Raider 12.0 und für die Fritschi Vipec Evo 12 (habe mir diese Woche ein paar Tourenskis gekauft). Auf der Alpin Website waren bereits Testresultate abgedruckt.
    Geändert von Linard (25.01.2019 um 19:35 Uhr)

  4. Erfahren
    Avatar von Sydoni
    Dabei seit
    13.08.2011
    Ort
    München
    Beiträge
    169

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #4
    Zitat Zitat von Hanuman Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig interpretieren sind Dynafit und Fritschi die einzigen Hersteller, die nicht grob fahrlässig ihre Kunden verarschen.
    Nö, das bestätigt erst einmal nur die (bereits bekannte) Schwachsinnigkeit, Ski(touren)bindungen nach Tabellenwerten einzustellen, ohne einen aktuellen Referenzwert zu haben.



    Hab mir mal erlaubt auch die Aussage aus dem Parallelthread zu zitieren:
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wir hatten das Thema kurz schon im Skitourenschuhe + -bindung-Thread andiskutiert. Ich denke auch, dass das was an Z-Wert draufsteht, auch drin sein sollte.

    Auch wenn man nicht alles regulieren muss: Bei sicherheitsrelevanter Ausrüstung sind verlässliche Normen unverzichtbar. In dem Bereich muss rasch nachgebessert werden.
    Dir ist bewusst, dass alle Normen einen Toleranzbereich enthalten, da der „Normensollwert“ immer unter Laborbedingungen und meistens mit einem (oder einer beschränkten) Anzahl an Settings ermittelt wird? Bei den Komponenten Schuh (Parameter: Sohlenlänge, Steifigkeit, Sohle, Abnutzung, Inserts usw.) Ski (Parameter: Flex, Torsionssteifigkeit, Radius, Länge, Breite usw.) und Bindung (Parameter: Federsteifigkeit, dynamischer Weg) aber eine schier unendlich große Anzahl an Kombinationen möglich ist, die irgendwie in Einklang mit der entsprechenden Norm gebracht werden muss?

    Darüber hinaus: Das mechanische Bindungskonzept, das heutzutage bei Alpin- und Tourenbindungen Anwendung findet, ist weitestgehend ausgereizt und kann nur einen Trade-Off zwischen „Fehlauslösung Bindung“ und „Sollbruchstelle menschlicher Körper“ bieten.
    Klar kann man theoretisch noch etwas an den Werten rumfeilen, um dadurch bei „Personen, die nicht dem Normmenschen entsprechen“ ein verbessertes Auslöseverhalten zu ermöglichen (die Norm gibt das auch durchaus her); bringt aber halt nix, wenn mans selber daheim einstellt. Und für manche Belastungsmuster sind mechanische Bindungen einfach nur bedingt zu gebrauchen —> Stichwort Drehsturz bei langsamem Tempo.
    Da elektronische Bindungen in absehbarer Zeit keinen Durchbruch erzielen dürften, gibts aber auch keine sinnvolle Alternative.

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Es wird dringend empfohlen, die Auslösung im Sportgeschäft am Gerät einstellen zu lassen und sich nicht auf den eingestellten Z-Wert zu verlassen. Man kann nicht pauschal sagen, wie groß die Abweichung je Modell ist, da hat wohl jedes Exemplar seinen eigenen Kopf bzw. Einstellung
    Um dich noch mehr zu schocken: Auch bei gleichem Modell, aus gleicher Produktionscharge gibt es teils drastische Abweichungen, da halt keine zwei Federn exakt identisch sind.
    Die Norm ist erfüllt, wenn bei vier von sechs zufällig ausgewählten Bindungen die tatsächliche Abweichung max. +/- 10% beträgt (+ noch weitere Tests, die werden aber immer nur an einer Bindung durchgeführt). Man kann also durchaus einen Blindgänger erwischen.

