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  1. Erfahren

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    [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #1
    Mitreisende: pretium
    Prolog
    Ich war im vergangenen Dezember im Wales wandern. Nicht gerade ein intuitives Wanderziel für den Dezember - da ich aber an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden in London zu tun hatte, bot es sich geradezu an, die Zeit dazwischen mit einer kurzen Wanderung zu überbrücken. Nach einer schnellen Beratung hier im Forum und mit einem Interrail-Ticket ausgestattet war ich dabei flexibel genug, bei schlechtem Wetter entweder spontan ein anderes Ziel auszusuchen oder schon früher abzureisen. Schlechtes Wetter hatte ich dann tatsächlich reichlich. Schön war es trotzdem! Aber der Reihe nach…
    [Der aktive Trekking-Teil geht los an Tag 2]


    Tag 1: London – Bangor – Llanberis
    Nach einer viel zu kurzen Nacht breche ich am Montagmorgen in London auf in Richtung King’s Cross. Das sei an dieser Stelle nur erwähnt, um zu betonen: Berufsverkehr in London mit Trekkingrucksack muss man wollen. Nach der überfüllten U-Bahn ist es im Zug Richtung Norden dann aber angenehm leer und ich kann es mir bequem machen.

    Der Zug, flott und modern wie ein ICE, bringt mich innerhalb von drei Stunden an die walisische Nordküste, in das kleine Universitäts-Städtchen Bangor. Hier möchte ich mir eine Karte kaufen, noch zünftig zu Mittag essen und dann direkt loswandern. Oh, und ein Feuerzeug brauche ich noch, sonst bleibt die Küche die nächsten Tage kalt. Das Mitagessen ist dann nur so meh und die Karte (HMSmith hat ein umfangreiches Sortiment) erweist sich als unlesbares Ungetüm im Maßstab 1:20.000, auf dem ich einzig erkennen kann, dass die Idee, in Bangor zu starten, nicht die beste ist. Kurz Google Maps gecheckt, und tatsächlich, in 10 Minuten fährt noch der Bus Nr. 85 in das kleine Örtchen Llanberis. Idyllisch an zwei großen Seen gelegen, möchte ich von hier aus ein Stück rein wandern oder direkt am Ufer campieren. Ich bin schon mit einem Fuß im Bus, als mir das Feuerzeug wieder einfällt. In zwei Minuten fährt der Bus ab, also noch schnell in den Supermarkt gerannt, wie hier gibt es keine Feuerzeuge?? Noch ein Stück die Straße runter, in ein Tabakgeschäft, dort schnell das begehrte Zündeisen erstanden und zurück zum stoisch gelassenen Busfahrer, der auf mich gewartet hat. Die Waliser sind ausnahmslos nette Menschen!



    Die Stadt Bangor besteht hauptsächlich aus der Universität. Hier links die Mensa, im Hintergrund ein fancy Vorlesungsgebäude.



    Kathedrale von Bangor. Der Name ist etwas hochgegriffen, aber einen Abstecher ist es schon wert.



    Allein schon wegen dieser sehr modernen Mob-Interpretation der Kreuzigung. Direkt dahinter stand ein "Fotografieren verboten!"-Schild. Schaut euch die anderen Bilder also am besten direkt vor Ort an



    Die Busfahrt ist ganz urig. Langsam, aber stetig kommen die Berge immer näher. Obwohl es nur 17km sind, braucht der Bus eine ganze Stunde nach Llanberis, denn unterwegs wird in großen Schleifen jedes Dort eingesammelt. Daran könnte man sich in Deutschland mal ein Beispiel nehmen. Die Leute im Bus kennen sich, und es wird eifrig über fünf Sitzreihen hinweg auf walisisch geschwatzt. Ich verstehe zwar kein einziges Wort, fühle mich aber trotzdem ganz wohl.

    Um kurz nach zwei komme ich in Llanberis an. Das bedeutet: Noch zwei Stunden Tageslicht – das müsste reichen, um noch loszuwandern. Auf Google Maps hatte ich mir das Nordufer des östlichen Sees zum Campen auserkoren, vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass ein Steinbruch besagtes Ufer gänzlich unpassierbar macht. Stattdessen steuere ich die Ruine von Dolbadarn Castle. Hier hielt einst ein aufstrebender Prinz seinen Bruder jahrzehntelang gefangen hielt, um den Thron für sich zu beanspruchen. Ein Plan so solide wie die Mauern der Burg, die immer noch stehen. Ich hoffe auf besseres Wetter und beschließe, hier zu bleiben, um die Burg nachts zu fotografieren. Nach Einbruch der Dunkelheit schlage ich mein Zelt nicht weit von der Burg entfernt auf (für die Ortskundigen: Es war nicht auf dem Hügel daneben, der mit „NO CAMPING!!!“-Schildern gepflastert ist ). Es klart dann leider doch nicht mehr auf, aber ich verbringe einen schönen, ruhigen Abend an der Ruine, deren Turm man sogar besteigen kann.



