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  1. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #41
    Mitreisende: Wafer
    Hallo Wafer,
    Auch wir hatten eigentlich nie vor, den Neckarweg oder -steig komplett zu laufen. Vor drei Wochen waren wir allerdings in der Margaretenschlucht bei Neckargerach. Dort führt auch der Neckarsteig durch. Eine wunderschöne Ecke!
    Dazu Deine tollen Bilder und Beschreibungen....
    Vielleicht sollten wir den Weg doch mal in Teilwanderungen angehen

  2. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #42
    Hallo Enjoy.

    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    Hallo Wafer,
    Auch wir hatten eigentlich nie vor, den Neckarweg oder -steig komplett zu laufen. Vor drei Wochen waren wir allerdings in der Margaretenschlucht bei Neckargerach. Dort führt auch der Neckarsteig durch. Eine wunderschöne Ecke!
    Ich finde wir haben bei uns in Deutschland, oder eigentlich in ganz Europa, so eine hohe Dichte an unterschiedlichen Landschaften mit eigenen Entwicklungen und Kulturen und auch kulinarischen Überraschungen, da muss man meist gar nicht weit gehen um was Neues und Interessantes zu entdecken. Daher finde ich es wichtig, dass auch Wege und Regionen vorgestellt werden, die nicht so im Fokus des Massentourismus stehen. Die Welt ist so schon laut genug! Und was man mit Bahn oder zumindest ohne Flugzeug erreichen kann hat ökologisch gesehen eh noch einen höheren Wert!
    Und was in Europa üblich, aber wo anders gar nicht normal ist: Jeder Weg darf von jedem erstmal begangen werden. Erst wenn er gesperrt ist kann man darauf nicht wandern. In anderen Regionen ist das anders! Es hat etwas gebraucht zu erfahren, was wir hier für einen Vorteil haben! Ich denke das ist auch einer der Gründe warum sich Europa so zu einer Wanderregion entwickelt hat. Mit sehr vielen Hütten in den Alpen und Gites an Weitwanderwegen und eigentlich an fast jedem Weg ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten. Das gilt es zu erhalten! So, jetzt bin ich etwas abgeschweift. Aber das musste auch mal gesagt werden.
    Der Neckarweg ist ein schönes Beispiel dafür: Lang, gut markiert und gepflegt, sehr abwechslungsreich, führt durch teilweise wirklich dicht besiedeltes Gebiet aber trotzdem wird immer versucht eine möglichst naturnahe Wegführung zu ermöglichen, ... Und das alles in unserem wirklich schönen Baden-Württemberg!

    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    Dazu Deine tollen Bilder und Beschreibungen....
    Danke für die Blumen! Nehme ich immer wieder gerne!

    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten wir den Weg doch mal in Teilwanderungen angehen
    Und wenn ihr diese angedachte Tour auf dem Neckarweg wirklich machen solltet, dann hat sich der Bericht ja schon gelohnt!!! Schön, dass es euch gefällt! Ich wünsche euch genauso viel Spaß wie mir - oder sogar noch mehr!

    Viele Grüße

    Wafer

  3. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #43
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Und wenn ihr diese angedachte Tour auf dem Neckarweg wirklich machen solltet, dann hat sich der Bericht ja schon gelohnt!!! Schön, dass es euch gefällt! Ich wünsche euch genauso viel Spaß wie mir - oder sogar noch mehr!
    Vielen lieben Dank, Wafer!
    Und Du hast recht, es gibt so viele tolle Gegenden in der Nähe! Zum Glück, denn wir fliegen ungern und somit bisher nie

  4. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #44
    Auf dem Neckarweg von Horb nach Sulz
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    Samstag, 13. Oktober 2018
    Strecke: 20 Km (Gesamt: 145 Km)
    Höhenunterschiede: ↑ 425 m, ↓ 375 m (Gesamt: ↑ 2.250 m, ↓ 2.150 m)
    Gehzeit: 4 h (Gesamt: 34 h)

    Der goldene Oktober ruft mich auf den Neckarweg. Dieses Mal mache ich mich wieder Flussaufwärts auf den Weg. Das Auto steht im Parkhaus am Bahnhof und ich gehe als erstes zum Neckar hinunter. Der Neckarweg kehrt dann aber zum Bahnhof zurück. Hätte ich mir die Karte genau angesehen, hätte ich das erkennen können.


    Horb am Neckar im Oktober

    Zunächst geht es direkt am Neckar entlang bis man unter den Gleisen der Bahn - hier ist es zwischenzeitlich die IC-Linie von Stuttgart nach Zürich – hindurch geht und im Wald aufsteigt. Auf Waldwegen geht es nach Isenburg. Hier ist man kurz auf Teer unterwegs bis man auf der anderen Seite des Ortes wieder im Wald verschwindet. Naturnahe Wege führen im und am Wald entlang. Teilweise nicht weit von der Bahnlinie entfernt.