    Generell sind die Abweichungen dem Bericht zufolge in den Extrembereichen am größten, v.a. im unteren Bereich. Ich frage mich nun, was man macht, wenn man so eine Bindung wie die Crest auf den niedrigst möglichen Z-Wert, also 5, einstellen möchte/muss, und der tatsächliche Auslösewert bei 5er-Einstellung ist 6,5. Dann kann man mit einer solchen Bindung als leichtgewichtige, vorsichtig fahrende Person nichts anfangen.
    Kann ich dir gerne sagen, ich bin nämlich so ein Fall: Z-Wert gemäß Tabelle 5.5 (53kg, 304mm Sohlenlänge, Typ 3), macht bei meiner Dynafit Radical ~5.1, bei meinem Alpinsetting ist zumindest ein Wert um die 4.5 (weiß ich aber nicht auswendig). Die Einstellungen funktionieren für mich im Wesentlichen, wobei ich situativ bei eisigen Querungen und Abfahrten mittlerweile die Dynafit durchaus mal verriegele, um nen möglichen Skiverlust weitestgehend zu vermeiden.

    Daher komme ich sicher nicht auf die Idee, mir auf Verdacht ne Bindung für den Bereich 5-12 (das ist bei Tourenbindungen ja der Normalbereich) zu kaufen, da ist die Chance, dass es nicht passt verhältnismäßig hoch.
    Und auch wenn der Einstellungsbereich über all meine Ski relativ konstant ist, werd ich da auch nicht selber dran rumschrauben; ne Einstellung kostet 10€ und bringt die relative Gewissheit, dass die Bindung zumindest entsprechend der Norm auslöst.

    Bin mal gespannt, ob es nicht demnächst eine Rückrufaktion gibt, wenn mal jemand klagt, dessen Ski bei leichter Einstellung nicht auslösen und Gutachter sagen, dass es an der Bindung lag. Seltsam, dass es in dem Bereich keine allgemein gültigen Normen gibt für alle Modelle.
    Warum sollte es für diesen (nicht neuen) Fakt eine Rückrufaktion geben?
    Sofern Bindung und Bindungseinstellung den entsprechenden Normen entsprechen, ist dem Produkthaftungsgesetz genüge getan.

    Kein Händler in DE stellt dir wissentlich eine Skibindung ein, ohne dass du zuvor die Korrektheit der Einstellungsparameter (Skifahrertyp, Sohlenlänge, Gewicht) mit Unterschrift bestätigst (Deswegen ist bei Onlinbestellungen lediglich eine Bindungsmontage aber keine -einstellung möglich). Alle Einstellungswünsche, die über den Standard hinausgehen, gemäß Norm aber zulässig wären (z.B. Änderung des Auslösedrehmoments +/- 15%) sind ebenfalls zu bestätigen (und müssen vom Kunden aktiv verlangt werden).
    Auf welcher Anspruchsgrundlage sollte da eine Klage Erfolg haben? Oder anders gefragt: Der Hersteller (auch der Händler gilt als Hersteller i.S.d. ProdHaftG) ist Schuld, weil du deine Bindung selber nach irgendeiner Tabelle eingestellt hast?

    Was meinst du mit „allgemeingültigen" Normen? Dass für Alpinbindungen und Tourenbindungen nicht die selben gelten? Das ist völlig naheliegend, da alleine durch die Sohle bei Tourenskischuhen (und je nachdem wie oft da einer am Fels mit rumschrappt) ein größeres Toleranzfeld von Nöten ist.

    Ich werde meine Crest, wenn ich die Ski bekomme, wohl erst mal auf 5 einstellen und schauen, ob sie zu schnell auslösen. Leichter kann man sie ja nicht einstellen.
    Ich seh das jetzt richtig: Einerseits hast du Sorgen, dass der aufgedruckte Z-Wert nicht mit dem korrespondierenden Auslösedrehmoment übereinstimmt, auf der anderen Seite möchtest du die Bindung aber selbst einstellen?
    "Was nützen mir tausend erstiegene Gipfel, wenn ich innerlich nichts von ihnen habe!." (Theodor Wundt)

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Der Biber
    Dabei seit
    21.01.2008
    Beiträge
    746

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #5
    Hui... !
    Bei all den Lobeshymnen, die man zu den ATK-Bindungen so hört und auch liest, bin Ich über das Testergebnis doch sehr überrascht.