    Blick auf den Turm von Dolbadarn Castle, der als Gefängnis diente, im letzten Abendlicht.



    Das ganze nochmal bei Tageslicht.



    Die Verantwortung für Unfälle ist hier angenehm klar geregelt.



    Blick von der Burgruine in Richtung Llanberis.

  2. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #2
    Tag 2: Llanberis – Snowdon
    Ich werde morgens um kurz nach sechs von einem Hund geweckt, der an meinem Zelt vorbeiläuft. Ich wollte ja vor Sonnenaufgang abbauen, aber um sechs Uhr?! Also lasse ich den Hund Hund sein, er stört sich auch nicht weiter an mir und ich schlafe noch einmal ein, bevor ich dann um sieben bei leichtem Nieselregen das Zelt abbaue. Aufgrund der Nähe der Stadt entscheide ich mich, dem örtlichen Supermarkt sowie der öffentlichen Toilette noch einen Besuch abzustatten. Keine Sorge – das Wandern geht gleich los Nur noch ein paar Impressionen aus Llanberis.



    Denkmäler für den ersten Weltkrieg sind in Wales allgegenwärtig.



    Der örtliche Nahversorger SparSubwayCostakaffee.



    Ohne Worte.



    Mein Frühstück zieht sich, und als ich endlich Llansberis verlasse, ist es schon fast neun. Ich biege noch nicht direkt auf den Hauptweg ab, denn ein kleines Holzschildchen verheißt mir einen spektakulären Wasserfall am Ortsrand. Der Wasserfall ist dann tatsächlich ziemlich cool. Doof nur: Der Fluss vom Wasserfall trennt mich vom Weg zum Snowdon, und Furtschuhe habe ich dieses Mal nicht dabei. Aber ein kleiner, kaum erkennbarer Trampelpfad über knubbelige Schafswiesen weist mir den Weg zur Brücke der Zahnradbahn, über die ich den Fluss queren kann.



    Wasserfall von Llansberis.



    Die Brücke der Zahnradbahn, die einen im Sommer bis zum Gipfel des Snowdon bringt.



    Ein Pfad führt mich über knubbelige Schafweiden, vorbei an verlassenen Bauernhäusern.



    Weiter geht es in Richtung der wolkenverhangenen Berge. Mein Weg führt mich entlang der Bergflanke an dem kleinen Häuschen in der Ferne vorbei.



    Blick zurück. Im hohen Gras ist der Weg schwer zu erkennen, jeder Schritt endet potentiell in einem boghole.



    Bääääääh.



    Ein historischer Friedensvertrag zwischen Radfahrern und Wanderern.



    Hier stoße ich jetzt endlich wieder auf den Hauptweg. An der nächsten Kreuzung entscheide ich mich, dem Ranger Path weiter bergauf zu folgen. Ein Schild an einem Gatter verweist auf einen historischen Friedensvertrag, der hier zwischen suizidalen Bergabrasern und bekloppten Bergaufschleppern getroffen wurde: Gerast werden darf nur im Winter, dafür dürfen sich die Schlepper dann aber auch nicht beschweren. Eigentlich eine ganz passable Lösung, finde ich.

    Der Weg hat sich, obwohl gut ausgebaut, einen Trailcharakter bewahrt. Entlang an alten Steinmauern geht es immer weiter in Richtung der Wolken. Mittlerweile setzt leichter Nieselregen ein, und da ich aus dem Desaster in Norwegen gelernt habe (Bericht folgt :-)) ziehe ich mir vorsorglich meine Regenhose an. Vor mir verjüngt sich das Tal zu einem schmalen Pass, an dem ich scharf links abbiege, um noch den 2200 Fuß hohen Moel Cynghorion mit zu nehmen. Von unten sieht der gar nicht so hoch aus, aber bei starkem Gegenwind dauert es dann doch etwas länger, bis ich den Gipfel erreiche. Kurz davor reißt es sogar für einen Moment auf, der Regen stoppt und ich werfe schnell alles von mir, um die Kamera aufzubauen. Ich bin leider zu langsam, um noch das Verschwinden des Nebels aufzunehmen, aber für ein paar Sekunden Wolken sollte es hoffentlich gereicht haben. Wegen dem starken Wind muss ich das Stativ immer wieder festhalten, damit es nicht umgeweht wird.



