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  1. Anfänger im Forum

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    Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #1
    Hallöchen!

    Ich klick mich seit einer Weile durch das sehr spärliche Angebot an Lastenkraxen, kann aber meist keine aussagekräftigen Fotos finden. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn jemand von persönlichen Erfahrungen berichten könnte. Vielleicht hat ja auch jemand einen Hinweis auf eine Kraxe die ich übersehen habe?

    Gefunden habe ich:
    - Tatonka Kraxe: Tragesystem sieht erstmal gut aus, mit 2,7kg aber schon schwer
    - Ferrino Aluframe: 2,3kg
    , macht einen guten Eindruck
    - Fjällräven Fire Brigade
    1,9kg, vom Tragesystem ist auf dem Foto (scheint das einzige zu sein) fast nichts zu sehen. Kann ich überhaupt nicht einschätzen, sieht eigenartig aus.
    - Eberlestock mainframe 2kg
    , auf den Bildern sieht es aber aus, als wäre der Rahmen zu kurz, um die Lastkontrollriemen sinnvoll einsetzen zu können? Fehlkonstruktion?
    - Mystery Ranch Lightframe 1,4kg. Gewicht super, sauteuer, Vertrieb in D finde ich keinen.
    - Tasmanian Tiger Load carrier mit 3kg für mich über einer psychologischen Grenze

    Keinen davon finde ich in einem Laden in/um Berlin, schicken lassen könnte ich mir Tatonka, Ferrino, Fjällräven, Eberlestock. Bevor ich riesige Pakete bestelle, kann jemand dazu was sagen?

    Ich finde sonst öfter Hinweise auf alte Modelle, Fjällräven Gyro scheint sehr beliebt zu sein. Entsprechend selten tauchen die auf, billig sind sie auch nie.

    Hintergrund: Ich habe festgestellt, dass ich auf Tour sehr gern lange unabhängig bin, schleppe aber nicht gern sehr lange. Also hab ich im letzten Norwegensommer den Rucksack oft stehen lassen und bin kraxeln gegangen, meistens mit Biwak. Dazu einen StS-Daypack benutzt, der allerdings mit seinen 20l an Grenzen kommt, viel Essen passt da nicht mehr rein mit Schlafsack, Biwaksack, Matten, Klamotten. Daher hab ich einen 225g 40l-Rucksack besorgt, damit ich auch mal 3 oder mehr Tage den Dicken stehen lassen kann.
    Mir kommt die Kraxe als sinnvollste Lösung vor, um zusätzlich den Essens- und Gasvorrat und nicht dauernd benötigte Sachen (Angel, Ladegerät etc pp) zu transportieren.
    Also etwa 5 kg notwendigen Kram, 3 kg Angelzeug und sonstiges, am liebsten Essen für 15-20 Tage ~15kg, +Eigengewicht Kraxe.

    Vielleicht hat ja auch jemand im Raum Berlin eine Kraxe, die ich mal ausprobieren kann? Das wäre großartig!

    Danke schonmal für jeden Input!

  2. Gesperrt Liebt das Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #2

  3. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #3
    Mal ne andere Herangehensweise:

    Wann nimmt man eine Lastenkraxe?
    --> dann, wenn der mittelgroße 70/80-Liter-Rucksack für 25/30 kg Gepäck nicht mehr ausreicht.
    Ob es dann wirklich so viel ausmacht, ob die Kraxe selbst 2,7 oder 1,4 kg wiegt? Die Differenz von 1,3 kg beträgt dann 5% und weniger.
    Mir käme es dabei auf exzellente Trageeigenschaften und wunderbaren Komfort oberhalb 25 kg an - und da heißt es: ab in den Laden und in der Realität ausprobieren. Wenn sich die Mystery Ranch dann als Nonplusultra herausstellt, wird sie das Geld wohl wert sein, sonst könntest Du ja auch weiterhin mit besagtem mittelgroßen Rucksack losziehen. Und wenn sich #2 oder #3 der Preisstaffelung ebenso gut tragen, nimmste einen davon.
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  4. Anfänger im Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #4
    Hallo Moltebaer, ist ne Herangehensweise. Ich hab allerdings keinen Rucksack mit dem sich +20kg länger tragen lassen. Aus dem was ich über Kraxen gelesen habe scheinen die ja grundsätzlich zwei Eigenschaften zu haben: gute Lastübertragung + gute Möglichkeit der Schwerpunktverteilung.
    Was in meinem Fall dazukommt ist, dass ich ja sowieso einen Rucksack dabei habe, den ich dann einfach an das Gestell schnallen könnte. + einen Packsack fürs Essensvorräte, den ich in einem Schwerlastrucksack auch bräuchte. Vermutlich mindestens noch zwei Packsäcke um das Gewicht verteilen zu können.
    Perspektivisch fände ichs auch schön, was zum z.B. Faltboottragen zu haben.
    Die Flexibilität gefällt mir. Wenn am Ende ein Gewichtsvorteil rauskommt nehm ich ihn umso lieber mit, mit 1,4 oder 1,9 oder auch 2,3kg ist mir kein Rucksack bekannt der 30kg trägt.
    Natürlich muss ichs probieren. Wie geschrieben finde ich aber in Berlin keinen Laden der Kraxen hat. Wenn jetzt jemand schreiben würde "Ferrino knarzt wie Sau" oder "am Firebrigade lässt sich nichts einstellen" oder "beim Eberlestock ist der Lastkontrollriemen bis Rückenlänge x super" wäre mir sehr geholfen. Daher frage ich nach Erfahrungen.