  6. Erfahren

    Dabei seit
    07.06.2008
    Beiträge
    254

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #6
    Servus,

    ich hatte den "Test" im DAV panorama auch gesehen, und habe mir auch die dort zitierte webseite eines schweizer onlinejournals angesehen. Eigentlich erscheint das ja als eine verdienstvolle Übung.

    Leider sind die Angaben dazu, an wievelen Prüfmustern die Messungen vorgenommen wurden, kryptisch. Es ist noch nicht einmal eindeutig, ob die Messungen an zwei Exemplaren eines Bindungspaars vorgenommen wurden, oder ob jeweils nur eine Bindung getestet wurde.

    In dieser Hinsicht erscheint mir die "Test" eher als eine Art Stichprobe, die allerdings Anlaß geben könnte und sollte, das Auslöseverhalten von Tourenbindungen (das noch von einer Reihe weiterer Faktoren abhängt, angefangen vom Flex des Skis, den verwendeten Stiefeln und ihren Inserts usw... ) genauer zu untersuchen.

    Auch die Auswahl der Bindungen erschien mir etwas willkürlich; wenn ich Bindungen testen will, die sich auch für leichtere Fahrer eignen, nehme ich vieleicht nicht die Varianten bis Z14, wenn es Ausführungen mit besser passendem Einstellbereich gibt.. (?).

    Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass viele Händler die Bindungseinstellung nur nach dem Z-Wert vornehmen, und die Einstellung von Tourenskibindungen nicht an der "Prüfmaschine" testen; sollte sich das geändert haben. wäre das ja erfreulich.

    A propos: Es scheint auch Berichte bzgl. von Pistenbindungen zu geben, dass diese - zumal für leichte FahrerInnen - entweder von haus zu hart eingestellt werden, oder diese bei eingestellten Werten in der praxis nicht zuverlässig auslösen; dieser Bericht scheint auf die Beobachtungen von Unfallmedizinern in AT zurückzugehen, in der deutschen Presse wurde davon berichtet (nicht sicher, ob ich das noch finde).

    Nichts für ungut,
    marmotta
    Geändert von marmotta (03.02.2019 um 12:34 Uhr)

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
    Dabei seit
    26.05.2008
    Ort
    In Bayern daheim in der Welt zu Hause
    Beiträge
    866

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #7
    Ich hatte meine Aussage von oben auch als Mail an die Tester von Outdoor Guide geschickt. Und die haben sehr nett und meiner Meinung nach auch gut geantwortet:

    danke für die Mail. Nun ja – ganz so einfach ist das natürlich nicht und ich würde mich nie zu der Aussage hinreissen lassen, dass die Bindungshersteller die Kunden wissentlich täuschen. Unser Fazit nach dem Test: Wir brauchen ziemlich dringend eine verbindliche Schuhnorm. Auch dann gibt es noch genug Variablen im Zusammenspiel von Ski, Schuh und Bindung. Aber wenn es uns schon mal gelungen ist, auf die Bergsportler auf die verschiedenen Problematiken zu sensibilisieren, dann ist auch schon viel erreicht. Und es spielt idealerweise den Fachhändlern in die Karten, die das Thema seriös angehen
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  8. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.773

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #8
    Zitat Zitat von Sydoni Beitrag anzeigen
    Nö, das bestätigt erst einmal nur die (bereits bekannte) Schwachsinnigkeit, Ski(touren)bindungen nach Tabellenwerten einzustellen, ohne einen aktuellen Referenzwert zu haben.


    Hab mir mal erlaubt auch die Aussage aus dem Parallelthread zu zitieren:

    Dir ist bewusst, dass alle Normen einen Toleranzbereich enthalten, da der „Normensollwert“ immer unter Laborbedingungen und meistens mit einem (oder einer beschränkten) Anzahl an Settings ermittelt wird? Bei den Komponenten Schuh (Parameter: Sohlenlänge, Steifigkeit, Sohle, Abnutzung, Inserts usw.) Ski (Parameter: Flex, Torsionssteifigkeit, Radius, Länge, Breite usw.) und Bindung (Parameter: Federsteifigkeit, dynamischer Weg) aber eine schier unendlich große Anzahl an Kombinationen möglich ist, die irgendwie in Einklang mit der entsprechenden Norm gebracht werden muss?