    Die Mauern sind teilweise mannshoch. Damit sind sie auch für das walisische Springschaf nur schwer zu überwinden.



    Blick zum ersten Pass, in den Wolken verschwunden.



    Gut gehbarer, aber steiler Aufstieg zum Moel Cynghorion. Links geht es steil hunderte Fuß hinab, rechts senkt sich die Wiese sanft ins Tal.



    Völlig unerwartet stapfen drei farbige Punkte, langsam größer werdend, durch meine Kameraaufnahme. Es sind zwei ältere Engländer und ein kleiner, warm eingepackter Dackel. Ich bin also nicht ganz allein in den Bergen - schön! Wir tauschen uns kurz aus – sie haben mich schon eine ganze Weile im Blick gehabt, konnten mich aber nicht einholen – dann brechen sie auch schon wieder auf. Sie wollen heute ebenfalls noch auf den Snowdon.

    Apropos Snowdon: Von meinem Foto-Spot habe ich einen guten ersten Blick in das Tal des Berges. Er selbst versteckt sich aber hinter einer dicken Wolkenschicht. Zu meiner linken ist ein sanft ansteigender Grat zu sehen, auf dem sich im Sommer langsam die historische Zahnradbahn den Berg hinaufquält.

    Direkt an den steilen Klippen geht es jetzt in großen Schritten wieder hinab ins Tal. Ich bin ein wenig wehmütig, muss doch jeder dabei verlorene Höhenmeter später ebenso hart wieder erkämpft werden. Der Wind pfeift mir mittlerweile immer stärker um die Ohren. Auf der gesamten bisherigen Wanderung gab es keine einzige Stelle, die als Windschutz geeignet gewesen wäre. Jetzt komme ich zum ersten Mal an einem etwas größeren Stein vorbei, in dessen Schatten ich mich mit wunderbar süßer Cadburry-Schokolade vollstopfe.



    Blick in die tiefen Täler des Snowdon. Ein Auftieg , der aber nicht der meine sein wird, führt über den Grat direkt rechts von der Kamera.



    Ausblick nach links, relativ zum vorherigen Bild. Auf dem langsam ansteigenden Grat befindet sich eine Zwischenstation der Zahnradbahn.



    Endlich ein windgeschützter Pausenstein!



    Auf der Höhe (Tiefe?) des Passes angekommen, eruiere ich meine Lage: Bei so einem Wind aufzusteigen ist eigentlich nicht wirklich clever. Andererseits gibt es hier im Tal nirgends einen Windschutz. Und jetzt schon Camp aufbauen? Nee. Also weiter, den jetzt sehr breit ausgewaschenen Weg hinauf zum Snowdon. Dabei wird die Aussicht mit jedem Schritt besser (zumindest, solange ich noch unter der Wolkengrenze bin). In der Ferne taucht plötzlich das Meer auf, und noch weiter in der Ferne kann man die Küste von Irland erahnen. Und wieder treffe ich Leute. Ist mir ja fast schon zu voll, auf dieser Wanderautobahn... Es sind zwei Engländer, die mir auf dem Rad entgegenkommen. Nur einer von ihnen fährt. Der andere hat sich der eigenen Sterblichkeit erinnert und schiebt sein Rad. Ich bin ja ein bischen neidisch auf sie, haben sie doch den steilen Aufstieg schon hinter sich. Also schleppe ich mich und mein Gerödel weiter den Berg hinauf. Vor der Wolkengrenze genieße ich noch ein letztes Mal die schöne Aussicht und stürze mich dann in das kalte Grau.



    Blick zurück. Der Berg links im Bild ist der Moel Cynghorion.



    Huiiiiii.



    In der Ferne das Meer, und dahinter Irland.



    Das dunkle Grau, das mich noch länger begleiten wird, als mir lieb ist.



    Ab hier werden die Fotos ersteinmal etwas weniger. Stellt euch einfach ein grau in grau in grau vor. Entlang einer Steilkante geht es immer weiter bergauf, und ich fühle mich unweigerlich erinnert an Frodo auf seinem Weg nach Mordor. Ich vergewissere mich, dass es in Wales keine Riesenspinnen gibt, und kämpfe mich durch den Nebel. Der Wind ist jetzt in einzelnen Böen so stark, dass ich mich richtig hineinlegen muss, um nicht zurück gedrückt zu werden. Mir kommt noch eine schweigsame Gruppe Wanderer entgegen, die ganz froh darüber aussieht, DA nicht mehr hochzumüssen.