    Es geht auch mal ein Stück an der Bahnlinie entlang

    Der Neckarweg hält auf Dettingen zu. Der Neckartalradweg wird auf der anderen Seite der Bahnlinie geführt.


    Dettingen mit dem Dießener Tal

    Dettingen wird nur gestreift.


    Der Neckar bei Dettingen

    Man überquert den Neckar und ist schnell wieder auf Feld- und Waldwegen unterwegs. Der in der Karte eingezeichnete Kiosk hat leider geschlossen. Nun, das war mitten im Oktober fast zu erwarten. Meist am Waldrand geht es mit Blick auf das leicht tiefer liegende Neckartal und den dort verlaufenden Radweg in Richtung Süden.


    Der Neckar mit Neckartalradweg in Herbstfarben

    Es geht an Neckarhausen vorbei, durch den Wald hinauf und auf Fischingen zu. Der Neckar wird immer kleiner.


    Auf der Fischinger Neckarbrücke

    Fischingen zieht sich dann etwas aber danach geht es wieder in den Wald. Der Weg zieht an und auf die südliche Hangseite hinauf. Oben hat man einen weiten Blick bis zu den Ausläufern der Schwäbischen Alb.


    Tolle Wege zwischen Horb und Sulz am Neckar

    Mal hat man Blick auf das Neckartal und mal auf das Albvorland. So geht es auf Holzhausen zu.


    Ein Insektenhotel - Praktizierter Umweltschutz am Wegesrand

    Hinter Holzhausen zieht der Weg dann nochmal unerwartet an und führt mich hinauf zum Gähnenden Stein.


    Am Aussichtspunkt Gähnender Stein

    Die Beleuchtung macht mir klar, dass die Tage schon deutlich kürzer werden. Aber der Blick ins Tal lohnt sich! Sulz am Neckar liegt dort unten und schmiegt sich ins Neckartal.


    Sulz am Neckar liegt einem zu Füßen

    Damit ist mit ca. 510 Höhenmetern heute der höchste Punkt erreicht. Der Horber Bahnhof liegt ca. auf 390 Metern.
    Im Zick-Zack geht es nach Sulz hinunter. Rasch verlieren wir an Höhe und kommen unten am Neckar an.


    In Sulz am Neckar gab es wohl mal Bergbau - oben der Gähnende Stein

    Über eine kleine Brücke gelangt man auf die Nordseite des Neckars und durch wenige Straßen hinüber zum Bahnhof. Leider habe ich Pech und der nächste Zug kommt erst in einer knappen Stunde. Im nächsten Supermarkt besorge ich uns was zu essen und dann geht es mit der Bahn zurück nach Horb und wieder nach Hause.

    Vorherige Etappe Flussaufwärts:
    Nächste Etappe Flussabwärts: Von Horb am Neckar nach Eyach
    Geändert von Wafer (03.07.2019 um 17:59 Uhr)

  5. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #45
    Der Gähnende Stein in der Abendsonne sieht herrlich idyllisch und ruhig aus! Am liebsten würde ich dort sitzen und die Ruhe genießen, bis die Sonne verschwunden ist.

    Was ist Deine Hundebegleitung denn für eine Rasse? Irgendwie habe ich auf den Bildern keinen Größenvergleich. Könnte also ein Pinscher sein oder ein Prager Rattler. Abgesehen davon: soooo süß!!!

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    Avatar von lina
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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #46
    Und mich erinnerte die Lage und Aussicht stark an die der Schutzhütte am E1 in der Nähe von Bad Driburg/Nähe Iburg

  7. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #47
    Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Ich war unterwegs.

    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    Was ist Deine Hundebegleitung denn für eine Rasse? Irgendwie habe ich auf den Bildern keinen Größenvergleich. Könnte also ein Pinscher sein oder ein Prager Rattler. Abgesehen davon: soooo süß!!!
    Das ist ein Zwergpinscher. Mit 6 Kg gehört sie zu den Größeren ihrer Rasse. Das sind Jagdthunde und recht ausdauernde Läufer. Das hat der Atze auch schon gezeigt.

    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Und mich erinnerte die Lage und Aussicht stark an die der Schutzhütte am E1 in der Nähe von Bad Driburg/Nähe Iburg
    Das dürfte wohl die Schöne-Aussicht-Hütte an der Schönen Aussicht gewesen sein. Die fand ich auch ganz toll! (Bild 5 und 6 am 23. Tag auf dem Weg von Willebadessen nach Horn) Leider habe ich die nur auf meinen Papierkarten gefunden. Selbst bei OSM ist sie nicht eingetragen .