    Darüber hinaus: Das mechanische Bindungskonzept, das heutzutage bei Alpin- und Tourenbindungen Anwendung findet, ist weitestgehend ausgereizt und kann nur einen Trade-Off zwischen „Fehlauslösung Bindung“ und „Sollbruchstelle menschlicher Körper“ bieten.
    Klar kann man theoretisch noch etwas an den Werten rumfeilen, um dadurch bei „Personen, die nicht dem Normmenschen entsprechen“ ein verbessertes Auslöseverhalten zu ermöglichen (die Norm gibt das auch durchaus her); bringt aber halt nix, wenn mans selber daheim einstellt. Und für manche Belastungsmuster sind mechanische Bindungen einfach nur bedingt zu gebrauchen —> Stichwort Drehsturz bei langsamem Tempo.
    Da elektronische Bindungen in absehbarer Zeit keinen Durchbruch erzielen dürften, gibts aber auch keine sinnvolle Alternative.


    Um dich noch mehr zu schocken: Auch bei gleichem Modell, aus gleicher Produktionscharge gibt es teils drastische Abweichungen, da halt keine zwei Federn exakt identisch sind.
    Die Norm ist erfüllt, wenn bei vier von sechs zufällig ausgewählten Bindungen die tatsächliche Abweichung max. +/- 10% beträgt (+ noch weitere Tests, die werden aber immer nur an einer Bindung durchgeführt). Man kann also durchaus einen Blindgänger erwischen.


    Kann ich dir gerne sagen, ich bin nämlich so ein Fall: Z-Wert gemäß Tabelle 5.5 (53kg, 304mm Sohlenlänge, Typ 3), macht bei meiner Dynafit Radical ~5.1, bei meinem Alpinsetting ist zumindest ein Wert um die 4.5 (weiß ich aber nicht auswendig). Die Einstellungen funktionieren für mich im Wesentlichen, wobei ich situativ bei eisigen Querungen und Abfahrten mittlerweile die Dynafit durchaus mal verriegele, um nen möglichen Skiverlust weitestgehend zu vermeiden.

    Daher komme ich sicher nicht auf die Idee, mir auf Verdacht ne Bindung für den Bereich 5-12 (das ist bei Tourenbindungen ja der Normalbereich) zu kaufen, da ist die Chance, dass es nicht passt verhältnismäßig hoch.
    Und auch wenn der Einstellungsbereich über all meine Ski relativ konstant ist, werd ich da auch nicht selber dran rumschrauben; ne Einstellung kostet 10€ und bringt die relative Gewissheit, dass die Bindung zumindest entsprechend der Norm auslöst.

    Warum sollte es für diesen (nicht neuen) Fakt eine Rückrufaktion geben?
    Sofern Bindung und Bindungseinstellung den entsprechenden Normen entsprechen, ist dem Produkthaftungsgesetz genüge getan.

    Kein Händler in DE stellt dir wissentlich eine Skibindung ein, ohne dass du zuvor die Korrektheit der Einstellungsparameter (Skifahrertyp, Sohlenlänge, Gewicht) mit Unterschrift bestätigst (Deswegen ist bei Onlinbestellungen lediglich eine Bindungsmontage aber keine -einstellung möglich). Alle Einstellungswünsche, die über den Standard hinausgehen, gemäß Norm aber zulässig wären (z.B. Änderung des Auslösedrehmoments +/- 15%) sind ebenfalls zu bestätigen (und müssen vom Kunden aktiv verlangt werden).
    Auf welcher Anspruchsgrundlage sollte da eine Klage Erfolg haben? Oder anders gefragt: Der Hersteller (auch der Händler gilt als Hersteller i.S.d. ProdHaftG) ist Schuld, weil du deine Bindung selber nach irgendeiner Tabelle eingestellt hast?

    Was meinst du mit „allgemeingültigen" Normen? Dass für Alpinbindungen und Tourenbindungen nicht die selben gelten? Das ist völlig naheliegend, da alleine durch die Sohle bei Tourenskischuhen (und je nachdem wie oft da einer am Fels mit rumschrappt) ein größeres Toleranzfeld von Nöten ist.