    Irgendwann kreuze ich die Schienen der Zahnradbahn, denen der Wanderweg (und damit auch ich) eine ganze Weile parallell folgt. Ich erreiche irgendwann den Gipfel – und die Schienen führen tatsächlich bis 20m davor. Verrückt. Am Wetter hat sich indes absolut gar nichts getan. Die Sicht beträgt weiterhin nur wenige Meter.



    Herrliche Aussicht vom Gipfelbahnhof...



    Ich habe jetzt noch circa 90 Minuten „Sonnenlicht“. Auf dem ganzen Weg nach oben gab es keine einzige Stelle, an der ich mein Zelt hätte aufbauen können. Das stimmt mich pessimistisch, beim Abstieg eine zu finden. Beim Wandern entlang der Schienen kam mir aber schon die fixe Idee, dass die die Bahn ja wohl nicht mitten in der Pampa halten lassen, sondern es doch bestimmt ein kleines Schutzhäuschen geben muss..? Um das vorweg zu nehmen: es steht kein kleines Schutzhäuschen am Gipfel, sondern ein riesiger Bahnhof. Und: er ist komplett verriegelt und verrammelt. Doof. Sehr, sehr doof. Das gleiche würden Kenner und Liebhaber von Bergtouren wohl auch zu meinem entgültigen Entschluss sagen: Ich bin auf diesen Berg gestiegen, um die Aussicht zu genießen. Also bleibe ich einfach hier oben, zumindest bis morgen früh. Sprach’s, und schlug sein Zelt an den Gleisen am Bahnhof auf. Die Stelle erschien mir windgeschützt (war sie nicht), durch die Fliesen trocken (war es nicht) und viele umherliegende Granitplatten müssten doch taugen, das Zelt richtig abzuspannen (taten sie nicht).

    Es wird schnell kälter, und da ich mitten in den Wolken bin, ist bald alles ziemlich klamm. Nach Einbruch der Dunkelheit dreht sich der Wind, den ich jetzt voll abbekomme. In einzelnen Böen schiebt er die schweren Granitplatten, die ich vorher kaum heben konnte, langsam, aber stetig zusammen. Und mein sehr geräumiges Zelt wird bei jeder Böe weniger geräumig. Zweimal muss ich nachts raus in den Regen, um die Platten wieder auseinander zu schieben. Nach so einer Nacht müssen mich die Wandergötter eigentlich mit bestem Wetter und einer wunderbaren Aussicht belohnen... Ich futtere noch schnell eine Packung Trekking-Lunch (schmeckt so mittel), und verkrieche mich schnell in meinen Sack, um noch ein wenig zu lesen und Reisetagebuch zu führen.
    Geändert von pretium (19.01.2019 um 11:53 Uhr)

  3. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #3
    Tag 3: Snowdon - Bothy Cae Amos

    Der Morgen begrüßt mich so, wie mich der Vortag in die Nacht verabschiedet hat:



    Geisterbahnhof



    Es ist kalt und ungemütlich, und durch die nächtliche Raumminimierung hat mein Zelt an mehreren Stellen Wasser gezogen. Ich futtere schnell ein paar Verdauungskekse baue eilig das nasse Zelt ab und beginne den Abstieg. Bloß schnell raus aus den Wolken!

    Für den Abstieg habe ich mir die Südwest-Route über den Clogwyn Du'r Arddu und dann weiter nach Süden ausgesucht. In Anbetracht der bescheidenen Sichtverhältnisse war das eine rein pragmatische Entscheidung: Das ist die Richtung, in der mein Tagesziel liegt. Aber es war eine gute: Der Weg verläuft direkt auf dem Grat entlang, und der Nebel um mich herum dämpft alle Geräusche. Ich kann nur erahnen, wie weit es neben mir hinab geht - in meiner Phantasie reichen die Klippen aber immer tiefer und tiefer.

    Zu Anfang ist der Weg noch breit ausgetreten und deutlich erkennbar. In der vom Regen ausgewaschenen Rinne könnten problemlos drei Leute nebeneinander gehen. Das geht so weiter, bis.. der Weg auf einmal weg ist. Komplett weg. Ich stehe an der oberen Kante eines knapp fünf Meter hohen Steinvorsprungs und weiß ersteinmal gar nicht mehr, wie weiter. Ich bin mir schon fast sicher, irgendwo falsch abgebogen zu sein (aber wie denn, bei so einem breiten Weg?!), als ich unten an dem Vorsprung grob gehauene Stufen entdecke. Also geht es weiter geradeaus, auf Händen und Füßen den vom vom Regen Nassen Vorsprung hinab. Ab da ist der Weg dann zwar nicht mehr so breit wie vorher, aber doch wieder deutlich erkenn- und begehbar. Verrückt.

