Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 56
  1. Alter Hase

    Dabei seit
    10.05.2014
    Ort
    Provinz Berlin
    Beiträge
    4.040

    AW: Fjällräven made in China?

    #21
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Urlaub ist wo die Luft anders riecht, eine andere Sprache gesprochen wird und das Essen anders schmeckt.
    Sachsen?

  2. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.822

    AW: Fjällräven made in China?

    #22
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Nicht nur der Kånken wird kopiert. Die US Armee hat auch Jacken mit 4 Taschen auf der Front, aber nur in oliv. Stiefel die wie Lundhags aussehen haben die auch....
    Aber aber, die gibt es inzwischen in viel mehr Farben als nur Oliv. Teilweise sogar gemustert!

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
    Dabei seit
    26.05.2008
    Ort
    In Bayern daheim in der Welt zu Hause
    Beiträge
    901

    AW: Fjällräven made in China?

    #23
    Zitat Zitat von momper Beitrag anzeigen
    Bei den Preisen müsste Fjällräven doch in Europa rentabel produzieren können? Oder sehe ich das falsch? Geht es hier nur um schnöde Gewinnmaximierung?
    Nein, es geht nicht nur um Rentabilität oder Geld, sondern um Kapazitäten und Know-how. In Europa gibt es einfach nicht mehr die Menge an Produktionsstandorten, Arbeiter(innen) und v.a. nicht mehr die Entwicklung im Textilbereich.

    Außerdem finde ich es langsam extrem weltfremd und fast rassistisch immer auf dieses Made in Europe zu beharren.

    Ich hatte das Glück mir Produktionsstandorte in Vietnam anzusehen. Was bringt es den Menschen da? Arbeit und Geld um ihre Kinder auf ne Schule zu schicken. Und bevor jetzt wieder irgendwer ein Katastrophen Video postet, ja es gibt furchtbar schlimme und menschenunwürdige Produktion. Aber nicht alle.

    Warum sollten wir jetzt denen allen wieder den Job wegnehmen um eine Arbeit nach Europa zu bringen, die hier überhaupt keiner machen will? Wo es auch das Personal nicht gibt. Wir sollten eher darauf bestehen, dass die Arbeit in Vietnam vernünftig bezahlt und kontrolliert wird.

    Und überlegen sollte man sich auch warum die Textilindustrie in Europa nicht geschützt worden ist?Warum sich kein Politiker damals hingestellt hat und gesagt hat, wir retten Arbeitsplätze?

    Weil es ein Frauenberuf war /ist.

    Just my two cents
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  4. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.822

    AW: Fjällräven made in China?

    #24

  5. Erfahren

    Dabei seit
    05.12.2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    353

    AW: Fjällräven made in China?

    #25
    Mit ist völlig schnuppe, wo etwas auf der Welt hergestellt wird.

    Wir sollten eher darauf bestehen, dass die Arbeit in Vietnam vernünftig bezahlt und kontrolliert wird.
    Genau darum geht es: Verwendet Fjällräven den Erlös, um weltweit gute Arbeitsbedingungen zu finanzieren?

    Aiko Bode von Fjäll Räven:

    „Viele unserer Materialien stammen aus Asien. Einige werden in Europa überhaupt nicht mehr produziert und das schon seit mehr als 40 Jahren nicht. Es ist logisch und eben umweltfreundlich, unsere Sachen dann auch vor Ort produzieren zu lassen. Ein Teil der Produktion wird dann in Asien vermarktet, ein anderer weltweit versandt. Deutschland ist ja nur einer unserer Märkte. Außerdem haben wir alle CO2-Emissionen von allen notwendigen Transporten komplett kompensiert. Das kann man in unserem CSR-Bericht nachlesen.

    Die Welt ist global, Märkte und Produkte aber auch Produktstätten sind global. Durch unsere Mitwirkung in der Fair Labor Association und in der Sustainable Apparel Coalition arbeiten wir an den ständigen Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Produktion und der Umweltbedingungen vor Ort. Auch dazu steht einiges in unserem CSR-Bericht.