    Ich seh das jetzt richtig: Einerseits hast du Sorgen, dass der aufgedruckte Z-Wert nicht mit dem korrespondierenden Auslösedrehmoment übereinstimmt, auf der anderen Seite möchtest du die Bindung aber selbst einstellen?
    Danke für deine ausführliche Einschätzung. Ich hatte nicht mehr nach dem Thread geschaut, habe eben erst gesehen, dass es neue Posts gibt. Du kennst dich anscheinend ganz gut aus mit Skibindungen und den Zusammenhängen, kann ich von mir diesbezüglich nicht behaupten. Nur dass du in bestimmten Situationen trotzdem die Bindung fixierst um einen Skiverlust zu vermeiden, kann ich nicht nachvollziehen, wenn man an die Sturzfolgen in so einem Fall denkt

    Dass da einige Sachen zusammenspielen und die Normierung generell nicht einfach ist, kann ich jetzt nachvollziehen. Allerdings fehlt mir eine Erklärung, warum man sich bei manchen Herstellern ungefähr auf den eingestellten Z-Wert verlassen kann (Abweichungen im Test grün und orange), bei anderen dagegen weniger. Für mich ist das neben der Konstruktionsweise auch ein Zeichen, dass wahrscheinlich nicht jeder Hersteller (fast) jedes Exemplar standardmäßig testet. Beim Preis von 300-450€ für eine Tourenbindung möchte ich erwarten können, dass der Hersteller kurz prüft, ob er ein verlässliches Exemplar zusammengeschraubt hat oder nicht.

    Dass es bei der ATK Crest starke Abweichungen geben kann, hatte ich schon vor dem Kauf der Crest-Bindung gelesen. Die jetzige Untersuchung bestätigt das grundsätzliche Problem, das bei ATK wohl stärker ausgeprägt ist als bei anderen Herstellern (Abweichungsbereich rot). Eine funktionierende, strengere Norm sollte ausschließen, dass Bindungen im roten und evtl. auch im orangen Abweichungsbereich auf den Markt kommen dürfen. Die Hersteller werden wie die Industrie generell (Stichwort strengere Vorschriften zum Schadstoffausstoß von Autos) fürchterlich jammern und das Ende des Tourenskifahrens, wie wir es derzeit kennen, ausrufen. Letztlich werden sie nach Vorliegen einer strengeren Norm ihre Modelle aber soweit nötig überarbeiten. Evtl. werden dann manche Leichtbindungen der Sicherheit wegen 30 Gramm schwerer sein, was für manche tatsächlich das Ende des Tourenskifahrens bedeuten würde

    Ich habe gestern übrigens meine ATK Crest mit den neuen Völkl VTA 98 zum ersten Mal einen Vormittag lang an einer nicht präparierten Schwarzwald-Piste im Tiefschnee (z.T. zerfahren) ausprobiert. Die Bindung ist auf Z-Wert 5 eingestellt, leichter geht es bei dieser Bindung ja nicht. Wenn die Bindung zu leicht aufgegangen wäre, hätte ich nachbessern können. Wiege 73 kg und habe bei den anderen Ski mit Dynafit Radical Z 6.5 eingestellt, die löst bei einem Sturz problemlos aus. Bin gestern nicht gestürzt. Auch bei kräftigeren Schwüngen und wenn man mal ein bisschen aus dem Gleichgewicht kommt, hat die Bindung nicht ausgelöst. Eine Fehlauslösung kann ich also schon mal ausschließen. Dass man sich an die Einstellung von einem niedrigen Wert ausgehend herantastet, habe ich schon mehrfach gehört. Rein manuell lassen sich die Ski ohne große Anstrengung auslösen, wenn ich den Schuh aus der Bindung rausdrücke.