    Gruß Wafer

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #48
    OT: Aaaber in unserem wiki

  9. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #49
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Das ist ein Zwergpinscher. Mit 6 Kg gehört sie zu den Größeren ihrer Rasse. Das sind Jagdthunde und recht ausdauernde Läufer. Das hat der Atze auch schon gezeigt.
    Ist schon extrem, WIE ausdauernd die Kleinen sein können! Unsere Joy (Chihuahua-Oma) ist auch immer mit dabei und 2016 auf dem Pfälzer Waldpfad ist sie noch richtig gut gelaufen. Mit ihren heute 13 Jahren und den Wehwehchen geht das leider nicht mehr so. Dafür kann man ihr Gewicht gut tragen und sie ist trotzdem überall mit dabei

    Gruß an Atze!

  10. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #50
    Auf dem Neckarweg von Sulz nach Oberndorf
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    Freitag, 26. Oktober 2018
    Strecke: 17 Km (Gesamt: 162 Km)
    Höhenunterschiede: ↑ 425 m, ↓ 375 m (Gesamt: ↑ 2.675 m, ↓ 2.525 m)
    Gehzeit: 3 h 30 (Gesamt: 37 h 30)

    Es hat nicht lange gedauert und es gibt wieder schönes Wetter. Inzwischen ist Herbst und die Wälder sind bunt geworden. Ich finde mich kurz nach dem Mittagessen in Sulz am Neckar ein. Vom Bahnhof, wo mein Auto steht, geht es zunächst mal quer durch den Ort zurück zum Neckarweg.


    Der Gähnende Stein hoch über Sulz am Neckar

    Oberhalb dieser Felsformationen ging bei der letzten Etappe der Weg.
    Am Neckar nehme ich den Weg mit seinen Wanderzeichen wieder auf.


    Sulz am Necker

    Den Weg verliere ich aber ganz schnell wieder. In meiner Wanderkarte ist er anders eingezeichnet.


    Sulz liegt eng ins Tal des Neckars gezwängt

    Durch die Altstadt geht es weiter in Richtung südliches Ortsende. Dort erwartet mich auf einer Hügelkuppe ein echter Leckerbissen: Die Burgruine Albeck!


    Burg Albeck am südlichen Ortsausgang von Sulz am Neckar

    Die Burgherren haben ihre bescheidenen Behausungen in der Regel an die aussichtsreichsten Stellen gebaut. Der weg verschwindet hinter der Schule im Wald und geht im Zick-Zack zackig den Hang hinauf.


    Ich komme an der Burg Albeck an

    Oben erwarten mich die Überreste einer einst stolzen Burg. Es ist noch nicht mal 14 Uhr aber die Schatten werden schon wieder länger. Ist halt doch schon recht spät im Jahr. Aber hier am Neckar kann man an solchen Tagen noch herrlich wandern! Und genau richtig um so eine alte Burganlage zu erkunden!


    Leider wohnt hier keiner mehr ... Wäre auch ein wenig luftig!

    Der Neckar zieht sich nördlich von dem Hügel entlang. Die letzten Reste von Sulz gehen auch südlich ein Tal hinter.


    Sulz am Neckar liegt unter mir

    Nach einem ausführlichen Rundgang ziehe ich weiter. Der Weg zieht an der Flanke des Hangs entlang. Die herbstlichen Bäume präsentieren die recht einsame Gegend in schillernden Farben.


    Der Herbst hat mit seinen Farben am Neckarweg Einzug gehalten

    Und so schön wie die Aussicht ist, so schön und abwechslungsreich ist auch der Weg!


    Abwechslungsreicher Neckarweg von Sulz nach Oberndorf


    Entlang der Hangkante oder knapp dahinter geht es auf der Höhe über den Neckar gen Süden. Der Weg ist gut markiert und kaum zu verfehlen.


    Aufwendige Wegweiser

    Wenn man am Waldrand mal aus dem Wald tritt kann man im Osten die Ausläufer der Schwäbischen Alb sehen. Der Neckar verläuft hier durch das Südwestdeutsche Schichtstufenland, das hier die Grenze zwischen Schwarzwald im Westen und der Schwäbischen Alb im Osten bildet. Sehr breit ist das hier nicht!


    Ausläufer der Schwäbischen Alb sind vom Neckarweg aus zu sehen

    Der folgende Waldweg ist jetzt nicht wirklich der Hingucker. Ein Waldweg eben. Nach dem abwechslungsreichen Weg von Sulz hier rauf fällt das aber sofort auf. Trotzdem gibt es einiges zu sehen. So z.B. die Mammutbäume, die hier um 1866 rum gepflanzt wurden. So richtig groß sind sie ja noch nicht. 150 Jahre ist für die gar nichts.
    Es folgen auch mal ein paar Meter am Waldrand entlang. Pausenmöglichkeiten gibt es auch reichlich.


