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  1. Gerne im Forum
    Avatar von Gyttja
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #21
    und die alten Norröna Recon Packs waren auch noch echte Kraxen
    Meine vermeintliche Bergans Kraxe ist wohl doch eine Norönna Recon Kraxe wenn ich mir das so anschaue. Oder gab es da gemeinsame Kraxen?
    Man kann nicht immer machen, was man möchte. Manchmal kann man auch machen, was man will.

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #22
    OT:
    Zitat Zitat von Gyttja Beitrag anzeigen
    Mir ist vor etlichen Jahren eine Bergans Kraxe zugelaufen.
    Oh, so ein Teil suche ich seit Jahren, eine Kraxe mit eigenen Beinen, dann müßte ich endlich nicht mehr selber schleppen.

  3. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #23
    kann den rp80 von varusteleka empfehlen - bekommt man auch einzeln: frame, hip belt, shoulder harness

    mr

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #24
    Hallo Marco,

    bin auch auf der Suche nach einer Lastkraxe und die von dir empfohlene schaut gut aus.
    Vielleicht kannst Du uns noch etwas zum Trageverhalten und Lastabtragung mitteilen? Und mit welchem Gewicht Du ihn über welche Tagesdistanz getragen hast? Ob es Verschleißerscheinungen gibt? etc. Uns welchen Rucksack Du als Referenz genommen hast?
    VG


    Zitat Zitat von marcoruhland Beitrag anzeigen
    kann den rp80 von varusteleka empfehlen - bekommt man auch einzeln: frame, hip belt, shoulder harness

    mr

  5. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #25
    grundsätzlich bin ich eher mit viel gewicht unterwegs allerdings bei wenig strecke insbesondere die beiden fast baugleichen kraxen/ rucksäcke
    rp80 das ist die "leichtere" variante für nicht winter und/ oder viel werkzeug und der savotta jäger xl mit relativ vielen zusätzlichen molletaschen (2x6l+3x1,9l+2x0,7l+2xdmag) inkl. jäger mini als daypack der dann solo schon gut 6kg wiegt

    nutze beide eigentlich nur mit dem originalen tragesystem/ rucksäcken welches ich inzwischen als das beste am markt nicht nur für schwerlast ansehe und ich hatte schon mal fast alles was es so gibt

    den jäger xl ist wie gesagt meine "bushcraft (winter) variante" ich versuche ihn deutlich unter 50kg zu tragen (unter 40kg sind es aber leider nie gerade auch wegen essen - ich mag nichts aus der tüte) die weiteste strecke war ca. 5km (also max. 10km/d) bei wenigen höhen metern (dazu kommt ja auch immer noch mein eigengewicht in summe dann im winter über 200 kg)

    den rp80 nutze ich inzwischen meist zum werkzeugtransport da geht man keine 1000m bzw. neulich 4og. ohne fahrstuhl allerdings mit 80kg zuladung (gsh27 + eu22i+ zubehör) und einem sehr schlechten schwerpunkt ;)

    die qualität von savotta die ja auch den rp80 machen ist einmalig selbst bei den bekannten premium herstellern sind mir indoor schon oft die nähte beim anheben gerissen dazu kommt die sehr gute lastaufnahme und ein nicht unnötig dicker aber sehr effektiver (nicht glatter!) hüftgurt mit ausreichender länge

    und die säcke sind eigentlich völlig konkurrenzlos wenn man viel molle nutzen will (da hat der jäger mehr von als der rp80 oder der ljk ) das den namen auch verdient und wo jede schlaufe deutlich über 100kg aushält

    nur eines sind die säcke/ taschen mit sicherheit nicht wasserdicht da verstehe ich savotta auch nicht (und ihre influencer) die beschichtung auf der innenseite ist relativ nutzlos durch die unzähligen nicht getapten näht wird im innern sehr schnell alles nass also auf tour alles in wasserdichte liner
    dafür ist das material - ja ist auch nur 1000d wie bei anderen auch aber durch das zusätzliche molle plus beschichtung innen - deutlich stabiler als alle anderen!

    mr
    Geändert von marcoruhland (25.12.2019 um 06:48 Uhr)

  6. Fuchs
    Avatar von dominiksavj
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #26
    Ich hatte eine gebrauchte aus dem Forum letztes Jahr im Sarek dabei.
    Gut, flexibel, jederzeit wieder.
    Wenn Bedarf ist kann ich da gerne ausschweifen.

    @Marcoruhland:

    Bei dem Gewicht und der Strecke würde ich eher zweimal gehen.
    freedom's just another word for nothing left to lose

  7. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #27
    Zitat Zitat von dominiksavj Beitrag anzeigen
    ...Bei dem Gewicht und der Strecke würde ich eher zweimal gehen.
    der bauschutt hat sich auch nicht von alleinen entfernt genau wie das restliche material und wekzeug also an dem we waren das bestimmt 20 mal rauf runter 4og ohne fahrstuhl!

    mr

  8. Erfahren

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #28
    Ich hatte mich kürzlich in einem anderen Thread auch nach Lastenkraxen erkundigt (z.B. im Vergleich zu einem großvolumigen Rucksack mit 130l+). Fazit war, dass Lastenkraxen schlecht sind bei der Befestigung der Last und es sich kaum vermeiden lässt, dass große Lasten immer ein wenig hin- und herrutschen. Deshalb sei ein großer Rucksack besser.

    Kann zu diesem (vermeintlichen) Problem mal jemand etwas sagen, der in diesem Thread Lastenkraxen als gute Lösung darstellt? Warum werden inzwischen kaum noch Lastenkraxen verkauft, wenn das System so gut ist?