    Ich wandere weiter hinab, als links von mir am Horizont die Wolken aufreißen. Da es trocken ist, nutze ich die Chance, meine Kamera aufzubauen. Ich will das Gerödel ja nicht umsonst mitgeschleppt haben. Die Sonne kann sich dann doch nicht dazu durchringen, den Snowdon von seiner Wolkenlast zu befreien, und ich mache mich weiter auf den Weg bergab, in Richtung des Passes. Den erreiche ich nach einer weiteren ziemlichen steilen Kletterpartie und hier sehe ich zum ersten Mal eine prima Möglichkeit, das Zelt aufzubauen. Eine kleine Absenkung mit nebenliegender Mauer bietet Windschutz und der Boden ist von einer festen Grasnabe bedeckt. Perfekt! Also für jemanden, der hier abends vorbei kommt. Für mich ist es noch nicht mal Mittag, und ich habe noch einiges vor für den heutigen Tag. Darum werfe ich nur einen kurzen Blick auf den grade wolkenfreien Gipfel des Yr Aran und biege nach rechts in Richtung Westen ab.



    Panorama an der Nebelgrenze. Vor mir geht es viele hundert Fuß hinab ins Tal.



    Steinvorsprung ohne erkennbaren Weg. Sieht von unten eigentlich ganz harmlos aus, war aber von oben kommend ein ziemliches Gerutsche.



    Fotospot mit Licht am Horizont.



    Gipfel des Yr Aran. Der Weg hinauf führt entlang der beeindruckenden Mauer. Ich biege am Sattel nach rechts ab in Richtung des Sees.



    Bäääääääh.



    Ab jetzt geht es langsam, aber stetig bergab. Das Tal ist durchschnitten von Weidezäunen, sodass es gar nicht so leicht ist, auf dem richtigen Pfad zu bleiben. Sie führen aber allesamt in die gleiche Richtung, darum gebe ich mir nicht allzuviel Mühe und lasse mich vom Gelände führen. Auch wenn alles um mich herum menschenleer ist, sieht man dem Tal seine einstige intensive Nutzung deutlich an. Ich laufe vorbei an allerlei Brücken, Türmen und Rampen, aufgeschichtet aus grobem Schiefer, der hier abgebaut wurde.

    Der Schieferabbau ist besonders deswegen interessant, weil er zu großen Teilen vertikal erfolgte. Ich laufe an mehreren Löchern im Boden vorbei, die so tief sind, dass ich den Boden nicht sehen kann. Teilweise sind sie mit rostigen Eisengittern abgedeckt, die schon komplett zugewuchert sind. Man sollte hier sehr vorsichtig sein, nicht zu unbefangen in der Gegend herumzustromern...



    Aufwändig aufgeschichtete Stein"brücke", die durch den bei Regen wohl sehr morastigen Talgrund führt. Sie ist kaum breit genug, dass zwei Personen nebeneinander auf ihr gehen können.



    Manche imposante Bauwerke bemerkt man erst im Nachhinein, wenn man schon drüber gelaufen ist.



    Ein ganzes Feld voll Schiefer-Schutt gilt es zu durchschreiten. Im Hintergrund sind Ruinen kleiner Häuser zu erahnen.



    Schiefersteinbruch mit kleiner, verfallener Hütte direkt daneben. Das Loch in der Bildmitte geht noch gute 15 Meter in die Tiefe.



    Je weiter man hinabsteigt, desto größer und beeindruckender werden die Ruinen. Links ein weiterer, riesiger Berg Schieferschutt.



    Das Tal wird immer weiter und ist jetzt dicht mit dem für Wales typischen, stacheligen Gras bewachsen. Ich stoße auf einen breiten Hauptweg, der von der Westseite des Snowdon kommt, und steige immer weiter herab in Richtung der kleinen Ortschaft Rhydd Ddu. Hier gibt es außer der kleinen Bahnstation, an der die Welsh Highland Railway im Sommer Station macht, eigentlich nichts zu sehen, und ich wandere schnell weiter Richtung Westen, vorbei am See Llyn-y-Gadair.



    Blick in das sich öffnende Tal.



    Die Bergspitzen um mich herum sind noch immer in den Wolken verschwunden.