    Was soll eine Einstellung im Geschäft in dem Fall noch bringen, außer im für mich unwahrscheinlich erscheinenden Fall, dass ich ein extremes Ausreißer-Exemplar erwischt habe und die 5er-Einstellung in Wirklichkeit z.B. Z8 entspricht, was als Folge eine Feineinstellung in die Mülltonne bedeuten würde? Wenn bei so einer starken Abweichung etwas passiert und jemand klagt, dann würde das Gericht (ob mit Norm oder ohne Norm) einen Gutachter bestellen, der das Exemplar untersucht. Dessen Einschätzung würde das Gericht berücksichtigen, aber vielleicht auch, dass ein Kunde davon ausgehen kann, dass eine gewisse Verlässlichkeit auf Angaben angenommen werden kann, vielleicht nicht auf die Kommastelle, aber im Großen und Ganzen. Ein Kunde muss kein Spezialwissen haben. Der Ansatz, dass man als durchschnittlich schwerer, durchschnittlich gut fahrender Tourenfahrer einfach auf Verdacht eine Bindung im Normalbereich kaufen kann, ist aus meiner Sicht durchaus im Normbereich. Ist aber nur meine persönliche Einschätzung.

  9. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.773

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #9
    Zitat Zitat von marmotta Beitrag anzeigen
    A propos: Es scheint auch Berichte bzgl. von Pistenbindungen zu geben, dass diese - zumal für leichte FahrerInnen - entweder von haus zu hart eingestellt werden, oder diese bei eingestellten Werten in der praxis nicht zuverlässig auslösen; dieser Bericht scheint auf die Beobachtungen von Unfallmedizinern in AT zurückzugehen, in der deutschen Presse wurde davon berichtet (nicht sicher, ob ich das noch finde).
    Ich habe auch mal von dem Problem gehört. Könnte auch daran liegen, dass bei der Bindungseinstellung die falschen Fragen gestellt werden. Es sollte nicht nur gefragt werden, wie gut jemand fährt, sondern auch vor jeder Einstellung darauf hingewiesen werden, dass die meisten Knieverletzungen bei geringem Tempo passieren, in Situationen, die nicht wirklich viel mit dem Fahrkönnen zu tun haben und die Ski dann eher bei niedrigem Z-Wert auslösen. Wenn man also auch fragen würde, wie sehr auf der Skala von Z4 bis Z12 sich der Kunde eine Knieverletzung bei langsamen Stürzen wünscht, gäbe es wahrscheinlich weniger zu harte Einstellungen

  10. Fuchs

    Dabei seit
    07.09.2003
    Beiträge
    1.865

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #10
    Danke für die interessante Diskussion.

    Mir scheint, da ist noch viel unerforscht und vielleicht lässt sich das Problem nicht bis ins letzte untersuchen.

    Ich fände einen Test mit dem gleichen Bindungsmodell, unterschiedlich harten Ski, unterschiedlichen Schuhen und unterschiedlichen Temperaturen sehr spannend. Wahrscheinlich würde sich zeigen, dass es noch größere Streuungen gibt, als der Test das gezeigt hat. Konstruktionsbedingt müsste bei den PIN Bindungen die Skihärte (mehr Biegung unter der Bindung) und Sohlenlänge/Sohlenbeschaffenheit eine Rolle spielen, oder?
    Das könnte erklären, warum Rahmenbindungen verlässlicher erscheinen.
    I.d.R. sind bei Bindungen jeder Art Federn oder flexible Bauteile verarbeitet, die die Auslösung ermöglichen: wie groß wird die Streuung sein, abhängig davon ob es 5 Grad C plus oder 20 Grad C unter Null hat?
    Sind Federn von Alpinbindungen nicht gefettet? - was passiert nach 3-5-8 Jahren?

    Ich glaube, man muss aufpassen, dass man sich nicht wieder einmal in Bereichen bewegt, in denen es keine absolute Sicherheit gibt, gleichzeitig diese verlangt? Umso wichtiger, dass solche Tests die Schwierigkeiten zeigen und die Nutzer sensibilisieren, sich nicht blind auf Material, Einstellungen usw. zu vertrauen.

    Felö (der einen Kreuzbandriss auch extrem fürchtet )

  11. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
    Dabei seit
    19.08.2009
    Ort
    700 ü. M.
    Beiträge
    11.891

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #11
    Absolute Sicherheit gibt es nie, auch Unfälle bei langsamen Geschwindigkeit und richtig eingesteller Bindung sind keine Rarität (wie wir hier selber wissen). Aber in Bereichen, von denen meine Gesundheit abhängt und die ich nicht beeinflussen kann, MUSS ich mich schon darauf verlassen können, dass das Material das tut, was es soll. Spätestens wenn eine Bindung 500 CHF kostet..