    Wir wissen, wir sind nicht perfekt aber haben uns zur Aufgabe gemacht, an einer besseren Welt zu arbeiten. Gerade in China sind die Fortschritte besonders im Outdoor-Textilbereich sichtbar. Eine Produktion in Europa ist derzeit wegen des Mangels an Arbeitskräften und Sektor-Know-how nur bedingt möglich. In genau diesem Rahmen aber produzieren wir in Schweden, Deutschland oder auch Ungarn und Portugal oder Litauen.“
    https://www.frankonia.de/blog/2017/0.../#comment-3968

  6. Dauerbesucher

    Dabei seit
    24.04.2016
    Beiträge
    788

    AW: Fjällräven made in China?

    #26
    Die vornehmste Aufgabe von allen Wirtschaftsunternehmen ist die Gewinnmaximierung und die langfristige Sicherung des Unternehmens. Alles andere kommt (meistens) in den nachgeordneten Unternehmenszielen. FJ und einige andere Produzenten haben für mich eine hohe Glaubwürdigkeit. Die Glaubwürdigkeit von Diskontern ist für mich geringer. Bei Ikea hoch, bei z. B. Textilbuden mit € 0,95 t-Shirts geringer.
    Meine Einschätzung beruht auf meiner Sozialisation und den über viele Jahre gemachten Erfahrungen u d Lernprozessen als abgestellter und als Unternehmer.

  7. Freak Liebt das Forum

    Dabei seit
    02.09.2008
    Beiträge
    10.562

    AW: Fjällräven made in China?

    #27
    Es hat nicht mit Rassismus zu tun, wenn ich Produktion aus Europa bevorzuge und nebenbei, es gibt kaum was rassistischeres als Chinesen.
    Es ist im übrigen verlogen mangelnde Arbeitskräfte und KnowHow in der europäischen Textilindustrie als Grund anzugeben, warum man in Asien produziert.
    Es war, allen voran den amerikanischen Herstellern und in Folge den europäischen scheixxxegal, als sie ihre Produktion von Europa nach Asien verlegten und damit die Textilindustrie im Westen zum Untergang verurteilten.
    Hauptsache noch mehr Kohle.
    Und sich jetzt hinzustellen und sich zu loben für die angebliche Entwicklung der Arbeitnehmerrechte in China, ist ja wohl der Gipfel der Verlogenheit.

    Bei europäischer Textilindustrie muss man vorsichtig sein. In Bulgarien, Ukraine, Moldawien usw. sind die Arbeitsbedingungen teilweise schlimmer als in Asien, weil dort noch billiger produziert wird, mit entsprechenden Folgen.
    Geändert von cast (17.01.2019 um 19:28 Uhr)
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
    Dabei seit
    26.05.2008
    Ort
    In Bayern daheim in der Welt zu Hause
    Beiträge
    901

    AW: Fjällräven made in China?

    #28
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Es hat nicht mit Rassismus zu tun, wenn ich Produktion aus Europa bevorzuge und nebenbei, es gibt kaum was rassistischeres als Chinesen.

    Es war allen voran den amerikanischen OutdoorHerstellern und in Folge den europäischen Herstellern scheixxxegal, als sie ihre Produktion von Europa nach Asien verlegten und damit die Textilindustrie im Westen zum Untergang verurteilten.
    Mit den Chinesen gebe ich dir vollkommen recht.

    Und ich sprach ausdrücklich von Vietnam. Und mit rassistisch meinte ich, dass es hier immer mit minderwertigen Schrott gleichgesetzt wird, wenn ein Produkt aus Südostasien kommt. Aber Made in Europe immer mit Qualität. Und das verstehe ich einfach nicht.

    Klar war das Argument mit den mangelnden Arbeitskräften ein toller vorgeschobener Grund, nur leider ist er mittlerweile Realität geworden.

    Dass die Textilindustrie zu Grunde gerichtet worden ist, hat nur leider in Europa keine Sau interessiert. Waren halt keine rußverschmierte Kumpel, sondern "nur" Frauen. Das jetzt den Firmen vorzuwerfen ist leider auch verlogen.
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  9. Freak Liebt das Forum

    Dabei seit
    02.09.2008
    Beiträge
    10.562

    AW: Fjällräven made in China?

    #29
    Die Hersteller sind doch weggegangen, weil deutsche Näherinnen nicht zu chinesischen Löhnen arbeiten wollten.....
    Natürlich hat es hier interessiert, aber was willst du tun, wenn die Bude einfach dicht gemacht wird?