    Hallo cast, danke für den Link! hatte ich nicht gefunden. Hast du den mal getragen?

  5. Dauerbesucher

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #5
    Zitat Zitat von wandler Beitrag anzeigen
    Die Flexibilität gefällt mir. Wenn am Ende ein Gewichtsvorteil rauskommt nehm ich ihn umso lieber mit, mit 1,4 oder 1,9 oder auch 2,3kg ist mir kein Rucksack bekannt der 30kg trägt.
    Naja, zur Lastenkraxe kommt ja noch der Packsack und ggf. Packriemen bzw. wie Du schreibst gleich noch ein ganzer Rucksack und ein Packsack dazu. Das relativiert den Gewichtsvorteil dann auch gleich wieder und die großen Lastenrucksäcke >75l werden dann schon wieder interessant. (Selbst wenn Du noch einen leichten Daypack mitnimmst)

    (Aber die 30kg habe ich selbst zu Speläologiezeiten mit dem ganzen SRT-Zeug, Biwaksacken und Lebensmitteln für ein paar Tage unter Tage nie erreicht (das höchste waren mal 27kg, das ging mit meinem klassischen 75+10l-Rucksack noch erstaunlich gut zu tragen))

  6. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #6
    Jo, ein weiterer, großer Vorteil der Kraxe ist, daß man nicht auf das Volumen und vor allem den Durchmesser des Rucksacks beschränkt ist. Man kann ganz unten das ewig breite Packraftpaket legen und darüber dann die übrigen Teile in Packsäcken stapeln und noch irgendwas dranhängen. Solange nichts schlabbert, runterfällt oder sonstwie nervt, ist das ne prima Sache.
    Wann brauchst Du das Teil denn?
    Im Herbst gibt's so ne OutDoor-Messe am Arsch der Welt von Baerlin aus gesehen, aber davor sicherlich auch hier und da irgendwas, wo mehrere Rucksackhersteller ihre Sachen präsentieren. Kannst ja mal im Vorfeld Deine Favoriten fragen, wo sie wann ausstellen und ob sie vielleicht eine ihrer Kraxen irgendwo in die Ecke stellen würden, damit Du sie Dir mal ansehen kannst.
    Bei dem Thema wäre mir der persönliche Tragekomfort das Wichtigste.
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  7. Gesperrt Liebt das Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #7
    Hallo cast, danke für den Link! hatte ich nicht gefunden. Hast du den mal getragen?
    Nein.
    Ich kenne jemanden, der schwört drauf.

    Schau mal in Amiland nach Lastkraxen. Jagdversender. Cabelas, Basspro usw.
    Jäger benutzen die um zerlegtes Wild aus dem Busch zu transportieren.

  8. Erfahren

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #8
    Danke für den Link, interessanter Anbieter.

  9. Dauerbesucher

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #9
    Mein Tipp: Haglöfs Alaska! Der ist immer noch eine andere Dimension des Tragens und bei mir seit Ewigkeiten im Gebrauch. Manchmal ist er mit etwas Suchen noch gebraucht in sehr gutem Zustand für wenig Geld zu bekommen. Bei utsidan.se könnte sich auch eine Suchanzeige lohnen....

  10. AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #10
    Ich besitze die Tatonka Lastenkraxe und nutzte sie für Portagen beim Kanufahren wenn wir keinen Bootswagen benutzten können.
    Ich persönlich finde das Tragesystem sehr gut, zu Testzwecken habe ich meine Frau mit ihren 55 kg damit durch die Gegend getragen, geht recht gut
    Bei den Portagen hatte ich ca. 25 kg auf der Kraxe, dass war bequem zu tragen.
    Das Eigengewicht der Kraxe ist mir ziemlich egal, hauptsache das Tragesystem passt.

    Ich habe die Kraxe für ca. 120€ bekommen, das Geld ist sie auf jeden Fall wert.

    Die Tasmanian Tiger Kraxe ist im Prinzip gleich, allerdings hat sie ein Molle System. Ich brauche es nicht...