  9. Fuchs
    Avatar von dominiksavj
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #29
    Mit Zurr und Spanngurte geht einiges, etwas Übung und der Sack hält.



    Da hat der Sack schon deutlich abgenommen, am Anfang hatte ich ca 100l und gegen Ende 60l als Gesamtvolumen.
    freedom's just another word for nothing left to lose

  10. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #30
    grundsätzliche herangehensweise was will ich transportieren - wie häufig will ich an bestimmte (ausrüstungs)gegenstände herankommen

    eine kraxe besteht ja sinnvoller weise aus drei teilen: gestell, tragesystem (schulter / hüftgurt) und ggf. sack

    die drei teile sollten schon aufeinander abgestimmt sein um deutlich vorteile gegenüber einem rucksack zuhaben

    kraxe bietet sich insbesondere bei viel gewicht bzw. volumen an die befestigung mittels spannriemen (und da sind die mit ratsche auch deutlich besser als die einfachen die eben nicht gespannt werden können) ist meist suboptimal wenn es sich nicht um eine stabile gerade formen handelt (z.b. pelicae oder wasserkanister / tonne etc.)

    habe sehr viel rucksäcke und kraxen ausprobiert und das savotta/ rp80 konzept hat viele vorteile:

    natürlich sollte das tragesystem zu einem passen - die säcke sind sehr gut an der kraxe befestigt aber im volumen begrenzt (80lplus - erweiterungen mit molle ist gut aber auch begrenzt ca. 20l - natürlich auch auf den schwerpunkt achten )

    wenn ich 130l lese denke ich immer an den bergans konstruktionsbedingt eben gerade kein schwerlast rucksack (bekanntes problem die plastik verstellung bricht relativ schnell bei hoher last!)

    es gibt doch deutlich unterschiede zwischen rp80 un jäger xl angefangen beim gestell (mit oder ohne "nase") bis hin zum sack (molle, deckel etc.)

    und natürlich sollte einem klar sein die sind militärisch oliv und wirken alles andere als zivil (ich nutze z.b. deshalb oft das rote raincover)

    zumindest savotta hat einen gewissen preis mit dem optionalen zubehör ist man schnell uvp an der 1000 euro marke und auch das eigengewicht ist nicht ohne deshalb sollte man schon mehr als 30kg zu transportieren haben - kraxen sind "arbeitstiere" und alles andere als modisch genau wie Körbe aus der mode gekommen s- sind eben unhandlich und nicht so gefällig ein bekannter nutzt z.b. eine holz kraxe die ihm auch als (sonnen)stuhl dient


    mr
    Geändert von marcoruhland (25.12.2019 um 23:27 Uhr)

  11. Alter Hase
    Avatar von Schmusebaerchen
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #31
    Zitat Zitat von Shades Beitrag anzeigen
    Ich hatte mich kürzlich in einem anderen Thread auch nach Lastenkraxen erkundigt (z.B. im Vergleich zu einem großvolumigen Rucksack mit 130l+). Fazit war, dass Lastenkraxen schlecht sind bei der Befestigung der Last und es sich kaum vermeiden lässt, dass große Lasten immer ein wenig hin- und herrutschen. Deshalb sei ein großer Rucksack besser.

    Kann zu diesem (vermeintlichen) Problem mal jemand etwas sagen, der in diesem Thread Lastenkraxen als gute Lösung darstellt? Warum werden inzwischen kaum noch Lastenkraxen verkauft, wenn das System so gut ist?
    Ganz einfach: 1 Lastenkraxe für 10 Anwendungsfälle bringt nicht so viel Geld wie 10 Spezialrucksäcke für 5 Anwendungsfälle.
    Es muss alles hochgradig spezialisiert und absolut perfektioniert sein für diese eine Anwendung, sonst ist es nicht zu gebrauchen (Achtung Ironie). 10 Liter Daypack ohne Hüftgurt, ohne Brustgurt und ohne anatomisch geformten Rücken wären eine absolute Zumutung (Achtung Ironie). Und natürlich wiegt ein Rucksack für 25 kg Last so viel weniger, als eine Lastenkraxe für 40 kg, da würde man zu viel Kalorien verbrennen (Achtung Ironie).

    Jetzt ohne Ironie: Bei allen Tragesystemen, die keine neumodischen High Tech Rucksäcke sind, muss man etwas besser packen. Das betrifft vor allem Kraxen und gestelllose Rucksäcke. Bei einem 08/15 Trekkingrucksack kann man selbst Glasflaschen an den Rücken packen, ohne das man etwas spürt, dank Tragegstell, dicker Polsterung und Rückenhinterlüftung. Bei einem gestelllosen Rucksack packt man das nach spätestens 100 m um. Bei Kraxen braucht es Spanngurte zum Festzurren, die der Rucksack durch den Sack nicht braucht. Die Spanngurte außen an modernen Trekkingrucksäcken sind nur noch zur Zubehörbefestigung. Ein echtes verspannen und zusammenzurren halten die nicht mehr aus, weil die allesamt im Saum vernäht sind. Diese Fertigungsweise ist billiger und sieht schicker aus. Wer diese höheren Packanforderungen nicht beachtet, der kommt schnell zu solchen falschen Behauptungen. Ich persönlich nutze eine selbstgenähte Kraxe die nur mit Gurtbändern zusammen gehalten wird. Gestell und Rückenpolsterung gibt es nicht. Wenn es ordentlich gepackt ist, dann wackelt das nicht mehr als ein 08/15 Trekkingrucksack. Wenn alles nur reingeschmissen ist, dann ist es kaum tragbar.
    Nützliche Wiki Seiten: Leitfaden für Einsteiger, Packlisten
    UGP-Mitglied Index 860

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