    Und ja, es ist fast immer minderwertiger Schrott, der heutzutage als Textilien angeboten wird.
    Material unterirdisch, großes Label drauf, fertig und das blöde Volk weiß mittlerweile nicht mal mehr was Qualität ist. Hauptsache modisch, in einem halben Jahr in den Müll und das nächste Teil kommt.
    Deswegen spielt es ja kaum noch eine Rolle ob du viel oder wenig Geld ausgibst, alles Schrott.

    Bei Pullover bspw gibts noch Qualität, weil die Engländer noch ein reichliches Angebot an Pullovern aus reiner Schurwolle anbieten.
    Und was wird gekauft? Wollmischungen mit Wolle aus Altkleidern gefertigt in Asien.
    Gerade FR propagiert aktuell Rewool, zum kotzen diese Kundenverarsche.
    Geändert von cast (17.01.2019 um 20:13 Uhr)
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  10. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
    Dabei seit
    06.07.2006
    Beiträge
    3.167

    AW: Fjällräven made in China?

    #30
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Und was wird gekauft? Wollmischungen mit Wolle aus Altkleidern gefertigt in Asien.
    Gerade FR propagiert aktuell Rewool, zum kotzen diese Kundenverarsche.
    Ich verfolge das nur am Rande, aber meines Wissens werden auch Reste verwendet, die beim Weben und Zuschneiden anfallen.
    Im Vergleich mit neuer Wolle spart man halt insbesondere die Arbeitsschritte des Spinnens und Färbens.
    Dafür hat man natürlich den Mehraufwand durch das Recycling. Weltweiten Transport sicher in beiden Fällen.
    Was da jetzt unterm Strich "ressourcenschonender" ist, kann man als Außenstehender gar nicht überblicken.

    Und daß die recycelte Wolle nicht mehr die volle Qualität erreicht, geben sie doch zu.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  11. Freak Liebt das Forum

    Dabei seit
    02.09.2008
    Beiträge
    10.562

    AW: Fjällräven made in China?

    #31
    Das sind Naturfasern, die Reste wandern auf den Kompost und fertig.
    Darüberhinaus wissen hierzulande Schäfer nicht wem sie die Wolle verkaufen sollen, das ist ein Abfallprodukt der Lammfleischproduktion.

    Relevant wird es sein wo die Garne gefärbt werden, in Asien oder hierzulande.
    Ist wie mit Leder, bei Heinen habe ich keine Bedenken, bei Pakistan schon.

    Es geht nämlich auch anders.

    Bspw.

    http://woolpower.de/herstellung/

    Im übrige wird die mangelhafte Qualität von FR re-wool nur zwischen den Zeilen genannt und mit Werbesprüchen schön geredet.
    Geändert von cast (17.01.2019 um 21:10 Uhr)
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  12. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
    Dabei seit
    16.11.2009
    Ort
    Schwäbischer Wald
    Beiträge
    1.943

    AW: Fjällräven made in China?

    #32
    Soweit ich weiß, wird auch Re-Wool neu kardiert und gesponnen. Recycling macht aus meiner Sicht nur bei Kunstfasern Sinn, was Wolle anbelangt, bin ich voll bei Cast.
    Schafhaltung ist zumindest in Europa wohl die tierfreundlichste Fleisch- und Faserproduktion. Hinzu kommt, dass Schafe zur Landschaftspflege (z.B. Wachholderheiden Schwäbische Alb, Moore auf der Rhön, Lüneburger Heide, steile Bergwiesen, Streuobstwiesen, Magerrasen) eingesetzt werden und hier zum Erhalt besonders artenreicher Biotope unverzichtbar sind.
    Man kann also gar nicht genug Schafprodukte aus heimischer Schafhaltung verwenden und sollte viel mehr Kleidung aus Wolle herstellen/kaufen/tragen.

    Auch aus meiner Sicht ist daher Re-Wool ein in jeder Hinsicht unsinniges Produkt. Entweder ist es doch billiger in der Produktion oder es wird hergestellt, weil die Leute es kaufen im Glauben, was nachhaltiges zu kaufen. Vielleicht beides.

    Einen Pullover fürs Leben bekommt man übrigens auch bei Dale of Norway, vor Ort zumindest gestrickt und geschneidert...

    Gruß,

    Claudia
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

  13. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.822

    AW: Fjällräven made in China?