    From coast to coast. Die fährt aber wohl auch nur unwesentlich schneller, als man wandert



    Wie Getreidefelder wiegt sich das schwere Gras im Wind, hier kurz vor dem See Llyn-y-Gadair.



    Hinter dem See ist es dann schon wieder vorbei mit dem gemütlichen Bergablaufen. So langsam und stetig, wie es hinab ging, muss nun die nächste Anhöhe erklommen werden. Der Weg führt dabei zuerst um den See herum, und eigentlich hätte ich hier irgendwo eine Abzweigung Richtung Westen nehmen müssen. Die existiert aber nicht mehr, sodass ich mich entschließe, geführt von den Weidemauern, meinen eigenen Weg zu suchen. Das klappt auch ganz gut, solange es noch Steinmauern gibt, denen man folgen muss. Als die Mauern aufhören und ich über "offenes" Feld laufen muss, wird es dann schon deutlich anstrengender. Das wird noch verstärkt durch sporadisch auftauchende Stacheldrahtzäune, die so hoch sind (man erinnere sich an das walisische Springschaf), dass ich mit meinen 1.90m lange eine Stelle suchen muss, an der ich überhaupt drüber komme.

    Nach diesem kleinen Abenteuer treffe ich perfekt auf den angepeilten Hauptweg, der mich in den Beddgelert Forest führt. Über den kann ich gar nicht viel sagen. Er besteht überwiegend aus Fichten und sieht genau so aus, wie man sich einen auf Forstwirtschaft optimierten Wald vorstellt. Fotos habe ich keine gemacht. Irgendwo hier drin soll es auch einen Campingplatz geben - ich war eigentlich ganz froh, bald wieder aus dem Wald raus zu sein. (OT: Wobei das schon diskussionswürdig ist: Früher war hier alles mal Wald, und aus Umweltschutzgründen ist so eine Aufforstung natürlich zu begrüßen. Allein: Das Wales-Gefühl ist dadurch weg, die Kargheit, der Blick auf die Berge...)

    Dafür mache ich auf den erst breiten, dann schmalen Waldwegen gut Höhenmeter und erreiche schnell den nächsten Pass, an dem ich erstmal eine Pause einlege. Ab hier geht es fast nur noch bergab bis zur von mir angepeilten Bothy, und wieder winden sich viele Pfade durchs Tal. ein kleines Hinweisschildchen weist mir aber schon direkt am Anfang den richtigen Weg.



    Blick zurück auf den Llyn-y-Gadair.



    Das letzte, gar nicht mal so gut begehbare Stück Querfeldein. Im Hintergrund beginnt der Beddgelert Forest.



    Den Wald hinter mir gelassen, gelange ich auf diese mit einem Zaun markierte Passhöhe. Endlich wieder Weitsicht ins Tal. Im Hintergrund sieht man das Meer.



    Jetzt geht es also wieder bergab durch ein langgezogenes Tal. Auch hier ist der Schieferbergbau überall präsent. Die Bauten sind noch eine Stufe größer als im vorherigen Tal, und - soweit man das an den Ruinen erkennen kann - von deutlich besser Bauqualität. Der Weg ist hier überwiegend breit ausgebaut, sodass auch eine Kutsche Platz finden würde. Hier sieht man zum ersten Mal auch Bergschächte, die horizontal in den Berg gehauen sind. Ein Walise erklärt mir später, dass so nach einem neuen Schieferflöz gesucht wurde. Hat man einen entdeckt, wurde wieder in Richtung der Flöz gegraben - also vertikal nach unten. Viele der Schächte haben dabei die Form eines eckigen O, an dem die linke und obere Seite sich im Berg befindet, und die obere rechte Ecke übertage (versteht man das? Sonst kann ichs auch nochmal aufzeichnen ).



    Mannshoher Bergbautunnel, an dessen Ende es in die Tiefe geht. Nicht abgesperrt, auch hier wird auf den gesunden Menschenverstand gesetzt.



    Vor dem Schacht befindet sich dieses ca. 20m tiefe Loch. Am Boden (über den zwei Holzstämmen) führt ein horizontaler Schacht in den Berg, der auf den vertikalen Schacht im Berg trifft.



    Walisen waren schon immer begeisterte Skispringer. Hier links im Bild eine historische Sprunganlage. Muss man wissen.



    Eine große, massive Toranlage. Einfach so durchs Tal stromern war damals wohl nicht drin.



    Auch hier: Je weiter man absteigt, desto beeindruckender werden die Ruinen.