    Wir kennen alle hier mindestens eine Person, die sich bei zu hart eingesteller Bindung (auf Leihski, beispielsweise) auf der Piste üble Verletzungen geholt hat, obwohl sehr defensiv gefahren. Das gibt es seit Jahren und zeigt, dass man in dem Bereich sehr wohl mehr Genauigkeit haben sollte.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)


  12. Administrator
    Fuchs
    Avatar von sudobringbeer
    Dabei seit
    20.05.2016
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    1.961

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #12
    verstehe das Problem nicht. Bindung einmal für 15€ auf der Maschine einstellen und testen lassen. Z Wert merken und gut ist.

  13. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
    Dabei seit
    19.08.2009
    Ort
    700 ü. M.
    Beiträge
    11.891

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #13
    Nun, vor diesem Test wusste man nicht, dass man die Bindung überhaupt testen soll.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  14. Alter Hase

    Dabei seit
    21.07.2004
    Beiträge
    3.853

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #14
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Nun, vor diesem Test wusste man nicht, dass man die Bindung überhaupt testen soll.
    jup. dachte auch immer, bei tourenbindungen nicht so wichtig, da sie, so meine bsiherige einbildung, im gegensatz zu alpinbindungen sohlenunabhängig auslösen. wobei ich zugegebenermaßen da schon zu großer nachlässigkeit neige. standardwert einstellen und fertig. nicht falschverstehen: ist keine empfehlung, sondern das eingeständnis großer nachlässsgkeit / faulheit meinerseits

  15. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
    Dabei seit
    19.08.2009
    Ort
    700 ü. M.
    Beiträge
    11.891

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #15
    Das meinte ich nicht. Klar ist die Einstellung des Z-Werts absolut wichtig, aber hätte ich so eine ATK Bindung, hätte ich früher nicht gewusst, dass der rechnerermittelte passende Z-Wert mit dem realen auf der Bindung quasi nichts zu tun hat. Zum Glück habe ich aber eine Tecton 12, von daher brauche ich keine zusätzliche Tests.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  16. Alter Hase

    Dabei seit
    21.07.2004
    Beiträge
    3.853

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #16
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Wir kennen alle hier mindestens eine Person, die sich bei zu hart eingesteller Bindung (auf Leihski, beispielsweise) auf der Piste üble Verletzungen geholt hat, obwohl sehr defensiv gefahren. Das gibt es seit Jahren und zeigt, dass man in dem Bereich sehr wohl mehr Genauigkeit haben sollte.
    wobei ja das defensive fahren da dann eher teil des problems ist, weil bei so langsamen stürzen dei bindung hinsichtlich auslösung eher versagt. also immer kräftig draufhalten, damit die bindung im notfall auslöst....

  17. Alter Hase

    Dabei seit
    21.07.2004
    Beiträge
    3.853

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #17
    Zitat Zitat von sudobringbeer Beitrag anzeigen
    verstehe das Problem nicht. Bindung einmal für 15€ auf der Maschine einstellen und testen lassen. Z Wert merken und gut ist.
    mal eine ganz blöde frage: bin ja kein freund vom online-geschäft, abe da es bei uns weit und breit keine tourenski gibt, habe ich sie bestellt. der örtliche sporthändler - guter freund, aber hat selbst nur alpinski - hat sie danknewerter weise montiert. vom testen der bindung hat er dann aber doch lieber abstand genommen. kann man die auslösung der pinbindungen so ohne weiteres auf den üblichen apparaturen testen? irgendwei schauen di da doch ziemlich filigran aus.

  18. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.773

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #18
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    jup. dachte auch immer, bei tourenbindungen nicht so wichtig, da sie, so meine bsiherige einbildung, im gegensatz zu alpinbindungen sohlenunabhängig auslösen. wobei ich zugegebenermaßen da schon zu großer nachlässigkeit neige. standardwert einstellen und fertig. nicht falschverstehen: ist keine empfehlung, sondern das eingeständnis großer nachlässsgkeit / faulheit meinerseits

    Geht mir auch so. Ich seh´s ja ein, dass ich meine Ski eigentlich mal zum Einstellen bringen müsste um zu schauen, ob meine Z5-Einstellung nicht vielleicht doch eine Z8 ist. Wobei ich wie Opa nicht weiß, ob ein normaler Skihändler das macht oder man dazu eine Spezialausstattung für Tourenbindungen benötigt.

