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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #21
    .Also 75% der Wikingertrekker schaffen es nicht hoch zum EBC

    Dann brauchst du dir ja keine Gedanken zu machen, dass du alleine irgendwo zurückbleiben musst.
    Geändert von Nepalflo (30.01.2019 um 14:33 Uhr)

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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #22
    Whilst the Everest Base Camp trek does pose certain dangers, it is statistically very safe and certainly well worth doing! However, we strongly recommend seeking professional medical advice from a doctor prior to your trek. If you’re given the all-clear and take your time on the trek then you should be fine. Deaths are very rare and can usually be avoided with the right preparation.
    Highrider, derSammy hat Recht, Du machst dich vollkommen kirre. Unnötig. Wenn Du nicht herzkrank bist, fit und gesund und den Ratschlägen hier folgst, gibt es keinen Grund, warum Dir da irgendetwas passieren sollte. Höhenkrankheit ist zunächst sehr einfach behandelbar, einfach absteigen.
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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #23
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Höhenkrankheit ist zunächst sehr einfach behandelbar, einfach absteigen.
    Hört sich gut an, aber was man so im Internet liest, überrascht einen die Höhenkrankheit anscheinend sehr oft mitten in der Nacht und da wird's dann schon schwierig mit absteigen und der Heli kann auch nicht mal schnell kommen und Fon gibt's auch nicht, siehe hier:

    7th March 2017: Melbourne father Matthew Jones is believed to have died within an hour of complaining of breathing difficulties while on a trip to the Mount Everest base camp in Nepal, his trekking guide says. The 49-year-old father of two and tech professional was at a lodge known as Mother Earth House in Lobuche, on what was to be one of his last overnight stops before he was due to trek to base camp with a group of 18 Australians. [...] There was no helicopter available to fly him quickly to lower ground – the closest airport at Lukla didn't open for another three hours – and the phone lines work only after sunrise in Lobuche, the Nepalese guide told Fairfax Media. [...] But the guide, Bhesh Bahadur Baniya, who was accompanying the Australian trekkers, said Mr Jones suddenly complained of having trouble breathing about 3.30am on March 3. He said the team believed Mr Jones died about 4.30am of high-altitude sickness.
    Quelle: https://www.smh.com.au/national/moun...07-gus74k.html

    Schon beunruhigend, wenn man um 3.30 Uhr am Morgen plötzlich Atemprobleme bekommt und ne Stunde später ist man tot

    Am besten wäre es echt, wenn es kein Internet gäbe, dann wüsste man das alles nicht, und würde da viel entspannter rangehen Vielleicht aber auch blauäugiger...

  4. Moderator
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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #24
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen

    Schon beunruhigend, wenn man um 3.30 Uhr am Morgen plötzlich Atemprobleme bekommt und ne Stunde später ist man tot
    Man ist nicht tot eine Stunde später, wenn man keine unterliegende Gesundheitsprobleme hat . Auf solche Berichte kann man sich nicht verlassen.

    Ich habe auch "Höhenkrankheit" geschrieben, nicht Lungenödem, was natürlich viel gravierender ist. Du kannst und sollst zu deiner Beruhigung mit einem Reisearzt reden und Dir Nifedipin gegen HAPE geben lassen. Du wirst es aber nicht benutzen, davon bin ich überzeugt, auch muss man wissen, was man damit macht. Wir haben es aber auch zur Not im Expeditionsgepäck.

    Die übliche Probleme sind zunächst anhaltende Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Die sind nicht lebensbedrohlich, kommt aber grosse Übelkeit dazu, so dass man sich viel übergeben muss, soll man umgehend ein paar Hundert Höhenmeter absteigen, ja. Das schaffst Du mit Porterhilfe auch mitten in der Nacht.
    Hier mal gründlich lesen.

    Hast Du diese Panik auch auf 4500 M gehabt? In dieser Höhe kannst Du genau so Höhenkrankeit oder Ödeme bekommen, wie auch auf 5400 M . Ich will das nicht verharmlosen, aber so wie sich deine Posts lesen, ist es echt internet-induzierte reine Panik.
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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #25
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Die übliche Probleme sind zunächst anhaltende Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Die sind nicht lebensbedrohlich, kommt aber grosse Übelkeit dazu, so dass man sich viel übergeben muss, soll man umgehend ein paar Hundert Höhenmeter absteigen, ja. Das schaffst Du mit Porterhilfe auch mitten in der Nacht.
    Wie machen das eigentlich die Leute, die dort allein unterwegs sind? Wer hilft denen dann, wenn sie mitten in der Nacht absteigen müssen?

    Hast Du diese Panik auch auf 4500 M gehabt?
    Nö, da habe ich mir über sowas überhaupt keine Gedanken gemacht. Da wusste ich nicht mal, dass man in dieser Höhe mehr trinken soll. Und wie gesagt, nicht mal Kopfweh hatte ich da. Einzig die Verdauung war ziemlich träge und natürlich habe ich gemerkt, dass Treppensteigen und Bergaufgehen ziemlich anstrengend war, aber Beschwerden hatte ich keine. Daher hoffe ich ja auch, dass ich auf dem EBC Trek zumindest bis Dingboche ohne Probleme kommen werde.

    Wie sieht's eigentlich so mit den Temperaturen auf dem EBC Trek Ende April aus? Ich fliege ja am 12. April los. In Dingboche bin ich dann erst am 19. April... mit welchen Temperaturen muss man denn zu dieser Jahreszeit da oben so rechnen? Da sollte es doch schon wärmer sein als im Oktober/November, oder? Ist ja fast schon Monsunzeit...

  6. Moderator
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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #26
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    Wie machen das eigentlich die Leute, die dort allein unterwegs sind? Wer hilft denen dann, wenn sie mitten in der Nacht absteigen müssen?
    Keine Ahnung, aber ich denke, dass Solo-Gänger da eher wissen, was sie tun. Sprich, bevor man mitten in der Nacht absteigen muss, gibt der Körper genug Signale, dass etwas falsch läuft, so dass man entsprechend reagieren kann und soll. Und auf so einem Trek gibt es meistens Leute, die mit Träger hochlaufen, denn allein will kaum jemand sein Zeug schleppen.
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  7. Fuchs
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    AW: Nieder mit dem Gruppenzwang: Exit-Strategien auf EBC Trek

    #27
    Vor 25 Jahren war ich mit meiner Mutter "alleine", also ohne Organisation/Guide/Träger in Nepal unterwegs.
    Auf ca. 4500m im Camp bekam meine Mutter die typischen Höhenkrankheit-Anzeiger: Kopfschmerzen, Wahrnehmungsstörungen, Übelkeit. Am späten Abend, es war schon dunkel, entschlossen wir uns, bis in die nächste Siedlung abzusteigen. Wir konnten uns vor Trägern kaum retten, jeder wollte ihren (und am liebsten auch meinen) Rucksack tragen. Das gibt zusätzlich Geld zu dem Job, den sie sowieso gerade machen. Also ging es mit Stirnlampen runter, der Träger kannte natürlich genug Leute in der Siedlung und hat schnell für uns eine spontane Unterkunft organisiert.
    Das alles war wirklich kein Problem, die Einheimischen kennen sich mit höhenkranken Touristen sicher besser aus als jeder Arzt hierzulande.
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

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