    Der untere Teil des Tals wird von einer Straße durchschnitten und wird intensiver landwirtschaftlich benutzt. Die Wegmarkierungen führen mich direkt durch die Schafweiden hindurch und dicht an den Häusern vorbei. Das gefällt den hiesigen Hütehunden überhaupt nicht, dass da so ein rotberockter Kerl durch ihr Territorium latscht. Zum Glück sind sie hinter massiven Drahtgittern gefangen und/oder angebunden. So ganz wohl ist mir dabei aber trotzdem nicht...

    Weiter geht es die Straße hinab, die hier dem Bach Afon Dwyfor folgt. Es ist alles sehr idyllisch (siehe Foto unten), aber so langsam wird es auch dunkel und ich bin auch schon deutlich über 20 km unterwegs. Laut Karte ist es auch gar nicht mehr so weit, nur noch rechts von der Straße abbiegen, und dann dem geraden Wanderweg folgen bis fast direkt zur bothy.

    Kurzum: Der "gerade Wanderweg" hätte mich skeptisch machen müssen. Ich weiß nicht, woher die Linie auf meiner Karte kommt. Am Einstieg gibt es zwar tatsächlich ein vergilbtes Schild - gelaufen sind hier aber seit Jahren nichtmal Schafe. Wahrscheinlich wurden da einfach zwei Punkte auf der Karte verbunden. Mühsam quäle ich mich durch Wiesen, Dornen, Unterholz und uralte Stacheldrahtzäune, immer der untergehenden Sonne entgegen. Nach dem Erklimmen der letzten Anhöhe wird es etwas besser, jetzt muss ich nur noch die Bothy finden. Meine ersten zwei Anläufe schlagen dabei fehl. Was aus der Ferne in der Dämmerung aussieht wie eine Hütte, enpuppt sich aus der Nähe als zweistöckes Gebäude mit Blick zu den Sternen aus dem Keller.

    Im letzten Abendlicht erreiche ich die Hütte. Aus dem Schornstein steigt Rauch auf, an der Tür werde ich von einem Walisen mit Handschlag begrüßt und in die warme Stube gelotst. Wunderbar! Mehr dazu im Bericht des morgigen Tages. Tag 3 war unglaublich anstrengend, aber auch herrlich abwechslungsreich. Und es geht nichts über eine warme Bothy, um einen schönen Tag zu beschließen.



    Das Tal ist saftig grün und die Hügel sind voller weißer Tupfer.



    Zäune und Ruinen und Zäune und Ruinen...



    Walisisches Springschaf!



    Nur war da rundherum kein Weg zu erkennen...



    Blick zurück. Irgendwo hinter den Bergen im Hintergrund bin ich heute gestartet. Verrückt.



    Zum Glück nicht die Bothy.



    Puh! Im letzten Abendlicht doch noch gefunden.
    Geändert von pretium (24.02.2019 um 22:02 Uhr)

  4. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #4
    Platzhalter Tag 4.

  5. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #5
    Zitat Zitat von pretium Beitrag anzeigen
    Platzhalter Tag 4.
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  6. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #6
    Nächstes Mal Feuerstahl mitnehmen? Erspart die Suche nach einem Laden für Feuerzeug.
    Danke insbesondere für die vielen grau-in-grau-Bilder. Bin gespannt, ob Dir die Sonne schien am nächsten Tag.
    Der Wind dreht nachts immer, scheint eines der Camping-Gesetze zu sein.
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben.

  7. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #7
    Hach, watt schön!! England/Wales bei Sonne ist ja auch eher un-authentisch
    Aber Stativ mitschleppen … Respekt!! Freu mich auf die Fortsetzung!

  8. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #8
    Vielen Dank für Deinen Bericht und Deine Mühe!
    Spar und Subway statt Tante Emma Laden und Pub fand ich jetzt nicht so schön. Überall gehen, bedingt durch die Großkonzerne, viele kleine Eigenheiten verloren. Ich fände es sehr schade, wenn man vlt. irgendwann, egal wohin man reist, nur noch so etwas vorfindet.
    Freue mich auf weitere Bilder und Berichte.

  9. Erfahren
    Avatar von Donik
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #9
    Sehr schöne Bilder und nett geschrieben. Würde mir glaube ich auch gefallen in Snowdonia

    Danke für den Bericht!

  10. Erfahren

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #10
    So, ich kam jetzt endlich dazu, den Bericht zu Tag 3 zu schreiben. Siehe oben! Da ich mir blöderweise da nicht mehr so viele Notizen gemacht habe, vielleicht etwas technisch. Aber immerhin viele Bilder

    Der vierte und letzte Tag, meine Eindrücke von der Bothy sowie die Videoaufnahmen (Habschdasgeraffeldochnichtumsonstgeschleppt..) folgen hoffentlich zeitnah.