    Muss man das dann überhaupt täglich einstellen lasssen? Wenn man den Herstellern so große Fertigungstoleranzen zubilligt, dass jedes Exemplar individuell arbeiten darf, kann man davon ausgehen, dass sie das Geld in die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Bindungs-Exemplare stecken. Nur so ist sichergestellt, dass die Kleinen sich ausleben können, auch mal einen Tag zickig sein dürfen, Bindungsängste haben und dann am nächsten Tag wieder total locker drauf. Sind ja schließlich keine Bindungssoldaten, die stupide dem Befehl ihrer Einstellschraube gehorchen müssen

  19. Alter Hase

    Dabei seit
    21.07.2004
    Beiträge
    3.853

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #19
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Geht mir auch so. Ich seh´s ja ein, dass ich meine Ski eigentlich mal zum Einstellen bringen müsste um zu schauen, ob meine Z5-Einstellung nicht vielleicht doch eine Z8 ist. Wobei ich wie Opa nicht weiß, ob ein normaler Skihändler das macht oder man dazu eine Spezialausstattung für Tourenbindungen benötigt.
    ja,eigentlich ist es dämlich, es nicht zu machen, aber irgendwie ist man als älteres semsester seit den alten silvretta-bindungen daran gewöhnt, dass tourenbindungen eh keine vollwertigen sicherheitsbindungen sind und geht etwas (zu?) leger mit dem thema um. ich stelle meine seit jahrzehnten einfach immer auf 8 und habe da noch nie groß drüber nachgedacht, vor kreuzbandriss eher noch härter. wobei ich es ehrlicherweise bei alpinbindungen auch so handhabe.

    wei gesagt, verfolge die entwicklung bei den bindungen nicht so genau. sind das mittlerweile, auch die pin-bindungen, "echte" sicherheitsbindungen? ich dachte immer,dafür fehlt die auslösung vorne? und falls das noch so sein sollte: was passiert beim überprüfen der vorderen auslösewerte? erfolgt da die auslösung über bruch / herausreißen der schraube? schnade über mich: bin ich komplett ahnungslos.

    zumindest mein sporthändler ( erst seit mir erfahrung mit tourenbindungen) hast sich da an die einstellung nicht drangetraut...

  20. Fuchs
    Avatar von nunatak
    Dabei seit
    09.07.2014
    Ort
    BW
    Beiträge
    1.773

    AW: Bindungstest DAV Panorama 01/19

    #20
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ja,eigentlich ist es dämlich, es nicht zu machen, aber irgendwie ist man als älteres semsester seit den alten silvretta-bindungen daran gewöhnt, dass tourenbindungen eh keine vollwertigen sicherheitsbindungen sind und geht etwas (zu?) leger mit dem thema um.

    wei gesagt, verfolge die entwicklung bei den bindungen nicht so genau. sind das mittlerweile, auch die pin-bindungen, "echte" sicherheitsbindungen? ich dachte immer,dafür fehlt die auslösung vorne? und falls das noch so sein sollte: was passiert beim überprüfen der vorderen auslösewerte? erfolgt da die auslösung über bruch / herausreißen der schraube? schnade über mich: bin ich komplett ahnungslos.
    Es gibt schon neuere Entwicklungen bei den Pin-Bindungen, teilweise rotieren die vorderen Backen. Ansonsten hab ich mal gehört, dass der vordere Auslösewert quasi fix 7 entspricht, außer wahrscheinlich bei ATK, wo die Bindung selbst entscheiden darf, ob sie auslösen möchte . Trotzdem eine sehr hübsche Bindung, rein optisch kann ich mich bisher nicht beschweren darüber Und der neue Völkl VTA98 hat auch sein Möglichstes getan, mich vor den wahrscheinlich fatalen Folgen eines Sturzes mit dieser Bindung bewahren

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)