    #33
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Das sind Naturfasern, die Reste wandern auf den Kompost und fertig.
    Darüberhinaus wissen hierzulande Schäfer nicht wem sie die Wolle verkaufen sollen, das ist ein Abfallprodukt der Lammfleischproduktion.
    Nur haben halt Fleischrassen nicht unbedingt die beste Wollqualität. Und mit Merinos wirst Du in D keine Landschaftspflege machen können.

    Wenn der Kunde aber bereit ist, gröbere und kratzige Wolle für einen fairen Preiszu kaufen sollte der Markt offen stehen.

    Warum nur gibt es dann die Absatzprobleme?

    Deutsche Wolle geht halt meist in Technische Textilien.

  14. Freak Liebt das Forum

    Dabei seit
    02.09.2008
    Beiträge
    10.562

    AW: Fjällräven made in China?

    #34
    Warum nur gibt es dann die Absatzprobleme?
    Weil die Menschheit blöd ist und Kunden mittlerweile nicht mehr wissen wie Qualität überhaupt noch aussieht.

    Mit Ausnahmen, deswegen gibts ja auch so was.

    https://finkhof.de

    Re-wool wird laut FR immer mit Polyester gemischt, weil die Fasern der Altwolle beim zerreißen zu kurz zum neuen verspinnen sind.
    Aber da ist ja so super, weil man damit leichter 110 Farben oder so machen kann....

    Das nenne ich Kundenverarschung.

    Was ist denn die beste Wollqualität? Ertrag pro Schaf? Kuschelig statt kratzig?
    Sorry, für einen Pullover brauche ich keine Merinowolle aus Australien. Heimische Wolle oder schottische, norwegische, oder die wirklich kratzige isländische Lopi ist doch super für den Zweck und die Schotten liefern mit lambswool schon ziemlich weiche Qualitäten.
    Einzig Unterwäsche lasse ich gelten, da gehts nicht ohne die sehr feine Merino, wenn es Wolle sein soll.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  15. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
    Dabei seit
    15.02.2011
    Ort
    Vorderpfalz
    Beiträge
    4.822

    AW: Fjällräven made in China?

    #35
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Was ist denn die beste Wollqualität? Ertrag pro Schaf? Kuschelig statt kratzig?
    Sicher eine Kombination aus Ertrag aber auch anderen Faktoren.

    Verspinnbarkeit, Strickbarkeit/ Webbarkeit, Festigkeit der versponnenen Garne bezüglich Reissfestigkeit aber auch Scheuerfestigkeit, Einfärbbarkeit, Formhaltung beim Waschen, ...

    Wolle ist halt nicht gleich Wolle, weshalb ja meistens eine Mischung aus verschiedenen Wollqualitäten verwendet wird.

    Und was Merinowolle in Pullovern verloren hat? Das musst Du nicht mich sondern Firmen wie Dale of Norway fragen. Die werden da schon Gründe für Haben.

  16. Erfahren

    Dabei seit
    08.05.2017
    Beiträge
    147

    AW: Fjällräven made in China?

    #36
    Ein Dale of Norway Pulli sieht sehr fein und "glatt" aus. Man erkennt auf den ersten Blick nicht mal, dass es Wolle ist.

  17. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
    Dabei seit
    16.11.2009
    Ort
    Schwäbischer Wald
    Beiträge
    1.943

    AW: Fjällräven made in China?

    #37
    Die Dale of Norway Pullis sind aber nicht alle so fein, die Pullover für die äußere Schicht sind aus Wolle, in der zumindest drahtigere Haare dabei sind.
    Auch gröbere Wolle, also Wolle z.B. mit Grannenhaaren kann sehr fein versponnen werden. Sie ist kratziger, aber robuster. Entscheidend für die Qualität ist auch die Länge der Haare, bei kurzen Fasern picken ständig Fussel raus, wenn die Wolle nicht sehr weich ist. Die Länge der Fasern ist abhängig von der Rasse, aber auch von der Kardierung. Hochwertige Wolle besteht aus den langen Haaren im Kammzug, der Rest sind die kurznen Fasern, die dann auch eher aus dem Fließ gesponnenen werden.
    Gute Qualität hat also vor allem was mit der Faserlänge und der Kardierung zu tun, nicht mit der Weichheit. Die Weichheit sagt nur was über die Eignung für verschiedene Zwecke. Weiche Wolle ist nicht gleich gute Wolle, weil mit weicher Wolle meine Handschuhe oder Socken ruckzuck Löcher haben!
    Statt gute alte Schafrassen mit langen Fasern und Grannenanteil (z.B. Coburger Fuchs, die übrigens auch kaum filzt, daher wenig einläuft) zu verwenden, wird allerdings lieber Polyester beigemischt...