  11. Dauerbesucher

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #11
    Auf dem Portal blocket.se findet man gelegentlich gebrauchte Gestellrucksäke. Die textilen Bestandteile sind runtergerockt. Das geschweißte Gestell ist o.k. Es gibt geschraubte, die taugen nix. Klassiker ist der Fjällräven Gyro. An unlackierten Gestellen siehst Du eher Event. Schäden. Auch haglöfs hat Kraxen verkauft. Die schwedische Bezeichnung für die Kraxe ist Kont (?). Der Rucksack ist ryggsäck.

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #12
    Servus,

    Kleiner Tipp meinerseits (so kam ich zu meiner Kraxe):

    Deuter macht Kraxen mit Kindersitz darauf. Die werden häufig 1-3 Jahre benutzt und sind dann günstig bei Ebay zu finden. Man kann den Kindersitz problemlos entfernen und hat dann eine super Kraxe für kleines Geld. Das Ding hat bei mir schon viel mitgemacht und ist noch super in Schuss.

    Beste Grüße,
    Robert aka Dschundi

  13. Anfänger im Forum
    Avatar von Gyttja
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #13
    Mir ist vor etlichen Jahren eine Bergans Kraxe zugelaufen. Die wiegt 2,5 Kg und hat nicht einmal einen Brustgurt. Auf dem Papier ist die also eher schlecht. Sie hat ein leichtes S-Profil und passt mir wie angegossen.

    Praxis: Brustgurt wird nicht vermisst und ich habe weniger das Gefühl einen Rucksack zu tragen als mit einem meiner Rucksäcke. Bisher habe sie zum "Zustieg" mit der Bahn nach Schweden, Faltboot- und Brennholztransport (bis ca. 40Kg) benützt. Also eher auf Kurzstrecke (<10km). Das Ding ist aber ganz sicher eines meiner Ausrüstungsgegenstände, welche ich nicht so gerne hergeben würde.

    Fazit: Auf das Eigengewicht einer Kraxe würde ich nicht viel geben. Wenn sie gut passt kann man damit Berge versetzen.
    Man kann nicht immer machen, was man möchte. Manchmal kann man auch machen, was man will.

  14. Gesperrt Liebt das Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #14

  15. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #15
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Gab es eine Zeitlang auch als „Ersatzteil“ ohne Stoffteil. Also nur das Gestell. Lohnt die Nachfrage im Fachhandel.

  16. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #16
    Hier noch einige Info´s über meine alten Kraxen:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1268688

    VG. -Wilbert-

  17. Gerne im Forum

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #17
    Zitat Zitat von wandler Beitrag anzeigen

    Vielleicht hat ja auch jemand im Raum Berlin eine Kraxe, die ich mal ausprobieren kann? Das wäre großartig!
    Du hast Post!

  18. Gerne im Forum
    Avatar von Croco
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #18
    Find das Thema Kraxen auch gerade sehr interessant, wenns hierzu also Updates gibt würde ich mich freuen

    Ich hab mir gerade günstig gebraucht eine Deuter Kindertrage/Kraxe gekauft und werd das mal umbauen und schauen wie das funktioniert.

  19. Dauerbesucher
    Avatar von karlson
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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #19
    Bei Tacwrk in Berlin gibts Mystery Ranch und die können auch mit etwas Zeit alles von denen besorgen. Mindestens um ein Grundgefühl für die Passform zu bekommen reicht das ja vielleicht. Ich persönlich war von den sehr plumpen Designlösungen bei dem Preis nicht überzeugt.

    Das Fjällräven Ding hat keinen Hüftgurt, hab sowas als Waldarbeiter getragen. Macht keine Freude. Beim Bergans Powerframe bricht gerne mal der Hüftgurt bei hoher Dauerbelastung oder Misshandlung als Fluggepäck. Kifaru wäre auch ne Option und die alten Norröna Recon Packs waren auch noch echte Kraxen. Tatonka ist tendenziell die beste und meist günstigste Allroundlösung.

    Bootstransport ist ein echtes Argument, aber es gibt definitiv auch Rucksäcke bis 2,5kg mit denen 30+kg kein Problem sind (z.B. Osprey Xenith).
    Most problems in life can be solved with paracord. For everything else, there is ductape!

  20. Erfahren

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    AW: Lastenkraxe: Erfahrungen?

    #20
    Zitat Zitat von wandler Beitrag anzeigen

    ...
    Ich finde sonst öfter Hinweise auf alte Modelle, Fjällräven Gyro scheint sehr beliebt zu sein. Entsprechend selten tauchen die auf, billig sind sie auch nie.

    ...
    Bei mir zuhause liegt so ein Teil rum und wird nicht mehr gebraucht. Allerdings bei Hannover. (über den Preis läßt sich reden)

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