    Zitat Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen
    Du willst wohl keine Kommentare haben?
    Doch, sehr gern sogar. Finde es aber praktisch, Reiseberichte durch Foreneinträge zu gliedern. Das macht es auch leichter, bestimmte Tage zu referenzieren.

    Zitat Zitat von Waldlaeuferin Beitrag anzeigen
    Nächstes Mal Feuerstahl mitnehmen?
    Eher den eigenen Kopf Wir haben auch schonmal den Kocher vergessen. Den Reisebericht muss ich noch schreiben...

    Zitat Zitat von Waldlaeuferin Beitrag anzeigen
    Spar und Subway statt Tante Emma Laden und Pub fand ich jetzt nicht so schön.
    Tante Emma (drei Häuser weiter) hat es an dem Tag aber vorgezogen, bis 9 Uhr zu schlafen, wärend SparSubwayCostakaffee schon seit sieben offen hatte.

  11. Erfahren
    Avatar von Donik
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #11
    Zitat Zitat von pretium Beitrag anzeigen



    Doch, sehr gern sogar. Finde es aber praktisch, Reiseberichte durch Foreneinträge zu gliedern. Das macht es auch leichter, bestimmte Tage zu referenzieren.

    Jeder Beitrag hat rechts oben eine Beitragsnummer auf die man auch verlinken kann. So musste ich jetzt hochscrollen und die Stelle suchen wo ich weiterlesen kann, mit einem neuen Beitrag wäre das nicht. Aber jeder wie er will ;)

    Danke trotzdem nochmal für deinen Bericht, lest sich toll auch wenn das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat.

  12. AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #12
    Von Wales liest man nicht viel hier im Forum, umso erfrischender ist dein Bericht. Ich selber kenne Wales nur als Tagestourist von Manchester aus und hab damals den Snowdon über den Standardweg von Pen-y-Pass aus erklommen. Hab ich als grandiose Landschaft in Erinnerung und besonders der allgegenwärtige Schieferbergbau hat mit beeindruckt. Umso schöner fand ich Deine Bilder von den alten Ruinen, Halden und Schächten. Vielen Dank...
    ---
    I'd rather be out on the hills...
    http://chorltoniac.blogspot.com

  13. Fuchs

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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #13
    Ich mag Deinen Schreibstil. Aber jetzt bin ich verunsichert über die Fragen, ob walisische Springschafe das Springen auf historischen Skisprungschanzen erlernt haben oder ob sie auf der Flucht vor den walisischen Riesenspinnen ihre Sprungtechnik verfeinert haben

  14. AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #14
    Uaf dem Snowdon im Winter zelten - das nenn ich mal abenteuerlustig. Im Sommer ist da oben tagsüber die Hölle los - die meisten kommen natürlich mit der Bahn. Mein Bericht zum Aufstieg zum Snowdon ist schon eine Jahre alt und findet sich irgendwo in den Tiefen des Forums ... Ach ja, Wales. Für mich ein Sehnsuchtsort. Da fahr ich bestimmt noch mal irgendwann hin. Warum die deutschen Touristen stattdessen alle nach Cornwall wollen, versteh ich einfach nicht ...

    Danke fürs Schreiben - freu mich, wenn's weiter geht!
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #15
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Ich mag Deinen Schreibstil. Aber jetzt bin ich verunsichert über die Fragen, ob walisische Springschafe das Springen auf historischen Skisprungschanzen erlernt haben oder ob sie auf der Flucht vor den walisischen Riesenspinnen ihre Sprungtechnik verfeinert haben
    Ja, das wüsste ich auch gerne

  16. Erfahren
    Avatar von Heather
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #16
    Sehr schoener und kurzweiliger Bericht! Vor Allem das walisische Springschaf hat es mir angetan.

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    Avatar von Sternenstaub
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    AW: [UK] Solo durch die Wolken Snowdonias

    #17
    mir gefällt dein Bericht auch sehr, danke dafür. Was ich mich aber frage, wieso Stativ *grübel* Fotos mit besonderen Belichtungszeiten, da ist das ggf notwendig, aber irgendwie kann ich von deinen durchaus sehenswerten Fotos nicht erkennen, warum da ein Stativ notwendig sein sollte. Gewohnheit? Zittrige Hände? Soll ja kein Gemecker sein, schlicht nur Neugier ähem Wissbegierde ;)
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