    Rastplätze am Neckarweg

    Und hier begegnet mir doch heute glatt ein Mensch! Kaum zu glauben! Aber auch er ist ein Hundegassigeher. Und sehr weit ist es bis zur nächsten menschlichen Siedlung hier in der Region in der Regel nach nicht.


    Sigmarswangen

    Hinter Sigmarswangen im Wald weiche ich mal wieder vom Neckarweg ab. Ich habe die Burgruine Bogeneck auf der Karte entdeckt und der Weg dorthin führt durch die Obere Denkenbachschlucht. Der Weg führt durch eine kleine Schlucht und dann am Hang entlang zur Burg Bogeneck hinüber. Oder besser: Hinunter.


    Neckarwaldweg von Sigmarswangen zur Burg Bogeneck


    Die verlorenen Höhenmeter müssen vor der Burg aber wieder erklommen werden.
    Ein Schild zeigt, wie die Burg Bogeneck wohl mal ausgesehen haben muss.


    So mag die Burg Bogeneck mal ausgehen haben

    Viel ist von der Ruine aber nicht mehr zu sehen: Das Schild, der Burgplatz und ein paar Mauerreste im Wald!


    Viel ist von Burg Bogeneck nicht mehr zu sehen

    Auf dem Bergrücken entlang des Neckars, auf dem die Burg am nördlichen Ende stand, geht es weiter aufwärts nach Süden. Ab und zu hat man mal einen Blick hinunter zum Neckar. Oberhalb vom Boller Fels habe ich dann für heute den höchsten Punkt erreicht. Über 630 Meter sind es ca. Hier im Wald merkt man aber nicht allzu viel davon.
    Ab hier wird es dann wieder Genusswandern pur! Der Weg führt an den einen oder anderen Aussichtspunkt mit Tiefblicken auf den Neckar vorbei.


    Auch Oberndorf hat nicht viel Platz im Neckartal

    Der Weg gefällt mir so gut, dass ich gar nicht erst daran denke wieder auf den Neckarweg zu wechseln, als der an der Brandhalde kreuzt.
    So halte ich munter auf Boller Halde (619 m) zu. Wirklich schön zu gehen!


    Oberndorfer Neckarwegeindrücke

    Hier oben an der Boller Halde sind auch Reste der Fliegersperre zu finden, die im zweiten Weltkrieg gebaut wurde, um die Kriegsindustrie im Ort vor Tieffliegerangriffen zu schützen. Das Thema gab es mal im Allgemeinen Outdoor-Fotorätsel. Da musste ich mir das bei der Gelegenheit doch ansehen! Ein Schild beschreibt, was damals gebaut worden war.
    Was wir hier tun, wird genau beobachtet.


    Wir stehen unter scharfer Beobachtung

    Wir sind halt nicht die einzigen hier, die neugierig sind!
    Es folgt ein Abstieg über den Schillerhöheweg. So komme ich von Osten nach Oberndorf am Neckar hinein und schlage mich durch zum Bahnhof. Nicht ohne dabei den Neckar noch zu überqueren.


    Herbst am Neckar bei Km 50 (Oberndorf am Neckar)

    Der Bahnhof ist nicht weit weg. Aber eine Baustelle. Bis ich den Automaten gefunden habe verpasse ich fast den nächsten Zug. So aber kommen wir dieses Mal zügig von hier weg. Bei der Ortsausfahrt des Zuges können wir dann den Boller Felsen von unten bewundern.


    Der Bollerfels oberhalb von Oberndorf am Neckar

    Das war heute wieder eine ganz klasse Etappe auf dem Neckarweg! Es gab viel zu sehen und abwechslungsreiche Wege. Aber außer auf der Boller Halde oberhalb von Oberndorf und bei Sigmarswangen habe ich heute wieder keine Menschenseele getroffen. Eigentlich schön, wenn man ungestört wandern kann. Aber bei solchen Wegen wundert es mich schon, dass man da alleine unterwegs ist! Ich schreibe es mal der Jahreszeit zu!
    Geändert von Wafer (15.07.2019 um 21:08 Uhr)

  11. Anfänger im Forum

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    AW: [DE] Unbekanntes in Deutschland: Der Neckarweg

    #51
    Oh wie schön!

    Meine Gegend mit den Augen eines Wanderers gesehen.
    Das stimmt, da ist meist wenig los.
    Wobei ich dort eher jogge oder Radfahre.
    Aber jedesmal genieße, wie schön es hier ist.

    Danke für den schönen Bericht.

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