    Ich bin jetzt keine Fachfrau für Schafhaltung, aber warum sollten Merinos nicht in der Landschaftspflege eingesetzt werden können?

    Gruß,

    Claudia
    Geändert von Waldhexe (18.01.2019 um 15:22 Uhr)
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

  18. Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
    Dabei seit
    18.04.2008
    Ort
    Mitte
    Beiträge
    9.247

    AW: Fjällräven made in China?

    #38

    Post als Moderator
    In diesem Thread geht es um Fjällräven made in China. OT unsichtbar gemacht.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  19. Erfahren

    Dabei seit
    23.04.2016
    Ort
    zwischen A14 und A143
    Beiträge
    169

    AW: Fjällräven made in China?

    #39
    Es gibt noch genug Hersteller, die in Europa produzieren.
    Sei es direct alpine, tilak oder bei Pullovern William lockie (bernire). Man muss sie nur suchen. Auch die Isländer machen gute Pullover zu anständigen Preisen.
    Gleiches gilt übrigens auch für andere sparten. Ich habe jetzt z.b. den Hersteller meiner schneeheringe in UK kontaktiert, weil ich ein paar neue brauche... Und er fertigt noch. Und zwar zu ähnlichen Preisen wie andere China ware anbieten.

    In Deutschland werden leider die Felle von Schafen eher weg geschmissen. Weil, laut Aussage eines landwirts keiner die falle haben und verarbeiten will. Es lohne sich nicht. Es gibt keine verarbeitende Betriebe mehr.

  20. Dauerbesucher

    Dabei seit
    13.11.2011
    Beiträge
    541

    AW: Fjällräven made in China?

    #40
    Zitat Zitat von Milamber Beitrag anzeigen
    Ist das schon länger so? War ich wirklich so naiv?
    Habe nur eine FR Jacke, dort habe ich an den Zetteln nichts gefunden zum Produktionsort, stammt aus den 90zigern, als ich in den 80zigern anfing mir einen Ausrüstungsbestand aufzubauen, war mir FR zu teuer, später sah ich den Preisaufschlag als unbegründet, die Qualität war bei günstigeren Marken keineswegs schlechter. Ergo blieb es bei einem Bekleidungsstück, trage die Jacke mit dem "billigen" weil arg optisch gelittenen Innenfleece nur noch zum Arbeiten, im Winter. Der Schnitt mit dem verlängernten Rücken, dem hohen Kragen sowie der Kapuze hingegen ist top. Würde sofort diese Jacke neu kaufen, egal von welchem Hersteller, das Aussenmaterial sollte jedoch weniger ausbleichen.

    Ja, meine Ansprüche an eine 20 Jahre alte Jacke sind maßlos übertrieben.

    Persönliches Fazit, es ist weniger Naivität, sondern fehlende Anpassungsgeschwindigkeit an die Realität(en). Bei uns haben in letzter Zeit ein paar diese Megastores eröffnet, darunter Outdoor Shops, die Qualitätsanmutung empfinde ich bösartig formuliert knapp über Baumarkt Niveau (ist Letzteres gar gestiegen?) ... vielleicht ist das treffsicher die Erwartungshaltung der Kunden, warum darüber sich beschweren, noch kann man woanders kaufen, noch gibt es Hersteller die für andere Zielgruppen produzieren. Die Suche danach ist soviel einfacher geworden. Eben diese Vergleichbarkeit für die Kunden erhöht den Druck auf die Hersteller, heute zählt mehr der Schnapper als eine langdauernde Qualität mit Reparaturservice. In meiner FR Jacke ist der Reißverschluß Griff schon lange abgebrochen, ist o.k., mein Provisorium mit einer Kupfer-Büroklammer ist mangelhaft, jedoch immerhin authentisch aus einer gewissen Perspektive, es passt schlicht zum Obdachlosen Charme.

Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)